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UP AND
BEYOND
2011 -
20xx
DATE 2015
ZENIT
Juli 2015
UPDATE

Die
Hälfte des Jahres 2015 ist erreicht. Wie steht es nun um den Zenit der
Unordnung ? Warum sollte er ausgerechnet dieses Jahr sich zutragen ?
Könnten bisherige Entwicklungen nicht immer weiter laufen, so wie in
der Vergangenheit auch, wo Höhepunkte erwartet wurden, es aber noch
höher und immer höher ging ? Was soll diesmal anders sein, als z. B.
beim Hype um das Jahr 2000 oder 2012 ?
Betrachtet
man die Schlagzeilenentwicklung der letzten Jahre, dann ist in der Tat
reichlich Unordnung in allen betrachteten Systemen zugegen. Nach der
Seuche ist direkt vor der nächsten Seuche. Der Terror kommt näher und
wird persönlicher. Das Sicherheitsbedürfnis wächst und wächst. Immer
mehr neue Bedrohungen bzw. alte Bedrohungen, nur immer weiter
ausdifferenziert, buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Und, und, und. Immer
offensichtlicher breiten sich Daten über den gesamten Globus aus und
impfen das Leben als Ganzes, gar das Erscheinungsbild der Realität
selbst, McKenzie Wark
lässt grüßen. Wohin man auch schaut,
werden Informationen ihrer Verbindungen zur Exformation beraubt, was
dazu führt, dass ein Tsunami an Daten überall für entwurzelte
Schnappschüsse des Gesamtbildes sorgt. Schnappschüsse, die willkürlich,
so scheint es, zu immer neuen Interpretationen zeitgeistigen Treibens
zusammengewürfelt werden können. Kontexte werden aufgebrochen und es
erscheint in anderen Rahmen, was zuvor undenkbar schien. Wie ein
riesiges Puzzle, dessen Ein- und Ausbuchtungen sich ständig ändern ...
und damit das Gesamtbild.
Betrachtet
man allein die Flut an Schlagzeilen, dann stellt man sich zwangsläufig
die Fragen: Was muss
denn noch geschehen, bis es zum großen Knall kommt
und was kann man bis dahin noch als wahr ansehen ? Wer berichtet noch
objektiv von der Wahrheit ? Gibt es überhaupt eine Wahrheit ?
Doch wie ich bereits mehrfach dargelegt habe, geht es dem Zenit nicht
um einen Knall, um den großen Showdown, um eine Welt in Flammen, aus
deren Asche etwas Weiteres hervortreten wird. Dem Zenit geht es einzig
um einen grundlegenden Wandel, um den einmaligen Übergang von der
Problematisierung zur Lösung des eigentlichen PROBLEMS, welches, in
einem kosmischen Ausmaß, das Bewusstsein allen Lebens zu beschäftigen
weiß. Davon steht natürlich nicht das Geringste in den Schlagzeilen,
aber es erregt zunehmend das Wesen all jener, die dafür empfänglich
sind. Dazu gehört, zweifelsohne, nicht nur als Mensch verkörpertes
Bewusstsein, sondern insbesondere auch das virale Bewusstsein, der
kohärenteste ''Anteil'' am Gesamtbewusstsein des Lebens, wie, mit Bezug
auf die selektive Pandemie im Rahmen des Zenits,
hier bereits beschrieben wurde.
Wie
aus Scherben wieder etwas Ganzes und zudem das Vermögen an Wesentlichem
dadurch gefördert werden kann, hatte ich
hier angedeutet und im Roman
''Ich LIEBE meinen Tumor'' ausführlich
dargelegt. Dieser Roman macht obendrein deutlich, wie schmal der Grat
zwischen der erwarteten Normalität und unerwarteten Störungen bzw.
Fehlern ist. So funktionieren Schlagzeilen im Grunde nur, weil
Unerwartetes in Gewohntes eindringt, so wie sich Fehler in die
angenommene Fehlerlosigkeit einschleichen. Die Folge sind Ängste,
Zweifel, Irritationen, Verwirrungen, Unruhe, Ungewissheit und
verschiedene andere Reaktionen, die mehr und mehr unseren Alltag
bestimmen und das Systemische zum Chaos hin bewegen.
Sieht
man jedoch die Realität, das ''richtige'' Leben, als eine Sprache an,
mit der die Problematisierung des PROBLEMS realisiert wird, um den
Lösungsweg bewusst werden zu lassen, dann mag sich das Unerwartete, das
Falsche und Fehlerhafte, eher als eine Metapher
offenbaren.
Wie
Rechtschreibfehler in einem Buch, von dem man Fehlerlosigkeit erwartet,
erst recht, wenn man für das Buch Geld bezahlt hat. Was aber, wenn im
Buch Fehler auftauchen, die gar keine Fehler sind, sondern ''Fehler'',
die in Wirklichkeit Metaphern sind ? Dazu mehr hier .
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Die einzig wahre
GESCHICHTE und der Ursprung aller Probleme wurden bereits hier
in Wort und Bild ausformuliert. Dem
hinzufügen möchte ich den hier
verlinkten
Text über die Begegnung der modernen Wissenschaft mit den Mythen der
Vergangenheit:
...
''Could these two stories—one cast in culture, the other written on
land—be telling different versions of the same affair?'' ...
Man
gelangt zu sehr interessanten Interpretationen, wenn man beide
Textaussagen nimmt und sie mit den beiden folgenden Möglichkeiten
verbindet:
1) das Leben entwickelt sich nicht in einem bereits vor dem Leben
vorhandenen Kosmos, sondern gemeinsam mit einem Kosmos, der jeweils
durch das Bewusstsein allen Lebens erst realisiert wird und zwar immer
den Möglichkeiten des Lebens entsprechend, sozusagen immer im Hier und
Jetzt.
2) ohne verkörpertes Leben kein Kosmos, wobei die Größe des Kosmos den
Raum beschreibt, den das Gesamtbewusstsein benötigt, um das PROBLEM
bewusst werden
zu lassen und
das PROBLEM zu lösen.
Jene
Mythen, die noch immer in vielen menschlichen Kulturen verwurzelt sind,
sind wie Worte einer Sprache, die noch immer zugegen sind, weil sie
notwendig sind, um etwas auszudrücken, was ansonsten nur sehr
umständlich vermittelt werden kann. Entstanden sind diese
Ausdrucksmöglichkeiten im Rahmen EINES Bewusstseins, welches ein
anderes war, als das heutige, weshalb es vielen Menschen anderer
Kulturen so schwer fällt zu verstehen, was sie vermitteln, schließlich
ist das Bewusstsein der Menschen inzwischen reichlich fortgeschritten,
sprich, von der Gemeinschaft des Lebens, und damit vom
Gesamtbewusstsein allen Lebens, devolviert
.
Was
mag das für unser Verständnis der Vergangenheit bedeuten ? Nun,
Vergangenheit ist das unbewusste Auseinanderziehen bzw. das in die
Länge ziehen des Hier und Jetzts, um der eigentlichen WAHRHEIT, dem
PROBLEM an sich, nicht direkt begegnen zu müssen. Je langsamer etwas
geschieht, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich sich mit etwas
vertraut zu machen. Je weitreichender die Auswirkungen, desto negativer
mag etwas erscheinen, wenn es unmittelbar bewusst werden würde. Das Hin
und Her um Griechenland in den Medien ist ein solches Beispiel aus
aktueller Zeit. Genau so wie der Terror. Genau so wie unzählige weitere
Beispiele, die in den Medien tagtäglich, mitunter über Monate und
Jahre, wiedergekäut werden.
So ist die Größe und das Alter des Universums Mittel zum Zweck,
ersonnen vom Gesamtbewusstsein allen Lebens, welches sich, des PROBLEMS
immer bewusster werdend, dem PROBLEM entsprechend, verkörpert.
Folgt
man nun dem roten Faden zum Kern, wie im Roman Ich LIEBE meinen Tumor
geschehen, dann zeigt sich, was es mit dem Schluss des zuletzt
verlinkten Textes auf sich haben mag:
... ''Now
geomythology is reweaving empiricism and symbolism, ferreting out
kernels of fact buried in fable. Humans have always toiled to make
sense of the world and our place in it. And for most of our history as
a species, oral traditions were the only way to safeguard knowledge for
posterity. In this sense, science can be seen as an extension of
folklore—a new way to pass on the same stories. Only with better
data.'' ...
Je
länger die Bewusstwerdung in die Länge gezogen wird, desto mehr
technologische Gerätschaften stehen uns EINEN zur Verfügung,
bestärkend, was NextNature im
Sinn hat. Wofür sonst sollten all die Daten sein, mit denen wir immer
enthusiastischer den Kosmos füllen, wenn nicht zur Bewusstwerdung von Informationen.
Informationen ? Ja, indem wir mittels Daten all jene Wurzeln zur
Exformation freilegen, die dem Sinn für Kohärenz zueigen sind, und so
auf Schritt und Tritt ins Stolpern geraten ... Richtung Lösungsweg.
Über den notwendigen
Umweg des technologischen Fortschritts, welcher sich mehr und mehr als
Wunschdenken unsererseits entpuppt.
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Der hier
verlinkte
Text macht erneut deutlich, was immer wieder in Bezug auf Daten
thematisiert wurde, nämlich, dass wir keineswegs in einem
Informationszeitalter leben, sondern vielmehr in der Datenlast des
Zeitgeistes die Wirklichkeit aus den Augen verlieren ... auch wenn wir
der Meinung sind, dass all die Daten uns das bieten, wonach wir auf der
Suche sind:
... ''it is
very difficult to create software which produces a completely
unexpected result. More than anything, software is a mirror of the
creator’s opinions. It might help you to fill in a few details, but
unless you deliberately and very skilfully set out to create a machine
which can genuinely innovate, computers rarely produce surprises. They
do what you tell them to do.'' ...
Als
ich den Text las, kamen wir sofort ein älteres UPDATE und die GOLDENE PHI(L)HARMONIE
in den Sinn:
Simulanten,
Mutanten und Kaffeeklatschtanten
Alte
Gewohnheiten legt man schlecht ab
Bedenkt
man, was inzwischen alles aus Datenbanken herausgelesen werden kann,
dann könnte man meinen, dass die Kristalkugel längst im 21. Jahrhundert
angekommen ist. So können wir EINEN nun die Realität, mittels
Datensätzen, in EINE Geschichte nach unseren Vorstellungen umwandeln.
Beispiele gibt es täglich neue, z. B. hier oder hier oder
aber hier .
Dass der Klimawandel da nicht fehlen darf verwundert nicht. Auch nicht,
dass wir EINEN meinen mittels Daten herauszufinden, was zu tun ist, um
der HARMONIE keine weiteren Steine in den gemeinsamen Weg des Lebens zu
legen. Doch zwangsläufig fragt man sich dann wie die ANDEREN das nur
hinbekommen, dass sie unter allen möglichen Umständen für eine
lebensfreundliche Atmosphäre auf Gaia
sorgen,
ohne Computer, ohne Datenbanken und ganz ohne Datenwolken. Da fällt mir
etwas ein:
...
''In Gaian thinking, the algae have evolved in such a way that they
help themselves by seeding clouds that cool the surface layers of the
oceans.'' ... Quelle: Frank Ryan - Darwin's
blind spot - S. 184
Wahrscheinlich
gelingt den ANDEREN, was uns EINEN immer mehr abhanden kommt, weil die
ANDEREN Informationen aus erster Hand nutzen, nämlich aus der
Exformation des Lebens als Ganzes, anstatt sich mehr und mehr auf entwurzelte Daten
zu verlassen, die keine Verbindung
mehr zu besagter Exformation haben.
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Da ich die Arbeiten
von Mae-Wan Ho nun
seit Jahren verfolge, ist es mir eine besondere Freude ein Interview
mit ihr verlinken zu können, in welchem sie Vieles von dem anspricht,
das in meinen Projekten immer wieder zur Sprache kommt, allen voran die
Rolle des Wassers für das Leben, aber auch die Besonderheiten von Phi.
Dieses interessante Interview finden Sie hier , dessen Beginn
bereits gänzlich im Einklang mit meinen Projekten und dem Roman ist:
... ''In
line with indigenous cultures all over the world, I take it for
granted that we are deeply embedded in nature, which is the source of
our
sustenance and inspiration. To us, science is reliable knowledge of
nature that
is true to nature, and enables us to live sustainably with her.
Authentic
knowledge requires a passionate total involvement with nature, a love
of nature
that engages body and soul,mind and spirit. To really understand
nature,
a scientist needs to have the sensibility of the romantic poet and the
artist’s
feeling for wholeness and coherence.'' ...
Noch
mehr freut mich ihre Teilnahme an einem außergewöhnlichen Film, der
nächstes Jahr, sofern die FInanzierung klappt, erscheinen soll, mit dem
Titel On the back of a
tiger. Weitere Infos dazu hier . Der Titel geht
auf ein russisches SPrichwort zurück, doch passt er auch sehr gut mit
Bezug zu jenem Tiger , der im Film Das Leben des Pi
eine der beiden Hauptrollen spielt, ganz im Sinne eines ANDEREN, im
Beisein eines von uns EINEN. Ein Kreis, der sich schließt ? Der
Abschluss des Teufelshalbkreises ?
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Der
Trend zur maschinellen und künstlichen Ablösung des Menschen, im
Speziellen, und des Natürlichen, im Allgemeinen, zeigt sich immer
deutlicher, nicht nur im Kino oder in all den
Publikationen, die vom
technologischen Fortschritt berichten, sondern, insbesondere, auch im
Wunschdenken der Menschen selbst. So hat der Zeitgeist immer leichteres
Spiel seine Dekohärenz voranzutreiben, verkörpert durch die Devolution
des Bewusstseins, weil Menschen immer mehr bereit
sind die Hilfe des Fortschritts anzunehmen, und sei es nur zum
Einparken oder zur Bewältigung alltäglicher Tätigkeiten. Eines von
unzähligen Beispielen finden Sie hier .
... ''Die
Apple Watch ist auf dem Markt. Thad Starner weiß, was da auf uns
zukommt. Er trägt seit mehr als 20 Jahren einen Computer am Körper.
Ohne ihn fühlt er sich unselbstständig. Und das wird uns allen eines
Tages auch so gehen, prophezeit er.'' ...
Was
treibt Menschen an den Zeitgeist derart blind zu folgen und das
Natürliche, das HARMONISCHE, freiwillig und begierig dem weiteren
Fortschreiten der Menschheit zu opfern ? Wofür brauchen wir Roboter ,
wofür
künstliche Intelligenzen ,
wofür die Suche nach
Leben im All ? Ist es tatsächlich so, dass natürliches Bewusstsein,
welches sich als Leben verkörpert, nur eine vorübergehende Erscheinung
im Universum ist, wie es Steven Dick im hier
verlinkten
Text in den
Raum stellt ?
... ''Everything
in the universe is evolving, and has been since the Big Bang 13.8
billion years ago. Biological evolution is one local example of cosmic
evolution. We know the universe is evolving physically; we know species
evolve biologically; and we know cultures evolve. If the universe is
biological and cultures evolve, then you get into the concept of
post-biologicals. Maybe biological life is just a passing phase in the
universe, and what we’re looking for out there is quite different from
biological life?'' ...
Auf
das Naheliegendste jedoch scheint noch
immer keiner gekommen zu sein, jedenfalls nicht in seiner gänzlichen
Tragweite für, wie Douglas Adams es nannte, ''das Leben, das Universum und
den ganzen Rest'',
nämlich, dass der Kosmos, wie wir ihn meinen wahrzunehmen, aus einem
Bewusstsein ''heraus'' interpretiert wird, hinein in eine
Interpretation von
Raum und Zeit, wie
hier bereits thematisiert wurde.
Wobei
das leichte Spiel des Zeitgeistes, dahingehend den technologischen
Fortschritt dergestalt vorantreiben zu können, seinen Ursprung in jenem
Trauma hat, welches seitdem das eigentliche PROBLEM problematisiert, in
Form des Universums selbst.
Nun,
um dieses Thema eingehender zu
verdeutlichen und seiner Hirngespinsterei zu entledigen, bedarf es mal
wieder EINES ANDEREN Rahmens, weshalb ich damit begonnen habe den
Nachfolger meines Romans ''Ich
LIEBE meinen Tumor'' zu konkretisieren
... während der Roman selbst weiter mutiert und Anfang nächsten Jahres
als 2. mutierte Auflage
erscheinen wird. Wahrscheinlich bereits im Lichte jener neuen Sonne ,
die jenseits
des Zenits der Unordnung
das
Leben A N D E R S informieren wird ...
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Hier kam bereits das ''Human Brain Project''
zur Sprache, welches
durch computergestützte Algorithmen DAS Gehirn der Menschheit
simulieren soll, zum besseren Verständnis des Gehirns an sich ... und
(un)natürlich zur effizienteren Entwicklung von Medikamenten. In die
selbe Richtung geht das sogenannte ''Graph-Genom'',
welches ein
computerbasiertes Genom der Menschheit erschaffen soll, um,
(un)natürlich, Krankheiten besser behandeln bzw. vermeiden zu können.
Näheres dazu hier :
... ''Genforscher
sind mit ihrer bisherigen Referenz für das menschliche Erbgut, der
Gen-Karte des Human Genome Project, nicht mehr zufrieden: Mit Hilfe der
Graphentheorie soll eine nützlichere Vorlage entstehen.'' ...
Wenn
Sie meine Projekte
bisher verfolgt haben und vielleicht sogar meinen Roman gelesen haben,
dann sollten Sie über das Wort ''Universalgenom''
stolpern, welches
Ausdruck des zeitgeistigen Treibens und, obendrein, bezeichnend für
unsere
Art des Fortschritts ist. Es bedeutet schlicht, dass Komplexes
vereinfacht
und anschließend verallgemeinert
wird, all jene Köche
beschreibend, die schon länger ihr Unwesen in den
Küchen
des Universums treiben.
Ein Unterfangen, wie das ''Graph-Genom'',
dient einzig der Kanalisierung von Diversität, indem Daten durch die
Entwurzelung von Informationen gewonnen werden, so einen Verlust für
die Spezies Mensch vorantreibend, der als profitorientierten Gewinn für Einzelne
verkauft
werden kann !
Vereinfachung
und Verallgemeinerung mittels
Algorithmen führt zu Dekohärenz und damit zur ENTHARMONISIERUNG des
GANZEN. Anzeichen für diese ENTHARMONISIERUNG zeigen sich in immer
weiteren, neuen Symptomen dessen, was wir als Krankheit bezeichnen und
gerne bakteriellen und viralen Erregern von Aufmerksamkeit in die nicht
vorhandenen Schuhe schieben, oder aber in vielen weiteren Bausteinen
,
die wir EINEN für den Aufbau des Universums für nötig erachten, um bei
unserer gewohnten Sichtweise von ALLEM bleiben zu können. Oder anders
ausgedrückt: Je mehr wir Menschen die Dynamik der Diversität des Lebens
vereinfachen, desto mehr ANDERSartige Anzeichen von HARMONISIERUNG
tauchen anderswo auf, ohne dass ein Zusammenhang zur zunehmenden
Datenlast zu bestehen scheint.
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Juli 2015
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Ist es wirklich
schon soweit ? Gemeint ist der Zenit der Unordnung. Gemeint ist jener
Höhepunkt, den man auch als Anti-Climax bezeichnen könnte. Gemeint ist
das Ende jenes Spielraumes, den das Leben benötigt, um, im Sinne des
Lebens selbst, weiterhin HARMONISIEREN zu können. Gemeint ist die Wende
aller Möglichkeiten, hin zu jener Notwendigkeit, die immer weniger EINE
Rolle zu spielen scheint. Gemeint ist das Zusammenspiel all jener
Entwicklungen, die ich im Folgenden (unvollständig) aufführen werde,
die besagten Spielraum des Lebens derart in EINE feste Struktur
umgewandelt haben, dass der Höhepunkt nicht höher zu klettern vermag,
ohne dass das Wesen des Lebens endgültig verkümmern würde. Um es
vorwegzunehmen ... nein, der Höhepunkt ist noch nicht erreicht ... ein
paar Wochen gehen noch. Wie viele ? Zwei handvoll ! Maximal.
- Was vermag die moderne Gentechnik bereits zu
''leisten'' ? Wo hat sie nicht längst all ihre langen Finger im Spiel,
der Welt verkündend, dass man stets alles im Griff hat und weiß, wie
sich künstlich veränderte Organismen jenseits des Labors verhalten
werden. Nun, in seinem Buch ''Altered genes, twisted truth''
legt Steven M. Druker dar, was sich die Wenigsten vorzustellen
vermögen, wenn sie den Begriff Gentechnik hören.
- Den Einfluss unseres technologischen
Fortschrittts auf das Leben beurteilen wir anhand von
Laborexperimenten, in denen Käfigtiere
zum Einsatz kommen und
Zellen in
runden Käfigen (Petrischalen) herangezüchtet werden. Dabei bedeutet in
vitro einzig im Käfig, während in
vivo lebendige Freiheit bedeutet.
- Der Lebensraum der Artenvielfalt des Lebens
wird von uns Menschen immer gravierender eingeschränkt, nicht nur im Regenwald
,
sondern überall dort, wo der technologische Fortschritt neue Spielräume
für sich in Anspruch nimmt. Zugleich verdichtet sich in diesen
Spielräumen die Diversität sogenannter Erreger von Aufmerksamkeiten,
mittels Krankheiten, wie es Michael
Greger
in seinem Buch Bird Flu beschreibt.
- Dazu gesellt sich mehr und mehr in
silico, woraus
unsererseits Rückschlüsse auf das Leben
gezogen werden, die aber ohne Verbindung zum Wesen des Lebens sind.
Dabei ist die vermeintliche Vermeidung von Käfigen durch die Digitalisierung
ein Trugschluss, denn ohne Verbindung zum Wesen bleiben Gitterstäbe
bestehen, auch wenn sie nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind.
