Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
 Inhalt    Bücher    Seitenende    Fenster schließen    GOLD-DNA


 1  -  2   3   -  -  13  -  21  -  34  -  55  -  89  -  144  -  233  -  377  -  610  -  987  -  1597  -  2584

   Die Goldene Phi(l)harmonie


DIE BÜCHSE DER PANDORA IST EIN WAHRER SCHATZ AN INFORMATIONEN

Information wants to be free but is everywhere in chains.
McKenzie Wark

Was haben Wasser, Bewusstsein, die Realität und der Mainstream gemeinsam, und wie passen all die Andersdenkenden ins Gesamtbild, die aber auch Teil der Konsensbildung sind und die reale Bildersprache auf ihre ganz andere Art zum Ausdruck des GANZEN bringen ? Etwas ganz Wesentliches hat in all dem seine wesenhaften Finger im (Zusammen)Spiel der Volutionen, sprich, etwas ganz Einfaches. Etwas, dass sich ganz allgemein in der aktuellen Diskussion um geheimdienstliche Datensauger wie PRISM oder  TEMPORA  oder der NSA offenbart. Etwas, dass sich in folgender Grafik zu verstecken versucht und doch allgegenwärtig ist, ähnlich einem Wassertropfen in einem Fluss, einem Sandkorn an einem kilometerlangen Strand, oder einem Gedanken im Wirrwar des Tages:

Tempora - Pandora - Aurora

Der allgemeine Lernprozess zur Lösung eines PROBLEMS

Bevor ich jedoch zum Wesentlichen im Allgemeinen komme, möchte ich den Inhalt der Grafik vereinzeln und verallgemeinern:

Tempo: die Änderung einer physikalischen Größe über die Zeit, z. B. Speicher- und Energiebedarf
Pandora: ein Übel, welches als Geschenk zu verführen weiß, in diesem Fall die Möglichkeiten der modernen Telekommunikation, mitsamt einhergehender Datenverarbeitung
Tempora: Wortspiel aus Tempo und Pandora, welches hier für die fortschreitende, immer schneller ablaufende Digitalisierung der (Gedanken)Welt steht
Aurora: Morgenröte, als Synonym für den Neubeginn eines Tages/einer Epoche/eines Kosmos, voller neuer Möglichkeiten ... ankommen, von wo aus gestartet wurde, nur unter anderen Vorzeichen
Addition: die noch bestehende Expansion, der Fortschritt als Verkünstlichung, in Form zunehmender Unordnung und deren Abkapselungen vom GANZEN
Subtraktion: die kommende Optimierung, in Form der Vermeidung bzw. Auflösung von Unordnung und deren Befreiung aus der künstlichen Isolation

Nun zum Wesentlichen im Allgemeinen.

Leere deine Gedanken! Sei ohne feste Gestalt und Form, so wie Wasser.
Wenn man Wasser in eine Tasse füllt, wird es zur Tasse.
Füllt man es in eine Flasche, wird es zur Flasche,
füllt man es in einen Teekessel, wird es zum Teekessel.
Wasser kann fließen, oder es kann zerstören.
Sei Wasser, mein Freund.
Bruce Lee: Fernsehinterview

Wasser ? Bereits im GARTEN von GOLD-DNA spielte es eine wesentliche Rolle. Was aber macht Wasser so wesentlich, dass es sich überall im Allgemeinen wiederfinden lässt, nicht immer als Wasser selbst, sondern als besagtes Wesentliche, welches dem Wasser zu eigen ist ? Es ist die vierte Phase des Wassers, jenseits von fest, flüssig und gasförmig, wie es der Mainstream von Kindesbeinen an kennt, einzigartig näher gebracht in Gerald H. Pollacks Buch The fourth phase of water. Diese  vierte Phase  verbirgt sich als sogenannte Exklusionszone, kurz EZ, im Wasser und kommt umso mehr zum Tragen, je mehr Sonnenlicht auf das Wasser fällt, erneut in Erinnerung rufend, was ich in vorherigen Kapiteln über die Sonne Fabelhaftes erzählte:



Die EZ, eine unerwartet ausgeprägte Zone im Wasser, welche sich unmittelbar an verschiedenen Materialien ausbildet, die im Wasser sind bzw. es umgeben ( z. B. ein Glas ), hat ihren Namen daher, dass sie im Grunde alles im Wasser Befindliche auszuschließen versucht. Die EZ beinhaltet reichlich Ladung [ - ] und unterscheidet sich auffallend vom ''restlichen'' Wasser, dessen Teil die EZ ist. Diese EZ bezeichnet die vierte Phase des Wassers und zeigt sich in den aufgeführten Grafiken als Schattierung um die Kugeln, dort, wo die Minuszeichen zugegen sind.

Bekannt, und allgemein akzeptiert, ist die Tatsache, dass sich Ungleiches ( 'unlike' ) [ + ] und Gleiches ( 'like' ) [ - ] anzuziehen vermag, wie man es von Magneten her kennt. Dafür wird keine Energie benötigt, sondern freigesetzt, Stichwort Elektromagnetismus.
Wasser erhält seine besonderen Eigenschaften durch ein Paradoxon, welches jedoch nur aus Sicht des Mainstreams zum Paradoxon wird, denn Wasser zeigt, dass Ähnliches, wenn nicht gar Gleiches, sich ebenfalls anzuziehen vermag, solange dieses von gänzlich Ungleichem umgeben ist, was der Physiker Richard Feynman mit den Worten 'like likes like' beschrieb. Pollack führt es in seinem Buch folgendermaßen aus:

Perhaps the least obvious principle is the like-likes-like attraction. [ ... ] The idea that like charges can attract one another seems counterintuitive until you recognize that it requires no violation of physical principles. The like charges themselves don't attract; the attraction is mediated by the unlike charges that gather in between. Those unlikes draw the like charges toward one another, until like-like repulsion balances the attraction.

Gerald H. Pollack - The fourth phase of water  S. 336

Bezüglich der im Zusammenspiel befindlichen Energie, welche ermöglicht, was dem Mainstream unmöglich erscheint, führt Pollack weiter aus:

The like-likes-like attraction [ ... ] is subtler. Here the attraction ultimately arises from absorbed energy: Absorbed radiant energy builds EZs and seperates the charges responsible for mediating the attraction. The more intense the absorbed light, the more intense the attraction. So the like-likes-like attraction requires energy: as long as the sun continues to deliver energy, like-charged entities will continue to attract.

Gerald H. Pollack - The fourth phase of water  S. 134

Kommen wir nach dieser kleinen wässrigen Einführung in das offensichtlich verborgene Wesen des Wassers nun zum Allgemeinen selbst.

Die Plus-Zeichen ( positiv ) stellen nun, der realen Bildersprache sei Dank, metapherhaft den Mainstream der menschlichen Sicht der Realität dar, die negativ geladene Kugel dagegen ist eine Alternativerklärung, eine Theorie, die nicht mit der eingeimpften Sicht der Realität des Mainstreams konform ist und daher auch negativ von diesem aufgefasst bzw. angesehen wird. Interessant wird es diesbezüglich, wenn mehrere Alternativen auftauchen. Der Mainstream soll hier auch als Synonym für etwas Grundlegendes, etwas allgemein Akzeptiertes, Gewohntes, stehen, die Alternativen für etwas, das sich vom Mainstream abhebt, ihm widerspricht, oder einen Gegensatz dazu bildet, also ungewohnt ist.



Hier zeichnet sich bereits ab, was es mit dem Mainstream und all den Alternativerklärungen, -theorien, -ansichten, und Alternativen an sich, auf sich hat, die allesamt als Ganzes dem bewussten Leben als Realität erscheinen, bedingt durch die reale Bildersprache, die ich bereits zu Beginn der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE mit folgendem Bild ''beschrieb'':



Sei Wasser, mein Freund.
Jede Lebensform ein Wasserglas, gefüllt aus dem Krug voller Möglichkeiten

Pollack deutet, aus Sicht des Wassers, darauf hin, was typisch ist für den immer intensiver werdenden Spannungsbogen zwischen dem Mainstream und den immer zahlreicher werdenden Alternativen, bedingt durch den Wandel der Kommunikationsmittel, deren Verbreitung, und Nutzbarkeit:

[ ... ] resistence may originate from the semantics: who could imagine that ''like charges attract'' ? Surely any such phenomenon must seem like the work of the devil or, at best, of some naive charlatan. The reflexive presumption that like charges must always repel has almost certainly led to unnecessarily complex interpretations or just plain wrong answers. What could be more fundamental than the force between two charges ?

Gerald H. Pollack - The fourth phase of water  S. 336

Wer zwischen den Zeilen zu lesen bzw. zwischen den verschiedenen Zuständen des Wassers zu unterscheiden vermag, findet in Pollacks Zeilen die Erklärung für den scheinbaren Wahnsinn der Normalisierung unserer Welt ... in Form der Realität, aufgebaut aus Dualitäten, [ + ] und [ - ], in allen nur erdenklichen Maßstäben und Ausprägungen, und den damit einhergehenden Potenzialen und Spannungsbögen, dem Bild des Wassers dabei gerecht werdend, wie es im GARTEN dargestellt wurde.

Potentially, the like-likes-like mechanism may be foundational for all of nature.
Gerald H. Pollack

Damit die Realität, mit den Augen der Menschen betrachtet, als GANZES ''funktionieren'' kann, bedarf es des Konsens, der sich aus dem Wirken des Mainstreams und der Alternativen herausbildet bzw. existent wird. Betrachten wir die Grafik der beiden negativen Kugeln, umgeben vom Positiven, genauer und stellen uns eine Zeit vor in der das Leben als Ganzes einzig mit Informationen versorgt wurde und der Mensch im Einklang mit der Natur lebte, eine Zeit, in der es keines Mainstreams und keiner Alternativen bedurfte, da Informationen unmittelbar umgesetzt wurden und Taten folgten. Die Welt des Einzelnen war die Welt des Klans. Konsens war demnach das Natürlichste der Welt. Dann jedoch begann der Mensch sich vom Natürlichen zu lösen und er vollzieht diese Trennung seitdem immer ausgeprägter, in zunehmend fragmentierten Einzelbildern, die ohne Bezug zueinander betrachtet werden, so Komplexität und Zufall auf der Bühne des Lebens hervorrufend.
Folgende Zusammenhänge, bezüglich Konsens, Mainstream und Alternativen, kommen zum Tragen des Gerüsts der Realität, unter der bilderbuchmäßigen Annahme, dass unentwegt einzig Informationen, dem Sonnenlicht ähnlich,  zwecks Konsensbildung auf das Bewusstsein einwirken:
  • Ähnliches, bedingt durch unterschiedliches Potenzial bzw. Gleiches, vermag zueinander zu finden ( 'like-likes-like' ), wenn es von etwas gänzlich Anderem ( 'unlike' ) umgeben ist
  • Ähnliches bzw. Gleiches stellt Alternativen dar, das gänzlich Andere den Mainstream
  • Alternativen sind mitunter Varianten anderer Alternativen, während der Mainstream alternativlos ist, aber lokal verschiedene Toleranzen bezüglich Alternativen aufweist
  • der Konsens ist umso beständiger, je mehr Alternativen zueinanderfinden ... Clusterbildung bzw. Kristallisierung, gemäß der Redewendung etwas kristallisiert sich heraus
  • Konsens ist die fortwährende Dynamik der Ausbalancierung von Mainstream und Alternativen, das Eine kann nicht ohne das Andere sein, Mainstream bedingt Alternativen und umgekehrt
  • Konsens ist das Zusammenspiel von Bewusstsein, Unterbewusstsein und allem Unbewussten, ausgedrückt durch die reale Bildersprache
  • die Anfälligkeit des Konsens für außergewöhnliche Schocks verringert sich durch die Dichte der Clusterbildungen bzw. Kristallisierung
  • je ausgeprägter die lokale Mainstreamdichte, desto mehr Alternativen werden umso intensiver voneinander angezogen
  • je homogener der Mainstream verteilt ist, desto weniger Dynamik, also stetes kanalisiertes Fließen
  • Zufuhr von Aktionen und Reaktionen in Form von Informationen ( Herausforderungen / Geschehnisse / Feedbacks ) ermöglicht das weitere Annähern von Alternativen
  • die Annäherung der Alternativen gelingt umso besser bzw. näher, je mehr und länger etwas im Mainstream Aufmerksamkeit erregt
  • Alternativen bewegen sich immer in Richtung der ausgeprägtesten Mainstreamdichte, dorthin, wo der Mainstream das ''Meiste zu sagen hat'' bzw. der Mainstream am längsten unverändert Bestand hat.
Verdeutlichen lässt sich das Zusammengetragene, indem der Rahmen der Betrachtung etwas erweitert wird. Komplexität und die Annahme von Zufall kommen ins Spiel, wenn das Wesen des Wassers nicht als Vorbild erachtet wird, schließlich spielt sich im Wasser Gleiches unter dem Einfluss von Sonnenlicht ab, das, bezogen auf den Konsens, den Informationen entspricht, die es zur Konsensbildung bedarf ... wenn nur die Daten, das Kunstlicht, nicht wären, doch dazu gleich mehr.


  • Komplexität ist Ausdruck unterschiedlicher Alternativen, je mehr Interaktionen und je mehr Variationen ( Potenziale ), desto zufälliger erscheint das Geschehen in der Realität
  • der Mainstream wirkt global, Alternativen lokal
  • je mehr Ähnliches bzw. Gleiches mit Ähnlichem bzw. Gleichem zusammenkommt, sprich, eine Verbindung über den Mainstream eingeht, desto mehr Normalität macht sich breit, die Dynamik schwächt sich ab ... Frieden, Ruhe, Entspannung ... Harmonie (!)
  • je mehr eine Alternative vom Mainstream abweicht, desto mehr Potenzial steckt in der Alternative, desto mehr Energie vermag freigesetzt zu werden, wenn diese Alternative mit dem Mainstream reagiert, ohne Anbindung an weitere Alternativen
  • solange eine Alternative nicht ihren ausgewogenen Platz im GANZEN gefunden hat, bleibt die Dynamik bestehen
  • Dynamik strebt immer Ausgewogenheit, sprich HARMONIE (!!), zwischen dem Ähnlichen bzw. Gleichen und dem Ungleichen an
Was hier bildhaft für das Wasser dargestellt wird und mittels Worten auf das Entstehen von Weltbildern und der Erscheinung der Welt bzw. Realität als ein Ganzes übertragen wird, ist ein einfaches Prinzip, welches allgemeingültig ist ... vielleicht sogar das einfachste, welches alleinig allgemeingültig ist. Aus Sicht des Wassers spielen dabei Anziehung und Abstoßung die Hauptrollen und im Grunde fußt genau darauf unser gesamtes dualistisches Bild der Realität ... wohlgemerkt aus Sicht der Menschen, denn alle ANDEREN verkörperten Bewusstseine haben ein anderes Empfinden von Mainstream und Alternativen und deren Zusammenspiel für das Leben als Ganzes.
Pollack bemerkt bezüglich des einfachen Prinzips:

In theory, the principle could apply not only in liquids, but also in any situation in which electromagnetic energy drives charge seperation. That could happen from atomic to cosmic scales.

Gerald H. Pollack - The fourth phase of water  S. 135

So ist der Mensch eingebunden in die Natur, sozusagen als alternative Lebensform, umgeben vom Mainstream des Lebens. Jede Lebensform für sich wiederum ist Ausdruck besagten Prinzips, denn Zellen in einem Körper finden zusammen und bilden Organe, umgeben von Flüssigkeit. Jede Zelle für sich trägt wiederum selbiges Prinzip in sich, ebenfalls umgeben von Wasser. Auch Klans, Siedlungen, Staaten, Gruppen, Schwärme und Herden finden sich hier wieder, sind diese doch allesamt der Mainstream und ihre Mitglieder bzw. Bürger die jeweiligen Alternativen. Gar das von Plasma erfüllte Universum kann als Mainstream angesehen werden, erfüllt von wahrnehmbaren Objekten in Form besagter Alternativen.
Entscheidend für das Prinzip ist eine wahrnehmbare Abgrenzung, wie es das Eingangszitat von Bruce Lee verdeutlicht ... und der beständige  Informationsfluss, der auf die Abgrenzung einwirkt und die Dynamik des Prinzips, allgemeingültig für alle Verkörperungen, am Laufen bzw. Leben hält. Somit offenbart sich dieses Prinzip auch hier als ... HARMONIE, als der Kern der Goldenen Philharmonie, und als Kernthema der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE.

Und so, wie die Sonne informatives Licht ins Leben bringt, wird auch Bewusstsein durch Informationen erhellt, während in der Realität ganz allgemein Dinge geschehen, die Licht ins Dunkel bringen, manch einem ein Licht aufgehen lassend ... und, so sagt man, knipst man jemandem das Licht aus, bedeutet es nichts anderes als den Tod.
Licht. Photonen. Biophotonen. Der dynamische Tanz im Ballsaal der Zellkerne, die Zellteilung HARMONISCH vorantreibend.
Leben ist, so betrachtet, die bewusste Entfaltung von Potenzial, aufgrund von Möglichkeiten innerhalb einer allumfassenden Notwendigkeit

 Information ist die Veränderung, die sich einstellt, wenn eine Mitteilung einen Unterschied hinterlässt.
Dr. Gerhard Wohland

Allerdings, und damit komme ich endlich zum Wesentlichen, sieht die Realität nunmehr ganz anders aus, als sie aus der natürlichen Sicht des Wassers aussehen müsste, denn der Mensch ist nicht zufällig, oder gar aus einer unterstellten Laune der Natur heraus, voll in seinem Element ... und macht die Nacht, mittels Kunstlicht, vermehrt zum Tage und aus Informationen Unmengen von beziehungsunfähigen Daten ... die obendrein auch noch zeugungsunfähig, aber beliebig kopierbar, sind.
Die HARMONIE, die mittels Sonnenlicht und Wasser in Form (!) gebracht bzw. als Formenreichtum realisiert wird, verdeutlicht den Unterschied zwischen Information und Daten ... wie in der Eingangsgrafik des Kapitels dargestellt, sowie die Bedeutung der Verfremdung von Pandoras Rolle im Laufe der Zeit, woraus im Zuge des technologischen Fortschritts geheimnisvolle Ungetüme wie TEMPORA hervorgehen können ... und hervorgehen müssen, bleibt doch auch das wesentliche GEHEIMNIS des GANZEN nicht von den Auswirkungen der Verkünstlichung, unter Einsatz von Fragmentierungen, verschont, indem offensichtliche Informationen ihres formenden Potenzials beraubt und, als Daten(satz) endend, verschlüsselt geheimgehalten werden.

