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UP AND
BEYOND
2011 -
20xx
DATE 2014
Juli 2014
UPDATE

Schaut
man der
Dynamik von Yin und Yang beim HARMONISIEREN zu, mag sich ein Bild wie
das folgende offenbaren:
Änderungen
des Erdmagnetfeldes - Quelle ESA
Allerdings
sollte man sich dabei stets vor Augen halten, dass die
Veränderungen im Magnetfeld der Erde nur eine von vielen
Möglichkeiten
der HARMONISIERUNG darstellen ... und dass die Auswirkungen der
Veränderungen nicht nur dort deutlich werden, wo wir Menschen es
erwarten und vor allem befürchten. Davon erzählt z. B. der hier verlinkte
Text:
... ''Die Messergebnisse der Swarm-Satelliten
erstaunen die Wissenschaftler: Das Magnetfeld der Erde schwächelt.
Besonders über Nord- und Südamerika zeichnen sich drohende
Schlupflöcher für hochenergetische Sonnenstürme ab.'' ...
Dabei
geschehen die Auswirkungen der Sonne auf der Bühne des Lebens
nicht zufällig, bedenkt man, was das Sonnenlicht für die Verkörperungen
von Bewusstsein bedeutet. Jedoch kann die Tragweite dessen weder mit
Satelliten noch mit irgendwelchen Versuchsanordnungen
wirklichkeitsgetreu erfasst werden. So ist das Licht der Sonne nicht
einzig mit UV-Licht gleichzusetzen, genausowenig, wie Menschen Mäuse
sind.
Dass Sonnenlicht weit mehr Bedeutung für das Bewusstsein, als
Verkörperung, hat, indem es auf die Struktur von Zellwasser wirkt, die
in der Summe aller Körperzellen das Bewusstsein ist, hat Gerald H. Pollack in seinem Buch The fourth phase of water
eindrucksvoll vermittelt.
Die
Sucht nach Ordnungsvermögen, welche sich unsere Spezies von der
Sonne unbewusst erhofft, vernebelt dabei das ganze Spektrum der
Einflussnahme
der Sonne auf das Leben und führt in Sackgassen, wenn es darum geht
Zusammenhänge in einem größeren Rahmen zu betrachten, wie z. B.
hier deutlich
wird:
... ''Obwohl
UV-Strahlen das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen, haben viele Menschen
ein großes Verlangen nach Sonnenbädern. Diesem scheinbar instinktiven
Verhalten gingen US-amerikanische Forscher jüngst nach. Laut ihrer
Studie machen regelmäßige Sonnenbäder ähnlich abhängig wie Drogen. ''
...
Ohne Intuition, sprich,
ohne direkte Beziehungen zum GANZEN, kann aktives Ordnungsvermögen
schnell in reaktive Unordnung umschlagen. Dass wir süchtig nach
Sonnenlicht erscheinen, liegt schlicht am zunehmenden Unvermögen wahren
Fortschritt durch aktive Ordnung zu realisieren. Was bleibt, ist die
kurzfristige Befriedigung der Wandlung von oberflächlicher Unordnung in
reaktive Ordnung, auf Kosten von informationsreichen Beziehungen.
Dabei liegt es keineswegs an der Sonne selbst, dass die
Zunahme von Hautkrebs sich offenbart, sondern an der bereits
angesammelten Unordnung jener Lebensformen, denen das Gefühl für
Kohärenz abhanden gekommen ist, wovon Krebs ein Ausdruck ist ... und
genau von dieser Dekohärenz erzählt der Mangel an Vitamin D im Blut
dieser Lebensformen, allen voran in uns EINEN, den Menschen. Hier
finden Sie diesbezüglich weitere
Datensätze ... und vielleicht auch manche Information ...
Es
mag somit mal wieder, wie so oft, gerade in immer datenlastigeren
Zeiten, als Zufall erscheinen, oder aber als Faselei und Hirngespinst
meinerseits, da jenseits der Beweisbarkeit, anmuten, dass auch
Nordamerika nun
vermehrt dem Sonnenwind ausgeliefert sein wird und in Blau getaucht
wird, so als gelte es seitens der Sonne, Informationen, die dringend
benötigt werden, dorthin gelangen zu lassen, wohin sie bisher nicht in
einem derartigen Spektrum durchdringen konnten. Sonnenschutz scheint dort
ein
großes Thema zu sein, während anderswo die Informationen offensichtlich
bereits ein Umdenken angestoßen haben. Davon können Sie sich hier
ein
eigenes Bild machen:
... ''This
winter—June and July in Australia—the Cancer Council Australia is
urging many people to dump the sunscreen and hat to catch some rays,
after years spent advising the opposite. '' ...
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S
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S
H
I
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Juli 2014
BEYOND

Es ist mal wieder an
der Zeit PHI ins Bewusstsein zu rücken, immerhin verkörpert PHI das
Wesen(tliche) der HARMONIE und ist daher zentrales Thema der GOLDENEN
PHI(L)HARMONIE .
Wie
weitreichend und allgegenwärtig PHI im Rahmen der Realität ist,
erfahren Sie in einem lesenswerten Sechsteiler, der zwar hin und wieder
etwas mathematisch daherkommt, aber nichtsdestoweniger einen Einblick
in das Wirken von PHI vermittelt ... zumal die Mathematik im
Allgemeinen, und im Fall des Sechsteilers im Speziellen, nur Mittel zum
Zweck ist.
Besagter Sechsteiler beginnt hier .
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Die
g
o
l
d
e
n
e
PHI
(L)
HARMONIE
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Juli 2014
BEYOND

Geschichte
wird allgemeinhin als Abfolge von vergangenen Ereignisse, bis in die
Gegenwart hinein, angesehen, doch kommt es immer wieder vor, dass
Ereignisse hinterfragt und der Lauf der Geschichte angezweifelt wird.
Oft ist von einer Verfälschung der Geschichte die Rede und allerhand
Verschwörungstheorien machen die Runde.
Da Geschichte herangezogen wird, um, aus der Gegenwart heraus,
Rückschlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und so Voraussagen für die
Zukunft zu treffen, werden große Anstrengungen unsererseits unternommen
ein möglichst lückenloses Bild der Vergangenheit zu realisieren. Dieses
Unterfangen gelingt dabei umso weniger, je mehr an Vergangenem
gezweifelt wird und bewusste Fälschungen gewissen Kreisen nachgesagt
werden. Inzwischen ist es gar so weit gekommen, dass es kaum ein
bedeutendes Ereignis gibt, welches heutzutage nicht mit mindestens
einer Gegentheorie bzw. Alternativinterpretation bedacht werden kann …
und sei es nur die zeitliche Festlegung des Ereignisses, bezogen auf
den Lauf der Geschichte im Ganzen, mittels einer Datierung.
Was
aber, wenn Geschichte gar nicht fälschbar ist, sie sogar das
Fälschungssicherste überhaupt ist, was der Mensch je ersonnen hat ? Aus
dem einfachen Grund ihrer Unbeständigkeit und ihrer Unmöglichkeit sie
wahrhaftig
rekonstruieren zu können, denn am ehesten kann gefälscht
werden, was beständig ist, also möglichst lange immer gleich
interpretiert werden kann … zumindest so lange, bis die erste Fälschung
auftaucht bzw. der erste Zweifel ausgesprochen wird.
Manchmal
sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und den Mond nicht vor
lauter Mondphasen, dabei, so sagt aktuell die Wissenschaft, hat der
Mond noch nicht einmal Auswirkungen auf das Leben, schließlich sei die
Datenlage
diesbezüglich eindeutig, wie der hier verlinkte
Text es
verdeutlicht:
…
”Für die im Journal Current Biology präsentierte Untersuchung
analysierten die Forscher große, bereits vorhandene Datensätze über den
Schlaf von insgesamt 1265 Teilnehmern aus 2097 Nächten. „Nachdem wir
diese große Anzahl von Daten ausgewertet hatten, konnten wir frühere
Ergebnisse aus anderen Studien nicht bestätigen“, sagt Mitautor und
Neurowissenschaftler Martin Dresler.” …
Quelle:
Augsburger Allgemeine vom 22.Juni 2014 Online-Fassung
Wissenschaftler
handhaben das Schaffen von Wissen immer mehr wie jemand der über
Geschichte schreibt, denn so, wie der Geschichtsschreiber nicht der
ist, der Geschichte schrieb, sprich, das erlebt hat, was letztendlich
Geschichte schreibt, so ist auch ein Wissenschaftler jemand, der
zunehmend Daten
benutzt, um einem Kontext, der nicht mehr in der Form
existiert, in der alle möglichen Informationen zugegen waren, eben jene
Informationen zu entlocken, die nicht mehr zugänglich sind. In beiden
Fällen führt der Verlust von direkten Beziehungen zu einem
gegenwärtigen Bild, welches weder falsch, noch verfälscht, sondern
möglich
ist, denn vergangen ist einzig, was in der Gegenwart noch immer
Bedeutung hat … ohne dass es weder die Vergangenheit, als Ansammlung
von zurückliegenden Ereignissen, noch die Zukunft, als Erwartung
wahrscheinlicher Ereignisse, in Wirklichkeit gibt, wohl aber als
Interpretation eines, somit realisierten, Zeitraums, Universum genannt.
Ermöglicht, von Anbeginn des sogenannten Urknalls, bis heute, 13,7 Mrd.
Lichtjahre später, durch das verkörperte Bewusstsein der Menschheit.
Doch
der Schein trügt gewaltig, nicht, weil Außerirdische ihre Hände im
Spiel haben, oder weil ägyptische Hohenpriester eine Verschwörung vor
Tausenden von Jahren anzettelten, oder Forscher weltweit vergangene
Kulturen verheimlichen, nein, nein, und nochmals nein. Das GANZE
verhält sich ganz ANDERS … und doch ist (noch) nötig, was wir EINEN
diesbezüglich meinen, wenn wir von einer Fälschung, oder aber einer
Verschwörung, sprechen.
Wir
Menschen sehen den Lauf der Geschichte als eine Gerade, eine lineare
Entwicklung, eine Aneinanderreihung von Zeitpunkten, die im Nachhinein
einzeln betrachtet werden können, um so eine Vorstellung von
Vergangenem zu erhalten … oder aber um Schülern mit vermeintlichem
Allgemeinwissen zu füttern, ohne das der wesentliche HUNGER damit
je
befriedigt werden kann.
Der Bildhaftigkeit wegen benutze ich im Folgenden, nicht ohne Grund,
Kreise. Zu den Zahlen komme ich im weiteren Verlauf.

