Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
                   Bücher    Inhalt               Seitenende    Seite zurück    Seite vor                       



 Seite   1   Grundbegriffe der Realität, des Lebens und des Universums              

    B
eginnen wir auf bekanntem Gebiet, für mich allemal und auch Sie können mit Gesundheit und Krankheit etwas anfangen. Es gehört ja zum Leben dazu, so sagt man doch. Fünfzehn Jahre auf einer Intensivstation haben mich ohne Frage geprägt und beeinflusst, allerdings in anderer Hinsicht, als man vielleicht annehmen mag. Statt mich mehr und mehr der Ansicht zu verschreiben, dass Krankheit einfach zum Leben gehört und ab einem gewissen Alter praktisch unausweichlich ist, habe ich mich irgendwann gefragt, wohin das alles noch führen mag. Menschen werden in der Tat nicht älter ... sie sterben nur langsamer. Die Anzahl neuer Diagnosen, neuer Medikamente, neuer Therapien, sowie neuer Gerätschaften steigt mit der Anzahl der Jahre in diesem Beruf stetig an. Sogar das Verhalten von Patienten, Pflegekräften, Ärzten, Angehörigen, kurz, allen Beteiligten, ändert sich über die Jahre. Ansprüche steigen, Ängste nehmen zu, Belastungen steigen, die Zahl der Arbeitsprozesse ebenfalls, angebotene und vorgeschriebene Fortbildungen noch obendrein. Dialysen, Heimbeatmungen, häusliche Pflegefälle, Menschen, die im Schlaf das Atmen vergessen, Allergien, und so weiter und sofort, entziehen sich diesem Trend ebenso wenig wie die Hoffnungen auf neue Impfstoffe gegen Bluthochdruck, AIDS, Herzinfarkt, Schnupfen und Fettleibigkeit. Vom erwarteten Segen der Gentechnik ganz zu schweigen. Es wird geforscht, studiert, simuliert, optimiert, neu erfunden ... aber unterm Strich wird nicht ein Mensch, in der Summe betrachtet, je gesünder.

    Gesund ... was bedeutet das überhaupt ? Es ist das Fehlen von Krankheit. Sehr schlagkräftige Antwort. Seinen Tag so gestalten zu können, wie man es sich beim Aufstehen am frühen Morgen wünscht, ohne hinterlistige Attacken kleinster Organismen, die diesen Wunsch durchkreuzen können, jederzeit, überall, aus welchen Beweggründen auch immer. Auch das ist eine Antwort.
Das Schlucken von Pulvern, Pillen, Flüssigkeiten, das Spritzen von Inhalten gläserner Ampullen, das sonstige Zufügen irgendwelcher Mittel ... alles, um geschützt zu sein, vor etwas, von dem man glaubt, es zu bekommen, aber ohne zu wissen, ob dem wirklich so sein wird.
Gesund ist, wenn man trotzdem lebt ...
Wikipedia bietet gleich mehrere Definitionen von Gesundheit. Manche davon klingen sehr vernünftig und sind zweifelsohne auch richtig, doch lassen alle Definitionen eines vermissen: Alles, was Teil des Lebens ist, kann man nicht auf Definitionen reduzieren. Jeder Teil des Lebens ist dem Leben, als Ganzes betrachtet, ebenbürtig.
Und doch bedrohen uns im Leben immer neue Krankheiten, immer neue Keime entstehen, mit dem einzigen Ziel, uns zu schaden, immer jünger werden die, deren Erkrankungen doch eigentlich erst in späteren Jahren auftreten sollten. Soll das immer so weitergehen ? Schluckt der Patient der Zukunft nur noch Pillen, wahrscheinlich in so großer Menge, dass für das eigentliche Essen gar kein Platz mehr ist ? Oder sagt ihm der Gentest schon bei Geburt, dass er praktisch sofort ins Krankenhaus gehört, um sich irgendeiner der Behandlungen zu unterziehen, die ein Computer für ihn auswählt, weil die Ärzte selbst mittlerweile den Überblick über die Diagnosen verloren haben ? Krankenhäuser müssen wachsen, fast schon städtegleich anmuten, da immer mehr Patienten nach Therapie verlangen, aber auch weil die Betten immer breiter werden müssen ... schließlich werden Patienten immer wuchtiger. Genau wie die Kosten, die schneller steigen, als Diagnosen gefunden werden. Ein Hoch auf den Fortschritt im Gesundheitswesen im 21. Jahrhundert.