Zwischen Informationen und Daten liegen realisierbare Welten, und zwar umso mehr verschiedene Welten, je mehr Informationen in Daten umgewandelt werden, bis hin zu virtuellen Welten der momentanen Gegenwart, die, befreit vom Konsens, gestaltet werden können.
Daten gibt es jedoch nicht erst seit es Computer gibt. Daten erschienen mit der Schrift auf der Bühne des Lebens ... und Schrift ist einzigartig im Repertoire allen Lebens, sowohl in ihren Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Dynamik der Konsensbildung, als auch in ihrem Vorkommen an sich, denn alles, was zuvor bezüglich der Realität unter dem alleinigen Einfluss von Informationen beschrieben wurde, verliert mit zunehmendem Einfluss von Daten an Natürlichkeit, dahingehend, dass der Spannungsbogen zwischen den EINEN und den ANDEREN maximal ausgereizt wird und zwar im Rahmen der Notwendigkeit für das GANZE.
Unterdessen kommt es vermehrt zur Abhängigkeit der Menschen von Algorithmen, Analysen, Statistiken, Beweiseinforderungen und Sicherheitsbegehren ... doch erst das künstliche Streben nach Sicherheit lässt Unsicherheiten gegenüber dem Natürlichen deutlich werden.
Pandoras Schicksal ist augenscheinlich das Schicksal des menschlichen Fortschritts und der Informationen.
Auf KONSENS-WIKI findet sich unter Pandora folgender Eintrag:

Ursprünglich wurde Pandora möglicherweise nicht mit dem Übel, sondern mit den Gaben der Erde in Verbindung gebracht: Auf einer weißgrundierten Kylix (ca. 460 v. Chr.) sieht man Athena und Hephaistos, wie sie ihre Schöpfung der ersten Frau vollenden – betitelt ist die Darstellung jedoch mit dem Namen Anesidora („die Gaben sendende“). Diese Sichtweise verknüpft Pandora/Anesidora mit Demeter und Gaia, positiv besetzten Göttinnen der Fruchtbarkeit. Bestätigt wird eine solche Auffassung durch das Scholion zu Vers 971 von Aristophanes’ Die Vögel, das einen Kult der Pandora erwähnt: Sie sei die Göttin der Erde, die alle zum Leben notwendigen Dinge schenke. Somit könnte die Erzählung Hesiods bereits eine misogyne Verfremdung eines ursprünglicheren Stoffes sein.

 Quelle   Hervorhebungen: meinerseits

Wir machen aus dem Geschenk aller notwendigen Informationen für das Leben ein Übel und wandeln diese Informationen in Daten um, ähnlich wie Sonnenlicht durch Kunstlicht ersetzt wird. Obendrein versuchen wir eigene Geheimnisse für uns zu behalten, statt uns der Aufdeckung des GEHEIMNISSES, welches ALLEM zugrunde liegt, zu widmen. Doch genau diese Entwicklung ist notwendig und sie wird durch die moderne Telekommunikation, die Computertechnologien und das Internet überhaupt erst realisierbar, indem wir verlernen wie Wasser zu sein. Stattdessen streben wir danach etwas zu werden, wozu wir keine Bindungen haben, weil Daten vorgeben Informationen zu sein. Je weniger Bindungen, desto größer wird das Verlangen nach Sicherheiten. Aus dem Schwanz des Hundes wird ein Rattenschwanz.
So schreiben wir uns Naturschutz, aber auch Datenschutz, auf die Fahnen, oder verlangen gar Personenschutz, nebst unzähligen Versicherungen, aufgrund der jeweils aktuellen Datenlage. Fragilität geht mit Sicherheitsbedürfnissen und dem Verlust von Neugierde einher ... und wird paradoxerweise als Robustheit empfunden.

The tail, wagging the dog, becomes thinner and thinner still

Die Realität, der Konsens aller Weltbilder, Mainstream, wie Alternativen, lässt uns zwar die Welt aus eigener Sicht sehen und im Rahmen der Möglichkeiten des Einzelnen für sich verstehen und einordnen, doch erleben wir diese Weltbilder in dynamischer Beziehung zu allen anderen Weltbildern. Je mehr Daten Informationen ersetzen, desto virtueller, künstlicher, wird die Realität ... desto unabhängiger werden die verschiedenen Weltbilder von einander, bis hin zur kompletten Simulation in Computern, die jeder ganz allein für sich, isoliert von allen Anderen, gestalten und erleben kann.



So trägt es sich zu, dass wir Menschen etwas für Junk ( Abfall ) halten, z. B. die Junk-DNA, was jedoch ein wahrer Informationsschatz ist, und sehen in künstlichen Daten unsererseits einen vermeintlichen Informationsschatz schlummern, z. B. Big Data, der jedoch ohne Beziehung zum Natürlichen, und damit dem GANZEN, ist. Daten maximieren somit das Auseinanderleben von Mainstream und Alternativen und halten beide maximal möglich auf Abstand voneinander. Der Schwanz wird länger und immer dünner. Die Behauptung Männer, als Verkörperung des männlichen Prinzips, sind ''schwanzgesteuert'', erscheint so in einem ganz anderen Licht ...

Ungleich verteilt sind des Lebens Güter unter der Menschen flücht'gem Geschlecht,
aber die Natur, sie ist ewig gerecht.
Friedrich Schiller

Von Natur aus wirkt 'cradle-to-cradle', was nichts anderes ist, als eine Umschreibung von 'like-likes-like', unter dem beständigen Einfluss von Informationen, zwecks Aufrechterhaltung der HARMONIE. Der Mensch macht diesbezüglich sein eigenes ( alternatives ) Ding, nämlich 'cradle-to-grave', durch den vermehrten Einsatz von Daten, mit deren Hilfe er Variationen mittelt, sprich normalisiert, immer wieder neue Probleme erschaffend.
Die ANDEREN gehen die Sache anders an, wodurch Probleme erst gar nicht zu weiteren Problemen werden können, da jede Spezies bereits einen Lösungsweg parat hat. Mainstream und Alternativen vereint, untrennbar, im zyklischen Fluss von Informationen, ganz ohne Daten, Datensicherheiten und Datengeheimnisse.

Was ist cradle-to-cradle? Eine Wortschöpfung des deutschen Chemikers Michael Braungart, basierend auf einer Idee des Schweizer Textilkaufmanns Albin Kälin. Während alle Produkte, welche der Mensch herstellt, „von der Wiege ins Grab“ (cradle-to-grave) führen, weil alles irgendwann immer auf Mülldeponien landet, möge man sich die Natur zum Vorbild nehmen, wo niemals Abfall anfällt und immer alles wiederverwertet wird. Alles, was endet, ist wieder Nährstoff für etwas Neues. Stoffe reisen somit „von der Wiege zu Wiege“ (cradle-to-cradle). Nach diesem natürlichen Prinzip soll der Mensch seine Welt gestalten.

 Quelle  pdf

Informationen stellen Beziehungen dar, sie haben eine durchgehende Geschichte. Daten sind isoliert und tauchen plötzlich im Laufe einer informativen Geschichte auf. Sie sind Informationen, denen die Bindung zum Ursprung genommen wurden, so verlieren sie die Möglichkeit den Konsens, den Notwendigkeiten im Sinne der HARMONIE entsprechend, in Form zu bringen und zu halten.
Informationen nähren, natürlichen Nahrungsketten gleich, die Dynamik der Zusammenfindung mittels 'like-likes-like', im Umfeld von 'unlikes'.
Daten dagegen sind, aufgrund ihrer Beziehungslosigkeit, beliebig kopierbar. Daten sind quantitativ wiederholbar, Informationen dagegen qualitativ eingebunden. Daten be- bzw. verhindern die Synchronisation von Ähnlichem bzw. Gleichem und Ungleichem, Informationen dagegen ermöglichen diese überhaupt erst. Daten wecken den Appetit nach mehr. Informationen vermögen einen Hunger zu stillen, letztendlich gar den HUNGER. Daten können jeglicher Unordnung zum Opfer fallen, somit weitere Problemfragmentierungen vorantreibend. Informationen aber, die der Unordnung zum Opfer fallen, eröffnen bisher nicht begangene Lösungswege.

Folgende Zusammenhänge lassen Probleme unweigerlich auftauchen, wobei sich diese verschärfen, je vernetzter Menschen Daten austauschen, vervielfältigen und verbreiten ... und sich obendrein vor dem Licht der Sonne schützen:
  • immer mehr Alternativen, mit teils geringen Varianten, bevölkern den Mainstream, ihre Artenvielfalt nimmt zu
  • immer weniger Alternativen können, mainstreambedingt, dauerhaft zueinanderfinden, immer weniger kristallisiert sich heraus
  • immer mehr Unruhe kommt auf, aufgrund von erschwerten Synchronisationen und fehlender Dynamikausbildung, bedingt durch Informationsmangel und Datenüberschuss
  • die Anfälligkeit des Konsens für außergewöhnliche Schocks nimmt zu
  • der Konsens wird immer fragiler
  • je traumatisierter das Kollektiv, desto unerfüllbarer der Traum von der Gemeinschaft bzw. desto unwahrscheinlicher der gemeinsame Traum Einzelner
  • da weniger Alternativen sich dauerhaft finden können, kann der Mainstream lokal bestehen bleiben, was die scheinbare Beweisbarkeit von Informationen ermöglicht, was im weiteren Verlauf zur Erhöhung von Spannungen führt
  • alles Expansive bzw. Wachsende hat von Natur aus eine Bremse, die jedoch durch Daten schwindet, da Daten die Entfremdung und die Expansion unabhängig von Beziehungen maximieren können, auf Kosten des Umfeldes
Ein Fingerabdruck, zum Beispiel, ist für jede Person einzigartig. So kann der Abdruck von der Person, als Information, genutzt werden, um ein entsprechendes Sicherheitssystem zu aktivieren. Wird diese Information jedoch in Daten umgewandelt, braucht es die Person nicht mehr, um den nun künstlichen, digitalisierten, Fingerabdruck zu nutzen ... der von nun an beliebig kopierbar ist ... und somit auch verschieden nutzbar, von verschiedenen Personen, zu verschiedenen Zeiten, ohne das Wissen der Person, von dem die natürliche Information, sprich, der Finger, stammt. Die Geister, die wir mittels Wandlung von Informationen in Daten, von Natürlichem in Künstliches, riefen und vermehrt rufen, lassen uns nun als Reaktion Schutzwälle errichten, um das Echo des Rufes nicht länger wahrnehmen zu müssen. Firewalls und Datenschutz sind nur zwei dieser fundamentlosen Bauwerke, die, getrennt vom Knowhow des Lebens als Ganzes, blind für das GANZE, errichtet werden.

Niemand kann in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht will.
Wolfgang Jensen

Je mehr Daten, statt Informationen, Einfluss auf die Dynamik der Konsensfindung nehmen, indem sie die Zusammenfindungen von 'like-likes-like', den Alternativen, erschweren, desto tiefgreifender gestaltet sich jedoch der Lernprozess des Lebens als Ganzes. Schließlich stößt so letztendlich die natürliche Ordnung an ihre Grenzen der Aufrechterhaltung der HARMONIE ... und der Mensch kann die Verkünstlichung so weit ausreizen, bis es der Menschheit selbst scheinbar ''an den Kragen geht'', bedingt durch die Erschwerung von Lösungswegen, mittels 'likes-like-likes', im Umfeld all der 'unlikes' und fehlender Dynamiken, wodurch die Lösung des ursprünglichen PROBLEMS in immer weitere Ferne rückt ... zumindest vorerst.

Nie zuvor gab es in der Geschichte der Menschheit, aus der Sicht von Bewusstsein, mehr variantenreiche Alternativen bezüglich der Realität, als dieses im Zeitalter des Internets der Fall ist. Der Mainstream nennt es Informationszeitalter, doch leben wir immer weniger in einer Zeit der Informationen. Immer mehr Alternativen wird dieses bewusst, bedingt durch den Mainstream. Mehr und mehr sind wir einzig an unseren Daten zu erkennen, verlieren dabei aber die eigentlichen Informationen zur eigenen Person und zum Leben selbst. So geschieht, was geschehen muss, zwecks Maximierung der Tiefenwirkung besagten Lernprozesses, an welchem das Leben als Ganzes unentwegt beteiligt ist, jede Lebensform nach ihren Möglichkeiten, jedes Glas Wasser, wie es geschaffen ist, bezüglich der Möglichkeiten reich an Alternativen, bezüglich der Verweigerung dieses Prozesses jedoch alternativlos.

Was aktuell mit unseren Daten geschieht, in welcher  Abstraktion  der ursprünglichen Form auch immer, ist einzig Ausdruck der Symptome jener PROBLEMATISCHEN Erkrankung, die uns Zeit unseres Fortschreitens vom natürlichen Eingebundensein begleitet. Unsere Reaktionen bezüglich vermeintlicher Heilung entsprechen inzwischen jenen des datenlastigen Mainstreams, was nicht anders zu erwarten ist, wenn wir uns zunehmend sträuben wie Wasser zu sein ... obwohl wir überwiegend Wasser sind ... welches in der Alternativmedizin, rein zufällig natürlich, eine weitaus größere Rolle spielt.

Der Krug wird so lange zum Brunnen getragen,
bis dass er bricht.

Aurora, die Morgenröte, rückt so in weite Ferne. Daher haben es Alternativen auch immer schwerer, aufgrund der Datenlage, mittels Schrift sich anderen Alternativen anzuschließen, um so zum Mainstream zu finden, denn Daten neigen dazu Zeit zu verknappen und Aufmerksamkeiten zu zerstreuen. Daran vermögen auch moderne ebooks nichts zu ändern, ganz im Gegenteil, haben Tausende von Buchtiteln im Speicher eines Kindle, oder ähnlichem, doch gefühlt weniger zu erzählen als ein Regal voller alter Bücher. Ein ebook selbst ist ohne Geschichte und gibt einzig den niedergeschriebenen Inhalt wieder, während ein Buch, neben der Niederschrift, noch eine ganz eigene Geschichte erzählen kann. Auch hier zeigt sich der Unterschied zwischen Informationen und Daten ...

Da informierte Lebensformen jedoch, Menschen natürlich inklusive, nicht unabhängig von der Welt in der Welt leben, sondern der Welt Ausdruck verleihen, indem sie als Notwendigkeiten der HARMONIE geboren werden, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Vorzeichen umkehren, stellt doch jedes Lebewesen, welches auf der Weltbühne erscheint, eine weitere Alternative dar, auf der Suche nach Seines- bzw. Ihresgleichen ... oder Ähnlichem.
Nimmt Unordnung zu, stößt Bewusstsein auf immer mehr Unähnliche(s) ( 'unlike' ), nimmt sie dagegen ab, erfährt Bewusstsein immer mehr Ähnliches bzw. Gleiches ( 'like' ) im Unähnlichen ... oder ganz einfach allgemein ausgedrückt: Ein Licht geht auf.
Aurora.

TEMPORA wird daher vergehen, die Zeiten der Unordnung werden Geschichte sein, Aurora wird sich zeigen, erst kaum wahrnehmbar, dann jedoch immer deutlicher ... und eine als Übel verschrieene Büchse wird sich zunehmend als wahre Schatztruhe erweisen, die sie wirklich ist.

Information in itself is mere possibility. It requires an active capacity to become productive,
but where knowledge is dominated by the education of the ruling classes,
it produces the capacity to use information for the purpose of producing and
consuming within the limits of the commodity.
This produces a mounting desire for information that meets the apparent lack of
meaning and purpose in life. The vectoralist class fills this need with communication
that offers these desires a mere representation and objectification of possibility.

McKenzie Wark - A hacker manifesto  -  [ 136 ]

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass auch Wolken sich mittels der hier dargelegten Eigenschaften von Wasser formieren. Wir Menschen machen aber auch vor ihnen nicht Halt und erschaffen künstliche Wolken, sogenannte  CLOUDS , um darin all unsere Daten abzuspeichern, damit wir überall und jederzeit darauf zurückgreifen können ... während Regen von Natur aus nur unter bestimmten Umständen, nicht jederzeit, und nicht unentwegt, zu fallen vermag. Aus gutem Grund ... der Dynamik des GANZEN wegen.
So mögen CLOUDS keinen Regen und vermögen bei Sonnenschein nicht mit einem Regenbogen zu faszinieren, aus Mangel an Informationen für das Leben als Ganzes ... eine fabelhafte Beziehungsgeschichte, die dem Mainstream der Menschen nicht behagt, aus Mangel an Beweisen, denn, wie Hans-Peter Dürr es nicht minder fabelhaft beschreibt ...

