Eine Alternativerklärung für das Bild der Poliomyelitis. Sind Viren der primäre Auslöser oder spielen sie nur eine sekundäre Rolle ?
          Home      Inhaltsangabe      Fenster schließen      Seitenende               polio


 Nebenprojekt   X   Poliomyelitis - Alternativerklärung              


 ...Einleitung             
 ...Die Eigenschaften und Wirkungen von DDT und ähnlichen Insektiziden             
 ...Die Zusatzfaktoren, die Polio hervorrufen             
 ...Das alternative Bild             
 ...Das Virus ( Teil 1 )             
 ...Mögliche Entstehungswege der Poliomyelitis             
 ...Das Virus ( Teil 2 )             
 ...Zellen, Infektionen, Genome und Impfungen             
 ...Statistiken und akute schlaffe Lähmungen ( AFP )             
 ...Aktueller Nachtrag (2015)             


EINLEITUNG

   Polio ist ein Paradebeispiel dafür, dass ein und dieselbe Münze immer zwei Seiten hat. Ganze Generationen wachsen mit der schulmedizinischen Seite auf und kaum einer stellt diese Erklärung für Polio ... oder andere Erkrankungen ... in Frage. Es wird als erwiesen angesehen, dass Polio einzig durch ein Virus verursacht wird und dass, neben Hygiene und sauberem Wasser, nur eine adequate Impfung auf Dauer einen Schutz bietet.
Seit Jahrzehnten jedoch gibt es aber immer wieder Stimmen, die für Polio eine ganz andere Ursache in Betracht ziehen. Diese Ursachen haben nur sekundär mit einem Virus, das von außen in den Körper gelangt, zu tun. Die Ursache an sich liegt bei Vergiftungen ... unter bestimmten Voraussetzungen.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich Polio in absehbarer Zukunft in die Reihe der vermeintlichen Viruserkrankungen reihen, für die es andere Mechanismen der Entstehung gibt ... wie z. B. das HI-Virus, dem angenommenen Übeltäter der Immunschwäche AIDS. Jedem Interessierten bezüglich Krankheitsentstehung und Viruswahn möchte ich folgendes Buch ans Herz legen:
[  Die stille Revolution der Krebs- und AIDSmedizin von Dr.med.Heinrich Kremer  ].
Das Ökosystem Mensch, eingebunden ins Ökosystem Erde, ist aus vielen Bausteinen aufgebaut ... den Blick nur auf Viren zu richten, weil das große Bild nicht verstanden wird, reicht bei Weitem nicht aus.


Polio Steintafel
   Laut der medizinischen Literatur gab es Polio schon im alten Ägypten ... einziger Beweis dafür ist eine Steintafel, die das Bild eines jungen Mannes mit einem schlaffen Fuß zeigt. Auch die [  WHO  ] weist darauf hin. Hinzu kommen Bilder von Kindern auf Krücken. Optischer Nachweis statt Virusnachweis. Folgender Nachrichtentext kam im Februar 2010 heraus:

''Tutanchamun starb an Malaria und Knochenkrankheit
Nach Gentests litten mehrere Mitglieder der Königsfamilie unter Missbildungen, unter anderem durch die Köhler-Knochenkrankheit. Die Gentests erbrachten bei vier Familienmitgliedern, darunter Tutanchamun, auch Überreste des Parasiten Plasmodium falciparum, der Malaria hervorruft [...] "Eine unzureichende Blutzirkulation im Knochengewebe, die einen Teil der Knochen geschwächt oder zerstört hat, ist zusammen mit Malaria die wahrscheinlichste Ursache für den Tod von Tutanchamun", schrieb Hawass. Diese Diagnose wird durch den Fund von Gehstöcken und einer Apotheke für das Jenseits in seinem Grab gestärkt.''  [  Quelle  ]

   Kein Wort von Polio. Stattdessen taucht schon hier das Wort Malaria auf ... und wie ich später noch ausführen werde, haben Malaria und Polio so manches gemeinsam. Im weiteren Verlauf der Geschichte hört und sieht man lange Zeit nichts von derartigen schlaffen Füßen. Kein gehäuftes Auftreten, keine Epidemien. Auch nicht in Zeiten mangelnder Hygiene und unsauberem Wassers ... und die Geschichte der Menschheit ist geprägt von solchen Zeiten. Wo war das Virus in all diesen Jahrhunderten ? Warum tauchen die typischen Lähmungssymptome nachweisbar gehäuft erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf ... in einer Zeit, in der auch der Name Poliomyelitis das erste Mal Erwähnung findet ? Warum gibt es kein Polio bei Säugetieren in der freien Natur ? Warum kann Polio aber bei Affen, Hasen und Schweinen in ähnlichen Formen auftreten ... aber nur, wenn sie in der Obhut von Menschen sind, sei es unter Laborbedingungen oder im Rahmen der Viehzucht, wie es bei der Poliomyelitis der Schweine möglich ist, Stichwort Teschener-Krankheit, bei der interessanterweise eher die Ferkel erkranken, ähnlich wie es bei uns Menschen eher kleine Kinder sind, die an Polio erkranken ? [  Schweine 1  ] [  Schweine 2  ] [  Schweine 3  ]


   Anhand zahlreicher Dokumente, für jedermann im Internet abrufbar, und vor allem mittels zahlreicher Kopien aus einem [  Buch von 1953, The health finder von J. I. Rodale  ], möchte ich hier versuchen eine andere, logische und nachvollziehbare Erklärung für das Phänomen der Poliomyelitis zu erstellen, die gänzlich ohne Virus; als Hauptverursacher, auskommt und die zudem, anhand dieser Erkrankung, die allgemeine Virustheorie auf den Prüfstein stellt. Am Ende dieser Erklärung wird deutlich werden, dass, erstens,  Poliomyelitis nicht die Folge einer Virusinfektion ist und, zweitens, Viren nicht generell von außen, in böser Absicht, in den Körper eindringen, sondern ein Produkt körpereigener, symbiotischer Prozesse sind, nach dem Motto: kein Gleichgewicht im Leben ohne Viren. Zudem wird deutlich werden, dass Polio vor der Impfstoffära anderen Kriterien unterlag, als Polio nach der Verfügbarkeit eines Impfstoffes.

   Das Buch The health finder kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Gerade bezüglich Polio greift es viele Fragen auf, die heutzutage in keinem anderen Buch zu diesem Thema gestellt werden und derart miteinander in Vebindung gebracht werden. Die präsentierten Antworten sind logisch und nachvollziehbar ... und stecken voller Überraschungen. Wenn Sie wissen wollen, was Polio mit Nahrung, Wetter, Skandinavien, Israel, der Landwirtschaft, Zucker, Impfungen, Fisch, Vitamin A, der Sonne, Toxinen, dem Lebensstandard, und ... und ... und ... zu schaffen hat, dann dürften die kopierten Seiten sehr interessant für Sie sein. Eine deutsche Ausgabe gibt es leider nicht und auch das Original ist schwer zu bekommen ...
[  Daher hier der komplette Polioteil aus diesem Buch  ]. Die Dateigröße liegt leider bei 10 Mb und braucht ein wenig Zeit ...

Poliomyelitis ist die Erkrankung, die in der Lage ist, darzulegen, dass die Jahrhunderte alte Theorie der ansteckenden Viren auf falschen Interpretationen fußt ... vorausgesetzt die These vom  sogenannten AIDS-Virus hält sich länger ...

   Die Theorie zur Entstehung, Entwicklung und allgemeinen Geschichte der Poliomyelitis muss ich an dieser Stelle voraussetzen. Zur Auffrischung und Vertiefung mögen folgende Links dienen, deren Inhalte die Attribute offiziell, schulmedizinisch, wissenschaftlich oder allgemein anerkannt tragen und in Lehrbüchern weitervermittelt werden:

 [  Polio 1  ] [  Polio 2  ] [  Polio 3  ] [  Polio 4  ]
[  Polio 5  ] [  Polio 6  ]

   Somit komme ich gleich zum Alternativszenario.
Poliomyelitis. Ursachen einer Erkrankung. Voraussetzungen für die Virusentstehung.


 [ zurück zur Übersicht ]


Die Eigenschaften und Wirkungen von DDT und ähnlichen Insektiziden

   Die Hauptursache dieser Erkrankung liegt in einer Intoxikation des betroffenen Organismus mit Substanzen, die der Gruppe der Insektizide angehören. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist noch immer, obwohl um 1970 aus der westlichen Welt verbannt, das DDT. Aber auch andere Produkte aus den Reihen der Insektizide, die zum einen in der Landwirtschaft und zum anderen in der allgemeinen Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurden, und noch immer werden, können Auslöser von Polio sein. Dazu zählen sämtliche Stoffe, die folgende Nebenwirkungen haben:
  • Neurotoxizität ... nervenschädigende Wirkungen
  • Hypoglykämie ... Senkung des Blutzuckerspiegels
  • gastrointestinale Störung ... Störung im Magen-Darm-Bereich
Entsprechende Stoffe, wie Blei-, Arsen-, und Phosphorverbindungen, müssen, um das Bild der Polio zu erzeugen, über den normalen Nahrungsweg aufgenommen werden. Die Eigenschaften von DDT, als bekanntesten Vertreter der Insektizide, werden nachfolgend näher beleuchtet:

''Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) ist der Hauptvertreter der chlorierten cyclischen Kohlenwasserstoffen. Zu den weiteren wichtigsten chlorierten cyclischen Kohlenwasserstoffen gehört neben DDT auch Methoxychlor, Aldrin, Dieldrin, Endosulfan und Lindan. DDT, welches ein chlororganisches Insektizid ist, ist gut fett-, aber nur minimal wasserlöslich. Es wird in einigen Ländern in der Landwirtschaft großflächig als verstäubtes Trockenpulver (z. B. Verstäubung aus dem Flugzeug), als wässrige Verdünnungen mit Emulgatoren oder in organischer Lösung als Spray eingesetzt. Über die Rückstände in den Lebensmitteln gelangen entsprechende Mengen in die Fettdepots.  
DDT ist sehr beständig, es widersteht weitgehend sowohl meteorologischen als auch metabolischen Einflüssen. Der globale Abbau von DDT ist noch nicht sicher bekannt. Es wird von einer wahrscheinlichen Halbwertzeit von 10 Jahren und mehr ausgegangen. Hierdurch wird einerseits die Beständigkeit einer nachhaltigen pestiziden Wirkung garantiert. Andererseits reichert sich das DDT in der Umwelt an. Obwohl DDT nur sehr gering wasserlöslich ist, gelangt der Stoff zum Beispiel bei einem Plantageneinsatz in den Boden und mit den Oberflächengewässern in Seen und Meere. Der in den Meeren vorhandene Plankton, welcher das Hauptnahrungsmittel einiger Meerestiere ist, nimmt das DDT hauptsächlich auf und es gelangt somit in die Nahrungskette. ''  ... [  weiterlesen  ]

   Diese zusätzlichen Links mögen der weiteren Information dienen:

[  DDT 1  ] [  DDT 2  ] [  DDT 3  ] [  DDT 4  ] [  Link 1  ] [[  Link 2  ] [  Link 3  ]


 [ zurück zur Übersicht ]


Die Zusatzfaktoren, die Polio hervorrufen

   Die Aufnahme von DDT, oder ähnlichen Stoffen, ist aber nur der erste Schritt. Hinzukommen müssen folgende Punkte ... dabei ist zu beachten, dass, je mehr dieser Punkte hinzukommen, das Auftreten der Polio umso wahrscheinlicher ist, inklusive des Nachweises der sogenannten Wildpolioviren 1, 2, 3.
  • Hypoglykämie ... niedriger Blutzuckerspiegel 
  • starke körperliche Aktivität
  • erniedrigter Calciumspiegel
  • Phosphatmangel
  • überhöhte Nitrat- bzw. Nitritwerte im Organismus
  • Mangel an B-Vitaminen
  • Sommer mit hohen Temperaturen und anhaltenem Sonnenschein
  • Besonderheiten der Ernährung
  • Mensch sein

