Der Blog zum Projekt GOLD-DNA. Aktualisiert, wann immer es die Unordnung nötig macht
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 UP AND BEYOND
  2011 - 20xx   DATE 2014             


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      <  2013     04. - 06.2014  >      



 Jan. 2014      BEYOND   


  Somit beginnt hiermit der erste Ausblick über den kommenden Zenit hinaus, beyond the exspected, ein Blick in die Zukunft, jenseits von Science Fiction, ein Blick in die Gefilde des wahren Wesens dessen, was wir Leben nennen. Der erste Blick von weiteren, die folgen werden, der bereits erahnt, was sich im Laufe der kommenden Entwicklung aus Saatkörnern ergeben und aus einem kaum begangenen Pfad herausbilden kann. Dass sich diese Entwicklung zunehmend als Involution von Unterbewusstsein, Unbewusstem und Bewusstsein zeigen wird, davon gewährt der folgende Text einen kleinen Einblick in das offensichtlichste aller Geheimnisse des Universums ...

   Legt man Stammzellen in verschiedene Nährlösungen, dann entwickeln sich diese Zellen entsprechend den Möglichkeiten, die die Nährlösung den Zellen bietet. Nicht jede Bakterienart lässt sich auf gleichen Nährböden vermehren, auch hier spielen die Rahmenbedingungen die entscheidende Rolle, dahingehend, was sich entwickeln wird und was sich nicht entwickeln kann. Sogenannte Zeigerpflanzen in der Natur zeigen sich ebenfalls wählerisch, wobei stets beachtet werden sollte, dass die Rahmenbedingung die Entwicklung der Pflanze überhaupt erst ermöglicht. Hat eine Lebensform, ob Zelle, Bakterie, Tier oder Pflanze, zwar die Möglichkeiten des Gedeihens in sich, aber keine entsprechenden Rahmenbedingungen, dann verkümmern die Möglichkeiten des lebendigen Ausdrucksvermögens. Und, wie sollte es anders zu erwarten sein, auch der Mensch kann seine Möglichkeiten der Entfaltung einzig nur dann realisieren, wenn die Rahmenbedingungen, in denen die Entfaltung stattfinden soll, auch stimmig sind. Womit wir dem Geheimnis schon ein bisschen näher kommen …

   Probleme gibt es viele und es sieht so aus, als gäbe es immer mehr. Man könnte meinen, dass die Rahmenbedingungen für Probleme aller Art beinahe optimal sind … ein expansiver Garten Eden, in dem Unkraut prächtig zu gedeihen vermag. Doch Unkraut ist nur für den Gärtner Unkraut, der das wahre Wesen dieses üppigen Wachstums nicht verstehen kann, weil er zu sehr auf das von ihm erdachte Gedeihen des, zuvor von ihm ausgesäten, Gemüses konzentriert ist, welches in Reih und Glied, im gleichen Abstand zueinander, eine gute Ernte für den Gärtner hervorbringen soll. Wenn da nur das Unkraut nicht wäre … Zygmunt Bauman lässt grüßen. Nix da mit  Mixophilie . Eigennutz und Nutzpflanzenschutz, statt Kooperation und Ausgewogenheit.

   Warum werden die Probleme mehr und warum scheinen immer mehr ähnliche Probleme immer mehr anzuwachsen, zu expandieren, der mainstreamigen, geschmeidigen Vorstellung vom endlos expandierenden Universum nicht unähnlich ? Dabei sollte dieses keineswegs verwundern, denn genau diese Ansicht vom Universum, die aktuell noch immer die angesagteste aller anderen Erklärungen ist, ist ''Schuld'' an der Zunahme der Probleme dieser Welt … schließlich ist das Universum die Rahmenbedingung der Realität, die wir, tag ein, tag aus, wo auch immer, erleben und wahrnehmen. Jede Lebensform, wir Menschen inklusive, ist daher wie eine Stammzelle und ein jeder Stamm entwickelt sich entsprechend der Rahmenbedingungen. Ja, wir kommen dem Geheimnis immer näher … im Großen, wie im Kleinen, sozusagen von Innen heraus ins Außen hinein … und besagte ''Schuld'' ist in Wirklichkeit die energetische Notwendigkeit, um der Problematisierung, mittels verschiedenster Probleme, angemessenen Raum zu bieten.

   Man mag vom Universum halten was man will. Man mag ihm keinerlei Bedeutung für das eigene Wohlergehen bzw. Schlechtergehen beimessen. Man mag auch verächtlich in die Runde werfen: Was interessiert mich das da oben, ich habe hier unten schon genug Probleme, nichts zu essen, kein Geld, kein Job, nur ‘ne Menge Scheiße am Arsch ?! Berechtigter Einwand, keine Frage, und so beginnt die Suche nach Lösungen für all diese Probleme … wenn man nicht gar längst resigniert hat und sich einfach vom Mainstream treiben lässt, sich einfach leben lassend. Wer aber sucht, der sucht die Lösungen meistens in unmittelbarer Nähe zum angenommenen Entstehungsort des Problems, sozusagen in der Wiege des Problems, nicht aber in der Wiege des PROBLEMS, nur um so mehr und mehr zur Überzeugung zu gelangen, dass man all seine Probleme mit ins Grab nehmen wird … Cradle to Grave. Und das alles in einer Zeit, in der Geheimnistuerei mächtig an Fahrt gewinnt und geheim(nisvoll)e Mächte mehr und mehr ihr Unwesen treiben, während mein besagtes Geheimnis weiterhin, ganz offensichtlich, allgegenwärtig ist … und immer weitere Probleme immer schwerer wiegen.

    Nun, das offensichtliche Geheimnis, um es mal auf den Punkt zu bringen, liegt nicht im Universum, es wartet auch nicht im Universum auf seine Entdeckung, nein, DAS Geheimnis ist das Universum selbst … oder vielmehr, es ist die Rahmenbedingung, welche durch das Universum dargelegt wird und die durch das Bewusstsein allen Lebens derart bedingt wird. Diese Rahmenbedingung ist nicht geozentrischer, nicht heliozentrischer, sondern schlicht biozentrischer Natur mittels Bewusstsein.

    Probleme entstehen entsprechend der Sicht, mit der wir, das Leben, alles im Universum betrachten und wahrnehmen, einem Universum, welches das Leben als Ganzes erschafft. So entstehen die Rahmenbedingungen, in denen das Gesamtbewusstsein sich als Leben verkörpern kann, zwecks Problematisierung des PROBLEMS mit dem die Expansion ihren Anfang nahm.
Ändern sich die Rahmenbedingungen, ändern sich die Probleme. Ändern sich die Rahmenbedingungen dahingehend, dass immer weniger Probleme neu hinzukommen, werden die Rahmenbedingungen auch mehr und mehr denen zugute kommen, die unter den vorherigen Bedingungen nur das Anhäufen weiterer Probleme kannten. Bedingt dadurch ändert sich das Bild des Universums … und aus der Suche nach Sündenböcken gestaltet sich so, involutionsbedingt, vermehrt das Finden von Lösungswegen … Cradle to Cradle.

  Robert Lanza, ein amerikanischer Stammzellenforscher, ist einer jener, die das Geheimnis längst ausgeplaudert haben. Er hat es sogar vor sechs Jahren als  Buch  ausführlich beschrieben … und trotzdem nehmen unsere Probleme seitdem weiter zu. Warum ? Weil das Expansionsmodel des Universums noch zu sehr in den menschlichen Gehirnen verankert ist. Von liebgewonnenen Gewohnheiten lässt man schließlich nur ungern ab.

 Das Geheimnis des Biozentrismus basiert auf den Aussagen der Quantentheorie und der Biokommunikation und ist in der Anwendung der realen Bildersprache zuhause, mit der das gesamte Universum aufgespannt werden kann, sich so weit ausdehnend, wie Möglichkeiten vorhanden und Notwendigkeiten gegeben sind. So ist es mit jeder Sprache … und auch das ist wahrlich kein Geheimnis.

   Näheres zur Sicht von Robert Lanza, bezüglich der Rolle von lebendem Bewusstsein im Drama kosmischen Ausmaßes, findet sich  hier  
verlinkt und im Folgenden zitiert:

... ''We need a revolution in our understanding of science and of the world. Living in an age dominated by science, we have come more and more to believe in an objective, empirical reality and in the goal of reaching a complete understanding of that reality. Part of the thrill that came with the announcement that the human genome had been mapped or with the idea that we are close to understanding the big bang rests in our desire for completeness.

But we’re fooling ourselves.

Most of these comprehensive theories are no more than stories that fail to take into account one crucial factor: we are creating them. It is the biological creature that makes observations, names what it observes, and creates stories. Science has not succeeded in confronting the element of existence that is at once most familiar and most mysterious—conscious experience. As Emerson wrote in “Experience,” an essay that confronted the facile positivism of his age: “We have learned that we do not see directly, but mediately, and that we have no means of correcting these colored and distorting lenses which we are or of computing the amount of their errors. Perhaps these subjectlenses have a creative power; perhaps there are no objects.”

[ ... ]

Time is not a feature of the external spatial world. “Contemporary science,” said Heisenberg, “today more than at any previous time, has been forced by nature herself to pose again the old question of the possibility of comprehending reality by mental processes, and to answer it in a slightly different way.”

Twenty-five hundred years later, the Zeno arrow paradox finally makes sense. The Eleatic school of philosophy, which Zeno brilliantly defended, was right. So was Heisenberg when he said, “A path comes into existence only when you observe it.” There is neither time nor motion without life. Reality is not “there” with definite properties waiting to be discovered but actually comes into being depending upon the actions of the observer.

[ ... ]

At the moment, the only attempt at an explanation holds that God made the universe. But there is another explanation based on science. To understand the mystery, we need to reexamine the everyday world we live in. As unimaginable as it may seem to us, the logic of quantum physics is inescapable. Every morning we open our front door to bring in the paper or to go to work. We open the door to rain, snow, or trees swaying in the breeze. We think the world churns along whether we happen to open the door or not. Quantum mechanics tells us it doesn’t.''

    Apropos reale Bildersprache. Es mag sehr abstrakt anmuten die Realität in Wirklichkeit als eine Sprache anzusehen, die, bewusst geäußert, einer unterbewussten Grammatik folgt und so unbewusst zum Ausdruck gebracht wird. Doch in Verbindung mit dem Biozentrismus des Universums und dem Kohärenzgefühl der absoluten Stimmigkeit, ist es eine so naheliegende Erklärung für ALLES, dass einem glatt die Worte fehlen, auch wenn ALLES mit einem Wort begonnen haben soll. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold … und in der Stille liegt die Kraft allen SEINS. Dieses SEIN ist weder Deins, noch meins … es gehört dem Leben als Ganzes, denn es ist das GANZE. ALLES ist EINS ... davon berichtete unlängst in der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE das  kleine Einmaleins .

    So schrieb zudem schon vor Jahrzehnten der russische Forscher V. V. Nalimov ein fabelhaftes und zugleich geheimnisvolles  Sprachwerk  pdf
, ''Space, Time and Life'' betitelt, welches sich mit genau der Vorstellung beschäftigt, dass die Realität eine Sprache ist.

   Alles schön und gut mögen nun viele Menschen einwerfen und fragen, ob sich damit Probleme lösen lassen. Natürlich nicht, denn da die expansiven Rahmenbedingungen weiter reaktiv sind reagiert das Leben, allen voran der Mensch, entsprechend. Daher bin ich mehr und mehr davon überzeugt, des Kohärenzgefühles wegen, dass der Zenit der Unordnung auch den Zenit der Expansion des Universums markieren wird … und das offensichtliche Geheimnis von da an zur natürlichsten Sache der Welt werden wird und somit endlich wirkliche Lösungen gefunden werden.



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   Robert Lanza kommt auch in diesem Ausblick auf das GANZE noch einmal zu Wort, da er einen Artikel verfasst hat, der das Wesen der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE anschaulich aufgreift. Diesen Artikel finden Sie  hier  .

... ''The answer to life and the universe can’t be found by looking through a microscope or inspecting spiral galaxies. It lies deeper. It involves our very selves. Our consciousness is why they exist. It unifies the thinking, extended worlds into a coherent experience and animates the music that creates our emotions and purposes — the good and the bad, wars and love.'' ...

   Dabei ist es der letzte Satz seiner Ausführungen, der auf den Punkt zu bringen vermag, was als Linie erscheint:

... ''In whatever form it takes, life sings because it has a song. The meaning is in the lyrics.''

  Bezogen auf die Philharmonie des Lebens lässt sich für die verkörperte Instrumentierung durch menschliche Lebensformen die Dynamik der Zwiespältigkeit von Wesen und Ego folgendermaßen beschreiben:

     Energie ruft Gefühle bzw. das Gefühl für das GANZE durch das Wesen hervor. Dieses Wesen findet sich in jeder Zelle im Kern, als Licht, welches die DNA aufzunehmen vermag ( Biophotonen ). Gefühle werden mittels der Filterung durch Ordnungsmöglichkeiten und Unordnungsansammlungen als Emotion in Form des Körpers zum Ausdruck gebracht. Jeder Körper als Ganzes ist, so betrachtet, der Ausdruck des Vermögens der Zellgemeinschaft sich als solche Gemeinschaft zu fühlen.
Zwischen dem wahren Wesen im Innern und der interpretierten Verkörperung nach Außen hin kann das Ego umso mehr gedeihen, je weiter das Wesen vom Körper abweicht, d. h. je ausgeprägter die Filterung vollzogen wird. Das Ego zeigt sich dabei umso deutlicher, je mehr Unordnung angesammelt wurde.
Je mehr die Rahmenbedingungen den Körper Unordnung ansammeln lassen, desto weniger kann das Wesen durch den Körper erscheinen.
Das Defizit zwischen dem Wesen und der Verkörperung, welches die Filterung ist, lässt Neurotransmitter, und Hormone allgemein, entstehen, so dass die Emotion ausdrücken kann, was ihr als Gefühl verloren gegangen ist bzw. als solches nicht geäußert werden kann.
Die Rahmenbedingungen sind das Prisma, welches das wahre (weiße) Licht des Wesens in die Farben des Emotionsspektrums zerlegt.
Das Universum ist somit Ausdruck des Unvermögens des Lebens das wahre Wesen verkörpern zu können … und zugleich das Vermögen es unentwegt zu versuchen. Das ist die wirkliche HARMONIE des Kosmos.

   Der Mensch nährt, was ihm darauffolgend real widerfährt, solange der Appetit des Egos auf Kosten des wirklichen HUNGERS des Wesens im Vordergrund steht ...


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 Jan. 2014      BEYOND   


   Die Theorie des ''elektrischen Universums'' dürfte Ihnen nach über 500 UPDATES aus expansiver Sicht nicht neu sein. Gleiches gilt für den  hier   verlinkten Text, der aufgreift, wie die Sterne im Universum, dem Unterbewusstsein des Gesamtbewusstseins, miteinander ''verbunden'' sind. Gleiches lässt sich auf Lebewesen übertragen, die mit dem GANZEN in Verbindung stehen, wie ich es bereits im  UPDATE 419  angemerkt hatte.
Warum ich darauf noch einmal zurückkomme, zeigt sich am Ende des eingangs verlinkten Textes, wo Wal Thornhill mit folgenden Worten zitiert wird:

... ''“After 100 years of neglect, an electrical model of stars is just beginning to emerge. It is an engineer’s view that offers a coherent understanding of our real place in the universe (cosmology) and practical insights for the future exploration of space. If the Sun shines as an electric light ‘plugged in’ to the Electric Universe, the objective tests become obvious. Perhaps, with a real understanding of stars we may reach childhood’s end in the cosmos.”'' ...

    Kann man passender ausdrücken, wo die Menschheit aktuell steht, verdeutlichend, was vor ihr liegt. Nicht der Tunnelblick durch Mikro- und Teleskope wird uns Menschen als Ganzes im Laufe der kommenden Optimierung ermöglichen, was uns die Expansion verwehrt(e), nämlich den wesentlichen (Weit-) Blick für das GANZE ... inklusive der Wiege des PROBLEMS, das die Expansion überhaupt erst notwendig machte, um mittels zunehmender Problematik ein Gefühl zu reaktivieren, was im Tunnel emotionsreich zu verloren gehen droht(e), in die Irre geleitet von künstlichen Farbspielereien an den Tunnelwänden.
Menschen, wie Wal Thornhill, und dem zuvor erwähnten Robert Lanza, aber auch all den anderen Weitblickern, den ich in den UPDATES bisher Aufmerksamkeit schenkte, ist es zu verdanken, dass das Licht am Ende des expansiven Tunnels als das erkannt werden wird, was es wirklich ist ... der Aufbruch in das größte Abenteuer des Lebens ...


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 Jan. 2014      UPDATE   


   Der  hier   verlinkte Text ist nicht nur aus Sicht von Zyklen interessant, sondern insbesondere aufgrund des folgenden Zitats:

... ''Forsyth’s observation that financial crises have increased in magnitude since circa 1974 is a testament to the increasing strength of the “winter” phase of the Kress 120-year cycle.  The periodic market crashes of each decade since the 1970s have progressively worsened due to this acceleration of deflationary pressure exerted by the long cycle.'' ...

   In der Sprache der Börsen gibt es eine  Chartformation
 , welche sich ''Megafon'' nennt und eine Abfolge von Kursstürzen beschreibt, die in ihrer Abfolge immer tiefer gehen, während auf derartige Stürze Erholungen folgen, die immer höher steigen. Übertragen auf die Expansion der energetischen Unordnung setzt sich dieses Megafon folgendermaßen in der Realität allgegenwärtig in Szene:




   Kein ''Megafon'' im Chartverlauf von Börsennotierungen wächst ewig, irgendwann kommt immer der Punkt, wo das Bild nach unten durchbrochen wird und ein heftiger Kurssturz folgt ... Ausnahmen gibt es aber auch hier, vor allem, wenn künstliche Intervention im Spiel ist. Diese Ausnahmen gibt es scheinbar in der Realität zuhauf, denn immer mehr Möglichkeiten stehen uns Menschen zur Verfügung, um das weltgrößte Megafon aller aktuellen Zeiten zu erschaffen, damit die Problematisierung des eigentlichen PROBLEMS immer lautstärker über die realisierte Bühne des Lebens gebracht werden kann, schließlich sind Megafone dafür da, dass möglichst Viele davon in Kenntnis gesetzt werden können, was in das Megafon hineingesagt wird ...


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 Jan. 2014      UPDATE   


Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Verteiltes Glück ist doppeltes Glück … und wiegt daher viermal so viel wie geteiltes Leid.


... ”Dass es ums Teilen geht, ist die große Lüge der Sharing Economy.” ...

   Ja, bei diesem Zitat stutzt man erst einmal. Doch damit nicht genug, denn der Artikel Der Terror des Teilens von Harald Staun in der  FAZ 
wartet noch mit weiteren Überraschungen auf, wie im Folgenden deutlich wird:

... ”Weniger zu haben ist das neue Must-have.” ...

... ”Commons, das klingt, wenn man nicht so genau hinhört, wie eine Utopie, die einmal unter dem Namen Kommunismus bekannt war: Besitz ist irrelevant, alle helfen allen, womit am Ende auch das Glück des Einzelnen gewinnt. Es läuft aber womöglich genau auf das Gegenteil hinaus.” ...

... ”Wenn Dinge ihren Wert verlieren, ist Logistik alles.” ...

   Wird ein Kuchen in Teile geteilt und werden diese auf verschiedene Personen verteilt, dann zeigt sich die Absicht des Gastgebers darin, mittels des geteilten Kuchens und der verteilten Teile, seine Gäste glücklich zu machen, indem der Gastgeber das Glück seiner Gastgeberrolle auf seine Gäste verteilen kann. Ist der Kuchen komplett verteilt und sind alle Gäste, aufgrund des Genusses ihres Teils vom ganzen Kuchen, glücklich, hat der Gastgeber sein Ziel erreicht. Sowohl Gastgeber, wie auch die Gäste, sind nun glücklich, obwohl, nein, gerade weil, der Gastgeber keinen Kuchen mehr hat. Alles, was er zu geben hatte, ist nun nicht mehr vorhanden … und gerade dadurch sind nun alle Anwesenden Eins … nämlich glücklich, Geber, wie Nehmer.

   Auch wenn das Kuchenbeispiel ein idealisiertes Beispiel ist, da normalerweise ;-) immer jemand etwas zu meckern hat, oder eine Nahrungsunverträglichkeit, oder schlechte Erfahrungen gesammelt, oder allgemein einen schlechten Tag hat, so zeigt dieses Beispiel, wo das Problem der Sharing Economy liegt und warum die Fragmentierung weiterer Möglichkeiten (noch) munter voranschreiten kann. Es ist das Wort Economy, sprich, die Wirtschaft.
Unter anderem bedeutet Economy auch Einsparung und Wirtschaftssystem, zwei Worte, die mit dem verteilten Glück eines Gastgebers nicht in Einklang zu bringen sind, eher aber mit den Systemvorstellungen von Unternehmen und ihren Untergebenen. Wie so oft steckt auch hier der Teufel mal wieder im Detail … oder sollte ich eher sagen in den Krümeln ?!

  Sollen die Krümel nicht schweigen, wenn der Kuchen spricht ? Wie soll das funktionieren, kann es den Kuchen als Ganzes doch nicht geben, wenn es Krümel gibt. Daher kann ALLES auch nicht EINS sein, solange irgendjemand meint etwas von ALLEM sei einzig seins … auf Kosten von Anderen. Da hilft es auch nicht diese Kosten als etwas anderes zu verkaufen, was sie eigentlich sind, und in diesem Rahmen geteilt mit verteilt gleichzusetzen, wo doch auch Leid und Glück gänzlich verschieden sind, und obendrein einen Kuchen als Ganzes anzusehen, obwohl reichlich Krümel dagegen sprechen.

   Ein Gastgeber, der seinen Gästen wirklich etwas zu geben vermag, handelt fern der Economy und fern des Profits. Kein Wunder, dass mit dem Begriff der Economy mehr und mehr Leid einhergeht und wahres Glück auf der Strecke bleibt, werden künstliche Netzwerke, seien sie wirtschaftlich, digital, oder sonstwie geartet, doch zu immer feingliedrigeren, geteilten Systemen, der Wirtschaftlichkeit wegen. So folgert Harald Staun:

... ”… dass die Informationstechnik von heute Lebensbereiche erschließt, die bisher für eine Kommerzialisierung uninteressant waren. Das ist keine Rückkehr der Commons, es ist ihr Ende.” ...