... [i]n jedem Augenblick wird die Welt neu geschaffen, jedoch im Angesicht, im ''Erwartungsfeld'' der ständig abtretenden Welt. Dies ist auch der Grund, warum uns die Zukunft verschlossen bleibt: Sie wird uns nicht vorenthalten, sondern sie existiert gar nicht. Die alte Potenzialität in ihrer Ganzheit gebiert die neue und prägt neue Realisierungen, ohne sie jedoch eindeutig festzulegen.
In diesem andauernden Schöpfungsprozess wird ständig ganz Neues, Noch-nie-Dagewesenes geschaffen. ''Alles'' ist daran beteiligt. Das Zusammenspiel folgt bestimmten Regeln. Physikalisch wird es beschrieben durch eine Überlagerung komplexwertiger Wellen, die sich verstärken und schwächen können. Es ist ein Plussummenspiel, bei dem Kooperation zur Verstärkung führt. Der zeitliche Prozess ist nicht einfach Entwicklung und Entfaltung beziehungsweise ein ''Auswickeln'' von bereits Bestehendem, von immerwährender Materie, die sich nur eine neue Form gibt. Es ist vielmehr echte Kreation: Verwandlung von Potenzialität in Realität, materiell-energetische Manifestation des Möglichen.
Das mag eine schlechte Nachricht für diejenigen bedeuten, die Natur manipulieren und letztlich fest in den Griff bekommen wollen. Denn wir können prinzipiell nicht genau wissen, was unter vorgegebenen Umständen in Zukunft passieren wird. Und dies, wohlgemerkt, nicht aus noch mangelnder Kenntnis, sondern als Folge der Sowohl-als-auch-Struktur der Potenzialität, die mehr die lose Verknüpfungsstruktur freier Gedanken besitzt beziehungsweise einer ''Ahnung'' gleicht. Dies imitiert die Entstehung von unabhängigen Subsystemen, die grob wie Teile des Gesamtsystems fungieren, aus denen dieses Gesamtsystem dann als ''zusammengesetzt'' erscheint. Dies ist aber nie der Fall, weil der Zusammenhang viel tiefer geht, so wie etwa die sichtbar getrennten weißen Schaumkronen auf stürmischer See nicht die Behauptung rechtfertigen, das Meer sei aus Wellen und Schaumkronen zusammengesetzt. Das Sinnstiftende im Zusammenwirken der Als-ob-Teile entsteht immer aus dem Ganzen, das sich einschließt. Dieses Ganze, Eine, ist immer da, ob das Meer ''leer'', glatt und ruhig sich ausbreitet oder ob es ''voll'', hoch differenziert sich im Sturme wellt. Das Zusammenspiel der Wellen führt zu einer Orientierung, die so aussieht, als gäbe es ein vorgegebenes Ziel. Aber der Weg, das konstruktive Zusammenspiel, gebiert das Ziel.

Hans-Peter Dürr - Warum es ums Ganze geht  S. 87

Da wir modernen Menschen uns zwecks Konsensbildung mehr und mehr auf Daten berufen, anstatt auf das gesamte Spektrum, welches Informationen innewohnt ... allein schon dadurch bedingt, dass wir immer kurzfristiger bzw. kurzsichtiger den Rahmen gestalten, in dem sich das Reale für uns abspielt ... ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Möglichkeiten des natürlichen ''Mainstreams'' mit denen des menschlichen Mainstreams nicht mehr in den notwendigen Einklang gebracht werden können, ein Umstand, der sich tagtäglich auf der Welt abzeichnet, wie z. B.  hier  beschrieben wird ... zumal Linksabbieger im natürlichen Mainstream allgegenwärtig sind, bekannt, und verkannt im menschlichen Mainstream, als horizontaler Gentransfer.

Aurora wird sich demnach erst zeigen können, wenn aus all den angesammelten Daten aller bisherigen Zeiten wieder Informationen werden können, ohne weitere Unordnung hervorzurufen, sondern indem aktive Ordnung entstehen kann ... ein Geschehen, von dem auch  moderner  Städtebau  noch weit entfernt ist.
Sämtliche Daten einfach zu vernichten ist nicht im Sinne des GANZEN und zudem unmöglich, da die zugrundeliegende Unordnung, die durch die reaktive Ordnung der entsprechend motivierten Menschen erst zu Daten wurden, anderweitig manifestiert werden würde, ist doch das Energetische der Wirklichkeit, die ALLEM zugrunde liegt, nicht zerstörbar, sondern einzig wandelbar. So werden heutige Daten zur Saat für die Ernte in der kommenden Optimierung, besagter zweiten ''Hälfte'', von der im vorherigen Link die Rede ist, und es liegt an der Beschaffenheit des Grund und Bodens, was aus dieser Saat hervorzugehen vermag, unter dem Einfluss von Wasser, sprich Bewusstsein, und dem Licht der neuen Sonne.

Daniel Kahneman beschreibt in Thinking, fast and slow das rattenschwanzähnliche Dilemma, welches sich im Laufe des Fortschritts der EINEN herauskristallisiert:

People tend to assess the relative importance of issues by the ease with which they are retrieved from memory - and this is largely determined by the extent of coverage in the media. Frequently mentioned topics populate the mind even as others slip away from awareness. In turn, what the media choose to report corresponds to their view of what is currently on the public's mind. It is no accident that authoritarian regimes exert substantial pressure on independent media. Because public interest is most easily aroused by dramatic events and by celebrities, media frenzies are common.

Daniel Kahneman - Thinking, fast and slow  -  S. 8-9

Betrachtet man die Vielzahl von Getränken, mit denen wir aktuell unsere Becher und Gläser füllen können, und die Anzahl an verschiedenen Gefäßen, denen wir sie entnehmen, von denen mehr und mehr Einwegbehältnisse statt langlebiger Krüge sind, dann wird unser Verhältnis zum Wasser deutlich ... und damit auch der Stand der Devolution des als Mensch verkörperten Bewusstseins, als letztes notwendiges Fragment des Gesamtbewusstseins, der einst goldenen bzw. göttlichen Kohärenz, bevor endlich die zweite ''Hälfte'' der fabelhaften Geschichte des Lebens nicht im, sondern als Universum uraufgeführt werden kann.

Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
Friedrich Schiller

Wird 'cradle-to-grave' somit nicht eher zum unendlichen Selbstläufer, zur unendlichen Geschichte unendlicher Teilungen, statt zur fabelhaften Geschichte zweier ''Hälften'', die gemeinsam ein GANZES sind ? Muss das Bewusstsein nicht unentwegt neue Alternativen hervorbringen, natürlich, wie menscherdacht, oder kann doch letztendlich zusammenfließen, was zusammengehört, wie besagtes Wasser, welches von der Quelle, dem capstone, eines Berges, der einer Pyramide nicht unähnlich ist, hinab fließt, sich aufzweigt, ohne zu stagnieren, um im Ozean erneut zueinander zu finden, bereichert an Informationen des zurückgelegten Weges ?
Leitungswasser und Datenleitungen, kilometerlang, schnurgeradeaus, unterirdisch verlegt, als Alternative, Richtung HARMONIE ? Statt Ozean ein Meer an  Wolkenkratzern  ? Oder doch zyklisch wiederkehrendes Wiedersehen, in Form einer ganz besonderen Heimkehr, zur bzw. mit der Quelle, von der aus ALLES begann, unter wechselnden Vorzeichen, eben 'cradle-to-cradle' ? Unendlich bis in alle Ewigkeit ? Oder einfach befreit von Raum und Zeit ?


 Quelle 

Gleich und Gleich gesellt sich gerne ... und erkennt der Eine und die EINEN was der Andere und die ANDEREN haben, was ihnen selbst nicht möglich erscheint, dann ist ALLES möglich, befreit vom Mainstream und all den unnötig gewordenen Alternativen ... überflüssig, sozusagen. Be like water ... and beyond, my friend(s).



IN LIEBE ... UND VON HERZEN ... DER WEISHEIT LETZTER SCHLUSS

Auch wenn ich immerzu von den EINEN und den ANDEREN, oder den Einen und den Anderen, schreibe, so bezieht sich diese scheinbare Trennung trotz alledem immer auf etwas, in Wirklichkeit, Untrennbares, das aber in der Interpretation der expansiven Realität zunehmend voneinander getrennt erscheint und vom Konsens der realen Bildersprache als getrennt angenommen wird. Dieses Untrennbare ist natürlich das Gesamtbewusstsein, das zunehmend fragmentierte GÖTTLICHE.
Zum einen die EINEN, als Menschheit verkörpert, ihrem menschlichen Mainstream folgend und Alternativen, je nach persönlichen Ordnungsmöglichkeiten, unterschiedlich kritisch gegenüber, sich somit irgendwo zwischen den Einen und den Anderen niederlassend. Zum anderen die ANDEREN, als all jene verkörpert, und sei es nur als einzelner Virus, die keiner menschlicher Verkörperung angehören, deren ''Mainstream'' aber jeder Alternative offensteht, solange diese ermöglicht, was für das GANZE notwendig ist, sie alle, dargeboten als die Diversität des Lebens, als Verschiedenheit von Lebewesen, die von uns EINEN jedoch in Formen unterteilt werden.
Sie beide, die EINEN und die ANDEREN, sind fortwährend EINS, erscheinen uns Menschen aber als umso mehr Verkörperungen, je näher das GANZE dem Zenit der Unordnung, dem Ende der ersten Halbzeit, kommt, schließlich vermehren sich nicht nur die EINEN, sondern auch die  ANDEREN .

Daniel Kahneman, Autor des im letzten Kapitel bereits erwähnten Buches Thinking, fast and slow beschreibt die Fähigkeit des Menschen, die Realität für sich zu verstehen und sich in ihr zu bewegen, mittels zweier Systeme ... System 1 und System 2.
Das erste ist der Schnelldenker, das Intuitive und Spontane, während System 2 der gemächliche, aber Stabilität verleihende Teil des Gesamtprozesses ist, der das Bewusstsein, das Unterbewusstsein und das Unbewusste zu einem Ganzen vereint. Erst in der Kombination der Besonderheiten und Möglichkeiten beider Systeme, im Zusammenspiel miteinander, kann der Mensch sein Potenzial des Menschseins ausspielen. Vor allem sein Potenzial, der Fragmentierung des PROBLEMS verschiedenste problembehaftete Gesichter und Kostüme zu verleihen und sich unentwegt Gedanken über den Lauf der Handlung ''zu machen'', in der sich verschiedenste Formen verstricken.

Als erstes stellt man fest, dass, wenn die Fähigkeit zu denken eine bemerkenswerte Gabe ist,
die Fähigkeit, nicht zu denken, eine umso größere ist ...
Satprem

Denken ist das Hinauszögern des Unmittelbaren, des Spontanen, des Wesentlichen. Gedanken sind die Geburtswehen von Theorien. Daher zerlegt der Mensch die natürliche Ordnung in ein Puzzle namens Universum, ohne darin, vorerst, den kosmischen Lernprozess zu erkennen, der zur Lösung des PROBLEMS führen wird. Für das, was ich das Gesamtbewusstsein nenne, gilt selbiges, was uns Menschen die menschlichen Möglichkeiten, im Umgang mit der realen Bildersprache, beschert. Es setzt sich ebenfalls aus Bewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstem zusammen. Nur sind die Menschen, sprich, die EINEN, das System 1, und all die ANDEREN System 2. Liest man Kahnemans Buch mit dieser Projektion im Hinterkopf, zeigt sich sehr anschaulich, was es mit dem Prozess der Interpretation der Wirklichkeit als Realität, mittels der realen Bildersprache auf sich hat, und wie aus beiden Systemen der Konsens der Welt herausgebildet wird, die alle Verkörperungen des Gesamtbewusstseins, im Verlauf der bisherigen Devolution, zusammen erleben, eine jede auf ihre Weise und entsprechend ihren Möglichkeiten ... und doch immer gemeinsam, auch wenn das Gemeinsame immer weniger offensichtlich für immer mehr der EINEN wird.

Hier ein paar Beispiele aus Thinking, fast and slow, bezüglich System 1 und System 2 aus Sicht des Menschen:

... controlling thoughts and behaviors is one of the tasks that System 2 performs ...  ( p. 41 )

... One of the main functions of System 2 is to monitor and control thoughts and actions ''suggested'' by System 1, allowing some to be expressed directly in behavior and suppressing or modifying others ...  ( p. 44 )

... If System 1 is involved, the conclusion comes first and the arguments follow ...  ( p. 45 )

... System 1 is impulsive and intuitive; System 2 is capable of reasoning, and it is cautious ...  ( p. 48 )

... Priming phenomena arise in System 1, and you have no conscious access to them ...  ( p. 57 )

... System 2 is lazy ...  ( p. 64 )

... On the other hand, the experience of cognitive strain, whatever its source, tends to mobilize System 2, shifting people's approach to problems from a casual intuitive mode to a more engaged and analytic mode ...  ( p. 65 )

... System 1 can respond to impressions of events of which System 2 is unaware ...  ( p. 67 )

... The main funktion of System 1 is to maintain and update a model of your personal world, which represents what is normal in it. The model is constructed by associations that link ideas of circumstances, events, actions, and outcomes that co-occur with some regularity, either at the same time or within a relatively short interval. As these links are formed and strengthened, the pattern of associated ideas comes to represent the structure of events in your life, and it determines your interpretation of the present as well as your expectations of the future ...  ( p. 71 )

... System 1, which understand language, has access to norms of categories, which specify the range of plausible values as well as the most typical cases ...  ( p. 74 )

... System 1 is adept at finding a coherent causal story that links the fragments of knowledge at its disposal ...  ( p. 75 )

... We are evidently ready from birth to have
impressions of causality, which do not depend on reasoning about patterns of causation. They are products of System 1 ...  ( p. 76 )

... Jumping to conclusions is risky when the situation is unfamiliar, the stakes are high, and there is no time to collect more information. These are the circumstances in which intuitive errors are probable, which may be prevented by a deliberate intervention of System 2 ...  ( p. 79 )

... Uncertainty and doubt are the domain of System 2 ...  ( p. 80 )


Daniel Kahneman - Thinking, fast and slow

Der pubertäre Verlauf der aktuellen Realität zeigt die Ähnlichkeit zum pubertären Verlauf der menschlichen Entwicklung auf, inklusive der Bedeutung der Pubertät für die weitere Gestaltung des Lebens, sowohl des menschlichen Lebens, als auch des Lebens als Ganzes, hat doch in der Pubertät System 1 mehr zu melden als System 2, ermöglicht die Pubertät doch erst die  Maximierung  der Synchronisation beider Systeme für die Zeit nach der Pubertät. Doch zwecks Maximierung ist das anschließende Erwachsensein längst nicht mehr das Gelbe vom Ei, sprich, nicht mehr dem Kern des GANZEN entsprechend, denn die Erwachsenen der Moderne spiegeln immer weniger die Wirklichkeit des energetischen ERWACHSENSEINS wider, welches das Gesamtbewusstsein jenseits des Zenits zur endgültigen (Los)Lösung führen wird.
Die aktuelle Pubertät zeigt sich deutlich im Lebens als Ganzes, preschen doch wir Menschen, übertragen als System 1 betrachtet, mit unseren Interpretationsmöglichkeiten rasant voran, wie in den  UPDATES  immer deutlicher wird, während die natürliche Ordnung, die ANDEREN, als System 2, mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt erscheint, im Wesen(tlichen) von uns Menschen missverstanden.
So, wie das menschliche Bewusstsein, mitsamt Unter- und Unbewusstsein auf dem Weg zum Erwachsensein, planlos durch den Nebel der Pubertät irrt, so ergeht es auch momentan dem Gesamtbewusstsein ... auf der expansiven Etappe des Weges zur (Los)Lösung vom eigentlichen PROBLEM.

Die Metapher des Nebels beschreibt an dieser Stelle den  Halo-Effekt , der es dem pubertierenden Bewusstsein ermöglicht, trotz aller sich bietenden Möglichkeiten der Interpretation der Realität, immerzu innerhalb der Bandbreite der Interpretation zu bleiben, die zur Wahrung des Gesamtbildes bzw. des GANZEN notwendig ist, dargestellt, in vorherigen Grafiken der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE, als nach außen hin unscharf werdendes Phi. System 1 sorgt somit für Unschärfe, die aber zwangsläufig vermehrt System 2 auf den sich entwickelnden (Lösungs-)Plan ruft, der weiteren Konzentration auf das Wesentliche wegen.



Aus genau diesem Grund muss die Diversität im Mikrokosmos der Viren zunehmen, da durch ihre Sprachkompetenz, angewandt auf die Genome des Lebens, wodurch aus dem Wesen(tlichen) Verkörperungen hervorgehen, der Fortschritt des Menschen zwar weiterhin ermöglicht wird, aber nur bis zur notwendigen Maximierung der daraus resultierenden Entfremdung von System 1 und System 2. Dass dieses zwangsläufig den Einfluss von Bakterien im Gesamtgeschehen fördert, ist nicht von der Hand zu weisen, gehören auch sie zu jenen Geistern, die wir benebelt, um nicht zu sagen von Sinnen seiend, immer lauter rufen.
Gäbe es diesen Halo-Effekt nicht, der sich übrigens auch um den Mond und die Sonne zu zeigen vermag, wäre es im Nu um die Dynamik des Lernprozesses kosmischen Ausmaßes geschehen. Der KOSMOS, als realisiertes Universum, erhält seine Raum-Zeit bzw. seinen Zeit-Räume erst durch den Halo-Effekt, der jedem verkörperten Bewusstsein umso ausgeprägter zur Verfügung steht, je abhängiger es sich vom Konstrukt der Vergangenheit macht und in die Zukunft vorausplant.
Der Halo-Effekt entspricht daher der Elastizität jenes bildhaften Ballons aus dem Kapitel  Die Bildwerdung der Expansion , mit welchem die Expansion des Universum, als Bildwerdung von Phi, beschrieben wurde.
Das verkörperte Bewusstsein der Viren ist daher gänzlich frei vom Halo-Effekt, was der Grund für lokale Virulenzen ist, als Ausdruck ihrer nicht realisierbaren Sesshaftigkeit im Genom von Lebensformen. Nicht so bei uns Menschen, da wir den Halo-Effekt an seine Grenzen bringen, sind es doch gerade wir, die Pläne für die Zukunft brauchen und unentwegt schmieden, um nicht planlos durch das Leben zu stolpern. LEGOLUTION ... willkommen in der Welt von Brainstorming and Mindstorms NXT... bzw. EV3, der dritten Natur von Eve, sprich, Eva, um auf dem aktuellen Stand der Expansion zu bleiben, die auch vor der Verkünstlichung des weiblichen Prinzips nicht Halt macht.

Aber ...

... alles Natürliche ist planlos, jedoch ist es nicht ohne Ziel.
Alles Künstliche entspringt verschiedenen Plänen, die nicht minder verschiedene Ziele verfolgen.
DAS Ziel des Natürlichen entspricht nicht den Zielen des Künstlichen.
Der beste aller Pläne ist ungeplant das Ziel zu erreichen, anstatt geplant Ziele zu verfolgen.
Im GANZEN entsteht der Plan, das Ziel auch wirklich zu erreichen, erst aus den Möglichkeiten, die das Künstliche zur Herausforderung für das Natürliche werden lassen.
Dieser Plan nennt sich Leben und stellt die Notwendigkeit dar, dass möglichst Verschiedenes gemeinsam DAS Ziel erreichen wird, indem das PROBLEM letztendlich gelöst wird.
Dieser ungeplante Plan, der im Verlauf des Lernprozesses erst zu selbigem wird, ist daher der Weg, den das Natürliche, von Natur aus, nicht gehen kann und den der Mensch, von sich aus, nicht gehen will.