    Die gleiche Situation finden Sie auch an anderer Stelle ... zum Beispiel am Aktienmarkt. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Jahrtausendwende, die Zeit der Dot.coms. Die Euphorie der Internetaktien. Firmen, die Kondome im Netz verkauften ( welch ausgefallene Idee ) oder chinesische Tapetenverkäufer, die ihre Ware online anboten und dabei Firmenwerte erreichten, die manchem Familienimperium den blassen Neid ins Gesicht schrieben. Die Möglichkeiten schienen grenzenlos. Immer neue Namen, Ideen und Produkte entstanden über Nacht. Das Börsenfieber infizierte viele, die zuvor noch nie von Aktien gehört hatten. Darüber geredet wurde überall. Eine Spekulationspandemie ohne Gegenmittel. Immer mehr Gelder wurden in diesen Bereich gesteckt, ein Ende nicht absehbar. Doch es kam, wie es kommen musste, wie es immer kommt, wenn alle gleich denken. Medizin und Börsen sind da kein Einzelfall. Im Grunde können Sie nehmen, was Sie wollen. Sei es Schlafmangel, Weihnachtsbeleuchtungen, Kinder bekommen, PKW-Zulassungen, konsumieren allgemein, sammeln, saunieren, jemanden beschenken, Zellteilungen, Wachstum in jeglicher Form ... irgendwann reicht ein letzter Tropfen, um das randvolle Fass zum Überlaufen zu bringen. Weitere Beispiele sind so mannigfaltig wie das Leben selbst, in dessen Haus es für jedes Zuviel einen separaten Raum gibt, ohne Möbel, denn Orgien brauchen Platz ... vor allem ihre Folgen.

    Wie sollen aber nun Angestellte im Gesundheitswesen Kranken helfen, wenn niemand genau weiß, wo denn nun das eigentliche Problem liegt ? Die einen sagen es ist die Politik, andere sagen es ist die Arbeitsbelastung, wieder andere schieben es auf die immer älter werdende Bevölkerung. Das Problem indessen liegt  ganz wo anders. Es mag ziemlich befremdlich klingen und doch irgendwie banal. Das Problem ist unser Unvermögen zu erkennen, was das Leben eigentlich ist.
Wie kann ich kranken Menschen helfen, wenn ich nicht verstehe, was Leben überhaupt ist ? Wie soll ein Kranker verstehen, was mit ihm passiert, wenn er nicht in der Lage ist zu erkennen, dass, bevor ihm jemand anders helfen kann, er sich selbst am Besten heilen kann - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Noch besser wäre es aber, es überhaupt nicht erst soweit kommen zu lassen.

    Was aber macht das Leben eigentlich ? Woher kommt es überhaupt ? Wie ist es entstanden ? Warum ? Ist es einzigartig ? Welches Ziel hat es ? Oder ist alles nur eine Laune oder gar Zufall ? Und wenn ja, von wem ?
Kann man eine dieser Fragen wirklich mit Bestimmtheit beantworten ? Biologen, Theologen, Chemiker, Evolutionsforscher, aber auch Physiker, Astronomen und Philosophen haben auf die eine oder andere, manche auch auf mehrere, dieser Fragen Antworten parat. Aber versammeln Sie mal alle eben benannten Experten in einem Raum und stellen Sie jene Fragen nach dem Leben erneut. Welch ein Tumult, welch ein Stimmengewirr, von geordneter Diskussion keine Spur. Viele unterschiedliche Ansichten, kein gemeinsamer Konsens wird das Ergebnis sein. Was für ein Dilemma für uns Menschen ... und nicht nur für uns. Wir fühlen uns lebendig, sind ein Teil des Lebens und haben keine Ahnung, was es damit eigentlich auf sich hat.