Fügt
man in der Art weitere, immer größer werdende Kreise hinzu,
gelangt man schließlich in die aktuelle Gegenwart. Stellt man sich nun
alle Kreise miteinander verbunden vor und schwenkt das Gebilde etwas
nach Links, so dass der Urknall letztendlich in der Mitte aller Kreise
liegt, offenbart sich einem der Blick durchs Universum zurück bis zum
Urknall, ermöglicht durch die immer größer werdende Menge an Daten, die
uns Menschen mit jedem weiteren Kreis mehr zur Verfügung steht, um
unser fortschreitendes Bild von der Vergangenheit immer auf dem
Laufenden zu halten.
Unser Weltbild wird im Laufe der Zeit somit immer größer, was wir als
technologischen Fortschritt bezeichnen und als enorme Leistung der
Menschheit ansehen. Je größer der Flächeninhalt eines Kreises, desto
größer die Leinwand, auf die wir EINEN die Realität, immer komplexer
werdend, malen können.
Man könnte nun dahergehen und das Ausmaß des technologischen
Fortschritts mit PI (π) bezeichnen, ganz im Sinne des gleichnamigen
Films , zumal PI den Flächeninhalt eines
Kreises mit dem Radius r=1
beschreibt und der Fortschritt so mit der Größe des Kreises
fortschreitet, um nicht zu sagen, sich vom Mittelpunkt, dem Kern des
Kreises, entfernt. Nun, der Wahnsinn wäre wahrscheinlich
”vorprogrammiert”, ließe man einzig als Menschheit verkörpertes
Bewusstsein walten und alles Mögliche anstellen, gäbe es nicht die
ANDEREN, die stets zu HARMONISIEREN vermögen, was wir EINEN für möglich
halten. Und wo wäre diese HARMONISIERUNG besser aufgehoben, wenn nicht
inmitten
unseres technologischen Fortschritts und damit inmitten von PI
? Was daraus folgt ist PHI.
Unzählige
Bücher wurden über PHI, den Goldenen Schnitt, geschrieben,
manches Projekt
verfasst, und ein, nicht für jedermann, schmackhaftes
Menue in sechs Gängen
dargeboten,
aber es scheint, als sei
bisher noch
niemand auf die Idee gekommen, die Geschichte des GANZEN aus Sicht von
PHI genauer zu betrachten. Offensichtlich ist die Zeit nun reif … und
die Offensichtlichkeit noch immer das beste Versteck für das
Wesen(tliche) dieser einen Geschichte, welches zugleich das eigentliche
PROBLEM der Realität offenbart.
ALLES
ist EINS … und ALLES ist in EINEM, inklusive der Lösungen, samt
LÖSUNG, des PROBLEMS, immerzu Teil des GANZEN und in Beziehung zu ALLEM
stehend, egal, wie groß der Kreis um das PROBLEM von uns EINEN auch
gezogen wird, egal, wie weit der Bogen, den wir EINEN versuchen um das
PROBLEM zu machen, auch ausfallen mag, egal, wie weit das Pendel somit
ausschlagen kann. Das Leben muss sich diesen Teufelskreisen stellen …
um letztendlich wirklich
erwachsen werden zu können, sich nach und nach
vom unordentlichen Ballast der Wachstumsphase befreiend, jenseits der
Pubertät, jenseits des Zenits der Geradlinigkeit, auf dem Weg
ins Tal
…
Somit
sei erneut gefragt: Kann eine Geschichte gefälscht werden, die
sich selbst einzig als Dynamik im Gegenwärtigen darlegt, oder ist der
Eindruck der Fälschung nicht eher der Dynamik verschiedener
Möglichkeiten zuzuordnen, die noch keine gemeinsame Basis
bzw. Talsohle
gefunden haben ?
Die Vorstellung, der Kosmos breitet sich aus der Vergangenheit immer
weiter aus, ist dermaßen zur Gewohnheit geworden, dass die Vorstellung,
die Ausbreitung des Kosmos geschieht einzig als Realisierung aus dem
Gegenwärtigen heraus, völlig übersehen wird. Je mehr Möglichkeiten,
desto mehr Ausbreitung. Je weiter eine Möglichkeit in die so
entstehende (!) Vergangenheit ”zurück”geschoben wird und in den Kontext
des ”bisherigen” Vergangenen passt, desto näher kommt diese realisierte
Bildvokabel der Kohärenz und damit der Bedeutung für das GANZE, sprich,
für den Kosmos als Ganzes, der nichts anderes ist, als die
Problematisierung des PROBLEMS mitsamt Lösungsweg.
Aus
der Gegenwart, dem Hier und Jetzt, heraus sammelt eine Möglichkeit
auf dem Weg zurück weitere Möglichkeiten an, um so mehr und mehr als
Tatsächlichkeit im
Nachhinein zu erscheinen. So wie aus einem Knochen
ein Dino wird, wird aus einem Artefakt die Geschichte eines Volkes. Aus
einem Schneeball, der von der Spitze eines Berges ins Tal rollt, wird
eine verheerende Lawine … allerdings nur, wenn zuvor auch ausreichend
Schnee gefallen ist. Sprich, der Schnee von Gestern ermöglicht erst die
Lawine von Heute. Jede Schneeflocke auf dem Boden der Realität wird
somit zur Möglichkeit Teil der Lawine zu werden. Schneeflocken werden
zu Daten, gleichsam fragil. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto
größer die Schneekugel bzw. der Kreis, der den Fortschritt symbolisiert
und desto verheerender die Auswirkungen auf die Geschichte der
Vergangenheit, wenn die Kugel ins Tal rollt. Daher werden
Bezichtigungen der Fälschung und Verschwörungen notwendig, um die
Schneekugel möglichst lange in der Nähe der Bergspitze verweilen zu
lassen.
Dass
wir EINEN immer mehr das Wesen des Lebens aus den Augen verlieren,
liegt in unserer Vorstellung begründet das Leben sei erst sehr viel
später, lange nach dem Urknall, entstanden, nicht in Erwägung ziehend,
dass der Kosmos fortwährend nur einen Augenblick währt … und stets ein
unterbewusstes Werk ist, ein Open-Source-Projekt allen Lebens, alle
Möglichkeiten zum Ausdruck bringend, die notwendig sind, um den
Lösungsweg für das PROBLEM zu realisieren. Dieses PROBLEM wurde erst
zur Problematisierung mittlerweile kosmischen Ausmaßes, als die Einheit
sich entzweite ( wir EINEN und die ANDEREN ) und seitdem eine Dynamik
in Gang setzte, um der Einheit wieder näher zu kommen, jedoch nicht
ohne aus der Not(wendigkeit) der Trennung eine Tugend zu machen. So
gestaltet sich das Leben seitdem als offener Schlagabtausch, zwischen
Yin und Yang, dem weiblichen und dem männlichen Prinzip, zwischen
PHI-Male und Male ;-) , zwischen dem Mond und der Sonne, zwischen Licht
und Schatten und dem Tag und der Nacht … und zwischen den Möglichkeiten
der Vergangenheit und der zukünftigen Notwendigkeit im Rahmen des
GANZEN, verkörpert durch die ANDEREN und uns EINEN.
Die Kreise werden daher seit der Trennung immer größer. Es bedarf immer
größerer Handlungs- bzw. Spielräume, damit die HARMONIE gewahrt bleiben
kann, während wir EINEN Dekohärenz säen und die ANDEREN Kohärenz ernten
müssen, weshalb die realisierte Evolution der Verkörperungen von
Bewusstsein alle Quellen des Open-Source-Projekts, namens Leben, zu
nutzen weiß.
Die
einzig wahre Geschichte erzählt PHI. Sie erzählt vom Wirken der
HARMONIE aus dem geistreichen Chaos der Entfremdung heraus. Ihre
Beständigkeit bringt diese eine Geschichte durch die Zahlenfolge all
der Kreise zum Ausdruck, die es bedarf, um all das bzw. das All als das
zu sehen, was es in Wirklichkeit ist, nämlich, keineswegs eine
endlose
Verkettung von immer mehr Möglichkeiten, sondern die Bewahrung des
Wesens im Zentrum allen Seins und Teil eines jeden Augenblicks. Es ist
die einzig mögliche Beständigkeit, die sich jedem Versuch der Fälschung
zu entziehen vermag, egal, wie sehr wir EINEN auch versuchen Daten
anzusammeln, um die Welt einzig nach unseren Vorstellungen zu
realisieren, Vergangenheit und Zukunft inklusive.
Die Gegenwart ist immer das Notwendigste aller vergangenen
Gegenwärtigkeiten und das Möglichste aus vergangenen Erwartungen. Sie
geht aus der Schnittmenge zweier Kreise hervor und wächst mit der Not,
die wir EINEN mit der Gemeinschaft des Lebens haben, und der Tugend der
ANDEREN ihrem Wesen treu zu bleiben. Dabei verkörpern wir EINEN die
Rollen, die die ANDEREN nicht spielen können, da sie ihrem Wesen treu
bleiben müssen, um auszugleichen, was der Mensch bewirkt, indem er
selbst seine Rolle als Wesentlich ansieht und den ANDEREN Rollen
zuordnet, die sie aber gar nicht verkörpern können. So sehen wir
Geschichte als Versuch die Welt heute so zu sehen, wie man sie in der
Vergangenheit mit den Augen der Gegenwart gesehen hätte, doch in der
LIEBE zum GANZEN, und damit zur ganzen Wahrheit, lässt sich nur die
Gegenwart klären … um Platz zu schaffen für einen neuen Augenblick.
In
der Änderung des Kontextes der jeweiligen Gegenwart ändert sich auch
die Emotionalität der Betrachtung und damit das vergangene Bild. Erst
im aufrichtigen Gefühl ehrlich zu sich selbst zu sein verschwindet die
beziehungskappende Emotion und das Bild kommt dem Wesentlichen näher.
Die Gemeinschaft der Menschen wird zunehmend zu Gesellschaften mit
immer mehr verschiedenen Blickwinkeln. Die Problematisierung wird immer
verfahrener, immer mehr entfremdet vom Wesentlichen, vom eigentlichen
PROBLEM … und so wie jedes Problem im Laufe der Problematisierung die
Energie realisiert, die zu seiner Lösung führt, so realisiert auch das
PROBLEM die Energie, aus der die Problematisierung genährt wird,
inklusive der Bewusstwerdung des PROBLEMS und des Lösungsweges … so wie
jede Krankheit auch das Potenzial zur Heilung in sich trägt, solange
das Wesen des Lebens Teil jeder Gegenwart bleiben kann. PHI eben. Woher
sonst kommt die Energie mit der wir EINEN emsig eine immer größer
werdende Schneekugel einen uns immer höher erscheinenden Berg
hinaufrollen …
Mein
Dank geht erneut an Andreas
OttigerAmmann für die Bereitstellung
der Originalgrafiken, die ich an das Thema angepasst habe.
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Juli 2014
BEYOND

Muster
ziehen die Massen an, wie das künstliche Straßenlicht die Motten. Und
so wie sich die
Motten, in der Annahme das Licht sei der Mond, vom Licht die
Möglichkeit zur Navigation durch unbekanntes bzw. dunkles Terrain
versprechen, so geht es auch all den ”Musterschülern”, die sich
Wegweiser erhoffen, um in der
vermeintlichen komplexen Welt, im nicht minder vermeintlichen Außen,
nicht
vom
gesicherten Weg abzukommen, welcher von Anderen ihresgleichen
vorgedacht wurde. Dadurch erhärtet sich der Verdacht, dass das
”Böse” zwar all die Wege
des ”Guten” zu gehen vermag und obendrein jene Wege, die das ”Gute”
nicht gehen kann, aber im Grunde auch nur mit einer Karte in einem
Terrain unterwegs ist, welches sich jeden Augenblick anders darstellt,
als es im Augenblick ”zuvor” noch zugegen schien.
In dem Augenblick,
wo ”Musterschüler” über ein Muster unterrichtet werden, ist das
Ergebnis, zu welchem das Muster führen sollte, längst schon Geschichte
… siehe z. B. Verschwörungstheorien oder vermeintliche Zahlenspiele .
Gerade
wir Menschen scheinen Muster zu lieben, wahrscheinlich, weil dies eine
unmittelbare Folge des PROBLEMS und somit unserer Entfremdung von den
ANDEREN ist. Die Komplexität, die wir dabei unserem Gehirn und der
Welt, durch welches es wandelt, zugestehen,
mag, so betrachtet, in einem anderen Licht erscheinen, wovon der hier
verlinkte
Text Näheres zu berichten weiß:
... ''The
brain’s main function is to protect us, like an umbrella, from chaos.''
...
Je
komplexer das Gehirn, desto größer der Schirm, der das verkörperte
Bewusstsein vor der Exformation des GANZEN bewahrt ... und so Muster
für uns EINEN notwendig werden lässt, welche dem neuronalen Chaos des
Gehirns entspringen, um das Gesamtbild der Realität, so weit wie
möglich, von Unordnung zu befreien. Diesbezüglich ein weiteres Zitat
aus dem verlinkten Text:
... ''The
current research paradigm in neuroscience, which considers neurons in a
snapshot of time as stationary computational units, and not as members
of a shifting dynamical entity, might be missing the mark entirely. If
chaos plays an important role in the brain, then neural computations do
not operate as a static read-out, a lockstep march from the
transduction of photons to the experience of light, but a
high-dimensional dynamic trajectory as spikes dance across the brain in
self-choreographed cadence. '' ...
Das
Problem allerdings ist, je mehr sich ein Mensch auf
realisierte
Muster
verlässt, oder meint, ein solches entdeckt zu haben, desto eher
vermag die Unordnung, welche der Realität mittels menschlichem
Ordnungssinn entzogen
wurde, sich im Innern der Verkörperung niederzulassen und, mitunter,
sesshaft zu werden, sprich, Teil des Bewusstseins zu werden, mit dem
die Welt realisiert wird, in der, von da an, unbewussten Annahme, die
Welt im
vermeintlichen Außen sei ordentlich, wenn nicht gar normal.
Tritt
zuviel Unordnung auf einmal auf, reagiert das Gehirn besonders
chaotisch, um
möglichst viele Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen der Unordnung
begegnen zu können. Da wir Menschen aber anders mit Unordnung umgehen
und in Mustern etwas anderes sehen, als alle ANDEREN Verkörperungen des
Gesamtbewusstseins allen Lebens, erklärt sich die Abwesenheit derart
komplexer Gehirne in allen ANDEREN Lebewesen. Zudem mag dieses
verdeutlichen, wofür die ''einfachsten'' Lebensformen gar kein Gehirn
benötigen und trotzdem PHI bzw. die HARMONIE als Hauptattraktion des
GANZEN zu bewahren vermögen.
Was wir EINEN demnach attraktiv finden
und was unsere Aufmerksamkeit anzieht, hat, auf die Menschheit bezogen,
nichts mit HARMONIE zu tun und ist doch wesentlich für selbige,
erschaffen wir doch dadurch die Unordnung, die das wirkliche Chaos
benötigt, um letztendlich sein Ziel zu erreichen.
''Where should I go ?'' - Alice.
''That
depends on where you want to end up.'' - The Cheshire Cat.
Lewis Carroll - Alice's
adventures in Wonderland & Through the Looking Glass
There's more
HARM in disorder alone
than is
possible in HARMONY at all
because
HARMONY needs chaos to get rid of disorder ...
in order to
fulfil the purpose of life and thus reach its destination.
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August 2014
UPDATE