Leben ...


... ist, so betrachtet, die bewusste Entfaltung von Potenzial, aufgrund von Möglichkeiten innerhalb einer allumfassenden Notwendigkeit ... doch ist das nur besagte ''halbe'' Geschichte. Diese ''Hälfte'' verdeutlicht aber wofür der Mensch ins Spiel kam ... um vorausplanend auf Sand zu bauen, was notwendigerweise möglich wurde, obwohl das, was er plant(e), nicht zu dem Ergebnis führt(e), wie es zuvor von Menschen geplant war. Wofür wir wirklich vorausplanen ist für die andere ''Hälfte'' der Geschichte, auch wenn aus dem Geplanten dann letztendlich etwas ganz Anderes werden wird, doch nur, weil es in der ersten ''Hälfte'' nicht erfolgreich und dauerhaft zu dem werden konnte, wonach menschliche Harmonie in besagter erster ''Hälfte'' verlangte.

Der Rahmen dieser ''Hälfte'' ist nun nahezu ausgefüllt, wie die untere Hälfte einer Sanduhr kosmischen Ausmaßes ... oder wie die ''linke Hälfte'' des Symbols für Phi.
Was in der zweiten, bzw. ''rechten''''Hälfte'' dieser fabelhaften Geschichte geschehen bzw. überflüssig werden wird, ist indes eine ganz andere Geschichte, doch nur aufgrund der ersten ''Hälfte''. Die reale Bildersprache erzählt diese Geschichte unentwegt,  grammatisch  korrekt ... ganz im Zeichen der HARMONIE zweier ''Hälften'', die keine halben Sachen machen, sondern immer im Sinne eines GANZEN sind. Dem, der den Kopf nicht in den Sand steckt, offenbart sie sich auf Schritt und Tritt ... überall dort, wo nicht vorausgeplant wird und dort, wo es eben doch geschieht ... einer Meditation gleich, die hinter den mentalen Vorhang blicken lässt, oder einer realisierten Karte einer unbekannten Welt gleich, die zugleich Schatzkarte ist und den Zugang zum Terrain der Wirklichkeit in Aussicht stellt.

Solange sich das Versuchskaninchen in seinem Käfig ganz normal verhält,
wird es nur weitere Versuchskaninchen hervorbringen.
Satprem

Die Konsequenzen, die sich für das Leben jenseits des Zenits, jenseits der maximalen Dichte des pubertären Nebels, aus dem ergeben, was ich bisher im Laufe der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE beschrieben habe, sind aus heutiger, noch vernebelter, Sicht daher kaum vorstellbar, geschweige denn mit dem menschlichen, vorausplanenden und musterbehafteten, Mainstream vereinbar. Unzählige verschiedene Weltbilder, Wertvorstellungen und Interpretationsansätze des realen Bildvokabulars bevölkern ein jedes menschliches Bewusstsein, aber auch Diskussionen von Angesicht zu Angesicht und erst recht in der Weite des Internets, wo Millionen von 'ausgesprochenen' Gedanken zu manifestierten Datensätzen werden, gespeichert in digitalen Wolken. Die Wahrnehmung der Realität wird Virtualität. Immer mehr Bildvokabular kommt von außen, so wie alle Gedanken von außen kommen, aber mittels des Gehirns einzig interpretiert werden und sich anfühlen, als kämen sie von innen, irgendwo aus unserem Kopf ... auch wenn die Sonne nicht scheint.

In Wirklichkeit ist ''außen'' überall innen.
Satprem

Für die meisten Menschen gibt es die Welt in ihrem Außen, unabhängig von ihnen selbst. Nach ihrer Vorstellung würde die Welt weiterbestehen, gäbe es plötzlich keine Menschen mehr, nur wäre es halt eine Welt ohne Menschen, ansonsten wäre alles andere ganz gewohnt vorhanden ... bis irgendwann alle Spuren der Menschen von der Natur beseitigt sein würden. Das entspräche dem linearen Verlauf des Universums, wie er im vorletzten Kapitel zur Sprache kam. Und selbst wenn es gar kein Leben mehr auf der Erde gäbe, würde die Erde, nach den Vorstellungen der meisten Menschen, weiter ihre Runden um die Sonne, in den unendlichen Weiten des uninteressierten Universums, drehen. All das entspräche ihren Erwartungen und wäre für sie ganz normal, denn dieses ist die Geschichte, die sie Zeit ihres Lebens begleitet, ohne dass sie sich viele Gedanken um diese Geschichte machen müssten, Gedanken, die sich anfühlen würden, als wären es ihre eigenen, es aber nicht sind, da es nur ihre persönliche, autobiografische Interpretation dessen wäre, was das Gesamtbewusstsein denkt, als winziger Ausschnitt, der dem Fortbestand des eigenen Lebens als fragmentierte Lebensform dienlich ist. Diese Geschichte wird nicht hinterfragt und fügt sich problemlos in das persönliche Leben ein, baut doch dieses Leben auf den Rahmenbedingungen dieser Geschichte auf ... im Rahmen der GESCHICHTE im GANZEN.

Normal ist, was aus Sicht des Mainstreams nicht zum Problem wird und somit keiner Alternativen bedarf, um vom Normalen das Zweifelhafte loszulösen, was natürlich Aufmerksamkeit bräuchte und Informationen bedürfte, damit die Loslösung gelingen kann. Daher ist die Beibehaltung des Normalen immer der einfache Weg, selbst wenn Zweifel sich anmelden, doch werden diese einfach verdrängt, anstatt auf eine einfache Lösung zu drängen ... und ein weiterer Stolperstein erscheint auf besagtem Weg. Somit nährt sich die Aufrechterhaltung des scheinbar Normalen durch die Bestätigungen der Massen, die dem Mainstream folgen und den Konsens der realen Bildersprache mit ihrer Sichtweise der Welt verstärken. So verfolgt der Mainstream die Datenspuren, während es den Alternativen um zugrundeliegende Informationen geht, woraus all die IInterpretationsmöglichkeiten hervorgehen, die sich ergeben, wenn der Mainstream auf Alternativen stößt und Alternativen versuchen sich zu finden.
'Like-likes-like'. Blutige Nasen und aufgeschlagene Knie inklusive, der Stolpersteine wegen.

Der Weg ist das Ziel und Probleme wollen gelöst werden, nicht indem man sich dem Mainstream anschließt ... oder den Alternativen ... sondern indem man Lösungen findet, die beide Strömungen unnötig werden lassen, einer Forelle gleich, die, trotz starker Gegenströmung, auf der Stelle zu verharren vermag, weil sie die Energien beider Einflüsse als Auflösung eines Problems direkt anzunehmen vermag, denn diese Energien werden durch Informationen, nicht durch beziehungslose Daten, freigesetzt. Aus der Sicht der Menschen ließe sich das wie folgt darlegen:

Diese Einstellungen - die spirituelle und die materialistische Einstellung, wenn man so will -, die sich für ausschließlich hielten ( ausschließlich und einzigartig, womit sie die Bedeutung der jeweils anderen vom Standpunkt der Wahrheit verneinten ), sie sind unzureichend. Nicht nur, weil sie die andere nicht zulassen, sondern weil es für die Lösung des Problems NICHT GENÜGT, beide zuzulassen und zu vereinen. Es ist etwas anderes - eine dritte Position, die nicht die Folge dieser beiden ist, sondern etwas, das es zu entdecken gilt und das wahrscheinlich das Tor des totalen Wissens öffnen wird. Dieses ''Etwas'' suchen wir. Vielleicht suchen wir es nicht nur, sondern BILDEN es.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 74

Wenn eine Veränderung vollzogen werden soll, geschieht das nicht durch ein künstliches äußeres Mittel, sondern durch ein inneres Wirken, ein WIRKEN DES BEWUSSTSEINS, das der Substanz die Form oder Erscheinung gibt. Das Leben gestaltet seine eigenen Formen ... Die Unsinnigkeit hier, das sind alle die künstlichen Mittel, derer man sich bedienen muss: Irgendein Schwachsinniger hat mehr Macht, wenn er mehr Mittel besitzt, um die nötigen Künstlichkeiten zu erwerben. Hingegen in der supramentalen Welt [ der Wirklichkeit ] hat der Wille um so mehr Macht über die Substanz, je bewusster man ist und je mehr man in Beziehung mit der Wahrheit der Dinge steht. Die Autorität ist eine wahre Autorität. Wenn ihr ein Kleid haben wollt, müsst ihr die Kraft haben, es zu formen, eine wahre Kraft. Habt ihr diese Kraft nicht, nun, dann bleibt ihr nackt. Da gibt es kein künstliches Mittel, um den Mangel an Kraft zu ersetzen. Hier [ in der Realität ] ist Autorität nicht einmal unter einer Million der Ausdruck von etwas Wahrem. Alles ist ungeheuer dumm.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 75     [ ... ]  Anmerkungen meinerseits

Wenn man es beobachtet, merkt man, dass die meiste Zeit dazu benötigt wird, sich bewusst zu werden, was zu ändern ist, und die bewusste Verbindung zu erlangen, die es gestattet, das zu ändern.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 80

Natürlich gibt es nur eine Energie, die dem GANZEN zugrunde liegt, doch gibt es unzählige Möglichkeiten der Realisation, der Kartografie,  dieser wirklichen Energie, in Form reaktiver Zustände, die vom Leben wahrgenommen werden können.
Dabei ist das eigentliche GEHEIMNIS des GANZEN, welches sich offensichtlich noch immer als HARMONIE zu verbergen weiß, dass unsere realisierte Welt aus dem energiegeladenen Spannungsbogen wirklicher Weisheit und der realisierten Weißheit unzähliger Leinwände hervorgeht. Diese geheimnisvolle Weisheit, die dem Wesen des Lebens im Kern zu eigen ist, ist das wirkliche Vermögen der Weißheit zu widerstehen, mit der unsere Realität in den buntesten Farben von denen gemalt wird, die an weißer Farbe das meiste verdienen können. So schafft Profit, in welcher Form auch immer, kein wirkliches Vermögen in einer Welt, in der weiße Farbe expansiv zum Einsatz kommt, sondern bringt einzig Probleme hervor, die weitere weiße Farbe nötig machen, um nicht als solche erkannt zu werden … zwecks Profitmaximierung, sprich, der Realisierung des Höhepunkts der Unordnung, als bildgewordene, künstlich wiederholbare Verfremdung des einzigartigen Naturschauspiels eines Regenbogens, zur Normalität verkommend, der Einzigartigkeit energetisch beraubt, was die Kassen klingeln und die Massen frohlocken lässt.

Doch um Problemlösungen kommen wir nicht herum, egal, wie normal etwas im Auge des menschlichen Betrachters erscheint, egal, wie sehr die Masse der Vereinfacher und Verallgemeinerer Anderes verneint, und Rezepte, die Theorien sind, ausprobiert werden, um die Anderen vom guten Geschmack der Suppe zu überzeugen, die uns allen eingebrockt wird und ohne Salz auf großer Flamme kocht, ihrer Magie beraubt und in Erahnung ihres durchschnittlichen Geschmacks mit reichlich Maggi gewürzt.
Bevor es allerdings Sinn macht ein ehemals einfaches PROBLEM zu lösen, bedarf es der Fragmentierung dieses PROBLEMS in möglichst viele unterschiedliche Probleme, die allesamt Folge des eigentlichen PROBLEMS sind, um überhaupt ein Bewusstsein dahingehend zu schaffen, sich der Lösung des PROBLEMS zu stellen, in Form einer sich einstellenden Motivation, die sich daraus ergibt, dass man selbst von Problemen mehr und mehr betroffen ist. Der Lösungsweg des PROBLEMS ergibt sich dabei, im Laufe der notwendig werdenden Zeit, aus der voranschreitenden Problematisierung besagten PROBLEMS und kann erst begangen werden, wenn die Fragmentierung ihren Höhepunkt erreicht hat. Erst jenseits dieses Höhepunkts kann die Defragmentierung aller bis dahin zusammengetragenen und ermöglichten Lösungswege einsetzen.

Der Zenit ist der (Zeit-)Punkt, an dem das PROBLEM auch endgültig zum Problem derer wird, die bis dahin für jegliches Problem auch eine Lösung parat hatten und (noch) haben. Somit sind wir mal wieder bei den EINEN und den ANDEREN, sprich, uns Menschen und dem Wesen der natürlichen Ordnung aller nichtmenschlichen Lebensformen ... woraus sich nachfolgende Frage ergibt:
Welche Errungenschaft der Menschheit, sei sie materieller, wie ideeller Art, die sich seit der Sesshaftigkeit der Menschen auf der Bühne des Lebens etabliert hat, wie in The Fall von Steve Taylor nahegelegt, zieht keine weiteren Probleme für das Leben als Ganzes nach sich ?
Dazu zwei Beispiele für menschliche Errungenschaften, die zwar Lösungen brachten, aber weitere Probleme nach sich zogen und weiterhin ziehen:

Toilettenpapier. Feine Sache, keine Frage, aber wohin mit dem benutzten Papier, zumal in Zeiten, wo Erkrankungen des Darms zum Problem für andere werden können, und obendrein die Herstellung einen Produktionszweig benötigt, der seinerseits neue Probleme schafft, nämlich Materialbeschaffung und -anforderung, Maschinen, Personal, Standorte, Konkurrenz, Umweltauflagen, ...

Chirurgische Wund- und Knochenbruchversorgung. Feine Sache, keine Frage, aber ohne Betäubung und sauberem Material und entsprechendem Knowhow der Durchführung und Verabreichung sind weitere Probleme vorprogrammiert, ebenso jedoch auch, wenn sie zur Verfügung stehen, z. B. Dosierung, Nebenwirkung, Herstellung, Hygiene, individuelle Physiologie, Unverträglichkeiten, ...

Kristallisiert sich hier im Kleinen bereits das Schicksal der Menschheit als weiter fortschreitende Probleme des PROBLEMS heraus, des PROBLEMS, welches der Trennung der EINEN von den ANDEREN vorausging, einer Trennung wiederum, die inzwischen mehr und mehr zu einer handfesten Entfremdung entartet ist, so dass die systemische HARMONISIERUNG der ANDEREN, als 'cradle-to-cradle' bekannt, inzwischen derart entfernt vom systematischen, menschlichen Vorgehen des 'cradle-to-grave' ist, dass der Höhepunkt dieser Entfremdung, besagter Zenit, nahezu bevorsteht ?

In der Tat dürfte dem so sein, denn wie die unterschiedlichen Wiegen deutlich machen, wiegt die natürliche Ordnung mit anderen Maßen, als wir Menschen uns in der Masse des Mainstreams in Sicherheit wiegen:

'cradle-to-cradle':

Der natürliche Kreislauf nutzt Vorhandenes aus dem die Natur schöpfen kann, ohne dass es zu Abfällen, zu ungenutzten Resten, kommt, wobei Alles, was zu Abfällen werden könnte, unmittelbar wieder in den Kreislauf zurückfindet, mittels Zersetzung und Verarbeitung durch sogenannte ”einfache” Lebensformen.

'cradle-to-grave':

Der künstliche Kreislauf der Menschen schafft Unnatürliches, das hauptsächlich den Menschen von Nutzen ist und dem natürlichen Kreislauf entzogen wird, unter Ansammlung verschiedenster Abfälle, die mitunter gar nicht, oder nur über sehr lange Zeiträume hinweg, wieder in den Kreislauf, natürlich, wie künstlich, zurückfinden, meist auf Kosten von Menschen, die von der Gesellschaft als ”einfache” Menschen bezeichnet werden, und obendrein auf Kosten natürlicher Kreisläufe, wodurch es, gerade aufgrund der Missachtung des natürlichen Wesens, zur Verwesung der künstlichen Abfälle kommt.



Den Lösungsweg jedweden Problems säumen unzählige Schicksale, so den Lösungsweg darlegend, zu dem die Entfremdung der Menschen zwangsläufig und notwendigerweise führen wird.
Schicksal, aus dem Wirken des GANZEN heraus, ist die notwendige Austestung der Ordnungsmöglichkeiten, zu denen eine Lebensform imstande ist, hinsichtlich des Einflusses von Unordnung, von Außen zugeführt, wie von Innen her bereits vorhanden, so das eigentliche Wesen überlagernd. Überwiegt die Unordnung die Ordnungsmöglichkeiten, ohne dass andere Ordnungsquellen zur Verfügung stehen, ist das Schicksal der Lebensform, wie man so sagt, besiegelt ... und die enthüllte, grenzenlose Verflüssigung mit dem Wesen des EINSSEINS verbrieft.
Unordnung stellt Probleme für Lebensformen dar, die Ordnung dagegen zielt auf die Lösung dieser Probleme ab. Lösung bedeutet dabei die Loslösung von etwas bereits Bestehendem und das Ersetzen des Losgelösten durch etwas Neues, und zwar zeitgleich zum Einfluss von Informationen aus dem Umfeld, welche die Unordnung begleiten und derer sich das Leben bedient, um das Neue, welches aber immer in Beziehung zum Losgelösten steht, anstelle des Losgelösten ins GANZE einzuordnen. Die natürliche Ordnung vollführt dieses in zeitloser Perfektion, wir Menschen aber beharren auf Normalitäten und Normen und warten ab, bis aus Mücken Elefanten und aus einem  Elefanten  eine Herde wird.

Das Lösen eines Problems macht nur Sinn, im Sinne der aktiven Ordnung, wenn aus diesem Lösungsweg keine weiteren neuen Probleme hervorgehen. Erst ohne weitere Probleme nach sich zu ziehen, kann eine Lösung von Dauer sein und problemlos aktiv bleiben, daher führen einfache Lösungen in der Regel eher zum Ziel und mehrere Lösungsansätze für ein Problem zu weiteren Problemen ganz anderer Art. Elefantös !
Der Lösungsweg erstreckt sich dabei über die Dauer, in der ein wiederkehrendes bzw. fortbestehendes Problem das Leben zur Loslösung von bereits Vorhandenem bewegt ... und diese Art von Problemen kennt einzig der Mensch. In- und auswendig, ist der Mensch, wie er selbst so sagt, doch ein Gewohnheitstier. Er sieht im Außen sein Innerstes und vermag dieses Scheinbild nicht zu durchschauen, vielleicht aus Scham seiner wahren Entfremdung von sich selbst, von Angesicht zu Angesicht, gegenüberzustehen. Kein Wunder, dass der einfachere Weg der ist einfach zu sagen Das ist mir fremd, das bin nicht ich.