    Hilft es mir denn weiter im Bilde zu sein, über all die Geheimnisse des Lebens ? Nutzen mir Erkenntnisse über das Leben, wenn mir eine ärztliche Diagnose den Boden unter den Füßen wegzieht ? Kann ich Schmerzen mit diesem Wissen bekämpfen ... oder Tumore, Autoimmunprozesse oder drohende Operationen ? Wie kann ich damit Entscheidungen für meine Familie und mich selbst treffen ? Wie soll ich reagieren, wenn diese Erkenntnisse nur argwöhnische Blicke und leere Worte ernten ... oder umgekehrt ? Woher nehme ich die Kraft gegen den Strom des tosenden Mainstreams zu schwimmen ?
Sämtliche Fragen beantwortet das Leben eigentlich selbst. Vielleicht benutzen Sie einfach die falschen Farben oder arbeiten mit ungeeigneten Werkzeugen. Treten Sie ein paar Schritte zurück. Betrachten Sie die weiße Leinwand vor Ihnen mit Ihren Augen. Schauen Sie genau hin.

Frühling  Sommer  Herbst  Winter

    A
lles um uns herum strotzt nur so vor Regelmäßigkeiten. Unsere Atmung, der Herzschlag, Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Neumond und Vollmond, Fernsehserien, Geburt und Tod, Rechnungen, Feiertage, Besuch der Schwiegereltern, Arbeitszeiten, Vorsorgeuntersuchungen ... oder nehmen Sie die Jahreszeiten.Frühling. Die Temperatur, die Dauer des Tageslichts, die Vegetation nehmen zu, im Sommer ist der Höhepunkt erreicht, es folgt der Herbst, die Temperaturen fallen, die Tage werden kürzer, Stürme nehmen zu, die Blätter werden weniger. Schließlich ist Winter ... Tiefpunkt. Es ist kalt, dunkel und kahl, Schnee fällt, die Natur schläft, sie ruht und wartet auf den Neubeginn des Zyklus.
Sogar Planetenbahnen, aber auch ganze Sonnensysteme, zeigen diese Regelmäßigkeiten. Alles folgt einem ähnlichen Gesetz, einem ähnlichen Rhythmus ... den Taktgeber  vermuten wir irgendwo im Hintergrund, verborgen hinter dichten Wolken oder aber jenseits des Universums. Allerdings, und das ist nicht zu leugnen, gibt es sehr viele Takte die dem Taktgeber die kalte Schulter zeigen, unbeeindruckt von Gesetzen und Rhythmik. Für sie scheint Free Style Jazz der Stil unserer Zeit zu sein, die Fangemeinde wird stetig größer. Immerzu provokativer wird das Rhythmusspiel dieser Quertreiber. Berufliche Wechselschichten, das Umstellen der Uhrzeit zweimal im Jahr, Medikamentennebenwirkungen, Stress, Zwänge und auch technologischer Fortschritt sind nur ein paar Beispiele ... und doch folgt alles einer Logik, die immer schwerer zu durchschauen ist.

    Stellen Sie sich Ihr Leben im Laufe eines Jahres vor. Die Jahreszyklen sind randvoll mit kleineren und noch kleineren Zyklen, sowohl von Ihnen wahrgenommen, als auch vor Ihnen verborgen, wie zum Beispiel viele Zyklen innerhalb Ihres Körpers. Diese Zyklen beeinflussen alle anderen Zyklen in unmittelbarer Nähe, aber auch alle anderen Zyklen, die scheinbar nichts miteinander zu schaffen haben. Viele Zyklen erkennen Sie auch gar nicht als solche, oder aber Sie wollen sie nicht wahrhaben, sei es schlicht aus Unwissenheit, aus Trotz, aus religiösen Gründen oder weil Ihr Verstand rebellieren würde. Vertiefen wir das Ganze mal ein wenig, Schritt für Schritt. Die Drehung Ihres Weltbildes um 180 Grad folgt später.
Jeder Zyklus hat eine eigene Frequenz bzw. Regelmäßigkeit, jeder Zyklus hat zudem auch eine eigene Amplitude. Die Höhe der Amplitude ist das Maß für seine Wahrnehmbarkeit bzw. seine Auswirkung auf andere Zyklen.
In der Schule würde der Lehrer jetzt über seine Brille in die Klasse blicken und laut sagen: AUFPASSEN, DASS IST JETZ SEHR WICHTIG !
Um diese Frequenz von Abläufen zu erkennen brauchen wir das Werkzeug der Zeit. Diese ist für uns von enormer Wichtigkeit. Kaum eine Kultur kennt nicht die eine oder andere Methode um Zeit zu messen, entweder mit Hilfe der Himmelskörper oder aber mittels der Mechanik bzw. Elektronik. Zeit scheint das wichtigste Element des Lebens zu sein ... dabei mag es überraschen, dass es eines dieser Werkzeug ist, welches allgegenwärtig scheint ... obwohl es gar nicht existiert. Zeit ist die perfekte weiße Leinwand. Zeit nehmen wir als eine Konstante wahr, gemessen zum Beispiel in Sekunden. Bei zunehmender Unordnung müsste die Zeit aber schneller vergehen, da wir Zeit durch Veränderungen in unserer Realität überhaupt erst wahrnehmen. Zeit ist aber keineswegs konstant ... die gleichbleibende Länge einer Sekunde ist mal wieder nur eine Interpretation. Das Nichtempfinden des schnelleren Zeitvergehens ermöglicht das Leben durch einen kleinen Trick: es füllt eine Sekunde einfach mit mehr Informationen bzw. Wahrnehmungen, eindrucksvoll abzulesen an der Zunahme von Computerspeicherkapazitäten ... ein effektives Ordnungswerkzeug, um durch scheinbar konstante Zeiteinheiten das weitere Ausbreiten von Unordnung abzufangen.