Hypoglykämie
   Polio tritt nur in Verbindung mit Unterzuckerung auf. 
Die allgemeinen Auswirkungen von Unterzuckerung bei Menschen sind folgende:
  • ''innere Unruhe (Nervosität)
  • rasche Muskelkontraktionen (Zittern)
  • extremer Drang nach sofortiger Nahrungsaufnahme (Heißhunger)
  • Blässe
  • Frieren
  • kalte Schweißausbrüche
  • Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes (Kopfschmerz)
  • tiefe Atemzüge (Gähnen), Müdigkeit
  • Kontrollverlust des Körpers
  • Beeinträchtigung der Fähigkeit, seine Konzentration auf etwas gerichtet zu halten (Konzentrationsstörung)
  • Beeinträchtigung der Selbstkontrollfähigkeit (Bewusstseinsstörung)
  • Störungen des Lage- und Bewegungssinns (Propriozeption)
  • Störungen der Bewegungskoordination (Ataxie)
  • räumliche und zeitliche Orientierungsstörungen (Verwirrtheit)
  • Sprachaufbau und Sprachvermögen sind beeinträchtigt (Sprachstörung)
  • Störung des Binokularsehens, sehen von Doppelbildern (Diplopie)
  • Gefühlstaubheit (Anästhesie) z.B. in der Zungenspitze
  • Wesensveränderung
  • deutlich gesteigerte Erregbarkeit
  • impulsive und aggressive Reaktion (Wutausbrüche)
  • vermehrte Adrenalinausschüttung 
  • anhaltend schneller Herzschlag, hoher Puls von über 100 Schläge pro Minute (Tachykardie)
  • Blutdruckerhöhung (Arterielle Hypertonie)
  • beschleunigte und oder vertiefte Atmung (Hyperventilation)
  • teilweisen oder kompletten Funktionsverlust eines Körperteils (Lähmung) unter dem Klinischen Bild eines Schlaganfalls
  • ungewollte starke Muskelanspannung (Krampf)
  • plötzlich einsetzende, kurz andauernde Bewusstlosigkeit (Synkopen)
  • schwere psychische Störung (Psychose)
  • alle anderen Arten von neurologischen Ausfällen'' 
[  Quelle  ]


Starke körperliche Aktivität
   Auch diese Form der Betätigung führt zu einer Absenkung des Bluzuckerspiegels. Zudem kommt es, gerade im Sommer, zu vermehrtem Mineralstoffverlust und zu oxidativem Stress auf zellulärer Ebene. Hinzu kommt die gesteigerte Atmung und dadurch bedingte Verschiebungen im Stoffwechsel. Aber auch das vermehrte Atmen durch den Mund fördert die Aufnahme und das Verschlucken von z.B. Insektiziden während landwirtschaftlicher Arbeiten oder Aktivitäten in insektizidhaltiger Umgebung. Dabei darf man nicht vergessen, dass die größten Polioepidemien in den Jahren 1930 - 1960 stattfanden, hauptsächlich in den USA. Damals wurde er Umgang mit Insektiziden anders gehandhabt, als heute. Schwere Arbeiten in Insektizidnebeln, ohne heutige Schutzmaßnahmen, waren zu jener Zeit nichts Ungewöhnliches.
Noch erwähnenswert an dieser Stelle ist der hohe Flüssigkeitsverlust und die dadurch bedingte Verlangsamung der Darmarbeit, woraus ein längeres Verbleiben der Nahrung im Darm, eine verlängerte Interaktion und eine höhere Konzentration von Inhaltsstoffen, folgt.


Ein erniedriger Calciumspiegel
   Verschiebungen des Blutcalciums erfolgen z. B. durch Blutzuckerabfälle, aufgrund metabolischer Regelmechanismen, aber auch durch die vermehrte Produktion von Vitamin D durch Sonnenlicht. Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen sammelt sich Vitamin D im Schweiß auf der Haut an und wird innerhalb der folgenden Stunden vom Körper durch die Haut aufgenommen. Vitamin D erniedrigt den Calciumspiegel. Wie sich ein derartiger Mangel im Körper äußert, und welche Rolle Calcium spielt,  ist im Folgenden aufgeführt.

''Mit einem Körperbestand von 1–1,1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 % des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich in Knochen und Zähnen – die calciumreiche Verbindung Hydroxylapatit (Ca5(PO4)3(OH)) verleiht ihnen Stabilität und Festigkeit. Gleichzeitig dienen die Knochen als Speicher für Calcium – bei Calciummangel kann ein Teil davon aus den Knochen gelöst und für andere Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Die Knochenentkalkung, Osteoporose, kommt vor allem bei älteren Menschen vor. Innerhalb der Zellen ist Calcium an der Erregung von Muskeln und Nerven, dem Glykogen-Stoffwechsel, der Zellteilung sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt. Wie erstmals Setsuro Ebashi nachwies, führt erst der Einstrom von Calcium-Ionen in die Muskelzellen zu einer Kontraktion der Muskulatur. Außerhalb der Zellen ist Calcium an der Blutgerinnung und der Aufrechterhaltung der Zellmembranen beteiligt. Im Blut muss ständig eine Konzentration von 2,1–2,6 mmol/l Calcium gegeben sein. Sie wird durch die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon reguliert. Nur 0,1 % des im Körper vorhandenen Calciums findet sich im Extrazellularraum, davon ist 30–55 % an Proteine gebunden, 5–15 % liegt in Form von Komplexen vor (z. B. Calciumhydrogencarbonat, Calciumcitrat, Calciumsulfat, Calciumphosphat oder Calciumlactat). Nur ca. 50 % des extrazellulären Calcium liegt in frei ionisierter und damit in biologisch aktiver Form vor.''

[  Quelle  ]


Phosphatmangel
''Phosphate bzw. Phosphatreste spielen eine wichtige Rolle in der Biochemie lebender Organismen. Sie sind beteiligt am Aufbau biologisch wichtiger Moleküle, etwa der Desoxyribonukleinsäure (DNA). Im Phosphodiester/Phosphotriester-System von Adenosindiphosphat (ADP) und Adenosintriphosphat (ATP) wird ADP durch Übertragung einer Phosphatgruppe "energetisch aufgeladen" (ADP + Pi + Energie => ATP) und ATP kann durch Abspaltung einer Phosphatgruppe - an anderer Stelle in der Zelle - wieder Energie abgeben (ATP => ADP + Pi + Energie). Wichtig in der Biochemie ist auch die Phosphorylierung, d.h. die selektive Übertragung von Phosphat auf Proteine. Kovalent an Proteine gebundenes Phosphat wirkt als molekularer Schalter und ermöglicht Regulation von metabolischen Vorgängen. Übertragen werden sie hier von der großen Klasse der Proteinkinasen, wieder abgespalten von Proteinphosphatasen.
In der menschlichen Ernährung kommt Phosphat eine wesentliche Rolle im Energiestoffwechsel und im Knochenaufbau zu. Es verbindet sich mit Calcium zum festen Calciumapatit. Der Phosphatspiegel ist wichtig im Zusammenhang mit dem Calciumstoffwechsel. 

Phosphatmangel und Mangelernährung kann zu schweren Phosphatmangelerscheinungen führen. Auch die Gabe von Insulin führt zu einem Abfall des Phosphatspiegels. Die Einnahme von großen Mengen an Antazida führt im Magen zur Bindung von Phosphat an das Medikament und damit zu einer verminderten Phosphataufnahme. Chronischer Durchfall kann über vermehrten Phosphatverlust zu einer Hypophosphatämie führen. Mehrere angeborene Erkrankungen des Phosphattransportsystems in der Niere führen zu Phosphatverlusten über den Urin. Weitere Ursachen einer Hypophosphatämie sind Vitamin D Mangel, respiratorische Alkalose, Nebenschilddrüsenüberfunktion (primärer Hyperparathyreoidismus) und das Syndrom des hungrigen Knochens nach chirurgischer Entfernung der Nebenschilddrüsen. Als weitere Ursache der Entstehung einer Hypophosphatämie ist die Durchführung der Hämodialyse bei Patienten mit Niereninsuffizienz zu nennen, bei der dem Blut unter anderem auch Phosphat entzogen wird.

Das Absinken des Phosphatspiegels führt in allen Zellen zu einem Abfall der energiereichen Phosphatverbindung Adenosintriphosphat. In den Erythrozyten sinkt der Spiegel von 2,3-Bisphosphoglycerat ab; dadurch wird die Sauerstoffabgabe vom Blut an das Gewebe erschwert.

Eine schwere Hypophosphatämie (Phosphatspiegel im Serum < 0,3 mmol/l) kann durch Zerstörung von roten Blutkörperchen zur hämolytischen Anämie führen und durch Zerstörung von Muskelzellen zur Rhabdomyolyse. Eine ausgeprägte, chronische Hypophosphatämie kann zu Mineralisationsstörungen des Knochens führen. Bei Krankenhauspatienten ist eine moderate Hypophosphatämie mit erhöhten Komplikationsraten im Krankheitsverlauf assoziiert, möglicherweise ist der niedrige Phosphatspiegel aber nicht die Ursache der Komplikationen, sondern Folge des schwereren Krankheitsverlaufs (siehe auch Surrogat-Marker).''

[
 Quelle  ]

   Besonders reichlich Phosphat benötigen Kinder und Schwangere, allerdings waren schon vor Jahrzehnten viele Böden arm an Phosphat, was sich natürlich auch in den entsprechenden Erzeugnissen der Landwirtschaft niederschlug.


Überhöhte Nitrat- bzw. Nitritwerte im Organismus
  Und wieder komme ich auf die Landwirtschaft und damit zwangsläufig zur Nahrung zurück. Seit der intensiven Nutzung von Nitratdüngern sind unsere Zellen diesen Stoffen fast unausweichlich ausgeliefert, mehr noch in Regionen, wo es keine Regelung für den Mengeneinsatz von Nitratdüngern gibt. Nitrate und Nitrite lassen zwar Pflanzen schneller und üppiger wachsen, aber der Preis für Mensch, Tier und Pflanze in Form nitrosativen Stresses ist enorm. Hinzu kommen Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, sogenannte Konservierungsstoffe. Organismen reagieren sehr empfindlich auf Ungleichgewichte bei Stickstoffverbindungen, ganz besonders auf Stickstoffmonoxide.

''Nitrite sind toxisch. Das Nitrition reagiert mit den Eisenatomen in eisenhaltigen Enzymen der Zellatmung sowie des Hämoglobins. Letzteres wird durch Nitrit zu Methämoglobin oxidiert (siehe auch Methämoglobinämie), wodurch die Fähigkeit zum Sauerstofftransport verlorengeht. Ferner sind Nitrite an der Bildung kanzerogener Nitrosamine beteiligt.
Auch für Fische ist Nitrit giftig, wobei eine starke Abhängigkeit vom pH-Wert des Wassers besteht, da nur die Salpetrige Säure durch die Kiemen in den Körper gelangen kann. Die LD50 (akute Giftigkeit) für Salpetrige Säure liegt für alle Fischarten übereinstimmend um 0,01 mg/l. Einen weiteren Weg in den Fisch finden Nitrit-Ionen durch einen aktiven Transportmechanismus, der eigentlich der Aufnahme von Chloridionen dient, wenn deren Konzentration im Wasser deutlich unter ca. 15 mg/l liegt.
Organische Nitrite wirken im Körper als Stickstoffmonoxid-Donatoren und verfügen dadurch über dessen Wirkung, die über einen second-messenger-Mechanismus eine Entspannung der glatten Muskulatur und eine Vasodilatation herbeiführen. Bei Überdosierung auch therapeutisch genutzter Nitrite kann es zu starkem Abfall des Blutdrucks, Kreislaufkollaps bis hin zum Schock kommen.''

[
 Quelle  ]

   Die weitaus größere Rolle bezüglich der Enstehung der Polio, inklusive des Virusnachweises, liegt aber in der Störung des Stickstoffmonoxid-Haushaltes.
Diese Störung können ausgelöst werden durch:
  • ''körperliche Bewegung mit erhöhtem Sauerstoffumsatz in Mitochondrien
  • andauernde exogene Nitritzufuhr
  • endogene NO-Stimulation bei hoher und andauernder Antigen-Belastung (Bakterien u.a.)
  • Provokation durch Endotoxin, oft organspezifisch
  • Chemikalienbelastungen
  • Psychostress
  • intolerable Nahrungsmittel
Doch auch zahlreiche andere Stoffe dienen als Quelle:
  • zahlreiche Konservierungsmittel (Lindan, Pentachlorphenol, halogenierte Fungizide),
  • 8000 Färbemittel (halogenierte Kohlenwasserstoffe, Phosphorsäureester, Formaldehyd, Ammoniak...)
  • Stickoxide
  • Nitrosamine
  • Ozon
  • aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren,
  • Benzanthrazen u.a.,
  • Metallstäube,
  • organische Lösungsmittel
  • Schwermetalle
  • Pestizide, Insektizide u.a.
  • Nitrate, Nitrosamine
  • aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe
  • Weichmacher von Kunststoffen
Pathologische Folgen des nitrosativen-/oxidativen Stresses:

Da Stickstoffmonoxid ( NO ) im Organismus in allen Geweben des menschlichen Körpers vitale Aufgaben erfüllt, sind Störungen des NO-Haushalts gravierend für das Umschlagen der Gesundheit in Funktionsstörungen und bei anhaltendem nitrosativen-/oxidativem Stress entstehen schließlich Krankheiten, die weiter unten aufgeführt sind.