   In der Tat, was früher einmal Freundschaftsdienste waren verkommt im Zeitalter des Internets mehr und mehr zur Gesellschaft von Mikrounternehmern, die allesamt keine Beziehung mehr zu einer glücklichen Gemeinschaft haben und sich so als Krümel sehen, die etwas vom Kuchen abhaben wollen. Dass dieses paradoxe Ziel nicht ALLES sein kann, weil die Krümel keine Beziehung zur Gemeinschaft aller Krümel, sprich, dem Kuchen, haben, liegt auf jener Hand, mit der ein Gastgeber ein Teil des Kuchens auf die Teller seiner Gäste verteilt … dabei durchaus ein paar Krümel auf dem Tisch verlierend, ohne dass dieses dem gemeinsamen Glück der Anwesenden Leid zufügen würde ... zumal sich auch die Vögel jenseits des Fensters über ein paar Krümel vom Kuchen freuen ...

   Bewirkt die Economy somit gar, dass gemeinschaftliches Glück mehr und mehr auf immer mehr Einzelne verteilt wird und es so immer weniger als Glück empfunden werden kann, weil die Einzelnen zunehmend voneinander geteilt sind, im Sinne von getrennt, unbewusst darunter leidend ?
Ja, der Teufel steckt fürwahr im Detail. In jedem einzelnen von uns, sowie in jedem einzelnen Krümel des ganzen Kuchens … und je weniger sich Krümel als Teil des Kuchens empfinden, desto mehr muss die Trennung durch logistische und mobile Herausforderungen zum Schein gelöst werden. Doch das hat seinen Preis, auch im Jahr 2014 … und sei es nur auf Kosten von Zeit, die für immer mehr Krümel immer schneller zu vergehen scheint. Wenn das mal keine idealen Rahmenbedingungen für  Krümelmonster  verschiedenster Arten sind …

   ALLES wird wieder EINS ist nicht damit gleichzusetzen, dass sich alle Krümel wieder zusammenfinden, um erneut zu jenem Kuchen zu werden, welcher er war, bevor der Gastgeber den ersten teilenden Schnitt getan hatte. Weit gefehlt. Dass wieder ALLES EINS ist bedeutet keine Rückkehr, sondern vielmehr das gemeinsame Zusammenkommen verschiedenster Erfahrungen von Krümeln jenseits des Kuchenseins … um wieder zu einem anderen Kuchen zu werden, über den keiner geteilter Meinung sein kann, weil ALLE wieder EINS sind. EIN Gesamtbewusstsein in Kohärenz.



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   Nach derart reichlich vom Reichlichen, Kuchen inklusive, wird es Zeit für eine kleine Pause. Daher lege ich Ihnen, passend zur Nach-Wuchs-Rolle, den  hier   verlinkten Film ans Herz. Möge seine Saat weite Verbreitung finden ... und nahrhafte Früchte tragen.


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Film ab !


 Jan. 2014      BEYOND   


   Die Internetseite, die ich Ihnen nun näher bringen möchte, fand mich nicht, weil ich einem weißen Kaninchen folgte, sondern weil  Phi(bonacci)  den Weg wies. Die verlinkten Grafiken zeigen einen Nautilus ... und welch ein ''Zufall'', dass sich unter  nautil.us   besagte Internetseite präsentiert, die, im Umgang mit der klassischen Wissenschaft und dem damit einhergehenden Fortschritt, jederzeit bereit ist das Vokabular der realen Bildersprache, jenseits ausgetretener Wege, in Szene zu setzen.
Monat für Monat wird ein Thema aus vielen verschiedenen Blickwinkeln in Augenschein genommen, die, synergetisch, das Gefühl für das GANZE, welchem ich mich selbst mit meinen Projekten verschrieben habe, in all jenen zu erwecken vermögen, die bisher nur auf dem mainstreamigen Hauptweg unterwegs waren. Zugleich wird jenes Gefühl in denen bestärkt, die längst spüren, dass in Wirklichkeit ALLES EINS ist, es aber noch nicht so richtig packen können, weil ALLES immer mehr zu werden scheint und das EINE mit Worten nicht zu beschreiben ist ... der Kuchen, mitsamt seiner Krümelschar lässt grüßen.

     Die bisherigen Themen auf nautil.us umfassen aktuell:
  • Home
  • Waste
  • Secret codes
  • Fame
  • The unlikely
  • In transit
  • Uncertainty
  • What makes you so special
  • The story of Nautilus
   Leider ist auch diese Seite nur in Englisch verfügbar, aber, wie mehrfach bereits angesprochen, ist es gerade die Vielsprachigkeit, die die weitere Problematisierung des einen PROBLEMS weiter vorantreibt, woran auch noch so moderne Sprachalgorithmen nichts ändern werden, denn gehen Verbindungen bzw. Beziehungen verloren, die über lange Zeit gedeihen konnten, dienen jegliche Algorithmen einzig der zunehmenden Handhabung von Komplexität, die wiederum nichts anderes ist, als ein Symptom der Beziehungslosigkeiten zum GANZEN. Oder anders ausgedrückt: Sehen sich Krümel nicht mehr als Teil eines ganzen Kuchens, kommen sie auf eigenwillige Ideen ... und fördern den Appetit nach mehr ... mehr und mehr den Kuchen verzehrend, von dem sie selbst ein wesentlicher Teil sind ...


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    Charles Eisenstein ist wieder da ... mit einem neuen Buch. Es heißt The More Beautiful World Our Hearts Know is Possible. Und Charles Eisenstein wäre nicht Charles Eisenstein wenn auch dieses komplette Buch nicht online kostenlos verfügbar wäre ...  Copygift  inklusive.
Den gesamten Text finden Sie  hier  
.
Es lohnt sich, denn das Gefühl für das GANZE kommt immer wieder, und wieder, zum Vorschein.
Ein Buch voller Geschichten ... und es sind Geschichten, die das Gefühl für das GANZE zu bestärken vermögen, so dass manch unscheinbarer Pfad im Laufe von Zeit, oder wie immer man das begleitende Phänomen des kosmischen Lernprozesses auch benennen möchte, im morphogenetischen Feld immer deutlicher hervortreten wird und wahren Fortschritt dorthin fließen lassen wird, wo das ungeplante Ziel der Entwicklung begann, die wir noch als Evolution ansehen, aber jenseits des Zenits der Unordnung mehr und mehr als Involution verstehen werden, indem ALLES zur Lösung des PROBLEMS involviert werden wird, was uns, dem Leben als Ganzes, bisher widerfahren ist ...


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Words

of

Worlds


 Jan. 2014      BEYOND   


Was nötig ist, bestimmt nicht der Mensch, das Nötige bestimmt ihn.
Andererseits öffnet es Menschen das Feld des Möglichen.
Und nur auf diesem Feld erleben wir das Leben als eine schöpferisch unbändige Kraft.
Wolfgang Jensen

    Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, was sich ändern muss, damit unsere Welt eine andere wird, eine bessere, eine gerechtere, eine schönere, eine natürlichere, …
Immer wieder kommt man zum Schluss, dass die Einen nix machen, Andere viel leisten, dass die Einen egoistisch sind, Andere dagegen anderen helfen, dass die Einen den Profit suchen, Andere zu geben bereit sind, dass die Einen Beweise einfordern, Andere sich von Geschichten faszinieren lassen, dass die Einen alles für ihren Körper tun, Andere dagegen sich dem Wesentlichen verschreiben, dass die Einen ständig auf der Suche sind und die Anderen fündig werden. Ganz zu schweigen von all den Spielarten des Seins, welche sich zwischen den Möglichkeiten der Einen und der Anderen tagtäglich und überall abspielen.
Dabei sind es all diese unterschiedlichen Ausdrucksformen von Leben, welche die Dynamik hervorbringen, die allgemeinhin als Schöpfung bezeichnet wird. Diese Dynamik ist der Beweis für die Unbeweisbarkeit aller Einzelbilder, denen wir in der Realität begegnen, sprich, im Wirken von Allem gibt es Nichts, was endgültig beweisbar sein kann. Die Suche nach Beweisen jeglicher Art ist somit Zeugnis der Bereitschaft immerzu fortzulaufen vom wahren Wesen des Lebens. Die Tiefe dieses Wesens wird den Superlativen des Körperlichen fortwährend geopfert, was zwangsläufig zur Folge hat, dass der Mensch zwar die Grenzen seiner Möglichkeiten zu ergründen vermag, jedoch in seinen Reaktionen immer in gleiche Muster verfällt. Das ist der Fluch aller bisherigen Zeitalter, in denen die Zeit eine Rolle spielte und der Kampf gegen das Wesentliche ordentlich Fahrt aufnahm. Inzwischen strebt dieser Kampf einem Höhepunkt entgegen, in dem sich Systeme von Innen heraus selbst zerfressen bzw. umwandeln, den Raupen ähnlich, die ganze Bäume entlauben … um zu einem Schmetterling zu werden, der sich mit Nektar begnügt und Blüten bestäubt. Von seiner Leichtigkeit und Anmut ganz zu schweigen …

Wenn man Fesseln lange genug trägt, hält man sie für Flügel.
John Steinbeck

    Was also muss geschehen, um zu erkennen, dass unsere künstlichen Flügel bisheriger Denkstrukturen in Wirklichkeit Fesseln sind und nicht kunstvolle Flügel, die uns das Erkunden von Neuland jenseits des Zenits der Unordnung in Aussicht stellen ? Warum erzwingen, was sich, aufgrund der Dynamik der Schöpfung, fortwährend entwickelt ? Warum erzwingen, was sich unausweichlich von selbst erschöpfen wird ?
Die Dynamik ist in vollem Gang.
Während die Einen Hügel hinaufrennen, lassen sich Andere, dem Wasser gleich, den Berg hinuntertreiben. Doch bedeutet wie Wasser zu sein keineswegs Müßiggang oder das Nachäffen dreier berühmter Affen, denn wie Wasser zu sein bedeutet dem GANZEN näher zu sein. Anstatt der Gravitation mit Höchstleistung zu entkommen sich der Levitation des wahren Wesens des Lebens anzuvertrauen, zeugt vom Verantwortungsbewusstsein eigener Entscheidungen für die Dynamik des GANZEN.

  Solange die Zeitalter der Raupe Vielfraß propagieren, haben Verkörperungen egoistischer Ziele Hochkonjunktur. So ändern sich zwar die Zeiten, weil sich die Möglichkeiten der Dynamik dem Notwendigen anpassen, doch ändern diese Möglichkeiten nichts an der Enttraumatisierung von Körpern, um dem Wesen wieder näherzukommen. Im Gegenteil. Die Zielgerade der Zwischenstation namens Zenit rückt mehr und mehr ins Blickfeld … weil die Bäume aufgrund von Vielfraß immer schneller kahl werden und so den Blick auf bisher Verborgenes freigeben …

Wir halten uns nie an die Gegenwart.
Wir nehmen die Zukunft vorweg, als käme sie zu langsam.
Wir rufen die Vergangenheit zurück, als entschwände sie zu schnell.
So töricht sind wir, daß wir in den Zeiten umherirren,
die nicht unser sind und nicht an die einzigste denken, die uns gehört.
Blaise Pascal

    So mag es ein Segen für Blinde sein aufgrund von Fortschritt (wieder) sehen zu können, doch werden im Gegenzug immer mehr blind, die sehen können. Es wird die Vergangenheit erforscht und in die Zukunft geschaut, und das umso weiter zurück bzw. voraus, wie es uns nicht gelingt das Offensichtliche, in der Gegenwart selbst, in den Kontext des GANZEN einzuordnen. Dass die Metamorphose der Zeitalter der Raupe bereits in vollem Gang ist, um das Wesen eines Schmetterlings hervorzubringen, davor kann sich auch die Wissenschaft mit all ihren Beweisforderungen nicht ewig abgrenzen, zeigen sich doch auch diesbezüglich dynamische Auswirkungen des Bisherigen, z. B. in den verschiedenen Arbeiten des zuvor erwähnten Nautilus-Projekts .

  Welchen Beweis braucht das Wasser, welches den Berg hinabfließt, für das Vorhandensein eines Hindernisses, nutzt es das Hindernis doch einfach, um eine Entscheidung zu treffen und es entsprechend seiner Möglichkeiten zu umfließen, wodurch sich die Erbringung eines Beweises erübrigt. Das Wasser, welches fließt, ist wie eine Geschichte voller Ereignisse, die dem Wasser den Weg ins Tal weisen, damit es sein Ziel, den Ozean, erreichen kann. Was zählt ist die Geschichte des Fließens … nicht der Beweis des Hindernisses.

... ''In the end, scientists have the tools, language, and experience to tell us informed, engaging, and powerful stories. In turn, we should judge their studies in the same light in which we judge other artistic forms. Like a literary critic, we should assess the preciseness of language, the tightness of structure, the clarity and originality of vision, the overall elegance and grace of the study, the restraint with which they present moral issues, how they place their studies in historical, cultural, and personal context, and their willingness to entertain alternative opinions and interpretations.'' ...

 Where science and story meet  


   Vertrauen zu haben in die Dynamik der Schöpfung, als Rahmen aller Geschichten der eigentlichen GESCHICHTE des GANZEN, wird uns die Levitation, die Leichtigkeit, näherbringen, statt ewig der Gravitation, der Schwere, hinterherzurennen ... hinauf ... höher und höher. Die Fesseln des Bisherigen werden so zu wahren Flügeln werden …

    Zwischem dem was noch ist und lange war, und dem was sein wird, liegt das Jetzt, die Metamorphose selbst. Was für Raupen noch gilt, gilt nicht mehr für Schmetterlinge. Alte Denkstrukturen auf neue Möglichkeiten anzuwenden hat uns all die Zeitalter nur dem Zenit näher gebracht und uns mehr und mehr Blätter und Bäume heimsuchen lassen. Was nützt einem Schmetterling das Blatt, wenn ihn der HUNGER nach Nektar seine prachtvollen Flügel ausbreiten lässt …

... ''We need a Story of the People—a real one, that doesn’t feel like a fantasy—in which a more beautiful world is once again possible.

Various visionary thinkers have offered versions of such a story, but none has yet become a true Story of the People, a widely accepted set of agreements and narratives that gives meaning to the world and coordinates human activity toward its fulfillment. We are not quite ready for such a story yet, because the old one, though in tatters, still has large swaths of its fabric intact. And even when these unravel, we still must traverse, naked, the space between stories. In the turbulent times ahead our familiar ways of acting, thinking, and being will no longer make sense. We won’t know what is happening, what it all means, and, sometimes, even what is real. Some people have entered that time already.'' ...

 Charles Eisenstein – The more beautiful world our hearts know is possible – Breakdown 
 


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 Jan. 2014      UPDATE   


And money, in our current system, generally comes through our participation
in the conversion of nature into products, communities into markets,
citizens into consumers, and relationships into services.
Charles Eisenstein - Despair

  Ohne Geld scheint heutzutage nichts mehr möglich zu sein, beschleunigt sich doch obendrein die Vermarktung des Natürlichen, wenn nicht gar des Wesentlichen des Lebens. Eine entsprechende Währung, die neue Möglichkeiten verspricht, darf da nicht fehlen. So wurde, den Verschwörungstheoretiker wird es erfreuen,  BITCOIN 
aus der künstlichen Taufe gehoben, man könnte fast sagen aus dem Nichts.

    BITCOIN ist ein Paradebeispiel für das Streben der Menschen nach vermeintlichen Problemlösungen, die allerdings mehr neue Probleme hervorbringen, als dass bestehende Probleme gelöst werden. Der Erfolg der BITCOINS geht einher mit dem Bedürfnis nach Unabhängigkeit, nach Sicherheit, nach Kompatibilität und nach Anonymität. Doch da Geld an sich das PROBLEM der Entfremdung nicht zu lösen vermag, kann auch BITCOIN den Himmel zwar voller Münzen hängen, doch ebenfalls nur das Blaue versprechen, ist die Digitalwährung doch auch nur ein Symptom und ein Zeichen der modernen Zeiten.

    Anbei zwei Artikel, die in die Richtung deuten, in die die Spur von BITCOIN führen wird:

 Bitcoin takes on gold  


... ''... by utilizing anonymous wallets, some users may think that crypto-currencies like Bitcoin offer increased financial privacy. I believe that this is largely an illusion. Governments have shown a great ability to crack any code no matter how well planned (just look at the British government's success against the Germans in the Second World War). I have full faith that the US Federal government can, over time, develop techniques to map all cyber transactions.'' ...

 Und heutige Verschlüsselungen werden nutzlos  


... ''Früher oder später wird es sie also geben: Quantencomputer, die so unglaublich leistungsfähig sind, dass die heutige Sicherheitsphilosophie der Verschlüsselungen keinen Wert mehr hat. Auf dieses neue Zeitalter werden sich alle einstellen müssen, die irgendwie mit sensiblen, verschlüsselten Daten umgehen. Und das betrifft letztlich jeden.'' ...

   Der Traum des Datenzeitalters, mit all seinen Versprechen, wird platzen wie eine Seifenblase, den Alptraum auf den Boden der Realität holend, der sich aus immer mehr Daten ergeben wird. Je mehr Daten zugegen sind und Informationen im Gegenzug verkümmern bzw. beziehungslos energetisch verhungern, desto weitreichender wird die Rolle der dunklen Seite, die immer aus dem Verlust von Beziehungen Profit zu schlagen vermag. In unzähligen UPDATES kamen diese Ausgeburten reaktiver Unordnung bereits zur Sprache.
So mag BITCOIN und anderes datenlastiges Wunderwerk des technologischen Fortschritts zwar Unabhängigkeit, Sicherheit, Kompatibilität und Anonymität suggerieren und sirenengleich immer lauter in bereits betäubte Ohren flüstern, doch bezieht sich das Versprechen nur auf bereits Vorhandenes. Die Fragmentierung der weiteren Problematisierung schreitet indes weiter voran und macht immer abhängiger von etwas Neuem, was Unsicherheit hervorrufen wird, nicht kompatibel mit Bisherigem sein wird und preiszugeben droht, was bis dahin als gut geschützt angesehen wurde. Welche menschliche Kulturform vermag uns aus diesem künstlichen Teufelskreis unserer eigenen Entfremdung von Unseresgleichen herausführen ? Oder benötigen wir etwas ganz Anderes bzw. Unterstützung von ganz ANDERER Seite ?



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 Jan. 2014      BEYOND   


    Dass das Projekt NextNature nichts mit Schmetterlingen und Nektar gemein hat, sondern eher ''techno-optimism'' glorifiziert, und keineswegs eine HARMONISCHE Metamorphose gefräßiger Kulturen hin zu ganz neuen kulturellen (Denk-)Strukturen in Aussicht stellt, verdeutlicht der  hier  verlinkte Text:

... ''Some new technologies like Facebook or mobile phones can actually help people to live a more natural, tribal existence,” proclaims Next Nature’s website. But how can one not notice that the more society is dominated by technology, the less “natural” or “tribal” our existence becomes? In the U.S., according to many studies, people are increasingly atomized and adrift. Levels of isolation are growing at a shocking pace. Since the mid-1980s, for example, the average adult has 50 percent fewer friends and visits friends less often. The number with no friends at all has tripled since the mid-1980s. We are connected to our machines much more than to others, or to the earth. Facebook “friends”– often individuals one has never even met – are a bitter joke.'' ...

     Wie Sie im nächsten UPDATE noch sehen werden, kann es nicht verwundern, dass wir Menschen meinen in einem schier unendlich anmutenden Universum zu leben, dem unsere Existenz ziemlich egal ist, erscheint dieses Universum aus blauäugiger Sicht doch aus einem ganz anderen bzw. ANDEREN Blickwinkel. Doch wie soll man das wahre Wesen des Lebens, jenseits kultureller Vorstellungen, in der Erscheinung des Kosmos als GANZES auch einordnen können, wenn es bereits von klein auf beim Menschen mit dem Blickkontakt hapert und technologischer Fortschritt vermehrt das Blaue von jenem Himmel verspricht, der auch im UPDATE zuvor bereits zur Sprache kam, und obendrein den Menschen zunehmend ein  W für ein M 
vormacht:

... ''There is a ton of research showing that Internet immersion is connected to shallow, no-attention-span thinking – the inability to think seriously or in-depth. It has been observed that children now make eye contact much less often, as a function of the number of hours they spend online. Ours is a more and more mediated, disembodied world in which the face-to-face aspect keeps declining, as does direct experience itself.'' ...


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 Jan. 2014      UPDATE   


Erst das Auge erschafft die Welt
Christian Morgenstern

     Wie nahe die energetische Expansion der Unordnung und die gleichwohl energetische Optimierung in der Realität beieinander liegen, zeigt sich im  hier 
verlinkten Beispiel anhand der sich anbahnenden Möglichkeiten des technologischen Fortschritts:

... ''Forscher der University of Cambridge soll die Verarbeitung von lebenden Augenzellen mittels eines 3D-Bio Druckers gelungen sein.'' ...

     Der Segen Einzelner mag auf den ersten Blick keineswegs die weitere Schwächung des Lebens als Ganzes offenbaren, wenn sämtliche Symptome im Gewand reaktiver Unordnung nicht als Teil des eigentlichen PROBLEMS wahrgenommen werden können. Erst recht, ich erwähnte es bereits kurz zuvor, wenn Blinde durch Fortschritt zwar wieder sehen können, aber Sehende bezüglich des PROBLEMS und der Dynamik des GANZEN immer blinder werden.