Die Zeit vergeht nicht schneller als früher,
aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.
George Orwell
Die zwei größten Tyrannen der Erde:
der Zufall und die Zeit.
Johann G. von Herder
Zeit ist nur dadurch, daß etwas geschieht,
und nur dort, wo etwas geschieht.
Ernst Bloch

   Um das Leben zu verstehen, bedarf es eigentlich nur des Verständnisses weniger Schlüsselbegriffe. Die Begriffe ZYKLUS, FREQUENZ und AMPLITUDE gehören zweifelsohne zum Grundwortschatz des Lebens dazu. Zugegeben, ein wenig Um-die-Ecke-denken und die Bereitschaft eine Welt auf den Kopf zu stellen sind unausweichlich. Doch wir laufen uns ja gerade erst warm. Gewöhnen Sie sich schon mal daran, dass es gar keine Realität gibt. Alles ist nur eine logische Interpretation des Lebens. Doch der Reihe nach ...

    Im Grunde genommen könnte ich jetzt Tausende von Beispielen aufführen, welche die Allgegenwärtigkeit oben genannter Begriffe deutlich machen. Auf ein paar möchte ich im Folgenden ausführlicher eingehen.
Filme und Musik haben reichlich dieser drei Begriffe, mal abgesehen davon, dass Musik und Sprache physikalisch gesehen natürlich auch aus Frequenzen bestehen. Uns interessiert der Begriff Frequenz hier eher im bildhaften Sinn in Form von Regelmäßigkeit. Ein guter Film hat einen Fluss, der einen mitreißt. Ein Musikhit, den die ganze Welt irgendwann kennt bedient sich ebenfalls dieser Begriffe, um ins Ohr zu gehen und um dort hängen zu bleiben. Kreative Prozesse sind auch nichts anderes als Zyklen mit eigener Frequenz und Amplitude. Nehmen sie einen Künstler, immer getrieben davon, das Besondere, das gewisse Etwas zu zeigen, sei es als musikalische Komposition, sei es in Form eines Gedichtes, als Gemälde, egal. Das Kommen und Gehen von Krankheiten ist ein weiteres Beispiel. Schnupfen bei Kindern hat eine hohe Frequenz, aber eine kleine Amplitude ( Auswirkung ), eine ausgeprägte Lungenentzündung dagegen hat eine niedrigere Frequenz ( zum Glück ), aber dafür eine weitaus höhere Amplitude. Selbst das Schreiben dieser Seiten vollzieht sich in Zyklen. Ist die Idee für einen Abschnitt erstmal geboren, bestimmt die Amplitude, wie begeistert ich von dieser Idee bin bzw. wie gut der Inhalt rüber kommt, und natürlich hoffe ich auf eine hohe Frequenz dieser Ideen, da ich nicht ewig an diesem Projekt sitzen möchte.
Beenden möchte ich diese Aufzählung mit einem Beispiel, das auf den ersten Blick gar nichts mit Zyklen zu tun hat: Partnerschaften.