Pathologische Folgen des nitrosativen-/ oxidativen Stresses
  • Störung der Mitochondrientätigkeit
  • Störungen der Zuckerverwertung (pathol. Laktatazidose)
  • Störungen der Neurotransmitter-Funktion
  • Störungen des Cholesterinstoffwechsels
  • Störung der Steroidhormonsynthese
  • Störungen der Hämsysteme
  • Erzeugung von Mutationen
  • Störung der Apoptose ( herbeigeführter Zelltod, benötigtes Selbstmordprogramm von Zellen )
  • Superoxid- und Peroxinitritbildung (hochtoxisch)
  • Störung des Zinkhaushaltes
Diese Störungen können sich folgendermaßen manifestieren:
  • Fettansatz
  • Chronische Unterzuckerung
  • Erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte
  • Aktivierung von Protoonkogenen
  • Erhöhung von Prostaglandinproduktion; Folge: hoher Entzündungsstatus
  • Negative Beeinflussung von Serotonin-abhängigen Funktionen, wie Schlaf, Verdauung, Psychosomatik
Das sich vermehrt bildende Peroxinitrit ist hochtoxisch und wirkt stark oxidierend auf:
Folgen der Nitrosierung:
  • Fibromyalgie (nitrose Serotonin-Autoantikörper-Bildung bei FMS bekannt)
  • fehlendes Melatonin bedeutet Ausfall eines wirksamen NO-Scavangers,
  • fehlendes Melatonin bedeutet Ausfall des Schlafhormon-Triggers Vasotocin,
  • fehlendes Melatonin bedeutet Wegfall des Schutzes von Pankreaszellen (dieser reagiert besonders empfindlich auf NO und schützt sich normaler Weise durch Melatonin- und GABA-Rezeptoren vor nitrosativem Stress. Fehlen diese Schutzsubstanzen, werden Pankreaszellen zerstört.)
  • Das Risiko für Autoimmunerkrankungen ist sehr hoch (Kolb et al. 1998).
  • Schlafstörungen
  • Mangelnde Entspannung
  • Parkinson''
[  Quelle  ], sowie weitere Links: [  Sticksoffmonoxid  ]


Mangel an B-Vitaminen
   Gerade Vitamine des B-Komplexes spielen eine wichtige Rolle bei allen Funktionen der Zellen. Sie wirken auf die Zellteilung, die Reizleitung, die Enzymbildung, den Energiehaushalt und Stoffwechsel. Hierzu ein Überblick der einzelnen [  Vitamine  ]:


Sommer mit hohen Temperaturen und anhaltenem Sonnenschein
   Arbeiten in der Landwirtschaft, in heißen Sommern, wenn die Sonne sticht, sind kein Vergnügen. Schwerer körperlicher Einsatz führt zu Flüssigkeitsverlusten, Mineralien gehen verloren. UV-Strahlung, die über ein gewisses Maß hinausgeht bedeutet Stress für Körperzellen. Sonneneinstrahlung im Sommer lässt den Körper schnell ein Maximum an Vitamin D [  Vitamin D  ] produzieren, welches Calcium und Phosphat in die Knochen verschiebt, so daß den Zellen weniger zur Verfügung steht. Allerdings stellt nicht jeder Mensch gleich viel Vitamin D unter ähnlichen Bedingungen her.
Folgende Faktoren verschlechtern die Produktion von Vitamin D:

  • dunkle Hautfarbe
  • Mangel an Cholesterin und Magnesium
  • geographische Lage oberhalb des 42. Breitengrades
  • zunehmendes Alter

Ernährung
  Wie eigentlich bei allen sogenannten Infektionskrankheiten, aber auch bei vielen anderen degenerativen und systemischen Erkrankungen, spielt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle [  Mangelernährung  ]. Sie entscheidet über den Aufbau von Körperzellen, über Kommunikationsprozesse im Körper, sie stellt Bausteine zur Verfügung, sie ermöglicht Regelmechanismen ... kurz, man ist, was man isst. Nun ändern sich aber Ernährungsgewohnheiten und auch Ernährungsmöglichkeiten. Zudem bleibt die Qualität der Nahrung nicht immer konstant. Alles ist diversen Schwankungen und Einflüßen unterworfen ... und wird bei vielen Krankheiten überhaupt nicht berücksichtigt. Berücksichtigt werden muß auch, dass sich Nahrungsmittel regional sehr stark unterscheiden und, gerade in der westlichen Welt, diversen Strömungen und technischen Möglichkeiten unterworfen sind. Polio und Nahrung, werden Sie jetzt fragen ... wie soll es denn da einen Zusammenhang geben ? Und doch, genau wie im noch verbleibenden, sich anschließendem Punkt, sind die Zusammenhänge manchmal so banal und doch so weitreichend in ihrem Beitrag zur Klärung manchen Rätsels bezüglich Polio ... und vieler anderer Erkrankungen.


Mensch sein
   Einfach nur von einem Virus auzugehen und als Hauptverdächtigen zu präsentieren, untergräbt von vornherein das Bemühen Alternativen zu finden. Gerade der Mensch ist ein sehr komplexes Ökosystem, eingebunden in ein noch viel größeres System. Kleinste Änderungen verschiedener Parameter können unvorhersehbare und nicht wieder rekonstruierbare Auswirkungen auf den Mensch selbst, aber auch auf seine Umgebung haben. Hinzu kommt, dass der Mensch, je nach Wachstumsphase, jedes Mal neu bewertet werden muss. Zusammenhänge, die sich bei erwachsenen Männern offenbaren, können oftmals nicht auf schwangere Frauen, auf nicht schwangere Frauen, auf Säuglinge oder Kinder übertragen werden. Jeder Lebensabschnitt hat seine Besonderheiten. Genauso wie die Zeit, in der man lebt. Vor 60 Jahren liefen viele Dinge anders als heute, vor 1000 Jahren erst recht. Auch das persönliche Umfeld, die Lebensbedingungen, prägen uns Menschen, genau wie jeden anderen Organismus ... Stichwort Epigenetik. Und dass Organismen einfach nur Sklaven ihrer Gene sind ... diese Ansicht ist längst überholt. Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass jede einzelne Zelle auf sämtliche äußeren Einflüße reagiert ... und dementsprechend in der Lage ist, das eigene Genom anzupassen und zu verändern und diese neuen Informationen zu vererben. Dafür braucht es unter anderem Viren.

   Gerade Kinder und Schwangere sind bezüglich ihres Stoffwechsels und ihres Mineralstoffbedarfs in einem ganz anderen Licht zu sehen. Hinzu kommt das Stillen, und sogar die  Blutgruppen  sollte man nicht außer Acht lassen. Die Liste könnte lange weiter geführt werden ... unterm Strich kann man jedoch vereinfachend zusammenfassen: Krankheiten entstehen aus einem Netzwerk von Faktoren, was auch der Grund dafür ist, warum manche an einer Krankheit erkranken und andere eben nicht ... so wie es bei der Poliomyelitis auch der Fall ist. Würde man nur DDT, oder ähnliche Toxine, als Grund für die Entstehung der Lähmungen ansehen, würden viele Puzzlestücke auf der Strecke bleiben, genau wie bei der Erklärung der Krankheitsentstehung mittels eines Viruses. Das Bild der Polio ist vielschichtig ... wie das der meisten Krankheiten.

 [ zurück zur Übersicht ]


Das alternative Bild

  Soweit also zu den einzelnen Faktoren, die es in irgendeiner Kombination schaffen, das Bild der Poliomyelitis auszubilden, Poliovirus inklusive. Nun bin ich kein Wissenschafter und zudem der Meinung, dass Forschung niemals das gesamte Leben erklären kann ... wie mein Projekt GOLD-DNA aufzeigen soll  ... ich habe keine Geräte, keine freien Gelder, kein Labor, kein naturwissenschaftliches Studium und dergleichen, um meine Behauptungen zu überprüfen. Alles was ich habe sind Informationen, aus zahlreichen Quellen, glaubhafte wie rätselhafte, alles Puzzlestücke ... und zusammengelegt ergeben sie folgendes:

   Polio ist eine Erkrankung der Neuzeit, nicht älter als vielleicht 200 Jahre. Warum sollte ausgerechnet zur damaligen Zeit das Poliovirus die Bühne der Infektionen erklimmen ? Warum trat es so unspektakulär auf, wenn es so neu war, dass niemand einen Schutz hatte ? Oder war es andersherum ... gab es das Virus schon immer, aufgrund schlechter Hygiene aber waren die meisten Menschen bereits vor dem Virus sicher und nun, im Rahmen besserer Hygiene fiel dieser natürliche Schutz weg ? Sonst bedeutet mehr Hygiene doch immer, dass man vor Erregern sicher ist ? Aber die ganze Welt konnte doch nicht plötzlich komplett von besserer Hygiene und sauberem Wasser profitieren, oder ?
Nun, hier mal ein kleiner geschichtlicher Ausflug ...

1765  Boerhaave correlates paralysis with exposure to mercury fumes
1789 British physician Michael Underwood provides first clinical description
1824 Cooke associates paralysis with inhaling or swallowing mercury, arsenic or lead
1830–1840 Emerson reports that the vital statistics for Philadelphia record more than 8,000 deaths from diseases of the nervous system in a decade, out of a population of 226,693.
1832 Turner blames the "dry belly-ache" of the Caribbean, which sometimes includes paralysis and is sometimes fatal, on lead poisoning
1840 Jacob Heine describes polio's clinical features and the involvement of the spinal cord
1850 Colton documents a patient who becomes paralyzed a week after swallowing arsenic
1867 First use of arsenical insecticide
1879 Vulpian produces paralaysis in a dog with lead
1880 Barrel spray pump first appeared on American market. Quantity of poison left on fruit due to pesticide applications judged insignificant.
1883 Mills reports 7 cases of paralysis resulting from consumption of a poisoned pumpkin pie. One young man became paralyzed fully 9 days after eating the pie.
1885 First outbreaks of paralytic shellfish disease reported in districts around the North Sea of Europe
1887 Starr points out that alcoholic spirits, but not wine and beer, sometimes produce paralysis. Distillation is a common cause of lead poisoning
1887 First polio epidemic in Sweden (43 cases)
1892 Lead arsenate first proposal as insecticidal spray
1894 132 cases in first US outbreak in Vermont
1895 Putnam states that it is generally accepted that polio has a toxic cause, although different toxins may produce slightly different symptoms. He rejects an infectious cause
1896 Caverly blames an epidemic in Vermont on "a specific poison". There was no evidence pointing towards contagion
1900 Stieglitz produces paralysis in 36 animals with lead poisoning
1900 Onuf reports a painter with paralysis in both legs. Until the 1920s most paints were lead based
1900 Cause of an epidemic of arsenic poisoning among British beer drinkers went undiscovered for 6 months. Symptoms included motor paralysis.
1900 Epidemic of arsenic poisoning around Manchester, England. It affected beer drinkers for six months until the cause was found.
1903 Phillippe and Gauthard report a case of anterior poliomyelitis from lead poisoning
1905 First severe polio epidemic in Sweden (886 cases)
1907 Emerson reports that, in an epidemic of polio in Massachusetts, that no breastfed baby was paralyzed
1907 First use of arsenates in dust form
1908 Landsteiner & Popper inject materials from the spinal column of a boy who died of polio into a monkey causing a similar disease. This is accepted as definitive proof of infectious causation
1908 Collins and Martland report poliomyelitis in a man using potassium cyanide as a silver polish
1909 Flexner & Lewis were able to create paralytic symptoms by passaging polio spinal cord material from a human through a series of monkeys
1911–1913 Three years of polio in Sweden (6,764 cases)
1915 Paradichlorobenzene recommended in US for clothes moths and carpet beetles
1916 Large epidemic of polio in the New York City area (over 9,000 cases resulting in 2243 deaths). Nationwide there were about 27,000 cases and 6,000 deaths
June–Oct.
1916
Polio epidemic in New York and surrounding states with 8,900 cases and 2,400 deaths
1921 Franklin Delano Roosevelt comes down with polio when on vacation on the Bay of Fundy 
1924 First commercial use of airplanes for applying insecticides
1925 Aycock and Eaton state that "Our present knowledge permits only speculation concerning the mode of infection"
1927 First outbreak of paralytic shellfish disease in California.. Also the largest ever number of poliomyelitis cases in this state (1,298)
1929 Zinc-based lithopone overtakes white lead as the primary paint pigment
1936 Paralysis occurs two weeks after an operation on three members of one family, perhaps caused by the anaesthetic
1936 Charles Armstrong of the USPHS sprays picric acid and alum solution into the noses of 4,600 Alabamans, to no avail
1936 Maurice Brodie's vaccine from ground up spinal cords of monkeys injected with polio virus is revealed to have caused at least one death and three cases of paralysis in humans and other scientists did not find that it protected monkeys from polio virus injections
1936 Polio-like intranuclear inclusion bodies found in children dying of lead poisoning.
1938 Lumsden states "On epidemiological grounds alone, it appears conceivable that poliomyelitis is not caused by a living microorganism or a virus but by a toxin."
1939 The polio-vaccinologist Sabin states "We possess no knowledge of the actual portal of entry into the human body"
1939 Insecticidal properties of DDT discovered by JR Geigy SA in Switzerland
1940 McKhann states "The portal of entry of the virus has not been definitely established"
1942 DDT Introduced to the UK and the US
1943 "DDT…became a [British] war priority of the highest order, ranking with penicillin and radar, and nothing was allowed to stand in its way."
1944 Lillie et al show that DDT can produce degeneration of cells in the spinal cord
1944 Mass production of DDT begins in the UK and US
1945 Stomach contents of fish from polluted rivers produced weakness in monkeys after a few days. The material had been sterilized to eliminate infectious agents. Emulsion of spinal cord of this monkey produced paralysis of the left leg when injected into another monkey.
1946 First year DDT used for pest control in the United States
1949 A Public Health Service study of the Detroit-Windsor area is launched under the 1909 boundary treaty in response to Canadian complaints about pollution from Detroit
1950 US Public Health Industrial Hygiene Medical Director, J.G. Townsend, notes the similarity between parathion poisoning and polio and believes that some polio might be caused by eating fruits or vegetables with parathion residues
1952–1962 Years of London Smog before the Clean Air Act
1953 EQ-53 formulation of DDT released for use mothproof clothes by washing them
1954 Nearly two million US children participate in vaccine field trials.
1954 April  First of 440,000 trial inoculations using the Salk vaccine. 210,000 got a placebo.
1955 April  Salk vaccine pronounced safe and effective by Thomas Francis, who had previously employed Salk at his lab
1955 April  Jonas Salk awarded US Medal of Merit from President Eisenhower
1955 April  First paralysis from Salk vaccine reported
1955 April  First of 204 vaccine-associated cases of polio reported. About 75% were paralytic. 11 died.
1955 April  Cutter vaccine recalled after 380,000 children vaccinated with it, but many paralyzed or killed
1957 Of 67 high priority people (under 20 and pregnant women) only 25 million had the full three shots of vaccine, 22 million had 2, 11 million had one and 9 million remain unvaccinated
1962 Dr. Bernard Greenberg testifies that changes in the definition of polio in 1955 significantly reduced the number of cases
1962 Sabin vaccine made with live attenuated virus was preferred in most locations to the Salk vaccine
1962 US Switches to Sabin live polio vaccine
1962 July First reports of paralysis shortly after receiving the Sabin (attenuated live polio virus) vaccine

