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Teufels
halbkreis
Gene,
Genome, DNA, RNA und die Geschichte der Evolution
Gerade
einmal knapp 60 interpretierte Jahre ist es her, dass die DNA entdeckt
wurde. Von da an stand der Entschlüsselung des Lebens nichts mehr im
Wege. Letzter Höhepunkt dieser Entwicklung war die Entschlüsselung des
kompletten menschlichen Genoms im Jahr 2001. Folgende Abbildung zeigt
einen winzigen Ausschnitt dieses Codes, aufgebaut aus unzähligen
Buchstabenfolgen.

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Das
Leben ... reduziert
auf A, C, G und T. Ist das wirklich alles ? Reichen die
Kombinationsreihen von 4
Buchstaben aus, um einen Menschen mit allem Drum und Dran zu
beschreiben ? Jeder dieser 4 Buchstaben hat dabei eine eigene chemische
Definition. Somit könnte man das menschliche
Genom als chemische
Formel niederschreiben, ähnlich, wie dieses z.
B.
bei der Erschaffung eines künstlichen Poliovirus erreicht wurde.
Seine
Formel lautet schlicht C332652 H492388
N98245 O131196
P7501 S2340.
Man
nehme demnach Kohlenstoff, Wasserstoff, Stick- und Sauerstoff, ein
wenig Phosphor und zum Schluss noch eine Prise Salz, äh, Schwefel, und
fertig ist das Virus. Sofort wird ein zuvor schon aufgeführtes Problem
offenbar. Das Virus hat keine eigene Vergangenheit und somit kein
eigenes Leben. Einem derart zusammengesetzten Menschen würde es nicht
anders ergehen. Ohne eigene Vergangenheit wird aus der Formel
Ca
Hb Nc Ox Py
Sz
kein eigenständiges, reales Lebewesen, welches im Sinne des Erbes
funktioniert und mit Ordnung reagiert. |
Das
realisierte
Verhältnis zwischen Unordnung und Ordnung, unter Wahrung
des
logischen Flusses, ist die Basis eines jeden Lebewesens und des Lebens
als Ganzes. Nun gibt es zwei Formen von Unordnung ... die aktive und
die reaktive Unordnung. Der energetische Fluss, der ALLEM zugrunde
liegt, setzt sich aus beiden Formen zusammen. Beide Formen sind,
energetisch gesehen, konstant. Genau wie die Summe aller Lebensformen,
energetisch gesehen, konstant ist. Daher ist es überhaupt erst möglich,
dass das Ziel perfekter Resonanz erreicht werden kann. Das Reagieren
des Lebens auf die aktive Unordnung ist
immer eine gemeinsame Reaktion des gesamten Lebens. Das
Reagieren auf die reaktive Unordnung ist
immer eine Reaktion einzelner
Lebensformen. Die aktive Unordnung entspringt direkt dem energetischen
Fluss. Die reaktive Unordnung dagegen entspringt den Reaktionen des
Lebens, während es den logischen Fluss der realen Bilder aufrecht hält.