                   

    Es gibt enge Verbindungen zwischen zwei Menschen, die halten ein Leben lang, andere zerbrechen bereits in ihren Anfängen, andere wieder bewegen sich durch Höhen und Tiefen, auf der Suche nach beiderseitiger Erfüllung. Das Besondere an diesem Beispiel ist, dass zwei Menschen, jeder mit einer eigenen Unzahl von Zyklen ausgestattet, eine Interaktion durchleben. Ihre jeweiligen Zyklen beeinflussen sich gegenseitig ... wie zwei Steine, die ins Wasser geworfen werden. Der Werdegang ihrer Partnerschaft lässt sich vereinfacht mit diesen zwei Steinen darstellen. Je nachdem welchen Abstand beide Steine beim Eintauchen in das Wasser haben, abhängig von der jeweiligen Größe und vom Zeitpunkt des jeweiligen Eintauchens ( zugleich, leicht verzögert, ... ) ergeben sich komplett verschiedene Wellenmuster auf der Wasseroberfläche. Schaffen es beide Wellenmuster zu harmonieren, in Resonanz zu treten, und damit ihr energetisches Potenzial zu stärken, dann reicht ihr gemeinsames Wellenmuster viel weiter, als wie wenn sich die jeweiligen Muster förmlich in die Quere kommen. Es sind Muster möglich, die bereits nach ein paar Wellen versiegen, andere schaffen eine große Anzahl neuer Wellen und Muster - und ganz selten werden beide Anfangswellen eben eins.
Bei diesem Zusammentreffen mehrerer Zyklen spielt die Resonanz eine ganz wichtige Rolle. Resonanz ist der Kern, der allen Abläufen im Universum zugrunde liegt.

Ohne Resonanz gäbe es keine Gruppierungen, keine Organe, kein Leben, egal in welcher Form, kein Universum, keine Bilder der Realität, keine Ordnung. Das Fehlen von Resonanz ist wie chaotische Musik, die keiner hören will, wie wirre Gedanke, denen keiner folgen kann, wie sinnlose Worte, die keiner Sprache zugehörig scheinen.
Je mehr Zyklen, bestehend aus Frequenzen mit entsprechender Amplitude, in Resonanz treten, desto größer wird die Ordnung bzw. desto weniger Unordnung ist vorhanden.


Frequenz     Amplitude     Zyklus     Resonanz     Die 4 Elemente ergeben ORDNUNG

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Alles, was wir als Leben, als unser Dasein im Hier und Jetzt bezeichnen, braucht Zyklen mit einer bestimmten Frequenz und Amplitude, die miteinander in Resonanz treten, dieses mitunter auf alle Fälle müssen, aber nicht immer erreichen. Schaffen sie es, kommt Ordnung ins Spiel. Gäbe es nur Zyklen ohne Resonanz hätten wir eine Menge Unordnung. Je mehr Zyklen miteinander in gleicher Resonanz sind, desto weniger Unordnung bleibt übrig, desto mehr Ordnung ist realisierbar. Was es mit dieser Ordnung genau auf sich hat und warum Ordnung ein Teil der Zeit ist, die es nicht gibt, dazu in Kürze mehr.

    Im Folgenden ein Beispiel bezüglich der Resonanz:
Die Menschen wollen gemeinsam einen Chor bilden. Zu Beginn singt jeder, was ihm gefällt, in irgendeiner Tonlage, der eine das Lied, ein anderer ein ganz anderes. Was für ein unerträgliches Durcheinander. So geht es lange hin und her. Irgendwann finden sich kleine Gruppen. Diese singen das gleiche Lied oder in der gleichen Tonart oder beides. Gruppen zerbrechen. Formieren sich neu. Werden größer. Einflussreicher. Andere schließen sich an. Das Lied der größten Gruppe erklingt immer lauter. Andere Gruppen versuchen unbeeindruckt andere Lieder. Erfolglos. Mit der Zeit kommt Ordnung in den Chor des Lebens ... und irgendwann singen alle das gleiche Lied, in der richtigen Tonlage, perfekt. Der Chor marschiert in die größte Kathedrale der Welt und gibt ein Konzert ... besungen wird das Lied des Universums, welches in einer einzelnen Note endet, gesungen von allen in reinster Resonanz ... die Kathedrale bebt ...