Copyright July, 2007 by David Crowe, mit freundlicher Genehmigung

   An dieser Stelle möchte ich Sie bezüglich der oben aufgeführten Tabelle auf das Jahr 1921 hinweisen, das Jahr, in dem der damalige Präsident der USA, Franklin Delano Roosevelt, an Polio erkrankte, woraus der berühmte March Of Dimes hervorging ... oder handelte es doch eher um das Guillain-Barré-Syndrom ?
[  Roosevelt 


   Polio wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Schweden erwähnt [  Schweden 1  ] [  Schweden 2  ] [  Schweden 3  ].  Hilfreich bei der Einordnung und der Verknüpfung von Ereignissen ist der Stand der Entwicklung auf dem Gebiet der Insektizide im zeitlichen Kontext. Dabei wird ersichtlich das z. B. Pariser Grün ( Schweinfurter Grün ) schon 1867 eingesetzt wurde. [  Zeittafel  ] [  Pariser Grün  ] [  Pestizide  ]. DDT wurde 1874 erfunden. Aber auch andere Insektizide auf Basis von Arsen und Blei waren längst im Einsatz. Bleivergiftung äußert sich u. a. durch Schädigung zentraler und peripherer Nerven, weiterhin beeinträchtigt sie die Blutbildung und führt zu Magen-Darm-Beschwerden und Nierenschäden [  Blei 1  ] [  Blei 2  ]. Mit Arsen verhält es sich nicht anders [  Arsen 1  ] [  Arsen 2  ]. Das Ende des 19. Jahrhunderts ist geprägt von zahlreichen Entdeckungen und Nutzungen von Insektiziden im Bereich der Landwirtschaft und der allgemeinen Schädlingsbekämpfung. Die dabei in die Ökologie eingeführten Substanzen waren, wie oben bereits dargestellt, zum großen Teil nervenschädigend, zell- und erbgutverändernd.

Polio Zeittafel1

  Polio beginnt seinen Schreckenszug beinahe zeitgleich mit dem vermeintlichen Siegeszug der Insektizide, wie das folgende, Impfkritikern wohl bekannte, Schaubild deutlich macht:

Polio Zeittafel2

   Der Vollständigkeit halber noch ein weiteres Bild, das der Ein oder Andere wahrscheinlich auch schon aus diversen Publikationen kennt:

Polio Zeittafel3

  Sicherlich kann man an dieser Stelle einwenden, dass dieses Zusammentreffen der Insektizidproduktion und der Poliomanifestierung bloßer Zufall ist ... jedoch verliert dieser Zufall mehr und mehr an seiner Zufälligkeit, je mehr man gehäuftes Auftreten von Polio mit Insektiziden in Zusammenhang zu bringen versucht. 1916 kam es zum ersten großen Polioausbruch in New York City. 1915 startete die erste bedeutsame Großproduktion von Chlorbenzol, dem Ausgangsstoff von DDT, im Staat New York durch die Firma Hooker Electromechanical Production. Weitere Ausbrüche in den USA folgten, während die Produktion und die Verwendung von Insektiziden, hier vor allem DDT, weiter zunahm. DDT wurde sogar für private Anwendungen angepriesen und genutzt. Tapeten wurden damit getränkt, Kinder gegen Läuse eingesprüht, Küchen benebelt und dergleichen mehr. Um einen kleinen Einblick in die sorglose Benutzung von DDT zu bekommen, unvorstellbar für heutige Zeiten, sei  diese  Seite empfohlen oder aber dieses  Video  ... und gerade in dem Video wird der Zusammenhang zwischen Sommer, Sonne, Unterzuckerung und Kindern bezüglich Polio in den USA deutlich.

   Auf den Philippinen kam es nach dem 2. Weltkrieg zu Polioausbrüchen ... und wieder war DDT im Spiel, zur Malariabekämpfung, ausgebracht von stationierten US-Soldaten. Sogar ein kleiner Polioausbruch in Berlin, 1947, lässt sich mit DDT in Verbindung bringen. Ironischerweise wurde dort DDT benutzt, um eine drohende Polioepidemie abzuwenden. Genau wie in  Wytheville , Virginia in 1950 ... DDT-Einsatz zur Poliobekämpfung. Oder in  Iowa  . Dort begann man mit dem Ausbringen von DDT ab 1940, welches später auch der Bevölkerung frei zugänglich war.  Polioepidemien  ließen nicht lange auf sich warten. Auch in  Israel  wurde lange Zeit DDT eingesetzt, z. B. gegen Bettflöhe ... und Polio kam. Und selbst vor den Eskimos in der kanadischen Arktis machte Polio nicht halt, das war im Jahr 1948-49. Zu dieser Zeit waren die Insektizide schon über 50 Jahre im Umlauf, genug Zeit, um ihre Spuren auch global zu hinterlassen [  Fisch  ]. Aber auch die Erforschung und Rohstoffausbeutung der Arktis hinterließ manch ökologische Zeitbombe [  Polarforschung 1  ] [  Polarforschung 2  ]. Es gab Ausbrüche in Australien und Neuseeland und auch dort wurde mit Insektiziden, allen voran DDT nicht gespart [  Australien 1  ] [  Australien 2  ].

   Doch nicht nur in fernen Zeiten gab es diesen Zusammenhang. Gerade in den letzten Jahren tauchen immer wieder Berichte und Meldungen von Polioausbrüchen in Ländern wie Indien, Nigeria, Uganda, Pakistan und Afghanistan auf. Aber auch in diesen Ländern kommt noch heute DDT zum Einsatz, obwohl im Westen seit Jahrzehnten verbannt. Dort wird es, im Namen der WHO, zur Malariabekämpfung eingesetzt, sei es als Spray in Innenräumen oder in Form von Netzen, welche mit DDT behandelt sind.
Besonders in Indien, mit den höchsten Fallzahlen an Polio, kommt DDT häufig zum Einsatz. Hervorzuheben sind an dieser Stelle die Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh, die größten Feuchtgebiete Indiens und damit die bedeutendsten Brutstätten für Malaria in ganz Indien. Gegen Malaria wird DDT eingesetzt. Beide Gebiete zählen zu denen, wo bereits in der Vergangenheit erhöhte Insektizidwerte in Milch, Wasser und Böden gefunden wurden und noch immer gefunden werden. Kurioserweise stammen die meisten Poliofälle aber auch aus diesen beiden Gebieten [  Indien 1  ] [  Indien 2  ]. Hinzu kommt die hohe Konzentration von Arsen im Trinkwasser in diesen Gebieten.
Und gleiche Zusammenhänge gibt es auch in Afrika, genauer gesagt, in Nigeria ... auch hier der gleiche Zusammenhang von Polio und Insektiziden: [  Nigeria 1  ]. Aktuell ( 2010 ) gibt es nach vielen Jahren wieder Polio-Fälle in Tadschikistan [  Tadschikistan  ]. Interessant in diesem Zusammenhang sind folgende Links: [  Link 1  ] [  Link 2  ].
Weitere Beispiele könnten problemlos aufgeführt werden, zu offensichtlich sind die Verbindungen zwischen Toxinen und Polio ,,, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.. Das Internet ist voll mit diesen Artikeln ... nur das Suchen gestaltet sich leider sehr zeitraubend.

  Alles Zufall, kein Beweis ... genauso gut könnte man stundenlanges Fernsehen oder literweise Cola oder irgendetwas anderes, unter irgendwelchen Bedingungen, mit Polio in Verbindung bringen. Sicher, könnte man, aber keiner dieser Einflüsse hat die gleichen Symptomerscheinungen in vornehmlich kindlichen Körpern.
Ein Argument, welches den Zusammenhang zwischen verschiedenen Insektiziden bzw. Toxinen und Polio schmälern kann, ist:
Wenn diese Stoffe soviel Verbreitung gefunden haben und noch immer in der Natur verweilen, warum hat es dann nicht viel mehr Fälle von Polio gegeben ? Genau hier kommen nun all die anderen Punkte ins Spiel, die ich nahezu am Anfang des Textes aufgeführt habe. DDT alleine reicht nicht als Erklärung, genauso wie Kohlendioxid nicht als Erklärung für Klimaveränderungen ausreicht oder Musiknoten allein nicht die Faszination eines Liedes beschreiben können. Und gerade Naturvorgänge haben immer komplexere Strukturen und mehrere Ebenen, auf denen Entwicklungen vorangetrieben werden. Was also könnten die weiteren Mechanismen hinter der Polioerkrankung sein ?

 [ zurück zur Übersicht ]


Das Virus ( Teil 1 )

   Angenommen ein Virus funktioniert so, wie es allgemeinhin angenommen wird.  Demnach hätte sich das Poliovirus, wie viele andere Viren ( Masern, Herpes, Noro, ... ) in Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht wesentlich vom heutigen Virus verändert. Keine Spur der Anpassung, trotz reichlich Herausforderungen. Beim Poliovirus sind noch immer die gleichen 3 Typen unterwegs, um die Gegend unsicher zu machen, sie tragen noch immer die gleichen Namen und haben ihr Genom anscheinend nicht wesentlich verändert ... weshalb zur Impfstoffherstellung noch immer die gleichen Stämme, wie in der Anfangszeit der Polioimpfung, benutzt werden. Ob Viren nun leben oder nicht oder irgendwo dazwischen weilen, vermag auch heute keiner zu wissen, wie dann ein Impfstoff einen abgeschwächten Lebendvirus beinhalten kann entzieht sich meinen Erkundigungen.

... ''Seit 1998 wird die Schluckimpfung mit abgeschwächten Lebendviren nicht mehr angewandt. Die früher gelegentlich vorkommenden Impferkrankungen können so nicht mehr auftreten, denn der Totimpfstoff kann keine Erkrankung auslösen.'' ...

[  Quelle  ]

   Wie dem auch sei, Viren wird eine sehr ausgeklügelte Anpassungsfähigkeit nachgesagt, sie sollen raffiniert und beinahe schon schlau sein ... mit einem Genom, welches den Bruchteil eines Genoms eines einfachen Bakteriums ausmacht. Auch scheinen sie sehr genügsam zu sein, denn in den Spinalkanal und in die Zellen des Vorderhorns zu gelangen, schaffen sie nur selten, bei Kindern, die doch noch längst kein voll ausgebildetes Immunsystem besitzen oder unterernährt sind. Und trotz ihrer langen Virusgeschichte und ihres schnellen Vermehrungstempos sind sie auch heute noch nicht weiter gekommen. Dumm gelaufen ... oder einfach nur falsch verstanden ?