Ist das wichtig ? Dem Lehrer nach zu urteilen, der hektisch durch den
Klassenraum rennt, und immer wieder auf die Tafel deutet, auf die er
die letzten vier Sätze geschrieben hat, auf jeden Fall. Es ist die
Erklärung dafür, warum z. B. in der Realität kein Naturvorgang ewig
abläuft, weder Erdbeben, Lavaströme, Unwetter, Waldbrände, und
dergleichen mehr ... und warum, wie die NASA kürzlich verkündete, es
Lebensformen an Orten gibt, die es in der entdeckten Form gar nicht
geben kann, und schon gar nicht an diesen Orten. Jedes reale Bild von
reaktiver Unordnung, die über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt,
hat immer zur Folge, dass in diesem Bild eine Lebensform auftaucht, die
es zuvor in keinem anderen Bild gegeben hat. Ein isoliert gelegener
Salzsee, der aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung kein Leben
beherbergen kann, ist eines dieser Bilder. Es ist ein ganz spezielles
Bild reaktiver Unordnung, woraus sich das Auftauchen einer speziellen
Lebensform zwangsläufig ergibt, denn reaktive Unordnung gehört
aufgelöst und in Ordnung überführt, dafür ist das Leben, die reaktive
Ordnung, da. Die Entdeckung der NASA und deren medienwirksame
Veröffentlichung eines Bakteriums, welches sich, in besagtem Salzsee,
von hochgiftigem Arsen ernährt und es, anstelle von Phosphor, auch noch
in seine Hülle integriert, ist völlig unspektakulär ... aber dafür
logisch. Genauso logisch, wie das Nichtvorhandensein von Lebensformen
in der Hitze der Sonnenoberfläche. Die Sonne ist ein Bild
fortbestehender aktiver Unordnung. Auch diese Unordnung wird vom Leben
in Ordnung überführt, aber nicht in Form einer spezialisierten Mikrobe,
sondern in Gestalt des gesamten Lebens. Kaum ein Lebewesen kann ohne
Sonnenlicht überleben. Die Photosynthese vieler Lebensformen,
beispielsweise, wandelt die energetische Unordnung, die sich im
umhüllten Bild der Sonne darstellt, in aktive Ordnung um. Und selbst
wenn Lebewesen nicht direkt vom Sonnenlicht abhängig sind, so gibt es
keine Lebensform, die nicht indirekt vom Einfluss der Sonne, und damit
von der entsprechenden Unordnung, abhängig ist, Stichwort Klima und
Wasser.
Aber damit nicht genug. Wenn, wie kurz zuvor beschrieben,
die aktive und reaktive Unordnung konstant in ihrer energetischen
Ausprägung sind, dann ließe sich auch erklären, warum Börsencrashs nur
bis zu einem bestimmten Punkt verlaufen, warum Hoffnungslosigkeit kein
endloser Prozess ist, oder warum Schmerzen nicht ewig schlimmer werden
können. Um die Konstante der reaktiven Unordnung zu gewährleisten,
haben alle realen Bilder eine gewisse Bandbreite. Diese Bandbreite legt
den Rahmen fest, innerhalb welcher Grenzen ein Bild realisierbar, und
damit logisch, ist. Jedes Bild der Realität steht in Abhängigkeit zu
allen anderen Bildern. Bekommt ein Bild besonders viel Aufmerksamkeit,
müssen andere Bilder entsprechend zurückstecken. Es ist ein
fortwährender Ablauf von energetischen Anpassungen, mit dem Ziel die
Konstante konstant zu halten. Die energetische Summe der konstanten
Unordnung, sowohl aktiv, wie auch reaktiv, und der Konstante der
reaktiven Ordnung, des Lebens, ergibt die Grundresonanz, die nichts
anderes ist, als die gesamte aktive Ordnung, aus welcher der
energetische Fluss hervorgeht ... und zu welcher er wieder wird.
Wo
aber kommen nun die Genetik, die gesamte Evolution, das Genom ins
Spiel ? Die Optimierung lebt von zunehmender Resonanzbildung. Daher
kann
nur die Mittellinie überschreiten, was möglichst nah an die
Grundresonanz des energetischen Flusses heranreicht. Diese eigene
Resonanz steckt im
Genom
jedes Lebewesens, jedes Genom ist zu jedem Zeitpunkt das Abbild des
Abstandes der eigenen Resonanz zur Grundresonanz. Und was könnte
effektiver in der Auslesung dieses Abstandes
sein, als Viren. Im Rahmen dieser
großangelegten Resonanzauslesung, die in jedem Universums nur einmal
zustande kommt,
nämlich dann, wenn das alte Erbe endgültig von der aktuellen Bühne
verschwunden ist, entsteht eine
Art Resonanzhitliste. Lebensformen mit der geringsten
Resonanz, bzw. dem größten Abstand zur Grundresonanz, fallen den Viren
scheinbar zum Opfer und stehen der weiteren Ansammlung von Unordnung
nicht
mehr zur
Verfügung. Sie werden aber durch die interpretierten natürlichen
Prozesse
wieder der Ordnungsbildung zugeführt, als neue Bausteine zukünftiger
Realitätsbilder. Je näher ein Lebewesen
der Grundresonanz kommt, über je mehr aktive Ordnung es verfügt, je
dienlicher der späteren Optimierung, je mehr Beitrag für ein neues Erbe
eingebracht werden kann, desto weniger Gefahr besteht für das Lebewesen
durch Viren aufgelöst zu werden. Entsprechende Lebewesen zeigen somit
keine, oder kaum, Anzeichen von
Krankheit oder anderen etwaigen Störungen. Lokale Austestungen, die
jedoch nichts mit der Austestung des Abstandes zur Grundresonanz zu
schaffen haben, treten häufiger auf. Sie zeigen
sich in
Epidemien und Pandemien. Sie sind sozusagen der Ausgleich für die unnatürliche
Selektion menschlichen Strebens, die sich in der reaktiven Unordnung
wiederfindet. Unnatürliche
Selektion ? Zu diesem
Begriff gleich mehr.