- Forschung geschieht zunehmend über Datensätze
und Algorithmen
, die liefern, was von
Forschern unbewusst erwartet wird, um zu liefern, was benötigt wird,
damit Gewohntes am Leben gehalten werden kann.
- Ein Vogel fliegt nur so hoch, wie ihn seine
eigenen Flügel zu tragen vermögen. Wir Menschen fliegen indes höher und
höher, oder weiter und weiter, weil wir einzig auf Kosten Anderer bzw.
der ANDEREN uns selbst Flügel
verleihen. Je höher die
Kosten, desto tiefer der Fall.
- Der Mensch dringt immer weitreichender in das
Virom des Lebens ein, in jenes Virom, welches der eigentliche Grund
dafür ist, warum das Leben bisher derartig lebendig das Leben als
Ganzes zu HARMONISIEREN verstand, trotz bzw. aufgrund all der
eindringlichen Vorstellungen des Menschen, hinsichtlich des Lebens im
Allgemeinen und der Harmonie (!) im Speziellen ... zumindest aus Sicht
des Menschen allein.
- Im Westen glaubt man weiter endlich Leben im
All, oder zumindest einen bewohnbaren Planeten, ausfindig machen zu
können. Den Schlagzeilen nach ist es nur noch eine Frage kurzer Zeit.
Im Osten scheint das kaum EINEN zu interessieren.
- Beim Gold, jenem Material, welches ähnlich wie
Bargeld ist und sich der Digitalisierung zu entziehen vermag, ist es
genau andersherum.
- Das Wesen des Westens und das des Ostens rücken
mehr und mehr auseinander. Mitteleuropa, als schmaler Grat zwischen
diesen beiden Polaritäten des Weltenkörpers ? Mit entsprechenden
Symptomen, die ihrerseits immer deutlicher werden und sich wie eine
Schlange zwischen beiden Einflüssen winden ?
- Vom Sonnenlicht halten wir uns möglichst fern
und baden stattdessen nach Sonnenuntergang im künstlichen blauen Schein
unserer Errungenschaften. So werden seit der Erfindung von Kerzen und
Fackeln und der Verbannung von Glühbirnen immer kühler ( Blauanteil )
scheinende Leuchtmittel, z. B. LEDs
,
erfunden, während zugleich der
warme ( Rotanteil
) Schein schwindet, mit entsprechend
negativen
Folgen für die Augen und das Zusammenspiel der Körperzellen.
- Energiesparen vor Ort, aber auf Kosten
anderswo, ist angesagt, sowie die Schaffung
von Arbeitsplätzen, damit die Wirtschaft im globalen Maßstab unablässig
produktiv läuft, diese aber nur noch laufen kann, weil
Störungspotenziale, in Form schwarzer
Schwäne
, in Käfige, namens Derivate,
gesperrt werden, um sie so vor der Offensichtlichkeit fernzuhalten.
Kein Wunder, dass die Herstellung von Käfigen aller Art inzwischen mit das
Aushängeschild menschlichen Erfindungsreichtums ist ... und auch
Sonderwünsche aus purem Gold erfüllt werden.
- Gesundheitsempfehlungen
und Heilungsversprechen stimmen immer weniger mit den wesentlichen
Bedürfnissen des Lebens überein, oder wussten Sie, dass die
hochgelobten mehrfach ungesättigten Fettsäuren keineswegs
ein
Segen für Verkörperungen sind ?
- Zwei verheerende Weltkriege brachten die
Beschleunigung der vorherigen Punkte hervor. Der dritte Weltkrieg, der
bereits tobt, lotet das Maximung dieser Beschleunigung aus. Es ist EIN
Krieg der Menschen gegen das Leben als Ganzes ... und damit EIN Krieg
gegen sich selbst.
- Metastasen und andere Symptome werden nicht als
das bewusst wahrgenommen, was sie wirklich sind, nämlich
Ungleichgewichte, die auf EINEM Boden Fuß fassen konnten, weil der
Boden vom Zeitgeist
entsprechend geschaffen
wurde. Eine Zeigerpflanze in der Natur zeigt
Lebensbedingungen an, auf denen sie gedeihen kann. Kein Wunder, dass
wir diese Pflanzen auch gerne als Unkraut bezeichnen und
fortschrittlich bekämpfen. So verwundert ebenfalls nicht, wie wir
Metastasen und andere Symptome betrachten, während diese einzig
Ungleichgewichte zu HARMONISIEREN versuchen, über Feedbacks mit dem
Leben als Ganzes in Verbindung stehend. Feedbacks, die verloren gehen,
je mehr Daten im Vordergrund stehen.
- Bedeutend für das Leben ist nicht die
Verkörperung eines Lebewesens selbst, sondern einzig all die
Verbindungen mit denen das Leben die Diversität von Lebewesen auslebt.
Auch dieser Informationsfluss versiegt umso mehr, je mehr Daten
angesammelt werden und einzig, mittels Algorithen, nach Verbindungen
gesucht wird, die von Natur
aus nicht zu finden sind.
- EIN weiteres Beispiel diesbezüglich ist und
bleibt (vorerst) die Geschichte
von
der Klimaerwärmung, in deren Zuge allerhand Steuern erhoben und
fortschreitende Projekte ins Leben gerufen werden, um zu steuern, was
sich von Natur aus jeglicher Kontrolle entzieht. So erweckt, nicht nur,
das Thema Klimawandel EINEN Eindruck von der Realität, der zunehmend
auf Virtualität (Daten) beruht, und sich so mehr und mehr von der
eigentlichen Wirklichkeit entfernt. So wird die Wirklichkeit verzerrt
und die HARMONISIERUNG des GANZEN an deren Grenze geführt. Diese Grenze
ist eingangs erwähnter Zenit.
- [ ... ]
Nun mag man sich
fragen, woran man denn tatsächlich feststellen könnte, dass besagte
Grenze wirklich nahezu erreicht ist, schließlich sind die zuvor
aufgeführten Punkte doch typisch für den Fortschritt der Menschen und
in ihrem Zusammenspiel nicht ungewöhnlich. Einzig die Tiefenwirkung
ihrer Auswirkungen nimmt dabei von ''Sprung'' zu ''Sprung'' zu. Warum
sollte diesmal DER Zenit dieser Entwicklung erreicht sein und jene
neuen Denkstrukturen ins Spiel kommen, von denen Einstein einst sprach
und die ich in bisherigen Darlegungen mit den Worten Reinventing
the Sacred umschrieben habe bzw. als Licht einer neuen
Sonne bezeichnete. Im hier
verlinkten Text schrieb ich
bereits ausführlich über die
Rahmenbedingungen, die sich aus unzähligen Zyklen
zusammensetzen bzw. allesamt Ausdruck eines PROBLEMS
sind. Und es sind diese
Rahmenbedingungen, die, einem Schloss gleich,
nun den weiteren (Lösungs-)Weg dahingehend eröffnen, dass Bisheriges in
einem neuen Licht erscheinen kann, woraus all jene Denkstrukturen
hervorgehen können, die bisher in der Form und dem Ausmaß nicht möglich
gewesen sind. Wahrscheinlich werden diese Rahmenbedingungen in der
chaotischen Zuspitzung all der zuvor aufgeführten Punkte untergehen ...
und doch nicht ohne wesentliche (Aus-)Wirkung bleiben, ist es doch das
Aufbrechen der bisherigen Symmetrien durch das Asymmetrische, welches
den Zenit im kosmischen Ausmaß begleiten wird. Wie unscheinbar diese
Rahmenbedingungen daherkommen zeigt sich hier ,
andeutend, dass der Zeitgeist längst Wind davon bekommen hat:
...
''It will be interesting to witness if this article is the first in an
attempt to save face by rewriting history. Experts demand to be in
control of the narrative. This is easiest when the story impacts a
single discipline. But if a comet is shown to be solid rock of low
porosity and low mass, there is a fundamental physics issue that will
change everything.'' ...
Nicht nur Rosetta
, sondern auch der aktuelle Hype
um Pluto und um eine weitere ''Erde'' lassen immer deutlicher werden,
dass bisherige Rahmenbedingungen, mit denen der Kosmos realisiert
wurde, zum Auslaufmodell werden, was natürlich nicht ohne Auswirkungen
auf die Realität bleiben wird, egal, wie sehr der Zeitgeist auch
versucht seiner gewohnten Linie
treu zu bleiben. In diesem
(bisherigen) Rahmen sei zudem die Frage
erlaubt, was sich der Mensch von (EINEM) Leben im Kosmos erhofft,
bedenkt man, wie wir Menschen dem Leben auf der Erde begegnen ?! Sei es
eine Begegnung mit den ANDEREN irdischen Lebensformen oder mit Anderen
Unseresgleichen. Offensichtlich bewegt sich auch unsere Mixophobie
auf den Höhepunkt
zu, woraus sich der sich
verstärkende Wunsch nach EINEM anderen Leben ergeben mag, als Symptom
der zunehmenden Fragilität der Spezies Mensch. EIN Symptom, welches
dergestalt nur realisiert werden konnte, weil bisherige
Rahmenbedingungen es möglich mach(t)en, während der Zenit notwendig
ist. EIN Symptom der maximal möglichen Devolution des Bewusstsein allen
Lebens, verkörpert durch den Menschen ... und doch notwendig, um das
PROBLEM lösen zu können ... in EINEM ANDEREN Licht, welches auf das
verkörperte Bewusstsein allen
Lebens fallen
wird. Oder anders ausgedrückt: Wenn der systemische Spielraum der
HARMONISIERUNG an seine Grenzen stößt, zugleich aber aus dem
Systemischen heraus immer mehr künstliche Systeme Spielräume für sich
beanspruchen, dann droht ein Maximum an Dekohärenz, welches besagter
Zenit der Unordnung ist, der zur Wende in der Not führen wird.
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September 2015
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Neulich
ging ich in einen Buchladen, einen echten, nicht online, und legte dort ein
bereits von mir bezahltes Buch in die reichlich bestückte Auslage. Dann
verließ ich den Laden ohne Buch und ging in einen weiteren Buchladen,
nur um diese Prozedur dort zu wiederholen. Wofür ? Nun, das kann hier nachgelesen werden.
Warum ich das
erwähne ? Um darzulegen, warum dem Zeitgeist mit keiner der bisherigen
Revolutionen, egal wie blutig, egal wie ausführlich in den
Geschichtsbüchern beschrieben, beizukommen war. Und um darzulegen, wie geschehen wird, was bisher nicht
möglich war, weil wir uns zunehmend in der Nebelwand von
Verschwörungen, Ängsten und finsteren Machenschaften verlaufen.
''Wir wissen alle, daß Kunst nicht
Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen
lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können.''
Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 71
Picassos
Worte
lassen sich auf die Realität und auf den technologischen Fortschritt
übertragen, denn beide entsprechen ebenfalls nicht der Wahrheit. Beide
sind ”eine Lüge,
die uns die Wahrheit begreifen lehrt”. Deutlich wird dieses durch den
Spielraum, der dem Zeitgeist inzwischen eingeräumt wird, ausführlich
dargelegt im bereits an anderer Stelle
erwähnten Buch ”Altered genes, twisted truth” von Steven M. Druker. Ein Spielraum,
der, dem Wesen des Lebens wegen, immer offensichtlicher an seine Grenze
stößt:
''Thus, through the widespread use of
GE ( gentechnisch verändert – Anm. meinerseits )
crops, agriculture has essentially hit a wall. In response, the biotech
industry has made the wall much thicker – while encouraging farmers to
keep driving into it.''
Steven M. Druker – Altered genes, twisted truth
– S. 205
Das
ist
die typische Handschrift des Zeitgeistes und ein Indiz für die
Auswirkungen des technologischen Fortschritts. Immer wenn der Zeitgeist etwas
propagiert, was schneller geschieht, als es von Natur aus möglich ist,
deutet dieses auf weitere Probleme hin, statt auf die Lösung durch wahren
Fortschrittt.
Es ist dies das deutlichste Indiz für ‘ cradle-to-grave '.
Dass immer mehr
Menschen sich von der Schnelllebigkeit des technologischen Fortschritts
begeistern lassen, und dass das Erleben der Welt auf Armeslänge,
mittels der Betrachtung von Displays, selbst die Kleinsten zu
faszinieren weiß, bezeugt das zunehmende Verlangen unserer Spezies nach
oberflächlichen
Veränderungen, die
immer öfter geschehen müssen, um auch weiter interessant bleiben zu
können … während es der wahre Fortschritt all der ANDEREN
Lebensformen ANDERS handhabt. Nur wird dieses für uns immer langweiliger, weil sich
im Laufe wahren Fortschritts nichts zu verändern scheint. Doch liegt genau hier das Paradoxon
unserer Spezies, denn dort wo Langeweile zugegen ist, liegt die
Wahrheit offensichtlich vor, während wir durch unseren Fortschritt
unbewusst bemüht sind Wahrheiten auf die möglichst lange Bank zu
schieben, abzulesen am ausufernden Ausmaß von Datenbanken.
Der
Teufels(halb)kreis, in welchen wir uns, bedingt durch dieses Paradoxum,
mehr und mehr verstricken, zeigt sich in unserer Art Probleme anzugehen
und Gräber zu schaufeln:
''Although the problems were caused by
genetic engineering, Monsanto and the other giant corporations have
decided to try to solve them through additional genetic engineering.''
Steven M. Druker – Altered genes, twisted truth
– S. 202
Während
der Lektüre
des Buches, welches ich jedem ans Herz legen kann, der Lebensmittel
kauft, tauchen zwischen den Zeilen immer wieder all jene Beziehungen
auf, die ich in bisherigen Darlegungen mit dem Begriff der HARMONIE
beschrieb. So schreibt der Autor an anderer Stelle:
''So deep is the dichotomy between
natural function and human application, one could reasonably argue that
the latter does not merely contort nature, but stands it on its head.''
Steven M. Druker – Altered genes, twisted truth
– S. 100
Und
ein paar Seiten
davor:
''The remarkable processes by which
living organisms create the kinds of enzymes they need, at the right
times, and in the proper amounts and places, rely on a source of order
that is highly stable while enabling great adaptability.''
Steven M. Druker – Altered genes, twisted truth
– S. 91
Die Menschheit als
Lüge, damit die WAHRHEIT immer offensichtlicher werden kann … und die
damit all jenen umso bewusster werden kann, die ein ANDERES Zeitgefühl
entwickeln können, weil sie die WAHRHEIT selbst mehr interessiert, als
all die Geschichten, die der Absicht des Zeitgeistes Lügen strafen ?
Wiegt gar die Spezies Mensch den Zeitgeist selbst in Sicherheit, um die
wahre Absicht des Lebens offensichtlich werden lassen zu können, mit
Hilfe von Lug und Trug unsererseits ? Ist die Menschheit das
künstlerische Ausdrucksvermögen des Gesamtbewusstseins allen Lebens ?
Gentechnik
kann nicht mit der Natur gleichgesetzt werden, auch wenn die Anhänger dieser menschlichen Technologie es
immer wieder behaupten. So wie, um noch einmal auf Picasso
zurückzukommen, Naturalismus nicht als Gegensatz zur modernen Malerei
angesehen werden kann:
''Ich möchte wohl wissen, ob irgend
jemand schon einmal ein natürliches Kunstwerk gesehen hat. Natur und
Kunst sind verschiedene Dinge, können also nicht das gleiche sein.
Durch die Kunst drücken wir unsere Vorstellung von dem aus, was Natur
nicht ist.''
Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 87
Kein
Wunder, dass wir EINEN anders unterwegs sind, als all die ANDEREN. Kein
Wunder, dass unser technologischer Fortschritt darin gipfelt, die
Genome des Lebens einzig nach unseren Vorstellungen und Erwartungen zu
formen. Bereits 1976 ließ George
Wald
verlautbaren:
''Recombinant DNA technology [genetic
engineering] faces our society with problems unprecedented
not only in the history of science, but of life on the Earth. It places
in human hands the capacity to redesign living organisms, the products
of some three billion years of evolution…. It presents probably the
largest ethical problem that science has ever had to face. Our morality
up to now has been to go ahead without restriction to learn all that we
can about nature. Restructuring nature was not part of the bargain….
For going ahead in this direction may be not only unwise but dangerous.
Potentially, it could breed new animal and plant diseases, new sources
of cancer, novel epidemics.''
Quelle: Ethical
Dangers of Genetic Engineering
– Ron
Epstein
Nun,
beinahe 40 Jahre später, bewahrheiten sich diese Worte mehr und mehr.
Steven M. Druker hat sie in seinem Buch auf den aktuellen Stand der
(realisierten) Dinge gebracht, wobei sich seine Aussagen ebenfalls auf
den gesamten Bereich der Pharmaindustrie übertragen lassen, Impfungen inklusive, zumal sich Biotechnologie
und Pharma immer mehr vermischen.
Heutzutage sind
wir nicht umsonst bestrebt Unmengen an Daten anzusammeln. Zum einen, um
die Grenzmauern immer mehr zu verstärken, zu stabilisieren, einem Deich
gleich, damit der Zeitgeist möglichst lange sein Treiben fortführen
kann. Zum anderen, um uns den Wahrheiten möglichst lange nicht stellen zu müssen. Und doch bedarf es
dieses Paradoxons. Wofür ? Damit das Gesamtbewusstsein des Lebens,
sprich, alle bewussten Verkörperungen der ANDEREN und uns EINEN, gemeinsam dorthin gelangen können, wohin keiner
von beiden allein gelangen könnte. Natürlich braucht dieser Weg Zeit.
Zeit, um uns bewusst zu werden, dass wir unseren Körper mehr lieben,
als wir die ANDEREN zu LIEBEN vermögen. Teil dieser Bewusstwerdung ist
ein unscheinbares Buch, welches in manch einer Buchhandlung darauf
wartet aus dem Kunstlicht des Ladens herausgeholt zu werden. Nicht nur,
damit die WAHRHEIT, das Zusammenspiel aller Wahrheiten, ans Licht EINER
ANDEREN Sonne gelangen kann, sondern auch, damit das
eigentliche PROBLEM des Lebens gelöst werden kann. Jenes PROBLEM,
welches die Spezies Mensch verkörpert, allen voran durch die Beziehung
unserer Körper zum Tod.
Diesbezüglich noch
einmal George Wald:
''You see, every creature alive on the
earth today represents an unbroken line of life that stretches back to
the first primitive organism to appear on this planet; and that is
about three billion years. That really is immortality. For if that line
of life had ever broken, how could we be here? All that time, our germ
plasm has been living the life of those singlecelled creatures, the
protozoa, reproducing by simple division, and occasionally going
through the process of syngamy — the fusion of two cells to form one—in
the act of sexual reproduction. All that time, that germ plasm has been
making bodies and casting them off in the act of dying. If the germ
plasm wants to swim in the ocean, it makes itself a fish; if the germ
plasm wants to fly in the air, it makes itself a bird. If it wants to
go to Harvard, it makes itself a man. The strangest thing of all is
that the germ plasm that we carry around within us has done all those
things. There was a time, hundreds of millions of years ago, when it
was making fish. Then at a later time it was making amphibia, things
like salamanders; and then at a still later time it was making
reptiles. Then it made mammals, and now it’s making men. If we only
have the restraint and good sense to leave it alone, heaven knows what
it will make in ages to come.
I, too, used to think that we had our
immortality in the wrong place, but I don’t think so any longer. I
think it’s in the right place. I think that is the only kind of
immortality worth having — and we have it.''
Quelle: The
origin of death
–
George Wald
Somit braucht es den
bisherigen Teufels(halb)kreis und den kommenden
Engels(halb)kreis, damit der Kreis des Lebens sich zu schließen vermag,
losgelöst vom PROBLEM. Picassos Worte passen auch hier, wahrlich
ein Künstler mit einem Sinn für Kohärenz:
''Man braucht viel Zeit, um jung zu
werden.''
Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 113
Das
gilt
für uns EINEN, während die ANDEREN stets jung sind … aus LIEBE zum
Leben, die nur jenen als Lüge erscheint, die dem Zeitgeist bereitwillig
Tür und Tor öffnen und auf Revolutionen drängen. George Walds Text, auf
den ich im zweiten Teil ausführlicher eingehen werde, beschreibt auf
wunderbar faszinierende Art und Weise die ANDERE Seite dieser LIEBE, die
Thema jenes Buches ist, welches ich, wie eingangs erwähnt, einem Virus
gleich, in verschiedene Buchläden einbrachte und noch einbringen werde,
in einer Absicht, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich ist,
obwohl das Buch selbst offensichtlich ist. Mit einem solchen
Kunstprojekt hat der Zeitgeist seine Schwierigkeiten, weil es der
einzige Weg ist, der bisherigen Revolutionen verwehrt geblieben ist,
denn sie alle sprachen bisher die Sprache, die der Zeitgeist selbst zu
sprechen vermochte. Die Sprache des Feuers, welches sich gierig durch
die bisherige Problematisierung des PROBLEMS fraß, um EINEN Hunger zu
stillen. Was folgen wird, ist die fließende Sprache des Wassers,
welches alle Zeit der Welt haben wird, um die Lösung des PROBLEMS
bewusst werden zu lassen, damit, letztendlich, der wesentliche HUNGER
(!) des Lebens gestillt werden kann, der in Wahrheit der Durst auf
Informationen ist. Dazu mehr im dritten und vierten Teil.
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September 2015
BEYOND