    Glückwunsch, Sie waren soeben Zeuge der Entstehung und des Untergangs des Universums. Was für eine Darbietung. Den Text des Liedes haben Sie leider nicht immer verstanden. Das mit Abstand Eindrucksvollste war ... und hier sind sich alle einig ... die Endnote. Sie hatten Tränen in den Augen und das Herz im Hals, Sie hätten jubilieren wollen vor Glück und Freude ? Alles Geld der Welt würden Sie geben, um diese Darbietung von der ersten Probe bis zum letzten Ton noch einmal zu erleben ?
Aber da fällt mir ein: für wen hat der Chor eigentlich das Konzert gegeben ? Alle Menschen haben doch gesungen ... ?
Nun ist die Kathedrale zerstört, in kleinste Einzelteile zerborsten, alles Leben mit ihr anscheinend verschwunden.
Ich kann Sie beruhigen. Es wird eine neue Aufführung geben, und noch eine, und noch eine ... Es wird die längste Konzertfortführung aller Zeiten, doch Vorsicht ... das mit der Zeit ist so eine Sache ... egal, das ist jetzt nicht so wichtig ... was zählt ist dieses perfekte Lied, in kompletter Resonanz endend ... vorgetragen vom Leben ... voller Energie ... ein Perpetuum Mobile ... übrigens dem Einzigen seiner Art.
 
     Die nun folgende Ausführung soll etwas mehr Klarheit schaffen und bisher Aufgeführtes zusammenfassen. Es ist im Grunde die Es
senz von GOLD-DNA, ein Saatkorn von dem ich nicht weiß, was daraus erwachsen kann, wenn es erst einmal in der Erde des Internets erwacht.

    Das Ziel des Lebens lautet Perfektion, die komplette Ordnung, die nicht zu überbieten ist. Jeder Zyklus ist mit allen anderen Zyklen in Resonanz. Diese einzigartige Güte von Ordnung besteht allerdings nur für den Bruchteil eines Augenblicks. Das Leben des gesamten Universums, seine gesamte Geschichte, Entwicklung, seine Erkenntnisse und Erinnerungen, einfach ALLES vereint. Es ist die ultimative Harmonie, die reinste Reinheit, die kompakteste Dichte, der sehnlichste Wunsch nach ... EXPLOSION ... und genau das ist die Folge. Es ist das längste Vorspiel für den kürzesten Orgasmus überhaupt. Was danach folgt ist ein neues Universum, welches komplett neu geordnet werden muss, aber mehr und mehr aus seinen Vergangenheiten lernt.

Ein Zusammenspiel aus Unordung und Ordnung                    Das Universum ... ein Zusammenspiel vieler Teile

    Für uns bedeutet Leben momentan das Leben auf der Erde, einem kleinen Planeten, vom Zufall anscheinend begünstigt, in idealer Lage irgendwo in diesem Universum. Aber das Leben beschränkt sich nicht auf diesen winzigen Punkt, das Leben findet sich im ganzen Universum ... es ist das Universum. Alles ist eine logische Abfolge von Bildern, geschaffen vom Leben. Alles ist veränderbar, solange es dem logischen Fluss nicht wiederspricht.

    Doch wo bleibt in dieser Theorie Platz für die Natur. Was bedeutet Natur überhaupt. Wir benutzen diesen Begriff hin und wieder im Alltag, ganz nebenbei, wie selbstverständlich. Sätze, wie: Das ist von Natur aus so ... Aber die Natur macht das so und so ... Es gibt natürliche Selektion ... Die Natur ist stärker ... Mutter Natur rächt sich ... Natürlich ist das so ... Die Natur hat das so eingerichtet ... kennt jeder von uns. Die Natur ist uns sehr vertraut , sie erscheint uns allgegenwärtig zu sein. Aber was ist Natur ? Und warum entfernen wir Menschen uns immer mehr von natürlichen Zyklen und Resonanzen ?
Natur ist das interpretierte Bild des Erbes aller vorausgegangenen Universen. Natur ist das Genom des Lebens. Mutter Natur eben. Fehlt nur noch der Vater ... in diesem Zusammenhang fällt mir folgender Satz ein:
Männer bauen die Bühne und Frauen füllen sie mit Leben.
Klingt zu konstruiert ? Zu sehr nach klassischer Rollenverteilung ? Zu unmodern ? So ist das mit den weißen Leinwänden ... man sieht Dinge in einem völlig falschen Licht