   Wären Viren aber Bestandteil des Körpers, Boten von Zellen sozusagen, dann hätten sie, bei bestehenden, wiederkehrenden, gleichen Stressoren von Außen, keinen Grund sich zu ändern, da ihre Reaktion auf gleiche Aktionen notwendig wäre. Mit anderen Worten: Viren, die sich über lange Zeiträume nicht ändern, nicht mutieren, reagieren immer auf gleiche Umwelteinflüsse ... und entsprechend gleich fallen ihre AKtionen aus. Mutieren Viren dagegen, wie z. B. das Influenza-Virus, von dem es inzwischen viele verschiedene Stämme gibt, zeigt dieses nichts anderes, als dass der Körper ungewohnte Bedingungen durchlebt, die ihn veranlassen, diese aktualisierte Virusvariante auf den Plan zu rufen ... und in der Tat scheint Influenza unter anderem mit sich ändernden Sonnenzyklen zu tun zu haben.
Insektizide und verwandte Stoffe in Form von Blei-, Arsen-, und Quecksilberverbindungen begleiten die Menschheit schon seit langer Zeit, Vergiftungserscheinungen, die sich als Erbrechen, Fieber, Krämpfe und auch Lähmungen zeigen, sind für uns nichts Ungewöhnliches. Relativ neu ist nur die Erklärung, dass Viren hinter solchen Symptomen stecken. Wie kommt man zu dieser Erklärung ? Weil man Menschen, die an solchen Symptomen leiden, Flüssigkeiten entzieht, in denen man den Grund für diese Symptomauslösung vermutet, und diese Flüssigkeit anderen Menschen zufügt. Treten dann eben diese Symptome erneut auf lassen sich die gleichen Partikel, Viren halt, nachweisen.

   Antikörper gegen diese Viren kann man ebenfalls nachweisen. Sind Antikörper gegen ein Virus denn ein Beweis für die Annahme ein Virus käme von außerhalb des Körpers ? Ein derartiger Antikörper sagt nichts über den Ursprung eines Virus aus. Ein Virus, von einer Körperzelle gebildet und zur Erfüllung bestimmter Aufgaben losgeschickt, ist im Idealfall irgendwann auch fertig mit diesen Aufgaben und wird nicht mehr benötigt. Genauso wie Bakterien Abfälle aus Zellresten, Proteinen und dergleichen beseitigen, genauso entfernen Antikörper zum Beispiel Viren. Wie viele Viren schwirren wohl in diesem Augenblick durch ihren Körper ? Ich glaube die Zahl würde die meisten Menschen panisch werden lassen und nur weil wir sie nicht nachweisen können bzw. sie schlicht übersehen oder als etwas anderes interpretieren, kann man nicht daraus schließen, dass sie nicht vorhanden sind. Kein Wunder, dass Antikörper so speziell sind und nur ein ganz bestimmtes Virus herauspicken und es entfernen ... die Anzahl frei beweglicher Viren zu jeder Sekunde im Körper ist enorm. Unzählige Aufgaben im Bereich [  Genomreparatur  ], Kommunikation und Transport gilt es über sie abzuwickeln. Viren sind wie das Internet des Körpers. Sie sind wie die Summe aller Highways, aller Nebenstraßen, aller Eisenbahnlinien und Flugrouten unseres Planeten. Und nun spielen Sie mal Antikörper und suchen in diesem Vehikeldurcheinander alle gelben Pkws heraus, die von einer rothaarigen Frau gefahren werden, die nur italienisch versteht und in ihrem Kofferraum einzig einen Kasten Bier transportiert. Mit Viren und Antikörpern mag es sich ähnlich verhalten. Wohin führt uns das ? Was haben Rothaarige mit Polio zu tun ? Natürlich nichts, aber ich möchte einfach deutlich machen, dass nicht überall wo Polizisten auftauchen, nicht zwangsläufig eine Bank überfallen wird, dass aber durchaus überall dort wo eine Bank überfallen wird, zwangsläufig irgendwann die Polizei auftaucht. Manchmal liegen Wahrheit und Vermutung direkt nebeneinander, kaum voneinander zu unterscheiden. Polio durch Viren verursacht ? Polio durch Toxine ausgelöst, Schadensbegrenzung durch Viren ? Und warum gelangt immer nur ein Virus in eine Zelle ? Sind Viren nicht eher die Sprache der Evolution ?
Noch weiter möchte ich diesem Gedankengang nicht folgen, dafür habe ich, wie schon erwähnt, [  Gold-DNA  ] aus der Taufe gehoben. Stattdessen möchte ich zum eigentlichen Thema zurückkommen und einfach mal ein paar Entstehungswege für Polio aufzeichnen ... Wege, die unseren Körper dazu veranlassen könnten, das Poliovirus zu generieren, weil zahlreiche Zellen einem Problem ausgesetzt sind.

 [ zurück zur Übersicht ]


Mögliche Entstehungswege der Poliomyelitis

Entstehungsweg 1

  Lähmungen sind keine Phänomene der Neuzeit, sie gibt es, seit es Menschen gibt ... einzig ihr Grund, ihr Entstehungsweg ändert sich von Zeit zu Zeit. Manchmal halten sich Annahmen über längere Zeit, weil Annahmen aus vergangenen Zeiten schlichtweg verloren gehen. Nicht alles was nach Verschwörungstheorie riecht, ist letztendlich auch eine.
Oben aufgeführt sind all jene Gründe, die Lähmungen verursachen können, die anderen Symptome von Polio dagegen tauchen bei vielen anderen Krankheiten immer wieder auf und sind recht unspezifisch, sei es Fieber, Kopfschmerz, Erbrechen, Missempfindungen und dergleichen. Das Einatmen von Metalldämpfen, Überanstrengung, starke Unterzuckerung, ausgeprägter Sonnenstich, Vergiftungen, Stürze und andere Unfälle, Injektionen und Mandelentfernung, Fehl- und Mangelernährung über längere Zeit, ... die Liste kann beliebig verlängert werden ... alles Wegbereiter für Poliofälle in grauer Vorzeit ? Unwahrscheinlich ... aber ohne Virusnachweis, egal, ob Stamm 1, 2 oder 3 ist jede Lähmung nicht zu Polio gehörig. Wo Polio drauf steht, MUSS das Virus drin sein, jedenfalls nach aktuellen Definitionen. Das galt jedoch nicht für die Steinzeit, für das alte Ägypten, das alte Rom, den Orient, für das Mittelalter, das 19. Jahrhundert  und auch nicht für das Amerika zu Beginn der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Polio, wie sie nach der Einführung der Impfstoffe, Mitte 1950, definiert wurde, entstand aus bis dahin altbekannten Symptomen, die es seit besagten Jahrhunderten gab, nur wurde der zeitliche Rahmen dieser Symptome mit einem Male anders definiert. Die zwingende Anwesenheit eines Virus, getreu dem Motto jedem Virus bzw. Bakterium seine Krankheit, gibt es erst seit 1996 ... dazu gegen Ende des Textes mehr.
Was jedoch vor der Impfstoffeinführung als Polio bezeichnet wurde, heißt seit der Impfstoffeinführung, bis zum heutigen Tag, ganz anders ... und es gibt zahlreiche Bezeichnungen für das alte Polio, welches nie Polio war, weil niemand nach einem Virus suchte bzw. suchen konnte. Nur in den Statistiken ist die Bezeichnung gleich geblieben. Daher die vielen Poliofälle vor der Impfstoffeinführung. Auch dazu im weiteren Verlauf mehr.


Entstehungsweg 2

   In Augenzeugenberichten aus den 50er Jahren liest man immer wieder von den Geschichten, als Polio über Amerika kam. Es war eine Sommererkrankung, die bis zum frühen Herbst auftrat. Es war aber keine Erkrankung der Armen, der Gebrechlichen, und der Schwachen. Kinder spielten den ganzen Tag draußen, rannten vergnügt durch die Sonne, kamen hungrig und durstig nach Hause ... und bereits am Abend, in der Nacht oder am nächsten Tag zeigten sich Unwohlsein, Fieber, Erbrechen, Kopfweh, Schweißausbrüche. In dieser Zeit war Polio ein Schreckgespenst, kaum etwas schreckte Eltern zu dieser Zeit mehr, wenn es um ihre Kinder ging. Eltern waren auf der Hut, Kinder wurden gewarnt, keine Äpfel vom Rasen zu essen oder in Blättern zu toben. Irgendwie verbarg sich Polio darin. Fliegen wurden als Überträger angesehen, denen man mit DDT den Garaus machte.
Überhaupt waren Kinder die hauptsächlichen Opfer ... bis zum Alter von ungefähr fünf Jahren. Polio schien überall zu lauern ... und entsprechend besorgt waren die Eltern. Ein paar Berichte aus dieser Zeit mögen deutlich machen, dass Polio und unsere vermeintliche Schweinegrippenpandemie aus dem Jahr 2009 viel gemeinsam haben ... bezüglich Angstschürung, Medieninteresse und politischen Entscheidungen:

 [  Link 1  ] [  Link 2  ] [  Link 3  ] [  Link 4  ] [  Polio in Kanada  ]

   Einen auffälligen Zusammenhang stellte man 1951 zwischen dem Auftreten von Polio und der [  Ernährung  ] her. Allerdings werden die dort beschriebenen Folgen der Hypoglykämie durch die bereits bestehende Hypoglykämie, verursacht durch Toxine, sowie durch Mineralstoffmangel und weitere Stoffwechselprobleme, das Vollbild der Polio erst ermöglicht haben.
Auffälligkeiten gab es auch bezüglich des überdurchschnittlichen Zuckerkonsums in Ländern wie den USA, Kanada, Australien, England und Schweden.
Zu dieser Zeit, als Polio in Amerika und Europa bereits seit Jahrzehnten sein Unwesen trieb, traten in den heutigen Polioländern, wie Indien und Nigeria, keine Polioepidemien auf, obwohl Insektizide zur Malariabekämpfung, z. B. DDT, auch schon vor über 60 Jahren in Indien zum Einsatz kamen. Könnten hier geografische, klimatische und besonders ernährungsbedingte Umstände eine Rolle spielen ? Der Konsum von Zucker, in all seinen lockenden Produkten, könnte da schon ein Indiz sein, das in die richtige Richtung deutet. 

Pro Kopf Konsum von Zucker 1938 - 1939 in Pfund  Quelle: The health finder Seite 640

USA 103
Kanada 102
Schweden 119
England 112
Australien 114
Indien 24
Ägypten 20
andere afrikanische Staaten 4

   Die Natur funktioniert nicht nur mit einer Handvoll Variablen, die Natur spult ein komplettes Programm ab, um ein Gleichgewicht des Lebens aufrecht zu erhalten ... und so wandert(e) Polio Hand in Hand mit dem Einsatz bzw. Auftauchen diverser Toxine um den Erdball ... bis zum heutigen Tag. Epigenetik. Anpassung. Evolution. Die Spezialität der Viren.


Entstehungsweg 3

   Heutzutage betrifft Polio merkwürdigerweise zwar noch immer Kinder, die aber mit den Kindern der westlichen Industriestaaten in den 50er Jahren nicht viel gemein haben dürften ... zumindest auf den ersten Blick. Der heutige Zuckerkonsum dürfte inzwischen für alle Staaten deutlich höher liegen, die oben aufgeführten Verhältnisse zwischen West und Ost dürften aber relativ gleich geblieben sein. Dafür werden polioauslösende Toxine nun in Staaten wie Indien, Nigeria, Uganda, Afghanistan, ... eingesetzt. Im Westen sind die Einsatzmengen zu vernachlässigen und vorhandene Altlasten in Böden, Gletschern, Gewässern und Organismen nicht ausreichend, um das Bild der Polio auszulösen, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, denn jeder Organismus hat seine persönliche Reaktionsschwelle. Doch heutige, von Polio betroffene Kinder, unterscheiden sich gar nicht mal so sehr von den damaligen Poliokindern. Nach zahlreichen Kriegen, wirtschaftlichen Zusammenbrüchen und Dürren und anderen Umbrüchen sind damalige Betroffene durchaus mit heutigen Betroffenen vergleichbar ... auch wenn sie Jahrzehnte und Tausende von Kilometern trennen. Was sie verbindet, ist die gleiche Reaktion auf gleiche Aktionen in ihrer jeweiligen Umgebung ... und das geschaffene Virus versteht in allen Fällen die gleiche Sprache, die in allen Fällen zu gleichen Ergebnissen führt ... wie Blutgruppenunverträglichkeiten, die immer und überall auf der Welt das gleiche Ergebnis bieten. Nicht das Virus war das Problem ... und ist es auch heute nicht ... das Problem lag und liegt in der Umgebung des Menschen. Nicht das  Impfen gegen einen körpereigenen Informationsträger schafft hier Abhilfe, sondern das Stärken und Heilen der Zellen, und damit des Körpers. Es ist das einzige effektive Langzeitmittel gegen das Auftreten von Poliomyelitis ... und der meisten anderen Krankheiten. 