Welchen
Reiz üben Gene und die DNA aus ? Was treibt die Wissenschaft
zur
kompletten Entschlüsselung von Genomen ? Es ist der Informationsgehalt,
oder
vielmehr die Menge an Informationen, die mit der Entschlüsselung von
Genomen
extrahiert wird. Diese Informationen müssen verarbeitet, gespeichert
und
weitergeleitet werden. Auch hier zeigt sich das expandierende Universum
von
seiner allgegenwärtigen Seite. Riesige Datenbanken entstehen nach und
nach,
randvoll mit eben diesen Informationen, angesammelt in der Hoffnung
durch neue
Erkenntnisse und Techniken Krankheiten zu erkennen und besser verstehen
zu
können, um sie letztendlich beseitigen zu können. Erneut werden
aktuelle
Informationscontainer angefüllt, die Dichte nimmt zu, wobei die Frage
nach der
Aufnahmekapazität dieser Container bestehen bleibt. Wie viele
Informationen
passen in eine Sekunde ? Die Antwort darauf lässt erkennen, wie weit
die
Mittellinie noch entfernt ist, denn erst wenn ein Container nicht mehr
Informationen als sein Vorgänger aufnehmen kann, ist die Pubertät des
Universums überstanden und das kollektive Gehirn des Lebens bereit sich
der
Optimierung zu stellen. Die Jugendzeit ist dann vorüber und es gilt mit
allen
Werkzeugen das Erwachsensein zu meistern ... und auch die Wissenschaft
wird
dann nicht länger die logische Folge zunehmender Unordnung sein.
Kann es denn noch eine Informationsmenge geben, die diejenige der
Genomentschlüsselung übersteigt ? Die Messung und Speicherung von
Molekülen,
von Atomen a la CERN ? Verfügen wir in Kürze über holografische
Speicher, oder
neurale, vielleicht sogar über Quantencomputer ? Ist das die
unmittelbare
Zukunft ? Haben die Informationscontainer noch soviel Platz ? Können
Sekunden
noch schneller vergehen ? Kann das Leben derart viel Gegenordnung
realisieren ?
Wir werden sehen ... im Obergeschoss. Ein kleiner Tipp: Werfen Sie
einen Blick
auf den Lehrer. In roter Schrift hat er die Worte Genetik, Klima,
Krankheit und
Nahrung
auf die Tafel geschrieben und unterstrichen, denn genau diese
vier
Pfeiler des Lebens liefern die Antwort auf die maximale
Speicherkapazität eines
einzelnen Informationscontainers.
Und sehen Sie dort. Links oben in die
Ecke
hat der Lehrer das Wort GOLD
geschrieben, fett eingekreist. Von Ken
Follet gibt
es einen Roman mit dem Titel DIE SÄULEN DER ERDE. Vielleicht entsteht
hier
gerade ein ähnliches Werk ... DIE GOLDENEN PFEILER DES LEBENS ...