    Wahrscheinlich habe ich Sie jetzt völlig verwirrt und Sie heben den Finger über die Tastatur, um eine neue Adresse im Web anzuwählen, egal welche, Hauptsache weg von diesem Irrsinn, Unsinn, Wahnsinn ... was auch immer ... Oh, Sie wollen bleiben ... in Ordnung. Vielleicht gehen Sie trotzalledem erst einmal spazieren, raus in die Natur, oder machen sich einen Tee. Manchmal bewirken kleine Pausen wahre Wunder.

     Auf der nächsten Seite schauen wir uns unsere Welt mal etwas genauer an, Zyklen und Resonanzen im Hinterkopf, Unordnung und Ordnung werden dabei nicht zu kurz kommen  ... denken Sie an den Lehrer:
DAS IST WICHTIG !
Nicht minder wichtig ist folgendes:
Der sogenannte Urknall ist das Ende und zugleich der Beginn des Lebens.
Es ist nicht der erste Knall dieser Art, geschweige denn der letzte.
ALLES ist Energie. ALLES fließt ... aber ALLES ist nicht so wie es scheint.
ALLES lässt sich mit jeweils zwei Arten von Unordnung und Ordnung darlegen.
Das gilt natürlich auch für Krankheiten, Ihr Schicksal, den Stuhl auf dem Sie sitzen und so weiter und so fort ...
Das Leben hat EIN gemeinsames Ziel.



    Moment einmal, sagen Sie. Bisher war nur die Rede von Zyklen, Frequenzen, Amplituden, Resonanzen, Unordnung und Ordnung. Was ist mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft ? Ist die Quantenmechanik nicht auf dem Weg viele Antworten zu geben ? Was ist mit Gott und dem Ursprung der Energie, die das Leben anscheinend ordnen muss ? Wo kommt diese überhaupt her - und vor allem, was umgibt sie ? Geduld, Geduld, ...

    Gott, um bei diesem Wort zu bleiben, bekommt ein eigenes Kapitel für sich, lassen Sie uns erst noch die restlichen Räume des Hauses, vom Leben bewohnt, besuchen. Der Keller birgt auch noch reichlich Interessantes, vom Dachboden ganz zu schweigen. Zugegeben, es ist ein langer Weg, der sich jedoch lohnt. Unzählige weiße Leinwände, mit denen wir täglich konfrontiert werden, werden nach und nach ihr wirkliches Bild offenbaren. Ängste werden weichen, und nach und nach wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass das Leben an der Gestaltung dieser Bilder nach Herzenslust mitwirken kann ... solange es das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verliert.


    Wann immer zwei schwingende Systeme miteinander in Resonanz treten, kommt es zu einer Annäherung. Unter bestimmten Bedingungen kann diese sich durch Resonanz immer weiter aufschaukelnde Annäherung einen Punkt erreichen, wo mit einem Schlag die Grenzen zwischen diesen Systemen zusammenbrechen. Fortan schwingen sie in Einklang. Das so entstandene Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile. Es hat neue, eigene Eigenschaften, und es schwingt nun selbst in einem neuen, eigenen Rhythmus. Resonanz ist das Ganzheit vermittelnde Prinzip unserer Welt. "Auf diese Weise", so der Molekularbiologe Friedrich Cramer, "lässt sich der Kosmos als ein lebendiges Zusammenspiel seiner schwingenden Teile beschreiben, als Weltresonanz" (Cramer 1996).
Wenn wir die Tendenz, in Resonanz zu treten, als ein universelles Prinzip anerkennen, dann ist die Liebe Ausdruck und Ziel dieses Prinzips.

    Wer anders denkt, sieht anders, und wer bisher nicht Geschautes plötzlich zu sehen imstande ist, fängt an, anders zu denken. Falls es der Wissenschaft vom Leben irgendwann gelingt, ihre bisherige analytische, zusammenfügende Denkweise zu ersetzen, könnte aus der alten Biologie der Angst eine künftige Biologie der Liebe werden.

Gerald Hüther
Die Evolution der Liebe


Seitenanfang    Seite zurück    Seite vor

001 Copyright  Guido Vobig  2009 - 2011