   Folgendes sollte auch berücksichtigt werden, wenn man die Poliofälle aus den heutigen Ländern mit denen aus den USA der 50er Jahre vergleicht: das Vorhandensein von Malaria. Hier handelt es sich schlicht um einen Teufelskreis, der viele Poliofälle der Neuzeit verschleiert und deren Todesfälle nicht mit Polio, sondern mit Malaria oder Mangelernährung in Verbindung gebracht werden. Zum Bild der Malaria hier folgende Links: [  Malaria 1  ] [  Malaria 2  ]. Auffällig bei Malaria ist eines des Hauptsymptome, besonders bei Schwangeren und Kindern unter 5 Jahren: Hypoglykämie. Überhaupt zählen Kinder unter 5 Jahren zu den häufigsten Opfern der Malaria ... bei Polio ist dies nicht anders, und wie an anderer Stelle gesehen, kann eine bestehende Hypoglykämie eine Poliomyelitis auslösen bzw. verstärken. Bedenkt man dann noch, dass gegen Malaria oftmals noch DDT eingesetzt wird, und auch DDT zu einer Hypoglykämie führt, kann hier durchaus von einer Verkettung von Ereignissen gesprochen werden. Die Geschichte der Insektizide und der Malaria in Indien kann über folgende Links nachgelesen werden [  Geschichte 1  ] [  Geschichte 2  ]. Malaria und ihre Behandlungsmethoden im Laufe der Geschichte finden Sie [  hier  ].

 [ zurück zur Übersicht ]


Das Virus ( Teil 2 )

   Aber wo, werden Sie jetzt fragen, kommt das Poliovirus ins Spiel ? Woher wissen wir überhaupt, dass ein derartiges Virus existiert ? In den Anfängen der Polioforschung entnahm man, an Polio verstorbenen Menschen, einen Teil des Rückenmarks, pulverisierte das Ganze, gab Wasser hinzu und verabreichte das Gemisch Affen direkt ins Hirn, entweder durch die Nase oder aber direkt durch den Schädel. Affen wurden damals in riesigen Mengen aus dem Ausland importiert, aus afrikanischen Ländern und besonders aus Indien, eben jene Malarialänder, wo bereits Insektizide zum Einsatz kamen. Affen, wie bereits dargestellt, reagieren bezüglich Hypoglykämien menschenähnlich. Zudem hatten diese Tiere eine lange, stressvolle Reise hinter sich. Sie lebten anschließend in Labors mit untypischer, kostengünstiger Nahrung ( Zuckerwasser ? ), ohne Sonnenlicht, in ammoniakreicher Umgebung [  Affen 1  ] [  Affen 2  ] [  Affen 3  ]. Aus dem zweiten Link hier ein kleiner Auszug:

... ''In agricultural areas, rhesus monkeys frequently raid both field crops such as rice, wheat, pulses (a leguminous, bean-like plant), and sugar cane, and garden vegetables and fruits, such as bananas, papayas, mangos, tomatoes, squash, and melons.'' ...

   DDT lagert sich in Fettdepots an und wird in Zeiten von Hunger und Abmagerung wieder freigesetzt ... Stichwort Post Polio. Verwundert da noch das Poliosymptome auftraten und dass man diese als Zeichen der Ansteckung ansah. Es konnte nur ein Virus sein. Damit nahm die Impfstoffforschung ihren Lauf. [  Antikörpernachweise  ], damals wie [  heute  ], können nur nachweisen, dass ein Virus vorhanden war oder noch vorhanden ist. Woher dieses Virus aber kam, seinen eigentlichen Ursprung, darüber kann kein Labortest Klarheit schaffen. Zweifelhaft ist auch, ob bei jedem Verdachtsfall vor Jahrzehnten ein Virusnachweis gelaufen ist ... wenn er denn damals überhaupt möglich war ... oder ob Symptome reichten. Bei sich ausbreitenden Epidemien und Pandemien reichen manchmal einfache Symptombeschreibungen, um als positiver Fall in die Statistiken einzugehen, wie wir kürzlich bei der Schweinegrippe gesehen haben, und auch beim Post-Polio-Syndrom reicht die Beschreibung von Symptomen, die teilweise mehr als 30 Jahre zurückliegen, aus. Aber genau wie bei Affen, die Stress und eine lange, qualvolle Reise hinter sich hatten, verlieren auch Menschen, im Rahmen zehrender Erkrankungen, ein Teil ihrer Fettdepots ... und damit eine erneute Freisetzung von eingelagerten Toxinen, welche erneut epigenetische ''Erinnerungen'' wachrufen können.
Und auch in der Natur können durch klimatische Prozesse, und dergleichen, erneut vermehrt Toxine in den Kreislauf gebracht werden [  Natur 1  ] [  Natur 2  ]. Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, wie eine doch eher geringe Menge dieser Toxine zum Bild der Polio führen kann. Diesbezüglich ist der Text [  hier  ] sehr lesenswert, aus dem ein kleiner Ausschnitt folg. Dieser macht deutlich, dass Viren, und in zweiter Reihe die Bakterien, mehr und mehr zu tun haben, wenn es darum geht, die Genome des Lebens an immer neue Herausforderungen anzupassen.

... ''Exposure to gene-altering substances, particularly in the womb and shortly after birth, “can lead to increased susceptibility to disease,” said Linda S. Birnbaum, who was named director of the National Institute of Environmental Health Sciences and of the National Toxicology Program in December. “The susceptibility persists long after the exposure is gone, even decades later. Glands, organs, and systems can be permanently altered.” 

“There is a huge potential impact from these exposures, partly because the changes may be inherited across generations. You may be affected by what your mother and grandmother were exposed to during pregnancy,” Birnbaum said.

What a pregnant mother eats and the chemicals she is exposed to can affect her offspring without causing mutations in the DNA, the experts said. Instead, such exposures can disrupt the way that genes behave, according to both animal and human studies. These changes, in turn, can be passed on to the next generations. ...'' ...

   Sicherlich könnte ich dieses Thema noch weiter ausführen und noch viel mehr in die Tiefe gehen ... doch irgendwann ist die Grenze erreicht. Noch mehr Details aufzuführen, käme beinahe schon einem Buchprojekt nahe. Zugegeben, ich habe viele externe Links angegeben, viele davon in englischer Sprache. Damit verlange ich dem Leser viel ab, ich hoffe aber, die Mühe lohnt sich.
Wie wäre die Geschichte der Poliomyelitis verlaufen, hätte sie nicht das Amerika der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts heimgesucht, sondern ein anderes Land ? Die Todeszahlen, ohne das Ausmaß von Schicksalen schmälern zu wollen, lagen, verglichen mit anderen Erkrankungen und Epidemien, eher im unspektakulären Bereich ... umso merkwürdiger bzw. unpassender muten da die unentwegten Lobeshymnen auf die Entdecker des Impfstoffes gegen die Polioviren an.

   Einen Punkt, den ich noch erwähnen möchte und der von den Befürwortern der Virustheorie immer wieder hervorgebracht wird, ist der Umstand, dass der Impfstoff selbst, vor allem in der oralen Form, ebenfalls Polio auslösen kann und daher offensichtlich der Insektizidtheorie widerspricht. Das hängt natürlich davon ab, als was ein Virus angesehen wird. Ist es eine exogene Killermaschine, dann mag dieser Einspruch seine Berechtigung haben. Ist ein Virus aber ein Werkzeug des Körpers, speziell der Zellen, dann kann auch eine andere Erklärung durchaus logisch klingen ...

   Angenommen das Poliovirus beinhaltet einen Code, ein Programm, welches in einer Zelle benötigt wird, weil diese Zelle durch eine Reihe von Einflüssen dem Untergang entgegensieht, oder aber ein Problem für den Zellverbund darstellt. Der primäre Einfluss ist ein Insektizid oder ähnlicher Schadstoff, der sekundäre Einfluss ist eine Hypoglykämie, weitere Einflüsse können den obigen Ausführungen entnommen werden. Diese spezielle Aktion erfordert die spezielle Reaktion in Form des Poliovirus. Der drohende Zellschaden muss dabei allerdings größere Ausmaße annehmen, als nur ein paar Zellen hier und da. Der Anreiz zur Virussynthese muss praktisch als letzte Möglichkeit angesehen werden ... versagt diese, bedeutet das den großflächigen Verlust von Zellen.
Ein Virus als eine Art USB-Stick anzusehen ist hier ganz hilfreich. Wenn es im Körper schnell gehen muss und wenn das Genom nicht schnell genug angepasst werden kann, wird mittels Viren ein Update gestartet. Wenn Sie ein Problem mit Ihrem Computer haben, können Sie über das Internet schnell ein Update installieren, Sie können aber auch in die Stadt fahren, zu einem Softwarehändler gehen und das Programm bestellen. Was geht schneller und ist vom Energieaufwand effektiver ? Zellen nutzen ihre Art des Internets schon seit langer, langer Zeit. Und während die Schulmedizin noch mit Schlüssel-Schloss-Prinzipien und Rezeptoren arbeitet, sind unsere Zellen von Anfang an mit WLAN ausgestattet. Ihre Kommunikation ist schnell, umsichtig und dient dem GESAMTEN System. Dabei geht es um Frequenzen und Resonanzen ... aber das nur am Rande. Viren sind ein Teil dieses gesamten Systems.
Im Rahmen der Reaktion können ... und müssen ... diese Viren auch in einen anderen Organismus gelangen, allgemein nennen wir das Ansteckung oder Infektion. Findet das Virus in dieser neuen Umgebung die gleichen Bedingungen vor und ist es kompatibel, wird es seine Aufgabe einfach fortführen. Gleiche Bedingungen finden sich in Menschen mit einem ähnlichen Genom ... gleiche Genome gibt es nicht ... oder aufgrund familiärer Zugehörigkeit, oder weil sie gleiche, oder sehr ähnliche, Lebensbedingungen, oder Vorlieben, und dergleichen haben. Beides trifft zum Beispiel bei Bewohnern einer abgelegenen Insel zu, oder durch andere Formen der Abgeschiedenheit bzw. Abgrenzung. Besteht dagegen kein Bedarf der Informationsweitergabe, oder gibt es keine Kompatibilität, oder ist ein Anpassungsprozess abgeschlossen, wird das Virus aus dem Verkehr gezogen ... von entsprechenden Antikörpern. Gerade letzter Fall verdient hier besondere Aufmerksamkeit, bezeichnen wir ihn doch als Immunität. Auch dazu in Kürze mehr.

  Sicher gibt es auch den Fall, wo sogenannte Viren aus Impfstoffen eine Erkrankung auslösen, wie beispielsweise die sogenannten Lebendimpfstoffe, darunter auch der Polioimpfstoff. Ist das aber Beweis genug für die These, dass ein Virus eine Erkrankung auslöst ? Das Impfvirus hat mit dem Virus, welches auf natürliche Weise entsteht, nicht viel gemeinsam, denn ersterem fehlt die komplette Entwicklunggeschichte, die das Wildvirus durchgemacht hat, es hat somit keine Vergangenheit. Zudem ist das Impfvirus von Substanzen umgeben, die nicht zur normalen Matrix gehören und das Genom des Impfvirus beeinflussen. Der orale Polioimpfstoff ähnelt von allen Polioimpfviren dem natürlichen Vorbild am meisten. Hinzu kommt sein normaler Aufnahmeweg über den Verdauungstrakt und, wie oben beschrieben, kann es unter Umständen zum Bild der Polio nach seiner Verabreichung kommen ... aber auch das orale Impfvirus ist nicht der Auslöser, das Virus übergibt nur Informationen, welche aufgrund der Zellbedingungen notwendige Reaktionen auslösen. Dass der entsprechende Erfolg mitunter ausbleibt und der betroffene Mensch mit lebenslangen Schäden zu kämpfen hat ist auf jeden Fall bedauernswert, aber keine Folge des Virus, sondern Folge menschlicher Intervention und Nichtachtung natürlicher Vorgänge, durch Einbringung von toxischen Stoffen und dergleichen, meist in Verbindung mit falscher Ernährung und dadurch ausgelöster Stoffwechselentgleisungen. Selbst die Impfversuche aus den blutigen Anfängen der Impfungen kamen der Natur näher, als heutige konstruierte Virusnachbildungen. Genetische Abziehbilder.
Tragisch nur, dass damalige Verabreichungen von Eiter und sonstigen Absonderungen viel toxisches, abgestorbenes Material enthielten, das im Blut und künstlich geschaffenen Wunden nichts zu suchen hatte. Von damaliger Ernährung und Hygiene ganz zu schweigen.