Aber
noch mal zurück zum Genom und den Unmengen an Informationen, die
es
beherbergt. Immer wieder wird über den Ursprung dieser Informationen
spekuliert. Wer hat diesen Code des Lebens ins Rollen gebracht, ihm
praktisch
Leben eingehaucht ? Wie ist er entstanden ? Woraus ? Was ist die
treibende
Kraft hinter der Evolution ? Ist es ein Zufallsprodukt oder ein
gewollter,
gesteuerter Prozess ? Begriffe und Namen wie Intelligentes Design,
Darwin, Kreationismus,
Schöpfer, Mutationen oder eben Zufall kommen in diesem Zusammenhang
immer
wieder auf den Untersuchungstisch. Würde die Evolution nur auf Zufall
basieren
und jedes Genom sich entsprechend entwickeln, dann würde dieses
Genom
nebenstehendem Text ähneln. Keine Spur von Ordnung, von Entwicklung,
von Syntax, Grammatik und Semantik. Doch genau wie Computerprogramme
einer Sprache
entspringen, so
entspringt das Genom einer Sprache .
Zufall hat in der
Sprache, egal welcher Art,
nichts zu suchen. Zufall vernichtet Informationen und erschwert somit
die
Kommunikation oder macht sie irgendwann gar unmöglich. Sprache benötigt
eine
Quelle und ein Ziel, einen Sender und einen Empfänger. Beide müssen
dieselbe
Sprache sprechen, um einander zu verstehen, um Informationen
weiterzugeben und
auszutauschen. Sprache braucht Kontinuität, einen Fluss, Logik.
Klingt
bekannt,
oder ?
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Welchen
Reiz üben Gene
und die DNA
aus ? Was treibt die Wissenschaft
zur
kompletten Entschlüsselung von Genomen ? Es
ist der Informationsgehalt,
oder
vielmehr die Menge an
Informationen, die mit der Entschlüsselung
von
Genomen
extrahiert wird. Diese Informationen müssen verarbeitet, gespeichert
und
weitergeleitet werden.
Auch hier zeigt sich das expandierende Universum
von
seiner allgegenwärtigen
Seite. Riesige
Datenbanken
entstehen nach
und
nach,
randvoll mit eben
diesen Informationen,
angesammelt
in der Hoffnung
durch neue
Erkenntnisse und Techniken Krankheiten zu erkennen und besser verstehen
zu
können, um sie letztendlich beseitigen zu können. Erneut werden
aktuelle
Informationscontainer
angefüllt, die Dichte nimmt
zu, wobei die
Frage
nach der
Aufnahmekapazität
dieser Container bestehen bleibt. Wie
viele
Informationen
passen in eine Sekunde ?
Die Antwort darauf
lässt erkennen, wie weit
die
Mittellinie noch entfernt ist,
denn erst wenn ein Container nicht mehr
Informationen als sein Vorgänger aufnehmen kann, ist die Pubertät des
Universums überstanden und das kollektive Gehirn des Lebens bereit sich
der
Optimierung zu stellen. Die Jugendzeit ist dann
vorüber und es gilt mit
allen
Werkzeugen das Erwachsensein zu meistern ... und
auch die Wissenschaft
wird
dann nicht länger die logische Folge zunehmender Unordnung sein.
Kann es denn
noch eine Informationsmenge geben, die diejenige der
Genomentschlüsselung übersteigt ? Die Messung und Speicherung von
Molekülen,
von Atomen a la
CERN ? Verfügen
wir in Kürze über
holografische
Speicher oder
neurale oder vielleicht
sogar über Quantencomputer
? Ist das die
unmittelbare
Zukunft ? Haben die Informationscontainer
noch soviel
Platz ? Können
Sekunden
noch schneller
vergehen ? Kann
das Leben derart viel Gegenordnung
realisieren ?
Wir werden sehen
... im Obergeschoss. Ein kleiner Tipp: Werfen Sie
einen Blick
auf den Lehrer. In roter Schrift hat er die Worte Genetik, Klima,
Krankheit und
Nahrung
auf die Tafel geschrieben und unterstrichen, denn genau diese
vier
Pfeiler des Lebens liefern die Antwort auf die maximale
Speicherkapazität eines
einzelnen Informationscontainers.