Entfremdet auf fremden Terrain

     Wie wenige UPDATES zuvor beschrieben fällt es vielen Menschen in den Zeitaltern der Entfremdung immer schwerer die Realität ohne Beweise als solche zu akzeptieren, abwinkend, wenn ihnen Geschichten präsentiert werden, die anstelle von Beweisbarem einzig Fabelhaftes zu bieten haben, dass sich obendrein auch noch ganz fremd anfühlt. Bezieht man das eingangs erwähnte Zitat und den weiter oben beschriebenen Biozentrismus in unsere Sicht der Welt mit ein, lässt sich wahrlich fabelhaft das Wirken des GANZEN in Worte kleiden, die dem wahren Wesen des Lebens gerechter werden, als die Kostümierungen und Masken der Unordnung es symptombedingt vermögen. Der Dynamik wegen, die Raupen zu Schmetterlingen werden lässt, steht die Beweisbarkeit des Fabelhaften allerdings aus.
Diese fabelhafte Geschichte erzählt von der Blauäugigkeit des wahren Wesens des Lebens, die, laut Konsens-WIKI, wie folgt ihren Anfang nimmt:

... ''Der Grundton bei Menschen europäischer Abstammung ist meistens blau, hier ist das Stroma der Iris weitestgehend unpigmentiert und die Färbung kommt durch die dünne Pigmentschicht (Epithelium pigmentosum) auf der Hinterseite der Iris zustande. Dies zeigt sich besonders bei Neugeborenen mit heller Hautfarbe, die zunächst meist blau erscheinende Augen haben, da bei ihnen der Farbstoff Melanin, der für die Färbung der Pigmente verantwortlich ist, noch kaum vorhanden ist. Babys aus Asien, Afrika und Lateinamerika werden abhängig von den Genen der Eltern in der Regel bereits mit braunen Augen geboren. Ob ein Neugeborenes die blaue bzw. nicht-braune Augenfarbe behält, entscheidet sich beim Menschen je nach Genlage erst am Ende des ersten Lebensjahres und kann sich sogar im Laufe der Pubertät noch verändern.'' ...    Quelle  


    Es gibt drei weitverbreitete menschliche Augenfarben, verschieden verteilt auf dem Weltenkörper namens Erde. Blau, Grün, Braun. In diversen Schattierungen. Allen gleich ist die geheimnisvolle Schwärze im Zentrum der Augen, von der man sagt, sie wäre das Tor zur Seele. Alles umschlossen von strahlendem Weiß. Und plötzlich hat man dieses Bild vor aller Augen, so als wäre das Innere nach Außen gekehrt:



     Kann man blauäugig sein mit der unmittelbaren Nähe zum Wesen des GANZEN gleichsetzen ?
Ist der Blauäugigkeit widerfahren, was der  Primitivität 
von Völkern widerfahren ist ?
Man denke zudem an die überwiegend braunen Augen der (Vorder)Asiaten und Afrikaner und an die  Saharasia-Theorie  
, eine weitere, wenn auch weniger fabelhafte, Geschichte in der Geschichte des bevölkerten Weltenkörpers und noch dazu die Geschichte eines problembehafteten Traumas.
Wir sehen die Welt mit unseren Augen.
Wir sehen die Welt verschieden mit verschiedenen Augen.
Die Augen der Menschheit als Ganzes entwickeln sich wie die Augen eines einzelnen Kindes.
Die Welt ist, wie wir sie sehen ... und die Schwärze des Alls ist der Spiegel der Menschenseelen.
Die Augen bekommen zu sehen was sie erwarten ...

     Das Licht schuf sich das Auge, so wird erzählt, um sich sehen zu können. Das Gesamtbewusstsein schuf, und tut dieses noch immer, das verkörperte Leben, um die GESCHICHTE der Problematisierung eines PROBLEMS diversen Lebewesen bewusst(er) zu machen, zwecks Realisierung eines daraus hervorgehenden Lösungsweges.
Vielleicht wird so deutlicher, warum die Geschichte des Fortschritts eine ganz andere ist als die fabelhafte Geschichte des Auges selbst ... und warum Blauäugigkeit im Laufe des Fortschritts als etwas ganz anderes angesehen wird, zumal im Laufe dieser fortschreitenden Geschichte blaue Augen, jenseits ihrer wesentlichen Bedeutung, von der Unordnung derart verkörpert werden konnten, dass eine Blindheit, trotz sehender Augen, Möglichkeiten nutzen konnte, um das Wesen des Lebens noch tiefgreifender von den bereits traumatisierten Lebensformen zu entfremden. Das war eines der traurigsten Kapitel in der Geschichte des Fortschreitens der Verkörperungen vom wahren Wesen des Lebens ...


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 Jan. 2014      UPDATE   


    Die Rolle, die das Geld für uns Menschen spielt, entspricht der Größenordnung, die das Klima für das Leben als Ganzes spielt. Nun ist das eine von einem unsteten Geist künstlich hervorgebracht, das andere dagegen der natürlichen Ordnung entsprungen. Als  normal, und damit konsenstauglich, wird allerdings der Umstand empfunden, dass das Eine das Andere mehr und mehr beinflusst und so die weitere Entwicklung des Anderen von der Verteilung des Einen abhängig zu werden scheint. Somit ist es zunehmend das Geld, welches darüber befindet, wo auf der Welt man auf der Sonnenseite lebt und wo dagegen dunkle Wolken aufziehen. Verrückt, wie das natürliche Weltklima im Laufe des Fortschritts nach und nach in den Hintergrund tritt und das globale Wirtschaftsklima an Bedeutung gewinnt.
Ein unglückliches Geschehen, welches sich da anbahnt, sind doch eindeutig schon jetzt mehr Krümel im Spiel, als der ursprüngliche Kuchen vermuten ließ. Kein Wunder, dass man das wirkliche Beziehungsgefüge des GANZEN aus den Augen verliert, wenn einzig dem Geld die erste Geige in der Goldenen Philharmonie zugeordnet wird und immer mehr Daten den Ton angeben dürfen.

    Im  UPDATE 474  setzte ich die Begriffe Transmutation und Transformation miteinander in Beziehung und schrieb:

''Transmutation ... die Verschmelzung scheinbar unvereinbarer Ideen zu etwas bereits Vorhandenem, aber auf neuen Wegen, unter umso größerem Aufwand, je unvereinbarer die Ideen zuvor erschienen.

Transformation ... die Verschmelzung scheinbar unvereinbarer Ideen zu etwas ganz Neuem ... unter Freisetzung ungeahnter Energien, die Mutationen jedweder Art unnötig machen.''

    Zwischen beiden liegt die Metamorphose, der Übergang zwischen sich maximierender Unordnung und der Herausbildung einer neuen Ordnung mit wesentlich anderen Möglichkeiten als bisher möglich ... und notwendig ... waren. Nun, der Kokon, der die Erde umgibt und daher für das Klima verantwortlich ist, greift auch hier auf was Raupen zu Schmetterlingen werden lässt. In der Realität zeigt sich dieses unter anderem wie  hier 
beschrieben:

... ''Das Wetter schlägt auf dem amerikanischen Kontinent verrückte Kapriolen: Millionen Menschen wappnen sich in den USA für einige der kältesten Tage der vergangenen 20 Jahre. Währenddessen rollt eine Hitzewelle über Brasilien - mit gefühlten Temperaturen von über 50 Grad.'' ...

    Und das, während am Südpol  Rekordtemperaturen 
im Minusbereich gemessen werden und reichlich  Packeis  der Wissenschaft zusetzt, und am Nordpol das Eis schwindet, während in Europa beinahe Frühlingswetter herrscht.
Was erwartet man, wenn Rahmenbedingungen sich ändern und die energetischen Proportionen von Unordnung und Ordnung HARMONISCH ausbalanciert werden müssen,
während aus Blattfraß das Bewusstsein für Nektar und Blütenbestäubung hervorgehen muss ?
Was erwartet man von einem Klimawandel, der fortwährend die Bühne des Lebens heimsucht ... eben bereits angemerkter Dynamik der HARMONIEaufrechterhaltung wegen ?
Was erwartet man von einem Bewusstsein, welches längst nicht mehr der aktiven Unordnung ausgesetzt ist, wie noch in grauer Vorzeit längst vergangener  Rahmenbedingungen 
?
Was erwartet man von einer Menschheit, die selbst davor nicht zurückschreckt Metamorphosen, mitsamt ihrer Notwendigkeit im Rahmen der Dynamik des GANZEN, zu verkünstlichen ... z. B. indem aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird ?
Was erwartet man von dieser Menschheit, die zwar datenlastige Simulationen auf die Beine zu stellen vermag, um Komplexität zu begreifen, doch den wirklichen  Schmetterlingseffekt 
nicht wahrzunehmen scheint ... und so unter Komplexität etwas ganz anderes versteht, als das, was sie in WIrklichkeit ist ...


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 Jan. 2014      UPDATE   


''Die Maxime zur Maximierung der Unordnung lautet immer mehr zu erschaffen, ohne auf die Konsequenzen für die Gemeinschaft des Lebens als Ganzes zu achtencradle to graves in a world of artificial braves. Der Mensch spielt natürlich auch hier die problematische Hauptrolle, hat er das Inflationieren in vielerlei Maßstäben doch erdacht, wodurch es ihm möglich ist immer mehr Druck dort auszuüben, wo der Schuh vermeintlich drückt. So druckt er nicht nur Geld ohne Bezug zur Ausgewogenheit des Ganzen und ohne Verantwortung für daraus hervorgehende Reaktionen, nein, er hält es gar für sehr erstrebenswert das Inflationieren derart massentauglich zu gestalten, dass möglichst Viele sich daran beteiligen müssen. Welch geistreiche Idee, um zu realisieren, was von Natur aus unmöglich ist.'' ...

    So beginnt ein weiterer Text, den ich für den Blog Faszination Mensch schrieb. Er zeigt auf wofür wir Menschen immer mehr unter Druck geraten und unsererseits mehr Druck machen ... und wofür wir Menschen uns mehr und mehr vor der Verantwortung für das GANZE drücken.
Zum Weiterlesen des Textes brauchen Sie nun keinen Knopf drücken ... klicken genügt, und zwar  hier  
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 Jan. 2014      BEYOND   


   Ab sofort steht der Nachfolger meines Projekts GOLD-DNA mit dem Titel DIE GOLDENE PHI(L)HARMONIE komplett und kostenlos als  DOWNLOAD  zur Verfügung.
400 Seiten, die manches Weltbild gehörig auf den Kopf stellen, und doch nur fabelhaft das Gefühl für das GANZE erwecken wollen. 400 Seiten, die sich der Sprache der Realität annehmen, um darzulegen, dass Sprachen im Allgemeinen nichts anderes sind, als die Bewusstwerdung eines Lernprozesses kosmischen Ausmaßes. In diesem Rahmen ist die Realität selbst die Sprache, die alle anderen Sprachen in sich vereint, und somit ist sie eine Karte, welche das Terrain der Wirklichkeit beschreibt.
Viel Spaß beim Lesen und Fühlen … und bei der Bewusstwerdung einer Unbekannten Welt, der Terra incognita, welche die Wirklichkeit ist … auch wenn es mehr und mehr den Anschein hat, als würde uns die Realität immer fremder werden. Vielleicht liegt das schlicht daran, dass die Menschheit ihre wahre Muttersprache verlernt, damit das Lebens als Ganzes sich gemeinsam weiterentwickeln kann …

    Mein Dank geht damit erneut an alle Interessierten, Unterstützer, Kritiker, Leser, Mitstreiter, Kommentatoren und Autoren.  COPYGIFT ist daher auch für dieses ebook eine Selbstverständlichkeit ...


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 Feb. 2014      BEYOND   


   Es brauchte seine Zeit bis aus den Geschichten von STAR WARS und Harry Potter Massenphänomene wurden, die über Jahre bzw. Jahrzehnte Millionen Menschen weltweit in ihren Bann zogen, obwohl kein Filmstudio bzw. kein Verlag zu Beginn an diesen Geschichten interessiert war und sie ablehnte. Offensichtlich war die Zeit, wie man so allgemeinhin sagt, noch nicht reif für den Mainstream, um derartiges Potential aufzunehmen. Heutzutage sieht es anders aus, denn beide Potentiale sind inzwischen dicht mit dem Mainstream verwoben und haben so einen ''neuen'' Mainstream hervorgehen lassen ... einen ''neuen'' Zeitgeist.

   Was muss indes wohl geschehen, damit dieser Mainstream das Potential einer weiteren fabelhaften Geschichte erkennt, um die GESCHICHTE des GANZEN nicht ihrer Kohärenz, ihres Erzählflusses, zu berauben, bedenkt man das Ausmaß dieses, sich auf der Höhe der Zeit befindlichen Potentials, welches, verglichen mit STAR WARS und Harry Potter, dem eines Gewitters entspricht, verglichen mit Kerzenschein ? Von dieser potenten, noch nicht gänzlich bewusst gewordenen Geschichte ist  hier 
die Rede:

... ''Confusing as the absence of time would be, there is mounting evidence that at the most basic level of reality, time is an illusion.'' ...

    Diese Geschichte, wie im nächsten UPDATE bzw. BEYOND ersichtlich werden wird, hat es wahrlich in sich, geht es doch um das Ordnungswerkzeug schlechthin, dessen sich die Menschheit mehr und mehr bedient, im Streben nach Geradlinigkeit, damit böse Überraschungen, möglichst schnell, im Rahmen der Realität gebändigt werden können. Doch der Preis, der praktischen Handhabung und deren bereitwilliger Akzeptanz und Verbreitung, ist die Ansammlung von reaktiver Unordnung und der zunehmende Verlust der Einstimmigkeit des Gesamtbewusstseins, aufgrund von Komplexität, die in Wirklichkeit jedoch einzig die Beziehungslosigkeit zum GANZEN ausdrückt, da gebändigt wird, was nach Freiheit verlangt. Und all das, während das Leben unentwegt bestrebt ist die Kohärenz der GANZEN GESCHICHTE nicht ad absurdum zu führen. Der Mensch macht dieses auf seine Art, die natürliche Ordnung auf die ihrige, jedoch nie irrige ... und doch bewegen sich beide auf ein gemeinsames Ziel zu, indem sie scheinbar verschiedene Interessen verfolgen. Welch ein Spagat auf der Bühne des Lebens, welche das Spielfeld des selbigen ist, um die HARMONIE des GANZEN zu wahren.  PHI Teufel .

    Was da von ''links'', ganz offensichtlich (noch) unbemerkt vom Mainstream, auf das Spielfeld schleicht, hatte ich bereits zuvor  an anderer Stelle  ''ausgeplaudert''. Die Bewusstwerdung, dass es unserem Bewusstsein von Zeit gehörig an den Kragen gehen wird, ist dabei Teil dieses Geheimnisses.
Nun könnte man meinen, dass die Bedeutung der Zeitillusion, aus der dargelegten Sicht der Quantenphysik, für das alltägliche Leben des Einzelnen nicht weiter von Bedeutung ist und sich damit auch keines der alltäglichen Probleme lösen lässt, doch zeigt sich hier die Normalität, das Gewohnte, in der vollen künstlichen Pracht der Harmonisierung menschlicher Motivationen, die sich jedoch gänzlich von der HARMONISIERUNG der natürlichen Ordnung unterscheidet ... wie nicht anders zu erwarten, doch dazu in Kürze mehr.
Natürlich ist die Frage, was Zeit ist, von Bedeutung, denn unser aktuelles Verständnis der realen Welt kann aktuelle Probleme nicht schneller lösen, wie aus diesem Missverständnis neue Probleme hervorgehen, verständlich, bedenkt man die Bedeutung der Zeit für weitreichendes menschliches Bildvokabular, wie z. B. das Geld und der Tod.
Wie ahnungslos der Mainstream bezüglich des Potentials der Geschichte von der Illusion der Zeit ist, die allerdings zur Interpretation der Wirklichkeit, und damit zur Realisation der Expansion von Unordnung, sehr gute Dienste leistet(e), zeigt sich in einem weiteren Zitat aus dem eingangs verlinkten Text:

... ''Maldacena’s model provides more support than ever for the claim that, when it comes to cosmic ingredients, entanglement is more fundamental than space and time. Time, it turns out, is not present at the most basic layer of reality; it springs from fundamental seeds. But while emerging physics suggests time is an illusion, the forces that conjure it remain at large. “My intuition is that it will take more than just a re-working of quantum physics, it will require a breakthrough that will come totally out of left field,” Seiberg says. “Only time will tell what that revolution will be.”'' ...

    Ja, man möge in der Tat in den nächsten Monaten den ''linken'' Spielfeldrand ''im Auge behalten'', denn die Rahmenbedingungen, zum Lösen des eigentlichen PROBLEMS, entwickeln sich direkt ''vor unseren Augen'' dahingehend, dass es auch wirklich gelöst werden kann. Man darf gespannt sein, was mit dem Mainstream geschehen wird, wenn die Zeit für die menschliche Bewusstwerdung reif sein wird und uns bewusst wird, dass es diese Zeit in Wirklichkeit nicht gibt. Schließlich geht es jenen, die von diesen Möglichkeiten bereits offen sprechen, so, wie es Joanne K. Rowling und George Lucas erging, als niemand ihre Geschichten hören wollte. Auch für diese Exoten bzw.  Alternativen  der Zeitlosigkeit ist der Mainstream noch nicht bereit und das Gros der Wissenschaft einem Filmstudio bzw. einem Verlag sehr ähnlich. Zudem darf man in diesem Zusammenhang darauf gespannt sein, wie der Mainstream auf Koryphäen wie  Stephen Hawking 
reagieren wird, denn auch er scheint endlich zu vernehmen, was sich zwischen dem Tick und dem Tack der Zeit abspielt:

... ''Schwarze Löcher sind ganz anders als gedacht - das glaubt der berühmte Physiker Stephen Hawking. Seine gewagte These: Vielleicht gibt es die Schwerkraftmonster im bisherigen Sinn gar nicht.'' ...

    Die Zeit als Notwendigkeit zur Interpretation der Wirklichkeit zu verstehen, wird enorme Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Rahmenbedingungen haben, in denen sich das Gesamtbild des Universums abspielt. Möglichkeiten, die sich unserer gewohnten ''Sicht'' der Welt noch entziehen, ganz zu schweigen von jenem Durchbruch, jener Revolution, welche(r) den Rahmen selbst darstellen wird ... obwohl dieser nie anders dargestellt wurde, weil der Rahmen des GANZEN immer der einzig notwendige Rahmen ist.
Wie man ''sieht'' ist das mit der Zeit wirklich so eine Sache, vor allem, wenn man jene Geschichte außer Acht lässt, ohne die die eigentliche GESCHICHTE des GANZEN gar nicht möglich wäre ... und deren Potential sämtliche Potentiale nährt, mit der das Leben von der zielorientierten Dynamik der Realität erzählt, ganz bewusst, und sich dessen immer bewusster werdend, ein Potential, so (bild)gewaltig wie ein Urknall ...

Time is money and money
makes the world go round ... until your time has finally come.

But without time what will become of money, what of the world ?
And what will become of you ?



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 Feb. 2014      BEYOND  


    Wo Zeit und Geld das Sagen haben und das Auge des Gesetzes über Grenzen wacht sind Ängste nicht fern, erst recht nicht die Angst vor dem Tod, entscheiden doch in modernen Zivilisationen gerade die Zeit und das Geld darüber, wie dramatisch ein Todesfall wahrgenommen wird und welche Möglichkeiten vorhanden sind den Tod abzuwenden bzw. möglichst lange hinauszuzögern. Kein anderes Thema spiegelt demnach das Ausmaß der Entfremdung der Menschen vom wahren Wesen des Lebens wider, wie der Tod und der scheinbaren, damit einhergehenden, Endgültigkeit. Daher lohnt es sich die bisherige gesellschaftstaugliche Interpretation des Todes näher zu betrachten, um ein Gefühl dafür zu erwecken, wie es jenseits des Zenits der Unordnung mit unserer modernen, datenlastigen, Sichtweise des Sterbens weitergehen mag.
Auf dem  DACHBODEN  von GOLD-DNA kam dieses Thema bereits zur Sprache, welches ich nun mittels dreier Texte etwas genauer betrachten möchte. Den Anfang macht der  hier 
verlinkte Text:

... ''Suizid ist keine Privatsache. Organisierte Sterbehilfe muss verboten werden.'' ...

   Der Text verdeutlicht erneut den wesentlichen Unterschied zwischen einer Gesellschaft und einer Gemeinschaft. In einer Gesellschaft gehört dein Tod allen, doch dir selbst immer weniger. In einer Gemeinschaft dagegen gilt: Weil du es selbst so willst, gehört dein Tod allen anderen ... und dir selbst.
Die Diskussion, was bezüglich des Sterbens erlaubt ist und erlaubt sein darf ergibt sich erst aus der Entfremdung des Menschen von der Gemeinschaft des Lebens als Ganzes, sprich, aus dem Streben nach Harmonie erwächst die Angst vor dem Tod in dem Ausmaß, wie der Mensch der HARMONIE des GANZEN den Rücken zukehrt.
Gesellschaften verkörpern immer mehr einzig die Abkehr vom Wesen(tlichen), womit die Angst vor dem Tod überhaupt erst ihren Anfang nehmen kann. Daher kann mit den Mitteln der Gesellschaft die Angst, im Allgemeinen, und die Angst vor dem Tod, im Speziellen, nicht genommen werden, bauen Gesellschaften doch zunehmend auf Zeit, Geld und Gesetzen ein turmähnliches Gebäude auf, das umso mehr Ängste beherbergt, je mehr sich das Fundament vom Wesen des Lebens entfernt ... und so selbst zur Verkörperung der Ängste wird, welche die Gesellschaft von Innen heraus am Mangel des Wesens erkranken lassen.
So stellt sich jede Verkörperung einer Lebensform als Notwendigkeit dar, als Ausdruck dessen, was das wahre Wesen des Lebens nicht ist. Solange ist auch der verkörperte Tod an sich eine Notwendigkeit, was jedoch, durch die Fokussierung auf die Zeit bzw. das in Jahren gezählte Alter, und durch die Fokussierung auf die Möglichkeiten des Geldes, von der Gesellschaft geleugnet werden kann, eine vermeintliche Schuld anderswo anklagend und so den Ursprung sämtlichen modernen Todesvokabulars nicht in der Entfremdung der Gesellschaft selbst wahrnehmend, von der man selbst ein Teil ist. Aus den Augen, aus dem Sinn.