 [ zurück zur Übersicht ]


Zellen, Infektionen, Genome und Impfungen

   Eine Zelle ist eine hoch entwickelte symbiotische Einheit, die alles versucht ihren Fortbestand, im Sinne des Gesamtorganismus, zu bewahren, mit möglichst geringem Energieaufwand. Sämtliche neuen Impfstoffe, mit unzähligen Zusatzstoffen, mit Genomschnipseln, mit DNA- und RNA-Bruchstücken, mit gentechnisch veränderten Basengruppierungen, sind Konstruktionen ohne natürliche Vergangenheit. Dazu zählen aber auch sämtliche Stoffe, die der Mensch tagtäglich neu in den Kreislauf des Lebens einbringt, ohne besagte Vergangenheit zu natürlichen Entwicklungen, Veränderungen und Anpassungen.
Wildviren und Impfviren kann man in Tests unterscheiden, also sind sie nicht identisch, ohne Wenn und Aber. Punkt. Wildviren hausen nicht unter Steinen oder in dunklen Höhlen. Sie sind körpereigene Produkte, Werkzeuge der Anpassung an sich ständig ändernde Einflüsse von Außen. Die stete Weitergabe und Verbreitung von Viren, irreführenderweise als Infektion bekannt, hält das Vorhandensein sogenannter Wildviren aufrecht, die der Mensch zur schnelleren und besseren Adaption an Umgebungsveränderungen benötigt. Wildviren sind die Downloadserver der Biosphäre.
Naturbeobachtungen im Sperrgebiet von Tschernobyl können hier, der Verdeutlichung wegen, helfen:.
Mäuse in dieser, durch ausgetretene Radioaktivität aus einem Kernreaktor, belasteten Umgebung, weisen, im Gegensatz zu Schwalben, keine Mutationen und Tumorentstehungen auf. Dieses ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Schwalben nicht das ganze Jahr hindurch im Sperrgebiet ansässig sind, sondern für ein paar Monate anderswo leben. Im Gegensatz zu den Mäusen, die das ganze Jahr über dieser radioaktiven Belastung ausgesetzt sind, die um ein Vielfaches über der natürlichen Strahlung liegt. Werden diese Mäuse nun kurz mit sehr hohen, DNA-verändernden Strahlenbelastungen konfrontiert, so sind ihre zelleigenen Schutzmechanismen sehr viel effektiver in der Reparatur der beschädigten DNA bzw. ihre Zellen überhaupt weniger anfällig für das Zustandekommen eines Schadens. Mit anderen Worten: die ständige, erhöhte Strahlung schützt die Mäuse vor extremen Strahlungsspitzen. Übertragen auf Impfungen kann man daraus ableiten, dass die Wildviren besagte erhöhte Strahlung darstellen, die vor Strahlungsepidemien schützen. Somit wären Wildviren der eigentliche, natürliche, anhaltende Schutz, die den Körper, und damit die Zellen, vor größeren Einflüssen schützen. Künstliche Impfungen untergraben den Schutz der Wildviren ... der Bote der Natur, der Evolution, kann seine Nachricht nicht an den Bestimmungsort bringen ... mit Folgen, die nicht absehbar sein werden.

   Warum erzeugt das Durchmachen einer Kinderkrankheit, sei es Masern oder Windpocken, in der Regel eine lebenslange Immunität, während Impfstoffe dieses nicht schaffen ? Warum erzeugt dagegen Tetanus keine lebenslange Immunität ? Höchstwahrscheinlich, weil Tetanus im Rahmen der Nekrosenauflösung im Gewebe eine wichtige Funktion des Körpers ausübt. Genau wie der immer wiederkehrende Schnupfen, der reichlich ( Zell- ) Abfall entsorgt.
Und Polio ? Welchen Sinn macht eine fortwährende Immunität gegen ein Virus, welches, laut der hier aufgeführten Theorie, unter bestimmten Umständen durch Insektizide und verwandte Stoffe hervorgerufen wird ? Wenn dieses Virus die Schäden, die sich durch diese Umstände in Form von Lähmungen und anderen Beschwerden manifestieren, abzuwenden versucht, warum sollte es dann, durch Immunität nach Erstkontakt, an seiner Arbeit gehemmt werden ? Um diese Frage zu beantworten, sollten die Begriffe Erreger und Immunität näher beleuchtet werden.

   Erregt ein Virus das Bild einer Krankheit, löst es sie aus ? Oder erregt es durch die Bildwerdung der Krankheit einzig Aufmerksamkeit, um anzuzeigen, dass mit dem Körper, in der jeweiligen Umgebung, etwas nicht stimmt ... und zwar im Sinne des Gesamtbildes ?
Was ist, wenn Immunität nicht das Maß des Schutzes des Körpers vor diesem Erreger ist, sondern als Maß eines erworbenen Könnens, auf eine Gefahr für Zellen mit der Produktion von Gegenmaßnahmen zu reagieren, verstanden werden muss ? Sie ist die kontinuierliche, erhöhte Strahlung, von der gerade die Rede war. Sie ist das ausreichende Vorhandensein natürlicher Viren, der Wildviren. Immunität und ein entsprechend hoher Titer wären demnach nichts anderes, als eine Bestätigung für die Aufrechterhaltung der Problemerkennung und der Handhabung dieses Problems. Beide zeigen die fortwährende Bereitschaft der Zellen an, der äußeren Gefahr ausreichend gefeit zu sein, selbst wenn diese plötzlich und vehement  erneut auftreten sollte.
Dabei wäre eine Immunität und ein entsprechend hoher Titer, die durch das Auftreten einer Gefahr entstanden sind, nicht gleichzusetzen mit einer Immunität und einem hohen Titer, die durch Impfung hervorgerufen werden. Warum ? Weil die Impfung das Auftreten der eigentlichen Gefahr, die normalerweise, auf natürliche Art, zu einer Reaktion des Körpers sorgt, umgeht. Es fehlt die eigentliche Aktion, die zur Reaktion, sprich, der Ausbildung von Immunität und hohem Titer, führt. Die Impfung erzählt dem Körper sozusagen eine Geschichte, deren Vorgeschichte völlig fehlt ... und ohne diese Vorgeschichte kann der Körper die gesamte Geschichte, die ganze Gefahr, nicht verstehen ... und vergisst sie im wahrsten Sinne des Wortes relativ schnell wieder, weil anderswo schon wieder andere Dinge erzählt werden. Was man selbst erlebt hat bleibt eher im Gedächtnis, als ein Ereignis, welches jemand anders erlebt hat und davon erzählt.
Können Allergien und Autoimmunerekrankungen die Folge sein ? Vor allem, wenn man sich klar macht, wieviele neue Geschichten Körperzellen, vor allem seit dem Ende des 2. Weltkrieges, erzählt bekommen. Impfungen, aber nicht nur sie, haben Allergien und Autoimmunreaktionen zur Folge, nicht weil sie körperfremde Stoffe in ein abgestimmtes System einbringen, sondern weil sie Zellen eine falsche Welt außerhalb des Körpers vorgaukeln. Die Reaktion auf körperfremde Stoffe, welche Bestandteile von Impfungen sind, ist bereits eine Folge dieser Lügengeschichten.
Die Impfung versetzt Körperzellen in den Glauben, sie hätten das Können, das Know-how, um zu reagieren ... aber worauf sie reagieren sollen, das bleibt ihnen vorenthalten. Stellen Sie sich vor Sie reisen in ein fremdes Land und im Dorf, in dem Sie übernachten wollen, bekommen Sie von einem Einheimischen ein blaues Schwert überreicht, mit den Worten: Damit Sie schnell reagieren können. Mehr Information bekämen Sie nicht. In dieser Nacht würden Ihnen unzählige Menschen und Kreaturen begegnen, deren Vergangenheit Sie nicht kennen würden. Wie wäre Freund von Feind zu unterscheiden ? Wie würden Sie reagieren ?
Eine lebenslange Immunität, durch das Durchmachen einer sogenannten Krankheit, zu erlangen, ist wie der Bezug zu einer Lieblingsplatte oder einem Lieblingsfilm. Das Liebgewinnen entsteht durch die Verbindung zur Vergangenheit, es ist eine Beziehung mit einer Vorgeschichte, die im Endeffekt Resonanz mit dem eigenen Leben bildet ... und dadurch für Ordnung sorgt, sei es in Form der Aufrechterhaltung von Gesundheit ... im Fall der Immunität, oder Wohlbefinden und Freude ... im Fall der Musik oder des Films.

    Polio, unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, führt dann zu folgendem Bild:
Irgendwann kam es im Leben unserer Vorfahren zu einem äußeren Stressor für den menschlichen Körper, in Form des Einwirkens von Substanzen, welche die Körperzellen bis dato nicht kannten. Diese Substanzen wirkten neurotoxisch und schädigten eben jene Bereiche, die zu den Symptomen führten, mit denen Polio in Verbindung gebracht wird. Diese Substanzen waren gänzlich neu und ihr Vorhandensein hielt an. Der Schaden, den sie anrichteten, war enorm. Demnach mussten die Zellen eine Strategie entwickeln, die entsprechend schnell griff. Auf Gifte zu reagieren ist kein Fall für natürliche Selektion, über mitunter Generationen hinweg, mittels zufälliger Variationen. Hier ist eine entsprechend zügige Reaktion fällig. Aufmerksamkeit muss schnell und wirksam erregt werden. Viren sind die einzige logische Konsequenz, nicht von außen kommend, sondern vom Körper produziert, eben als Antwort auf diesen endogenen Stress.
Antibiotikaresistenzen bei Bakterien funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Bakterien verändern ihre Genetik erst, wenn die Stresssituation ... das Antibiotikum ... auftaucht. Ist das Antibiotikum nicht mehr vorhanden, bildet sich die Genetik zurück und entspricht dann wieder derjenigen vor dem Auftauchen des Antibiotikums.
Natürlich gibt es auch Gifte, die dem Körper überhaupt keine Möglichkeit der Reaktion bieten, wie z. B. Schlangengifte, Blausäure und andere. Insektizide, von Menschen im großen Stil künstlich geschaffen und verbreitet, sind für uns nicht unmittelbar tödlich, nicht in den Dosen, wie sie angewandt wurden und noch immer angewandt werden. Aber genau dadurch können sie einen anhaltenden Reiz für das Anpassungsbestreben des Körpers bilden. 95 Prozent dieser Konfrontationen mit diesen Substanzen verlaufen nahezu symptomlos, trotz positivem Nachweis des sogenannten Poliovirus. Wie effektiv diese mobilen Gene doch offensichtlich sind. Sehr wenige dieser Konfrontationen verlaufen schwerwiegend. Dazu kommt es, weil Umstände hinzukommen, welche eine Reparatur beschädigter Zellen bzw. die Beseitigung auffälliger Zellen unmöglich machen. Diese Umstände sind ausführlich im oberen Teil dieses Textes beschrieben.
Lässt man diesen Anpassungsströmungen ihren natürlichen Lauf, indem Viren ihren Aufgaben uneingeschränkt nachkommen können, dann bekommen Lebewesen auf lange Sicht ein stabileres Miteinander zustande. Die Natur denkt im Ganzen, einzig der Mensch will davon immer weniger erfahren und strebt, noch, unentwegt den jeweils eigenen, individuellen Vorstellungen entgegen.
Noch effektiver wäre allerdings ... und das können nur wir Menschen bewirken ... dass es erst gar nicht zu diesen Situationen kommt, die Zellen zu Reaktionen nötigen, in deren Verlauf Leid und Schmerz offensichtlich werden, weil maßloses Handeln immerzu die Aufmerksamkeit des Lebens nach sich zieht. Jede nicht erzählte Geschichte schafft ein deutlicheres Bild von der Welt, in der sich der Körper bewegt. Für den Körper zählt einzig die Realität.

 [ zurück zur Übersicht ]


Statistiken und akute schlaffe Lähmungen ( AFP )

   Bieten Impfungen demnach nun Schutz vor Polio und all den anderen Krankheiten oder können die Rückgänge von Todesfällen und Erkrankungen seit ihrer Einführung auch anders erklärt werden ?
Poliomyelitis bietet diesbezüglich reichlich Material, z. B. wenn es um Definitionen im Laufe der Zeit geht. 1954 galt folgende Definition für Polio:
Anzeichen und Symptome nicht-paralytischer Poliomyelitis inklusive teilweiser oder kompletter Lähmung einer oder mehrerer Muskelgruppen, vorhanden an zwei aufeinander folgenden Untersuchungen, die wenigstens 24 Stunden auseinander liegen.
Kein Virusnachweis, da es diesen noch nicht gab. Nicht-paralytische Poliomyelitis wird seit 1988 unter dem Begriff AFP ( acute flaccid paralysis ) zusammengefasst, wozu eine ganze Reihe von unterschiedlichen Erkrankungen zählen. Wie viele damalige Poliofälle wurden unter diesen Umständen als Polio deklariert, obwohl sie zur Gruppe der AFP gehör(t)en ? Diesbezüglich ist auch der [  hier  ] verlinkte Text sehr interessant, worin u.a. folgendes steht:

'' "Acute flaccid paralysis is a term which applies to the exact clinical symptoms doctors see in polio virus infection. But this may not necessarily be caused by polio viruses. Paralytic polio is actually considered a subcategory in the broad umbrella of acute flaccid paralysis," the CMO added.''