Und
sahen Sie dort. Links oben in die
Ecke
hat der Lehrer das Wort GOLD
geschrieben, fett eingefreist. Von Ken
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ec einen Rcman mit dem Titel DIE DÄULEN DER ERDE. Vielleicht entsteht
hier
gerade ein ähnliches Werk ... DIE GOLDENEN PFEIÖER DES LEBENS ...
Aber
noch mal oprück zum Geiom und den Uümengen an Infommationen, die
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ghfhfhfhfhhfhfh hhhhhhhhhhhghg jhgghhhhhhhhhh hhhggggh hhhhh hghhhhhf
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hhhhhhhhhhhhhhhhhhh X
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Was
aber ist mit Mutationen ? Mutationen sind Fehler, die sich auf
verschiedene
Weise ins Genom einschleichen, ähnlich einem Tippfehler in einem Text
oder
einem falsch ausgesprochenen Wort in einer Unterhaltung. Auch falsche
Befehle
oder Zeichenfolgen in einem Computerprogramm sorgen für Störungen,
genau wie
Falschinformationen in jedem anderen Bereich. Werden diese Fehler nicht
beseitigt, erhöht sich die Unordnung mit jedem weiteren Fehler, aber
nicht
vergessen ... es ist nur eine Interpretation, es ist die Reaktion.
Es
ist das Bild der kosmischen Expansion. Gendefekte und die
entsprechenden
Krankheiten nehmen daher zu ... und es werden mehr werden, da durch die
Genomentschlüsselung neue Zusammenhänge entdeckt werden. Allerdings
fußen diese
Zusammenhänge auf einem falschen Fundament, wie zuvor schon erwähnt,
wodurch
ein noch höheres Maß an Unordnung realisiert werden kann. Die
Realisierung der Wahrheit,
um es einmal so zu nennen, wird erst jenseits der Mittellinie möglich.
An
dieser Wahrheitsfindung wird laufend gearbeitet, das Leben hat die
anstehende
Optimierung dank des Erbes immer im Hinterkopf.
Bezüglich des Genoms gibt es daher zahlreiche
Fehlerkorrekturmechanismen, sei
es direkt auf genetischer Ebene oder aber durch äußere Einflüsse. Die
sogenannte
natürliche Selektion spielt hier mit rein,
dumm nur, dass zunehmende
Unordnung auch hier ein paar Wörtchen mitzureden hat ... in Form unnatürlicher
Selektion, als da wären: menschliche Innovationen und medizinische
Therapien.
Sie ermöglichen das Überleben und Fortbestehen, weil dem Genom falsche
Tatsachen vorgegaukelt werden, wie zum Beispiel beim Impfen, beim
Spritzen von
Insulin oder aber beim ... Tragen einer Brille. Ich sehe schon wieder
Ihren
fragenden Blick und die hochgezogenen Augenbrauen. Es herrscht
Erklärungsnot.
Unnatürliche
Selektion ist das Problem von Generationen, ein Problem langer
Zeiträume ... wenn es z. B. auf uns Menschen bezogen wird. Wenn
man akut erkrankt, möchte man diese Unannehmlichkeit schnell beseitigt
wissen,
oder aber man möchte Erkrankungen bzw. Schwächen von vornherein
abwenden. Daher
wird geimpft oder Insulin gegeben, weil der Körper keines produziert,
oder eine
Brille getragen, weil die Augen nicht richtig mitspielen. Es zählt
sowohl der
Augenblick, als auch die eigene Lebenszeit. Weitreichende Folgen, die
nachrückende Generationen betreffen mögen, werden verständlicherweise
nicht
berücksichtigt. Wenn ich Schmerzen habe, will ich sie los werden,
Langzeitfolgen sind mir in diesem Moment völlig egal. Leider sind diese
Folgen
aber irgendwann nicht mehr zu ihrem Ursprung zurückverfolgbar, wodurch
sie das
Bild zunehmender Unordnung gewährleisten. Eine Brille zu tragen
bedeutet, dass
es Probleme mit den Augen gibt, vielleicht Weitsichtigkeit oder
Kurzsichtigkeit
oder allgemeine Schlechtsichtigkeit. Durch die Brille wird dieser
Fehler
korrigiert, die Sicht ist wieder bestens. Das Genom geht von
Fehlerfreiheit aus
und kümmert sich um Wichtigeres. Der eventuelle Nachwuchs des
Brillenträgers
kommt natürlich ohne Brille auf die Welt, aber eventuell mit demselben
genetischen Code, der zur schlechten Sicht beim Elternteil führte.