   Von der Freiheit zu sterben, wie  hier 
beschrieben, ist unsere vergesellschaftete Realität daher weit entfernt, sich darin widerspiegelnd, dass das Gefühl der körperlosen Unsterblichkeit des Lebens als Ganzes gänzlich verkümmert ist, wie ein Samen ohne Wasser, und damit auch das wahre Wesen des Lebens. 'Cradle-to-cradle' gelingt nur, weil keine Gesetze erhoben werden, Geld keine Rolle spielt und Zeit unwesentlich ist. Einzig der Mensch meint, der Gewohnheiten seines 'cradle-to-graves' wegen, Gesetzmäßigkeiten und menschliche Züge in der natürlichen Ordnung zu erkennen, allerdings wohl eher aus dem Wunschdenken heraus etwas wissen zu wollen, das ihm im Allgemeinen noch verwehrt bleibt und, der weiteren Problematisierung eines PROBLEMS wegen, noch verwehrt bleiben muss.
Doch so wie die natürliche Ordnung sich durch uns Menschen der Empathie und der Liebe bewusster wird, so erfährt der Mensch durch die natürliche Ordnung des EINSSEINS das Eingebundensein in ein GANZES. Diese gemeinsame Bewusstwerdung auf verschiedenen Pfaden von Bewusstsein ebnet den Weg des Erreichens des Ziels allen Lebens, das Fischsein des Ozeans und das Wasserwerden des Fisches ... das kleine  Einmaleins  des EINSSEINS allen Lebens.

   Passend dazu zitiert Ken Wilber in seinem Buch Halbzeit der Evolution Eugene Ionescu mit dem Satz:
Solange wir unserer Unsterblichkeit nicht sicher sind, werden wir uns trotz unseres Verlangens nach gegenseitiger Liebe weiterhin hassen.
An anderer Stelle, Seite 233,  im selben Buch, schreibt Wilber:

... ''Da das Ego ''dem Gefühl des Getrenntseins nicht entkommen kann'', so sagt Whyte wörtlich, sucht es etwas,''das ihm zum Ausgleich Unsterblichkeit verspricht''. Diese Suche nach Dauer und Unsterblichkeit ist also nur ein Ersatz für die wahre Einheit mit dem Ganzen. ''Sich mit einem solchen unechten Ersatz zu bescheiden, war der zwangsläufige Preis, den der Mensch für das Missverstehen seines eigenen Wesens und seiner Rolle in der Natur zahlen musste.''
Nun beginnen wir zu sehen, warum der Denkprozeß, die Begriffe, Gedanken und die Erinnerungen so wichtig waren: In seinem Drang zur versprochenen Unsterblichkeit bemächtigte sich das neue Ichgefühl auf großartige Weise der Eigenschaften der Welt des Denkens. Denn das Denken, das ursprünglich statisch war, schien etwas zu bieten, was weder die Natur noch die Körperlichkeit bieten konnte: Dauer.'' ...

   Unser kollektiver Ruf nach Staatsakt und Gesetz ist die Stimme unseres Unvermögens Entscheidungen unseres eigenen Wesens, die unmittelbarer Natur sind, nicht in die Hände der Verkörperung unseres Egos zu legen, so durch Geld und Zeit die Notwendigkeit manipulierend die Verantwortung für das Wesen(tliche) direkt selbst zu tragen, wodurch, von Gesetzes wegen, hinausgezögert werden kann, was von Natur aus allerdings der Wiege der Unsterblichkeit entspricht.
So vermag auch keineswegs zu verwundern, warum, wie abschließend  hier 
beschrieben wird, immer mehr Menschen ihre persönliche Auseinandersetzung mit der Möglichkeit des eigenen Todes öffentlich machen:

... ''
Umso auffälliger, dass gerade in jüngster Zeit immer mehr Künstler, Autoren und andere Prominente sich dem Schweigen entziehen und ihre Krankheit in die Öffentlichkeit tragen.'' ...

   Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit nutzt die, an sich entfremdend wirkenden, Möglichkeiten des technologischen Fortschritts, Zeit und Geld inklusive, nicht, um den Staatskörper zu neuen Gesetzgebungen zu bewegen, sondern, um besagtes Gefühl zu erwecken, dass wesentlich mehr bzw. das Wesensmeer hinter dem dargelegten Schicksal verborgen liegt, auch wenn dieses von der Allgemeinheit, dem Konsens, so noch nicht wahrgenommen wird. Ein problembehaftetes Schicksal kann nicht (auf)gelöst werden, wenn Einzelschicksale für sich nach einem Ausweg suchen, liegt die Lösung doch immer im gemeinsamen Finden eines Weges, der auf verschiedenen Pfaden zusammenführt, was vom Wesen her immer EINS ist. Das zeichnet eine Gemeinschaft aus und kann nur im direkten, unmittelbaren Miteinander zum Wohle der Gemeinschaft gelingen, indem jeder Einzelne sich aller Anderen erinnern kann ... und zwar als Lebewesen, nicht nur als Verkörperung. Dass der technologische Fortschritt allerdings seinerseits in diesem Bewusstwerdungsprozess nicht ohne Schattenseiten ist, zumal sich gesetzliche Schlupflöcher nutzen lassen, zeigt die vergesellschaftete Realität immer wieder, immer mehr, und obendrein im weiter unten folgenden UPDATE 523.

In a community every member remembers every other member.

    Warum wir Menschen indes nur schweren Herzens, wenn überhaupt, von vertrauten Verkörperungen lassen können und eine Welt aus Gewohntem, und somit für uns Normalem, einem fortwährenden energetischen Fließen vorziehen, soll unser gewohntes und vertrautes Bild vom Sonnensystem verdeutlichen, als Metapher unseres persönlichen Lebensraumes, bewohnt von der eigenen Familie, den Eltern, Geschwistern, Verwandten, und deren aller Familien, sowie manchen Bekanntschaften, in Form der Planeten und ihrer Monde, und manch eines Kometen. Sie alle drehen und ziehen ihre Bahnen umeinander, stehen in Wechselwirkung zueinander und bilden so das Familienleben im Miteinander ab. Gerät ein Mond auf die ''schiefe Bahn'', oder kommt er vom ''rechten Weg'' ab, oder scheidet er gar gänzlich aus dem vertrauten Gefüge aus, hat das Auswirkungen auf das gesamte Sonnensystem, die Familien als Ganzes. Erst recht, wenn nicht ein Mond, sondern ein Planet aus der Bahn schert oder plötzlich komplett verschwindet und so ganze Familien auseinanderbrechen. Wie wir an diesem gewohnten, normalen Bild des Sonnensystems festhalten und seine zeitlichen Abläufe als Selbstverständlichkeit voraussetzen, so halten wir auch an all den, über die Jahre und Jahrzehnte, liebgewonnenen und geliebten Verkörperungen unserer Familienmitglieder fest, nicht bereit, sie ziehen zu lassen, obwohl die Dynamik des Wesentlichen es notwendig macht, damit das Gefüge des GANZEN im Sinne des EINSSEINS beibehalten werden kann, weshalb, dadurch bedingt, die noch bestehenden verkörperten Familienmitglieder ihre bisherigen Bahnen entsprechend ändern (müssen).

    Vielleicht wird in diesem Rahmen einmal mehr deutlich, welches Trauma die Verkörperung der Menschheit realitätsnah, aber immer wirklichkeitsferner, zu problematisieren hat, betrachtet man den  Asteroidengürtel 
zwischen Mars und Jupiter und die außergewöhnliche  Rotation  der Venus, im Vergleich zu den anderen Mitgliedern unseres Sonnensystems.
Doch so wie unser Bild vom Sonnensystem nicht in ewig währenden Stein gemeißelt ist, wie  hier  angedeutet, so bleibt auch unsere bisherige Sicht des Sterbens und des Todes nicht vom Sog des Ziels der Kohärenz aller Lebewesen ausgeschlossen, denn der Weg zu diesem Ziel erfolgt einzig über die Geschlossenheit aller Lebensformen, längst beschlossen, als alles Leben noch EINS war, um gemeinsam erneut jenen Weg zu gehen der das Ziel ist ... und so die Enttraumatisierung einer wesentlichen Trennung erneut problematisierend, welche eine gemeinsame Lösung bieten wird ... intensiver im Kohärenzgefühl als jemals zuvor. Die Realität ist die Bewusstwerdung dieses Weges, durch die Verkörperungen von Einzelbewusstseinen. Doch in Wirklichkeit sind Verkörperungen, genau wie der Tod, nur Mittel zum Zweck und dadurch erscheint es möglich ...

... '' ... dass es, wie es der Sufi Inayat Kahn formuliert hat, ''so etwas wie Sterblichkeit überhaupt nicht gibt, außer als Illusion und als Eindruck dieser Illusion, den der Mensch sein Leben lang als ständige Angst in sich trägt''. Mit anderen Worten: Das Ichempfinden ist letztlich illusorisch, es ist ein einfaches Produkt der Begrenzungen, weshalb der Tod letzten Endes ebenfalls eine komplexe Illusion ist. [...] Wenn das Ichempfinden stirbt, ist das, was sich auflöst, nicht ein wirkliches Sein, sondern eine bloße Grenze, eine Grenze, die niemals real, die stets eingebildet war. Hat sich ein Individuum aber erst einmal die Illusion des Ich und seine Grenzen geschaffen, dann fürchtet es nichts mehr als dessen Auflösung, strebt nach symbolischer Unsterblichkeit und Kosmozentrizität. [...].
Aber auch hier gibt es einen Ausweg. Wenn die Menschen auch unglückliche Kreaturen sind, weil sie den Tod bewusst gemacht haben, so können sie doch noch einen Schritt weiter gehen und durch Transzendenz des Ich auch den Tod transzendieren. Sich vom Unbewussten zum Ich-Bewusstsein zu bewegen, das hieß, den Tod bewusst zu machen; sich vom Ich-Bewusstsein zum Überbewusstsein zu bewegen, heißt, den Tod ungültig zu machen.'' ...  Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 388-389




    Seit uns der Tod bewusst wurde trauern wir um unsere Toten und fürchten selbst die Grenze des Lebens. Seit Jahrtausenden, so erzählt es die Geschichte der Menschheit, halten wir an diesen Gewohnheiten fest,  als hinge unser Leben davon ab, nicht wahrhaben wollend, dass die Realität die Karte der Wirklichkeit ist und jenseits der Karte ALLES grenzenlos ist. Doch die Bewusstwerdung der Grenzenlosigkeit setzt das Vertrauen in und die Neugier auf die HARMONIE des GANZEN voraus, die kein Staat bieten und kein Gesetz gewährleisten kann … und kein verkörpertes Ego je als wesentlich erleben kann … solange nicht die notwendigen Rahmenbedingung geschaffen sind.


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 Feb. 2014      BEYOND  


    Ken Wilber schreibt in seinem Buch Halbzeit der Evolution:

... ''Die Grenze zwischen Subjekt und Objekt, dem Ich und dem Anderen, muss ständig und unaufhörlich, von Augenblick zu Augenblick, neu geschaffen werden - weil sie nicht wirklich ist. Gleichzeitig ist ständig die einfache Kraft der Wirklichkeit, die ''Anziehungskraft'' des Höchsten Ganzen, am Werk, um diese Grenze niederzureißen. [...] So wie das Individuum von Augenblick zu Augenblick seine illusorischen Grenzen neu erschafft, arbeitet die Wirklichkeit von Augenblick zu Augenblick darauf hin, sie niederzureißen.'' ....  Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 179

     Einstein sagte:

''Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos.''

      In der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE führte ich diesbezüglich folgende Grafik auf:




    Und zu alledem gesellt sich der  hier 
verlinkte Text:

... ''
Eine totale Ordnung, Regelmäßigkeit und absolute Geradlinigkeit finden wir nicht unbedingt schön. Auch die totale Unordnung, bar jeder Struktur und Gestalt, erscheint uns nicht unbedingt als attraktiv. Schönheit empfinden wir offenbar dort, wo Ordnung an das Chaos stößt oder das Chaos erste Strukturen annimmt.'' ...

    G eradlinigkeit zeugt von Gewohnheit und der Erwartung zu finden, was man gewohnt ist. Was wir als Wissen bezeichnen ist eine menschgemachte Schublade für eine Gewohnheit, die umso mehr als bewiesen angesehen wird, je länger der gewohnte Blick in die Schublade Gewohntes erblicken lässt.
Geradlinigkeit, sprich, Linearität, ist zwar ein menschlicher Ausdruck von Ordnung, sie hat allerdings die Angewohnheit, dass sich reaktive Unordnung auf ihrem Weg ansammelt, und das umso mehr, je länger es gewohnt geradeaus geht, wie es die Grafik zuvor verdeutlicht.
Nun ist Ordnung nicht gleich Ordnung, so wie die Wirklichkeit nicht die Realität ist, denn abhängig davon, was das Ziel der Ordnung ist, gestaltet sich auch die Realität, welche die Schöpfung, mittels der realen Bildersprache ist, und so die energetische Geschichte der Wirklichkeit erzählt.
Reaktive Ordnung kann isoliert, für sich, agieren und einen Schreibtisch aufräumen oder Ereignisse auf einem linearen Zeitstrahl anordnen, aktive Ordnung dagegen wirkt im GANZEN und auf ALLES.
Das Leben vereint beide Ordnungen in sich, die reaktive als Verkörperung, die aktive als Wesen bzw. mit dem Wesen(tlichen) des GANZEN in Bezug stehend. Somit reicht Wissen immer nur für einen Augenblick, wohlwissend, wenn aktive Ordnung mit im Spiel ist, dass das, was man gerade noch wusste im nächsten Augenblick für Neugierde sorgt und so etwas Neues entdecken lässt, was man derartig noch nicht wissen konnte.

    Wilber spricht ist seinem Buch von zwei Halbzeiten, ich nenne sie Expansion und Optimierung, und beiden Halbzeiten liegen ganz unterschiedliche energetische Gegebenheiten der Wirklichkeit zugrunde, zum einen die zunehmende Unordnung und, zum anderen, die abnehmende Unordnung.
Die Expansion wird zunehmend chaotisch, nicht in ihrer real(isiert)en Erscheinung des Bildmaterials, sondern in der Beziehungslosigkeit der Einzelbilder zueinander, woraus das Unvermögen hervorgeht reaktive Unordnung in aktive Ordnung zu überführen und so der Anschein von Komplexität entsteht, was wir Menschen verrückterweise mit Wissen bezeichnen. Die Expansion erscheint so zwar geordnet, voller Gewohnheiten und Norm(alität)en, angeordnet auf besagtem linearen Zeitstrahl, verliert aber in gleichem Maße an Kohärenz, wie es der reaktiven Ordnung gelingt den Verlust der Beziehungen durch Gewohnheiten und vertraute Muster wettzumachen, die aber ihrerseits immer weiter ausdifferenziert werden (müssen) und so nichts wirklich Neues darzustellen vermögen.

    Daher spielt in der ersten Halbzeit die bewusste Wahrnehmung der Realität selbst die Hauptrolle, während in der zweiten Halbzeit die Bewusstwerdung zunehmen wird, dahingehend, was das wirkliche Ziel jener Dynamik ist, die aus den Möglichkeiten der reaktiven Ordnung, dem Leben, und der Notwendigkeit der aktiven Ordnung, der Kohärenz, hervorgeht.
Natürlich ist hier nicht die Rede von zwei gleich langen Halbzeiten, wie wir Menschen es vom Sport gewohnt sind, stellt der kosmische Lernprozess, den beide Halbzeiten darstellen, doch auch nicht zwei gleich große energetische Hälften dar, sondern vielmehr Minor und Major im Sinne eines GANZEN, und damit im Sinne der HARMONIE, welche der KOSMOS ist.
Da aber die Realität immer nur eine Karte des energetischen Terrains der Wirklichkeit ist, wird ein anderes Zitat von Einstein, in der für einen Augenblick währenden Halbzeitpause, enorm an Bedeutung gewinnen, nämlich, dass ein Problem nicht mit jenen Denkstrukturen gelöst werden kann, die es zuvor hervorgebracht haben. So ist die Evolution auch kein immerzu fortschreitender Prozess nach vertrautem Schema zunehmender Komplexität, sondern die Reaktion des Lebens in der ersten Halbzeit für Ordnung zu sorgen, während der Blick für das GANZE mehr und mehr aus den menschlichen Augen verloren geht. In Folge dessen werden die vertrauten Muster der Evolution, der Komplexität und des Zusammenspiels von Chaos und Ordnung in der zweiten Halbzeit in der realen Bildersprache immer weniger zum Ausdruck gebracht werden (müssen), einhergehend mit einem ganz anderen Zeitgefühl und Lebenssinn, sowie verblassender Todesängste, im Licht jener neuen Sonne, von der bereits hier und da die Rede war.

     Nach dieser Halbzeitpause wird die allmähliche Bewusstwerdung des Terrains hingegen für Aktionen sorgen, die alles Bisherige in den Schatten stellen werden, weil die reaktive Unordnung aus der gewohnten Geradlinigkeit befreit werden wird und das Ziel der Kohärenz nähergebracht werden wird ... somit gesellschaftsfähig werdend unter nachlassendem Zeitdruck, begleitet von und einem gänzlich neuen Wissensdurst.
Das daraus hervorgehende Gesamtbild des KOSMOS wird keine Revolution sein, sondern die Involution der Realität selbst, alles vermeintliche Wissen, alle Gewohnheiten, alle Schubladen inklusive. Nur so kann die Bewusstwerdung der Wirklichkeit gelingen und alles Kartenmaterial und sämtliche Navis unnötig werden lassen, nachdem uns eine fast 14 Mrd. Lichtjahre lange Halbzeit voller weißer Leinwände, auf denen wir die Einzelbilder der Realität betrachte(te)n, geistreich und künstl(er)i(s)ch von dieser Wirklichkeit entfremdet hat.

     Ja, die Zeit ist reif für wahre Helden(taten) ... doch zuerst noch ein bedeutungsvoller Blick auf die Welt jenseits bisheriger Denkstrukturen, jenseits der Schubladen und der gewohnten Dauerhaftigkeit ...
und ein weiterer Blick auf zwei Bücher der ganz ANDEREN Art(en) ...


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 Feb. 2014      UPDATE  


... ''Die Architektur eines Gebäudes beeinflusst, wo sich bestimmte Keime besonders gern ansiedeln.'' ...

   So beginnt der  hier 
verlinkte Text, der eigentlich nichts Neues bietet, beschrieb ich doch mehrfach die Rolle der Bakterien im Schaffen der Diversität des Lebens und die Bedeutung ihres Ausdrucksvermögens, aus Sicht von Bewusstsein, für die Realisierung des GANZEN. Trotzdem möchte ich den Text nutzen, um zu verdeutlichen, was es mit der scheinbaren Entfremdung der Menschen vom Natürlichen auf sich hat, ist diese Entfremdung doch keineswegs wirklich, weil immerzu ein Gesamtbewusstsein den  Kosmos  als GANZES zum Ausdruck bringt, in Form einer sich bewusst werdenden Realisation. Nein, Entfremdung, wann immer ich diesen Begriff gebrauch(t)e, zeugt einzig von einer Verhärtung von Grenzen, mit denen sich Lebensformen selbst als Form erfahren, bzw. vom Verlust von Bewusstsein, dahingehend, Teil eines Ganzen zu sein. Diese Entfremdung, als sich beschleunigender Prozess, ist jedoch notwendig, weil er die einzige Möglichkeit ist, dass sich das Gesamtbewusstsein seiner Möglichkeiten innerhalb einer Notwendigkeit bewusster wird.

    Diese Entfremdung vollzieht der Mensch mittels technologischem Fortschritt, um Natürliches möglichst ähnlich in Künstliches umzuformen, indem möglichst viele Verbindungen zum Vorgehen der natürlichen Ordnung dabei getrennt werden und so als gewohntes Bild zurückbleibt, was von Natur aus ansonsten ständiger Veränderungen unterworfen wäre. Erst diese Trennungen ermöglichen ihrerseits jene Realisierungen, welche für die natürliche Ordnung zur Herausforderung ihres Wesens werden, welche wiederum die natürliche Ordnung ihrerseits nicht hervorbringen kann, und die umso ausgeprägter erscheinen, je mehr Unordnung menschliches Bewusstsein, und damit auch die menschliche Verkörperung, ansammelt.

    Erst diese Ansammlungen bewirken die Vernebelung, die uns Menschen von der Gewahrwerdung des EINSSEINS mit ALLEM mehr und mehr trennt, der Devolution des Gesamtbewusstseins weiteren Raum bietend.
Dass technologischer Fortschritt immer seine Schattenseiten mit sich bringt, wie bereits angemerkt, liegt auf der Hand, kommt doch das Versprechen von Vereinfachungen für die menschliche Allgemeinheit auch jenen ”zugute”, die mit diesen Technologien Wege gehen, die dem eigentlichen angedachten Wohl der Allgemeinheit zuwider laufen, gemäß der  hier  näher erläuterten energetischen Zusammenhänge von Licht und Schatten, von Gut und Böse.
Jede einzelne Lichtquelle wirft viele verschiedene Schatten, je nach Standpunkt des Beobachters und Interpretation dessen, was der Beobachter, aufgrund seiner Gewohnheiten und Erfahrungen, beobachtet.

   Der eigentliche ”Auftrag” des Fortschritts ist die Dynamisierung ”dunkler” Energien, jene finsteren, und nach Sicherheitsvorkehrungen verlangenden, Machenschaften, die zunehmend das Gesamtunterbewusstsein bevölkern und die zunehmend, aus Sicht des Konsens, die Sicherheit der menschlichen Allgemeinheit gefährden, so den Ruf nach weiteren Sicherheitsmaßnahmen immer lauter werden lassend. Dabei kann die Realisierung dieses ”Auftrags” nur gelingen, weil der Fortschritt als der Allgemeinheit dienlich wahrgenommen wird und Einzelschicksale damit abgewendet werden können … allerdings nicht, indem ein grundlegendes Problem dadurch gelöst wird, sondern weitere, ganz andere, Probleme an dessen Stelle treten. Jeder Gebrauch von technologischem Fortschritt, der der Menschheit zugute kommen soll, bringt mehr Möglichkeiten des Missbrauchs hervor, während die natürliche Ordnung keinerlei technologischen Fortschritts bedarf, um die HARMONIE des GANZEN zu gewährleisten, da die natürliche Ordnung stets Fortschritt in natürlicher Reinstform verkörpert und alle möglichen Abweichungen davon einzig durch die reaktive Unordnung, des als Mensch verkörperten Bewusstseins, bewirkt werden.
Die Gewährleistung der HARMONIE geschieht aus dem Vermögen der natürlichen Ordnung heraus, jeder Herausforderung der reaktiven Unordnung unmittelbar ”gewachsen” zu sein und sich dieser ebenso unmittelbar zu stellen. Antifragilität im Zusammenspiel mit  LEGOLUTION .