Unser
Datenzeitalter ermöglicht mehr und mehr, was zuvor noch unmöglich
schien, nämlich mehr vermeintliche Informationen herauszulesen, als die
zugrundeliegenden Daten es vermuten lassen. Die bei Smartphonebesitzern
angesagten Selfies ''informieren'' den Empfänger über das in Szene
gesetzte Befinden des
Aufgenommenen. Doch mit den Bilddaten selbst gehen noch eine ganze
Reihe von Daten mit auf die Reise, die für den Versender keine Rolle
spielen bzw. ohne sein Wissen mit den Bilddaten verschickt werden. Von
einem solchen Fall wird hier unter
folgender Überschrift berichtet:
''Heimlicher
Militäreinsatz?: Russische Soldaten veröffentlichen Selfies aus der
Ukraine''
Es
ist eine Sache, was man selbst mit Daten meint bezwecken zu müssen, in
der Annahme jemanden zu informieren,
eine ganz andere Sache ist, was jemand anderes daraus für
''Informationen''
meint zu erhalten. Somit zeigt sich auch hier der schmale Grat zwischen
Informationen und Daten, der nur so schmal ist, weil wir im Umgang mit
dem technologischen Fortschritt beides mehr und mehr gleichsetzen ...
und dadurch erst ermöglichen, was wir im Umgang mit Daten nicht
erwarten, nämlich keineswegs Informationen zu verbreiten bzw. zu
erhalten, sondern, aus Mangel an direkten Informationen, immer
abhängiger
vom Fortschritt zu werden, da die Kluft zwischen Daten und eigentlichen
Informationen immer größer und noch größer wird, wie hier
angemerkt
wird:
...
''Ob
Google Glas, GPS-Ortung oder Apps - viele Angebote sollen uns helfen.
Aber für den gesunden Menschen droht der Anspruch, jederzeit alles
kontrollieren zu können in einen Kontrollzwang umzukippen. Wir drohen
uns selbst zu versklaven.'' ...
Die
Komplexität
der Realität, welche das Ausmaß der Kluft zwischen Daten und
Informationen zum Ausdruck bringt, erweckt indes in uns das Verlangen
nach immer mehr Informationen. Doch was wir bekommen sind immer mehr
Daten, sprich, Informationen, die ohne Wurzeln zum eigentlichen
Ursprung, und ohne Bezug zum ursprünglichen Kontext, in
einem ganz anderen Kontext wahrgenommen ... und entsprechend
interpretiert werden !
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!
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August 2014
UPDATE

Ist
Krieg vorhersehbar wie das Wetter ? Ausgeschlossen scheint das nicht,
wie Sie hier
nachlesen können:
...
”However, over the past 10 years, a number of researchers have found
power law relationships in modern statistics about violence. Neil
Johnson, a physicist at the University of Miami, Michael Spagat, an
economist at University College London, and their co-authors have found
a similar power law in data about both conventional war, terrorist
attacks, and cyber-attacks. These findings offer some suggestions as to
when future attacks are most likely to occur, and when it would be most
effective to try to prevent them. And they offer a starting point for
the quest for an underlying law governing outbreaks of violence once
considered too complex and idiosyncratic to predict. ” ...
Oder
ist das, was vorhergesagt wird, nicht eher das Realisieren einer
Erwartung innerhalb eines Rahmens, der durch die Vorhersage erst
ermöglicht wird ?
Algorithmen und Statistiken, und die damit
einhergehenden Datenspielereien, ermöglichen so, immer allgegenwärtiger
werdend, was von uns EINEN in
einem gewissen Rahmen erwartet wird, wodurch es wahrscheinlicher wird …
und so noch mehr Bedeutung auf Daten lenkt … wenn in der Tat zustande
kommt,
was zuvor erwartet wurde. Dabei wird das Zustandekommen, sei es von
kriegerischen Auseinandersetzungen oder von Wetterereignissen, erst
durch unseren Erwartungshorizont ermöglicht …
Ich
formuliere es
noch etwas anders: Ermöglicht das Nutzen von Zeitungen und Nachrichten,
und die damit einhergehenden (unbewussten) Erwartungen der Nutzer, den
Rahmen, in dem sich realisierbare Geschehnisse abspielen können ?
Trifft
man in den Medien auf das, was die Menschheit (unbewusst) erwartet ?
Sind somit im hier
verlinkten
Text die Aussichten für die nahe Zukunft dargelegt ?
...
''For
reasons that have no rational explanations at this time, the US and
Europe have embarked on a concerted program to demonize Putin,
ostracize Russia, and bring the world as close to a major conflict as
it’s been since the Cold War, a time hardly memorable to many in the
current crop of our elected officials.'' ...
Nun,
Wetterprognosen liegt nicht immer richtig. Vielleicht liegt das auch
nur an den Algorithmen, mit denen die Supercomputer Datengebirge
bewältigen, ohne dass sie je einen Sonnenstrahl gespürt, Wolken
beobachtet, oder dem Wind hinterhergerannt sind ... oder ohne dass sie
vom Treiben
mancher der ANDEREN wissen.
Wie
es mit dem als Menschheit verkörperten Teil des Gesamtbewusstseins
aussieht, lassen Projekte wie das Global
Consciousness
Projekt
erahnen, oder die Beobachtung, dass
unser Bewusstsein erst
ungefähr eine halbe Sekunde nach
unserem Un(ter)bewusstsein weiß, was Sache ist, so als gälte es die
Korrekturfunktion der realen Bildersprache zu nutzen, um in der
Realität letztendlich erscheinen zu lassen, was möglich ist, ohne die
Notwendigkeit für das GANZE aus dem Auge des Gesamtbewusstseins zu
lassen. Gemeint ist das Auge namens PHI.
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Im
O
S
T
E
N
braut
sich
auch
was
zu-
sammen
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August 2014
UPDATE

Immer
mehr Menschen werden selbst zum Ausdruck des technologischen
Fortschritts und
verkörpern damit mehr und mehr den Geist, der erst aus der Entfremdung
von uns EINEN von den ANDEREN notwendig wurde, um ein Bewusstsein für
die Entfremdung selbst zu schaffen bzw. um dem Gesamtbewusstsein die
Möglichkeit zu geben das Gefühl für Kohärenz zu intensivieren.
So liest
man hier zum
Beispiel:
...
''Der Mensch mit Behinderung
als überlegener Athlet: Ein Gutachten soll klären, ob der
unterschenkel-amputierte Weitspringer Markus Rehm nach seinem Sieg bei
den Deutschen Meisterschaften bei der EM starten darf.
Biomechanik-Professor Veit Wank findet: nein.'' ...
Immer
mehr der ANDEREN dagegen werden von besagtem Geist in eine Welt
miteinbezogen, die es ohne uns EINEN gar nicht in der Form gäbe, wie
sie aktuell als Realität erscheint.
Davon ist zum Beispiel hier die
Rede:
...
''Als
ein Fotograf in Indonesien Schopfaffen ablichtete, schnappte sich eines
der Tiere den Fotoapparat und drückte wild den Auslöser. Um diese
„Selfies“ gibt es nun Streit: Wikipedia ist sich sicher, der Affe ist
der Urheber und die Fotos daher gemeinfrei.'' ...
Probleme
über Probleme für uns Menschen in der modernen Gesellschaft und keine
dauerhafte Lösung in Sicht. Wann
beginnen wir EINEN endlich zu begreifen, dass die Verallgemeinerung von
Einzelfällen nur weitere Probleme hervorbringt ? Wann beginnen wir
EINEN endlich zu begreifen, dass das Vereinfachen des bereits zur
Genüge Verallgemeinerten sinnvoller ist ? Wobei vereinfachen nicht
einfach reduzieren
bedeutet, sondern vielmehr das Hervorbringen aktiver
Ordnung meint, ohne weitere Fragmentierungen des
Gesamtbewusstseins hervorbringen zu müssen, in Form reaktiver Ordnung,
sprich, Lebensformen, allen voran Viren .
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F
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TO ... ?
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August 2014
BEYOND

Genügt Einer von
mehr als einer Milliarden, um dem Ursprung einer Entfremdung
auf die Spur zu kommen, die im Grunde ein Fragment der Entfremdung von
uns EINEN von den ANDEREN ist ? Von diesem Einen ist hier die
Rede:
...
''In kürzester Zeit, sagt Paul, hätten die Chinesen zwei Wertebrüche
erlebt. Viele junge Chinesen suchten nach Sinn, doch da sei keiner, der
ihnen dabei helfen könne. "Der Glaube der Jungen gleicht einer
Zitatsammlung: ein bisschen Einstein, ein wenig Papst. Doch die Zitate
hängen nicht zusammen, haben keinen Kern." Das Gleiche gelte für die
traditionelle Kultur, der sich viele wieder zuwendeten, Kalligrafie,
Konfuzianismus, Taoismus, Malerei, Feng-Shui oder die Teekultur. "Sie
lernen, wie man eine Teetasse hält, doch sie wissen nichts von den
Werten, die dahinterstecken. Die aber sind die Essenz."'' ...
Nicht
nur, dass
dieser Eine den wesentlichen Unterschied zwischen Daten und
Informationen zu
vermitteln weiß, einer, der Gemeinschaft und Gesellschaft auseinander
zu halten weiß, einer, der weiß, was Karte und was Terrain ist, einer,
der sich von den weißen Leinwänden des Fortschritts nicht vormachen
lässt, sie seien das einzig wahre Bild des Lebens und voller Wissen.
Nein, dieser Eine vermag zu verdeutlichen, was vielen Anderen immer
fremdartiger erscheint ... während sie die Entfremdung selbst als ganz
alltäglich, ja, normal wahrnehmen.
Wir
EINEN waren ANDERS, bevor wir begannen an uns selbst zu leiden.
Seitdem sind auch die ANDEREN nicht mehr das, was sie waren, bevor wir
EINEN anders wurden, denn die ANDEREN und wir EINEN waren einmal EINS .
Seitdem sind wir EINEN umgeben von den ANDEREN ... genau wie manch
Einer der EINEN, von vielen Anderen der EINEN ... mit dem wesentlichen
Unterschied, dass wir EINEN von den ANDEREN in naher Zukunft lernen
werden,
was noch undenkbar scheint, während all die Anderen von uns EINEN auf
absehbare Zeit von manch Einem von uns EINEN erfahren werden, was für
die ANDEREN längst ganz natürlich, im Sinne der HARMONIE, ist. Es ist
die bereits bekannte Geschichte vom Funken, der vom Wind zu einem Feuer
entfacht wird ... oder vom Tropfen, der DAS Fass zum Überlaufen bringen
wird ...
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August 2014
BEYOND