Eine unerbitterliche Erinnerung zieht uns zurück an den Anfang der Zeitalter ...
Satprem

Wenn dem Leben als Ganzes nun ein PROBLEM zugrunde liegt, welches inzwischen ein 13,4 Mrd. Jahre währendes, sich aufaddierendes, kosmisches Ausmaß angenommen hat, dann lässt sich darlegen, wie das Leben den Lösungsweg gestaltet und welche Rolle der Natur, als natürliche Ordnung, und uns Menschen, als Herausforderung selbiger, im Verlauf des Weges, voller Steine, zufallen.
Nicht zufällig erscheint gerade jenen das Ausmaß des PROBLEMS riesig, die für dieses Ausmaß, und all die Steine, maßgeblich verantwortlich sind und das auf energetische Kosten ANDERER ausleben bzw. auskosten, indem sie Informationen durch Daten ersetzen und sich so der Energie bemächtigen, die ansonsten zur Bewahrung von Beziehungen notwendig wäre. Den ANDEREN erscheint der KOSMOS dagegen als allgegenwärtige HARMONIE, frei von Raum und Zeit, und frei von Erwartungen, Zwängen und Vorausplanungen, die allesamt nur Probleme schaffen, wo doch mehr und mehr Lösungen gefragt sind, je länger die Menschen ihrerseits energetischen Raubbau betreiben. Wirkliche Freiheit bedeutet somit Lösungen gefunden zu haben, die endgültig sind, was allerdings unmöglich ist, solange weitere Probleme noch ohne Lösung verbleiben. Daher bleibt es vorerst bei jener Freiheit, wie sie im Rahmen der schicksalhaften Notwendigkeit für jede Lebensform möglich ist. Für das Natürliche ist es die  Wildnis , für uns Menschen die Möglichkeiten innerhalb der Normalität.

Und so wie die EINEN vermehrt neue Probleme erschaffen, indem sie die reale Bildersprache mit all ihren Möglichkeiten an die Grenze des Machbaren treiben, ohne dass diese Sprache für die ANDEREN unverständlich wird, und weiterhin unter Harmonie die gänzliche Abwesenheit von Unordnung verstehen, so agieren die ANDEREN immerzu lösungsorientiert, zwar ganz ohne Zeitdruck, jedoch nie die Dringlichkeit, im Namen der HARMONIE, beklagend auch wirklich eine Lösung zu finden bereit zu sein, obwohl zur HARMONIE-Bewahrung eben auch Unordnung gehört. Daher nehmen die ANDEREN immerzu ihr Schicksal an … und damit die Herausforderung auch alles ihnen Mögliche zu versuchen, um Menschenunmögliches zu leisten, zumal sie äußerst sprachkompetent sind und immer das letzte Wort haben ... was ihnen, aufgrund ihrer Leistung für das GANZE, auch zusteht.

Die natürliche Ordnung vermag ihre Ordnung im Rahmen der notwendigen Herausforderungen beizubehalten, weil sie im dynamischen Prozess des Lebens, unter Wahrung ihres Wesens, für uns wahrnehmbare Lebensformen entsprechend der Informationen hervorbringt, deren Synchronisationen von Unordnungsanforderungen und Ordnungsmöglichkeiten sich als Diversität des Lebens manifestieren. Lebensformen nehmen die Realität genauso wahr, wie es die zur Verfügung stehenden Informationen zur Wahrung der HARMONIE notwendig machen. Daher verarbeiten unterschiedliche Spezies die Informationen der Umwelt durch unterschiedliche Frequenzbänder, d. h. jede Spezies nimmt sich eines bestimmten Bereiches der Realität an und kann entsprechend auf Unordnung reagieren, wie es sich für eine Philharmonie gehört. Unordnung ist somit alles, was anhand der Informationslage in das Gesamtbild eingefügt werden muss, um die HARMONIE zu wahren, während das Gesamtbild der Realität sich aus allen ermöglichten Notwendigkeiten, der Ordnung selbst, zusammenfügt. Dabei vermag jede Spezies die Sprache zu äußern, derer es, den Rahmenbedingungen des Lebensraumes entsprechend, bedarf, um die Abbildung der Wirklichkeit, wie dargelegt, zu realisieren, wie es Kinder in der Erlernung ihrer Muttersprache deutlich vor Augen führen, egal wo das Kind bis zu einem bestimmten Alter seine Kindheit erlebt, unabhängig von den Genen. Bezüglich Sprache und Gene und entsprechender Theorien schreibt Daniel Everett:

Das gilt insbesondere für Theorien, wonach die Sprache ( oder die Grammatik, je nach Terminologie des Autors ) angeboren ist. Solche Theorien hören sich im Hörsaal zwar sehr reizvoll an, im Freiland lassen sie sich aber nur schwer mit den Tatsachen vereinbaren. Chomsky und Pinker vertreten die Ansicht , die Natur ( Biologie ) sei das wichtigste Hilfsmittel, wenn man die Evolution der Grammatik und ihre heutige Form erklären und verstehen will. Sie postulieren eine Universalgrammatik ( Chomsky ) oder einen Sprachinstinkt ( Pinker ), die jeweils ein Teil unserer genetischen Ausstattung sein sollen. Diese Ansichten hatten jahrzehntelang große Auswirkungen auf die Erforschung von Psychologie und Sprache der Menschen. Es gibt aber für die Psychologie, die Evolution und die Form von Grammatik und Sprache auch andere Erklärungsmöglichkeiten. Unter anderem kennen wir beispielsweise die Ansichten von B. F. Skinner: Danach ist Sprache einfach das Produkt einer Konditionierung - nur Umwelt, keine Gene.

Daniel Everett - Das glücklichste Volk  -  S. 380


Ich denke, also bin ich !
Denkste !!

Bedingt durch den Informationsfluss, der unterschiedlich wahrgenommen wird, finden sich im Laufe der Zeit in der natürlichen Ordnung immer Lösungswege für jene Probleme, die noch keinen Platz im Gesamtbild gefunden haben und deren Interpretation Zeit benötigt, die sich als zyklische Wiederkehr der Auswirkungen des Problems darstellt, solange bis eine Lösung erreicht werden kann, ohne jedoch endgültig sein zu können. Allerdings gibt es in der natürlichen Ordnung niemals Informationen, die ohne Platz im Gesamtbild sind, ganz im Gegensatz zu Daten … welche mit den sesshaften Menschen die Bühne des Lebens betraten. Seitdem wird seitens des sesshaften Menschen die Dringlichkeit, Informationen zeitlos, sprich, unmittelbar, ins Gesamtbild einzufügen, mehr und mehr, denkbar weit, ausgedehnt, während das Leben als Ganzes das eigentliche PROBLEM zu lösen hat. Ein Prozess, der Informationen in Daten wandelt, da ohne Beziehung zum unmittelbaren Geschehen aus Informationen Daten werden …  und so aus dem natürlichen 'cradle-to-cradle' des Menschens Paraderolle immer deutlicher hervortritt, nämlich 'cradle-to-grave' zu realisieren, ist der Mensch doch das Schicksal der natürlichen Ordnung … und damit, aus Sicht realisierter Lebensformen, nicht die Krone der Schöpfung, sondern die ungekrönte Notwendigkeit des bisher Möglichen, eine Notwendigkeit, die obendrein das Notwendige zum Lösen des PROBLEMS durch immer mehr Probleme entschleunigt und alles Menschenmögliche beschleunigt, indem der Mensch vermehrt darüber nachdenkt, wo zum Teufel eigentlich das Problem liegt, während er erneut über einen weiteren Stein stolpert und diesen nicht als Teil des PROBLEMS erkennt.

So löst die natürliche Ordnung Probleme in kleinen und kleinsten Schritten, z. B. indem scharfkantigen Steinen die Kanten genommen werden und Kieselsteine entstehen, der Mensch dagegen springt von einer vermeintlichen Lösung zur nächsten … und übernächsten. Entsprechend behandelt bzw. misshandelt er das Wesen des Wassers und macht aus natürlichen Flussläufen betonierte Kanalläufe … doch das ist eine andere Geschichte, die Viktor Schauberger bereits vor Jahrzehnten ausführlichst erzählte, und die auch andere, aus ihrer Sicht der Dinge, zu erzählen vermögen, wie z. B. hier .

Eine ungeheuere Schlacht gegen Jahrtausendealte Gewohnheiten.
Mutter im Gespräch mit Satprem

Damit nicht alles bisher Geschriebene einzig graue Theorie bleibt und Informationen und Daten nicht beide für ein und dieselbe graue Katze gehalten werden, die Nachts ihr schattenhaftes Unwesen treibt, soll der  hier verlinkte Text  entsprechend Licht in das problematische Thema bringen, verdeutlichend, warum es in der natürlichen Ordnung der ANDEREN keine Probleme gibt, der Mensch aber immer mehr Probleme reaktiv möglich macht, gedankenversunken, von Möglichkeiten volltrunken.
Menschen sind versucht notwendige Gegebenheiten, die im Rahmen der HARMONIE realisiert werden müssen, nicht einfach hinzunehmen, da diese nicht in ihre Vorstellung und Erwartung von Harmonie, und schon gar nicht von Normalität, passen, so ein immer komplexer scheinendes Netz aus notwendig werdenden weiteren Möglichkeiten spinnend ... ein Prozess, in dem Lebewesen zu Lebensformen werden, Zufall und Willkür herrscht, und die Gene an vielem Schuld sind, da ein Genom so sein e verliert, also seiner Energie beraubt wird, und zu einem Gnom verkommt.

Über zehn Jahre wäge ich nun bereits Schlagzeilen, Mainstream, wie Alternativen, aus dem Lauf der Realität ab, die aufzeigen, welche Rolle menschliche Verkörperungen wirklich im GANZEN spielen, eingebunden in die natürliche Ordnung, im fortwährenden Wechselspiel aktiver Unordnung, die das Leben informativ energetisiert, und reaktiver Unordnung, die für datenlastige, sprich, geistige, Missverständnisse bzw. Missverhältnisse sorgt. Über 500 Updates für mein Projekt GOLD-DNA sind aus Tausenden dieser Schlagzeilen hervorgegangen, aber nun, nahe des Zenits der Unordnung, übertrifft der zuvor verlinkte Text alles Bisherige in puncto menschlichen Fortschritts, jener Entfremdung von der natürlichen Ordnung, in die er jedoch selbst unentrinnbar eingebunden ist. Probleme damit haben offensichtlich einzig wir EINEN, die Menschen, die Einen mehr, Andere weniger, wie folgende Zitate aus verlinktem Text es belegen:

… ”Der Raum, in dem sie neue Menschen machen, hat eine Wand aus Glas. “Das Aquarium” nennt Dagan Wells es, und er klopft an die gelb getönte Scheibe. “Sehr beliebt bei den Paaren”, sagt der Reproduktionsmediziner.” …

… ”Das Institut im englischen Oxford gehört zur Avantgarde der Kinderwunschzentren. Hier wird die menschliche Fortpflanzung optimiert. Wells’ Truppe beherrscht die Herstellung von Kindern schon heute weitaus zuverlässiger als die Natur. Auch weitaus effizienter. Und sicherer.” …

… ”Das führt vor Augen, wie weit die Reproduktionsmedizin vorangeschritten ist auf ihrem Weg zur totalen Herrschaft über die menschliche Natur. In naher Zukunft werden Ärzte die Befruchtung im Reagenzglas, die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF), so weit perfektioniert haben, dass sie ihren Klienten ein umfassend kontrolliertes Qualitätsprodukt anbieten: ein gesundes Baby, präzise terminiert, zu fast jedem beliebigen Lebenszeitpunkt der Mutter.” …

… ”Der enorme Aufwand soll die fehleranfällige Natur der menschlichen Reproduktion kompensieren. Bei der Fortpflanzung leistet sich der Homo sapiens mehr Schlampigkeit als jedes andere Säugetier.” …

… ”Und – ob mit 24 oder 42 Jahren – das Alter der Frauen hat fast keinen Einfluss mehr auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.” …

… ”Wie lange mag es dauern, bis den Menschen die gewöhnliche Zeugung im Bett, wenngleich romantisch, viel zu riskant vorkommt? Und unverantwortlich gegenüber den künftigen Kindern?” …

Quelle:  Zeit Online  vom 23. Juli 2013

Man muss nun keineswegs Romantiker sein oder als Technikmuffel gelten, um zu erkennen, wie weit wir Menschen als Spezies inzwischen den Informationen misstrauen und unser Harmonieverständnis, unser normales angestrebtes Bild der Realität, aus immer mehr einzelnen Daten aufbauen, neuesten Legosteinen  der Reihe  MINDSTORMS EV3  gleich … LEGOLUTION lässt, wie kurz zuvor schon, erneut herzlichst grüßen … als Fortführung der weiteren problembehafteten Schwächung der Menschheit als Ganzes, sich als energetische Schwindsucht des Wesens pandemisch auf der Bühne des Lebens manifestierend. Einst menschliche Lebewesen verlieren so zunehmend ihr Wesen, sprich, das Wesentliche der Phi(l)harmonie des Gesamtbewusstseins und erstarren zur Lebensform, ohne Bezug zur Kohärenz. Angst frisst Seele auf.
Das menschliche Verständnis von Fortschritt ergibt sich damit zwangsläufig aus dem Missverständnis der menschlichen Rolle für das GANZE. So applaudieren wir uns selbst, wenn wir vermeintliche Lösungen für jene Probleme finden, die wir selbst geschaffen haben, indem wir natürliche Informanten durch künstlich angelegte Datenbanken jagen und ihre Absichten im Kunstlicht unserer fortgeschrittenen Erkenntnisse beleuchten, Eureka rufend und noble Auszeichnungen verteilend ... und wähnen uns geistig gut in Form ... Intelligenz genannt, auch wenn dieses Wort in keinem kompetenten Wörterbuch der natürlichen Ordnung steht.

Die mentale Beherrschung der Welt wankt und kollabiert in Inkohärenz.
Satprem

Aus dem fundierten, wohl informierten Wissen um die Beziehungen von Natur und Mensch, welches den Frauen vergangener Kulturen zu eigen war, wurde so einst Hexenwerk, und nun, nahe dem Höhepunkt des fortgeschrittenen Datendrangs, fern des natürlichen Tatendrangs, werden aus Babys Werbeversprechen, gemäß eines ”umfassend kontrollierten Qualitätsprodukts”. So steht es in jenem Text geschrieben, aus dem ich zuvor zitiert habe …  Gattaca  lässt grüßen.
Doch ist dieses Versprechen seinerseits nicht ohne Problem … und schon gar nicht die Lösung für das PROBLEM, wenngleich aber Teil des Lösungsweges, nur anders, als wir Menschen das momentan erwarten, sind Steine doch Nahrung für Pflanzen, die wiederum das Leben nähren.
Das angesprochene Problem ergibt sich aus dem fehlenden Informationsaustausch zwischen dem Prozess, der den Menschen als Lösung der problemlosen Elternschaft verkauft wird, und dem Unordnungsspeicher der gesamten Menschheit, jenem Speicher, aus dem sämtliche Probleme, schicksalbehaftet, ihre geistige Energie beziehen, um, als Fragment des eigentlichen PROBLEMS, weiter eine (Los)Lösung erwarten zu können. Dieser Unordnungsspeicher umfasst die Schattenseiten der Entfremdung der EINEN von den ANDEREN und des EINSSEINS von sich selbst, jene Schatten, die alle Katzen grau erscheinen lassen, und die ein jeder von uns, unterschiedlich ausgeprägt bzw. dimensioniert, mit sich durch das Leben trägt, all unsere Erwartungen, Erinnerungen, Ängste, Zwängen, Träume, Traumata, Emotionen und Geistesgegenwart mit Energie versorgend ... und letztendlich zu unseren Gedanken werdend. Dabei sind es genau diese Schatten, die all das ermöglichen, was die Reproduktionsmediziner den ANDEREN in die Schuhe schieben und als Schlampigkeit, Fehler, Defekt oder Risiko bezeichnen, keinen Gedanken daran verschwendend, dass das Schicksal in den Reihen der eigenen Spezies seinen Ursprung hat, als reaktive Unordnung unserer individuellen Biographie verkörpert.

Sobald ihr voranschreiten wollt, begegnet ihr augenblicklich dem Widerstand von allem, was in euch und in eurer Umgebung diesem Fortschritt entgegenwirkt.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 81

Wer nun der Ansicht ist, dass die Menschheit einer harmonischen Zukunft entgegengeht, wenn kommende Kinder, wie im zuvor verlinkten Text beschrieben, problemlos auf die Welt kommen können, ausgestattet mit einem perfekten Genom, vergisst, dass das eigentliche PROBLEM dadurch auch weiterhin Bestand hat und andere Probleme auftauchen werden, die noch weitreichender sein werden als jene, die nun zunehmend als problemlos lösbar angesehen werden … zumal es kein perfektes Genom geben kann, sind Lebensformen doch der Ausdruck all der Probleme, die sich aus dem PROBLEM ergeben und daher auch Ausdruck der Dynamik der HARMONISIERUNG des GANZEN, sprichwörtlich verkörpert als natürliche Diversität und menschliche Individualität, wenn in der Lebensform auch ein Wesen zu wirken vermag, je nachdem wie nahe es der HARMONIE steht.
Dass menschliche Schicksale von Menschen bereitwillig auf das Versagen ANDERER, namentlich die Natur, geschoben werden, ohne eigenes Tun bzw. Nicht-Tun als Spezies zu hinterfragen, lässt somit das PROBLEM immer weiter in die Ferne rücken und damit weiter fragmentieren. Im gleichen Maße werden aber auch all die Zwischenstationen aus den Augen verloren, auf denen die Fragmentierung des PROBLEMS (un)ordentlich an Fahrt gewinnen konnte. Eine ganz wesentliche Zwischenstation beschreibt Doris Wolf, passend zum Thema des Ursprungs von Problemen, auf ihrer Homepage, wie man, und Mann,  hier  nachlesen kann ... und wo einem folgendes Zitat begegnet:

Dass die modernen Historiker alle Beweise ignorieren, zeigt, wie nötig der zivilisierte Mensch es hat, die böse Erinnerung zu unterdrücken, um sich seine Selbstachtung als vernünftiges Wesen, diese lebensrettende Illusion zu bewahren.