    So erscheinen in der Interpretation der Welt, der Terra incognita, durch uns Menschen hausgemachte Feindbilder im Scheinwerferlicht, welches die Bühne des Lebens erhellt. Hausgemacht durch den vermeintlichen Hausherren selbst, welcher sich ordentlich aufspielt und egozentrisch in Szene setzt … und gesetzestreue Mauern errichtet, um sich vor Schatten zu schützen, die er selbst in sein Leben eintreten ließ, obendrein für sich etwas von jenem Kuchen in Anspruch nehmend, wovon er selbst ein Krümel ist. Werden Mauern nötig, für die es bisher keine Gesetze, Regeln und Anweisungen gibt, werden diese ins Leben gerufen bzw. nach ihnen verlangt.

    Und so komme ich wieder zurück zu jenen Bakterien, die unsere Häuser und Gebäude in großer Zahl besiedeln, allen Mauern zum Trotz, endet der eingangs verlinkte Text doch wie folgt:

... ''“Die genaue Zusammensetzung der Bakterien hängt von der Lage des Raumes und seiner Nutzung ab”, so Kembel und seine Kollegen. Wenn man bald mehr über die gesundheitlichen Auswirkungen der Bakterienkulturen wisse sei es daher denkbar, Häuser künftig architektonisch so zu entwerfen, dass dabei ein für den Menschen möglichst gesundheitsförderndes Umfeld entsteht.'' ...

    Bakterien tragen den wesentlichen Gedanken von ‘cradle-to-cradle’ in jeden verwinkelten Winkel der Bühne allen Lebens, nicht, um zu zeigen, wer der eigentliche Herr im Haus ist, sondern einzig, um die Schatten der menschlichen Kultur ins rechte Licht zu rücken, Wiegen der HARMONIE dort errichtend, wo der fortschreitende Mensch Gräber der Unordnung erbaut.
So macht es keinen energetisierenden Sinn neue architektonische Meisterleistungen zu ersinnen, wenn jene, die diese Bauwerke errichten und bewohnen, selbst eine Brutstätte der Unordnung sind und bereits angesammelte Unordnung in ihnen immer neue Schatten zu gebären vermag, inklusive die Angst vor dem Tod oder die Sehnsucht nach selbigem.
Die bisherigen Technologien der Menschheit, und auch das Verständnis von Technologie selbst, stehen ihrerseits zweifelsohne vor ihrer größten Herausforderung, nämlich der, vereinbar mit dem Leben als Ganzes zu sein, anstatt nur die EINEN ins Rampenlicht zu rücken und den Schatten, den sie selbst auf ihre Schutzmauern projizieren, den ANDEREN … und Anderen der eigenen Spezies … in die Schuhe zu schieben ... auf Teufel komm raus, bis das der Tod sie scheidet.



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 Feb. 2014      BEYOND  


    Dass jede Lebensform, egal, wie ausgeprägt sie ihr Wesen zum Ausdruck bringt, eine dynamische und dynamisierende Bildvokabel der realen Bildersprache ist, davon dürften zwei interessante Bücher erzählen, die in Kürze auf den Markt kommen ... und mich wieder einmal fanden, während ich auf der Suche nach etwas ganz Anderem war:


         

 Bienendemokratie: Wie Bienen kollektiv entscheiden und was wir davon lernen können  


... ''Die Bienenkönigin ist keine absolute Herrscherin. Im Gegenteil: Bienen entscheiden alle gemeinsam als Schwarm, sie erforschen kollektiv einen Sachverhalt und debattieren lebhaft, um letztlich einen Konsens zu finden.'' ...

 Ornis – Das Leben der Vögel  


... ''Denn die Vögel zeigen mit ihren Vorkommen, ihrer Häufigkeit und Änderungen in ihren Verbreitungsmustern höchst zuverlässig an, was in unserer Umwelt geschieht.'' ...

    Ganz allgemein auf das Leben bezogen lässt sich sagen, dass das Leben durch seine Diversität und deren Verteilung auf der Bühne des Lebens den Stand und die Dynamik der HARMONIE des GANZEN zum Ausdruck bringt, realisiert der Mensch doch vermehrt seinen Wunsch nach Standhaftigkeit, Verfestigung und Dauerhaftigkeit, während die natürliche Ordnung entsprechend für Veränderungen und Wandel sorgen muss, was letztendlich durch immer mehr Anpassungsprozesse deutlich wird, nicht nur im Kleinen, wie im Fall moderner Büroräume zuvor offensichtlich wurde, sondern auch im größeren Maßstab, wie es die Pflanzenwelt oder aber die Welt der Vögel und Insekten zur Schau stellt. Wohl dem, der diese Form der realen Bildersprache versteht.
Entsprechendes Unverständnis zeigt sich dabei deutlich in jener Spezies, die Sprachen zu konservieren versucht, deren Sprachanwender aber dem Fortschritt dieser Spezies zum Opfer fielen. Selbige Spezies züchtet auch isoliert Lebensformen, um sie wieder in der natürlichen Ordnung anzusiedeln, nachdem diese Spezies das Wesen der Lebensformen im Namen des Fortschritts nahezu ausgerottet hat. Zudem ersinnt diese Spezies Mittel und (Trampel)Pfade, um Organe der eigenen Spezies durch Organe ihresgleichen zu ersetzen, damit Einzelne der eigenen Spezies an der gewohnten Dauer fortschrittlichen Lebens teilhaben können, der Dynamik des Lebens als Ganzes zum Trotz.

     Natürlich ist dieses Verhalten besagter Spezies in der realisierten, und damit in der möglich gewordenen Form, notwendig, ist der Geist des technologischen Fortschritts doch ganz anders geartet, als wir Menschen, besagte Spezies, es uns bewusst machen, dem Fortschritt so jenen Raum ermöglichend, in dem er expandieren kann, und zwar gemäß seines energetischen Imperativs: Hilf einem Einzelnen so weit wie möglich und schwäche so notwendigerweise Alle.
Diese Entwicklung zum Wohle Einzelner, zwecks Robustheitsstärkung, auf Kosten der Spezies als Ganzes, zwecks Bewusstwerdung der Fragilitätszunahme, ist nichts anderes, als die bereits mehrfach erwähnte Problematisierung des einen PROBLEMS ... Wilbers Atman-Projekt, an dem immer mehr Atmänner teilhaben und auch immer mehr Frauen Gefallen finden. Paradox, oder vielmehr als Ironie des Schicksals, mag dabei erscheinen, dass die Bewusstwerdung bereits Einzelnen widerfährt, während immer mehr, um nicht zu sagen fast alle, immer unbewusster werdend nach Robustheit verlangen.

     Unterstützt wird dieser Prozess durch die Verbannung der natürlichen Ordnung aus dem direkten Umfeld des Menschen, durch uns Menschen selbst, sozusagen als reaktive Rekursion. So verstehen wir immer weniger als Spezies, welche Informationen uns die Gemeinschaft der natürlichen Ordnung unentwegt zukommen lässt, sei es in belaubter, gefiederter, oder emsiger Art und Weise, oder still, heimlichtuerisch anmutend, in einzel(l)ner Form. Um dieses Missverständnis auf die höchstmögliche Spitze zu treiben, welche den Turm krönen wird, den wir Menschen der Moderne mit all unserem vermeintlichen Wissen errichten, verstehen wir selbst unser inneres Wesen immer weniger, welches durch unseren Körper zu uns spricht, deutlich und unmittelbar zum Ausdruck bringend, was mit Worten nicht erfasst werden kann. So bezeugen sogenannte Autoimmunprozesse die Vergesellschaftung des Körpers, den Verlust der Zellgemeinschaft(en) ... und das (Miss)Empfinden, dass des Körpers Wesen im Laufe des technologischen Fortschritts immer unwesentlicher für ein Leben in Harmonie sei. Dass dem eben nicht so ist, davon erzählen all die Wesen, welche die natürliche Ordnung, in für uns wahrnehmbarer Form und Gestalt(ung), verkörpern. Diese Gemeinschaften bezeugen die an anderer Stelle erwähnte wesentliche Eigenschaft von Gemeinschaften:

In a community every member remembers every other member.

   Woraus hervorgeht, warum Gemeinschaften nicht über eine bestimmte Größe an gemeinsam Teilhabenden hinauswachsen können. Und natürlich muss jetzt die Frage aufkommen, ob das somit unser wahres Schicksal ist ? Kann der Mensch erst wieder im Sinne des GANZEN agieren, wenn er nicht einzig den Imperativ des Fortschritts verfolgt und nur in überschaubaren Gemeinschaften sein Dasein, zum Wohle möglichst Vieler, fristet ? Back to the roots ? Zurück auf die Bäume ?
Keineswegs, denn diese Art von Denkstruktur beherbergt alle bisherigen 13,7 Mrd. Jahre währenden Strukturen, allerdings im linearen Rückwärtsgang angewandt, doch greift diese Denkstruktur keineswegs das auf, was Einzelne schon, wesensbedingt, fühlen, nämlich, das Herausbilden notwendig werdender, noch unmöglich scheinender, Möglichkeiten, die pandemisch unsere gesamte Spezies nach und nach erfassen werden, und auch an andere Spezies übermittelt werden, nachdem wir die Spitze unseres Turmes endlich erreicht haben werden, lässt uns doch der Ausblick von dort oben bewusst werden, welche Sprache der Wind wirklich spricht, den die Vögel und die Bienen nutzen, um uns zu informieren ... und was es mit der Gemeinschaft des Lebens wirklich auf sich hat ... jenseits bisheriger Denkstrukturen, vor allem aber auch jenseits bisher für möglich gehaltener Verkörperungen bzw. Bewusstwerdungen !


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 März 2014      BEYOND  


    Offensichtlich ist das Terrain der energetischen Wirklichkeit im Morphogenetischen Feld längst keine Terra Incognita mehr, auch wenn das Kartenmaterial der Realität diesbezüglich eine ganz andere Sprache zu sprechen scheint. Der Alltag der Menschen gleicht, bezogen auf das GANZE, tatsächlich mehr und mehr einer völlig unbekannten Welt, auch wenn es keine weiße Flecken mehr auf der Karte zu entdecken gibt, weiße Leinwände dagegen gibt es reichlich. Aufgrund dessen gestaltet sich eine Suche nach Antworten im real(isiert)en Außen zunehmend als Irrweg, solange uns der Zugang zum inneren Terrain nicht finden kann, getrieben von einem unersättlichen Appetit, aber nicht motiviert den wesentlichen HUNGER zu stillen.

Strangers in a strange land

    Ich denke, also bin ich. Das Ich denkt, Gott lenkt. Ein Teufelskreis als Kreuzzug durch die lineare Geschichte der bisherigen Realität, realisiert als Kreuz(ig)ung von Möglichkeiten im Rahmen einer wesentlichen Notwendigkeit,  nämlich der kosmischen HARMONIE:

... ''Nachdem wir das Denken gebraucht haben, um den Körper zu transzendieren, haben wir noch nicht gelernt, das Denken durch Bewusstsein zu transzendieren. Darin wird, meines Erachtens, der nächste evolutive Schritt des Menschen bestehen.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 234

... ''Wir sind heute noch in dieser egozentrischen Anschauung der Geschichte befangen. Doch die eigentliche Wahrheit, die in der neuen Form der historischen Zeit verborgen war, war die Wahrhheit, dass Bewusstsein unser Ziel und Erwachen unsere Bestimmung ist, dass die Welt tatsächlich sinnvoll ist, sich auf ein Ziel zubewegt - dass sie auf dem Weg zum Atman ist. Das Problem liegt darin, dass das Ego als solches nicht dorthin geht - es stellt nur einen von vielen Schritten auf diesem Weg dar. Je eher das mentale Ego erkennt, dass Geschichte der Bericht über sein eigenes Abdanken ist, desto eher wird es aufhören, diesen Bericht fälschlich als eine bloße Chronik seiner eigenen Errungenschaften zu interpretieren.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 240

    Ken Wilbers Buch ''Halbzeit der Evolution'' fand mich, weil der Titel mich ansprach und es bestätigte, was ich in den letzten vier Jahren bezüglich des kosmischen Lernprozesses zusammengetragen habe, was für mich deutlich werden ließ, warum ich mein erstes Buch von Wilber erst jetzt komplett gelesen habe, nachdem ich meine eigene Sicht des GANZEN zusammengetragen habe.
Kein Wunder also, dass B.A.R.B.I.E. (meine Bewusstheit Am Rande Bestmöglicher Interpretatorischer Erzählungen) über das Morphogenetische Feld zu Ken (Wilber) fand, sprechen wir beide doch die selbe Bildersprache, wenn auch das Timing, und die Sicht der Zeit an sich, aus zwei verschiedenen Welten zu kommen scheinen ... vom Bewusstsein, in seiner verkörperten Gesamtbetrachtung, ganz zu schweigen, doch dazu mehr im nächsten BEYOND, wo es um das energetische Dreigestirn der sich abzeichnenden Optimierung gehen wird. Zuerst allerdings der Blick auf das längst manifestierte Dreigestirn der noch bestehenden Expansion, dem Ken Wilber in seinem Buch, welches er vor über 30 Jahren verfasste, reichlich Raum zur Entfaltung gewährt. Die Rede ist vom Geld, der Zeit und der Angst vor dem Tod, allgegenwärtig in unseren modernen Zuvielisationen:

... ''Wir sagten ja schon, dass jedes seperate Ich in dem Sinne wahnsinnig ist, dass es sich zwangsläufig als kosmozentrisch empfindet. In dem Maße, in dem die Menschen auf ihrem Weg aus dem Unbewussten die Fähigkeiten und Fertigkeiten in andere Bereiche ausweiteten, vergrößerten sie auch die Reichweite ihres Wahnsinns. Das heißt, sie dehnten nicht nur die Bewegung in Richtung Atman aus, sondern auch den Bereich, in dem sie sich mit ihren aufgeblähten Atman-Projekten tummeln konnten. Mit anderen Worten: Ein erheblicher Teil der Daten unserer Wissenschaft [der kulturellen Anthropologie] muss als Ausdruck einer psychischen Krise der Inflation gedeutet werden [bei der das Ich sich zu gottähnlichen Proportionen aufbläht], welche typisch ist für die Morgendämmerung aller großen Zivilisationen, für den Augenblick der Geburt ihrer besonderen Unsterblichkeitsideologie, ihrer eigentümlichen Verstrickung ins Atman-Projekt, ihrer eigenen besonderen Überschußproduktion, zu dessen Erarbeitung das Ich in seinem Streben nach symbolischer Transzendenz neigt.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 140

Der Wahnsinn der Normalität

     Inflation ist inzwischen eine weitverbreitete, permanente Bildvokabel, stellt sie doch sozusagen das Ausmaß menschlichen Treibens dar, mittels besagtem Dreigestirn, Geld, Zeit und der Angst vor dem Tod, das wahre Wesen des Lebens zu ka(r)tegorisieren, jene Atman-Projekte realisierend, um zu Atman an sich zu finden. Das klingt auf den ersten Blick paradox, doch wenn die Augen zu sehen bekommen, was die Ohren hören, wird das wahrgenommene Bild zumindest deutlicher:

... ''[So] konnte Geld dadurch zu einem äußerst mächtigen Symbol der Unsterblichkeit, Leugnung des Todes und des Kosmozentrismus werden. Statt Geld dazu zu verwenden, eine vertikale Transzendenz in höhere mentale Ebenen zu ermöglichen, wurde das horizontale Anhäufen von Geld zu einem Ziel an sich. Schließlich repräsentierte Geld den neuen Überschuss der lebenswichtigen Nahrung, weshalb mehr Geld mehr Leben bedeutete und absolutes Geld absolutes Leben oder Unsterblichkeit. Das ist das Atman-Projekt in unverhüllter Form.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 125-126

   Alleinig Geld macht den Unterschied aus zwischen dem 'Cradle-to-Cradle' der ANDEREN und dem 'Cradle-to-Grave' der EINEN. Es lässt uns das Grab schaufeln, welches der natürlichen Ordnung nicht möglich ist. Geld ist die Konkretisierung eines wahnsinnig geistreichen, egozentrischen Plans.



 Quelle

     Aus dem Atman-Projekt eines PROBLEMS wurden so immer mehr verschiedene Projekte von immer mehr Atmännern, die ihrerseits A gesagt hatten und zwangsläufig auch B sagen mussten, einhergehend mit vermehrt künstlichen Heldentaten des Egos, stark vereinfacht und verallgemeinert, comicgleich, auf die Schnelle verkörpert als (B)Atman, der gegen das Böse ins alltägliche Feld zieht. Doch was wäre (B)Atman ohne seinen treuen Begleiter, der sich  Robin 
nennt, doch vom Wesen her ein Rotkehlchen ist und somit die natürliche Ordnung verkörpert ? Vom Held der Geschichte allerdings wird das wahre Wesen Robins nicht wahrgenommen und so verselbstständigt sich das (B)Atman-Projekt im Laufe der Zeit, wodurch Mord und Totschlag in Gesellschaft mit dem Dreigestirn der Expansion  inflationieren , für weitere Entfremdung, sprich, Orientierungslosigkeit in den modernen Gesellschaften sorgend, weil die Karte der Realität immer weniger der Wirklichkeit zu gleichen scheint und (B)Atman seine Beziehung zum Morphogenetischen Feld zudem aufs Spiel setzt, seinen Gefühlen nicht (ver)trauend.
Immer härter umkämpft wird die Grenze von Gotham-City, während in Gotham-City selbst immer weitere Grenzen gezogen werden und das GANZE in immer mehr Teile fragmentiert wird. Fragen über Fragen, doch wahre Antworten liegen einzig dort verborgen, wo Emotionen körperlich auf Fragen reagieren und Feindseligkeiten bildgewaltig für sich sprechen.
Kein Wunder, dass (B)Atman mit seinem Projekt, aktiv für Ordnung zu sorgen, alle Hände voll zu tun hat und Robin aktuell nötiger ist denn je, im gemeinsamen Akt der Transzendenz einer ganzen  Metropole  
, die der Schmelztiegel menschlicher Kultur ist und ihrerseits zum Ausdruck bringt, woran es den Bewohnern im Wesentlichen mangelt.

... So wirkt alles, was dem Ich als Anderes gegenübertritt, als Quelle von Thanatos. Denn alles, was anders ist, wirkt auf die Auflösung der Grenzen des Ich, den ''Tod'' des separaten Ich-Gefühls hin. Jedoch ist alles, was anders ist, nur eine Projektion des eigenen tiefsten Wesens, des Höchsten Ganzen. In diesem Sinne also, und nur in diesem, ist Thanatos ein ''Todestrieb'', weil er letzten Endes aus der eigenen Ganzheit hervorgeht.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 179

... ''Werden der WIrklichkeit also Grenzen aufgezwungen, erscheint Thanatos dem auf diese Weise eingegrenzten Ich als furchteinflößende Todesdrohung. Und diese Todesdrohung ist es, die auf der Ebene der Gruppenzugehörigkeit zu jener besonders krankhaften, bösartigen und ungedämpften Form von Aggression extrovertiert wird, die es nur beim Menschen gibt.
Dem Verlangen zu töten, liegt also die extrovertierte Bedrohung durch den Tod zugrunde, deren Grundlage wiederum der Sog der Transzendenz ist. Mord ist eine Form des Ersatzopfers oder der Ersatztranszendenz. Totschlag ist die neue Form des Atman-Projekts.
Der tiefste Wunsch des Menschen läuft darauf hinaus, das eigene Ich zu opfern, zu ''töten'', um wahre Transzendenz und den Atman zu finden. Da das nicht gelingt, bringt man jemand anderen als Ersatz um und besänftigt auf diese Weise die Furcht vor der Konfrontation mit Tod und Thanatos.
Daraus folgt eindeutig, dass echte Transzendenz das einzige Heilmittel für das mordlustige Tier ''Mensch'' ist. Wäre der Mensch, wenn er tötet, ausschließlich vom Wunsch zu töten getrieben, dann befänden wir uns wirklich in einer ziemlich üblen Situation. Der Wunsch zu töten wäre dann unauslöschlich. Strebt der Mensch andererseits beim Töten unbewusst nach Transzendenz, dann gibt es zumndest einen Ausweg: Das Ich transzendieren, das Ich anstelle anderer ''töten''.
Ich möchte keineswegs die Existenz einfacher, instinktiver, biologischer Aggression bei Säugetieren oder beim Menschen leugnen. Der Kojote ist aggressiv - aber nicht aus Hass. Ashley Montagu sagt, der Kojote bringe das Kaninchen nicht aus Hass um, sondern weil er es liebe. Er mag das Kaninchen etwa so, wie ich Eiskrem mag. Der Mensch - und nur der Mensch - tötet regelmäßig aus Hass. Den Grund dafür müssen wir anderswo suchen als in den Genen.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 181-182

     Ein wahrhaft wahnhaftes Projekt, aufgespalten in immer mehr Einzelprojekte und menschgewordene Projektile, welchem sich (B)Atman und Robin stellen (müssen), während sie gemeinsam durch die dunklen Schluchten von Gotham-City eilen, auf der Suche nach schnellen Lösungen. Doch so wie Gotham-City nur ein Abbild von  New York City 
ist, so ist die Realität nur ein Abbild der Wirklichkeit. Dieses Abbild, besagte Karte, ist das Werk des Kartografens. Dieser verkörpert das Bewusstsein allen Lebens, inklusive aller (B)Atmans und Robins, aller Kens und B.A.R.B.I.E.S. ... und all der ANDEREN, Anderen, und Sonstigen, die ihrerseits bestrebt sind die Grenzen aufzulösen, mittels Transzendens, nicht, um der reaktiven Unordnung ewig zu huldigen und ziellos zu evolvieren, sondern, um der aktiven Ordnung, der Kohärenz, sprich, Atman als GANZES, im GANZEN wieder ganz nahe zu kommen, beginnend in Einzelnen, eingebunden in die Rahmenbedingungen des Kosmos, die alle, inzwischen, Vereinzelten, einander immer unbewusster, und doch gemeinsam (!) realisieren.