Um
ein Problem zu lösen bedarf es der Bewusstwerdung des Problems an sich,
mitsamt der begleitenden Problematik, ausgehend vom Ursprung des
Problems. Um das PROBLEM zu lösen, dessen Bewusstwerdung durch das
bisherige Leben als Ganzes verkörpert wird, bedarf es für jene, die das
PROBLEM nicht als solches wahrnehmen, einer Analogie aus ihrem
alltäglichen Umfeld, um sich der realisierten Problematik auf anderem
Wege bewusst(er) zu werden … was allerdings nicht von vornherein
erfolgsversprechend ist, wie es alltäglich, zum Beispiel, am Beispiel
der Kinderkrankheiten in den Massenmedien deutlich wird. Doch ist der
realisierte Alltag nur die Karte des wirklichen Terrains und mit
alltäglichen Werkzeugen der wortgewandten Beschreibung nicht direkt
vermittelbar. Dass die Masse der modernen Menschen, Zivilisation
genannt, sich als sehr fortschrittlich ansieht, zeugt indes vom
Trägheitswiderstand der Wirklichkeit, und damit der Wahrheit,
unmittelbar ins Auge sehen zu wollen, zeigt sich dieser Widerstand doch
als jene Strukturen, welche der technologische Fortschritt, seit der
Sesshaftigkeit der Menschheit, ermöglicht(e).
Doch
kommen wir zu besagter Analogie, die (vielleicht) darzulegen
vermag, warum die Masse der Menschen mehr und mehr der Digitalisierung
des Lebens verfällt und statt all der Wegweiser, die den Lösungsweg des
PROBLEMS, immer zahlreicher werdend, säumen, in der Digitalisierung
selbst die Lösung unserer Probleme sieht, so als könnte man mit immer
mehr Daten, die ein Symptom beschreiben, die eigentliche Krankheit
heilen. Diese Analogie ist weitverbreitet und modernen Menschen sehr
vertraut, zumal sie ihn inzwischen auf Schritt und Tritt begleiten
kann. Gemeint ist die Musik.
Der
Vergleich eines einmaligen Konzerterlebnisses mit einer
Schallplatte und einer mp3-Datei soll aufzeigen, was die
Digitalisierung wirklich im Schilde führt und warum viele Menschen
meinen, dass sich mit dieser Digitalisierung die Lösungen vieler
aktueller Probleme realisieren lassen, wie es zum Beispiel im hier
verlinkten Loblied auf
das sogenannte Internet der Dinge vermittelt
wird. Auch die erhoffte Vereinfachung unseres Alltags durch Smartphones
oder Unternehmen wie Smart
Things
begeht selbigen (Irr)Weg, parallel
zum Lösungsweg des PROBLEMS verlaufend, aber die Bewusstwerdung der
Problematik durch Realisierung geistreicher Ideen ersetzend, eigene
Möglichkeiten in den Vordergrund stellend und das Allgemeine
vernachlässigend … was durchaus zu manchem Horrortripp entarten kann.
Konzert
- das Konzert ist live und beinhaltet
alle Schwingungen, die bewusst, wie
unbewusst und unterbewusst wirken,
- ein selbst erlebtes Konzert ist
einmalig,
- es hat einen eigenen Rahmen und
erschafft somit einen eigenen Kontext,
- dieser Rahmen bzw. Kontext beinhaltet
alle Möglichkeiten der
Augenblicke der Darbietung,
- das Konzert ist die Quelle, in der
sämtliche Erinnerungen an dieses
Konzert wurzeln, wenn man denn vor Ort zugegen war.
Schallplatte
- die Aufnahme ist analog und entspricht
einer Reduzierung aller
Schwingungen des Konzerts selbst,
- die Plattenaufnahme des Konzerts kann
beliebig oft abgespielt werden,
- die Musik kann kontextunabhängig in
anderen Kontexten, sprich,
häuslichen Umgebungen, abgerufen werden, zu beliebigen Zeiten,
- die Platte beinhaltet alle
Möglichkeiten des Aufnahmemediums und des
Erinnerungsvermögens bzw. Vorstellungsvermögens des jeweiligen Hörers
der Platte,
- die Platte vermittelt nur einen
Bruchteil des Rahmens des Konzerts und
stellt diese Bruchteile denen zur Verfügung, in deren Besitz sich eine
derartige Platte befindet.
mp3-Datei
- die Aufnahme ist digital und somit
frei von Schwingungen
- im Grunde gilt für eine mp3-Datei des
gesamten Konzerts, was für die
Schallplatte gilt, aber
eine mp3-Datei, sprich, die Digitalisierung der
analogen Plattenaufnahme, ermöglicht, was der Schallplatte, zum einen,
nicht möglich und, zum anderen, nicht in einem solchen Ausmaß möglich
ist, nämlich:
- das beliebige Kopieren, Zerlegen und
Verändern des Konzertmitschnitts
(!),
- die Schaffung völlig neuer Kontexte
und die Manipulation des Originals
dahingehend, dass die Atmosphäre verändert werden kann, um vorzugeben,
was nicht direkt während des Konzerts geschehen ist,
- woraus sich für Andere Möglichkeiten
ergeben, die jene, die vor Ort
waren und das Konzert direkt erlebt haben, so nicht erleben konnten.
Der
Informationsfluss, der sich demjenigen, der vor Ort war, bot, und
somit der Quelle der Exformation entspringt, in Form des gesamten
Konzerts, inklusive, zum Beispiel, der Vorfreude auf und der Anreise
zum Konzert, wird somit, über die Möglichkeiten der analogen
Schallplatte, hin zu den Möglichkeiten der digitalen mp3-Datei, auf
umso mehr voneinander unabhängige Kanäle gelenkt, je mehr Kopien des
Originals einen Hörer erreichen. Je mehr Verbreitung die Kopien
erfahren und je mehr einzelne Kopien von der Exformation des Originals
abweichen, desto mehr geht die Bindung an das Original verloren, wobei
die Beschleunigung dieser Entbindung, durch die Digitalisierung selbst,
die Möglichkeiten der Entfremdung vom Ursprünglichen fördert, bedingt
durch neue Kontexte, in denen die Kopie gehört werden kann, denn einen
Plattenspieler führt(e) man in der Regel selten mit sich.
Sicherlich ist die Musik des Konzerts in allen drei Fällen gleich … und
doch ist das, was sie jeweils zu vermitteln vermag, in allen drei
Fällen ganz verschieden, denn je mehr Hörer nicht direkt vor Ort waren,
desto mehr verschiedene Vorstellungen entstehen von diesem Konzert in
der Summe aller Zuhörer, inklusive derer, die vor Ort waren. Oder ganz
anders ausgedrückt: die Digitalisierung lässt aus dem wirklichen
Ereignis bzw. Erlebnis vor Ort ein Mehrspaltexperiment hervorgehen, in
Anlehnung an das berühmte Doppelspaltexperiment
der
Quantenmechanik.
Das
wird umso deutlicher, wenn man sich mal bildhaft macht, was mit der
Exformation des Konzerts geschieht, wenn sie vom Ursprung entfremdet
und auf Schallplatte gepresst bzw. in eine mp3-Datei umgewandelt wird:
Letzteres
zeigt die sprichwörtliche Quadratur
des Kreises, sprich, den
Versuch, das gesamte Konzert, inklusive der Vorfreude, der
Vorbereitungen, der Atmospäre, des Gemeinschaftsgefühls, der Emotionen,
…, und damit die Exformation zu digitalisieren. Digitalisierung ist
stets eine Annäherung an das Original mit den jeweils aktuellen
Möglichkeiten des technologischen Fortschritts, was sich in diesem Fall
als Auflösungsvermögen
zeigt,
worin sich aber auch das Maß der
Entfremdung aller Hörer vom Original widerspiegelt, denn die Erhöhung
des Auflösungsvermögens der digitalen Technik und ihres Mediums ( zum
Beispiel
eine mp3-Datei ) hat nichts mit dem Vermögen gemein das eingangs
erwähnte
PROBLEM auflösen zu können. Ganz im Gegenteil.
Das
Zerhacken des Informationsflusses durch uns Menschen in eine
Aneinanderreihung von Spalten ist typisch für die Gestaltung unserer
Welt, weil das Fließende ( Wellen ) durch immer mehr Spalten (
zunehmendes Auflösungsvermögen ) in immer mehr verschiedene
Einzelbilder ( Teilchen ) verdichtet wird, schließlich verinnerlichen
wir die Digitalisierung inzwischen derart, dass immer mehr Bereiche des
alltäglichen Lebens durch die Mehrspaltigkeit unserer Wahrnehmung
geschickt werden.
Was geschieht aber, wenn Konzerte durch Kriegsschauplätze ersetzt
werden, oder durch andere weitreichende Ereignisse, die von manchen
direkt am eigenen Leib erlebt und von vielen anderen durch verschiedene
Medien später nachgelebt werden, ohne die Exformation aller
Augenblicke, die das Ereignis im Original letztendlich in seiner
gesamten Tiefe ausmachen ? Wie kann man vom Digitalisieren Lösungen für
Probleme erwarten, wenn der Digitalisierung gar keine Informationen
darüber zur Verfügung stehen, was der Ursprung des Problems ist, weil
die Wurzeln zum Ursprung zwischen den Spalten verschwunden sind und
sich zunehmend Oberflächligkeit breit macht ?
In
der Natur dagegen ( oh Wunder, Cradle-to-Cradle
genannt ) gibt es
keine derartigen Spalten und erst recht keine Spalter. Schickt man
einen Informationsfluss durch die Wildnis, dann kommt dabei etwas ganz
ANDERES heraus, als wie wenn man einen Informationsfluss durch die
zahlreichen Realisierungen menschlicher Mehrspaltexperimente schickt,
zum Beispiel:
Stonehenge
Apps
Statistiken
Messergebnisse von
Messgeräten
Schränke voller
Schubladen in den Köpfen der Menschen
Monokulturen in
der Landwirtschaft
Metropolen der Welt
Wir
modernen Spalter spalten das Fließende in verschiedene Kanäle … und
sei es nur der linke und der rechte Kanal einer Stereoaufnahme … oder
fünf, wenn nicht gar sieben, Kanäle einer modernen, digitalen
Surroundanlage, um den Eindruck zu gewinnen, man säße irgendwo mitten
in einem Konzert, welches man selbst jedoch nicht selbst direkt vor Ort
besucht hat …
Smartphones
, in deren Entwicklung sich das
Auflösungsvermögen des
Fortschritts in der Bandbreite der Übertragung äußert, werden somit
auch kein Bewusstsein für das PROBLEM und auch nicht für den Ursprung
vieler anderer Probleme hervorbringen. Genauso wenig, wie das Internet
der Dinge und die eingangs erwähnte Unternehmung Smart Things. Für den
Lösungsweg all dieser Probleme wird etwas anderes notwendig werden …
Needful Things
lassen
grüßen … damit nicht anderswo entstehen kann, was
sich nirgendwo so zugetragen hat, wie es die Digitalisierung für
möglich hält. Daher entspricht die Realität auch immer weniger der
Wirklichkeit und manifestiert sich mehrkanalig aus dem wellenreichen
Meer der Möglichkeiten.
Wozu
nun all die Digitalisierung gut sein soll, wenn schon keine
Probleme damit an der Wurzel gepackt werden können ? Das liegt doch im
Grunde auf der Hand, wenn sie nicht gerade ein Smartphone hält. Um den
Sinn für Kohärenz, das Gemeinschaftgefühl, welches das Leben als Ganzes
stets als Chor verkörpert
und unmittelbar zum Besten gibt, tief
verwurzelt in der HARMONIE, mit all jenen Wassern zu waschen, die nicht
natürlichen Ursprungs sind
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August 2014
BEYOND