Lewis Mumford ›Mythos der Maschine – Kultur, Technik Macht‹ 1974, S. 255

Was heute als Probleme zwischen Empfängnisversuch und Geburt eines Kindes angesehen wird, geht aus dem Unordnungsspeicher hervor, der umso mehr Potenzial aufzubauen vermag, je weniger wir Menschen natürliche Lösungswege anzunehmen vermögen, und so mitunter auf später verschieben, was vom Schicksal her jedoch unmittelbar, zwecks Loslösung, von Nöten ist und dem Einzelnen weniger Freiraum und Freizeit, sprich Freiheit, im Sinne des menschlichen Harmonieverständnisses bzw. HARMONIE-Missverständnisses, bedeutet.
Doch im Streben des Menschen nach Harmonie finden sich keine Lösungswege, die zum PROBLEM führen, ganz im Gegenteil. Lösungswege finden sich einzig in der Wahrung der HARMONIE, dem energetisch möglichst ausgewogenen Verhältnis von Ordnung und Unordnung, welche fortwährend als Geschichte(n) aller Schicksale aller Lebensformen realisiert wird. Die Geschichte einer Beziehung, die mehr und mehr auf eine sehr harte, sich materialisierende, Probe gestellt wird, den Kern des Wesens weiter erhärtend, nicht nur der Probleme wegen, die der Mensch den ANDEREN, bezüglich seines eigenen Nachwuchses, in die Schuhe zu schieben versucht, ohne sich zu fragen, wer denn offensichtlich kaum ohne Schuhe auskommen kann, auf der täglichen Jagd nach Harmonie und Normalität … und nach Karriere, Anerkennung, Wohlstand, und der Erfüllung eigener Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen. Dagegen zeugt die Schuhlosigkeit der ANDEREN von der nicht minder offensichtlichen Problemlosigkeit, mit der sie, in kleinen Schritten, unbeschuht, die HARMONIE, weitestgehend möglich, zu wahren wissen … mitunter bis zur völligen Erschöpfung, Schicksal genannt.

Was ist eine problemlose Geburt, nebst problemloser Erfüllung des Kinderwunsches, ohne manch allgegenwärtige Probleme erwarten zu müssen, wert, wenn diese Kinder in der Beziehungslosigkeit der EINEN zu den ANDEREN aufwachsen, zumal die Kinder von Geburt an zu den EINEN gehören werden ? Ist es nicht das, was wirklich verantwortungslos gegenüber den künftigen Kindern ist ? Zusätzlich zu all den Schulden und der Schuld, die sie zudem zu schultern haben, bedingt durch das Versagen der Eltern das Schicksal der Menschheit gemeinsam von seiner künstlichen Geradlinigkeit zu befreien und auf den verzweigten und gewundenen Lösungsweg des PROBLEMS zu führen !

Man könnte unsere Welt als die Welt der schlechten Gewohnheiten bezeichnen.
Mutter im Gespräch mit Satprem

Unzählige Probleme werden erst zu solchen in der Betrachtung von Schicksalen Einzelner und aus der Motivation heraus, diese Probleme mit fortschrittlichen Möglichkeiten zu lösen, doch ergibt sich auch hier das Dilemma der Symptomunterdrückung, die nicht zur Heilung, und damit nicht zur Lösung, führen kann, zumal das Schicksal eines Einzelnen nicht aus dem Kontext der Spezies als Ganzes heraus betrachtet wird. Einen Schmerz immer wieder zu betäuben, lässt das eigentliche Problem nicht hervortreten, es ruft gar weitere hervor und lässt einen im Glauben der Schmerz sei gar nicht mehr vorhanden. Glauben und Glaube sind somit zwei verschiedene Früchte am gleichen Strauch, mit gleicher Wurzel.
Sogenannte Gendefekte bzw. Mutationen sind aber eben ein solches Symptom in der Dynamik, die sich Leben nennt. Ein Symptom, welches auf das Vorhandensein eines Problems hindeutet, welches wiederum jene Spezies betrifft, die im Glauben ist, eine Lösung gebetsmäßig zu vereinfachen und auf alle zu verallgemeinern, diene der Spezies als Ganzes. Doch eine Lösung kann nur im Sinne der Spezies, und damit auch des GANZEN, sein, solange das Problem noch ein einfaches ist und daher allgemeingültig gelöst werden kann … und nichts anderes machen die ANDEREN, ist in der natürlichen Ordnung doch jede Mutation bereits Teil eines Lösungsweges und daher das einfachste aller Probleme, nämlich kein Problem. Dabei entspricht das fortwährende Auftreten einer Mutation keinem allsonntäglichen Gebet sondern vielmehr einem Mantra. Doch gerade weil die ANDEREN die Dinge so direkt und beständig angehen, kann der Mensch für sich die Lösung des PROBLEMS derart auf die immer länger werdende (Daten)Bank schieben und auf Kirchenbänken auf Erlösung hoffen ... was zwar Teil des PROBLEMS ist, aber nicht Bestandteil der Loslösung sein wird.

Entstehen die meisten Probleme nicht obendrein aus der zusätzlichen Entfremdung der EINEN von sich selbst, auf diesem Wege erst recht all die Symptome des einen PROBLEMS als Schicksalsschläge Einzelner ansehend, vor denen die Allgemeinheit bewahrt werden muss, anstatt diese Symptome als Wegweiser zu akzeptieren, die den Lösungsweg aller Beteiligten säumen ? Dabei bedeutet das Akzeptieren nicht zwangsläufig das unmotivierte Hinnehmen, sondern ist vielmehr als Akzeptanz dahingehend zu verstehen, dass es einer Änderung des bisherigen Weges bedarf, um das Symptom dauerhaft auflösen zu können. Dafür bedarf es der Informationen, die durchaus auch aus Daten reaktiviert werden können, wenn Daten entsprechend mit Energie, sprich, Aufmerksamkeit, bedacht werden, um, aufgrund von Erfahrungen, aus reaktiver Unordnung schlussendlich aktive Ordnung hervorgehen zu lassen. Dieser Wandel kann jedoch durch Algorithmen nicht erbracht werden, bedarf er doch immer des eigentlichen Wesens des Gesamtbewusstseins und nicht einzig der Aufdeckung von Mustern. Datenträger von Datenzentren auslesen zu lassen, schafft keine Resonanz mit der HARMONIE im Zeichen von Phi. Stößt nämlich ein Algorithmus auf eine Anomalie im Datensatz, geschieht selbiges, das geschieht, wenn der Mainstream mit einer Anomalie konfrontiert wird. Von derartigen Anomalien ist auch die Rede, wenn das Genom eines Lebewesens eine Abweichung von der Normalität zeigt. Dabei verschiebt sich jedoch der Schwerpunkt der Betrachtung auf die Lebensform, nicht auf das Lebewesen ... und dessen Bedeutung als symptomatischer Hinweis. So spiegeln sich in unserer Gedankenwelt immer mehr Transmutationen wider und wahre Transformation wird zum Mangel.

Transmutation ... die Verschmelzung scheinbar unvereinbarer Ideen zu etwas bereits Vorhandenem, aber auf neuen Wegen, unter umso größerem Aufwand, je unvereinbarer die Ideen zuvor erschienen. Die Transmutation chemischer Elemente, die nichts anderes sind als die Grundbausteine von Ideen, die zu bildhaften Elementen der realen Bildersprache werden, ist nichts anderes.

Transformation ... die Verschmelzung scheinbar unvereinbarer Ideen zu etwas ganz Neuem ... unter Freisetzung ungeahnter Energien, die Transmutationen jedweder Art unnötig machen. Ein Vorgang, der aus aktueller Sicht des Menschen noch unmöglich anmutet ... doch Schmetterlingen wohlvertraut ist.


Wie würde z. B. ein behindertes Kind von der Gesellschaft, die eine beziehungsreiche und natürlich informierte Gemeinschaft verkörpert, aufgenommen werden, wenn diese Wegweiser im Sinne der Spezies als Ganzes interpretiert würden und nicht einzig dem Potenzial der Schatten im Unordnungsspeicher als Entladungspol dienen würden, wie es in den modernen beziehungslosen Bevölkerungsansammlungen mehr und mehr der Fall ist, wo einzigartige Informationen geblockt, kanalisiert und verzerrt werden, und stattdessen Daten frohlocken, die analysiert und ungefragt begehrt, und obendrein beliebig kopiert werden ?
Probleme haben ihren Ursprung immer woanders, doch erscheinen sie als Problem, weil eine Entscheidung notwendig und eine Wegwahl möglich ist. Die an anderer Stelle erwähnten Arbeiten von Theodor Landscheidt haben in diesem Zusammenhang ihrerseits ihren Ursprung. Den Ursprung menschlicher Probleme sucht man bei den ANDEREN dagegen vergeblich, dafür aber führt der Weg zwangsläufig zu ihnen, der Lösungen wegen … und auch der Loslösung von missverstandenen Erwartungen, seitens der EINEN, wegen, deren Entfremdung von sich selbst, wie  hier  beschrieben, weiter voranschreitet ... automatisch sozusagen.

Informationen vermögen Energie freizusetzen, um dem Lösungsweg folgen zu können, Daten dagegen benötigen ihrerseits Energie und blockieren den Lösungsweg solange, bis entsprechende Energien zugeführt werden. Daher schwächt sich die Menschheit zunehmend, solange Daten eine immer größere Rolle in der Problemlösung des PROBLEMS einnehmen … egal, wie sehr dem Wunsch Einzelner bzw. Weniger entsprochen werden kann.
Jeder Sonnenstrahl, der das Leben informiert, wird vom Leben, unmittelbar losgelöst vom strahlenden Schein, zur Problemlösung auf den weiteren Lösungsweg geschickt, kein Sonnenstrahl verbleibt als Strahl inmitten der Natur. Auch hier bezeugen Daten ihre Andersartigkeit, sprich, Scheinheiligkeit, bedingt durch ihre Permanenz, ihrem Verharren, in, mitunter egozentrischer, Erwartung auf ihre Loslösung.
Dem Wesen des Wassers ergeht es gleich, denn Wasser, das fließt entspricht den Informationen, ein toter See dagegen ist ohne Bewegung, eine Datenbank des Stillstands … auf Belebung wartend, oder seinem Schicksal ausgeliefert, wenn diese ausbleibt, zum einen, weil sie nicht möglich ist, oder, zum anderen, weil sie unter gegebenen Umständen nicht notwendig ist.

Das ist bei allem dasselbe: Weltereignisse, Naturkatastrophen oder Menschen, Erdbeben, Sturmfluten, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen oder die Kriege, Revolutionen; Leute, die sich umbringen, ohne zu wissen warum - überall werden sie von etwas getrieben; hinter diesem ''Zappeln'' liegt ein Störungswille, der verhindern will, dass die Harmonie [ sprich, HARMONIE ] sich herstellt. Das ist so im Individuum, in der Gemeinschaft und in der Natur.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 219     [ ... ]  Anmerkung meinerseits

Nicht nur Reproduktionsmediziner sollten dem Wesen des Wassers folgen und ihre Becher mit klarem Quellwasser füllen, damit ihnen, wohl informiert, ein Licht aufgehen mag … und sie all die Wegweiser zum ersten Mal wirklich erblicken, die den Weg säumen, den manch einer für einen noblen Egotrip hält, der jedoch der Lösungsweg der natürlichen Ordnung ist. Im Bestreben dieser Ordnung werden aus den Symptomen, die der Weg mit sich bringt, die Lösungen zur Wahrung der HARMONIE … und aus äußerlichen Formen und Körpern wieder ein Wesen, das wieder zu sich selbst gefunden haben wird ... bereichert an Erfahrungen und bereit diese Erfahrungen weiter zu vertiefen ... die Edelgase und Walter Russell senden diesbezüglich herzliche Grüße.

Doch was machen wir Menschen nicht alles, um ungelöste Probleme, die sich mehr und mehr anhäufen, aus unserem unmittelbaren Umfeld zu entfernen, mittels tiefer Löcher, riesiger Schiffe, langer Leitungen, hoher Temperaturen ... oder körperlicher Verpanzerungen, auf Kosten Anderer und der ANDEREN ? Die Populationen der ANDEREN  können in ihrer ANDERSartigkeit jedoch nur so groß werden, wie Ordnungsmöglichkeiten, und damit Lösungen, für anfallende Probleme realisiert werden können ... 'cradle-to-cradle' in Aktion ... aus LIEBE zum GANZEN. Wir dagegen wachsen über uns hinaus, weil wir Exportweltmeister in Sachen  Problemabfälle  sind.

Liebe ist eine Geisteskrankheit.
Plato

In der natürlichen Ordnung glänzt das Geistige durch Abwesenheit, hat es sich doch in der menschlichen Verkörperung den Zugang zur Bühne des Lebens realisiert. Die Geister, die wir Menschen rufen und das Geistige, auf welches wir uns zur Aufrechterhaltung der Normalität berufen, treiben den Explosionsmotor der expansiven Unordnung an. Hoch im Verbrauch, reich an Kosten. Gedanken geistern durch unsere  Köpfe  und flüstern uns das Versprechen von Lösungen in dazugehörige Ohren, die somit zwar eine Einheit mit dem Kopf bilden, aber nicht im Einklang mit dem GANZEN sind.
Doch wo das Geistige wirkt, bewirkt es auch Bilder von Konsequenzen, von Leid und Schmerz, und von Tod ... 'cradle-to-grave', als Reaktion der Entfremdung vom geistlosen, natürlichen Umgang der ANDEREN mit Problemen aller Art(en).
Das Geistige verlangt die Lösung für ein Problem, die LIEBE der ANDEREN  für die HARMONIE des GANZEN beinhaltet bereits eine Lösung für Probleme, bevor sie überhaupt einer Lösung bedürfen. Da mag es erneut nicht verwundern, dass zwischen der Liebe, aus Sicht des Geistes, und der LIEBE der natürlichen Ordnung, die Entfremdung beider voneinander ihren Trieb ... äh, Treibstoff realisiert, zur Anfeuerung des Bühnenspiels, welches da lautet: Das Gute gegen das Böse, das Böse gegen das Gute ... oder: Der prinzipielle Kampf der Geschlechter als Ausdruck einer dualen Weltvorstellung.
Die Rollenverteilung ist vererbt, die begehrteste Rolle die der Liebe, doch irgendwer muss sich auch der Drecksarbeit annehmen. Probleme und problematische Reaktionen inklusive, hin- und hergerissen zwischen Liebe und LIEBE, zwischen Mutterliebe und Vaterland. Unser Glück, dass Empathie unser Trumpf im Ärmel ist und der Brückenbau zwischen dem, was Unvereinbar erscheint, weit mehr Aussicht auf Vollendung hat, als jener Turmbau in grauer Vorzeit, der symbolträchtig die Fragmentierung des PROBLEMS gebar.

Licht warf Schatten, aus Schatten wurde Finsternis. Luzifer fiel, und dieser Fall wird zunehmend zu einer teuflischen Angelegenheit. Eine Verkettung unglücklich scheinender Umstände, die sich zu notwendig werdenden Zuständen manifestieren. Das Wesen der LIEBE, eingekapselt in den Folgen des Traumas, des eigentlichen PROBLEMS, welches die Kohärenz des Gesamtbewusstseins in die sich realisierende Welt hinaus lockte. Eingekapselt in die Verkörperung von Lebensformen, die innerhalb der natürlichen Ordnung ihrem Wesen die Treue erweisen, als fortschreitender Mensch jedoch sich dem Wesen(tlichen) zunehmend inkohärent entfremden. Könnte der Spannungsbogen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, schicksalhafter uraufgeführt werden, musikalisch begleitet von der Goldenen Phi(l)harmonie, als in der Teilhabe der Zuschauer ( Beobachter ) am Drama der Begegnung von Geist und LIEBE, von Energie und Informationen, von Wesen, die geformt werden und Wesen, die den Kern des Lebens bilden ? Es ist das Drama einer erwarteten Monotonie, die der Monogamie von Natur und Mensch in die Schuhe geschoben wird ... und mehr und mehr sich als wahnhafte Schizophrenie des Gesamtbewusstseins realisiert. System 1 und System 2 ... mit reichlich psychischen Symptomen.

Unsere Suche ist die Suche nach Erfüllung von Harmonie und Liebe. Wovon wir uns dabei entfremden ist die HARMONIE des und die LIEBE zum GANZEN. Und dieses Paradoxon ist wirklich so verrückt, dass es uns Menschen mehr und mehr normal erscheint. Wahnsinn ... der sich in unterschiedlichsten Symptomen unters Volk auf der Bühne des Lebens mischt, unter anderem als vernetzte Menschheit, mittels Internet und drahtloser, globaler, nahezu verzögerungsfreier Datenkommunikation, einer Menschheit, die sich so Rollen jenseits der Statist(ik)en erträumt, auf der Suche nach Funken, die zu Flächenbränden werden, ungeachtet der Richtung des unordentlichen Windes, ungeachtet des (Unter)Grunds, auf den die Funken fallen, einen Aktionismus an den Tag legend, der jedoch, reaktiv wirkend, das eigentliche Wesen des Menschen immer mehr ummauert ... einer  Spore  gleich, die auf wirklich optimale Bedingungen wartet ...