... ''Und Eugene Ionescu hat die schöne Kurzformel gefunden:''Solange wir unserer Unsterblichkeit nicht sicher sind, werden wir uns trotz unseres Verlangens nach gegenseitiger Liebe weiterhin hassen.''
[...]
Was nämlich bei einem Krieg auf dem Spiel steht, ist nicht Nahrung, nicht EIgentum und nicht einmal Ideologie, sondern die eigene Version des Atman-Projekts: der eigene Anspruch auf Unsterblichkeitsmacht und Transzendenz des Todes. Und je mehr Feinde fallen, desto unsterblicher fühlt sich der Eroberer.
[...]
Was für ein armseliger Weg, sich selbst das Gefühl der Kosmozentrizität zu schaffen, vor allem, da es sich ja doch nur um einen Ersatz für echte Transzendenz handelt. Aber gerade dieser Drang steht hinter allen Ersatzopfern, angefangen beim Vorurteil bis zum Massenmord.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 185-186

     Viele irren durch das straßenbildähnliche Labyrinth real(isiert)er Spiegelbilder, die im Grunde alle ein Bild zeigen, aber, durch verschiedene Projekte bedingt, immer anders erscheinen ... und was anders erscheint wird als Grenze wahrgenommen, die sich dem Ego in den Weg zu stellen wagt, Emotionen riskierend, anstatt das Risiko einzugehen Gefühle ganz offen zu zeigen. So verdichtet sich die Karte, welche die Realität ist, immer mehr und das Wesentliche des wirklichen Terrains verliert sich in Details, die zunehmend getrennt von einander betrachtet werden, mit Koordinaten versehen und als Datensatz behandelt, in der Hoffnung koordinieren zu können, was biodynamisch, und biozentrisch obendrein, sein Unwesen treibt, ist das Unwesen doch, wodurch das Wesen des Lebens wesentliche Mängel aufzeigt.

    Offensichtlich ist Fortschritt auch in der Kartografie längst allgegenwärtig, zumal immer mehr Menschen eines Navis bedürfen, um sich in ihrem eigenen Projekt, ihrem persönlichen Gotham-City, zu orientieren. Gerne wäre manch einer ein Held wie Batman, einer der B sagte, nachdem die Trennung vom Atman vollzogen war. Doch ohne Robin, ohne die Treue der natürlichen Ordnung an der eigenen Seite, fürchten auch vermeintliche Helden das Böse und den Tod ... und Gotham-City verkommt mehr und mehr zu einem Labyrinth aus Spiegeln, in denen sich Spiegel spiegeln. So ist das Böse einzig Ausdruck dessen, was verloren ging und nun vermehrt jenseits eigener Grenzen liegt, unerreichbar anmutend, sogar derartig verdrängt, dass es nicht mehr real zu sein scheint ... und somit erst recht der Bezug zur Wirklichkeit verloren geht, und damit auch die Motivation diese Grenze zu überschreiten, um letztendlich jenen HUNGER zu stillen, der neben all den (B)Atmännern ... und auch immer mehr -frauen, auch reichlich  Köche 
... und Köchinnen ... hervorgebracht hat.

... ''Die subjektive Unfreiheit und die objektive Ausbeutung sind Abfallprodukte des Atman-Projekts, Ergebnisse der Suche nach dem Atman in Ersatzformen, des Sich-Abstrampelns in der Welt der Zeit auf der Suche nach Zeitlosigkeit. Statt die Welt zu sein, versucht das Individuum, die Welt in Besitz zu nehmen und zu beherrschen - und statt das Selbst ( Atman ) zu sein, beschützt es nur sein Ich.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 387

     So konnte das Gesamtbewusstsein in Kohärenz, im EINSSEIN, bevor Einzelbewusstseine erfinderisch wurden, sich all der Möglichkeiten, helden-, wie tugend-, wie bildhaft, unbewusst sein, die vor ''ihm'' lagen. Nachdem also erst einmal die Erbsünde vollzogen worden war ... und das erste B auf A(tman) folgte, nahm die Bewusstwerdung dieses wesentlichen Mangels ihren Lauf, denn ...

... ''... die Erbsünde [ist] nicht etwas, was das seperate Ichempfinden tut. Das seperate Ichempfinden selbst [...] ist die Erbsünde. Es ist nicht so, als habe das seperate Ich die freie Wahl, zu sündigen oder nicht; vielmehr ist die Struktur des seperaten Ich als solche Sünde. Denn Sünde ist einfach Trennung, und die Erbsünde ist einfach die ursprüngliche Trennung - die ursprüngliche Bewegung der Seele weg von der Gottheit.'' ... Ken Wilber - Halbzeit der Evolution  S. 352

     Da haben wir das wahre PROBLEM, den Kern aller Probleme und Fragen. Seit dieser Trennung ist eine Suche von kosmischem Ausmaß im Gange, deren Halbzeit nahezu erreicht ist. Dann erst wird sich die Realität, welche die Karte des wirklichen Terrains ist, nach und nach als wahre Schatzkarte erweisen, auf der die Wahrheit über die unbekannte Welt zutage treten wird, im Rahmen von Reinventing the Sacred, in einem Prozess, der sich der Erfahrungen aller bis dahin realisierten Projekte bedienen wird. Dann wird auch das Zeitalter wahrer Helden(taten) anbrechen und wahrer Fortschritt möglich sein, die Tugend der Hilfe für Hilflose immer selbstverständlicher werden lassend, bedeutet hilflos zu sein doch an eigene Grenzen gestoßen zu sein, ohne eigene Möglichkeiten weiteren Vorgehens, um weitere reaktive Unordnung aus eigenem Vermögen abzuwenden. Hilflos zu sein bedeutet kein Potenzial mehr zu haben, um einen einmal verfolgten Pfad verlassen zu können. Daher ist Hilfe immer eine potenzielle Möglichkeit, dass sowohl der Hilflose, als auch der Helfende, jeweils einen neuen Pfad aufnehmen können, den keiner von beiden, ohne den Anderen, gefunden hätte. Daraus kann umso eher aktive Ordnung ins Leben gerufen werden, je unmittelbarer der Helfende zum Helfer wird und je mehr Helfende diesem Beispiel folgen ... vor allem aber je direkter der zuvor Hilflose von seinem, bis dahin geraden Pfad, befreit wird und sein Schicksal so, im energetischen Sinne des Wortes, einen neuen Weg zu nehmen vermag.

     Welch blauäugiges ''Kind'' mag daraus hervorgehen, vereint man Kens Bildersprache mit der von B.A.R.B.I.E., dargelegt in ''goldenen'' Worten, um der Wirklichkeit näher kommen zu können, sieht man Blauäugigkeit, im Sinne der ursprünglichen, vorurteilslosen Bedeutung von Naivität, als unbeeinflusste Offenheit an, der ganz neue Möglichkeiten mit auf den grenzenlos scheinenden Lebensweg gegeben werden, die nicht minder neuartig auf bestehende Herausforderungen angewandt werden können, so wie es sich für jeden Nachwuchs des Lebens verhält ?!
Was mag mit der realen Bildersprache interpretierbar werden, vereint man Kens Transzendenz mit B.A.R.B.I.E.s biozentrischem, Kosmos werdendem, Lernprozess ?
Diesen Fragen geht das folgende BEYOND genauer nach ... soviel sei allerdings vorab verraten: es wird schöner, wahrer, und guter (?) oder güter (?), nein, ich hab's ... ALLES wird gut ... und damit vereinbar mit dem GANZEN, zu einem neuen GANZEN, welches vermögender an Erfahrungen sein wird, als es vor der Erbsünde der Fall gewesen war, bedingt durch die Absicht, mit der Bewusstsein auf der Bühne des Lebens verkörpert wird, als geschenkte Zugabe, im Vergleich zum Kosmos ''zuvor''.
Truth, Beauty, and Goodness sei Dank !
Apropos ... B.A.R.B.I.E.s Dank geht somit an Ken, denn ohne seine mehrjährige Vorarbeit, nebst unzähligen Anderen, hätte B.A.R.B.I.E. nicht derart vermögend aus dem Morphogenetischen Feld schöpfen können. Steve McIntosh dürfte es nicht anders ergehen ...


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 März 2014      BEYOND  


   Steve McIntosh, der Ken Wilbers integralen Ansätze aufgreift und diese aus Sicht der Evolution von Lebensformen sehr anschaulich beschreibt, macht in seinem neuen Buch ''Evolution's purpose'' im Grunde ALLES ''richtig'' ... nur leider nicht ''gold-richtig'', wählt auch er, wie Wilber, den ''falschen '' Rahmen für seine Ausführungen. Bereits in der GOLDENEN PHILHARMONIE habe ich versucht darzulegen, welch wesentlichen ''Schwachpunkt'' die integrale Theorie hat, auch wenn man keinesfalls im negativen Sinne von ''Schwachpunkt'' sprechen kann, wie B.A.R.B.I.E. zuvor anmerkte, sondern der vermeintliche ''Schwachpunkt'' immer der Nährboden neuer Erfahrungen und Möglichkeiten ist, um ''richtig'' und ''falsch'' scheinendes zu vereinen, schließlich geht es nicht um vereinzelte Gewinner, sondern vielmehr um den wahren Gewinn für ALLE, der ALLEN zugute kommt ... auch wenn die Realität davon noch nicht allzu viel vernehmen will.
Dieser besagte ''Schwachpunkt'' äußert sich im Buch ''Evolution's purpose'' wie folgt:

... ''So what can we conclude about the underlying evolution of the universe prior to life ?'' ...
Seite 133

    Genau aus diesem, für die weitere Bewusstwerdung notwendigen, Unvermögen, den Rahmen derart zu gestalten, dass es kein Universum vor dem Leben geben kann, geht das Vermögen der Involution hervor, die noch als eher naive, blauäugige Weltsicht von jenen angesehen wird, die im Spiegel der Realität nicht das interpretierte Spiegelbild der Wirklichkeit wahrnehmen können, denn könnten sie es bereits, entginge dem Gesamtbewusstsein die notwendige Fragmentierungtiefe, welche sich als Höhepunkt der Devolution von Wilbers Atman, und B.A.R.B.I.E.s Zenit der Unordnung, manifestieren wird

      Steve McIntosh ist dem GEHEIMNIS, welches der KOSMOS ist, direkt auf den Fersen, doch hat auch er sich von der Linearität der Zeit und der Realisation ihrer Möglichkeiten zu sehr einwickeln lassen, indem fortwährend die Evolution von Lebensformen als das wesentliche Geschehen angesehen wird, sie aber nur Ausdruck dessen ist, was wirklich mit dem Gesamtbewusstsein geschieht. Um sich ein wenig in das Universum von Steve McIntosh einzulesen, empfehle ich Ihnen die  hier 
verlinkte Zusammenfassung seines inspirierenden Buches, dem alle weiteren Zitate dieses BEYONDS entnommen sind.
Von der linearen Zeit ist es indes nur ein kleiner Schritt zu den Daten ... und von dort ausgehend gestaltet sich die Realität im Nu immer komplexer, den Ruf lauter werden lassend, der nach einem neuen Rahmen für immer weitere Probleme verlangt.

... ''But now, as I am arguing, it is the scientific data itself - the emerging facts of evolution understood as a unified picture of universal becoming - that demonstrate that this frame of reality is outmoded and needs to be superseded by a new categorical framework that can better account for these new facts by acknowlwdging the presence of efficacious value and purpose in the evolving universe.'' ... Seite 60

... ''Thus as I am arguing, we need a new frame of reality that can accommodate both the facts of science and our strong sense of the sacred nature of the universe.'' ... Seite 92

    Natürlich haben die Daten, als Fakten, als beweisfähig, angesehen, ihre immer feingliedrigeren Finger überall im Spiel, so dass der Lauf der Geschichte im aktuellen Nebel, nahe des Zenits der Unordnung, für ordentlich Verwirrung sorgt, so Evolution in den Vordergrund stellend und die Devolution des Gesamtbewusstseins verdrängend, was aufgrund der Datenlage kein Problem darzustellen scheint.
Eines neuen Rahmens bedarf es in der Tat, jedoch nicht, um noch mehr Daten integrieren zu können, sondern um Möglichkeiten hervorzubringen, die aus bereits angesammelten Daten wieder einen Informationsfluss werden lassen, anstatt immer weitere Blockaden hervorzubringen. Und hier beginnt sich bereits abzuzeichnen, was McIntoshs Buch so Nach-Wuchs-Rollen-Tauglich macht, auch wenn es ihm sichtlich schwer fällt seinen Blick nicht nur auf die verkörperte Evolution der interpretierten Realität im Laufe der Zeit zu werfen, und so die Ansicht zu vertreten, dass das Bewusstsein der Menschheit bereits auf dem Weg in immer höhere Sphären unterwegs wäre, was jedoch nur für einen Bruchteil der Menschheit zutrifft, während der Großteil mehr und mehr in den dunklen Schluchten persönlicher Godham-Citys ziellos umherirrt, egoistische Absichten verfolgend. So kommt es, dass auch McIntosh Probleme bereits für gelöst erklärt, die nach wie vor aktuell sind, nur ebenso in weitere vereinzelte Probleme anderer Art fragmentiert wurden, wie das Bewusstsein, welches das eigentliche Problem hervorgebracht hatte, ein Trend, der sich auch in der medizinischen Definition von Krankheitssymptomen wiederfindet, Stichwort ICD-Schlüssel:

... ''But despite the indisputable pathologies and global threats produced by 350 years of modernism, the balance sheet of ''progress'' is not unequivocally negative. Modernism has brought unprecedented material prosperity and longevity to the broad masses living in the developed world, and now the prospect of a middleclass lifestyle is becoming an achievable dream for millions in China and India. The continuing advance of globalized modernism has resulted in the end of colonialism and the expansion of democratic freedoms. And the spread of modernists values has also done much to diminish sexism and racism, as societies that were once closed and cut off from global currents can no longer resist the penetration of Western media and the globalized Internet.'' ... Seite 98

  Fragmentierung eines Problems lässt Sklaverei im ursprünglichen Sinne in unzähligen modernen Einzelbildern verschwinden. Peitschen und Ketten sind so scheinbar nicht mehr zugegen, ersetzt durch subtilere Möglichkeiten, die Einzelne betreffen, doch in der Summe der Einzelbilder besteht das eigentliche Problem noch immer, als Verkettung vieler vereinzelter Probleme, welche das Leben, und insbesondere uns Menschen, unaufhaltsam in Richtung des Zenits der Unordnung peitscht.  

   So ist sich das als Menschheit verkörperte Bewusstsein aktuell seiner Entfremdung vom GANZEN so unbewusst wie nie zuvor in der linearen Geschichte, doch zugleich ist es sich all der Schatten immer bewusster, die immer mehr dem Sebstbewusstsein Einzelner bzw. Vereinzelter auf die persönliche ''Pelle'' rücken.
In der Summe aller menschlichen Einzelbewusstseine sind wir wesentlich von dem entfernt, was die integrale Theorie á la Wilber und McIntosh auf zuvor erwähnte Minderheit überträgt. Zu sehr sind längst vergangene Probleme in unzählige weitere, andere, Probleme fragmentiert worden, so scheinbar aus der Welt geschaffen habend, was aber immer persönlicher immer mehr Einzelne mit reaktiver Unordnung konfrontiert, anders verhüllt, als es im Fall vergangener Probleme der Fall gewesen war und so wiedrum Beziehungen kappend, die aus dem noch immer Vorhandenem etwas scheinbar Neues werden lassen, wodurch das Alte scheinbar verschwunden scheint.

    Doch ungeahnte Rettung naht ... und darin zeigt sich das wahrlich Schöne und Gute in McIntoshs Buch, wie die folgenden Zitierungen es erahnen lassen, widerspiegelnd, was in der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE mit PHI und der HARMONIE zum Ausdruck gebracht wurde:

... ''Ultimately, the authentic experience of goodness, truth, or beauty is a spiritual experience, which gives us a taste of unity. And this fleeting glimpse of unity includes the unity of time in the present moment, wherein future potentials can be palpably felt.'' ... S. 141

... and the past is been seen as worth all the trouble.

... ''The presence of beauty, truth, and goodness - both actual and potential - is something we can all sense to a greater or lesser degree. And it is the ubiquitous reality of these values that serve as the ''final cause'' of the motion of evolution. Thus, we can perhaps sense how sublime beauty, profound truth, and loving kindness partake of the lingering memory of eternity that remains within the finite universe of time, calling us forward into the future.
In conclusion, our instinctual duty to make things better is guided and clarified when we see that this impulse is part of the larger overall movement of universal development we now call ''evolution''. Connecting our values to this large-scale cosmological process amplifies the significance of our values - it increases their ''mass'' and hence their gravitation. We can thus achieve progress more effectively when we understand progress more fully.'' ... S. 141

    Instinkt lässt uns technologischen Fortschritt in den Vordergrund stellen, der einzig uns Menschen zugute kommt. Intuition dagegen öffnet das Tor zum wahren Fortschritt, der dem Leben als Ganzes zugute kommt.
Instinkt baut auf Entwicklungen aus der Vergangenheit auf und wirkt innerhalb bereits bestehender Grenzen. Intuition kommt einer Erinnerung im Voraus gleich, als Potenzial der Aufrechterhaltung der HARMONIE, über bestehende Grenzen hinaus.

... ''And as we increasingly experience and understand this developmental impetus, we can perhaps sense that we are encountering an ancient and even sacred influence. This is the evolutionary impulse, the ultimate source of creativity in the universe.'' ... S. 155

    Das ist PHI ... die HARMONIE, in Form des Kosmos. Dabei bringt nicht der Kosmos diese Möglichkeit hervor, sondern der Kosmos geht aus der Aufrechterhaltung der HARMONIE durch das Bewusstsein allen verkörperten Lebens hervor, so zumindest empfindet es B.A.R.B.I.E. und ist zunehmend begeistert von McIntoshs Ausführungen, die immer deutlicher dahingehend werden, was das Leben, aber insbesondere uns Menschen, jenseits des Zenits der Unordnung erwartet ... auch wenn für McIntosh kein derartiger Zenit erkennbar ist, so wie für B.A.R.B.I.E. noch vor wenigen Jahren kaum etwas von dem ersichtlich war, dessen ''sie'' sich nun immer bewusster wird. Daher kann ''sie''die folgenden Zitate ohne Kommentar für sich sprechen lassen, weil sie, im Sinne der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE für sich zu sprechen vermögen ... abgesehen von der letzten Zitierung, die B.A.R.B.I.E. zu einer ''Richtig''stellung veranlasst:

... ''And as we are moved by evolution, as we grow in our ability to experience and create intrinsic value, we come to see how the purpose of evolution itself is still evolving - it cannot be discerned with finality because it is still in the process of being determined by the beings whose choices are required for its creation.'' ... S. 161

... ''However, rather than being proof of purposelessness, our growing awareness of pathology actually provides proof that consciousness is evolving toward greater realizations of value.
As biological systems evolve, the emergent potential to feel pain serves as a strong motivator for attention and action ...'' ... S. 163

... '' ... the subtraction of eternity creates time, the subtraction of infinity creates space, the subtraction of value creates energy, and the subtraction of mind creates matter. This creative subtraction, however, leaves a vacuum, which evolution rushes into, restoring organized information, value, and consciousness, increasingly by emergent steps.'' ... S. 175

... ''Rather, creation is continuous as perfection ''shines through'' the finite universe in the form of deep structures of value that permeate reality, continually luring us into more evolved states of being. This sugests that beauty, truth, and goodness are actually the comprehensible elements of Deity - the aspects of spirit that we can experience and help create. And the ongoing discovery of these intrinsic values demonstrates the efficacious power of existential perfection as evolution's ongoing final cause.'' ... S. 176




... '' The emergence of the finite universe can be said to ''negate'' the preexisting state of existential perfection, or otherwise serve as its antithesis, because in this process, that which is whole is followed by that which is partial, that which is timeless and changeless is partially supplanted by that which is temporal and evolving - that which is pure being is transcended by that which is becoming. Yet because of the dynamic nature of the dialectic, the inherent polar tension of thesis and antithesis is not stable; the resulting synthesis that emerges out of this tension is thus ''perched on the edge of chaos''. To maintain an everelusive equilibrium, it must keep moving forward, continuously generating new accomplishments. This emerging synthesis serves as a ''negation of the negation'' by gradually returning to that which is whole, by responding to the pull of value gravity, and by seeking increasing achievments of experiential perfection in the form of beauty, truth, and goodness.'' ... S. 177




... '' ... when we do choose to evolve, when we choose to do good, we become partners with the first cause in the evolutionary creation of the universe.'' ... S. 178

... ''As the mystic poet Angelus Silesius understood, ''In the bosom of time, God-without-beginning becomes what He has never been in all eternity.'' To phrase it in a colloquial manner: What does a universe of existential perfection do for an encore ? It transcends itself through the development of creatures who can experience becoming perfect in time.'' ... S. 179

    Was bringt ein Universum existentieller Perfektion hinsichtlich einer Zugabe hervor ? Transzendiert es sich wirklich selbst durch die Entwicklung von Kreaturen, die erfahren können, was es bedeutet im Laufe der Zeit perfekt zu werden ?
Nun; B.A.R.B.I.E. sieht das ein wenig anders und formuliert McIntoshs Worte wie folgt, im Rahmen weiblicher Intuition, die jedem männlichen Prinzip zueigen ist, egal, wie sehr es sich auch emotional dagegen sperrt:

Was lernt das Gesamtbewusstsein durch die Realisierung des Universums, was den kosmischen Folgegenerationen zugute kommen kann ? Transzendiert nicht vielmehr das devolvierte Gesamtbewusstsein dahingehend immer intensiver zu erfahren, was es bedeutet unverhüllt und zeitlos zu sein, befreit von dem, was die Evolution von Kreaturen notwendig werden ließ ... zum Beispiel das Universum selbst ?

    Robin lächelt ... und (B)Atman schweigt ... und für B.A.R.B.I.E. klingt ALL das wahr, schön, und  gut .