   Aber damit nicht genug. 1955, nur ein Jahr später, und zudem, in genau dem Jahr, in welchem in den USA die Polioimpfung auf den Markt kam, änderte sich die Definition für Polio, dahingehend, dass die Lähmungen 10 bis 20 Tage nach Einsetzen beurteilt wurden und erneut nach 50 bis 70 Tagen. Die Zahl derer, die nach der alten Definition noch als Poliofall angesehen wurden, fiel nach der neuen Definition rapide, da diese Fälle der Gruppe der AFP zugeschrieben wurden. Nähere Informationen diesbezüglich finden Sie [  hier  ]. Verwundert da noch der rasante Fall der Poliofälle nach der Impfeinführung ? Ganz abgesehen davon, dass ein derartiges Szenario nur zustande hätte kommen können, wenn praktisch alle Bürger eines Landes innerhalb kürzester Zeit geimpft worden wären und alle sofort den entsprechenden Schutz aufgebaut hätten. Daher ist auch folgende Behauptung irreführend:

... '' ...in sieben Jahren hat die Salk-Impfung das Auftreten von Polio in den USA um mehr als 96 Prozent verringert, von 38476 berichteten Fällen im Jahr 1954 auf 1312 Fälle im Jahr 1961.'' ...
Quellenangabe unter vorherigem Link

   Um eine Vorstellung von der Verbreitung der AFP zu bekommen: 89999 Fälle weltweit im Jahr 2009. Von 1996 bis zum Jahr 2009 zählt die WHO 608832 Fälle von AFP. Im gleichen Zeitraum kommt es zu 39131 Fällen, die als Polio ausgewiesen wurden.
Interessant auch das vermehrte Auftreten von AFP-Fällen, immer wenn irgendwo das Poliovirus nachgewiesen wird, wobei die AFP-Fälle in der Regel höher liegen. Sagt man dem Poliovirus nicht enorme Infektiösität nach ? Woher kommen dann all die anderen Lähmungen in den Gegenden, in denen das Poliovirus sein Unwesen treibt ? Diesbezüglich noch [  diese  ] Information, und ein kurzer Blick auf ein paar Daten aus dem Archiv der WHO:
Seit 1996 sinken laut WHO die Zahlen der Poliofälle in Indien, nachdem dort im Jahr 1995 die WHO das POLIO-AUSROTTUNGS-PROGRAMM gestartet hat. Seitdem steigen aber die AFP-Fälle rasant an. Hintergründe dazu finden Sie [  hier  ].

   Es folgen die Zahlen aus der [  WHO-Datenbank  ] von 1996 bis August 2010, wobei 1996 noch alle AFP-Fälle als Poliofälle angesehen wurden ... bevor die Kluft zwischen beiden von da an immer größer wurde. Diese Daten beziehen sich, wie erwähnt, auf Indien.

Jahr    AFP     Poliofälle
1996     01005     1005
1997     03047     2275
1998     09465     4322
1999     09587     2817
2000     08103     0265
2001     07470     0268
2002     09705     1600
2003     08508     0225
2004     13274     0134
2005     27049     0066
2006     32194     0676
2007     41524     0874
2008     45582     0559
2009     50405     0756
2010     55785     0044
2011     60540     0001
2012     60922     0000
2013     54632     0000
2014     53933     0000 
2015     43025     0000     Stand Dez. 2015

   Im Jahr 2000 fiel die Zahl der Poliofälle stark ab, AFP blieb vorerst stabil. Das Jahr 2000 war das Zieldatum der WHO Polio auszurotten, weltweit.

  Was aber unterscheidet die AFP-Fälle von den Polio-Fällen ? Einzig der Nachweis des Polioviruses in zwei verschiedenen Stuhlproben, die innerhalb der ersten 14 Tage nach Lähmungsbeginn abgenommen werden. Ist kein Virusnachweis erfolgt, handelt es sich um einen AFP-Fall und nicht um Poliomyelitis ... oder aber das Virus wäre später als 14 Tage im Stuhl nachweisbar und somit eigentlich ein Polio-Fall, der aber als AFP-Fall gezählt wird. In den Jahren vor der Einführung des POLIO-AUSROTTUNG-PROGRAMMS wurde jeder AFP-Fall, dessen Lähmung über 60 Tage hinausging als Polio-Fall deklariert ... ohne jeglichen Virusnachweis.
Und noch etwas sollte man bedenken, wenn man sich die Fälle in Indien ansieht, denn dort leben viele Menschen mit der Blutgruppe B. Menschen mit dieser Blutgruppe neigen zu Hypoglykämien und Magnesiummangel, beides Faktoren, die Krämpfe und Lähmungen fördern.
Betrachtet man oben aufgeführte AFP-Zahlen unter dem Gesichtspunkt der Polio-Definitionen vor der Entwicklung der Impfstoffe, also bevor die Definition für Polio geändert wurde, dann müsste man zu dem Schluss kommen, dass in den letzten Jahren die Poliofälle in Indien weiter zunehmen ... trotz Mehrfach- und Massenimpfungen. Ein mangelnder Virusnachweis hinderte vor 1955 schließlich auch niemanden daran, einen, heutzutage als AFP deklarierten, Betroffenen der Polio zuzurechnen ...

   Doch dieses Umverteilen von Symptomen, welche in der Vorimpfära noch als Poliosymptome angesehen wurden und entsprechend in damalige Erkrankungsstatistiken einflossen, geschieht auch [  heute  ] noch. Damals geschah es aus Unwissenheit. Heute mögen andere Motivationen dahinterstecken, wenn man bedenkt, welche Schadensersatzansprüche mitunter gefordert werden können, wenn ein Hersteller es unterlässt auf einem Superman-Kostüm den Hinweis anzubringen, dass das Kostüm nicht zum Fliegen befähigt.
Hinzukommt die Problematik, die in den beiden folgenden Links zur Sprache kommt:

   Zum Schluss noch zwei weitere Beispiele für das Bild der Poliomyelitis, jenseits der Virenjäger:

Polioausbruch in Tajikistan im April 2010.
Ich hatte es bereits weiter oben angesprochen. In Tajikistan gibt es zahlreiche Deponien und Ablagestellen für riesige Restbestände an DDT und ähnlichen Substanzen, die zu Zeiten der Sowjetunion vergraben wurden. [  Deponie 1  ] [  Deponie 2  ]
Am 11. April 2010 kam es in Tajikistan zu sinflutartigen [  Regenfällen  ] mit großflächigen Überschwemmungen und Landabtragungen in enormen Ausmaßen. Knapp zwei Wochen später wurden die ersten AFP und Poliofälle in Tajikistan bekannt. Kleine Kinder stellten seitdem die größte betroffene Gruppe dar ... was bei Intoxikationen mit Substanzen wie DDT nicht ungewöhnlich ist, wie bei jedem anderen Toxin auch. Stress, Mangelernährung, Unterzuckerung tragen ihren Teil bei ... um eine Reaktion des Körpers zu initiieren.
Und auch in Tajikistan lag die Zahl der AFP-Fälle höher, als die der eigentlichen Poliofälle. Ausführlichere Informationen und Hintergründe diesbezüglich finden Sie [  hier  ] verlinkt.

Polioausbruch in der Republik Kongo, überwiegend in Pointe-Noire, im November 2010.
Die Republik Kongo hat eine lange Malariageschichte ... und zwangsläufig auch eine enge Bindung zu DDT und ähnlichen Insektiziden [  Link 1  ] [  Link 2  ] deren Rückstände in der Luft, in Milch und den Böden nachweisbar sind. Der aktuelle Ausbruch der [  Polio  ] widerspricht bisherigen Vorstellungen und Mustern. Nicht Kinder sind betroffen, wie man es von Polio kennt, sondern hauptsächlich männliche Jugendliche und junge Erwachsene, zudem fällt die hohe Lethalität auf. Fragen über [  Fragen  ]. Man begründet den hohen Anteil von Männern damit, dass diese Personengruppe selten Kontakt zu geimpften Babys und Kindern hat, im Gegensatz zu den Müttern. Interessante These, oder ? Gibt es das nur in der Republik Kongo ? Oder schlägt hier mal wieder eher die Epigenetik, statt böser Viren, zu ?
Laut [  Wikipedia  ] ist ein hoher Anteil der Bevölkerung unterernährt. Die beiden Zentren des Ausbruchs liegen direkt am Wasser, es sind Ballungsgebiete, im tropischen Klima gelegen. Wo mögen die Antworten liegen ? Für schnelle, medienwirksame Antworten sind Viren immer gut. Ob sie aber wirklich eine primäre Rolle spielen, oder vielleicht doch eher eine sekundäre, in Form einer Reaktion auf epigenetische Abläufe, dafür ist in den Schlagzeilen kein Platz.

   Betrachtet man Statistiken von allen Seiten und in ihrer gesamten Datenbreite, betrachtet man Krankheitsdefinitionen im Laufe der Jahrzehnte, betrachtet man Interessen, Profitverteilungen und Schadenbegrenzungsbemühungen, betrachtet man die Rolle der Ernährung, der Hygiene und der Lebensbedingungen in verschiedenen Ländern zu allen relevanten Zeiten, betrachtet man das ganze, epigenetisch Bild, dann müssen einem Zweifel kommen. Welcher Version jeder Einzelne nun mehr Glaubhaftigkeit entgegenbringt, muss jeder für sich entscheiden ... betrachtet man aber zudem die überzeugenden Einwände in der AIDS-Debatte, bezüglich der Rolle eines Virus als Auslöser, das zudem eine Vorliebe für Südafrika zu haben scheint, dann mag man ahnen, was derartige Zweifel noch alles nach sich ziehen werden. Ganz zu schweigen von den Entwicklungen in der Landwirtschaft, bezüglich gentechnisch veränderter Pflanzen, deren negativen Auswirkungen auf ursprüngliche Pflanzen- und Tiergenome immer deutlicher werden. Dass der Mensch sich diesen Auswirkungen nicht entziehen kann, dürfte auf der Hand liegen. Immer mehr Lebewesen, sei es Pflanze, Tier, Mikroorganismus oder eben der Mensch, werden mehr und mehr Geschichten zugetragen. Die wahren Geschichten von denen, die reine Fiktion sind, zu unterscheiden, wird dabei zunehmend schwerer ... wenn nicht gar unmöglich.

Die Tatsache, dass eine Meinung weit verbreitet ist, ist kein Beweis dafür,
dass sie nicht komplett absurd ist.
- Bertrand Russell -


   Um das Alternativszenario um die Poliomyelitis noch zu vervollständigen, möchte ich diesen Text mit einer Reihe von Links beenden, die sich mit diesem Thema sehr ausführlich beschäftigen:

[  Link 1  ] [  Link 2  ] [  Link 3  ] [  Link 4  ] [  Link 5  ] [  Viren  ]

   Und, last but not least, eine der informationsreichsten Internetseiten, die sich kritisch mit dem Thema Impfen auseinandersetzt, und die eine wahre Fundgrube darstellt:[  Inside Vaccines  ].
Genau so, wie folgende Serie von 7 Texten, welche die Geschichte der Polio sehr ausführlich darstellt, auch wenn das Bild der Viren dort ein anderes ist, als ich hier dargelegt habe:

[  Text 1  ] [  Text 2  ] [  Text 3  ] [  Text 4  ] [  Text 5  ] [  Text 6  ] [  Text 7  ]

    Da mag man sich nun fragen, wohin all das führen soll, liest man wie es [  aktuell  ] weltweit um die Poliomyelitis steht ? Gleiches gilt hinsichtlich der aktuellen [  Flüchtlingsdebatte  ].

[ zurück zur Übersicht ]


Aktueller Nachtrag ( 2015 )

   Mittlerweile ist ein sehr lesenswertes Buch über Impfungen erschienen. Der Titel lautet DIE IMPF-ILLUSION. Geschrieben wurde es von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk. Ich kann es allen Interessierten nur ans Herz legen, denn es ist von der Informationsdichte her einzigartig. Vor allem bezüglich des Gelingens das Thema Impfen in einen größeren zeitlichen Kontext einzuordnen und mit reichlich Quellmaterial zu versehen. Vieles, was Sie auf dieser Seite über Polio gelesen haben, finden Sie dort wieder, teilweise noch um Wissenswertes ergänzt. Dieses Buch war Anlass für mich, mich dem Thema Impfen mal aus einer anderen Richtung zu nähern, im Bemühen, dem eigentlichen Kern der ganzen Diskussionen  zwischen Impfbefürwortern und Kritikern näher zu kommen. Daraus hervorgegangen sind zwei Dreiteiler, die Sie [  hier  ] und [  hier  ] aufrufen können. In diesem Rahmen entstand noch ein Zweiteiler zum Thema Krebs, worin der eigentliche Kern ebenfalls zur Sprache kommt. Diesen finden Sie [  hier  ]. Gedanken zu besagtem Kern finden sich zudem in meinem [  Roman  ] 'Ich LIEBE meinen Tumor'.


[ nach oben ]



POLIO                Guido Vobig  2010-2011                                     Mail schreiben    Fenster schließen    Seitenanfang