Zweifelsohne,
es tut sich etwas, es regt sich zaghaft etwas auf jenem Boden, der
bisher, bedingt durch künstlichen Dünger in vielerlei
Dareichungsformen, immerzu auf höhere Erträge, besseres Wachstum und
schnellere Erholung hoffen ließ. Doch es wird immer offenkundiger,
dass auf besagtem Boden neue Arten zu sprießen beginnen, die keines
künstlichen Düngers bedürfen, da sie ihre Energie aus der Erschöpfung
beziehen, die das Künstliche erst ermöglicht hat.
Diese neuen Arten nutzen Energie nicht, indem sie andererorts
Energieraub betreiben und darauf ihren zweifelhaften Ertrag, ihr
Wachstum und ihre Regenerationsfähigkeit aufbauen, die jedoch allesamt,
unterm Strich,
nur Schein und leere Versprechen sind. Diese neuen Arten nutzen die
Energie im Sinne von
Ent-Wachstum.
Sie ent-wachsen
bisherigen Mustern, daher
Reinventing the Sacred genannt,
als Übergang von Cradle-to-Grave
hin zu Cradle-to-Cradle.
Ent-Wachstum
... De-Growth
... als fabelhafte Erzählung, eingebettet in
die Geschichte des Lebens als Ganzes im GANZEN:
... ''The
myth of growth needs to be substituted with a new kind of narration.
"The
strict correlation between income and labor, the fanatical pursuit of
growth, the dogmas of compatibility and competition: these are the
pathogenic features that our social culture must get rid of, if we want
to come out of our depression. In the dominant political discourse, the
overcoming of a depression means restarting the dynamics of growth and
consumption: this is what they call "recovery." But this will be
impossible both because the collective debt cannot be paid and because
the planet cannot support a new phase of capitalist expansion. The
economy of growth is itself the poison. It cannot be the antidote. ''
...
Der
hier verlinkte
Text, aus dem der kleine Auszug stammt, greift auf, was uns die ANDEREN
allgegenwärtig
vorleben, indem von Unten
wachsen kann, was durch Oben
ermöglicht wird,
wobei Oben
in diesem Fall die Sonne darstellt, während unsere Arbeitswelt
vielmehr von Oben
nach Unten
gestaltet bzw. verunstaltet wird und die
Obe(r)en zu sagen haben, was die Unt(er)en zu tun haben.
Dass aus Konkurrenten
aber Kooperationen erwachsen bzw. ent-wachsen
können, leben die Habitate der
ANDEREN sehr erfolgreich vor, unter ANDEREM, weil sie nicht
börsennotiert agieren ... erfolgreich, wohl gemerkt, im Sinne der
HARMONISIERUNG, der
Sustainability
of the Sacred.
Der
im Text erwähnte Autor Franco Berardi zeigt zudem an anderer Stelle,
nämlich hier
auf adbusters.org, auf,
welche Rolle die Digitalisierung unserer Lebensbedingungen, die im
vorherigen BEYOND
ausführlich ausgerollt wurde, im bisherigen Prozess von Scheinwachstum
und Energieraub spielt und wie sich diese Rolle auf Musterfrau und
Mustermann in den modernen Gesellschaften auswirkt:
...
''Today psychopathology reveals itself ever more clearly as a social
epidemic and, more precisely, to a socio-communicational one. If you
want to survive you have to be competitive, and if you want to be
competitive you must be connected, receive and process continuously an
immense and growing amount of data. This provokes a constant attentive
stress, a reduction of the time available for affectivity.'' ...
Weiterhin
beschreibt er hier ,
wie der
bisherige Energieraub zur allgemeinen Erschöpfung der
Gesellschaft ausufert:
...
''... harmonizing
with exhaustion.
Exhaustion
is a cursed word in the frame of modern culture, which is based on the
cult of energy and the cult of male aggressiveness. But energy is
fading in the postmodern world for many reasons that are easy to
detect. Demographic trends reveal that, as life expectancy increases
and birth rate decreases, mankind as a whole is growing old. This
process of general aging produces a sense of exhaustion, and what was
once considered a blessing—increased life expectancy—may become a
misfortune if the myth of energy is not restrained and replaced with a
myth of solidarity and compassion.'' ...
Erschöpfung,
als Grenze der Menschheit weiterhin im Sinne des Lebens aus den
Möglichkeiten des Gesamtbewusstseins schöpfen zu können und erst
dadurch bedingt etwas Neues hervorgehen zu lassen. Nicht, indem nach
neuen Möglichkeiten geforscht wird, sondern indem bereits Bestehendes
und Ermöglichtes derart anders zum Tragen kommt, dass von Unten etwas
wirklich Nachhaltiges entstehen kann, was bisher unmöglich schien.
Erschöpfung ist eine der wesentlichen Eigenschaften der ANDEREN, mit
der
sie die HARMONIE zu bewahren wissen. Nicht, weil sie um ihre Grenzen
wissen, sondern weil sie bereit sind an ihre Grenzen zu gehen, ohne zu wissen, wo
diese Grenze ist bzw. verläuft.
Dass
wir, als Spezies Mensch, noch immer nicht verstehen, welchem Kern der
Informationsfluss des Lebens wirklich entspringt und so weiterhin der
Ansicht sind, Grenzenlosigkeit mittels Datenströmen erfahren und für
ein besseres Leben einsetzen zu können, wurde hier bereits
näher erläutert und wird im folgenden BEYOND aus
einem anderen
Blickwinkel betrachtet, denn sich durch technologischen Fortschritt von
der Lebensgemeinschaft auszugrenzen lässt die Grenzenlosigkeit von
Möglichkeiten, die dem Leben zur Lösung des PROBLEMS zur Verfügung
stehen, nicht Teil der fabelhaften Erzählung werden, welche die
Geschichte des Lebens auf dem gemeinsamen Weg ins Tal bereichern wird.
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Oftmals
erkennt
man im Kleinen, was sich ohne Weiteres auch auf das Größere, wenn nicht
gar auf das GANZE an sich, übertragen lässt. Kinder, die auf eine neue
Schule wechseln und neue Busverbindungen nutzen müssen, um dorthin
gelangen zu können, müssen sich erst einmal in dieser ungewohnten
Situation zurechtfinden und zahlreiche Eindrücke verarbeiten. Welcher
Bus ist der richtige ? Welche Busnummer war es doch noch gleich ? Wo
muss ich aussteigen ? Was ist, wenn es der falsche Bus ist, in den ich
steige ? Erkennt ein Kind nun vor einem Bus ein ihm bekanntes Gesicht
aus der eigenen Nachbarschaft, wissend, dass dieses bekannte Kind schon
seit längerem an jener Schule ist, auf welche das Kind nun wechselt,
und daher offensichtlich den gleichen Bus benutzt, dann werden manche
Eindrücke zur Information, auf die sich das Kind verlassen kann, erst
recht, wenn das ältere Kind dem jüngeren vertraut ist, weil es z. B.
der Bruder eines Freundes des jüngeren Kindes ist. Daher kann diese
Exformation der Information den entsprechenden Rahmen gewähren und das
Vertrauen des jüngeren Kindes in die gewonnene Information bestärken,
weil sowohl der Freund, als auch dessen Bruder, Teil der Geschichte des
jüngeren Kindes sind.
Wären
doch nur mehr Menschen in der Lage es diesem Kind gleichzutun, allen
voran Forscher, die noch immer die Meinung vertreten, dass
technologischer Fortschritt der Menschheit als Ganzes dient, wenn nicht
gar dem Leben selbst. Dass es eben nicht so ist zeigt sich, nebst
vielen anderen Beispielen, die im vorletzten Beitrag zur Sprache kamen,
auch in der Stammzellenforschung und in der Ursachenforschung für die
sogenannten Zivilisationskrankheiten, insbesondere der Demenz.
Auf
den ersten Blick machen Stammzellen und ihre Möglichkeiten für die
moderne Medizin einen guten Eindruck, versprechen sie doch enormes
Potenzial an Heilungschancen für zahlreiche Krankheiten. Auf den
zweiten Blick jedoch sieht die Sache schon anders aus, denn die
wesentliche
Einschränkung von Stammzellen liegt darin begründet, dass
sie keinerlei Beziehung zum Werdegang des Körper haben, in den sie
letztendlich, in welcher (Organ)Form auch immer, eingebracht werden,
oder aber, wenn es doch eine Beziehung gibt, diese derart verzerrt
wird, indem sie durch künstliche Spezialisierung der Stammzellen
ersetzt wird. Pflanzt man, wie bisher, fremde Organe in einen Körper
ein, muss der Körper mittels Medikamenten immerfort davon überzeugt
werden, dass der Körper und das ihm fremde Organ sich doch bestens
kennen, sprich, dem Körper wird medikamentös eine Geschichte erzählt,
die nicht wahr ist. Medikamentös werden somit Exformationen geschaffen,
um aus einem Datensatz, dem
Organ, Informationen werden zu lassen,
nämlich die Funktionen
des Organs für den Körper.
Bei
Organen, die nachträglich aus Stammzellen herangezüchtet werden, und
sei es nur ein Zahn oder etwas Gewebe, fällt zwar die medikamentöse
Überredungskunst weg, nebst ihren direkten Nebenwirkungen, aber dafür
verliert der Körper mit jedem Organ, welches im Nachhinein mittels
Stammzellen außerhalb des Körpers gezüchtet wurde, ein Teil des
Gemeinschaftsgefühls, denn die Vorgeschichte, die zur Erkrankung führte
und das Organ, daraus hervorgehend, notwendig macht, ist den
Stammzellen nicht bekannt bzw. nur einer befremdlichen Erinnerung
gleich. Daher wird der Körper im Laufe von eventuellen weiteren
Eingriffen zum Spiegelbild jener Gesellschaft, die in der
Stammzellentherapie selbst die Lösung von Problemen sieht, zu deren
eigentlichem Ursprung diese aber keine Beziehung mehr haben. So gesehen
überträgt die Stammzellentherapie das äußere Gesellschaftsbild auf die
innere Körpergemeinschaft, soweit sie denn überhaupt noch intakt ist,
was zum aktuellen Stand unseres Fortschritts von der Gemeinschaft des
Lebens eher unwahrscheinlich ist. Es mag zwar der Austausch eines
erkrankten Organs bzw. Bereiches manch naheliegendes körperliches
Problem vorerst lösen, doch der Kern der eigentlichen Problematik
bleibt davon unberührt … so, als säße das eingangs erwähnte Kind in
einem Bus voller Gesichter, die dem Bruder eines Freundes allesamt sehr
ähnlich sind, was, in diesem Fall, dem Kind genügen würde, um überzeugt
zu sein, dass es im richtigen Bus zur neuen Schule sitzt … nur um bald
festzustellen, dass jedes einzelne Gesicht bzw. Kind an ganz
unterschiedlichen Stationen aussteigt. Genau dieser Prozess würde im
Laufe der Zukunft, in der sich die Stammzellentherapie mehr und mehr
etabliert, für reichlich neues Potenzial im Körper sorgen,
Unstimmigkeiten in der Geschichte des Körpers durch Symptome zum
Ausdruck zu bringen, wie es sie bisher in dieser Form noch nicht
gegeben hat. Es kommt zu neuen Problemen durch Desinformationen, die
umso dramatischer ausfallen, je mehr der Körper bereits schon
vergesellschaftet ist, z. B. durch Zivilisationskrankheiten,
Umwelteinflüsse und bereits bestehende Gesellschaftsnormen.
Bestes
Beispiel diesbezüglich ist die zunehmende Verbreitung von
Demenzerkrankungen, die sich immer mehr in den Gesellschaften der
fortschrittlichen Menschheit ausbreiten, allen voran der sogenannte Alzheimer
.
Die bisherige Zunahme des Durchschnittsalters dieser Gesellschaften
lässt, so betrachtet, das kollektive Gehirn altern, während zugleich
Anzeichen von Erschöpfungen allgegenwertig werden. Das kollektive
Gehirn verliert seinen Zugang zum Informationsfluss und kann mit den
Datenströmen des Fortschritts nicht mehr Schritt halten, nicht, weil
der Körper fehlerhaft ist, sondern, weil der Informationsfluss für das
Leben wesentlich,
der Datenstrom aber im Wesentlichen unnötig ist. Die
Beziehungen der Menschen zueinander, innerhalb dieser Gesellschaften,
gehen dadurch bedingt ebenfalls verloren bzw. kommen aufgrund der
Gesellschaftsnormen und -formen und ihrer Kultur(en) erst gar nicht
zustande, ganz im Gegensatz zu einer Gemeinschaft. Gesellschaften
werden so zunehmend zu einem Flickenteppich ganz verschiedener
Geschichten und Fragmente, ohne je an einer gemeinsamen Geschichte
interessiert zu sein, ohne aus der Exformation der Lebensgemeinschaft
zu schöpfen, weil mehr und mehr beziehungslose Datenströme ihren Alltag
bestimmen und beeinflussen. Demenz, aufgrund digitaler Erschöpfung, und
nicht digitale
Demenz aufgrund körperlicher Erschöpfung.
Vielleicht
sollte Demenz daher als Erkrankung einer erschöpften Gesellschaft im
Ganzen verstanden werden, einer Gesellschaft, die immer weniger im
Sinne des Lebens zu schöpfen imstande ist, die in einzelnen Betroffenen
symptomatisch zum Ausdruck kommt und nicht geheilt werden kann, indem
man diesen Einzelnen eine Therapie zukommen lässt, um diese
letztendlich der Allgemeinheit zukommen zu lassen. Der Kern der
Problematik käme auch hier nicht ans Licht und könnte in der Dunkelheit
mangelnder Bewusstwerdung, zwischen den Schlägen des monotonen
Herzschlags im Herzen der Gesellschaft, weiter für ganz andere Probleme
sorgen.
Da
nutzen auch keine Forschungen an Mäusen in Laboren, um Erkenntnisse
darüber zu gewinnen, was man den Menschen ”in freier Wildbahn”
angedeihen lassen könnte, damit endlich geheilt würde, was jedoch
keineswegs geheilt werden kann, solange immer mehr
gesellschaftstaugliche Geschichten in Umlauf gebracht werden, die
nichts gemeinsam haben … außer, den Ursprung von Problemen nicht zu
thematisieren und das Gefühl für selbigen nicht zu kultivieren, aus
Angst davor, was daraus hervorgehen und bisher Gewohntes verändern
könnte.
Warum Mäuse in der Medizin als Menschen taugen mögen, kann hier nachgelsen
werden. Warum diese Idee sich hartknäckig hält und in isolierten
Laboren noch immer eingesperrte Mäuse, die nie mit Sonnenlicht in
Kontakt kamen, fortschrittliche Freiheiten verkörpern sollen, wird in
diesem Artikel jedoch nicht beantwortet. Dabei ist es sehr bezeichnend,
dass gar nicht mal das ähnliche Genom von Maus und Mensch für heilsame
Rückschlüsse taugt, sondern die Lebensumstände,
unter denen die
Labormäuse gezüchtet werden und anschließend zum Einsatz kommen, denn
menschliche Gesellschaftformen werden den Lebensbedingungen
von
Labormäusen immer ähnlicher. Deshalb zielt die Forschung auf die
Genetik, nicht aber auf die Epigenetik
, die Geschichte, die in der Genetik
zum Ausdruck kommt
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September 2014
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Wer
hat Schuld an all dem Leid, welches der Bau und der Einsatz von
Atombomben ermöglicht ? Manche fragen, wie Gott etwas derartig
Groteskes
geschehen lassen kann. Andere schieben manchen Menschen die Schuld in
die Schuhe, sei es den WIssenschaftlern, die die Bombe entwickelten,
seien es die Politiker, die den Einsatz rechtfertigten, sei es das
Militär, welches den Abwurf letztendlich ausführt, wie vor Jahrzehnten
über Hiroshima und Nagasaki. Es scheint als müsste immer irgendjemand,
sei es eine Person oder eine Gruppierung von Personen, Schuld daran
sein, was geschehen ist. Was hat es mit dieser Schuld, im Speziellen,
und der Schuld, im Allgemeinen, aber wirklich auf sich ?
Bereits
des Öfteren kamen hier die Themen Traumatisierung,
Angst, Feindseligkeit, das PROBLEM, und allen voran jener Geist, der
zunehmend sein Unwesen auf der Bühne des Lebens zu treiben vermag, zur
Sprache.
Diesbezüglich äußerte sich in einer Diskussion auf dem Blog Faszination
Mensch ein
Kommentator mit folgenden Zeilen:
...
''Der Erwartungsdruck des Notwendigen
trifft auf den Sog des Möglichen.
Notwendig ist, Feindseligkeit auf der Bühne des Lebens zu inszenieren,
möglich ist, daraus Bewusstsein zu entwickeln.
Wir
können das Pferd auch von der
anderen Seite besteigen:
Notwendig
ist das Schaffen von
Bewusstsein zur Beherrschung bzw.
Auflösung der Feindseligkeit, was nur möglich wird durch die erlebte,
erfahrene Feindseligkeit.'' ...
Wolfgang Jensen
Nicht
der Atombombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki wurde nötig,
sondern die Bildwerdung der energetischen Grundlage der Wirklichkeit
wurde notwendig.
Dass es zu diesem Abwurf kam, mitsamt all der
schrecklichen Bilder und Auswirkungen, bis in die heutige Zeit hinein,
geht einzig auf den Zeitgeist zurück, der diese Energie realisierte,
sprich, sie wahrnehmbar, erlebbar machte, sie bewusst werden ließ,
indem sie sich materialisieren konnte.
Diese energetische Grundlage der Wirklichkeit ist ein Emotionsausbruch
im Gesamtbewusstsein, die zum Ausdruck gebracht werden muss, da sie
nicht unterdrückt werden kann. Die Frage ist dabei wie, in welcher Form,
sie der Geist, der die Feindseligkeit auf der Bühne realisiert,
letztendlich hervortreten lässt.
Zeitgeist
bedeutet kurz und knapp, laut WIKIPEDIA, die Denk- und
Fühlweise eines Zeitalters, und bereits hier deutet sich
an, wo die
Schuld zu suchen ist, obwohl die Zuweisung von Schuld gar nicht
Wesentlich ist, da sie ihrerseits eine Begleiterscheinung der
Feindseligkeit ist.
Zum Zeitgeist schrieb schon Goethe:
Was ihr den Geist der Zeiten
heißt,
Das
ist im Grund der Herren eigner Geist,
In
dem die Zeiten sich bespiegeln.
Zeitgeist ist
Ausdruck dessen, was in der Realität, auf Grundlage der
energetischen Wirklichkeit, jeweils, zwecks Bildwerdung, möglich ist …
und möglich wird es erst durch den Spielraum, die jedes verkörperte
Einzelbewusstsein in menschlicher Form dem Geist zugesteht, damit der
Lauf der Realität, als Interpretation der Wirklichkeit mittels
Bildfluss, möglichst ungehindert fortschreiten kann. Realität ist
somit, solange es im GANZEN um Bewusstwerdung geht,
der Konsens des Gesamtbewusstseins. Jeder Einzelne ermöglicht
dem
Zeitgeist, was aus Sicht der Bildwerdung der Wirklichkeit, notwendig
wird, damit Bewusstsein über das wirkliche Geschehen entstehen kann.
Der Eine ermöglicht es mehr, Andere weniger. Goethe noch einmal:
Wenn eine Seite nun besonders
hervortritt, sich der Menge bemächtigt
und in dem Grade triumphiert, daß die entgegengesetzte sich in die Enge
zurückziehen und für den Augenblick im stillen verbergen muß, so nennt
man jenes Übergewicht den Zeitgeist, der denn auch eine Zeitlang sein
Wesen treibt.
Besagtes
Wesen ist das Unwesen
jenes Geistes, der zu jeder Zeit sich
all der Spielräume bemächtigt, welche ihm vom verkörperten Bewusstsein
der Menschheit zur Verfügung gestellt werden, um das Bewusstsein
emotionsgeladen
mit Feindseligkeit zu konfrontieren, die ihren Ursprung im Urtrauma,
dem eigentlichen PROBLEM des Lebens, hat und dessen Realisierung die
Menschen zum
Verlust in das Urvertrauen führte, woraus besagter Geist
hervorzugehen vermochte, der seitdem, durch alle Zeiten, sein Unwesen
auf der Bühne des Lebens treibt.
Die
Atombombe, mitsamt all ihrer Folgen, hätte es nicht gegeben, hätte
der Zeitgeist nicht den Spielraum an Möglichkeiten gehabt, den ihm das
jeweils ”herrschende” Bewusstsein der Menschheit zu jener Zeit
darlegte. Was aber nicht hätte vermieden werden können ist der
Energieausbruch in der Wirklichkeit, jenes weitreichende energetische
Geschehen, welches sich als Emotion im Gesamtbewusstsein einen Weg in
die Realität sucht, damit selbigem der Ursprung dieser Emotion
bewusster werden kann, um letztendlich jenes PROBLEM zu lösen, aus
welchem alle bisherigen energetischen Geschehnisse … und deren
Inszenierungen auf der Bühne des Lebens … hervorgingen.
Nicht
umsonst gibt es in der Realität Jahrestage, die an derartige
Katastrophen gedenken und die umso länger und aufmerksamer bedacht
werden, je intensiver die energetische Grundlage ablief und sich als
Realisierung zeigte. Dabei ist jede Enttraumatisierung ein Schritt auf
dem Weg, der das Ziel ist, indem wirklich reaktive Unordnung in aktive
Ordnung, sprich, Dekohärenz in Kohärenz, gewandelt wird. Erst dadurch
werden dem jeweiligen Zeitgeist Möglichkeiten genommen zu
realisieren,
was, zwecks Bewusstwerdung der wirklichen Ursache, notwendig ist.
Keine
Frage, all das Leid der Atombombe und all der anderen menschlichen
Katastrophen sollten keineswegs des Leidens wegen als
notwendig
angesehen werden, aber das Leid ist erst in
der Form möglich, weil der Zeitgeist den entsprechenden Spielraum hat …
und dieser Spielraum ist der Griff an die Nase eines jeden Einzelnen.
Dass
wir Menschen weiter traumatisieren, statt bereits bestehende
Traumata wirklich aufzulösen, und so immer emotionsgeladener
auf im
Verlauf der Realität reagieren, zeigt sich alltäglich im modernen
Leben, wo weiterhin Sündenböcke gesucht und Schuld zugeschoben wird.
Trotz aller bisherigen Jahrestage, Gedenken und Erinnerungen schichten
wir weiter Probleme auf das PROBLEM auf und überziehen den so immer
größer werdenden Berg mit weiteren Gräbern, weil die Bewusstwerdung des
PROBLEMS weiter voranschreitet … und der Zeitgeist sein Glück, all der
Möglichkeiten wegen, weiterhin sein Unwesen treiben zu können, kaum zu
fassen vermag. Dabei kann jeder Einzelne jederzeit daran mitwirken, dem
Zeitgeist das zu nehmen, was ihm, dem Zeitgeist, ''heilig'' ist,
nämlich möglichst viele verschiedene Möglichkeiten, um sein Unwesen
treiben zu können.
Natürlich
verkörpert sich das Gesamtbewusstsein nicht nur durch uns
Menschen, sondern auch durch all die ANDEREN. Doch diese tragen keine
Spiegelbilder, wie Goethe es ausdrückte, zur Schau, weil sie es nicht
nötig haben mangelndes HARMONIE-Vermögen auszudrücken, da sie stets zu
HARMONISIEREN vermögen und sich an Elementarem orientieren, anstatt
ihre Welt auf Konstrukten aufzubauen. Konstrukte ermöglichen alle
möglichen Konstruktionen, etwas Elementares jedoch belässt es bei
wenigen, aber dafür wesentlichen, Möglichkeiten. Dass Schuld somit,
genau wie die Atombombe, ein
Konstrukt ist, genauso wie der Zeitgeist selbst, dürfte dabei auf der
Hand liegen und die Schuldfrage wirklich klären … denn wo kein Kläger,
so könnte man sagen, da kein Schuldiger ...
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wer
bin ich,
dass ich
dass
möglich
machen
kann
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September 2014
BEYOND