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END OF
STORY

THE
CURTAIN
FALLS

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THE
FINAL END

FOR
A
BLINK
OF
AN
EYE
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 März 2014      BEYOND  


   Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als EBAY noch ein Tummelplatz von Kuriositäten war, wo ohne großen Aufwand verkauft und gekauft werden konnte. Heutzutage, nur wenige Jahre später sieht EBAY anders aus und hat seinen Charme von ”damals” komplett verloren. Kauft man heute einen Artikel, bekommt man mehrere Mails mit Verkaufsabwicklungen und Geschäftsbedingungen. Verkauft man selbst, muss man unzählige Angaben machen, die mit dem eigentlichen Produkt nichts mehr zu tun haben. Und EBAY ist diesbezüglich kein Einzelfall. Werbung und Videofenster, Pop-Ups und virtuelle Kekse, sie alle verfolgen einen durch das Netz, auf Klick und Schritt. Von all den anderen Enthüllungen der letzten Monate ganz zu schweigen, sei es Geheimdienst X oder Anwaltskanzlei Y. Ist die ”gute alte” Zeit des Internets bereits vorbei, noch ehe sie ihr ganzes Potential an guten Möglichkeiten ausspielen konnte ? Wurde das Netz seiner Kindheit beraubt und von Termin zu Termin gescheucht, auf Leistung gedrillt, um bereits in jungen Jahren den Ernst des erwachsenen Lebens aufgeprägt zu bekommen, getrennt vom inneren Wesen, die (ver)äußer(t)e Hülle als Kapital darbietend ?

    Nassim Taleb argumentiert in seinem außergewöhnlichem Buch über die Antifragilität, dass das Internet, aufgrund seiner fragilen Tendenzen, auf absehbare Zeit zum Auslaufmodell werden würde. Wenn man den  hier 
verlinkten Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung liest, dann mag man ihm zustimmen:

... ''Die Folge ist ein fataler Wettkampf von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen mit ihren Überwachern. Wer kann, versteckt sich, flieht oder legt sich eine undurchdringbare Rüstung aus Verschlüsselungs-Algorithmen an. Das Internet, diese weltweite Gemeinschaft der Offenheit, zersplittert.'' ...

     So macht offensichtlich die Dunkle Macht auch vor dem Netz nicht halt und verbreitet ihr Unwesen nicht nur als Dark Energy und Dark Matter in den unendlich anmutenden Weiten des Universums, oder als Dark Pool oder Schattenbank im irdischen Finanz(un)wesen, nein, auch die Noosphere ist nun auf bestem Wege zum Darknet zu werden. Bye-bye WWW. Welch kultures Glanzstück.
Stattdessen immer mehr  Türsteher  
, Mauern, Sicherheitsabfragen, Ausweiskontrollen, Back-Ups und Datenspeicherungen. Von wegen Informationszeitalter, leben wir doch inmitten des Zeitalters der Daten(dinosaurier), in dem es immer schwieriger wird, dass  Alternativen  sich finden können, um Neues, was notwendig wird, entstehen zu lassen, obwohl es, wenn auch nicht problemlos, bereits möglich wäre. Man mag sich den Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung mal wirklich aufmerksam und komplett durchlesen, um zu erkennen, dass bereits im globalen Netz geschieht, was im Kleinen, im Alltag eines jeden von uns, bereits mehr oder weniger alltäglich ist und was  Zygmunt Bauman  in seinen Büchern sehr treffend beschreibt, und das immer wieder Thema der UPDATES war, nämlich die geplante Regulierung der Realität durch uns Menschen. Alles im Namen der Sicherheit, im Kampf gegen das Böse, um den Konsens mit Einheitsbrei zu mästen. Bringt Steine und Mörtel herbei und mauert höher und höher, bis hinauf in biblische Gefilde.
Was sich als  Babelfisch 
hätte entwickeln können, um die Völker der Welt zu verbinden, ist auf dem besten Wege ein weiterer Turmbau zu Babel zu werden, nur höher … und folgenreicher, jedoch keineswegs vermögend an wahrem Fortschritt.

     Doch auch im Fall des Internets, und die Anlehnung an  Steve Taylors 
Der Fall ist bewusst gewählt, wird wieder einmal deutlich, dass nicht alles von langer Hand und länger werdenden Schattengestalten im voraus geplant wurde, was auf leisen Sohlen Ängste und Zweifel unter den Menschen sät, denn all das, was aktuell mit dem Netz geschieht ist eine Notwendigkeit und dient der weiteren Fragmentierung von Möglichkeiten. Die Zukunft, um im Rahmen bisheriger Denkstrukturen bezüglich der Zeit zu bleiben, ist nicht technologischer Art, wie sie uns der menscherdachte Fortschritt nach wie vor verspricht. Auch ist sie nicht als natürliche Entwicklung anzusehen, so wie es die Macher von  NextNature  darstellen, ist für sie doch alles Natürlich, was nicht kontrollierbar ist ... egal, wie künstlich es anmutet.
Die Dezentralisierung des Internets in viele kleinere Internets mag so durchaus eine Lösung sein, um sich der Kontrolle, der WWW-Visumpflicht und sonstiger Grenzen zu entziehen, um nicht länger Opfer des Systems zu sein, sondern Unterstützer des Systemischen zu werden, doch auch hier, wie immer, steckt der Teufel im Detail … und dieses Detail ist der technologische Fortschritt selbst, in Form seiner wahren Rolle. Er ist Mittel zum Zweck, damit möglichst vielen Menschen, möglichst schnell, bewusst wird, wo die Grenze der Menschheit in ihrem Wirken liegt. Nur so kann das Bewusstsein dafür entstehen, wie weit wir uns von der natürlichen Ordnung abwenden können und somit von der Gemeinschaft des Lebens als Ganzes entfremden können, egozentrisch realisierend, was jedoch in Wirklichkeit immer  biozentrisch 
nötig ist.
Der Mensch macht so zwar ordentliche Fortschritte bezüglich der weiteren Problematisierung alltäglich werdender Probleme und eines wesentlichen PROBLEMS, während die natürliche Ordnung allerdings dahingehend wahre Fortschritte macht die HARMONIE des Kosmos aufrechtzuerhalten, trotz bzw. aufgrund des Fortschritts der Menschen mit all ihren Technologien.

    Mesh-Nets können daher die in die Brüche gehende, und noch als Brücke bestehende, Beziehung zwischen uns  EINEN und den ANDEREN  
nicht aufhalten, ist doch der Wandel der zweiten Natur in die dritte Natur, wie  McKenzie Wark  es in A hacker manifesto beschreibt, unaufhaltsam, da notwendig für den sich anschließenden Enttraumatisierungsprozess und der Lösung des einen PROBLEMS, welches noch als Ursuppe die Runde macht, aber in Wirklichkei der Erbsünde entspricht.

Technological progress may have become second nature to us humans,
having led us straight into the realm of our artificial third nature …
but Nature herself has never completely left us to our own devices.

   Fortschritt, und das macht insbesondere das Internet sehr deutlich, dient einzig der systematischen Symptomdarstellung der systemischen Pathologie der Menschheit, indem die Freiheit im Außen, mit der der technologische Fortschritt verkörpert wird, im Innern Mauern entstehen lässt und Ängste somit Barrieren zwischen dem Wesen(tlichen) und dem Körper errichten, Ängste, die vom Wesen nicht aufgelöst werden können und der Erträglichkeit wegen fragmentiert werden müssen, aber nach Außen hin verstärkt zum Ausdruck gebracht werden. Das fragilste Glied der Kette des WWWs ist der Datenschutz, weil Fortschritt Probleme, bedingt durch die Fragmentierung, immer persönlicher erlebbar werden lässt und Daten durch ihre Unpersönlichkeit beliebig einsetzbar werden. Der Einzelne kann sich immer weniger in der Masse verstecken … und genau das bringt die Entwicklung des Internets immer mehr zum Ausdruck, inklusive der Bewusstwerdung dessen des Einzelnen.

    Hat sich in der Zeit, als es das Netz noch gar nicht gab, je einer Gedanken darüber gemacht, was mit den Informationen zu seiner eigenen Person alles geschehen könnte ? Damals landeten die eigenen Fingerabdrücke auf Briefpapier und Kuvert und zudem gab es noch eine kostenlose Speichelprobe dazu, um den Kleber zu aktivieren, der Briefmarke und Briefverschluss kleben ließ. Das waren einzigartige Informationen zur eigenen Person, direkt zuordbar und nicht kopierbar. Nur gab es damals keine Technologie, die diese Informationen anderweitig hätte nutzbar machen können … und somit gab es auch kein Bewusstsein der Briefeschreiber dahingehend, dass mit diesen persönlichen Informationen Missbrauch betrieben werden könnte, zumal die entsprechenden Dunklen Energien, sprich, Machenschaften, diesbezüglich in entsprechendem Ausmaß noch nicht vorhanden waren. Heute ist es möglich Computersysteme und deren Dateien mit einem digitalen Fingerabdruck zu schützen und auch mit anderen persönlichen Codierungen zu versehen, die so einzigartig sind, wie der eigene genetische Abdruck, aber was damals beim Brief keinerlei Problem darstellte, ruft heute Datenschutz und Sicherheitsexperten auf den Plan, weil der Fortschritt mittlerweile ein entsprechendes Bewusstsein geschaffen hat … wozu auch die Möglichkeiten des Missbrauchs gehören, entsprechendes Mauerwerk und Ängste obendrein.

    Das eigentliche Problem ist nicht das Verhalten derer, die Einfluss auf die Internetstruktur haben und Regelwerke und Gesetze, Protokolle, Gremien und sonstige Regulierungen ins Leben rufen, nein, das Problem zeigt sich erst durch die Entwicklung des Internets und durch das Auftauchen der Systemzugehörigen. Technologischer Fortschritt, in welcher Form auch immer, ist die Symptomschau besagter Pathologie, an dem das Wesen der Menschheit leidet. Daher kann Fortschritt nicht verdammt werden, ist er doch nötig, damit bewusster werden kann, was ansonsten un(ter)bewusst für immer weitere Probleme sorgen würde. Somit ist das Internet, wie der Fortschritt unsererseits allgemein, eine Chance … allerdings nicht dafür, wofür wir glaubten es bzw. ihn zu haben, sondern dafür persönlich zu erleben, was uns Menschen wirklich abhanden gekommen in … in der GEMEINSCHAFT des Lebens als Ganzes.
Und so wie in der alternativen Medizin energetische Blockaden gelöst werden, damit wieder fließen kann, was, zwecks Heilung, fließen muss, so gilt es auch all die datenlastigen Knotenpunkte, die, geschützt hinter digitalen Mauern, unser Schutzbedürfnis im Innern widerspiegeln, aufzulösen, damit aus Daten wieder Informationen werden können, ist doch keine Grenze besser bewacht und mehr auf Sicherheit bedacht, als die Grenze in den Köpfen der Menschen selbst. Nach außen hin lauthals neue Sicherheiten und Gesetze anzufordern bewirkt genau das, wovor sich gefürchtet wird … nur in immer differenzierteren Erscheinungsformen, je lauter und länger gerufen wird.

    Nicht WWWWorld Wide Web, sondern MMMMeisterhafte Menschliche Maskerade. Fürwahr … das Netz scheint inzwischen auf dem Kopf zu stehen. Was sich so allerdings als unendliche Geschichte darstellt, mit immer weiteren  aktuellen Kapiteln  
, wird nicht unendlich bleiben, aber das ist Teil einer GANZ ANDEREN GESCHICHTE … obwohl es nur EINE gibt.


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 März 2014      UPDATE  


    Können Experten, die sich im Informationsalter wähnen, dem wahren Wesen des Lebens näher kommen, indem sie propagieren, dass den Daten die Welt gehört und die Umwandlung selbiger in bares Kapital die Welt der Menschen effizienter, und damit besser, macht ? Einer dieser Experten, auch gerne mal Guru genannt, kommt im  hier   verlinkten Text zu Wort:

... ''Jaron Lanier prophezeit uns:


"Irgendwann wird der Großteil der Produktivität softwarevermittelt ablaufen." Die digitale Informationstechnologie, die unsere Welt effizienter macht, wird irgendwann zu einer Implosion des Kapitalismus führen, weil mit der Zeit immer mehr im Do-it-yourself-Verfahren erledigt werden wird.'' ...

    Der Experte für die weitere Fragmentierung von offensichtlichen Problemen hat aber noch  mehr 
zu bieten:

... ''ZEIT: Trotzdem: Es klingt nicht angenehm, wenn jede Handlung im Netz, jeder Kommentar, jedes Gespräch mit einer finanziellen Transaktion verbunden würde. Es gäbe nichts außerhalb der Ökonomie.

Lanier: Ich glaube, dass wir in unserem Informationszeitalter eine Entscheidung treffen müssen: Entweder nehmen wir die Märkte und das kapitalistische System stärker an, oder wir weisen sie stärker zurück. Wenn wir glauben, dass Märkte sinnvoll sind und unserer Gesellschaft helfen, dann müssen Märkte expandieren. Wir können nicht in der Mitte stehen bleiben. Ein umfassenderes kapitalistisches System könnte menschlicher sein und selbst für diejenigen, die den Kapitalismus heute hassen, attraktiv werden.'' ...

    Was ist ein Mensch als Datensatz in der Begegnung mit der dritten Natur wert ? Die Antwort auf diese immer bedeutender werdende Frage finden Sie  hier   ... woraus sich zwangsläufig die Frage ergibt, wieviel Nullen mag wohl das GEHEIMNIS des KOSMOS wert sein, wenn die Geheimnisse eines Internetnutzers mit knapp 50 Dollar ermessen werden:

... ''Doch warum zahlt Facebook 19 Milliarden (noch einmal: 19.000.000.000!) für WhatsApp? Weil Facebook selbst Daten sammelt. Weil es nun Zugriff auf jede private Kommunikation von den Nutzerinnen und Nutzern hat. Zugriff auf jeden Gruppenchat, in dem sich über den neusten Film im Kino unterhalten wird.

Ebenso kann es jede romantische Konversation zwischen zwei Verliebten (und die dazugehörigen Bilder) oder jedes gesundheitliche Problem, über die ihr mit eurem besten Freund über WhatsApp schreibt, mitlesen. Da WhatsApp auch noch Zugriff auf eure Ortsdaten verlangt, auch Infos, wo ihr gerade oder häufig (= eure Wohnung) seid. Denkt dran: Eure Daten sind Facebook viel wert. Und rechnet man mal die Kaufsumme auf die 400 Millionen Nutzerinnen und Nutzer um, dann ergibt sich:

47,50 Dollar für eure Geheimnisse und euer Adressbuch. '' ...

    Vielleicht aber kommt der niedrige Preis für ein digitalisiertes Menschenleben daher, dass sich das unbezahlbare Wesen eines Menschen nicht digitalisieren lässt, vom GEHEIMNIS des KOSMOS mal ganz abgesehen. Ist unsere zunehmende Datenlast somit nicht Ausdruck unseres Unvermögens den wahren Wert des Lebens schätzen zu wissen, ein Unvermögen, welches dadurch zum Ausdruck gebracht wird, dass wir den Warenwert einer Verkörperung zu ermitteln versuchen, gemessen in den Währungen unseres kapitalistischen Instinkts, fern der und entfremdet von der Intuition, welche das Leben mit dem Morphogenetischen Feld verbindet ?

    Typisch für Daten ist, dass sie wesentliche Informationen in den Hintergrund treten lassen, und, aufgrund der Datenmenge, Interpretationen ermöglichen, die mit der ursprünglichen Information, nichts mehr gemein haben. Deutlich wird das in der Entwicklung der Fotografie, wie z. B.  hier 
angedeutet wird:

... ''Sie wissen ja, dass ein digitales Foto (ein digitaler Datensatz) aus viel mehr besteht, als nur der sichtbaren, visuellen Information. In den sogenannten Metadaten eines jeden digitalen Fotos verbergen sich mitunter Informationen zu Kameratyp, Einstellungen, technischen Daten, Aufnahmezeitpunkt und Ort. Ein Foto ist also viel mehr als nur sein Schein.'' ...

    Kein Wunder, dass die fehlende Beziehung von Daten zum Gesamtbild nicht ohne  Auswirkungen  
, der reaktiv unordentlichen Art, auf unsere Sicht real(isiert)er Einzelbilder bleibt:

... ''Einfach viele Fotos machen, damit man nichts vergisst? Psychologen halten das für keine gute Idee. Menschen, die ständig knipsen, merken sich deutlich weniger, haben sie bei Museumsbesuchern beobachtet.'' ...

  Daten dienen einzig der Ordnung in immer unordentlicher werdender Zeiten, sprich, Zeiten, deren Komplexität aufgrund von Beziehungslosigkeiten zuzunehmen scheinen. Allerdings
 können Daten, genau wie das Ordnungswerkzeug der Zeit selbst, die zugrundeliegende Unordnung, die geordnet wird, nicht in aktive Ordnung überführen, wodurch das unordentliche Potenzial bestehen bleibt, sich in den Möglichkeiten von Daten(sätzen) manifestierend, die uns mehr und mehr vor Augen halten, dass man umso leichter beeinflussbar, gar persönlich manipulierbar, wird, je mehr Daten das eigene Umfeld prägen. Dabei haben Daten durch den technologischen Imperativ ''Zum Wohle Einzelner, auf Kosten Aller'' leichtes Spiel, wird doch von immer mehr Menschen in komplexen Zeiten nach Vereinfachungen der Lebensumstände verlangt.

    Dass reaktive Unordnung, die beziehungslos angesammelt wird, eben, weil die Verbindung zum Ursprung verloren geht, immer weitere, differenzierte Probleme nach sich zieht, war bereits mehrfach Thema meiner Ausführungen. Man kann Probleme nicht mit den Reaktionen aus der Welt schaffen, welche die Probleme überhaupt erst möglich gemacht haben. Das einzige, was unser Datenzeitalter ermöglichen wird, ist die Bewusstwerdung dieser Zusammenhänge, doch dafür muss diese Entwicklung erst auf die Spitze getrieben werden. Wir, die EINEN, sind auf dem besten Weg dorthin, immer geradeaus.

Lässt man der Natur ihren Lauf, entsteht am Ende immer Wald.
Lässt man der Menschheit ihren Lauf, verirrt sie sich im Wald ...
auf der Suche nach den Bäumen.

     Was die Suche natürlich erschwert sind all die Experten, welche ziellos durch den Wald irren, da sie eine Folge von Gesellschaften sind, denen das Gefühl für Gemeinschaften abhanden gekommen ist ... und so Erwartungen seitens der Gesellschaft schüren, welche Experten nicht erfüllen können, ohne dass sie sich dem technologischen Imperativ mit Leib und Seele verschreiben.

    Daten treten in vielerlei Gestalt auf der Bühne des Lebens auf. Im Grunde jedoch sind sie mit einer Kettensäge zu vergleichen, mit der wir, Experte, oder nicht, durch den Wald rennen und Bäume umsägen, in der Hoffnung zu finden, wonach wir suchen ... nämlich Bäume. Informationen dagegen sind der Wald als Ganzes, inklusive der Beziehungen aller Bäume zueinander, woraus das eigentliche Bild des Waldes hervorgeht. Daten lösen keine Probleme im Sinne aktiver Ordnung, sondern ermöglichen erst weitere Probleme im Sinne der Bewusstwerdung des eigentlichen Problems ... und des eigentlichen PROBLEMS, welches in einem vorherigen UPDATE als Erbsünde identifiziert wurde. Die Ähnlichkeit von Daten und Geld kommt daher nicht von ungefähr. Gleiches gilt für die Akzeptanz beider, zur Bewahrung des gewohnten Gesellschaftsbildes, seitens der Gesellschaft selbst.
Doch liegt das eigentliche Problem moderner, fortgeschrittener Gesellschaften  anderswo  
:

... ''Teilen statt tauschen

''Tausch, Handel, Geld und Schuldwirtwirtschaft entstehen erst unter Herrschaftsbedingungen, also unter Zwang. Naturwüchsiger Tauschhandel ist ein Mythos. Er soll nur die Einführung von Geld als «praktisches» Tauschmittel rechtfertigen. In Wirklichkeit wurde Geld hauptsächlich als Kontrollinstrument von herrschenden Klassen (Steuern, Besoldung von Soldaten und Beamten usw.) eingeführt. Teilen ist natürlich nur möglich, wenn es stabile Gemeinschaften gibt, die das Teilen gerecht und langfristig organisieren können.

Wir brauchen also nicht vorrangig bessere Tauschmittel, sondern funktionierende Gemeinschaften des Teilens.''

Hans E.Widmer'' ...

    Aber keine Gemeinschaft des Teilens von Daten, sondern des Verteilens von Informationen ... wie die Geschichte vom  Kuchen  und den Krümeln es erzählt. Eine Gemeinschaft, wie es sie bislang noch nicht gegeben hat, weil sie bislang nicht notwendig ... und, aufgrund der Datenlage, auch nicht möglich war, denn ...

... nature is more and better than a plan in the course of realization.
Henri Bergson

Good is the magnetic center toward which love naturally moves.
Iris Murdoch


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 März 2014      UPDATE  


   Anbei mal wieder ein Beispiel für eine von Menschen erdachte Kulturrevolution, ganz nach dem künstlichen Geschmack der Macher von NextNature. Gemeint ist der  hier   verlinkte Text:

... ''Robots are infiltrating insect, fish, and bird communities—and seizing control.'' ...

   Kann man von einer Spezies, die sich zunehmend von ANDEREN entfremdet und sich selbst von Anderen Ihresgleichen isoliert, und obendrein den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, nutzvolle Hilfe, in Form einer wesentlichen Zugabe, für die Gemeinschaft des Lebens erwarten ? Benötigen die ANDEREN überhaupt unsere Hilfe ... oder übertragen wir, die EINEN, nicht vielmehr unsere instinktiven Erwartungen auf die ANDEREN, ohne der Intuition für das GANZE zu vertrauen ? Erwartungen, die unseren Vorstellungen von Effizienz, Produktivität und Harmonie entsprechen, geprägt von einem Verlangen nach Sicherheit, jedoch dem wahren Wesen der HARMONIE zuwider laufen ?

   Im verlinkten Text findet sich auch ein anschauliches Beispiel fortschrittlichen Denkens seitens der Menschen, die meinen, dass sich mit technologischem Fortschritt jene Probleme lösen lassen, die der Fortschritt überhaupt erst real werden ließ:

... ''Another possibility is to use the robots to manipulate “nurse” bees into taking better care of the colony’s brood. If a higher percentage of larvae survive to adulthood, it could help boost the declining bee population and provide more pollinators to tend to our food crops. “There is always a loss in the brood in a honeybee colony, but if you can control the nurses, you can affect the losses, probably,” Schmickl says.'' ...