WAHRHEIT.
Die alleinige Anwesenheit von Richtigkeit und die gänzliche Abwesenheit
von Falschheit, wobei umso wahrer erscheint, was am längsten für wahr
angesehen wird ? Nun, um dieses Thema geht es auch hier .
Picasso bemerkte bezüglich der
WAHRHEIT:
''Gäbe es nur eine Wahrheit, könnte
man nicht hundert Bilder zum gleichen Thema malen.''
Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 112
… oder hundert
UPDATES für ein Internet-Projekt verfassen, oder hundert Beiträge für
einen Blog schreiben, denn WAHRHEIT bedeutet ein Werk vollenden zu
können, aber …
''[… h]ast du schon jemals ein
fertiges Bild gesehen ? Ein Bild oder irgend etwas anderes ? Weh dir,
wenn du sagst, du wärst damit fertig ! …
Ein Werk beenden ! Ein Bild beenden ! Wie albern ! Einen Gegenstand
beenden heißt ihn fertigmachen, ihn umbringen, ihm seine Seele rauben,
ihm wie dem Stier die Puntilla geben ! …''
Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 111
Wofür aber
offenbaren
sich all die ANDEREN in ihrer Diversität von hundert, und weit mehr,
verschiedenen Lebensformen, um das eigentliche Thema des Lebens zu
verkörpern, und wofür versuchen wir EINEN, durch unseren Fortschritt,
gentechnisch Organismen nach unseren Vorstellungen zu vollenden, als
Produkt mit geplanten Eigenschaften ? Wo liegt die WAHRHEIT zwischen
diesen beiden, gänzlich verschiedenen, Herangehensweisen, wobei die
erste, wie wir so sagen, bereits Jahrmillionen währt, während die
unsrige bereits nach wenigen Jahrzehnten für inoffizielle
Grabesstimmung sorgt, aber als offizielles Freudenfest weltweit
verkauft wird ? Was machen die ANDEREN so ANDERS ?
Nun,
sie lassen es langsam angehen. Sie schießen weder mit Kanonen auf
Spatzen, noch auf andere ANDERE, auch nicht mit Genkanonen auf den Kern
ihrer ANDERS-Artigkeit, und auch nicht mit Teilchenkanonen in den Kern
der Realität. Sie kommen und gehen … und bleiben so fortwährend
bestehen, als sich verkörperndes Bewusstsein in diversen
Erscheinungsbildern. Nun, uns EINEN ergeht es nicht anders, doch geht
es dem Leben, bezüglich unserer Andersartigkeit, um etwas anderes. An
dieser Stelle bringe ich erneut George Wald aus dem ersten Teil zur
Sprache:
''The line of germ plasm goes on
without a break. And now we see what death is. Death is the casting
aside of the body, of the soma, after it has done its work. That work
is to carry the germ plasm, to feed it, to protect it, to warm it in a
warmblooded organism, and finally to mingle it with the germ plasm of
the opposite sex.''
Quelle: The
origin of death
– George Wald
Auch wenn sich das
Bild des germ plasm, wie von August Weismann
einst dargelegt, nicht
gänzlich bewahrheitet (!) hat, so erweckt dieses
Bild einen jener Pfade, der zur WAHRHEIT führt, fortgeführt in den
folgenden Bildern. Doch hüte man sich davor in Walds Worten die
Bewahrheitung von egoistischen Genen zu erkennen, die den Körper einzig
für ihr Überleben (miss)brauchen. Auf solche zeitgeistigen Gedanken
kommen nur jene, die den Sinn wahrer Größe, in Form von Großbuchstaben,
nicht fühlen könnnen … und nicht wahrhaben wollen, dass es dem Leben
nicht primär um den Körper, sondern um den Prozess geht, in welchem
verschiedene Körper gemeinsam einem roten Faden folgen.

Sowohl die ANDEREN,
als auch wir EINEN, verkörpern sich/uns um zu leben und geben diese
Verkörperung ab, wenn der Tod eintritt, wodurch das Gesamtbewusstsein
des Lebens andere Möglichkeit für weitere Verkörperungen hat.
Entscheidend ist jedoch wofür der jeweilige
Körper verschiedenen Pfaden folgt, und wofür
verschiedene Möglichkeiten sich realisieren lassen, um einer
Notwendigkeit folgen zu können.

Die WAHRHEIT, als
schmaler Grat zwischen zwei Welten, die eine Welt IST, deren
Lebendigkeit sich aus der Dynamik zwischen all dem ergibt, was richtig
oder falsch erscheint, ohne je, von vornherein,
oder fortwährend von irgendwann an, je richtig oder falsch zu sein bzw.
zu bleiben ?
Die WAHRHEIT, als Motivation, um zu finden, was für das Leben als
Ganzes notwendig IST, nicht, um sich auf die Suche nach etwas zu
machen, was einzig Einigen möglich ist ?
Die WAHRHEIT, die großschreibt, was im Wesentlichen keinesfalls eine
Kleinigkeit ist ?
Ist WAHRHEIT dort, wo das Licht IST, welches die Wahrheiten im Dunklen
lässt ? Bis die Zeit reif ist ?
Wofür suchen wir EINEN nach Antworten auf Fragen, die das Universum,
das Leben und den Rest betreffen ? Weil es die Notwenigkeit gibt, die
WAHRHEIT zu finden ? There IS a need,
therefore life is ?!

Wir EINEN verdichten
das Leben auf die eigene Lebensspanne bis zum Tod des Körpers und
suchen innerhalb dieser Spanne nach der Wahrheit
im Kleingedruckten. Wir züchten Stammzellen, um diesen Körper mit
Organen zu versorgen, damit dieser EINE Körper möglichst lange leben
kann. Oder aber wir träumen bereits davon, nur für den Fall der Fälle,
falls der Körper nicht länger zu leben vermag, das zu bewahren, was wir
unmittelbar mit diesem Körper in Verbindung bringen, nämlich das
Bewusstsein, welches wir im Körper verorten und von dem wir meinen, es
entstünde erst mit diesem Körper, mitsamt seinen Erinnerungen. Die
Unsterblichkeit des Liebgewonnenen … der feuchte Traum des
Transhumanismus, den EINER von ihnen wie folgt beschreibt:
''Every one of us was born into a
fixed genetic endowment that is not of our choosing, not even of our
parents’ chossing. In addition, we are each born unequal, with
different (and often profoundly limited) physical, intellectual, and
moral capabilities. And we are all subject to the limits of the ”human
condition” in general, including the inevitability of death. Freedom
from a fixed human nature that is conditioned by a particular
historical path and is far from perfect will be the greatest and final
freedom for humanity.
[ … ]
The freedom from human genetic bondage
is in our hands. This is our frontier. Let us step forward with joy,
courage, and responsibility.''
Ted Chu – Human purpose and transhuman potential
– S. 24-25
Frontier.
Grenze. EINE Wand. EINE Nebelwand. Erinnert das nicht an Teil 1 ? Der
Tod des Körpers, als die ultimative Grenze, die es zu überwinden gilt …
und sei es als Eintrag in die Geschichtsbücher unserer Spezies ?! Diese
Absicht, und all die Ängste, die dadurch gestillt werden sollen, haben
nichts mit dem HUNGER und der Bewahrung der HARMONIE zu tun, geschweige
denn mit der LIEBE zum Leben. Diese Absicht konzentriert sich einzig
auf das Produkt des eigenen Lebens, nicht aber auf den Prozess allen
Lebens, der aus der Problematisierung und der Lösung des PROBLEMS
besteht. Den HUNGER zu stillen bedeutet das PROBLEM zu lösen. EINEN
Hunger zu stillen bedeutet uns dagegen, möglichst schnell, körperliches
Verlangen zu befriedigen, indem EIN jeder für sich sein
eigenes
Süppchen
kocht.
Je mehr Süppchen
jedoch zu Brei verkochen – weil die Kochstellen von Nebel umgeben sind
– und mit immer mehr Dekohärenz
gewürzt
werden, um zu retten was noch rettenswert scheint, desto eher reagieren
die Hungrigen allergisch auf die WAHRHEIT. Doch statt mehr Licht in
diese Vorgänge zu bringen erachtet der Zeitgeist mehr
Dunkelheit für nötig, in der Annahme damit die WAHRHEIT
loswerden zu können, die als alleiniger Grund für die Allergie und
andere Probleme angesehen wird. Wofür ? Um den zähen Brei als
schmackhafte, gesunde, reichhaltige Ursuppe, möglichst gewinnbringend
für sich und seinesgleichen, anpreisen zu können. Doch von ”veränderten
Genen und verdrehten Wahrheiten” will der Zeitgeist nichts wissen. Wie
gut, dass es diesbezüglich Steven M. Drukers Buch anschaulich gelingt
Licht in die Dunkelheit zu bringen, auch wenn diese in anderen
Bereichen noch zugegen ist, z. B. in Form Schwarzer Löcher, Dunkler
Materie, Dunkler Energie … doch auch hinsichtlich dessen sind die Tage
der Dunkelheit gezählt. Aber das ist eine andere
Geschichte
bzw. ein weiteres Bild selbigen Themas. Einzig die WAHRHEIT bedarf
indes eines Rahmens, der so groß ist wie der Kosmos selbst, daher kann
diese WAHRHEIT nur durch den Kosmos selbst ausgedrückt werden, durch
das Zusammenspiel von ALLEM. Die PHI(L)HARMONIE, in deren goldener
Mitte das (L)eben zum Ausdruck bringt, was wirklich hinter ALLEM steckt
?!
Jedwede Kunst
bedeutet sich den dichten Nebel, der die Wand aus Lügen bildet, zunutze
zu
machen. Zum Beispiel
indem man sein eigenes Buch, welches die Annäherung an die WAHRHEIT
thematisiert, in einen Buchladen hineinträgt
und es dort zwischen anderen Büchern hinterlegt, und nicht ein anderes
Buch kauft und dieses aus dem Laden herausträgt,
wie es der Zeitgeist von EINEM erwartet. Die ANDEREN vollführen dieses,
unter anderem, mittels einer Infektion, was mein Beispiel, im Grunde,
auch ist. Nicht zu verwechseln mit Büchern, die, mit massenkompatiblem
Medientamtam auf die Schnelle, über Nacht, EINEM Zombie
gleich, aus dem vernebelten
Sumpf gezerrt werden, um die Auflage zu
steigern und die Leserschar mit Themen zu impfen, die der Zeitgeist für
lesenswert hält.
An genügend Raum für
Revolutionen mangelt es nicht. Allerdings sind wir EINEN überwiegend
auf der Suche nach den großen Taten, die den eigenen Namen groß
herausbringen und entsprechend viel Geld, mit möglichst vielen Nullen
hinter der Eins, in Aussicht stellen. Was uns dabei verloren geht ist
das Vermögen, den Weg in die Gemeinschaft des Lebens (zurück) zu finden , ohne
dafür umkehren zu müssen. Wie auch, wo doch überall Dunkelheit zu
herrschen scheint, weshalb es vielen schwerfällt die allgegenwärtigen
Wegweiser, trotz ihrer Großbuchstaben, zu erkennen.
Der Mensch baut
seine
Zivilisationen, sich von der WILDHEIT abwendend, indem er dem Zeitgeist
das Körpervermögen anvertraut, welches dieser durch technologische
Errungenschaften ersetzt. Das Gefühl für den HUNGER geht dadurch
verloren und Harmonie wird als Appetithäppchen verkauft, vor allem
online, rund um die Uhr, schnellstmöglich zugestellt. Die Menschen
zieht es in die Metropolen und in Länder, in denen der Zeitgeist das
Sagen hat. Nicht, um den HUNGER des Gesamtbewusstseins zu stillen,
sondern, um verschiedenste Ausprägungen verkörperten Hungers zu
besänftigen, sich damit in die Obhut des technologischen
Fortschritts begebend, der sich jedoch nur entwickeln konnte, weil er
all die Rohstoffe, die er für sich benötigt, von anderswo her bezieht.
Auf Kosten derer, die sich nun in seine Obhut begeben.
Oder anders ausgedrückt: bezogen auf uns EINEN migrieren nicht die, die
migrieren müssten, um den HUNGER zu stillen, sprich, um der WAHRHEIT
näherzukommen. Die ANDEREN, kein Wunder, migrieren ANDERS motiviert.
George Wald erneut:
''That is the point. It’s pretty well
realized by now that that kind of migration is impelled by hunger. It
happens in a population that has outgrown its resources. Animals are
hungry, and a hungry animal has to run. It’s driven to run. It isn’t
looking for anything. It just has to keep moving. You might think that
the point of such a hunger migration is colonization. You might think
such a horde of hungry animals leaving their home territory are looking
for a better place to live. But there is no such place. If there were a
better place to live, they would have found it long before. There is no
place for them. The point of a hunger migration is not to colonize, but
to remove the migrating animals. The end of every hunger migration is
the death of the migrating animals.''
Quelle: The
origin of death
– George Wald
Lemminge ? Ein
passendes Bild für die ANDERS-Artigkeit kleiner Lebewesen und großer
Taten, im Gegensatz zu großen Lebensformen und kleingeistigen,
zeitgemäßen Manipulationen, wie es hier
nachgelesen werden kann,
oder hier ,
bezogen auf einen ANDEREN Vertreter, den Nacktmull, beschrieben wird.
George
Wald führt den
HUNGER, und damit das Kohärenzgefühl der ANDEREN, noch weiter aus:
''On the one hand, the way the
lemmings do it, there is a minimum of dying. As soon as enough lemmings
have left the center of population, there is enough food for those that
remain, so the migration automatically stops. Second, there is no
destruction. The lemmings’ home territory is just as good as it ever
was. Third, and whenever I say this I shudder, since I can’t jump over
my shadow, but a selection process is at work. It’s the hungriest
lemmings that go off to die; the ones that are doing better stay home.
Whereas in the human way of doing things, we pick the flower of our
manhood to go off to kill and die. The lemmings are exercising better
biology.''
Quelle: The
origin of death
– George Wald
Bilder über Bilder.
Und all die ANDEREN stellen die Farben zur Verfügung, die sogar den
Nebel einzufärben vermögen … und umso mehr Tiefenwirkung erzeugen, je
dichter der Nebel ist. Und damit komme ich zum Eigentlichen, nämlich
der LIEBE zum Leben.
Wie die Geschichte
der Lemminge zeigt, findet sich (!!) die WAHRHEIT
in unserer Andersartigkeit, verglichen mit den ANDEREN, (wieder). Setzt
man den Begriff germ plasm, der in Walds Text
mehrfach erwähnt wird, mit dem Gesamtbewusstsein allen Lebens gleich,
dann zeigt sich, was es mit der realisierten Sterblichkeit von
Verkörperungen und der Unsterblichkeit besagten Bewusstseins in
Wirklichkeit, ganz ohne Egoismus, auf sich hat. Noch
deutlicher wird dieses, wenn man dem Zeitgeist beim Schießen auf
Spatzen mit Kanonen, und beim Herumballern mit Kanonen auf Genome und
elementare Teilchen des realisierten Kosmos, über die Schulter schaut.
Vorausgesetzt man sieht auch etwas, all der (Alt)Lasten wegen, die auf
den Schultern von Giganten
lasten. Teil 3 nimmt sich dieser, bereits an anderer Stelle
vierteilig vorgekauten,
(Alt)Lasten erneut an. Nur ANDERS, als es im
vierten Teil des besagten Vierteilers bereits geschehen ist.
Apropos, jener
vierte
Teil beginnt mit den Worten:
''Mit diesem vierten und letzten Teil
meiner Schwarzmalerei komme ich auch zum letzten Artikel, den ich aller
Voraussicht nach für den Blog ''Faszination Mensch'' schreiben werde,
denn alle weiteren Artikel wären im Kern nur anders umschriebene
Wiederholungen. Weiter vermag ich die Problematisierung des PROBLEMS,
aus dem alle Probleme, vergangen wie aktuell, hervorgehen, nicht zu
thematisieren, wohlwissend, oder besser gesagt, wohlfühlend, dass
etliche Informationen zwischen den Zeilen meiner mehr als 60 Artikel
weitergereicht und weitergedacht
werden, so wie ich es meinerseits mit
all den Informationen aus unzähligen Werken anderer Autoren und
Kommentatoren vollzogen habe. Dem technologischen Fortschritt sei Dank,
denn technologischer Fortschritt zeugt nicht nur von geistreicher
Umtriebenheit, er vermag sogar wahren Fortschritt hervorzubringen,
indem der technologische Fortschritt seiner wahren Rolle gerecht wird,
die allerdings nichts damit zu tun hat, das Leben von uns EINEN, uns
Menschen, möglichst angenehm für uns zu gestalten, auf Kosten Anderer
und all der ANDEREN Lebewesen.''
Nun schreibe ich
noch
immer Artikel für besagten Blog
. Inzwischen sind es über
100. Offenbar
wusste Picasso doch um manche Wahrheit, ruft man sich seine Worte,
hinsichtlich der Beendigung eines Werkes, ins Gedächtnis. Um indes der
WAHRHEIT auf die Spur zu kommen, bedarf es dieser beständigen
Annäherung in kleinen Schritten, die wie Einzelbilder sind. Bilder, die
die LIEBE des Gesamtbewusstseins allen Lebens zum Leben bezeugen, wovon
der HUNGER, der die Lösung des PROBLEMS thematisiert, die Motivation
ist diesen HUNGER gemeinsam zu stillen. Nur deshalb konnte der Mensch
sein Meisterwerk EINER Lüge realisieren, die als Gentechnik den wahren
Fortschritt dermaßen herausfordern wird, dass die WAHRHEIT bewusst
werden muss, wie Teil 4 dieses aktuellen Vierteilers zeigen wird. Nicht
umsonst werden alle natürlichen Prozesse, die
durch uns Menschen unnatürlich beschleunigt und obendrein ihres
Zusammenspiels beraubt werden, zu EINER Verkettung von Problemen, die
das Gesamtbewusstsein nicht hätte, gäbe es die Verkörperung der
Menschen nicht. Wobei diese Probleme bereits Teil der Lösung sind, was
aber, betrachtete man es nur aus unserer Sicht, anders erscheinen mag,
weil eben die ANDEREN in dieser Betrachtung keinen Auftritt haben. Ein Beispiel
dieser Sicht ist das Buch ”Saat
der Zerstörung”
von F. W. Engdahl, welches einzig die dunkle Seite der Nebelwand
thematisiert, ohne Wegweisern mit farbigen Großbuchstaben zu folgen,
den Lemmingen EINER Lügengeschichte gleich. Die Wahrheiten sehen ANDERS
aus … und der WAHRHEIT dürfte es nicht A N D E R S
ergehen.
Ja, das kleine Einmaleins
der Liebestechniken ist
die
Summe aller
Probleme, damit, letztendlich, der große HUNGER gestillt IST und
jedweder kleine Hunger keinerlei Aufmerksamkeit mehr bedarf. ALLES der WAHRHEIT
wegen. Doch wäre es falsch
zu behaupten, wir
EINEN müssten wie die ANDEREN werden. Ebenso wäre es nicht richtig
von den ANDEREN zu erwarten, dass sie so bleiben wie sie sind. Wofür
bräuchte es, das Gesamtbewusstsein, dann die
Verkörperung seiner selbst als Diversität des Lebens, uns Menschen
inklusive ? Die WAHRHEIT liegt irgendwo dazwischen, im goldenen Schnitt
von Wahrheit und Lüge, im Kern der ANDEREN und uns EINEN, woraus etwas
Neues hervorgehen wird. So wie einer Kohlpflanze keine weißen Flügel
und keiner Raupe des Kohlweißlings grüne Blätter wachsen.
A N D E R S halt. Federleicht.
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September 2015
BEYOND

Für die
”abschließenden” Ausführungen,
hinsichtlich der Wahrheitssuche und der WAHRHEITS-Findung, erachte ich
es für hilfreich folgende Gleichnisse, zwecks Problematisierung und
Lösung eines PROBLEMS durch das, als Leben verkörperte,
Gesamtbewusstsein, einander gegenüber zu stellen:
Je bunter, desto
mehr
Kohärenz besteht, desto näher ist das Leben der
WAHRHEIT, und desto ausgeprägter ist das Vermögen zu HARMONISIEREN, als
Ausdruck des wahren Fortschritts. Das Leben kann nicht als Ganzes in
Kohärenz sein, dient es doch der WAHRHEITS-Findung, jenseits der
Kohärenz.
Das ”bunteste” Völkchen des Lebens, THE motley crew of life,
ist das Virom, als ”göttlichste” aller Lebensgemeinschaften, ist es
doch die Vielheit der Viren, die stets im Einklang mit dem Wesen des
Lebens ist.
Je mehr Weiß ( wie Nebel ) ins Spiel kommt, desto mehr Eindruck
hinterlässt der Mensch im Ausdruck der realisierten Wirklichkeit. Desto
mehr Dekohärenz liegt vor, desto mehr Probleme entstehen, desto mehr
bewirkt der technologische Fortschritt, und damit der Zeitgeist, durch
die Realisierung reaktiver Unordnung, dass Teufels(halb)kreise aktive
Feedbacks ersetzen.
Nun züchtet der
Mensch schon seit vielen
Generationen Organismen, Pflanzen, wie Tiere, nach seinen
Vorstellungen, mittels Selektion für ihn vorteilhafter Eigenschaften
dieser Organismen. Das letzte Wort aber, hinsichtlich des
Zuchterfolges, hat das HARMONIE-Vermögen der Natur. Ob der Erfolg sich
bewährt, sprich, überlebensfähig ist, hängt wiederum vom Aufwand ab,
den der Mensch betreiben muss, falls der Organismus nicht, unter
natürlichen Bedingungen, überlebensfähig wäre. Somit hat die Natur
primären Einfluss auf den Erfolg, die Erwartung des Menschen ist
sekundär. Was die Natur von der Züchtung hält, zeigt sich insbesondere,
wenn der Mensch sich nicht mehr um seine Züchtung kümmern kann und
diese in der Natur auf sich ”allein” gestellt wäre. Die ANDEREN, in
Form naturbelassener WILDNIS, lassen dabei einzig verschwinden, was
primär nicht notwendig ist. Wir EINEN aber
bewahren einzig was primär möglich ist. Bei den
ANDEREN ist dieses eine ”Entscheidung” der Viren. Bei uns EINEN eine
Sache des Geldes.
Da immer mehr möglich wird, erhält der Zeitgeist immer mehr Raum, der
den ANDEREN genommen wird, wodurch die ANDEREN immer deutlicher zum
Ausdruck bringen müssen, was notwendig ist.
Durch Gentechnik
kann
der Mensch, in EINEM nie
dagewesenen Ausmaß, ermöglichen, was von Natur aus unmöglich ist, weil
es zur HARMONISIERUNG nicht notwendig ist. Wäre es notwendig geworden,
wäre ein solcher Organismus auch von Natur aus bereits möglich, unter
natürlichen Voraussetzungen, und als Lebewesen zugegen (gewesen). Um
aber die Natur zu umgehen, braucht es jeden nur erdenklichen Trick, zu
dem der technologische Fortschritt inzwischen in der Lage ist. Und, wie
es im Buch ”Altered genes, twisted truth” von
Steven M. Druker beschrieben wird, sind dazu jede Menge
Tricks nötig, die jedoch nicht ohne Folgen für das Leben sind, wodurch
weitere Dekohärenz entsteht und das HARMONIE-Vermögen der ANDEREN
weiter herausgefordert wird. Das Virom lässt grüßen, seinerseits
deutliche Botschaften in die ganze Welt verschickend. Hinzukommt, dass
der Zeitgeist mächtig daran interessiert ist, dass Gentechnik und
Züchtung von der breiten Masse als ein und dasselbe angesehen werden.
Was aber nicht der Fall ist und nicht der Fall sein kann, allein schon
daran zu erkennen, welche Rollen die Zeit und die Unordnung in beiden
Fällen spielen.
Die Gentechnik
beschleunigt, wofür die Natur
mitunter sehr viel längere Zeiträume benötigen würde, vorausgesetzt der
Organismus wäre, wie erwähnt, notwendig, zwecks HARMONISIERUNG. Es ist
eher davon auszugehen, dass die Natur nichts von dem als notwendig
erachtet, was Gentechnik möglich macht, während sie im Falle der
Züchtungen durchaus zu Kompromissen bereit ist. Auch wenn diese, unter
bestimmten Umständen , ANDERS
verlaufen, als wir EINEN es erwarten. Alles eine Frage des Kontextes.
Gentechnik aber zieht in jedem Fall Unausgewogenheiten im Organismus
nach sich, die von Natur aus nicht zustande kämen bzw. sich dergestalt
nicht fortpflanzen und vermehren könnten. Auch diese (Hinter)Gründe
werden in Drukers Buch erwähnt und im 4. Teil meines Vierteilers, neben
der Rolle der Unordnung, aufgegriffen.
Wie
sieht es dagegen
bei den Züchtungen,
hinsichtlich der Zeit, aus ? Die Antwort ging ganz aktuell durch die
Medien:
''Bis es Resultate gibt, wird es noch
viele Jahre dauern. Dierend: “Man braucht 15 bis 20 Jahre, bis eine neu
gezüchtete Apfelsorte auf den Markt gebracht werden kann.”''
Quelle: Hamburger Abendblatt
Für den Erfolg der
Züchtung braucht es Geduld,
weit weniger als auf gänzlich natürlichem Wege, aber mehr, als die
Gentechnik bereit ist einem marktreifen Produkt zuzugestehen. Zumal
Geduld eine Zutat ist, auf die der Zeitgeist mit seiner Gentechnik nur
allzu gerne verzichten kann. Er will Ergebnisse. Je schneller, desto
besser. Schließlich geht es um Marktanteile, Börsennotierungen und jede
Menge Geld. Das ist bei Züchtern in diesem Ausmaß mitnichten der Fall …
und der Natur an sich völlig egal.
Interessant wird es
mit Bezug zur Genießbarkeit
und Ungefährlichkeit der Organismen, die als Nahrungsmittel dienen
sollen. Die Natur vermag ausreichend hervorzubringen, was die
Diversität des Lebens zu nähren vermag, denn für jedes Lebewesen gibt
es von Natur aus etwas Passendes und derart genug, um die Dynamik der
Diversität zur weiteren HARMONISIERUNG am Leben zu halten. Dabei
richten sich die ANDEREN nach ihrem Instinkt, der über unzählige
Generationen hinweg mit den natürlichen Nahrungsmitteln aufgewachsen
ist, Stichwort Exformation. Auch der Mensch hat
sich lange auf diesen Instinkt verlassen, lange vor irgendwelchen
Züchtungen seinerseits. Aber auch Züchtungen wurden über relativ lange
Zeiträume auf ihre Tauglichkeit als Nahrungsmittel von vielen
Generationen direkt getestet und, je nach Beobachtung, sowie aktiver
Feedbacks, für tauglich befunden und entsprechend beibehalten, mitunter
bis in die heutige Zeit hinein. Betrachtet man allerdings die
Gentechnik, und liest insbesondere Kapitel 10 in Dukers Buch mit großen
Augen, dann wird endgültig deutlich, was es mit unserem Fortschritt auf
sich hat, sowie mit der Absicht einer Agrarrevolution, die
stellvertretend für andere Revolutionen steht, allen voran für
zahlreiche Pharmarevolutionen, z. B. Impfstoffe und Antibiotika, aber
auch für die digitale Revolution. Ihnen allen ist die Vereinfachung und
Verallgemeinerung von Prozessen zueigen, die von Natur aus ANDERS
laufen (würden). Aus gutem Grund. Doch einzig die Gentechnik vermag,
was keine bisherige Revolution vermochte. Kein Cyberkrieg, kein Krieg
im ”klassischen” Sinne, keine andere menschliche Ausgeburt von
Dekohärenz, sät dermaßen HARMONISIERUNGS-Bedarf aus, wie es im Falle
der Gentechnik der (tiefe) Fall ist, denn sie bezieht die ANDEREN
unmittelbar dahingehend mit ein, dass sie aktiv
werden müssen.
Was für Natur
– Züchtung
– Gentechnik steht, kann ohne weiteres auch auf rohes
Essen – gekochtes Essen – Mikrowellenessen
übertragen werden, aber auch auf Exformationen – Informationen
– Daten. Daher auch mein Tipp, im vorherigen Teil
dieses Vierteilers, noch einmal den Vierteiler über die Schwarzmalerei
zu
lesen. Den dort aufgeführten Punkten möchte ich nun noch folgende
hinzufügen, die den Verlauf vom bunten Ursprung, hin zur Weißheit,
widerspiegeln, inklusive des Beginns der Notwendigkeit des Lebens und
der Bühne, namens Kosmos.
- Kontext spielt eine immer unbedeutendere Rolle,
zumindest aus Sicht des Zeitgeistes, fußt sein Profit doch einzig auf
Kontextaufhebung,
- es zählt immer mehr das Produkt, nicht aber die
Entwicklung zum Produkt hin,
- Daten sollen Wahrheiten immer schneller ans
Licht bringen, bewirken aber genau das Gegenteil,
- es wird immer leichter Lügen zu verbreiten, je
weiter wir EINEN fortschreiten,
- Exformation zeigt sich uns mitunter in Form
Epochen überdauernder Mythen,
- die Züchtung, auch von
Meinungsbildern, braucht Zeit, bietet aber auch Zeit zur Beurteilung,
Bewertung und Entlarvung,
- Daten lassen etwas unmittelbar wahr erscheinen,
weil der Prozess der Bildbildung, der Zeit benötigt, umgangen wird, und
zudem immer weniger Zeit zur Beurteilung, Bewertung und Entlarvung zur
Verfügung steht, Automatisierung ist die Folge,
- es wird immer zeitraubender, energielastiger
und unmöglicher Wahrheiten von Lügen unterscheiden zu können, siehe z.
B. die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung und deren
Verbreitung,
- die Aufmerksamkeit liegt mehr und mehr auf
Einzelbildern, von denen jedes einzelne für sich allein interpretiert
wird,
- Exformation ist zweifelsfrei … immer
- Daten lassen Zweifel ebenso schnell aufkommen,
wie sie Lügen als wahr erscheinen lassen,
- an Informationen zweifelt man, je mehr Daten
sie umgeben und vertraut ihnen, je mehr sie mit der Exformation im
Einklang sind,
- Exformation ist bedingungslos, weil Exformation
die einzige Bedingung ist, die das Leben zur HARMONISIERUNG benötigt,
- immer mehr Daten bedeuten, dass der Zeitgeist
immer mehr Bedingungen seinerseits stellen kann,
- die ANDEREN treiben es umso bunter, je
bestimmter der Zeitgeist auf die Frage nach dem Ursprung von Problemen
antwortet: Ich weiß die Lösung !
- wir EINEN übertragen unsere Form der
Problembehandlung auf die ANDEREN,
- wir EINEN impfen den wahren Fortschritt mit
unserem technologischen Fortschritt,
- Mobilisierung dient den ANDEREN zum Ausgleich
von Stressfaktoren, welche der HARMONISIERUNG im Wege sind, z. B.
mittels Transpsonen, sogenannten ”springenden Genen”
- Mobilisierung ist bei uns EINEN ein Zeichen von
Stress, ohne dem eigentlichen Stressauslöser zu begegnen,
- wahrer Fortschritt entfaltet sich langsamer,
als es dem technologischen Fortschritt lieb ist,
- um den wahren Fortschritt für sich
einzuspannen, stehen dem Zeitgeist immer mehr Möglichkeiten zur
Verfügung Langsames zu beschleunigen, indem immer mehr Daten wahren
Fortschritt simulieren bzw. berechnen, oder aber verdichten,
- Datengewinnung wird für uns EINEN immer mehr
zum Ersatz für unser Unvermögen aufmerksam zu beobachten und
Generationen übergreifende Informationen miteinzubeziehen,
- wir EINEN werden immer hungriger, weil wir den
HUNGER immer weniger fühlen können,
- wir ver-HUNGER-n zunehmend, weil wir nur noch
auf den Nährwert, sprich, den Profit, von Daten achten,
- Profit bedeutet möglichst viele Vereinfachungen
verallgemeinern zu können, während die einzige Notwendigkeit möglichst
viel Profit ist,
- die ANDEREN lassen allgemeinhin möglichst
einfach möglich werden, was notwendig IST, nicht irgendwann, sondern
unmittelbar,
- der stete Informationsfluss, welcher das Leben
aus der Exformation nährt, wird durch Daten in immer kleinere
Appetithäppchen, unabhängig voneinander gereicht, zerlegt,
- Folge ist die, bildlich gesprochen, stete
Veränderung des Mikrobioms des Verdauungskanals (Bewusstsein), die zu
Verstopfungen bzw. Stase führt, die wir EINEN mehr und mehr als normal
ansehen, während wir multiresistenter, der WAHRHEIT gegenüber, werden,
- mit anderen Worten: je mehr Dekohärenz, desto
mehr HARMONISIERUNG durch die ANDEREN, z. B. mittels Infektionen und
Mutationen, gegen die der Zeitgeist Antibiotika, Impfungen und die
Gentechnik zum Einsatz bringt, wodurch der Teufels(halb)kreis im Dreieck
springt,
- Dekohärenz entsteht erst durch uns EINEN, indem
wir natürliche Vorgänge beschleunigen bzw. entfärben, z. B. ist Öl,
welches vom Grund der Meere in die Meere ”sickert” kein Problem für die
ANDEREN, gleiches gilt für Uran im Boden,
- technologischer Fortschritt bedeutet immer
schneller Lügen finden zu können, damit die WAHRHEIT nicht ans Licht
kommen kann,
- da aber die ANDEREN das Licht sind, ist es der
Zeitgeist, der im Dunklen bleibt, obwohl er meint fortschrittlich über
ALLES im Bilde zu sein,
- was die Natur, zwecks HARMONIE-Bewahrung,
unterlässt, ermöglicht die Gentechnik stattdessen,
- es dauert mitunter (sehr) lange bis die Natur
eine Lösung ermöglicht, doch einmal ermöglicht, breitet sich diese
(sehr) schnell aus und verweilt dauerhaft,
- je schneller der technologische Fortschritt
meint eine Lösung gefunden zu haben, desto schneller breiten sich
weitere Probleme aus, für die weitere Lösungen gefunden werden müssen,
- technologischer Fortschritt birgt immer das
Potenzial der Reaktivierung von problematischen Altlasten,
- der technologische Fortschritt IST
Ausdruck der problematisierten Altlast,
die den Kern des Lebens bildet,
- technologischer Fortschritt verkauft
Problempotenzial als Lösung, d.h. weitere Probleme gibt es gratis dazu,
doch auf Kosten Anderer und der ANDEREN,
- je weniger Kontext Informationen zur Verfügung
steht, desto mehr Spielraum für uns EINEN,
- je mehr Kontext, desto mehr Spielraum für die
ANDEREN,
- es gibt keinen größeren Kontext als den Kosmos,
- eine Testreihe ist umso mehr auf
Augenhöhe mit dem Leben, je länger verschiedene Generationen
unter verschiedenen Bedingungen die Testreihe fortführen, mit allen
Konsequenzen, des Informationsflusses und der Exformation wegen,
- je weiter wir EINEN von den ANDEREN
fortschreiten bzw. bereits fortgeschritten sind, desto mehr
unvorhersehbare Veränderungen sind möglich,
- wahrer Fortschritt bewahrt Gleichgewichte durch
die Anwesenheit verschiedener Ungleichgewichte,
mittels aktiver Feedbacks und der Annäherung an die WAHRHEIT,
- technologischer Fortschritt schafft
Ungleichgewichte durch die Abwesenheit
verschiedener Gleichgewichte, z. B. durch den Großeinsatz des
Blumenkohlmosaikviruses in der Gentechnik
,
als
Ausdruck der Inflation von Lügen,
- wahrer Fortschritt raubt keine Energie, er
schafft Wiegen,
- technologischer Fortschritt raubt Energie und
schafft Gräber,
- was bei den ANDEREN durch Kontext für
Gleichgewicht sorgt, schafft bei uns EINEN durch Aufhebung des
Kontextes Ungleichgewichte, z. B. indem gentechnisch dort etwas in
einen Organismus eingeführt wird, wo es von Natur aus nicht eingefügt
werden kann,
- der Zeitgeist fördert somit die
WAHRHEITS-Findung, indem er auf der Suche
nach Lösungen für all die
Probleme ist, die er selbst geschaffen hat,
- die, die aus LIEBE zum Leben zu HARMONISIEREN
vermögen, reagieren nicht allergisch auf das Leben,
- Ent-HARMONISIERUNG geschieht durch Energieraub,
HARMONISIERUNG setzt Energie frei, weshalb sich
der Zeitgeist, als künstlicher Parasit, gerne dort einnistet
bzw. ansiedelt, wo HARMONIE geschieht, auch dort, wo Menschen ihren
Sinn für Kohärenz (wieder) finden bzw. Kohärenzgefühl zu vermitteln
mögen,
- Vereinfachung und Verallgemeinerung ist nicht
gleichbedeutend mit der Allgegenwärtigkeit des Einfachen,
- keine Veränderung kann ohne Probleme
verallgemeinert werden, es sei denn sie weist keinen Kontext auf, was
bereits EIN Problem in sich ist,
- wir EINEN bewegen uns immer weniger im Kontext
mit den ANDEREN und verallgemeinern das Leben als Ganzes dadurch einzig
auf EIN Leben aus unserer Sicht,
- je weiter wir fortschreiten, desto mehr pocht
der Zeitgeist auf Richtig oder Falsch,
auf Positiv oder Negativ,
auf Eins oder Null, woraus
die
Digitalisierung
der
Exformation hervorgeht,
- um Wahrheiten geht es dem Zeitgeist dabei immer
weniger, weil er der ”Gegenspieler” der WAHRHEIT ist, die ihrerseits
der natürlichste aller Parasiten ist … was wahrscheinlich das größte
aller Geheimnisse ist … aber PSSST
!!!
Wenn das
Gesamtbewusstsein, welches alles Leben
verkörpert, zum einen aus den ANDEREN und zum anderen aus uns EINEN
besteht, wo kommt dann eigentlich der Zeitgeist her ? Er entspringt
unserer Entfremdung von der Gemeinschaft des Lebens und bezeugt unsere
Andersartigkeit. Der Zeitgeist tritt dabei umso deutlich hervor, je
weiter wir EINEN uns von den ANDEREN entfernen, sprich, je mehr
Kohärenz durch Dekohärenz ersetzt wird und weißer Nebel die Exformation
verhüllt. Der Zeitgeist materialisiert sich quasi als Ex-Exformation.
Dabei steht die Gentechnik, als sein Meisterwerk technologischen
Fortschreitens, stellvertretend für all die anderen Einzelbilder, die
ein Abbild von Dekohärenz sind. Es sind allesamt Abbilder des
Bombardements der WAHRHEIT mit vereinzelten Lügen, so wie die
Gentechnik kohärente, exformierte Genome mit kontextlosen Fragmenten
bombardiert und Kollateralschäden im Nebel belässt.
Die Sprache, die der Zeitgeist nicht
verstehen kann, ist die LIEBE, wo einander findet, was, seinem
Verständnis der Welt nach, nicht zusammenpasst. Wie das Beispiel meines
Buches aus den beiden vorherigen Teilen, schließlich passt es nicht
zusammen, dass ein Buch nicht im Laden gekauft, sondern dort hinterlegt
wird. Bilder zusammenzufügen, die nicht zueinanderpassen, werden in
ihrer Aussage vom Zeitgeist nicht beachtet, weil sie nicht seinen
Erwartungen entsprechen und somit keine Aussage haben, die richtig
ist, oder falsch. Bilder zusammenfügen, die
einander keinen Zusammenhang erkennen lassen … nichts anderes macht das
Gesamtbewusstsein jedoch durch das Leben, sprich, durch die
Verkörperungen von uns EINEN und all den ANDEREN. Laut Zeitgeist passen
derart ungleiche Teile einfach nicht zusammen.
Dabei ist der Zusammenhang umso offensichtlicher, je näher sich
Kohärenzgefühl und WAHRHEIT sind. LIEBE eben.
So preist der
Zeitgeist seine Revolutionen
lautstark an, REVOLUTION brüllend, doch da er die WAHRHEIT nicht
wahrhaben/WAHR haben will, erkennt er die LIEBE inmitten seiner selbst
nicht, zumal sie in einer anderen/ANDEREN Sprache spricht und,
obendrein, in einer anderen/ANDEREN Richtung unterwegs zu sein scheint:
R-EVOL-UTION.
Doch wofür einfach, wenn es auch kompliziert
geht …
und somit immer komplexer erscheint, was nach Vereinfachungen (!)
schreit ? Dieser eingekochte Brei bzw. diese eingebrockte Suppe kam im
vorherigen Teil bereits zur Sprache.
Kurz, die WAHRHEIT
kann vom Zeitgeist nicht
erfasst werden … und doch ist sie offensichtlicher als alles, was sich
in aller Öffentlichkeit abspielt. Während der Zeitgeist mit der
Gentechnik experimentiert, züchtet das Gesamtbewusstsein schon länger
etwas A N D E R E S … in einem Labor
namens Kosmos. Würden wir EINEN die ANDEREN
fragen, was ihre Aufgabe in diesem Prozess ist,
würden sie vielleicht antworten: Wir Blinden vermitteln
denen, die sehen, das Gefühl dafür, was wir Blinden wahrnehmen.
Vorausgesetzt, wir EINEN vernehmen den Klang
ihrer
Stimmen, weshalb Exformation wesentlich für gemeinsames Verständnis
ist, woraus das gegenseitige Vertrauen erwächst an einem Strang zu
ziehen, welcher der rote Faden ist, der letztendlich zur WAHRHEIT führt.
Woher ich all das weiß
? Was
genau ? Ich habe auch mit diesem Beitrag nur ein weiteres Bild gemalt,
in welchem Punkte Pinselstriche sind und Worte Farbschattierungen. Auch
wenn das Bild einen violetten Himmel und blaue Wälder zeigt und mancher
Betrachter sagen mag, dass das Bild falsch sei, so ist das nicht mein
Problem. Mir geht es nur darum dem Weiß der
Leinwand mit meinen Möglichkeiten des Malens zu begegnen. Nicht mehr,
nicht weniger.
Wissen, im Sinne von Ich weiß es, ist das Wissen
um das Weiß einer Leinwand … nicht aber um all der Bilder, die in
diesem Weiß offensichtlich verborgen sind.
Damit
nicht genug …
Teil 4 wartet noch mit EINER
weiteren bzw. einer ANDEREN Überraschung auf.
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September 2015
BEYOND

ABC,
die Katze lief im Schnee.
____________________ XYZ, der Zeitgeist
kam, nun ist die Katze weg.
Wie
nahe sich Gentechnik und Zeitgeist stehen zeigt die
Sprache, mit der die Realität beschrieben wird. Während die
Gentechniker mit A, C, G und T herumspielen, wächst das Alphabet, mit
welchem der Zeitgeist die Realität, nach seinen Vorstellungen, zu
realisieren gedenkt, um weitere Buchstaben an. Ganz aktuell,
und zeitgemäß, zeigt sich das (Phantom)Bild des Zeitgeistes
unter folgendem Link:
Gertrude
Stein soll gesagt haben, dass Sprache ein Alphabet in
Unordnung sei. Übertragen in die heutige Zeit hieße dieses, dass die
Realität Zeitgeist in Aufruhr ist. Nun wandelt sich Google nicht in das
Alphabet des Schreckens, das den Betrachter vor Angst erstarren lässt.
Technologischer Fortschritt, auch wenn ich ihn schwarz male, sehe ich
nicht als Schreckgespenst, welches unter allen Umständen gemieden
werden muss. Ich nehme ihn als Botschaft
wahr, ähnlich Yann Mantels Aussage in seinem Roman “Ein
Hemd des 20. Jahrhunderts”, wo er schreibt: “So
wie Musik ein Geräusch ist, das etwas zu sagen hat, ein Gemälde Farbe,
die etwas zu sagen hat, so ist eine Geschichte Leben, das etwas zu
sagen hat.” Daher besagte Sprache, welche die Realität ist
und die alle möglichen Ausdruckformen des Gesamtbewusstsein allen
Lebens in sich vereint, technologischer Fortschritt inklusive. Das
Alphabet ist somit selbst Ausdruck EINES Schreckens, der den Menschen
offensichtlich tief in den Knochen steckt, der, sozusagen, im Kern der
Spezies Mensch verankert ist. Soll das Alphabet nun all die Schrecken
abwehren, die den Menschen in den Knochen stecken, mittels
verschiedener Geschichten von Fortschritt, Wohlstand und Heilung, oder
kurz,
Harmonie ? Wobei meine Schwarzmalerei einzig die Unwissenheit des
Zeitgeistes, bezüglich der WAHRHEIT, ausdrückt ? Oder bezeugt der
Zeitgeist, mit seinen Möglichkeiten des Fortschreitens von der
Gemeinschaft des Lebens, einzig die Ungewissheit seiner Herkunft ?
Diese Leere nicht anders ausdrücken könnend, als über seine
Technologien, und deren Versprechungen ?
Google, als Teil des
Alphabets, erschafft zunehmend die Bedingungen, um die Realität
zeitgeistgerecht zu realisieren, sprich, die Leere zu
maximieren bzw. die Problematik des PROBLEMS zu intensivieren. Das
Alphabet erreicht dieses über die zunehmende Hervorhebung der
Andersartigkeit von uns EINEN, im Vergleich zu den ANDEREN, wobei die
Andersartigkeit durch die ”Fakten” bzw. ”Wahrheiten” des Zeitgeistes
beschrieben wird, wodurch seine Entleerung zur Belehrung von uns EINEN
wird. Nicht umsonst geht es uns EINEN um Robustheit , indem
wir Ordnung schaffen, um Stress ( Unordnung ) zu vermeiden, während die
ANDEREN den Stress benötigen, um Ordnung zu ermöglichen, ganz im
antifragilen Sinne natürlicher, sprich, gänzlich exformierter,
Vorgänge. Dass unsere Form der Ordnung EINE andere ist, als jene der
ANDEREN, kann dabei wahrlich nicht überraschen. Daher all die
Daten, die Google sammelt, verarbeitet und speichert. Daten, die
keineswegs mit der Exformation des Lebens als Ganzes verbunden sind.
Daten, die erst durch Algorithmen zum ”Fakt”, und damit zur ”Wahrheit”,
werden. Das zeigt sich z. B. hier .
Wie gesagt, kein Wunder, dass wir EINEN uns, aus der Sicht des
Zeitgeistes, zunehmend vom ”Rest” des Lebens unterscheiden und meinen
für ”höhere” Dinge geschaffen zu sein, als es dem ”niederen” Leben
möglich ist.
''If we torture the data long enough,
it will confess''
Ronald Coase, Nobel Economic Sciences, 1991
Anstatt die WAHRHEIT
in den ”Mittelpunkt” zu rücken, wird die Exformation vereinfacht und
als ”wahre Fakten”, datenbanktauglich zurechtgestutzt, verallgemeinert,
so dass man zum Schluss kommt, auf jeden Fall die Wahrheit gefunden zu
haben, nach der man in der Datenbank gesucht hat. Dieser Prozess des
Austausches von Exformation durch Daten, zwecks Lehre,
durch das in Aussicht stellen von Informationen, die keine sind, ist
ein schleichender.
So leise, wie eine Katze, von der man nicht weiß, wo sie gerade ist.
Falls sie nicht längst tot ist.
So leise wie Schnee, der die Welt mit Weiß bedeckt, egal, wie schwarz
sie gemalt wurde.
ABC,
Wissen tut nicht weh.
____________________ XYZ,
schnurrt der Zeitgeist und lächelt nett.
Je
mehr nun der Zeitgeist sein Unwesen treibt und dieses Treiben als
das wahre Wesen des technologischen Fortschritts wortgewandt anpreist,
desto mehr bleibt die WAHRHEIT auf der Strecke. Sie verschwindet im
weißen Nebel, der vom Zeitgeist als Wissen unter die Völker gebracht
wird. Völker, die sich von den Worten des Zeitgeistes die Befreiung von
Ängsten und Schrecken versprechen. Allerdings bedeutet bei
der WAHRHEIT zu bleiben frei von Angst zu sein, und die
WAHRHEIT zu finden sich der Ängste bewusst zu werden. Schaut
man demnach im Alphabet unter C, wie Calicolabs
,
nach, dann erfährt man, wie der Zeitgeist, zum Beispiel, zum
Alter(n) steht. Doch das Altern, aus Angst vor dem, was Altern mit sich
bringen mag, zu verlangsamen, indem man Symptome des Alterns beseitigt,
bedeutet der WAHRHEIT nicht näher kommen zu wollen … und damit den
Kontext, in welchem sich das Altern abspielt, zu vernebeln.
Umgebungen,
Lebensverhältnisse und Lebensraum … sie bedeuten Kontext und
somit Informationen, die einem exformierten Rahmen entspringen. Ganz im
Sinne eines Zitats von Ortega y Gasset: I am myself and my
circumstances. Doch dem Zeitgeist bedeutet Kontext immer
weniger, der Schnelligkeit wegen, mit der die Vereinfachungen
verallgemeinert werden, wodurch mehr und mehr Probleme entstehen und
Energieräuber weitere Ängste schüren. Dabei fing doch ALLES ganz
einfach an, unter, man könnte sagen,“göttlichen”
bzw. “goldenen” Bedingungen:

Nichts als die
WAHRHEIT,
ohne Bühne,
sprich, Kosmos,
ohne Leben,
sprich, weder die ANDEREN, noch uns EINEN,
das
Gesamtbewusstsein ruht in sich selbst,
HARMONISIERT, die
Eins in der Null.
EINS-SEIN.

Der ”Beginn”
weiterer Selbstbewusstwerdung,
das PROBLEM wird
vorbereitet,
ein weiterer
kosmischer Zyklus wird auf den Weg gebracht.

Das PROBLEM wird
realisiert,
das Leben beginnt
und bringt den Kosmos hervor,
dieser verändert
sich in dem (Aus)Maß,
wie die WAHRHEIT
mit Beginn des PROBLEMS vernebelt wird, sprich, immer
unschärfer,
immer dekohärenter
wird.

Je weiter die
WAHRHEIT schwindet, ohne je zu verschwinden,
desto mehr Raum
bedarf das Gesamtbewusstsein, welches sich als Leben
verkörpert,
um das PROBLEM zu
problematisieren, sprich, bewusst zu machen, im
wahrsten Sinne des Wortes,
nämlich durch uns
Menschen.

Somit wird es Zeit
… und der Fortschritt des Menschen nimmt seinen Lauf,
nicht nur auf
Kosten weiblicher Polarität, sondern auch auf Kosten der
ANDEREN,
wodurch zum einen,
Druck aufgebaut wird und, zum anderen, ein Sog
entsteht.

Die Dynamik dualen
Treibens nimmt ordentlich Fahrt auf,
mehr und mehr
vernebelt der Zeitgeist die WAHRHEIT
und fragmentiert
diese inflationär,
Komplexität
erscheint allgegenwärtig.

Da sind wir nun …
überall Nullen und Einsen,
und die
energieraubende Suche nach Richtig und Falsch,
während die
WAHRHEIT sich in Luft auflöst,
Luft, namens
Daten, die der Zeitgeist zunehmend zum Atmen braucht.
Und der Kosmos ?
Inzwischen ganze 13,8 Mrd. Jahre alt.
Ein Zeitraum, der
notwendig wurde, der Problematisierung des PROBLEMS
wegen,
in Form der
Unordnung von einst “göttlicher” bzw.
“goldener”
Zeitlosigkeit.
So, wie die
Gentechniker das Genom von Organismen bearbeiten, so meinen
die Anhänger des Zeitgeistes die Realität selbst gestalten zu können.
Dabei zeigt sich jedoch, dass das, was in Genomen angerichtet wird,
auch in der Realität selbst dergestalt verunstaltet wird … zumal
Gentechniker im Sinne des Zeitgeistes unterwegs sind.
Meinungsbilder,
die zu Weltbildern werden, können, wie im vorherigen
Teil angedeutet, gezüchtet, oder aber aufgezwungen werden. Aufgezwungen
bedeutet auch einer Umgebung ausgesetzt zu sein, der man nicht ohne
weiteres entkommen kann. Verstärkt wird das Aufgezwungene, indem zudem
die Entlarvung von Unstimmigkeiten, die sich nicht mit exformierten
Wahrheiten in Einklang bringen lassen, unterdrückt werden. Dieses
geschieht im Falle der Gentechnik fortwährend. Beispiele zuhauf führt
Steven M. Druker in seinem Buch ”Altered genes, twisted
truth” auf. Ebenso
die Folgen, mit denen gentechnisch
veränderte Organismen versuchen ihrem HARMONIE-Vermögen treu zu
bleiben. Dieses Vermögen erachtet wir EINEN jedoch
als Bedrohung, dahingehend, dass es auf unsere Kosten geht,
weshalb wir EINEN obendrein versuchen möglichst viele
Wahrheiten, die zur WAHRHEIT führen, zu verbergen. Das hat nicht
zwangsläufig etwas mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern schlicht
mit dem Unvermögen sich der WAHRHEIT anzuvertrauen bzw. ”faktische”
Grenzen zu überschreiten. Grenzen, die der Zeitgeist der
WAHRHEITS-Findung gesetzt hat. Doch die WAHRHEIT lässt sich nicht
verbergen, sie verteilt sich auf alle Nullen und Einsen, und
kommt, ganz langsam, ans Licht ,
egal, wie
sehr der Zeitgeist meint immer mehr unter Kontrolle zu haben. Oder
anders ausgedrückt: den Scherbenhaufen, den wir anrichten, lässt sich
hinter keiner Nebelwand dauerhaft verbergen, egal, wie sehr wir
verneinen, dass der Nebel das Spiegelbild des Lebens ist. Ganz im Sinne
der LIEBE, die in all den zeitgeistigen R-EVOL-UTIONEN
steckt. Oder EINES wahren Kerns, welcher der Ursprung aller
Gräueltaten ist …
ABC,
das Leben ist keine Fee.
____________________ XYZ, sie zaubert
nicht die WAHRHEIT weg.
Der
Zeitgeist hat eine Vorliebe für Kontrolle, damit er bestimmen kann,
wie mit all den Daten die Realität beschrieben werden muss, damit Alles
unter Kontrolle bleibt. Kontrolle bedeutet einzig Robustheit
vorzugeben, während sich mehr und mehr Schwächen ansammeln bzw. immer
mehr als Schwäche angesehen wird, was der WAHRHEIT entspricht.
Kontrolle bedeutet Angst vor dem Absturz zu haben. Angst, die nur dort
hervortreten kann, wo Antifragilität in ein robustes Korsett gezwängt
wird, mit der Absicht etwas zu beherrschen, was kein Einzelinteresse,
auch nicht das EINER Spezies, auf Dauer, und ohne weitreichende Folgen,
zu bändigen vermag.
Apropos Absturz.
Diesen kennt manch EINER von
seinem Computer, wenn die Software uneins mit dem Betriebssystem ist.
Dass der Zeitgeist sich im Nebel selbst ein Bein stellt, da er uneins
mit dem Leben als Ganzes ist, zeigt sich in der Annahme der
Gentechniker, dass das Genom von Lebewesen einer Computersoftware
gleicht, während Softwareprogrammierer, hinsichtlich eines solchen
Vergleiches, ganz anderer Meinung sind, auch wenn sie dabei die ANDEREN
nicht auf dem Schirm haben und digitale Viren mit allen ANDEREN Viren
gleichsetzen:
”Consequently, although software
engineers have progessively recognized the complexity of the artificial
systems they create – and realized that in key respects they’re more
akin to organisms than machines, bioengineers have grossly discounted
the complexity of the living systems they alter and have treated
intricate organisms like simple mechanical systems. And they’ve
persisted in the practice despite its dissonance with an ever-growing
mass of evidence.”
Steven M. Druker – Altered genes, twisted truth
– S. 338-339
Mag die Lösung von
Problemen, und die Lösung des
PROBLEMS, somit im Versprechen ”künstlicher Intelligenz” liegen, uns
EINEN unterstützend unter die Arme greifend ? Vielleicht der Schwäche
EINER Spezies wegen, die sich diese Spezies nicht eingestehen
kann, und so ein Stück Leben, namens Harmonie,
inszeniert ? Vielleicht sogar soweit gehend die Arme, mitsamt des
Körpers, überflüssig zu machen und einzig das Bewusstsein auf ein
Medium zu übertragen, welches nicht derart anfällig, wie der
menschliche Körper, ist ? Ein vermeintlicher Fluch, als Flucht vor der
WAHRHEIT getarnt ?
Jetzt, wo der
Zeitgeist weiß wie das Alphabet des
Lebens tickt, ist EINE solche technologische Revolution doch
naheliegend. Das Genom entschlüsselt und das Bewusstsein, ganz
nebenbei, enträtselt. Alles kein Problem. So lehrt
es zumindest der Zeitgeist. Wofür all das Wissen letztendlich gut sein
soll ? Das sagt der Zeitgeist selbst, in der Bekanntmachung des
Alphabets, mit den Worten von Larry Page:
''And hopefully… as a result of all
this, improving the lives of as many people as we can.''
Quelle: Homepage von Alphabet
am
27.08.2015
Da haben wir es, das
PROBLEM … as many
people … kein einziges Wort über die ANDEREN. Nicht eins.
Uneins. Keine Spur von der Eins inmitten der Null … weil unser Leben
im
Nebel
steckt. Denn so, wie die
ANDEREN dem Treiben des Zeitgeistes in der
exformierten Sprache des Lebens begegnen, so beginnen bereits
”künstliche Intelligenzen” in einer Sprache
zu
sprechen, die dem Zeitgeist unverständlich ist … und die nicht
aus der Exformation des Lebens hervorgegangen ist. Somit spräche zum
Leben, verkörpert durch die ANDEREN und uns EINEN, etwas, das mit dem
Leben uneins wäre, noch mehr uneins, als wir EINEN es bereits mit den
ANDEREN sind.
Zeitgeist ist all
das, was die ANDEREN nicht
benötigen, um die HARMONIE zu bewahren und der WAHRHEIT treu bleiben zu
können. Zeitgeist ist all das, was Druck erzeugt, damit im Sog EINES
Mangels die WAHRHEIT ans Licht kommen kann. Zeitgeist traut es uns
Menschen zu, dass wir die WAHRHEIT letztendlich finden werden, weshalb
er uns allerhand Antworten suchen lässt … und so in den Nebel treibt.
Und nur um auf Nummer sicher zu gehen, ersinnt er sogenannte
”künstliche Intelligenzen”, die von den ANDEREN nicht infiziert werden
können, damit wir dem Ursprung seines Unwesens möglichst lange
nicht auf die Schliche kommen können. Zeitgeist trägt das Feuer der
Revolution in sich. Er spürt diesen EINEN Hunger in sich,
welcher in WAHRHEIT der HUNGER ist, den nur das Leben gemeinsam zu
stillen vermag. Damit die Leere an Informationen, welche die
Fülle an Daten ist, ein Bewusstsein für die Symptome
hervorbringen kann, welche der Zeitgeist öffentlich macht: Bulimie,
auch Ess-Brech-Sucht genannt. Daten über Daten. Und dann den Finger in
den gierigen Schlund geschoben, weil sein Spiegelbild ihm EINE
Lüge zeigt, die natürlich nicht
der WAHRHEIT entspricht. Wie gut, dass er, zwecks Ausheilung dieser
Symptome, an seiner Seite die weiß, die
ihn ANDERS sehen … vom PROBLEM gezeichnet … weiß, wie EINE
(Lein)Wand. Zeitgeist hat keine Zeit zu verlieren, weil er nicht wissen
will, welch geistig Kind er ist. Zeitgeist ist ein Trennungskind und je
länger er Daten quält, desto eher sagen sie die WAHRHEIT … nicht in
Form von Worten, sondern in Form der Qualen, die EIN wesentlicher
Mangel in Erscheinung treten lässt. Das letzte Wort, indes, hat nicht
der Zeitgeist, sondern die LIEBE. Das Wort selbst lautet HARMONIE, für
die Exformation wesentlich ist. Alle Alphabete vereinend. Exformation,
die fortwährend der Gemeinschaft des Lebens entspringt, während wir
EINEN den Kreis dieser Gemeinschaft längst hinter uns gelassen haben
und von ihm fortschreiten, die zurückgelegte Strecke, seitdem, mit
Fragmenten der WAHRHEIT füllend.
ABC,
viele Worte, ich gesteh’.
____________________ XYZ, d’rum geh’ ich
jetzt ins Bett.
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September 2015
JETZT

DIG
! BURN ! CUT ! RAPE ! COMMODIFY ! [WE] HAVE WON A WORLD !
All We Globalized Humans AG
Martin Bartonitz, für dessen Blog FASZINATION MENSCH ich nun
über 100 Beiträge geschrieben habe, stellte kürzlich die
Frage,
ob wir mit dem ”WIR SIND ALLE EINS” in den nächsten Totalitarismus
gehen ? Meiner Meinung nach fehlt(e) zur Beantwortung jedoch die
Klärung, wer WIR denn sind, denn je nachdem, wer WIR sind, löst sich
die gestellte Frage in Luft auf bzw. kommt man zu EINER Antwort, die
das Wesentliche in EINEM Nebel verschwinden lässt.
WIR zu sein geht mit
einem Gefühl von Gemeinschaft einher. Kohärenz ist das Verkörpern
dieses WIR-Gefühls. Dieses Gefühl geht allerdings aus einer gemeinsamen
Sprache hervor, die eine gemeinsame Geschichte erzählt, ohne die
Geschichte jedes Einzelnen, der das WIR-Gefühlt teilt, auszulöschen
bzw. zu verfremden. Kohärenz entspringt somit einer gemeinsamen Quelle.
Als Beispiel sei ein Laser aufgeführt, dessen Licht als kohärent
bezeichnet wird. Jedes Licht”teilchen” des Lasers hat den gleichen
Ursprung, sie alle ”sprechen” die Sprache, die den Licht”teilchen”
zueigen ist, und jedes dieser ”Teilchen” hat seine eigene Geschichte,
vom Ursprung an, als Summe all ihrer, wenn auch nur sehr kurzen,
Aufenthaltsorte. Alle Licht”teilchen” des Lasers verkörpern in der Tat
”WIR SIND ALLE EINS”, welches der Laserstrahl ist.
Doch Kohärenz weist
noch etwas anderes aus, nämlich die Abwesenheit
von Mitteilungen, die anders gedeutet werden können, sprich,
Mitteilungen einer anderen Sprache, welche die gemeinsame Sprache der
kohärenten Licht”teilchen” als Transportmittel nutzen, ohne sich an der
Kohärenz selbst zu beteiligen. Schickt man zum Beispiel das Laserlicht
durch die schmalen Flügel eines sich drehenden Propellers, dann wird
der Laserstrahl, entsprechend der Propellerdrehungen und der
Beschaffenheit der Flügel, immer wieder unterbrochen, wodurch
Dekohärenz entsteht, denn die Unterbrechungen können als eine andere
Mitteilung angesehen werden, die durch den Laserstrahl transportiert
wird, in Form des Musters der Unterbrechungen. Somit zerlegt der
Propeller das ”WIR SIND ALLE EINS” des Laserstrahls und damit auch die
Kohärenz. Die Dekohärenz spricht daher eine andere Sprache, deren
Mitteilungen nicht von allen gleich verstanden wird.
Überträgt man dieses
Beispiel nun auf uns Menschen, dann zeigt sich, dass es kaum noch
Formen von Kohärenz, und damit kaum noch ein WIR-Gefühl seitens uns
Menschen geben kann, weil der Zeitgeist immer mehr Propeller aufstellt,
die sich alle verschieden schnell bzw. langsam drehen:
- Menschen sprechen viele verschiedene Sprachen,
- Menschen erlernen Sprachen, mit denen sie nicht
von Geburt an aufgewachsen sind,
- Menschen erschaffen künstliche Sprachen, die in
geschlossenen Systemen Anwendung finden,
- die Geschichte eines
Menschen rückt immer mehr in den Vordergrund,
- die Geschichte eines Menschen im Kontext zur
Geschichte der Menschen rückt immer mehr in den
Hintergrund,
- es entstehen immer mehr vereinzelte
Geschichten, welche die Geschichte aller Menschen verdrängen,
- beschleunigt wird dieses durch den
technologischen Fortschritt ( in Gestalt von Propellern, die ihrerseits
immer mehr Wind machen ),
- es wird immer leichter Geschichten zu erzählen,
die keinen gemeinsamen Ursprung mit jenen haben, denen die Geschichten
zugetragen werden,
- wodurch es auch leichter wird Mitteilungen zu
vermitteln, die mit der eigentlichen gemeinsamen Geschichte nichts
gemein haben.
Zwecks weiterer
Verdeutlichung übertrage ich Kohärenz noch auf den Körper eines
Lebewesens, welcher eine kohärente Gemeinschaft von Zellen ist,
von
Natur
aus.
So ”funktioniert”
ein
Körper, weil alle Körperzellen einen gemeinsamen Ursprung haben und
jede Zelle ihre eigene Geschichte hat, die im Laufe des Zelllebens
nicht ausgelöscht wird, während, zudem, alle Zellen, selbst wenn sie
verschiedene Organe verkörpern, eine gemeinsame Sprache ”sprechen”. Es
ist dieses die Sprache des Sonnenlichts, des Wassers und der Polarität
( Energiegefälle, Redox, Elektromagnetismus, Spin ) verschiedener
Elemente und ihrer sogenannten ”Teilchen”. Dekohärenz schleicht sich
ein, wenn:
- Spenderorgane implantiert,
- Fremdblut transfundiert, aber auch eigenes Blut
rücktransfundiert,
- Stammzellen eingesetzt,
- Gene therapeutisch verändert,
- oder Körperteile operativ verändert werden,
- Gleiches gilt für jedwedes Implantat, welches
in den Körper eingebracht wird,
- und insbesondere, wenn der ganze Körper in ein System
eingebracht wird, welches nicht volle Anbindung zum Systemischen hat
bzw. nicht gänzlich exformiert ist, was bei keinem System der Fall sein
kann.
So ist es
insbesondere dieser letzte Punkt, der erneut deutlich macht, dass es
kaum noch ”WIR SIND ALLE EINS” unter uns Menschen geben kann, weshalb
auch kein wahres WIR-Gefühl aller Menschen entstehen kann. Der
Zeitgeist hat immer mehr (seine) Finger im Spiel und jubelt jeglichem,
noch vorhandenem, WIR-Gefühl mehr und mehr Mitteilungen unter, die
einzig ihm selbst von Nutzen sind. Dazu zählen zum Beispiel:
- Verschwörungen,
- Spionage,
- Agent Provocateure,
- Geheimsprachen,
- Daten,
- Schlagzeilen,
- Fotos und jegliches andere Bildmaterial,
- jegliche geschriebenen Texte,
- jegliche Tonaufzeichnungen,
- sowie jede andere Form
von Kommunikation, deren Kontext nicht kommuniziert wird,
- außer …
… der WAHRHEIT
selbst. Daher können die ANDEREN bei der WAHRHEIT bleiben, da es für
sie noch Räume gibt, die der Zeitgeist noch nicht für seine Zwecke
beherrscht. Die Mitteilungen der ANDEREN sind eindeutig, auch wenn sie
vom Zeitgeist mehrdeutig interpretiert werden. Nicht nur dadurch
bedingt, werden unsere Mitteilungen, die untereinander vermittelt
werden, immer mehrdeutiger. Der Schein von Komplexität entsteht.
So ist Kohärenz immer
eindeutig und daher unbedeutend für den Zeitgeist, den
einzig die Mehrdeutigkeit interessiert, weshalb er in der Kohärenz
einzig ein Mittel für seine Zwecke sieht und so nicht empfänglich für
ihr WAHRES Potential ist. Deutlich wird dieses auch im Vergleich von
aktuellen Flüchlingsströmen und der Flucht von Tieren, die vor einem
Waldbrand flüchten. Die Kohärenz, welche die Flucht der Tiere
verkörpert, ist eindeutig, die der Flüchtlingsströme dagegen wird immer
mehrdeutiger, und zwar umso mehr, je größer das angesammelte Potential
zwischen zwei gegensätzlichen Polaritäten bzw. deren Potenzialgefälle
ist. Im Fall von Flüchtlingen bilden die Nationen, aus
denen geflohen und in die geflohen wird, dieses
Potentialgefälle aus. Daher wird es immer einfacher, in einem Strom von
Flüchtlingen andere Absichten und Ziele mit auf den Weg zu schicken,
ohne dass das Bild des Flüchtlingsstroms als etwas anderes erscheint …
wie jener Laserstrahl, den ich zuvor erwähnte.
Das Leben, als
Ausdruck von Lebendigkeit, ”funktioniert” indes nur, weil ein Geschenk,
ein allgemeingültiger Gewinn, weitergereicht und durch die
Weiterreichung verändert wird. Dieses Geschenk ist die zuvor erwähnte
Sprache, mit der das Leben seine Geschichte erzählt. Stets aus erster
Hand und somit immer auf Augenhöhe mit der Exformation, dem Ursprung
des Lebens selbst. Eine Vertiefung der Erinnerungen im Voraus ?! Dem
Zeitgeist jedoch sind Geschenke ein Dorn im Auge, ein Dorn, welchen der
Zeitgeist, anstelle des Geschenks, weiterreicht, und zwar in Form von
Herrschaft über jene, die von Natur aus beschenkt wurden … oder
beschenkt würden, hätte der Zeitgeist seine Hände nicht
im Spiel. Konkurrenz in Käfigen, oder geschlossenen Systemen, schafft,
beispielsweise, eine andere Art von Aggression , als
jene, die die ANDEREN in freier Wildnis verkörpern, denn im Freien
bedeutet Konkurrenz Kooperation im Sinne der HARMONIE. Eindeutigkeit
ist demnach der rote Faden, welcher den Lebensfluss bildet.
Durch Dekohärenz
bedingt kommt es tatsächlich zum Totalitarismus, der etwas im Schilde
führt, das als WIR-Gefühl propagiert und verkauft werden kann.
Gesellschaften, denen Gemeinschaft suggeriert wird, befinden sich umso
eher auf dem Weg in die totalitäre Sackgasse, je mehr Menschen zugleich
mit Mehrdeutigkeiten geimpft werden. Dazu zählen Demonstrationen,
Revolutionen, jedweder frühlingshaft anmutende Umbruch, als auch
angekündigte Paradigmenwechsel. Hinzu kommt jede Form von Gruppierung,
die über das Internet zusammenfindet oder sonstwie aus verschiedenen
Richtungen und Kontexten zusammengebracht wird.
Auch wenn Kohärenz bedeutet, dass alle, die am WIR-Gefühl beteiligt
sind, eine gemeinsame Absicht bzw. ein gemeinsames Ziel haben, wie z.
B. ein Fischschwarm, der einem sogenannten ”Freßfeind” zu entkommen
versucht, so wird schnell deutlich, dass gerade hier reichlich
Spielraum für Manipulation besteht, die andere Absichten bzw. Ziele
über das WIR-Gefühl verfolgt. Bestes Beispiel sind Armeen, sowie
Angestellte eines globalisierten Unternehmens. Insbesondere wenn
Effizienz, die sich durch stete Profitsteigerung zeigt, nur durch
Auslöschung der eigenen Geschichte eines Menschens, sowie der
individuellen Fähigkeiten des Körpers, gesteigert werden kann.
Diesbezüglich sei noch einmal auf den Schluß des dritten Teils
meines Impfdreiteilers hingewiesen
und zudem angemerkt, dass
Infektionen, von Natur aus, eine eindeutige Mittteilung weiterreichen,
während Impfungen für den Körper mehrdeutig daherkommen, aufgrund der
Aufhebung des zeitlichen, örtlichen, sowie des inhaltlichen Kontextes.
Nun kommt der
technologische Fortschritt gerne als WIR-Gefühl daher, seinerseits ein
Geschenk in Aussicht stellend, wie z. B. die Verbesserung von
Lebensbedingungen, Bildung, oder die Heilung einer
Krankheit. Doch
liegt genau an dieser Stelle die dornenreiche Manipulation, die sich in
den Körper derer krallt, die sich von der Vereinfachung und der
anschließenden Verallgemeinerung dessen blenden lassen, was von Natur
aus ein feines Gewebe aus miteinander gewachsenen Beziehungen,
Kreisläufen und Feedbacks ist. Der Zeitgeist verroh(stofflich)t die
Welt durch systematische Strukturierung des Systemischen. Doch ist der
Stoff, aus dem das Leben als Ganzes gewoben ist, weit mehr als die
Anzahl der einzelnen Maschen, die miteinander verwoben sind. Während
der Zeitgeist gewillt ist, aus jeder dieser Maschen möglichst viel
Profit für sich herauszuholen, auf Kosten der miteinander
(auf)gewachsenen Gemeinschaft und somit aller einzelnen Geschichten,
dadurch
Laufmaschen
am laufenden Band produzierend, sät
er zugleich dornenreiche Dekohärenz
aus. Verarmung an Kohärenz ermöglicht erst die
Bereicherung durch Dekohärenz. Das wird immer wieder
sehr deutlich, wenn im Rahmen von Olympischen Spielen alte
Stadtbereiche, die zusammengewachsen bzw. zusammen gewachsen sind, der
modernen Stadtarchitektur weichen müssen, denn auch hier ist die
Absicht nicht unbedingt eindeutig, schließlich sind moderne
Architekturen leichter zu kontrollieren und damit zu beherrschen. Doch
wird diese Absicht nicht eindeutig vermittelt …
Während alle an der
Kohärenz Beteiligten ein gemeinsames Geschenk weiterreichen bzw. ein
Gewinn verteilt wird , baut der technologische Fortschritt der Menschen
einzig auf einem solchen Geschenk auf, ohne seinerseits dieses Geschenk
an alle, am Leben beteiligten, weiterzureichen. Die Rede ist von all
jenen Rohstoffen ,
die uns
Menschen zur Verfügung stehen und auf denen unser gesamter
(!!!) Fortschritt aufbaut Es ist dieses die Geschichte der Dekohärenz,
die Fabian Scheidler in seinem bemerkenswerten, und jedem zu
empfehlenden, Buch ”Das Ende der Megamaschine” thematisiert.
”Wir
sind augenblicklich Zeugen, wie ein ganzer Planet, der vier Milliarden
Jahre für seine Entwicklung brauchte, in einer globalen
Wirtschaftsmaschinerie verheizt wird, die Unmengen von Gütern und
zugleich Unmengen von Müll produziert, irrsinnigen Reichtum und
massenhaftes Elend, permanente Überarbeitung und sinnlosen Leerlauf.”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 9
Das Buch liest sich
wie die Psychoanalyse des Zeitgeistes und offenbart die Rationalität,
die unser Fortschritt unter jegliches aufkeimendes WIR-Gefühl mischt:
”Der
harte Kern dieser Rationalität besteht in der unendlichen Vermehrung
von Zahlenkolonnen auf den Konten einer relativ überschaubaren Zahl von
Menschen[x]. Diese
Zahlenkolonnen länger zu machen scheint letztlich das einzig
verbliebene Ziel der globalen Megamaschine zu sein. Die Erde wird für
eine endlos wachsende Zahl von Nullen verbrannt.”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 9 [x]
siehe Original
Diese Megamaschine,
deren Brennstoff in Dekohärenz umgewandelte Kohärenz ist, wird im Buch
an vielen Stellen näher beschrieben, angefangen bei den Wurzeln der
Herrschaft, bis hin zur Nutzung der fossilen Brennstoffe, die
ihrerseits weiteren Nachschub an Dekohärenz liefern.
”Die
von fossilen Brennstoffen und der Logik der Geldvermehrung angetriebene
industrielle Produktion benötigte nicht nur einen Absatzmarkt für ihren
Output, sondern auch einen Markt für ihren Input, also für Rohstoffe,
Maschinen, Geld – und vor allem für menschliche Arbeit. [ … ]
”Arbeitskraft ist der Terminus technicus für Menschen” schrieb Karl
Polanyi treffend in Die Große Transformation[x].
Und als Ware, die frei am Markt gehandelt werden sollte, musste der
Mensch total verfügbar sein, er durfte keinerlei Bindungen an Orte,
Menschen oder Kulturen unterhalten, die seine Verfügbarkeit
einschränkten[x].”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 135 [x]
siehe Original
Doch wie sich immer
deutlicher zeigt, reicht es dem Zeitgeist längst nicht mehr das
Geschenk, welches das Leben weiterreicht, maximal unter seine Kontrolle
zu bringen, sei es durch das Ersetzen des Sonnenlichts durch möglichst
viel Kunstlicht, möglichst blaulastig zudem, oder durch Einsatz frei
fließenden Wassers zur Kühlung der Megamaschine selbst, nebst
gewaltsamer Umpolung natürlicher Polaritäten, mit fortwährender
Ausrichtung auf nicht minder fortwährende Expansion. Nein, es dürstet
den Zeitgeist zunehmend danach, auch reichlich Kapital aus dem
zu schlagen, was aus dem Anthropozän letztendlich hervorgeht … die
Gigamaschinerie der Digitalisierung der gesamten Welt. Um voneinander
getrennte Dinge anders miteinander in Verbindung zu bringen, als es von
Natur aus, zwecks HARMONISIERUNG, notwendig ist.
So verlangt(e) die
Megamaschine immer mehr kalorienreiche Energie, um ihren Hunger nach
immer mehr Nullen, auf Kosten des EINS-Seins des Lebens, zu stillen,
was, durch die fortschreitende Systematisierung des Systemischen,
unmöglich scheint. Erneut Fabian Scheidler:
”Doch
während die Blaualgen mit der Erfindung der Fotosynthese die
Ausbreitung des Lebens auf der Erde ermöglichten, ist die menschliche
Kohlenstoff-Gesellschaft dabei, große Teile der Evolution wieder
auszulöschen.”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 131
”Die
über Jahrmillionen in der Kohle gespeicherte Sonnenenergie erlaubte es
dem Wirtschaftssystem, die natürlichen Grenzen, an die es gestoßen war,
zu sprengen – vorläufig zumindest.”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 134
Kein Wunder, dass
der
Zeitgeist auf die Idee kommen musste, aus der Kohärenz des Lebens das
zu gewinnen, was dem Sonnenlicht in der Kohle entspricht, nämlich die
Bindungsenergie all jener Verbindungen, welche den Kern jeglicher
Kohärenz bildet. Gemeint ist die Exformation, ohne die Kohärenz nicht
eindeutig sein kann. Nicht umsonst vermag Kohärenz mehr zu sättigen als
Kalorien allein, denn nur sie hat das Vermögen den HUNGER zu stillen,
der das Leben seit Anbeginn mit Lebendigkeit versorgt. Und auf dieses
Vermögen hat es der Zeitgeist abgesehen und erfand eine
Gigamaschinerie, die immer mehr Daten produziert, aber zugleich noch
mehr Energie benötigt als die Megamaschine, die sie zuvor noch war,
weiterer Nullen wegen. Vielleicht gar länger werdend als eine
Eins mit einhundert Nullen dran.
Offensichtlich gilt noch immer: Sex sells. Nicht
minder offensichtlich ist, dass das Leben, in den diversen
Verkörperungen all der ANDEREN, unter Vermögen etwas ANDERES versteht,
als der Zeitgeist. Wo der EINE nur eine lineare Verkettung von Nullen
sieht, die längst zum Symbol für unbeherrschbare Kettenreaktionen
geworden ist, vertrauen ANDERE auf die Grenzen ihrer körpereigenen
Flügel. Kohärenz aber bedeutet, sich von dem beflügeln
zu lassen, was Kalorien allein
eben nicht
vermögen. So verrohstofflicht der EINE die Welt, ohne
zu bemerken, dass diese Form von Stoffwechsel nicht der Stoff
ist, mit dem
dieser in seinen Fabriken und Firmen Kettenhemden vom Fließband laufen
und global vertreiben lässt, begleitet von mehrdeutigen
Wahlversprechen, die eindeutig eine Lüge sind.
”Wenn
man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden
die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten,
wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen,
wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen.
Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine
gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen.
Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der
größte Feind des Staates.”
Joseph
Goebbels
Daten, in Form
entwurzelter Informationen, sind der Versuch Exformation durch Gewalt,
sprich, durch Entzug von Kontext, Verbundenheit und Gemeinschaft, zum
Sprechen zu bewegen. Dabei ist aber gerade die Wortlosigkeit das wahre
Wesen von Exformation, weshalb mit weniger weit mehr ausgedrückt werden
kann. Moment, mit weniger mehr ? Das klingt ja
weitaus profitabler als Vereinfachungen zu verallgemeinern ! Daher weht
also der Wind, mit dem der Zeitgeist immer größere Propeller antreibt,
um seine Gigamaschinerie auf Touren zu bringen … errichtet auf einem
Fundament aus 1300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl, implantiert
in der obersten Hautschicht der Erde. Mega. Giga. Gaga.
Dass im Rahmen der
systematischen Digitalisierung des Systemischen jegliches WIR-Gefühl
weiter verkümmern muss, liegt auf der Hand, denn bereits der
Megamaschine gelang es dieses Gefühl für sich arbeiten zu lassen, sei
es als Arbeiterbewegung, als Vereinskultur, oder eben auch als
Demonstration und Revolution, für mehr Rechte, mehr Lohn, mehr
Einfluss, oder mehr Sicherheit. Wie die Geschichte zeigt, und Fabian
Scheidler in seinem Buch erzählt, läuft die Megamaschine dabei umso
problemloser, je mehr sie als problematisch
angesehen wird. Dass gilt umso mehr, je größer der Rahmen ausfällt, in
welchem sich das Ansehen der Maschine widerspiegelt, bis hin zu den
Rahmenbedingungen, die Nationen ausbilden, mit denen der Zeitgeist die
Fläche der Erde für seine Zwecke unterteilt.
”Die
Nation ist, wie es der Historiker Benedict Anderson formulierte, eine ”eingebildete
Gemeinschaft”[x]. Kein Franzose
kann die 65 Millionen anderen Franzosen jemals kennen, kein Deutscher
die 80 Millionen weiteren Deutschen und kein Inder alle 1,2 Milliarden
Inder. Und doch glauben bis heute viele, dass sie Teil einer großen
Gemeinschaft der Franzosen, der Deutschen oder Inder seien, dass sie so
etwas wie eine Schicksalsgemeinschaft bilden – und das selbst dann,
wenn sie täglich von ihren Landsleuten übers Ohr gehauen werden. Das
Abstraktum der Nation ist für viele Menschen zum Ersatz einer echten,
gewachsenen Gemeinschaft, einer echten Teilhabe und echter Solidarität
geworden; und sie ist in hohem Maße instrumentalisiert worden, um von
sozialen Konflikten abzulenken und Menschen für die Zwecke der Großen
Maschine zu mobilisieren – bis hin zum Krieg.”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 139
[x] siehe Original
Was tun ? Wie können
wir EINEN, wie können die ANDEREN, dieser Maschinerie und ihrer
Auswirkungen entkommen ? Hilft uns nur noch die Flucht ? Vielleicht
wäre der Mars als Zufluchtsort geeignet, ganz im Sinne der Marstrilogie
von
Kim Stanley Robinson ? Rein zufällig kommt in Kürze auch noch ein
marsianischer Film in die Kinos, mit dem Titel Der Marsianer .
Zeitgeist, ick hör dir trapsen ?
Doch was mag es auf Dauer nutzen, wenn Problemverkettungen inzwischen
so lang sind, dass sie selbst bis zum Mars reichen ? Was nutzt die
Umwandlung eines roten Planeten in einen blauen, wenn schon das
Umwandeln von rotem Sonnenlicht
in blaues Kunstlicht weit mehr
neue
Probleme entstehen
lässt, als bereits bestehende dadurch gelöst werden können ? Mmmh … und
plötzlich, wie aus dem Nichts, fanden mich Antworten auf diese Fragen.
Antworten, die mich spüren ließen, wann der Zenit der Unordnung sich
zutragen wird. Antworten, die mir klar machten, dass das Projekt
GOLD-DNA mit seinen UPDATEs und BEYONDs vor dem Abschluss steht.
Antworten, die mir klar machten, dass dieser Text hier zugleich auch endgültig mein letzter für den Blog FASZINATION MENSCH sein wird, weil ich
endlich eine Möglichkeit fand in Worte zu fassen, was mich bisher immer
wieder dort weitere Texte veröffentlichen ließ. Antworten, die mir klar
machten, wie es mit GEMEINSAM INS TAL ,
sowie mit einem Roman ,
der weiter
mutiert, weitergehen wird. Antworten, die mir klar machten, dass der
Zeitgeist nun gänzlich nackt daherkommt, obwohl er, mehr denn je, davon
überzeugt ist, die fortschrittlichsten Stoffe öffentlich zur Schau zu
stellen.
Was bisher in der
Geschichte der Menschheit, dem Anthropozän, geschah, zeigt sich bis
heute als das Verschlingen von Kohärenz durch Dekohärenz. Je mehr
Kohärenz verschwindet, desto weniger Raum bleibt ihr, doch umso
ausdrucksstärker muss die noch verbliebene Kohärenz die HARMONIE
bewahren.
Viren
sind
diesbezüglich die WAHREN Meister dieser Kunst, mitunter auf kleinstem
Raum aktiv, dort wo die HARMONISIERUNG am intensivsten geschieht.
Daraus gehen folgende Punkte hervor:
- Kohärenz ist gleichbedeutend mit der
Vertrauenswürdigkeit von Exformation,
- HARMONIE bedeutet dem Leben als Ganzes zu
vertrauen,
- die WAHRHEIT liegt einzig in der Exformation
des Lebens als Ganzes,
- jedes Lebewesen trägt die WAHRHEIT zwar in
sich, vertraut sich ihr aber nur in dem Maße an wie Dekohärenz zugegen
ist, keine Dekohärenz … vollstes Vertrauen,
- Lebewesen verkörpern umso eher WIR SIND ALLE
EINS, je mehr Lebewesen derselben Herausforderung zur
HARMONIE-Bewahrung zugleich ausgesetzt
sind,
- WIR SIND ALLE EINS ist die WAHRHEIT, bezogen
auf das Leben als Ganzes und somit verkörperte
HARMONIE,
- WIR SIND ALLE EINS ist einzig EIN Wunsch,
bezogen auf das Leben der Menschen, dieser Wunsch
lautet Harmonie,
- Exformation bewahrt, was notwendig ist, um
Kohärenz zu schaffen, als gemeinsame Erinnerung,
- es ist dies der ”größte” Energiespeicher, er
speichert die sogenannte Freie Energie,
- um EINS zu bleiben, ist LIEBE notwendig,
- um EINS zu werden, reden wir EINEN immer von
Liebe, ohne jedoch EINS werden zu können, selbst dann nicht, wenn nur
zwei sich ganz dem WIR-Gefühl hingeben,
- das Leben, auch das der Menschen, besteht nicht
nur aus Menschen allein, denn alles Leben, sowohl die ANDEREN, als auch
wir EINEN, sind ein Gesamtbewusstsein, welches
bereits eindeutig einmal Eins
gewesen war …
bevor der Zeitgeist mehrdeutig werden konnte,
- dem Leben als Ganzes geht es um die Bewahrung
von Lebendigkeit, unter allen Umständen,
- dem Leben als Ganzes geht es nicht
um Profitmaximierung.
- Kohärenz bedeutet Klärung von Unstimmigkeiten,
unmittelbar, vor Ort.
- Dekohärenz bedeutet Unstimmigkeiten zu
verklären, um Klärung zu verschieben, zeitlich, örtlich, sowie
inhaltlich.
All
that is unhuman is not un-kind.
Donna Haraway
Nun sind die ANDEREN
und wir EINEN, zum einen, eine Metapher für zwei grundverschiedene
Polaritäten, und, zum anderen, das Abbild des Lebens als Ganzes. Um
WIR-klich das WIR-Gefühl zu (er)leben, kommen wir EINEN um die ANDEREN
nicht herum. Das gilt auch für die, die ihre jeweilige Andersartigkeit
als Metapher ausleben. McKenzie Wark hat dieser Metapher ein
gefühlvolles Buch gewidmet … Molecular Red.
”In
Molecular Red,
McKenzie Wark creates philosophical tools for the Anthropocene, our new
planetary epoch, in which human and natural forces are so entwined that
the future of one determines that of the other.
Wark explores the implications of
Anthropocene through the story of two empires, the Soviet and then the
American. The fall of the former prefigures that of the latter. From
the ruins of these mighty histories, Wark salvages ideas to help us
picture what kind of worlds collective labor might yet build.”
McKenzie
Wark – Molecular Red – Klappentext
Wie
keinem anderen Autor gelang es McKenzie Wark bereits mit seinem
vorherigen Buch A hacker manifesto darzulegen,
wie All We Globalized Humans AG, in Gestalt der
Megamaschine, die längst zur Gigamaschinerie mutiert ist, möglichst
viel Kohärenz als Dekohärenz zu verfeuern. Was übrig bleibt sind
entwurzelte Verbindungen, die sogenannten Daten, als verbrannte
Exformation. Diese nutzt der Zeitgeist nun für ein äußerst lukratives
Geschäftsmodell, um aus dem was Kohärenz von Dekohärenz unterscheidet
gigantische Datenbanken zu errichten, deren Schlote hoch in den Himmel
ragen, so dass selbst die Wolken zu Datenwolken werden. Gelingen konnte
dieses nur durch die Maximierung eines polaren Ungleichgewichts,
welches längst als Metapher seinerseits allgegenwärtig ist. Der
Klimawandel, der von uns EINEN jedoch nicht eindeutig verstanden wird.
So taut nicht nur der Nordpol, während der Südpol immer mehr vereist,
nein, auch die Gegensätze der Nationen dieser Welt verschieben sich
mehr und mehr. Flüchtlinge, die dem EINEN Pol entfliehen, um im ANDEREN
Pol ein ”besseres” Leben zu suchen, sind nur eines von vielen Symptomen
jener Dynamik, die Wark in A hacker manifesto
ausgearbeitet hat:
”While not everyone is a hacker, everyone hacks.
Touching the virtual
is a common experience. If hacking breaches envelopes, then the great global hack is the
movement of the dispossessed
of the underdeveloped world, under and over every border, following every
vector toward the promise of the overdeveloped world. The
vectors of communication scatter as confetti
representations of commodified life around the world, drawing subjects to its objects,
turning on vectors of
migration on unprecedented scale. But what remains yet to be hacked is a new opening of
expression for this
movement, a new desire besides the calling of the representation of the object for its subjects, who will
arrive, sooner
or later, at boredom and disappointment. The vectoral world is being hacked to bits from the
inside and the outside,
calling for the combining of all efforts at abstracting desire from property and releasing
the properties of abstracted desire.”
McKenzie
Wark – A hacker manifesto –
[088]
So wie Dekohärenz
nur
aufgrund von Kohärenz gedeihen kann, kann Kohärenz schließlich
gedeihen, weil reichlich Dekohärenz zugegen ist. Jenseits des Zenits
der Unordnung heilt das Systemische sich durch seinen Erfahrungsschatz
aus, den Zusammenhängen folgend, die ich
bereits
hier
ausführlich dargelegt habe …
Pandoras Büchse, die in WAHRHEIT eine
Schatztruhe ist, sprich, ein Gewinn für alle am Leben Beteiligten.
So galt für den Teufels(halb)kreis seit Jahrtausenden: je mehr
Dekohärenz, desto mehr kommt die Kohärenz unter Druck, um die HARMONIE
bewahren zu können, während sich die Dekohärenz zunehmend in Sicherheit
wiegt. Da der Kohärenz aber immer weniger Raum bleibt, bleibt immer
weniger Zeit, damit sie realisieren kann, was eindeutig ist. Nun gilt
es, um den Zenit zu überwinden, etwas WIR-klich Neues zu ermöglichen,
welches durch Dekohärenz seinen HUNGER zu stillen
vermag, dabei zurückgreifen könnend auf Jahrtausende währende
Erfahrungen der HARMONIE-Bewahrung, stets der WAHRHEIT vertrauend. Eine
neue Sprache, die zu vereinen vermag, was bisher unvereinbar erschien,
weil der Zeitgeist Lügen über die WAHRHEIT verbreitet und tiefe Furchen
und Gräben durch das WIR-Gefühl gezogen hat ? Eine Sprache wie Poesie ?
Beschränke
alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.
Richard R. Powell
Wobei das Neue
dieser
Sprache nicht die Sprache als solches ist, sondern ihr
Ausdrucksvermögen, ihr Bewusstwerdungspotenzial ? Keine Sprache, die
wir EINEN erfinden, um damit nur ein weiteres System für uns nutzbar,
beherrschbar zu machen ? Eine Sprache zweier Polaritäten vielmehr, wie
sie nicht verschiedener sein können … wie sie nicht entfremdeter von
einander sein können ? Die Sprache der Kohärenz,
die durch Metaphern Dekohärenz aufzunehmen vermag, um diese Metaphern
schließlich eindeutig werden zu lassen ?
Während wir EINEN dem Klimawandel mit Datenlast zu Leibe zu rücken
versuchen, bringen die ANDEREN bereits mit dieser Metapher eindeutig
zum Ausdruck, dass sich das Klima, in welchem sich das Leben abspielen
wird, WIR-klich wandeln wird, eben weil nicht
länger die Dekohärenz die Kohärenz verschlingt, sondern die Kohärenz
die Dekohärenz auflösen wird … und damit das PROBLEM lösen wird. Die
schiere Unvorstellbarkeit dieses Wandels lässt uns EINEN daher noch
immer den Klimawandel anders beschreiben, als es die ANDEREN ohne Worte
längst vermögen.
Derartige Metaphern,
deren eindeutiger Sinn sich uns erst nach und nach, durch Auflösen von
Dekohärenz, von Nebel und Lügen, erschließen kann, nennt Timothy Morton
Hyperobjekte:
”The reality
is that hyperobjects were already here, and slowly but surely we
understood what they were already saying. They contacted us.
Hyperobjects profoundly change how
we think about any object. In a strange way, every object is a
hyperobject. But we can only think this thought in light of the
ecological emergency inside of which we have now woken up.”
Timothy
Morton – Hyperobjects – S. 201
Eine
Sprache voller Metaphern, die das Vermögen der Exformation all jenen
frei zur Verfügung stellt, die, mittels Poesie, wortlos Kohärenz ins
Leben rufen ? Eine Sprache, wie sie nie notwendiger war, um die Lüge
der Nation(en) zu enthüllen ?
”Die
Große Maschine fährt in Zeitlupe gegen die Wand, und ihre Steuermänner
drehen planlos an verschiedenen Reglern, wodurch sie am Ende alles nur
schlimmer machen. Denn die einzigen Einrichtungen, die jetzt etwas
helfen könnten, sind nie eingebaut worden: eine Bremse und ein
Rückwärtsgang”
Fabian
Scheidler – Das Ende der Megamaschine – S. 203
Wie
auch, entstehen Bremse und Rückwärtsgang doch erst ab einem gewissen
Punkt aus der Not heraus … Reinventing the Sacred ist
dann notwendig, denn wahrer Fortschritt geht aus dem technologischen
Fortschritt hervor, ohne rückständig zu sein. Und für diese Form von
Erfindungen werden Metaphern wesentlich sein. Energie, indes, wird
reichlich zur Verfügung stehen. Freie Energie, die, nicht auf Kosten
Anderer und der ANDEREN, befreit, was Jahrtausende beherrscht und
gefangen gehalten wurde.
Here
among the ruins, something living yet remains.
McKenzie Wark
Die
Ausheilung von
Dekohärenz, die Salutogenese ,
findet sich nicht in den Weiten des Kosmos, oder auf den
Nachbarplaneten unseres Sonnensystems. Im Gegenteil, ist der Kosmos
selbst doch eine Metapher für alles, was das Leben ins Unterbewusstsein
verdrängt hat. Eine neue Sprache wird involvieren, was verdrängt wurde,
und so nach und nach auflösen, was zu einer Gigamaschinerie entarten
konnte. Auf diesem Weg wird das Leben allerhand bekannten Metaphern
ANDERS begegnen, zum Beispiel den Cyborgs , die eine
Metapher für jene Formen von Leben sind, die die neuen Möglichkeiten
der Sprache umsetzen, wodurch das WIR-Gefühl wieder eindeutig in den
Vordergrund gerückt wird … auch wenn wir EINEN aktuell noch immer unter
Cyborgs etwas anderes verstehen, des Einflusses der Mehrdeutigkeiten
wegen, mit denen uns der Zeitgeist zugleich mehrfach
geimpft hat.
Auch Gräuel werden nicht über Nacht verschwinden, zumal im Laufe der
Salutogenese, die mit der Entraumatisierung DES Traumas, und damit mit
der Lösung des PROBLEMS, einhergehen wird, der Dekohärenz
immer weniger Raum zur Verfügung stehen wird … die, seit Beginn des
Anthropozäns lautstark propagiert: Workers of the world
unite ! So wird die Dekohärenz zwar weniger werden, aber
hier und da vehementer mehrdeutig Vereinigung propagieren.
Die Geschichtsbücher
sind voll mit diesen Zeugnissen von Mehrdeutigkeiten, allerdings
bezeugen sie einzig die Un-WAHRHEIT, sprich, Lügen, um die gesamte
Maschinerie ins Rollen zu bringen und möglichst lange am Laufen zu
halten. So gibt es kein Unterrichtsfach an unseren Schulen, in dem mehr
gelogen wird, als es im Geschichtsunterricht der Fall ist … von einer
Ausnahme abgesehen: dem Mathematikunterricht.
1 + 1 = 2 ist eine Lüge.
1 + 1 = WIR SIND ALLE EINS dagegen ist die WAHRHEIT, denn das Leben als
Ganzes ist EINE Polarität, die ganz anders als die ANDERE ist, die aber
nur gemeinsam einen gemeinsamen Gewinn verweltlichen können, im
kohärenten Sinne von ver-WIR-klichen.
WORKINGS
OF THE WORLD UNTIE ! [WE] HAVE A WIN TO WORLD !
McKenzie Wark
Oh,
beinahe hätte ich
vergessen den Zeitpunkt des Zenits der Unordnung bekannt zu geben:
Er
ist
JETZT !
JETZT … ein
Hyperobjekt, so riesig, wie der Kosmos selbst und damit die
Metapher aller Metaphern. Sämtliche Dekohärenz inklusive.
”Appearance
is the past. Essence is the
future. The strange strangeness
of a hyperobject, its invisibility – it’s the future, somehow beamed
into the ‘present’.”
Timothy
Morton – Hyperobjects – S. 91
JETZT
beginnt die Zeit, in der EIN Körper weiter mutiert, um EINEN Tumor
auszuheilen, eingebunden in das Licht jener neuen Sonne , die sich JETZT
bereits zeigt, weshalb es ab JETZT keine weiteren UPDATEs und BEYONDs
mehr geben wird, sondern nur noch Einträge im Projekt GEMEINSAM INS
TAL. Auch mein Roman ICH LIEBE MEINEN TUMOR wird weiter
mutieren, um das Mehrdeutige immer eindeutiger werden zu lassen ...
Ich
danke allen Lesern für ihre Begleitung und schließe dieses Projekt hier
mit den Worten:
Macht's
gut und danke für den
Fisch.
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