Wenn
der Kosmos die Interpretation der Wirklichkeit durch das
Gesamtbewusstsein ist, welches sich als Leben verkörpert, um sich
seiner eigenen Fähigkeiten immer bewusster zu werden bzw. um diese
Bewusstwerdung zu intensivieren, dann sieht man den hier
verlinkten
Text mit ANDEREN Augen, als jene, die, wie im Text beschrieben, einzig
ihren eigenen Augen trauen ... und so, mal wieder, weder den Wald vor
lauter Bäumen, noch die Offensichtlichkeit des scheinbar Verborgenen
sehen:
... ''Auf
ganz großem Maßstab ist die Materie im Universum
netzartig verteilt: In den Maschen dieses kosmischen Netzes ist es
nahezu leer, entlang der Fäden finden sich Galaxienhaufen und an den
Knotenpunkten Superhaufen.'' ...
Hier
zeigt sich erneut, dass mancher Wissenschaftszweig, aufbauend auf
technologischem Fortschritt und menscherdachten Möglichkeiten, einem
sehr langen Zaun gleicht und keineswegs in der Lage ist den Zaun als
Ganzes in den
Kontext seiner Umgebung zu setzen, um so im Zaum zu halten, was
ansonsten vom eigentlichen Weg abkommt.
Was im Text aus Sicht der geradeaus starrenden Astronomen ersichtlich
wird, klingt aus der Sicht umsichtiger Biologie wie hier
beschrieben
wird:
... ''That
means plants have managed to evolve a great diversity of species of
different sizes that can co-exist, simply by varying their strategy of
growing at different rates, laying down wood of different densities and
maturing at different sizes.'' ...
Derartige
Strukturen im Kosmos sind dagegen keineswegs neu, wie es
schon lange von Anderen, nämlich den ''Anhängern'' des Elektrischen
Universums, dargelegt wird, z. B. hier
und hier .
Doch längst
findet
sich auch im menschlichen Schaffen, wie in unseren Metropolen, wieder,
was anderswo allgegenwärtig ist. Nur benötigt die Wissenschaft nach wie
vor jeden Zaunpfahl, mit welchem die ANDEREN uns unentwegt
daraufhinweisen, was wirklich
Sache ist, denn Metropolen, wie sie von
uns auf der Bühne des Lebens errichtet werden, spiegeln wider, was
ANDERSWO HARMONISIERUNG bedeutet, nur haben wir das noch nicht erfasst,
wie
hier näher beschrieben, weil wir es ''verkehrt
herum'' betrachten
und so Effizienz mit Nachhaltigkeit verwechseln.
Ohne
die ANDEREN ergibt der Kosmos aich EINEN ganz anderen Sinn und
ergäbe gar Unsinn, wären die ANDEREN, im Rahmen des Gesamtbewusstseins,
nicht
mit daran beteiligt, was wir als Kosmos gemeinsam
realisieren.
Rudolf Steiner beschrieb das Dilemma der Wissenschaft indes wie folgt:
... ''Durch
die Beobachtung desjenigen, was auf der Erde vorgeht, lernt man gar
nichts über die Erde kennen, das wird man einmal kennenlernen, wenn
man es aus den Sternen abliest, was auf der Erde vorgeht. Was aber
draußen im Himmelsraum eigentlich vorgeht, das lernt man kennen durch
die Beobachtung zum Beispiel der Embryologie und so weiter. Man kann
diese Beobachtung wiederum so behandeln, wie ich vorhin angedeutet
habe, dass man die Himmelsbewegungen beobachtet, man kann in eine
Beziehung zu den elementarischen Wesenheiten treten, die da regeln
diese Bewegungen innerhalb des Erdengeschehens. So wie man den Himmel
fragen wird, um die Erde zu erklären, so wird man die Erde fragen, um
den Himmel zu erklären. Wie gesagt, es ist heute noch paradox, aber es
wird kommen, auf irgendeine Weise wird es schon über diese Erde
kommen, dass diese richtige Anschauung Platz greift. Die Astronomen
werden mit den Mitteln ihrer Wissenschaft die Biologie begründen, und
die Biologen werden mit den Mitteln ihrer Wissenschaft die Astronomie
begründen. Und eine im echten Sinne mit den Mitteln der Astrologie
begründete Biologie wird spirituelle Wissenschaft sein, und eine mit
den Mitteln der echten Embryologie begründete Astrologie wird
spirituelle Himmelskunde sein. Wenn Sie das bedenken, so müssen Sie
sich sagen: Die Menschheit macht eben nicht eine gerade
Entwickelungslinie durch, sondern geht gewissermaßen in Wellen, in
einer Wellenlinie vorwärts, auf und ab. - Und damit in der rechten
Weise vorbereitet werden konnte die richtige spirituelle Anschauung,
die da kommen muss, musste der Irrtum heraufkommen, der darinnen
besteht, dass man in der neueren Zeit den Himmel durch den Himmel, die
Erde durch die Erde erklären will. Unter diesem Eindruck lebten die
Menschen.'' ... Quelle
Doch
dieses Dilemma ist Mittel zum Zweck, und dieser Zweck ist das
Bewusstwerden, welches durch immer mehr Zaunpfähle geschieht, mit denen
die ANDEREN uns einen Wink nach dem anderen geben, während wir noch
immer den Zaun
vermessen, anstatt in denbildgewordenen Synchronizitäten
zu
erkennen, dass all die
Pfähle, und damit der Zaun, den schmalen Grat bilden auf dem das
Gesamtbewusstsein, in Form des Lebens, zwischen Wirklichkeit und
Realität wandelt und den Kosmos HARMONISIERT.
Wir Menschen sollten nicht außer Acht lassen, dass in jeder Lebensform
das Wesen der HARMONIE zuhause ist und jedes Genom den jeweils
aktuellen Stand der jeweils möglichen HARMONISIERUNG durch die ANDEREN,
allen voran durch
die Viren, darstellt. Diese gehen mit allen Mitteln, die ihnen
''heilig'' sind, daran, auch weiterhin Zaunpfähle zu schwingen, damit
wir EINEN für Reinventing
the Sacred ein entsprechendes Bewusstsein
entwickeln ... und dort
das Zusammenspiel des GANZEN erahnen, wo wir
Derartiges nie erwartet hätten.
So
ist der Great Attractor
die HARMONIE, die Goldene
Mitte, die keineswegs in der Mitte liegt. Der Weg dorthin
ist der
rote Faden, der sich zaungleich zwischen Wirklichkeit und Realität
durch die Geschichte des Lebens schlängelt und aus unzähligen
fabelhaften Erzählungen besteht. Manches Märchen ist auch darunter, z.
B. das vom Great
Pretender, von dem viele Menschen annehmen ER sei der
einzig wahre Zaunkönig des Kosmos. Nun, jedes Märchen hat irgendwo auch
einen wahren Kern ... und manches Märchen ist in der Tat nur ein
Märchen,
quasi entkernt, ohne Wurzeln. So, wie das Märchen von der Chinesischen
Mauer, die vom
Mond aus ersichtlich sein soll, als steingewordener Zaun, unbeweglich
und starr, wie manche eingefahrene Denkstruktur.
Die
ANDEREN ermöglichen uns zu sehen, was wesentlich für das Leben ist,
nur muss uns erst bewusst werden, was wir da wirklich zu Gesicht
bekommen, wenn wir auf unsere Monitore blicken und Daten beginnen ein
Eigenleben zu entwickeln ...
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Was
spürten die Seefahrer vergangener Zeiten und Maler nicht minder
vergangener Tage, was wir heutzutage kaum noch zu verspüren vermögen,
aber mittels unseres Fortschritts sichtbar machen können ... auch wenn
das unmittelbare Gefühl für etwas ''Größeres'', sprich, Wesentliches,
dabei auf der
Strecke bleibt, die unser Fortschreiten seit jener
vergangenen Zeit zurückgelegt hat, und so auf verschiedenen Pfaden
durch einen Mangel erweckt,
was ansonsten gänzlich im emotionallen Wechselspiel des modernen
Alltags untergehen würde ? Nun, die Antwort lautet schlicht: der Sinn
für Kohärenz. Oder anders ausgedrückt: die direkte
Beziehung zur
HARMONIE bzw. das eigene Vermögen selbige zu ermöglichen.
Sogar aus Unmengen über Jahre angesammelter Daten lässt sich etwas in
Form von HARMONIE heraus- nein,
vielmehr hineinlesen,
wie hier
offenkundig
wird:
... ''NASA
has rendered a picture of the ocean that’s as gorgeous as the ocean
itself.'' ...
Nicht
minder offenkundig ist der Prozess, wie aus Daten Informationen
werden können und technologischer Fortschritt einen Hauch von wahrem
Fortschritt zu spüren bekommt, vorausgesetzt das verkörperte
Bewusstsein des Menschen, der diese bildgewordenen Daten betrachtet,
ist noch nicht völlig vom Leben als Ganzes entfremdet und hat seinen
Sinn für Kohärenz noch nicht gänzlich im dichter werdenden Nebel der
Pubertät, den die Menschheit durchschreitet, verloren.
Somit
zeigt sich an diesem Beispiel, dass technologischer Fortschritt
nur über Umwege zu wahrem Fortschritt führen kann und dieser Umweg
Bewusstwerdung unsererseits erst ermöglichtt, wobei der von uns
Menschen angedachte Weg von
Technologien etwas ganz anderes im Sinn hat, nämlich, wie in diesem
Beispiel oberflächlicher Meeresströmungen, das, vermeintlich, bessere
Verständnis der
globalen Klimaverhältnisse.
Nicht anders handhabt es der Zeitgeist ... im Bestreben Feindseligkeit
auf
der Bühne des Lebens zu realisieren, indem Gemeinsames getrennt und
Fremdes zusammengefügt wird ... nur vermag der Zeitgeist nicht
Synchronizitäten unter seine Kontrolle zu bringen, wie es am Beispiel
eines unbekannten Werkes von Edgar Allan Poe deutlich wird:
Edgar Allan Poe, Part-Time
Cosmologist & Big-Bang Philosopher
Vielleicht zeigt
sich in den Arbeiten der NASA hier erneut jene Erinnerung, die es
aufzuarbeiten gilt, die es gilt, an die Oberfläche zu holen, wie ich es
bereits am Beispiel von marsianischen Kieselsteinen
beschrieben habe, wobei nicht nur die NASA die Nase vorne hat, wenn es
darum geht, etwas Wesentliches zu offenbaren, was weder geplant, noch
in irgendeiner Form derartig beabsichtigt war, zumal von den
unmittelbar Beteiligten niemand auf die Idee käme in den Bildern etwas
anderes zu sehen, als das, wonach ursprünglich gesucht wird ... im
Rahmen des Zeitgeistes.
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Wie
aus ganz anderen Daten Informationen und so Beziehungen bewusster
werden können,
zeigt das hier
verlinkte
Beispiel, in Form von Grafiken und eines Motivs, welches aus bereits
einsetzender Bewusstwerdung, des zuvor erwähnten Nebels, eines
Einzelnen hervorgegangen ist:
... ''The tools for gathering data, though,
had outpaced those for portraying it. “I was frustrated, reading a lot
of the scientific papers and not understanding what they were saying. I
just wanted them to be simpler,” said Krzywinski. “There’s nothing I
can do to make biology simpler, but I started telling people to make
clearer figures.” ...
Reichlich
ver(w)irrt irrt dagegen weiterhin das Gros des
gesellschaftlich befangenen Bewusstseins der Menschheit durch den
Nebel der sich zuspitzenden Pubertät, gefangen in
einem System von Datenmonologen, die mehr und mehr ihre eigene
Sprache sprechen, ohne der Exformation des Lebens an sich
anzugehören. Da mögen sich Möglichkeiten des technologischen
Fortschritts durchaus anbieten selbigen mit seinen eigenen ''Waffen zu
schlagen'', indem man, wie im BEYOND zuvor beschrieben, den aktuellen
Zeitgeist beschäftigt hält und
seine Energie, die er der Gemeinschaft des Lebens raubt, nutzt, um
diese Energie wieder in den Informationsfluss fließen zu lassen,
welcher besagter Exformation entspringt, anstatt nur
wieder und immer wieder weiter zu trennen, was jedoch zusammengehört.
Sicher,
von Reinventing
the Sacred sind auch die Kreise von Circos noch
weit entfernt, doch verkehrt Kohärenz eher in derartigen Kreisen,
als
auf den Kreuzzügen
bisheriger Datenkarawanen, die
Alles sammeln, was bei Drei nicht im Informationsfluss ist.
Reinventing
the Sacred lässt sich anschaulich mit einem solchen
Kreisverkehr, nämlich dem Blutkreislauf, vergleichen:

Das
Blut fließt vom Herzen durch den Körper
und zweigt sich immer weiter, mittels Kapillaren, auf, um darauf wieder
über größere Gefäße zum Herzen zurückzufließen. Dabei ist das Blut,
welches seine Reise im Herzen begann, bei Ankunft im selbigen nicht das
gleiche
Blut, wie zu Beginn, denn es wurde um Notwendiges bereichert
und nach Möglichkeiten des Kreislaufs um Unnötiges erleichtert. Genau
das geschieht mit dem Informationsfluss, welcher von der Kohärenz des
Gesamtbewusstseins ''startete'' und nun, mittels Digitalisierung in
immer ''kleinere'' Dateneinheiten, bedingt durch zunehmendes
Auflösungsvermögen, aufgetrennt wird, um darauf wieder zur Kohärenz zu
gelangen, bereichert und erleichtert ... zurück zu den Wurzeln durch
Fortschritt, aber nicht durch den
Fortschritt, der von den Wurzeln
fortschritt.
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September 2014
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Es
ist mal wieder an der Zeit einen aktuellen Blick auf jenen Apfel zu
werfen, der Geister zu scheiden, manch einem den Mund wässrig zu
machen, und auch ansonsten, nicht in aller, doch in so manchem Munde zu
sein weiß. Nein, mit einem gewöhnlichen Apfel hat besagter Apfel nichts
gemein, auch wenn es in beiden Fällen durchaus zu allergischen Reaktionen
kommen
kann. Die Rede ist vielmehr von APPLE und seinen Produkten, die
bereits mehrfach Thema der UPDATES
waren und hiermit ein
weiteres Update bzw. UPDATE erfahren. So titelte kürzlich die WELT:
Das iPhone 6 schlägt die Brücke
zur echten Welt
Offensichtlich
ist APPLEs Stern noch längst nicht auf dem Höhepunkt
seines, zumindest börsianischen ,
Höhenfluges angekommen, angetrieben von immer neuen
Inventionen, um unser Leben leichter, lebenswerter, sicherer, und
obendrein übersichtlicher werden zu lassen. Alles vereint in einem
kleinen Gerät, welches den Namen Smartphone
zu Recht trägt !? Oder ist
hier erneut phony smartness
am
Werk, eine Klugheit, die nur so
scheint, weil es nicht besonders klug sein kann ein Gerät zu
entwickeln, welches die Brücke in jene
Welt schlägt, die auf den ersten Blick mit HARMONIE
so gar nichts am Hut hat, und den ANDEREN und manch EINEM das Leben
zunehmendst, im Namen von Zeitgeist und Gesellschaftswahn, erschwert ?
Für die ANDEREN bedeutet dieses die
Realisierung neuer Möglichkeiten, um der HARMONIE weiter gerecht zu
werden, während manch EINER nur noch die Segel zu streichen vermag und
sich vom Mainstream treiben lässt, wohin auch immer, jedoch nie
dorthin, wo es für die Bewahrung der HARMONIE notwendig wäre.
APPLE
kann, laut verlinktem Artikel in der WELT, die echte Welt damit
beglücken Milliardengeschäfte zu ermöglichen, alles zu steuern, und
neue Standards zu setzen ... aber genau das sind alles
Ideen des
Zeitgeistes, mit denen auf lange Sicht mehr Probleme für das Leben als
Ganzes realisiert werden können, als vermeintliche Probleme, nach
unserem
Dafürhalten, kurzfristig gelöst werden können.
Offensichtlich geht der Trend der weiteren Entfremdung dahin mit
Technologien zu kommunizieren, anstatt mit den Mitgliedern der eigenen
Spezies direkt zu reden. Genauso offensichtlich mausern sich
Smartphones zur Königin
eines Staates, der von immer mehr Herumgeschubsten bevölkert wird, die
immer weniger selbst vermögen, was für das Leben als Ganzes wesentlich
ist. Genauso offensichtlich schnuppern immer mehr Menschen nicht an
Blumen und halten ihre Nase längst nicht mehr in den Wind, sondern
schnuppern lieber im Angebot einer zweifelhaften H-APP-INESS. Schöne
''echte Welt'' ... oder wirklicher Schein von Klugheit ?
Dabei braucht man längst nicht mehr einzig zwischen den Zeilen lesen,
um zu erkennen, was der Zeitgeist im Schilde führt:
... ''Schon
heute ist Apples große Stärke das Ökosystem, das der Konzern aufgebaut
hat. Im AppStore gibt es mehr als eine Million Anwendungen.'' ...
Vom
Haus des Lebens ist hier keineswegs die Rede, bedeutet oikos,
sprich, die Silbe öko-,
doch Haus. Wobei man sich ernsthaft fragen sollte, ob die
Zentralisierung all jener Funktionen, die wir fortgeschrittenen
Menschen für immer wichtiger erachten, in einem Gerät ''echt klug''
ist, denn auch hier dürfte sich in naher Zukunft zeigen, dass zwischen
einer Bienenkönigin und einem Smartphone wesentliche Unterschiede umso
mehr zutage treten, je mehr wir das Gefühl für Kohärenz, und damit die
HARMONIE, mit Füßen treten, während der Preis für das neueste
Smartphone von APPLE ein Fliegenschiss gegen das ist, was in der
''echten Welt'' mit keinem Geld derselbigen bezahlt werden kann ... und
vielleicht genau aus diesem Grund nicht in einer einzigen Lebensform
verkörpert ist ...
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September 2014
BEYOND