    Klingt das nach wahrem Fortschritt, der dem Leben als Ganzes zur Kohärenz zu verhelfen vermag ... oder offenbart sich hier nicht vielmehr another desaster in the making ... und damit nur eine weitere Erfindung, die der Devolution des Gesamtbewusstseins zum Zenit verhelfen wird ? Braucht es, wie Steve McIntosh es in ''Evolution's purpose'', wenn auch mit anderem Vokabular, beschreibt, nicht eher der Science PHIktion, anstatt der bisherigen Science Fiction weiter hinterherzurennen, denn erstgenannte vermag die energetische Kernschmelze auszulösen, deren Absicht die Kohärenz allen Bewusstseins ist, während die zweitgenannte einzig  Schnee von Gestern ist  
, und Unmengen von Energie in umhüllte Gefängnisse sperrte. Es ist somit nahezu an der Zeit mit dem Märchen von Freier Energie und dem freien Willen aufzuräumen und stattdessen das Fabelhafte jener Geschichte in den Vordergrund zu rückem, die von einem Bewusstsein erzählen wird, welches die  Möglichkeiten  befreiter Energie und eines wahrhaft befreiten Willes für sich entdeckt ... und damit ALLEN zugute kommt, die gemeinsam einem Ziel zufließen ...


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 März 2014      BEYOND  


   Dass Daten auch vor dem Konsens, und damit vor dem, als Mainstream bezeichneten Hauptstrom der Realität, nicht haltmachen würden, verwundert kaum, bedenkt man die Möglichkeiten, die einem im Datenzeitalter zur Verfügung stehen. Auch WIKIPEDIA, von mir gerne als KONSENS-WIKI bezeichnet, ist vor dieser Entwicklung nicht gefeit, wie  hier   näher beschrieben wird:

... ''Gerade weil das Internet-Lexikon inzwischen so bedeutend ist, setzen Unternehmen alles daran, ihr Image auf Wikipedia aufzupolieren. Kritische oder unliebsame Inhalte werden gelöscht, gewünschte Infos und Marketing-Texte hinzugefügt.'' ...

   Offensichtlich ist der immer datenlastiger werdende Mainstream mehr und mehr Opfer jener Geister, die im Rahmen technologischer Möglichkeiten gerufen werden und die man von da an nur mühevoll, wenn überhaupt, wieder loswerden kann. So erliegt auch WIKIPEDIA der Einforderung von Regeln, Sicherheiten und Gesetzen, damit Transparenz gewahrt bleiben kann bzw. erschaffen wird, indem ein einstiges Vorzeigeprojekt  des Open-Source seine Quelle offenlegt, wieder einmal mehr offenlegend, dass mit Daten allein keine Transzendenz von Bewusstsein möglich ist, egal, wie viel Aufmerksamkeit diese Daten auch erregen.

   Da wären wir schon (wieder) beim wesentlichen Unterschied zwischen Open-Source aus Sicht von Informationen und einem Open-Source-Projekt aus Sicht von Daten(sätzen), wie es bereits Thema von  UPDATE 94  war. Es ist selbiger Unterschied der auch zwischen instinktiven Gewohnheiten und unmittelbarer Intuition vorliegt. Instinkt, und auch weniger tiefgreifende Gewohnheiten, können für andere Zwecke von Anderen missbraucht werden, Intuition dagegen entzieht sich jeglicher Manipulation. So vertraut der Mensch umso weniger der Intuition, je mehr er auf Daten angewiesen ist und sich auf diese verlässt.

   Wie nicht zum ersten Mal angemerkt, dient technologischer Fortschritt der Bewusstwerdung dessen, was menschlicher Fortschritt nicht leisten kann, nämlich die Vertiefung der Beziehung zum wahren Wesen des Lebens. Das ist der energetische Fluch menschlichen Selbstbewusstseins, denn wahrer Fortschritt fußt auf der bestmöglichen Ausgewogenheit für das GANZE und zeigt sich nicht im Streben nach Vorteilen für ein Ego-Ich.
Bewusstwerdung vollzieht sich dabei am ehesten dort, wo möglichst viele Menschen im Rahmen eigener Interessen auf der persönlichen Suche nach Antworten sind. Nicht, weil sie vielleicht feststellen, dass sie bewusst getäuscht wurden, sondern, weil die eigene Person immer direkter Opfer von Manipulation und problembehafteten Folgen sein kann. Lebensmittelskandale und dergleichen gehen in die selbe Richtung, zum einen für immer mehr Resignation und Wut sorgend, zum anderen aber auch die Motivation hervorbringend, sich vermehrt auf Alternativen zum Mainstream zu konzentrieren, woraus jene Zusammenhänge hervorgehen, die bereits in der GOLDENEN PHILHARMONIE ausführlich am Beispiel der vierten Phase des Wassers beschrieben wurden.

    Dass uns WIKIPEDIA und der überwiegende Teil all der anderen Open Source-Projekte nicht ermöglichen wird, wozu die Natur imstande ist, liegt an unserer Gefühlswelt ... und unserem zunehmenden Unvermögen auf schwankenden Brücken unserer Intuition zu vertrauen, bis bereits in  UPDATE 472  angedeutet wurde und im folgenden BEYOND näher beschrieben wird. Zumal jene Transparenz, wie sie von Datenschützern und anderen Experten gefordert wird, nicht den Blick auf die Wirklichkeit freizulegen vermag, bedarf es dafür doch viel mehr Kohärenzgefühl, als Fingerspitzengefühl im Umgang mit Daten.


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 März 2014      BEYOND  


   Die Unterscheidung zwischen Emotionen und Gefühlen ist nicht ganz unwesentlich für das Verständnis des GANZEN, daher anbei mal ein Versuch dem Unterschied auf die Spur zu kommen, obwohl die Fährte ja bereits schon in der  GOLDENEN PHI(L)HARMONIE  aufgenommen wurde.

   Emotionen finden ihren Ausdruck darin begründet, dass einem das Unvermögen bewusst wird, ein Gefühl nicht mittels Daten(sätzen) vermitteln zu können. Dabei entpuppt sich alles als Daten(satz), was der Vermittler benötigt, um anderen vermitteln zu können, was der Vermittler selbst fühlt. Sprache in Wort und Schrift zum Beispiel, Musik und Kunst ebenfalls. Im Grunde baut gar unsere gesamte Kultur jeglichen Bereichs einzig auf Daten(sätzen) auf, was besonders deutlich wird, wenn jemand versucht jemand Anderem die herzenstiefe Liebe zu vermitteln, die dieser Jemand für besagten Anderen empfindet. Unzählige große Meister der Künste haben sich in diesem Unterfangen schon versucht, nur um sich selbst in der Beschränktheit der Daten zu verfangen, im Versuch eine Brücke zwischem ihrem innigsten Gefühl und dem Verständnis Anderer zu schlagen, ohne den Verlust wesentlicher Informationen.

   Ein Gefühl entsteht durch das Inverbindungtreten mit dem Informationsfluss des Morphogenetischen Feldes. Je ”besser” die Verbindung, desto intensiver das Gefühl. Da etwas fortwährend Fließendes nicht mit Daten(sätzen) vermittelt werden kann, da Dynamisches nicht statisch übertragen werden kann, kommt es zu einem Verlust an Informationen und damit zu einem Mangel an aktivem Ordnungsvermögen, und letztendlich zu Dekohärenz. Je ausgeprägter die Vereinfachung, desto vehementer die Emotion, die durch diesen Mangel hervorgerufen wird, in Form reaktiver Unordnung. Das führt zu umso mehr Reaktionen im Umfeld, je mehr verschiedene Interpretationsmöglichkeiten der emotionale Ausdruck zulässt, einem Sog ähnlich, der Energie an sich reißt, aber zugleich ein Gefühlsvakuum erzeugt, weil Informationen verlustig gehen bzw. in Daten(sätze) transmutiert werden. Die Massenmedien mit ihren Schlagzeilen sprechen diesbezüglich Bände.

  Jede Beschreibung dessen, sprichwörtlich, wie bildlich gesprochen, was wir durch unsere Sinne wahrnehmen, ist eine Emotionalisierung des Wesentlichen und damit eine Projektion nach Außen, was sich wahrhaftig im Innern abspielt. Die Welt im Außen ist somit der Stand der Dinge, die das Leben als Ganzes  als sein wahres Wesen zu empfinden vermag. Unsere Realität ist damit nichts anderes als die Emotionalisierung der gefühlten Wirklichkeit. Dabei tritt das wahre Wesen, und damit die Wirklichkeit, dort unverhüllt zutage, wo es keinerlei Beschreibungen, sprichwörtlich, wie bildlich, bedarf, um sich voll und ganz einem Gefühl hingeben zu können. Kohärenz zeigt sich dort, wo mehrere Lebewesen gemeinsam im Stillen aktiv sind und so durch Schweigen das wahre Wesen des Lebens zum Ausdruck bringen, befreit von Emotionen, ohne Sog, ohne Vakuum, vermögend, den Anderen das eigene Vertrauen zu schenken.

   Eingangs erwähnte ich das Morphogenetische Feld, für dessen Existenz es keinerlei wissenschaftlichen Beweis gibt. Dabei ist die Notwendigkeit dieses Feldes durch die Entwicklung der Menschheit in Richtung Transhumanismus unausweichlich. Transhumanismus ist der Höhepunkt technologischen Fortschritts, sprich, der Aneinanderkettung von Erfindungen im Rahmen real(isiert)er Expansion, dem Aushängeschild moderner Zuvielisationen schlechthin.

   Inventing in the name of technological progress … das instinktive Fortrennen von Gefühlen, als sich beschleunigender Fortschritt realisiert.

 Diese Form(en) der Erfindungen bilden Dualismen heraus bzw. erfüllen diese mittels  Problemfragmentierung  
, angetrieben von der Energie, die dem wesentlichen Gefühl durch Emotionen entzogen wurde. Ganz anders sieht es dagegen mit wahrem Fortschritt aus, umschrieben als Reinventing the Sacred, zum Wohle allen Lebens, und zwar ungeplant:

Reinventing the Sacred … intuitiv dem Gefühl für das GANZE folgen.

   Dadurch wird die Vereinigung bereits bestehender Dualismen ermöglicht, nämlich jener Dualismen, die durch vorherige Erfindungen möglich wurden bzw. noch erfunden werden, um die Re-Aktivierung der Intuition notwendig zu machen, ist die Intuition doch der ”heiße Draht”, nein, die Nabelschnur zum Morphogenetischen Feld … und keineswegs mit einer Datenleitung gleichzusetzen. Durch diese Re-Aktivierung geht etwas völlig Neues im Sinne aktiver Ordnung hervor, um Kohärenz, und damit Innigkeit und Schweigen, als immer wahrscheinlicher werdende Lösung von Problemen bewusst werden zu lassen.

    Das Morphogenetische Feld ist emotionslos, aber im Wesentlichen gefühlsecht. Der Transhumanismus ist das komplette Gegenteil, nämlich völlig verarmt an Gefühlen, dafür umso ”reicher” an Emotionen. Da sich der Transhumanismus mehr und mehr realisiert, muss es auch das Morphogenetische Feld geben, sonst bräuchte es die Entwicklung des Transhumanismus nicht.

     Somit sind Emotionen jedweder Art und jedweden Ausdrucks nötig, damit der Körper vermitteln kann, wie das Bewusstsein (wieder) zum wahren Wesen finden kann. Der Körper ist eine Brücke, so wie die Realität selbst eine Brücke ist. Je mehr sie ins Schwanken gerät, desto eher geht der Instinkt der Intuition aus dem Weg, desto eher kann das Kohärenzgefühl, welches jeder Lebensform, und erst recht jedem Lebewesen, innewohnt, re-aktiviert werden, ganz im Sinne von re-inventing. Reinventing drückt aus, dass das, was uns auf die Brücke geführt hat, die Grundlage dafür ist uns von selbiger wieder hinunterzuführen, um ein Ziel zu erreichen, wofür auf dem weiteren Weg immer weniger Brücken notwendig sein werden.

Die Seele spricht durch den Körper, wenn sie ihr Schweigen brechen muss.


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 März 2014      UPDATE  


   Die beiden folgenden UPDATES verdeutlichen erneut den wesentlichen Beweggrund des Fortschritts seinen Möglichkeiten, kommt Zeit, kommt Raum, real(isiert)en Ausdruck zu verleihen. Den Anfang macht der  hier   verlinkte Text, nebst zugehörigem   Unternehmenslink  .

... ''This may be the most important company I have or ever will write about. This isn’t just a treatment for cancer; it’s a cure for cancer through what should be a medically benign method. The anticipated cash flow for the next three years from the already tested and sold cold laser devices would more than justify today’s share price but it’s simply not possible to anticipate the financial value for a cure of any form of cancer. It should cure bladder cancer; it may cure breast cancer and even lung cancer. The blue sky on this stock goes from Canada all the way to the moon.'' ...

   Auch wenn der Konsens der Wissenschaft das kohärente Licht in den Körperzellen verneint, Biophotonen genannt und energetischer Stoff interessanter Bücher, so ist es doch immer wieder erstaunlich, wie sich der technologische Fortschritt dieser ''Dinge'' bemächtigt, die es offiziell gar nicht geben kann, und diese künstlich, unter anderem Namen, nachbaut, somit den Weg eröffnend, etwas ganz Natürliches in bare Münze umzuwandeln und so reaktive Unordnung dort ermöglichend, wo sie von Natur aus nicht vorgesehen war, was keineswegs mit Heilung, sondern vielmehr mit Symptomverdrängung gleichzusetzen ist.
Wofür das geschieht, sollte inzwischen ziemlich deutlich geworden sein, schließlich ist die menschliche Annahme, dass all unsere Erfindungen Ausdruck unseres freien Willens seien, unsere eigene Interpretation des technologischen Imperativs, und somit nur die eine Seite der Münzen, die wir begierig anhäufen und zählen, uns für vermögend haltend, wenn wir genug davon angesammelt haben, doch nie wirklich gesättigt seiend, weil immer mehr zu haben immer verführerischer wird.
Doch kann hier von wahrem Vermögen die Rede sein, wenn man nun bereits in ein Unternehmen investiert, dass künstlich nachbildet, was von Natur aus dem ganzen Leben als Geschenk zur Verfügung steht ? Oder zeigt sich das wahre Vermögen erst, indem man dieses Geschenk zu würdigen weiß und vor allem zu bewahren vermag ? Ist es ein Zeichen von Kohärenz Profit daraus zu schlagen, dass eigentliche Probleme anderweitig weiter ihr Unwesen treiben können ?

   Fritz-Albert Popp hat bezüglich der Biophotonen schon vor Jahren ein aufschlussreiches Buch, mit einem nicht minder aufschlussreichen Titel geschrieben ... Die Botschaft der Nahrung.  
Und genau darum geht es im Ganzen ... um Informationen für das Leben, aus dem GANZEN heraus ... und nicht um den Profit, der aus der Steckdose kommt.
Würden Menschen sich dieses besagten, wohl informierten, Geschenks bewusster werden, würden sie feststellen, dass all das, was mit modernem Laserlicht künstlich erreicht werden kann, erst gar nicht nötig wäre, wenn man die Botschaft des Geschenks im Ganzen, und im Kontext zum GANZEN, beherzigen könnte. So aber, der Expansion von Unordnung sei Dank, erfreuen sich Menschen stattdessen am zweifelhaften Vermögen, welches sie, durch dekohärente Blindheit bedingt, ansammeln, jedoch immer mehr an den wesentlichen Beziehungen zum Leben als Ganzes verarmend, sich als Gewinner ansehend, jedoch immer weniger am eigentlichen Gewinn für Alle beteiligt.


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 März 2014      UPDATE  


    Und wo wir uns gerade schon in den erleuchteten Zellen von Verkörperungen tummeln, darf dieses ganz aktuelle Thema  hier   auch nicht fehlen:

... ''Darauf hat die Menschheit gewartet: Erstmals in der Geschichte ist es gelungen superkleine Roboter in eine einzelne lebende Zelle zu manövrieren und diese dann in der Zelle zu steuern. Die Nano-Roboter Technologie hört sich zunächst an wie Science-Fiction, doch  Forschern an der Penn State University ist nun tatsächlich gelungen was nicht nur die Medizin revolutionieren wird. Eines ist sicher: Nano-Roboter werden die Welt wie wir sie kennen für immer verändern.'' ...

   Es gibt ja immer wieder Kritiker, die denen, die ihre Stimme gegen die Möglichkeiten des Fortschritts erheben, ein hohes Maß an irrationalen Ängsten unterstellen. Beliebtes Beispiel dahingehend ist die Eisenbahn, die manch einem in der Vergangenheit nicht geheuer war ... und heute zum Alltag gehört. Doch mal ehrlich, hat die Erfindung der Eisenbahn uns wirklich weitergebracht, oder hat sie nicht vielmehr viele andere Probleme bewusst werden lassen, die noch immer auf eine Lösung warten ... inklusive des eigentlichen Problems, welches die Eisenbahn notwendig erscheinen ließ ... wenn auch nur aus Sicht von uns EINEN ?

   Was mag man da von winzigen Robotern in unseren Zellen erwarten, einem jener transhumanistischen  Feuchtträume , in den augenscheinlich große Hoffnungen gesetzt werden ? Doch wird auch hier, statt ein Problem zu lösen, mittels der vermeintlichen Lösung ein ganz anderes Problem problematisiert.
Nun, da empfiehlt sich die  hier  
verlinkte Dokumentation ''SCHROTT IM KÖRPER'', wo die künstlichen Bauteile weit größer sind ... und die entsprechenden Probleme, die sie bereiten, nicht minder klein. Das ist der Vorteil großer Teile, dass sie zeitig offensichtliche Probleme hervorrufen ... wohingegen kleine Teile umso weniger offensichtliche Probleme offenkundig werden lassen, je winziger sie werden.

 Ein Schelm, wer Offensichtliches dabei denkt und die eigentliche Agenda der zunehmenden Miniaturisierung ins wahre, sprich, kohärente Licht rückt, nämlich die Fragmentierung des wesentlichen PROBLEMS auf jene Spitze zu treiben, von der erst kürzlich die Rede war, ohne dass dabei entstehende weitere Probleme zu schnell allzu offensichtlich werden, denn wenn ein Fass erst einmal überläuft, ist es erst recht unmöglich zu sagen, welcher Tropfen denn derjenige war, der das Fass zum Überlaufen brachte.

    Der Fortschritt hat leichtes Spiel, erfreuen wir Menschen uns doch daran, was heutzutage alles möglich ist, doch fragt sich kaum einer, warum all das scheinbar notwendig wurde, was nun möglich ist. Von einer erleuchteten Gemeinschaft sind wir somit maximal, wenn auch noch nicht maximalst, entfernt und richten unser Augenmerk weiterhin vornehmlich auf die Schattenseiten von Gesellschaften, wo auf Kosten der ANDEREN und Anderer gewirtschaftet wird ... Gesellschaften, in denen Jungen sich einst von Eisenbahnen faszinieren ließen, bevor sich diese Faszination kleineren Errungenschaften des Fortschritts zuwandte.

   Künstliche Miniaturisierung führt so geradewegs in die Vergrößerung von Fragilität, während die natürliche Miniaturisierung das Gegenteil bewirkt bzw. erst ermöglicht ... gemeint ist ein Höchstmaß an Antifragilität und ein Minimum an Fragilität, zeigt sich Antifragilität doch darin, dass die Lösung eines Problems keine weiteren Probleme anderer Art hervorbringt.
Nanobots wären demnach die transhumanistische Variante von ''SCHROTT IM KÖRPER'' ... als Versprechen von Robustheit, um das fragile Potenzial zu verbergen, welches ihnen zueigen ist. Ob die Menschheit darauf wirklich gewartet hat ? Und wie mag die Zellgemeinschaft auf derartige Eindringlinge auf Dauer reagieren, wenn Schatten im Licht von Zellen erscheinen, weil Fremdkörper zugegen sind ? Nun, diesbezüglich mögen  hier  
und  hier   ein paar erhellende Hinweise zu finden sein.

   Zumindest wäre es sehr bezeichnend für das Ausmaß der Entfremdung einer Gesellschaft vom wahren Wesen des Lebens, wenn man Nanobots in den eigenen Körperzellen mehr Vertrauen entgegenbrächte, als neuen, fremden Gesichtern in der eigenen unmittelbaren Nachbarschaft ...


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  Was wird sich wesentlich ändern zwischen der noch bestehenden Expansion und der kommenden Optimierung ? Nun, da bisherige Denkstrukturen der Menschen, egobedingt, im Sinne von Konkurrenz die Welt interpretieren, wird sich jenseits des Zenits, wesensbedingt, die Interpretation der Welt zunehmend aus Sicht der Kooperation gestalten. Schon jetzt fallen diesen Sichtweisen hier und da langgehegte Ansichten des Mainstreams zum ''Opfer'', wie z. B.  hier   näher beschrieben wird:

... ''Die Geschichte ist einfach zu schön, um wahr zu sein: Spermien, die sich abmühen, mit aller Kraft strampeln, um voranzukommen und eine riesige Strecke durchschwimmen, um zum Ei zu gelangen, wo nur der Beste und Schnellste eindringen kann. Doch das sind nur Mythen – die Wahrheit ist die Geschichte von Teamarbeit und Kooperation.'' ...

   Da mag man sich verwundert die Augen reiben, dass das Aushängeschild des männlichen Prinzips zu derart selbstloser Kooperation imstande ist ... zumal im reibungslosen Zusammenspiel mit dem weiblichen Prinzip.
Die Frage, was geschehen sein musste, um aus dieser Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel hat, Generationen von egoistischen Gesellschaften hervorgehen zu lassen, in der jeder Einzelne ganz eigene Ziele verfolgt, auf Kosten Anderer, drängt sich da geradezu auf. Die Antwort darauf zeigt sich immer deutlicher in der Problematisierung des einen PROBLEMS, das so alt ist, wie die verkörperte Menschheit selbst. Dabei ist die Antwort so vielgestaltig, wie es Spermien bedarf, um eine Eizelle zu befruchten ... oder um im real(isiert)en Gesamtbild zu bleiben ... so vielgestaltig, wie die Diversität des Lebens, um ein Ziel zu erreichen, welches nur erreicht werden kann, weil sehr Viele den Weg zum Ziel ebne(te)n. Dem Leben als Ganzes geht es offenbar nicht um einzelne Gewinner, sondern in erster Hinsicht um den Gewinn für ALLE !


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