Dämlichkeit ist die Fähigkeit
dem Wahn eine Chance zu geben.
Wolfgang Jensen

Etwas suchen heisst wegrennen von dem was ist.
Samarpan



DER WEIßE VORHANG FÄLLT UND ENTHÜLLT DIE WEISHEIT ALS GOLDENEN OBERTON

Ja, das vernetzte Wissen der Menschheit und die zugänglichen, allgegenwärtigen Informationen, sie werden es, so lautet der Konsens
der EINEN, richten und die Menschheit in ein neues Bewusstsein und eine bessere Welt führen. Mehr Möglichkeiten, mehr Bildung, mehr Wohlstand, mehr Produktivität, mehr Zufriedenheit ... und vielleicht gar die Liebe des Lebens. Das Internet ist der Hoffnungsträger der fortgeschrittenen Menschen, um finden zu können, was uns EINEN verlorengegangen ist ... nur ist den Suchenden nicht bewusst, was ihnen wirklich verlorengegangen ist. Stattdessen lassen sie sich von der globalen Welle einer Bewusstwerdung mitreißen, die ungeahnte Höhenflüge in Aussicht stellt ... die gelbe Stufe des Bewusstseins ... integrativ genannt. Doch ist diese Bewusstwerdung, in der Summe, nur Schein und eher Ausdruck einer Hoffnung, die nicht offen ausgesprochen werden mag, sondern stattdessen, mittels diverser vernetzter Projekte und kultureller Happenings, derart realisiert wird, dass aus einem wesentlichen Mangel ein scheinbarer Überfluss entsteht. Unsere Nutzung des Internets gleicht dabei dem Fischen, mittels riesiger Netze, in den Tiefen der Ozeane. Was wir an Bord unserer Bewusstseinsschiffe ziehen sehen wir als guten Fang an, als Wissen, als hilfreiche Antworten. Wir können diesen Fang zählen, ordnen, sortieren, manipulieren, zerlegen, weitergeben, speichern, verkaufen, und, und, und ... uns damit zufrieden gebend, sehen aber nicht die Veränderungen in den Ozeanen, Veränderungen, die die Folge unserer Netze sind. Die eigentlichen Beziehungen des Fangs zum Ozean selbst lassen sich derweil nicht mit dem Netz einfangen und entziehen sich so unserer Aufmerksamkeit und damit der  Realisation  der daraus hervorgehenden Konsequenzen.
Welchen wesentlichen Nutzen haben Wissen und Informationen, wenn sie beziehungsarm bzw. beziehungslos zum Gesamtbild sind und somit nicht mit dem Wesen des Lebens in Konsonanz kommen können, sondern einzig mit bestehenden Erwartungen und Verkörperungen zwar in Resonanz treten, sich aber der Kohärenzfindung mit dem GANZEN fortwährend entziehen ?

Sicher sind Smartphones, Apps und das mobile Internet allgegenwärtig und ziehen mehr und mehr Menschen in ihren Bann, jung, wie alt, immer jünger obendrein, doch zeugt dieses immer normaler werdende Bild der Realität von der unbewussten Abkehr vom Wesen des Lebens, auch wenn dieses kaum jemand wahrhaben möchte, der einmal die Möglichkeiten dieser oberflächlichen Vereinfachungen in sein  durchgeplantes Leben  gelassen und seitdem dort belassen hat, ganz und gar (nicht) verlassen von allen guten Geistern, doch dafür vermehrt zurückgelassen im Nebel eines verirrten Verstandes, in dessen Beisein die HARMONISCHEN Erinnerungen an die Wirklichkeit mehr und mehr verblassen. Genau dieses geschieht aktuell mit den Massen ... vermittelt durch moderne Medien.
Sicher finden über das Netz Informationen zueinander. Sicher lassen sich mittels der Möglichkeiten des Netzes Daten reanimieren und wieder in Informationen wandeln. Sicher werden sich verschiedenste Menschen über viele Kilometer einander bewusster. Sicher, alles Saatkörner ... doch damit Pflänzchen und Pflanzen, ganze Bäume, gar 
Heimatbäume ... Kelutral ... daraus werden können, braucht es etwas Wesentliches, etwas, das über den Smalltalk der realen Bildersprache und jenen in schnell getippten Worten hinausgeht, etwas, das Vicky Rivard tiefgreifend und wesentlich wie folgt beschreibt:

... Was, wenn ich an dieser ganzen Künstlichkeit ersticke und das Gefühl habe, dass wir etwas verpassen, weil wir mit den Fragen hinter den Fragen gerade mal an der Oberfläche kratzen, das Furnier aber dick ist und wir kaum einen Eindruck hinterlassen? Was, wenn wir alle hier sind, auf diesem perfekten Planeten zu dieser Zeit, zusammen, weil wir Schätze füreinander sind, die es zu entdecken und wiederentdecken gilt, aber was, wenn wir von unseren Twitter-Feeds zu abgelenkt sind, um das wahrzunehmen? ...

 Quelle

Kaum jemand vermag heutzutage anzunehmen, dass das Internet nicht Heilsbringer sondern Symptom ist, ein weiteres Symptom jener Geisteskrankheit, welche die Gefühlswelt der Menschheit befiel, als das PROBLEM die Bühne zum ersten Mal betrat, ein Symptom von vielen dieser vielschichtigen und tiefgreifenden Erkrankung, Symptome, die sich seitdem immer raffinierter als normale Begleiterscheinungen des Fortschritts kostümieren, damit sie nicht als Folge der Entfremdung der EINEN von den ANDEREN augenscheinlich werden und so keine Intentionen anziehen, deren Zeit noch nicht gekommen ist.
Ein Trauma aufzuarbeiten ist ein langer Prozess ... ein Prozess, in dem jedes noch so kleine Fragment durchaus zur (Los)Lösung beitragen kann, ist doch alles, was sich seit dem Trauma zutrug auch aus jenem Trauma heraus entstanden. Doch vermögen Fragmente für sich kein klares Bild hervorzubringen, wenn Beziehungen und Zusammenhänge, mit beweiskräftiger Schärfe des Verstandes, aus dem Gesamtbild herausoperiert und mit allerhand Gerätschaften vermessen und analysiert werden, damit aus den so gewonnenen Daten wiederum Bildnisse entstehen, die eher für Ver(w)irrung, denn für Durchblick sorgen.

GOOGLEs Erfolg und Verbreitung als Suchmaschine kommen nicht von ungefähr, versucht eine Suchmaschine doch auf künstlichem Wege jene Hoffnung zu befriedigen, die kaum einer gewillt ist auszusprechen, die aber keineswegs mal eben auf die Schnelle dauerhaft erfüllt werden kann. Aber GOOGLE, nebst allen anderen Suchmaschinen, Datensammlern und -sortierern, ist im Grunde nichts weiter als eine technologische Vereinfachung unserer Entfremdung, künstliche Magie ... und jede Suchanfrage mit einer Handvoll Begriffen nichts weiter als ein kleiner Spritzer Maggi, damit der Schein gewahrt bleiben kann, dass die (Ur)Suppe, die wir auf jeden Fall, als Menschheit, auszulöffeln haben, trotz zunehmender Unordnung noch immer schmackhaft ist ... und möglichst lange, sprich, so lange wie nötig, auch schmackhaft bleibt, für möglichst viele von uns ... wahrer Fortschritt dagegen, jenes Reinventing the Sacred, welches vor uns liegt, wird keine Räume im Außen, sondern vielmehr den verborgenen Raum in uns selbst öffnen, uns mehr und mehr darüber bewusst werdend, dass weder Maggi, noch Netze, noch vereinzelte Fische an sich, jenen Köchen das Handwerk legen werden, die in der kosmischen Großküche nach schmackhaften Rezepten googeln, um einen ständig wechselnden Appetit zu befriedigen, der nicht mit dem HUNGER zu vergleichen ist, welcher das Leben als Ganzes ins Ziel aller Bemühungen führen wird ... durch die magische Anziehungskraft der Kohärenz, über den notwendigen, weitverzweigten Umweg aller möglichen Inkohärenzen, Dissonanzen, und Disharmonien, die das Ich des Menschen zu meistern hat, hin- und hergerissen zwischen dem eigenen Ego und dem eigenen, wahren Wesen.

No longer reinvent the lost to understand one thing.
Instead reinvent the Sacred to get a feeling for the whole.

Nicht die Leistungen des Ego-Ichs im Außen, sondern vielmehr das Vermögen des Wesen-Ichs im Innern können zu den 100 Prozent werden, zu denen die Verkörperung Mensch imstande ist.
Ist es paradox, dass immer mehr Menschen im Außen nach mehr und mehr Vermögen durch immer weniger Leistungswillen streben, während im Innern das Vermögen des Wesentlichen unter immer mehr Leistungsdruck gerät ... oder ist dieses Paradoxon nicht vielmehr die Notwendigkeit zur Maximierung der Verkennung von HARMONIE, bei zeitgleicher Ernennung der Harmonie zum Staatsfreund Nummer 1, mittels Sicherheiten, Versicherungen, reichlich Konsum und technologischem Fortschritt ? Tragen wir unser (technologisches) Herz(Stück) deshalb immer öfter mal in der linken, mal in der rechten Hand, statt aktiv am rechten Fleck ?

Unser Fortschritt bemißt sich nicht an der Menge unserer Erfindungen, die bloß künstliche Mittel sind, um das wieder herbeizubringen, von dem wir uns entfremdet haben, sondern an der Menge der in uns reintegrierten Welt, die wir als uns selbst anerkennen.

Satprem - Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins  S. 166-167

Wenn schon das  Internet  nicht zu sein scheint, wofür es allgemein gehalten wird und sich statt eines engmaschigen WWWs als gespiegeltes weitmaschiges MMM herausstellt, wie mag es dann erst wirklich um uns Menschen, die Natur, oder gar um die Liebe, die wir Menschen immerzu zu finden hoffen, gestellt sein ? Zeigen sie in der realen Welt ihr wahres Gesicht oder sind auch sie einzig ein Spiegel ihrer selbst, falsch interpretiert im Auge des menschlichen Betrachters, der nicht erkennt, dass in Wirklichkeit nichts falsch sein kann, sondern Alles notwendig ist ? Was will man aber auch erwarten, wenn sich Spiegel und Spiegel gegenüberstehen und alles, was widerspiegelt, weder richtig, noch falsch, sondern tatsächlich notwendig ist, doch Notwendigkeiten Ängste wachrufen und herbeigerufene Geister beharrlich ihr Unwesen treiben, um die Geschichte des Lebens zu erzählen, wie sie real möglich ist … während wir Menschen mehr und mehr dazu tendieren, sie einzig aus unserer realisierten Vorstellung spiegelverkehrt zu betrachten, damit sie uns so lange wie möglich so normal wie nötig erscheint ?

Wir ALLE waren einmal EINS ...

Um sich in diesem künstlich geschaffenen Spiegellabyrinth zurechtfinden zu können, mag das kleine Einmaleins der Liebestechniken helfen, um zwischen Realität und Wirklichkeit zu unterscheiden und um dem Wesen von Natur und Mensch direkt von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, anstatt die ihnen auferlegten verkörperten Rollen einzig im Spiegel eines Verstandes zu betrachten, der sich der Wirklichkeit nicht bewusst ist und unbewusst in richtig oder falsch unterteilt, was er von der normalen Welt zu verstehen meint, so als Wissen ansehend, was in der Dynamik des EINSSEINS niemals bewissen bzw. bewiesen sein kann.

Sodann … hier also die Akteure im Liebesdrama des Lebens, in Bezug auf die EINEN und die ANDEREN, dargeboten auf einer Bühne, welche zwar planlos erschaffen, aber nicht ziellos so beschaffen ist, wie sie nun mal ist:

die Verkörperung der Menschen, als die EINEN …

die Verkörperung der natürlichen Ordnung, als die ANDEREN …

das wahre Wesen der Menschheit … einer rechtsdrehenden Goldenen Spirale gleichend

das wahre Wesen der natürlichen Ordnung … einer linksdrehenden Goldenen Spirale gleichend

Ob ich mich vertan habe ? Nein, nein, einzig die Verkörperungen der Menschen stehen inzwischen Kopf und lieben insbesondere ihre eigenen Spiegelbilder, während die Verkörperungen des Natürlichen ihrem wahren Wesen nach wie vor treu bleiben, woraus die Leistung der natürlichen Ordnung hervorgeht, die HARMONIE des GANZEN fortwährend aufrechterhalten zu können, trotz kopfstehender, verrückter, spiegelverliebter Menschen, verdeutlicht in folgendem Bild:

die HARMONIE des GANZEN auf den Punkt gebracht, welcher die Realität ist …

Nun entfernt sich der Mensch zusehends als Spezies von dieser HARMONIE und damit erst recht vom wahren Wesen jener ursprünglichen Beziehung, die, befreit von notwendig gewordenen Verkörperungen, der wirklichen LIEBE entspricht, ohne Spiegel, ohne Verrücktheit und Rollenspiele, so wie es mal ganz natürlich war, vor langer, langer Zeit:

ohne Punkt, ohne den Kreis des GANZEN, einfach innigste Verbundenheit, einfach SEIN … EIN Herz und EINE Seele … EIN Gesamtbewusstsein …

Doch der Mensch wäre nicht Mensch, sprich, Meister der Fragilität seiner eigenen Spezies, und die Bühne sähe anders aus, würde der Mensch nicht zunehmend sein eigenes Ding und immer dickere Dinger ersinnen, als Spiegelbild seiner Entfremdung vom eigen(tlich)en Wesen der EINEN und dem Wesen der ANDEREN, fürchtet er doch zunehmend die Endgültigkeit (s)einer Entscheidung(en) und sucht stattdessen x verschiedene Wege, um nötige Entscheidungen auf möglichst lange Bänke zu schieben:

die Entfremdung nimmt ihren Lauf, das GANZE auf die Probe stellend … unter bestmöglicher Wahrung der Realität ... und mit Hilfe der vermeintlich ''besten'' Währung der Welt ...

Gäbe es nicht den ausgeprägten Sinn für Kohärenz und die ungeplante punktgenaue Zielstrebigkeit seitens der ANDEREN, hätte das Treiben von uns EINEN längst den Rahmen des GANZEN gesprengt. Dass wir nun auf direktem Wege sind genau dieses maximal herauszufordern, zeigt sich in unserer Abkehr von der natürlichen Ordnung, indem wir der 9 vermehrt, als Menschen verkörpert, den Rücken zukehren ... und  so aus Goldenen Spiralen Fibonacci-Spiralen, und weitere Mutationen, werden:

die Abkehr von den ANDEREN …

Doch damit nicht genug, denn obendrein stellen wir die Natur im Außen fortgeschritten auf den Kopf und sehen in ihr unser inneres Spiegelbild, woraus ersichtlich wird, warum wir das Treiben in der Natur mit unserem Vokabular und (Miss)Verständnis, aus unserem eigenen Treiben und unserer Entfremdung heraus, beschreiben und die Natur entsprechend so misshandeln, wie wir uns selbst behandeln ... und umgekehrt:

die Abkehr und die Annahme der EINEN, die ANDEREN seien das Spiegelbild ihrer selbst, ausgedrückt im militärischen Vokabular, mit dem die EINEN die ANDEREN und deren Treiben beschreiben … 'Angriff der Killerviren' … als eines von vielen Beispielen …

Sie fragen sich nun, wo denn der Punkt geblieben ist, der in der HARMONIE des GANZEN die EINEN mit den ANDEREN im Rahmen der Realität unentwegt verbindet ? Nun, der ist, fortschrittsbedingt, längst hinter dem x verschwunden, so wie der Mensch mehr und mehr von der ursprünglichen Verbindung mit den ANDEREN abzuweichen versucht und sich somit ein x für jenes u vormacht, welches besagter Ursprung ist. Das x verdeutlicht aber auch die scheinbar unterschiedlichen Richtungen, in die Mensch und Natur, erwirkt durch uns Menschen, der seinerseits ordentlich Druck macht, unterwegs sind:

das stete Aufeinanderprallen zweier Gegensätze, die nicht voneinander lassen können ...

Warum der Kreis des GANZEN nicht längst geplatzt ist, wie ein prall gefüllter Ballon, oder wie eine Zelle, deren Kern entartet ist, und trotzdem das reale Bild der HARMONIE aufrechterhalten werden kann, aus Sicht der EINEN als x-Faktor unendlich scheinender Möglichkeiten, aus Sicht der ANDEREN auch weiterhin auf den Punkt gebracht ? Nun, es ist das bewusste Zugeständnis seitens der ANDEREN, dass wir Menschen den Spielraum unseres Tuns bzw. Nicht-Tuns maximal erkunden können, bildet dieser Spielraum doch die Herausforderungen aus, die das Leben als Ganzes erst zu jenem Lernprozess werden lassen, welches das GANZE wirklich ist … dem Wesen nach energetisch und informativer Natur, jedoch, aus unserer Sicht, als beziehungsverarmende Realität interpretiert, Milliarden von Jahren alt, Millionen von Lichtjahren groß. Eine wahnhafte Schizophrenie im größtmöglichen Stil.

Eine neue Spezies muss erträglich für die alte sein.
Satprem

Was mag nun aus all den 6 und 9 und deren Spiegelbildern geschlussfolgert werden, auch wenn der Schluss des dargelegten Dramas nicht absehbar ist, der Höhepunkt dieses Dramas aber unmittelbar bevorstehen mag ? Und wie kann dieser dargelegte Wahn geheilt werden ?

Offensichtlich ist unser menschliches Verständnis von Liebe und von Harmonie ein gänzlich anderes, als das der natürlichen Ordnung, sprich, der ANDEREN. Diese haben das GANZE immer unbeirrt im ”Blick”. In ihren ”Augen” ist LIEBE das Urvertrauen in Aktionen, die das Gefühl, im Rahmen des GANZEN zu handeln, bestärken. Liebe, aus Sicht der Menschen, bezieht das GANZE nicht mit ein, sondern einzig, was wir mit unseren realen Augen unmittelbar auch erblicken können, dient uns dieses doch als ausreichender Liebesbeweis. Wir kommen der LIEBE sehr nahe, wenn wir uns Hals über Kopf, oder bis über beide Ohren, verlieben, weil der Verstand in dieser Phase nichts zu hören vermag bzw. die 6 dem wahren Wesen sehr nahe kommt und die Schmetterlinge im Bauch an die Transformation von Verkörperungen zu erinnern vermögen, gemäß Platos Zitat: So oft ein Mensch ein irdisch Schönes hier erblickt, so erinnert er sich der wahren Schönheit, und es wachsen ihm Flügel, und er möchte auffliegen, wieder zu ihr.
Doch schnell wird aus dem Wesen dieser LIEBE die Liebe, welche die Züge von Techniken annimmt, die den Körper betreffen und immer weniger das eigentliche Wesen ansprechen, in Form von Erwartungen, eigenen Vorstellungen und vorhersehbaren Ergebnissen. Und auch hier spielen Spiegel eine nicht unwesentliche Rolle, weitere Verwirrungen und Verfremdungen heraufbeschwörend. Mehr Schein als Sein. Mehr Kosmetik als KOSMOS.