Sicher,
Bücher zu lesen verändert die Welt nicht dahingehend, was Bücher in
Aussicht stellen. Papier ist bekanntlich geduldig. Moderne Displays
auch ... zumindest solange der Strom reicht. Trotzdem möchte ich an
dieser Stelle die drei bebilderten Bücher all jenen Interessierten nahe
legen, die bereit sind ihre Segel nicht bereits zu streichen, ohne je
an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten gelangt zu sein, jene, die
sich nicht einfach dem Mainstream hingeben wollen und zum Spielball des
Zeitgeistes werden wollen, jene, die bereits spüren, das etwas in der
Luft ist, dass kein noch so fortschrittlicher Sensor und kein noch so
empfindliches Messgerät entdecken kann, jene, die Taten folgen lassen
wollen, nachdem die Worte aus Büchern etwas in ihnen bewegt haben, was
zu HARMONISIEREN vermag, ohne zwangsläufig unserem bisherigen
Verständnis von Harmonie zu entsprechen.
Man
sollte keineswegs enttäuscht sein, wenn keines dieser Bücher eine to do-Liste
anbietet, die unmittelbar eingesetzt werden kann und kurz darauf
spürbare Erfolge zu vollbringen vermag, schließlich bedarf es zuerst
der Bewusstwerdung des Rattenschwanzes bevor man sich der Rattenplage
selbst zuwenden kann, feststellend, dass nicht die Ratte an sich das
Problem ist, sondern die Plage Ausdruck einer grundlegenden
Unausgewogenheit ist, die nicht damit beseitigt wäre, wenn man einzig
allen Ratten mit Giftködern zu Leibe rücken würde.
Jeweils
ein Zitat aus jedem Buch soll daher als Empfehlung, und nicht als
Köder, dienen, um jenem HUNGER auf die Spur zu kommen, den seit
Menschengedenken unzählige Köche zu stlillen versuchen, ohne wirklichen
Erfolg, weil wesentliche
Zutaten völlig außer Acht gelassen werden und so der Appetit immer
zügelloser wird:
...
''The prospect open to us is not a revolution. The concept of
revolution no longer corresponds to anything, because it entails an
exaggerated notion of political will over the complexity of contempory
society. Our prospect is a paradigmatic shift: to a new paradigm that
is not centered on product growth, profit, and accumulation, but on the
full, unfolding of the power of collective intelligence.'' ...
Franco ''Bifo'' Berardi - The Uprising - S. 64
...
''Die unvorstellbaren Datenmengen, die wir alle täglich über
''soziale'' Medien in die Welt blasen, sind das Öl des 21.
Jahrhunderts. Sie werden gesammelt, verkauft und versteigert. Sie sind
die Währung, mit der die großen Konzerne ihre Geschäfte machen. Je mehr
wir über uns verraten, desto leichter sind wir berechen-, manipulier-
und verführbar.'' ... Jörg
Schindler - Stadt, Land, Überfluss - S. 218
...
''Eine reduktive Kultur würde in fast jeder Hinsicht andere Parameter
für Orientierungen, Entscheidungen und Handlungen setzen als die
expansive: Statt ''Wachstum'' wäre für sie ''Kultivierung''
handlungsleitend, statt ''Effizienz'' ''Achtsamkeit''. Gegen
''Schnelligkeit'' stünde ''Genauigkeit'', gegen ''ALLES IMMER''
''Saison'', gegen ''Fremdversorgung'' ''Resilienz'' und gegen
''Konsum'':Glück.
Die
neuen Kategorien werden von einer wünschbaren Zukunft her gedacht, die
alten vom Status quo. Denken von der Zukunft her öffnet neue
Möglichkeiten, das Denken vom Status quo her schränkt sie systematisch
ein auf das, was man schon kennt. Genao so entsteht das Vermögen zum
Widerstand: die besseren Möglichkeiten der Zukunft gegen die
schlechteren der Gegenwart durchzusetzen.'' ... Harald
Welzer - Selbst denken - S. 288/289
Widerstand
oder Revolutionen, Demonstraktionen oder Petitionen, sie alle mögen
ihren Platz im bisherigen Geschehen gehabt haben, ohne jedoch von
dauerhafter, nachhaltiger Wirkung sein zu können, da sie eine Anpassung
der Dynamik dahingehend bewirken, dass weitere Möglichkeiten durch
das Unwesen des Zeitgeistes realisiert werden können. So wachsen
die Bemühungen der Gegner mit den Wachstumsvorstellungen der
Befürworter, ohne das dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann ....
es sei denn es werden ANDERE Wege bewusst, wie man dieses Unwesen ins
Leere laufen lassen und obendrein dessen Energie zum Allgemeinwohl
werden lassen kann, so dem Raubbau von Ressourcen jeglicher Art nach
und nach aus der Welt schaffend ... und eine Energie entfesselnd, die lange, lange Zeit auf ihre Befreiung warten musste.
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September 2014
UPDATE

Nudging
wird nun Chefsache und damit man weiß, um was es sich beim Nudging
handelt, anbei eine kleine lesenswerte Einführung:
Freiheit und Bevormundung
... ''Darüber, wie Trägheit unsere
Entscheidungen – oder eigentlich
Nicht-Entscheidungen – beeinflusst, haben der Ökonom Richard
H. Thaler und der Jurist Cass R. Sunstein ein Buch geschrieben: Nudge.
Wie man kluge Entscheidungen anstößt. »Nudge« ist ein Schubs, ein
kleiner Anstoß, ein zurückhaltender Hinweis, der das Verhalten von
Menschen zu beeinflussen vermag.'' ...
Angela Merkel setzt zu Recht auf
”Nudging”
... ''Eine Stellenanzeige sorgt für
Gesprächsstoff im politischen Berlin: ab sofort sucht das
Bundeskanzleramt drei Referenten mit Kenntnissen in Psychologie und
Verhaltensökonomie für das neue Nudge-Team von Bundeskanzlerin Angela
Merkel.'' ...
Kanzlerin sucht Verhaltensforscher
... ''Vielmehr gehe es darum, neue Methoden für
„wirksames Regieren“ zu erproben. Dafür sollten Erkenntnisse der
Verhaltensökonomie stärker genutzt werden. Denn Forscher hätten
herausgefunden, „dass viele Menschen so handeln, dass es ihren eigenen
Interessen widerspricht“, so der Regierungssprecher.'' ...
Nun,
herumgeschubst
wird man in der Gesellschaft alltäglich, erst recht, wenn man vom
vorgedachten Weg abweicht, andere aber erwarten, dass man diesem treu
bleiben und ihm somit folgen soll. Was macht Nudging
nun so begrüßenswert, was die alltägliche Herumschubserei nicht zu
bieten hat ? Es geht beim Nudging um ”gesellschaftlich
wünschenswerte Entscheidungen”, z. B. um die
Bereitschaft zur Organspende, oder zur Dachdämmung, zur Rentenvorsorge,
oder zur Erfüllung anderer Erwartungen. Wohlgemerkt im Sinne der
Gesellschaft und in Erwartung derer, die diese Gesellschaft regieren.
In Verbindung mit Herumschubserei, pardon, mit ”zurückhaltenden
Hinweisen”, eben Nudging genannt,
wird aus gewöhnlichem Regieren das ”wirksame Regieren”.
So ist der Plan auf diesem Planeten ( Kunstwort aus Plan
und Moneten !? )
Findet man Nudging
auch in Gemeinschaften ? Gibt es Nudging in der
Wildnis ? Geben Blumen ”zurückhaltende Hinweise”,
damit die Bienen sie besuchen ? Erwarten sie von den Bienen, dass sie
besucht werden ? (Re)Agieren Pflanzen nicht von sich aus, indem sie,
soweit ihnen möglich ist, nutzen, was notwendig ist, um die
Gemeinschaft des Lebens zu HARMONISIEREN, im Vermögen Aller ? Wie
(re)agiert Wasser, wenn es von seiner Quelle bergab ins Tal fließt ?
Braucht es Nudging, um den Weg des Fließens zum
Ziel seiner Möglichkeiten werden zu lassen ? Warum verzichtet der
Mensch, um gesellschaftsfähig zu werden und zu bleiben, auf jenes a,
welches aus dem Reagieren, nach eigenen
Möglichkeiten für eigentliche Notwendigkeiten, ein Re-gieren
werden lässt, welches für ihn bestimmt, was richtig für die
Gesellschaft ist ?
Nudging ist doch im Grunde nichts
anderes als Werbung für die moderne Gesellschaft, in der
Gemeinschaftsgefühl nicht aus dem Vermögen jedes Einzelnen hervorgeht
bzw. Bedürfnisse nicht durch das Unvermögen Einzelner bewusst werden
können, weil Gemeinsamkeiten von einigen Wenigen erwartet werden.
Ist
Nudging, in allen Spielarten ”zurückhaltender
Hinweise” somit nicht Wegbereiter für jene unscharfen
Mengen, welche in der Fuzzylogik
die Hauptrolle spielen und, übertragen
auf uns Menschen, verdeutlichen,
wohin das Geschubse, egal wie sanft, zwangsläufig führen wird.
Diesbezüglich gibt Wikipedia, zum Thema Fuzzylogik,
zurückhaltende Hinweise ganz anderer Art.
...
''Nützen kann die Verwendung von
Fuzzylogik, wenn keine mathematische Beschreibung eines Sachverhaltes
oder Problems vorliegt, sondern nur eine verbale Beschreibung. Auch
wenn – wie fast immer – das vorhandene Wissen Lücken aufweist oder
teilweise veraltet ist, bietet sich der Einsatz von Fuzzylogik an, um
noch zu einer fundierten Aussage über einen aktuellen oder künftigen
Systemzustand zu gelangen. Dann wird aus sprachlich formulierten Sätzen
und Regeln mittels Fuzzylogik eine mathematische Beschreibung gewonnen,
die in Rechnersystemen genutzt werden kann. Interessant ist dabei, dass
mit der Fuzzylogik auch dann Systeme sinnvoll gesteuert (bzw. geregelt)
werden können, wenn ein mathematischer Zusammenhang zwischen den Ein-
und Ausgabegrößen eines Systems nicht darstellbar ist – oder nur mit
großem Aufwand erfolgen könnte, so dass eine Automatisierung zu teuer
oder nicht in Echtzeit realisierbar wäre.''
... Quelle
Nudging,
um steuern und regeln zu können, was mathematisch nicht erfassbar ist
bzw. erst mathematisch erfassbar werden kann, was ansonsten unfassbare
Dynamiken entwickeln könnte, nämlich eine Menge an Menschen, sprich
Masse, die scharf, sprich, bereit ist für sehr
deutliche Hinweise, und so (re)agieren
würde, wie Regierende es sich nicht für eine
Gesellschaft, die sich auf den Weg macht eine Gemeinschaft zu
werden, wünschen ?!
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