Manifestiert
sich diese Störung beim Nachwuchs kommt die nächste Brille auf die
kleine Nase
und das Vorgaukeln falscher Tatsachen geht weiter. Gleiches gilt
für
Krankheiten und entsprechende Therapien. Das Überleben an sich, genau
wie
Behinderungen, Einschränkungen, Fehlentwicklungen und dergleichen, wird
zunehmend zur unnatürlichen Selektion ... und ist
doch wieder eine
dieser Leinwände, gemalt mit der weißen Farbe und dem immer feineren
Pinsel
zunehmender
Unordnung. Dabei sind diese Eingriffe den gezüchteten und künstlichen
Viren,
von denen bereits die Rede war, gleichzusetzen. Auch hier fehlt die
gemeinsame
Vergangenheit von Aktion und Reaktion. Unordnung ist die logische
Folge. Immer
ein bisschen mehr. Schauen Sie sich um. Nehmen Sie die Realität wahr.
Diese
Bilder sind allgegenwärtig. Sie sind real. Was folgt daraus ? Einfach
Brille
wegwerfen
? Blind durchs Leben stolpern ? Insulin wegwerfen ? Ins Koma fallen ?
Alle
Therapien und Fortschritte verteufeln, ihnen gänzlich entsagen ? Es
gibt nur zwei
Möglichkeiten: Entweder mit dem Strom der Unordnung schwimmen, oder
aber
anfangen zu lernen. Die Entscheidung liegt bei jedem Lebewesen selbst
...
Auch
Genkanonen, jene Apparate, die Gensequenzen in bereits bestehende,
natürliche Genome, im wahrsten Sinne des Wortes, hineinschießen, sind
die Brillen, Insuline und Impfungen des modernen Lebens. Zu ihnen
zählen die Biotechnologie und Bioinformatik ... nur zwei Beispiele von
rasant wachsendem Speicherbedarf und entsprechender Computerleistung
mit entsprechendem Energieverbrauch und Entwicklungskosten. Ihre
Produkte finden sich in neuen Pflanzen der Landwirtschaft, dazu zählen
Mais, Weizen, Raps, Soja und Baumwolle. Immer mehr dieser Pflanzen
tragen fremde Gensequenzen in sich, unbekannte Lebensformen bevölkern
somit mehr und mehr die weltweiten Agrarböden. Hinzu kommt, dass diese
Sequenzen, ganz oder teilweise, an andere Lebensformen weitergegeben
werden, sei es über die Nahrung, oder durch Vermehrung. Eine fremde
Sprache verbreitet sich ungehemmt über den Globus, gefördert durch
Globalisierung
in ihren verschiedensten Facetten. Können Allergien, Autoimmunprozesse
oder das Bienensterben die Folge sein ? Sogar Tiere scheinen zu
erkennen, dass manche Pflanzen nicht mehr ihre natürliche Sprache
sprechen und ihr Instinkt rät ihnen vom Verzehr ab. Doch
ungeachtet dessen, nimmt
die
Logik ihren Lauf,
zunehmende Unordnung wird zur Realität, der Übergang zur Optimierung
ist trotz alledem in Arbeit, wonach es in unserer Realität allerdings
aktuell nicht aussehen mag
... aber genau das ist das deutlichste Anzeichen dafür, dass dem doch
so ist.
Kellerraum 17
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