Bedenkt man, dass eine Technik das Beherrschen von Tätigkeiten ist, die, im Rahmen sich wiederholender Anforderungen, den reaktiven Einsatz besagter Technik erfordern, dann zeigt sich, warum die natürliche Ordnung ohne Techniken jeglicher Art auskommt und stattdessen einzig ein Bild der LIEBE ist … und warum Fressen und Gefressen werden der ultimative LIEBESAKT ist, der wahrlich nichts mit menschlichen Liebestechniken gemein hat und auch nichts mit unserer Vorstellung von Liebe und Harmonie, geschweige denn mit Beweisen im Namen der Liebe.
Die ANDEREN verzehren sich untereinander im Wesen des GANZEN, wir EINEN dagegen klammern uns an Augenblicke und verzehren uns selbst nach Liebe, ohne dem Wesen(tlichen) dabei Beachtung zu schenken, jene Raupen mit Füßen (zer)tretend, aus denen Schmetterlinge werden können.

Zwar sagen wir schon mal “Ich habe dich zum Fressen gern”, doch setzen wir dieses natürlich nicht in die Tat um, von ein paar ganz wenigen Ausnahmen der allgegenwärtigen Regel mal abgesehen.
LIEBE zeigt sich dadurch, dass das Möglichste gegeben wird, bis zur Erschöpfung ( aller Möglichkeiten ) … davon erzählen die ANDEREN in der natürlichen Ordnung unentwegt. Was wir EINEN dagegen sehen, wenn wir die ANDEREN betrachten, sind Bilder von Verkörperungen, realisierte Bilder, interpretiert vom Verstand, begrenzt von Erwartungen und eigenen Erfahrungen, ein Verstand, welcher der dynamischen Wirklichkeit des Geschehens keines Blickes würdigt. Wie sollte es auch anders sein, im Nebel, der diese Blicke unmöglich macht … uns im Laufe der Zeit mehr und mehr mit Unbewusstheit über das Systemische systematisch in die Kurzsichtigkeit lockend, mit Hilfe verlockender Ansichten und in Aussicht gestellter Ergebnisse unserer Erwartungen.

Das ''Göttliche'' ist die nächste Seinsart auf der Erde.
Ein gefährliches Unbekanntes, das die eigentliche Schlacht der Welt ist, jene, die in hundert Ländern, unter tausend Bannern, tausend Vorwänden, tausend Schlagworten ausgefochten wird - die jedoch die Schlacht der nächsten Spezies auf der Erde ist. Wird diese Erde akzeptieren, oder wird sie wieder einmal in einen Zusammenbruch stürzen, um hier oder anderswo die ewige evolutionäre Suche nach der Liebe in Freiheit und Freude von neuem anzufangen ?
Wenn es aber nicht mehr Leben
und Tod gibt, wird eine ungeheure Mauer von unserem Bewusstsein fallen - wie in Jericho - und mit ihr die älteste Angst der Erde.

Satprem - Das Mental der Zellen -  S. 197

Ja, der Mensch ist verrückt nach realen Liebestechniken und auch seine Liebe zur realisierten Technik allgemein ist nicht minder verrückt, doch das wahre Wesen des Menschen verdeutlicht, warum wir lieber mit unserer Liebe ins Restaurant essen gehen, anstatt sie, sprichwörtlich, auf der Stelle selbst zu fressen. Der Mensch wäre längst aus dem Kreis der LIEBEspartner ausgeschlossen, wäre er im Kern seines Wesens nicht empathisch. Empathie entwickelt sich im Spannungsfeld von Liebe und LIEBE, von Harmonie und HARMONIE, und ist jener Weg, den die Natur nicht von sich aus gehen kann und der Mensch immer weniger zu gehen bereit ist, aufgrund all der Spiegel und Spiegelungen … und aufgrund all der Ängste, die unsere Rolle notwendigerweise mit sich bringt, wodurch zunehmend verlustig geht, was gar nicht lustig ist, nämlich das u, das ursprünliche Selbst, ungespiegelt und unverrückt … ungeschminkt und ungekünstelt. Das Sein ohne Schein.

Die Räuber der ANDEREN, die Anderen nach dem verkörperten Leben trachten, so zumindest sehen wir die Dinge, nehmen dabei einzig bewusst Informationen auf und geben diese weiter. Sie halten dadurch den Fluss des GANZEN am Fließen und energetisieren diesen, wo es zur Abschwächung von Dynamiken kommt, von uns EINEN einzig als Jagen und Fressen wahrgenommen. Ganz anders handhaben es unsere Räuber, z. B. Psychopathen, die sich der Energie ihrer verkörperten Opfer bemächtigen, um sich einzig selbst davon zu nähren, energetische Blockaden errichtend, anstatt ungehindertes Fließen zu ermöglichen, im eigenen Wahn unseres kollektiven Wahns gefangen.

Die Abkehr vom Natürlichen und die Ängste unsererseits, die wir im Natürlichen als Spiegelbild unserer Selbst wahrzunehmen meinen, haben so mit unserem wahren Selbst als Menschheit nichts gemein. Dass die natürliche Ordnung von der Bedeutung der Empathie längst Wind bekommen hat, zeigt sich bereits in einzelnen Tierarten, so wie es Menschen gibt, die die Bedeutung der natürlichen Ordnung für das GANZE bereits erahnen. Und hier deutet sich, schemenhaft, durch einen dichten Nebel an, wie aus Pflänzchen stattliche Bäume werden und Mensch und Natur, obwohl nie wirklich voneinander getrennt, wieder zusammenfinden werden, indem der Mensch sich wieder bewusst wird, was es bedeutet einem GANZEN anzugehören, und die Natur sich immer bewusster wird, wofür sie LIEBEVOLL, durch gefühlte Äonen hindurch, besagtes GANZES imstande war zu bewahren bzw. zu ertragen … eine Win-win-Situation, wie ‘like-likes-like’, oder ‘cradle-to-cradle’, letztendlich. Genau das ist das Ziel, dessen Weg beschriebenes Drama ist ... und so zum Plan wird, welcher als zukünftiges Erbe den nächsten kosmischen Lernprozess informieren wird.

Empathie, im wirklichen Sinne, zeigt sich real als Resonanz mit einer anderen Lebensform, dahingehend, dass reaktive Unordnung aktiv aufgelöst wird und es zu einer Schwingungsberuhigung kommt. Empathie ist die Bewusstwerdung, dass der Andere ich selbst sein könnte … und dass ich selbst von Schaden, Schmerz, und all den anderen Realisierungen von Unordnung, körperlich, wie geistig, bewahrt bleiben will. Empathie erlässt dem, dem Empathie entgegengebracht wird, sein Leid zur 'Hälfte' und belässt jenem, der empathisch ist, die 'Hälfte' seines Glücks. Das ist HARMONISIERUNG, das ist LIEBE … ohne dass eine Verkörperung Blut, und damit ihr Leben, lassen muss, nur um einen scheinbaren Mangel an Kalorien und Nährstoffen auszugleichen.
Empathie ist immer eine systemische Erfahrung und kann niemals, begrenzt auf ein System, gefühlt werden. Empathie wirkt auf das Wesen … und geht von diesem aus.

Als das x das u ersetzte und wir für einen Moment vergaßen, das Leben auf den Punkt zu bringen, nahm die Nulllinie, die wir Fortschritt nennen, ihren Lauf, im Tod eines Systems endend, welches, wiederbelebt, als systemische Erfahrung aus Sechsen und Neunen EINS hervorgehen lässt. EIN Herz und EINE Seele. KOHÄRENZ. DIE Lösung des PROBLEMS.

Zeigt sich hier der kosmische Wurf des Steins der Weisen, der im Laufe der Zeit an Weisheit gewinnt, weil die EINEN verstehen, was notwendig ist, und die ANDEREN erkennen, was möglich ist, so dass der Weisheit, vorerst, letzter Schluss zwangsläufig endlich schattenlose Unendlichkeit sein muss ?



Ende der Geschichte und Ende des Dramas, welches zum Ende hin zunehmend an Dramatik verlieren wird … aber der Beginn von etwas Einmaligem sein wird, geht doch aus der Vereinigung bzw. der Begegnung, im gemeinsamen Ziel, der 6 und der 9 jener Fisch hervor, der dem Wasser entspringt, welches für das Gesamtbewusstsein steht, der Unendlichkeit über das Bewusstsein hinaus gewahr werdend, bevor dieser Fisch wieder in selbiges Bewusstsein eintaucht, das von da an nie wieder dasselbe sein wird … bereit für einen weiteren Zyklus der kosmischen Bewusstwerdung, welches der KOSMOS ist … die Erfahrungen aller Vorgenerationen verinnerlicht.




Ob es für all diese Darlegungen auch nur einen Beweis gibt, der wissenschaftlichen Ansprüchen genügen mag ? Nun, ein Weiser mag auf die Frage, ob er für seine Weisheiten auch Beweise habe, Folgendes zu bedenken geben: Ein Beweis ist das Ende eines Pfades, Weisheit aber ist das Ziel aller Pfade, deren Enden neue Wege finden lassen … und da Sie mich nach Beweisen fragen, kann ich weder ein Weiser noch das Ziel bereits erreicht sein.
Dem Ruf nach Beweisen begegnet man immerzu, dienen Beweise doch der Beibehaltung von Erwartetem und der Gewährleistungen von Sicherheiten. Ein Beweis ist nur das unausgesprochene Verbot des Verstands von einem Trampelpfad abzuweichen, des Verständnisses einer Welt voller Trampelpfade wegen … so erzählt es zumindest die reale Bildersprache.
Ist unser Verstand somit einzig das Navi aller Trampelpfade und ein Navi einzig Mittel, um unser Unvermögen, sich in einem immer dichter werdenden Streckennetz intuitiv zurechtzufinden, zu vertuschen, und so einzig fortschrittlich erscheinen lassend, was jedoch eher einem Mangel gleicht ?

Doch es bedarf aller Trampelpfade und auch der Navis, so wie es sämtlicher Vernetzungen im Internet bedarf. Nicht der kurzfristigen Lösungen wegen, sondern der Maximierung der Abkehr menschlicher Verkörperungen von ihrem wahren Wesen wegen. Je schneller die Datenanbindung, je größer das Datenvolumen, welches abgerufen, gespeichert und vermittelt werden kann, desto mehr bleiben die Informationswege des Wesentlichen auf der Strecke. So träumen wir bereits von der vernetzten Menschheit, vom smarten Kollektiv, von gleichgesinnten Netzgemeinschaften, von der Revolution per Klick und Buttons, von der Noo-Sphäre und zeitgleicher Beibehaltung der eigenen Privatssphäre ... und verlieren dabei das eigentliche Wesen jedes Einzelnen ganz aus den immer kurzsichtiger werdenden Augen. So wähnen wir uns bereits auf dem Weg in den transirdischen Himmel, ohne uns allerdings bewusst zu sein, dass die meisten Menschen sich in ihrer persönlichen Hölle verlaufen haben und den Fortschritt nutzen, um am künstlichen Bild der Normalität teilhaben zu können ... vielleicht auf der Suche nach virtuellen Göttern in Weiß ?!

All diese unzähligen Fragmente gilt es jedoch jenseits des Zenits zu einem stimmigen Gesamtbild zu vereinen. Fragmente, die allesamt benötigt werden, um letztendlich dieses Gesamtbild zu ermöglichen.

Remove everything that has no relevance to the story.
If you say in the first chapter that there is a rifle hanging on the wall,
in the second or third chapter it absolutely must go off.
If it’s not going to be fired, it shouldn’t be hanging there.
Anton Chekhov

Im Lauf der Realität, welche die Geschichte des Universums ist, sammelt(e) sich allerhand Bildvokabular an, und egal, ob es sich um Smalltalk, scheinbaren Nonsens, oder um bildgewordene Prosa handelt, sie alle haben ihre Berechtigung, ihre eigene Geschichte, und daher ihren Platz in der materiellen Welt. Was uns die Vokabeln zu sagen haben ist keine Frage der Vokabel selbst, sondern eine Frage ihrer Beziehung(en) zum und ihrer energetischen Position im Gesamtbild, welches seinerseits die Gesamtschau aller Erfahrungen des Gesamtbewusstseins ist, schließlich erfühlt das Leben die Welt bevor sie real ist ... nur erfühlen insbesondere wir Menschen sie immer weniger, sondern erwarten stattdessen mehr und mehr vertraute Einzelbilder ... und erfüllen so unsere Rolle für das GANZE ganz zeitgemäß:

Wir, die wir so besonders exakt mit materiellen Realitäten umgehen, stellen den weniger materiellen Ebenen ohne weiteres einen Freibrief der Inkohärenz aus, vielleicht in unbewußter Projektion der Inkohärenz, in der sich unser eigener Geist befindet.

Satprem - Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins  S. 137

Fern der Kohärenz, aus der ALLES bisherige Realisierte hervorging, fern jenes Goldenen Obertons, der im Wesen jeder Verkörperung schwingt und, bedingt durch Künstlichkeit, in welcher Form auch immer, an Resonanz verliert, trampeln wir dissonanten Schrittes durch den Endspurt der Expansion und navigieren uns selbst in einen immer dichter werdenden Nebel hinein.
Aus Sicht der Goldenen Phi(l)harmonie lässt sich folgendermaßen beschreiben WARUM wir uns derart verloren haben und WOFÜR wir unser Menschsein einsetzen werden, wenn ein besonderes Licht, durch den dichten Nebelvorhang glimmend, unsere Aufmerksamkeit erregen wird, Erinnerungen an etwas erweckend, was uns längst nicht mehr bewusst ist, doch immer wesentlicher Teil der Goldenen Philharmonie ist und war.

Zwei Klänge werden als konsonant (zusammenklingend) empfunden, wenn sie viele gemeinsame Obertöne besitzen. Je geringer die Zahl der gemeinsamen Obertöne, desto dissonanter der Zusammenklang.

 Quelle 

Wir hielten uns für gering und voneinander getrennt, eine Person und noch eine Person und noch eine Person inmitten von getrennten Dingen. Diese Trennung war nötig für uns, um unter unserem Panzer wachsen zu können, ansonsten wären wir ein undifferenzierter Teil des universellen Plasmas geblieben, ein Mitglied der Herde ohne Eigenleben. Durch die Trennung sind wir bewußt geworden. Wegen der Trennung sind wir in unvollständiger Weise bewußt. Und wir leiden, wir leiden am Getrenntsein - am Getrenntsein von anderen, am Getrenntsein von uns selbst, am Getrenntsein von den Dingen und von allem, denn wir stehen außerhalb des Punktes, an dem alles zusammenfließt.

Satprem - Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins  S. 163

In der natürlichen Ordnung gibt es keine Trennung, sondern einzig und allgegenwärtig die unteilbare, auf den Punkt gebrachte, Einheit, als Erinnerung an den Goldenen Oberton mit dem die DNA allen Lebens fortwährend verbunden ist, allen Widrigkeiten dissonanten Treibens zum Trotz. Noch sehen wir uns selbst vermehrt als Oberlehrer an, der meint, der natürlichen Ordnung zeigen zu müssen, wo der Hase wirklich langläuft. Doch machen einzelne Töne längst noch keinen wohlklingenden Oberton aus ... geschweige denn einen Wohlklang, der imstande ist sämtliche Mauern einzureißen, selbst solche, die verdrängte Jahrtausende währten und sich wie Jahrmillionen gebärdeten ... in einem Drama kosmischen Ausmaßes ... und es ist dieser Kosmos, das realisierte Universum, das Un(ter)bewusstsein des Gesamtbewusstseins, welcher sich in der anderen ''Hälfte'', die sich bereits am Horizont abzuzeichnen beginnt, verinnerlichen wird, nicht in Lichtjahren vermessen und nicht im Sinne von sich zurückziehen, sich isolieren.

Was dem Leben jenseits des Zenits bevorsteht ist der Sog des Ziels, des wahren Lichts, befreit von Prismen, befreit von Zeiteinheiten und Maßen, befreit von Hüllen und Körpern, von Grenzen und Nähten, in einer Intensität, die nicht von dieser Welt ist, denn die Welt ist nicht im Außen, sondern die Welt ist immer die Innenschau des Gesamtbewusstseins. Die Welt der Expansion ist eine gänzlich andere, als es die Welt, befreit von Trennungen, sein wird. In dieser werdenden Welt wird immer mehr fließend sein, was bisher immerzu statischer wurde. Befreit von Verkörperungen und ohne Hindernisse fließt das Bewusstsein in den energetischen Ozean ( zurück ), alle Sehnsüchte nach Liebe gestillt ... und damit den HUNGER. Die (Los)Lösung des PROBLEMS erreicht ... und damit den Hafen des energetischen Flusses passiert. Aufgenommen in LIEBE ... und damit wieder EINS ... Platos Worte ein zartes Echo, wie Flügelschlag: Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit, und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt ...
Eines jedoch entging Plato, nämlich die Bedeutung der Großschreibung ... und damit, dass LIEBE die GANZHEIT IST ...  


Die Apokalypse liegt im Herzen der Zelle.
Satprem


Die einzige Art, alles richtigzustellen, ist es,
Bewusstsein wiederzuerlangen;
und das ist sehr einfach.
Es gibt nur einen Ursprung.
Dieser Ursprung ist die Vollendung der Wahrheit,
denn es ist das einzig wirklich Existierende.
Durch das äußere Manifestieren, durch die Projektion
und Dispersion seiner selbst
hat er hervorgebracht, was wir sehen
und eine Menge sehr nette, brillante kleine Gehirne dazu,
die nach dem suchen, was sie noch nicht gefunden haben,
aber finden können,
denn was sie suchen, ist in ihnen.
Das Heilmittel liegt im Zentrum des Übels.

Die Mutter in einer Unterhaltung mit Kindern

Aus dem Buch Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins




Januar 2012 - Januar 2014




 1  -  -  2   3 -  -   13  -  21  -  34  -  55  -  89  -  144  -  233  -  377  -  610  -  987  -  1597  -  2584


 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift