Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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Die Goldene Phi(l)harmonie


EIN PAAR WORTE VORWEG ...

Mit diesem Nachfolger von GOLD-DNA möchte ich gerne weiterführen, aber auch korrigieren, was in jenem Projekt, zum einen, zu wenig bedacht, und zum anderen, falsch interpretiert wurde. Die GOLDENE PHI(L)HARMONIE knüpft im Grunde dort an, wo der GARTEN des Projekts aufhört und vertieft, was im GARTEN eine große Rolle spielt: das (Unter-)Bewusstsein des Lebens.
Mittels der folgenden Ausführungen werden zwangsläufig viele Darstellungen des Teufelshalbkreises, die im KELLER des Hauses des Lebens zusammengetragen wurden, in einem anderen Licht wahrnehmbar, einzig dadurch bedingt, dass die Vergangenheit, die wir allgemeinhin als Geschichte oder Historie bezeichnen, das Produkt eines Kommunikationsmittel ist, die ich als reale Bildersprache bezeichne ... und die unterstreicht, welche einzigartige Rolle menschliche (Unter-)Bewusstseine auf der Bühne des Lebens spielen ... denn sowohl die Geschichte der Menschheit, als auch die des Lebens an sich, ist längst nicht das, was sie vorgibt zu sein: nämlich eine lineare Chronologie von einzelnen Ereignissen, die voneinander getrennt zustande kommen. Das gilt erst recht für die Geschichte der Erde und die des Universums als Ganzes.

Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt.
Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daß sie ist.
Wittgenstein



ZURÜCK ANS ENDE

Was wäre, wenn alles, was Sie für real halten, gar nicht real wäre ?
Was wäre, wenn es einen Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit gäbe ?
Was wäre, wenn  die Realität eine Sprache wäre, mit deren Hilfe die Wirklichkeit interpretiert wird ?
Was wäre, wenn diese Sprache, wie es sich für Sprachen gehört, eine allgegenwärtige Grammatik besitzt ?
Was wäre, wenn diese Sprache etwas mitzuteilen hat, sie sogar eine Geschichte zu erzählen hat, Happyend inklusive ?
Was wäre, wenn Sie selbst ein Teil dieser Geschichte sind und sie verändern können ?
Was wäre, wenn sich mit Hilfe dieser Sprache folgende Punkte erklären ließen:
  • das Universum
  • das Leben
  • Ursprung und Ziel von Allem
  • Gott inklusive
  • und obendrein der ganze Rest ?
Würden Sie in allen Fällen Das glaube ich nicht antworten ? Wenn Sie GOLD-DNA gelesen haben sollten, dann kämen Sie bestimmt ins Grübeln oder würden gar Gut möglich antworten. Sehr wahrscheinlich würden Sie einzelne Beweise einfordern, welche derartige Behauptungen untermauern und belegen. Aber was wäre, wenn ich behaupte, dass es keiner diesbezüglichen Einzelbeweise bedarf, sondern einzig der Wahrnehmung der Realität selbst, denn die Realität ist der einzige Beweis, dessen es bedarf, um diese Behauptungen allesamt zu befürworten ? Bleiben Sie beharrlich bei Ihrer Forderung nach Beweisen, dann werden sich unsere Wege wahrscheinlich hier und jetzt trennen. Vielleicht bleiben Sie, aus welchen Gründen auch immer, trotzdem an Bord und lassen sich überraschen durch welches Gewässer die gemeinsame Fahrt des Lebens geht. Alle anderen, die offen sind für verborgene Wege und die ihre Sinne maximal nutzen (wollen), lade ich auf den kommenden Seiten in eine Welt ein, die jeder von uns alltäglich auf eine eigene Art wahrnimmt, die wir trotzdem aber als unsere gemeinsame Realität bezeichnen, die jedoch in Wirklichkeit einzig Mittel zum Zweck ist. Den Zweck haben Sie vielleicht auf GOLD-DNA bereits kennengelernt, das Mittel ebenfalls. Falls nicht, dann sei vorweggenommen, dass die Realität der gemeinsame wahrnehmbare Konsens des Lebens ist, dem die energetische Wirklichkeit zugrunde liegt, ausgedrückt mittels der realen Bildersprache ... wenn auch nicht alle Lebensformen zu allen Zeiten einer einzigen Meinung sind ... denn wirklicher Konsens kann nur im enthüllten Bewusstsein zu dem werden, was er auch wirklich ist ... nämlich jenseits der Realität zu sein ... und zeitlos ... und damit zeitlos.

So beschreibt das Gedicht Sprache von Hermann Hesse Sprache im Allgemeinen ... und die Sprache der Realität im Besonderen:
 
Die Sonne spricht zu uns mit Licht,
mit Duft und Farbe spricht die Blume,
mit Wolken, Schnee und Regen spricht die Luft.
Es lebt im Heiligtume der Welt ein unstillbarer Drang,
der Dinge Stummheit zu durchbrechen,
in Wort, Gebärde, Farbe, Klang
des Seins Geheimnis auszusprechen.
Hier strömt der Künste lichter Quell,
es ringt nach Wort, nach Offenbarung,
nach Geist die Welt kündet hell
aus Menschenlippen ewige Erfahrung.
Nach Sprache sehnt sich alles Leben,
in Wort und Zahl, in Farbe, Linie, Ton
beschwört durch dumpfes Streben
und baut des Sinnes immer höheren Thron.

In einer Blume Rot und Blau,
in eines Dichters Worte wendet
nach innen sich der Schöpfung Bau,
der stets beginnt und niemals endet.
Und wo sich Wort und Ton gesellt,
wo Lied erklingt, Kunst sich entfaltet,
wird jedes mal der Sinn der Welt,
des ganzen Daseins neu gestaltet,
und jedes Lied und jedes Buch
und jedes Bild ist ein Enthüllen,
ein neuer, tausendster Versuch,
des Lebens Einheit zu erfüllen.
In diese Einheit einzugehn
lockt euch die Dichtung, die Musik,
der Schöpfung Vielfalt zu verstehn
genügt ein einziger Spiegelblick.
Was uns verworrenes begegnet,
wird klar und einfach im Gedicht:
Die Blume lacht, die Wolke regnet,
die Welt hat Sinn, das Stumme spricht.

Grafik Walter Russell

Betrachten wir also die Realität, die Blume, die Wolken, mitsamt der Welt als Ganzes, und uns eingeschlossen, um wahrzunehmen, was die Wirklichkeit zu erzählen hat ... und lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass ich immerzu von einer Bildersprache spreche. Ich bin mir dessen bewusst, dass zwar der überwiegende Teil der Menschen die Realität mit den Augen sieht, während manchen Menschen diese Erfahrung, aus den verschiedensten Gründen, verwehrt bleibt. Nichtsdestotrotz kommen Bilder nicht nur mittels der Augen zustande, wie zum Beispiel bei blinden Menschen oder im Traum. Viele Lebensformen haben zudem keine Augen und nehmen ihre Umwelt anderweitig wahr, daher bezieht sich der Begriff der Bildersprache auf alles Wahrnehmbare, egal, wie es wahrgenommen wird ... und von wem oder was. Entscheidend ist, dass das wahrgenommene, wie auch immer geartete Bild, andere Lebensformen zu einer Reaktion veranlassen kann ... auch wenn diese Art von Bild aus menschlicher Sicht nichts Bildhaftes aufzuweisen hat. Doch die reale Bildersprache bezieht sich nicht nur auf uns Menschen. Auch die Entwicklung der Evolution bezieht alle Lebensformen mit ein, genau so, wie die Bildersprache selbst sich entwickelt ... und damit der Kosmos als Ganzes.
Die größte Schwachstelle aller bisherigen philosophischen, ganzheitlichen Erklärungsversuche des Universums, des Lebens und des ganzen Rests, sowie deren Evolution im Gesamtkontext, ist die Konzentration auf uns Menschen, während die Natur im Laufe unserer Entfaltung mehr und mehr in den Hintergrund gerät, wenn sie denn überhaupt Beachtung findet. So gesehen lohnt es sich den Kosmos als Ganzes mal aus ganz anderer Sicht zu betrachten, nicht aus der Perspektive der menschlichen Evolution, sondern aus der Devolution des Bewusstseins aller verkörperten Lebensformen ...  Viren  inklusive.



TALK TO ME

Das Jenseits ist die wahre Wirklichkeit des Daseins

Beginnen möchte ich diesen Ausflug in die Gepflogenheiten der realen Bildersprache, der Logos, mit dem Schluss von GOLD-DNA, schließlich ist der Anfang das Ende, und das Ende der Beginn von etwas Neuem, welches das Alte beinhaltet ... das Universum selbst ist da keine Ausnahme, schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass die sogenannten Naturgesetze nichts anderes sind als Gewohnheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden ...

   Haben Sie schon einmal von HAARP gehört ? Geben Sie diesen Begriff mal bei GOOGLE oder BING ein, und ignorieren Sie den Beigeschmack der Verschwörungstheorien, den Sie schnell entdecken werden. Warum ich diesen Begriff ausgerechnet jetzt, kurz vor Projektvollendung, erwähne ? Weil HAARP ein stellvertretendes Bild für all die anderen Ursachen ist, die, gerade uns Menschen, aber auch unzählige andere Lebewesen, daran hindert zu erkennen, welche Antwort zu welcher Frage gehört. Und wieder schweife ich kurz ab und komme auf die Zahl 42 zurück, aus der Romanreihe Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams ... auch unter The hitchhickers guide to the universe bekannt. Am Ende der Erzählung spuckt der Supercomputer die Zahl 42 als Antwort aus ... doch weiß niemand mehr die Frage, die dem Computer gestellt wurde. Wie im Kleinen, so im Großen. Paralleluniversum. Multiversum.
Doch ich war bei HAARP und all den anderen Bildern von Multifrequenzgeneratoren, die zunehmend ihren Teil zu einem weltumspannenden Dissonanzwerk beitragen, seien es Mikrowellen, Handys, W-LAN und andere Funknetzwerke, Radio- und TV-Stationen, GPS, Navigations- und Satellitensysteme, Radar, sowie viele weitere fortschrittliche Errungenschaften der Expansion, die unablässig ihre Frequenzen, Amplituden, Intervalle und Intensitäten ... wilden, spontanen weißen Farbspritzern gleich ... über das Gesamtbild der Realität legen ...  bis schließlich, im Zenit der Unordnung, wenn die Sonne am höchsten steht, und die Tiefenwirkung gänzlich verloren geht, vor lauter Frequenzchaos und Konsonanz- und Dissonanzmischmasch, das Zuordnen aller Fragen und Antworten maximal erschwert sein wird.
Mit zunehmender Expansion machen wir die Nacht mehr und mehr zum Tag. Immer mehr Zyklen, denen aktive Unordnung zugrunde liegen, werden von solchen durchdrungen, denen reaktive Unordnung als Nährstoff dient ... Stichwort künstliche Beleuchtungen. Uns Menschen bleibt keine andere Wahl, gilt es doch die energetische Grundlage, den Fluss, der ALLEM zugrunde liegt, realistisch abzubilden, der Ordnung wegen. Und trotz aller elektromagnetischen Interventionen, wie ich sie gerade aufgezählt habe, und zu denen auch das Licht zählt, erscheint uns die Nacht immer dunkler, auch wenn wir bestrebt sind, sie zum Tag zu machen. Die Wirklichkeit und die Realität driften immer weiter auseinander, die Grundresonanz verliert sich mehr und mehr im Frequenzwirrwarr. Wie weit kann diese Entwicklung vorangetrieben werden ? Wie weit kann ein Kind mit seinem Verhalten gehen, bis Mutter und Vater reagieren ? Wie oft kann man etwas Verbotenes tun, bis spürbare Konsequenzen die Folge sind ? Wie lange muss ich lernen, üben, trainieren, wiederholen, bis ich der Schnellste, Beste, Erste bin ? Was muss ich alles tun, um dauerhaft glücklich zu sein ? Wie lange kann Unordnung ungehemmt fließen, bis die Ordnung sich ihrer annimmt und ihren Expansionsdrang bremst ? Wie viel Unordnung ermöglicht das Universum bzw. wie viel Unordnung passt in ein Universum hinein, ohne dass es, energetisch gesehen, platzt ? All das testen wir, das Leben, aktuell aus, allen voran der Mensch, denn eine Expansion ohne Menschen kann als solche nicht wahrgenommen werden
[  GOLD-DNA  ].

In diesen Zeilen bekommen Sie bereits einen kleinen Einblick dahingehend, unter welchen Einflüssen die Grammatik und die Vokabeln der realen Bildersprache stehen. Ohne eine grundlegende Grammatik jedoch kann keine Sprache dauerhaft und sinnvoll angewandt werden, Verständigungsprobleme wären unumgänglich. Nun kennt man Grammatik aus der Schule und verbindet meistens keine sehr positiven Erinnerungen an entsprechende Unterrichtsstunden, sei es in Deutsch, Englisch oder, oh Graus, Latein. Doch inzwischen muss man einsehen, dass keine Sprache ohne Grammatik ihr komplettes Kommunikationspotenzial ausspielen kann.
Die Grammatik jeder Sprache setzt sich aus der Syntax, der Semantik und der Pragmatik zusammen.
  • Syntax, die Lehre von Form und Struktur von Sätzen
  • Semantik, die Lehre von Sinn und Bedeutung von Sprache (Wortbedeutung, Satzbedeutung)
  • Pragmatik, die Untersuchung der (situationsabhängigen) Handlungen mittels Sprache (Sprechakte, Konversation)
Nun mag man denken, dass dieses nur für menschliche Sprachen gilt, doch weit gefehlt. Jede natürliche Sprache, egal, welcher Gattung, weist die selben Grundzüge der Grammatik auf. Diese Sprachen sind allesamt auf den gleichen Prinzipien der Kommunikation aufgebaut ... und ich möchte hier speziell den Begriff der Biokommunikation bewusst ins Spiel bringen, stellt dieser doch einen Paradigmenwechsel in der sich, vor unseren Sinnen, entfaltenden Realität dar, wie es bereits die Quantentheorie in den Naturwissenschaften vollzieht.
Entnommen ist der Begriff der Biokommunkation einem, von drei, einzigartigen Büchern, auf die ich mich im Laufe der kommenden Ausführungen vermehrt berufen werde, da sie, aus meiner Sicht, das Bindeglied zwischen GOLD-DNA und der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE darstellen.
Das Buch, von dem bezüglich der Biokommunikation die Rede ist, trägt den Titel Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte und stellt einen Meilenstein der Beschreibung natürlicher Vorgänge dar, wie sie, hinsichtlich der Kommunikation von Leben, in dieser Bandbreite nie zuvor verfasst wurden. Mit Hilfe der Kommunikation des Lebens, wie sie Günther Witzany in seinem Buch beschreibt, lässt sich, meiner Meinung nach, eindrucksvoll und anschaulich die Bildersprache aufzeigen, die der Realität zugrunde liegt ... Grammatik, Vokabular und Zweck inklusive.

Im Grunde ist die reale Bildersprache mit der Biokommunikation aller Lebensformen gleichzusetzen, bearbeitet das Leben doch gar das kosmische Genom mit Hinblick auf die Verkörperung des Universums und somit der Realität als Ganzes.
Aber noch etwas macht dieses Buch einzigartig, behandelt es Viren doch als Lebewesen, die selbst als sprachkompetent angesehen werden ... und das aus gutem Grund, denn hinsichtlich der Evolution des Lebens wäre diese nicht realisierbar, gäbe es keine Viren. Unter diesen Gesichtspunkten erscheint auch die selektive Pandemie, wie sie auf GOLD-DNA beschrieben wird, greifbarer ... wenn sie auch nichts mit den Pandemien gemein hat, wie sie immer wieder in den Schlagzeilen der Massenmedien dargestellt werden.

Als Einstimmung zum philharmonischen Einklang soll der Klappentext des Buches dienen:

Dies ist die erste einheitliche Beschreibung aller Ebenen von Kommunikation in den Organismenreichen der Pflanzen, Pilze, Tiere (Bienen und Korallen) und Bakterien auf der Grundlage der aktuellen empirischen Daten. Biokommunikation findet auf drei Ebenen statt (a) intraorganismisch, d.h. intra- und interzellulär, (b) interorganismisch, zwischen gleichen und verwandten Arten, und (c) transorganismisch, zwischen Organismen die nicht miteinander verwandt sind. Der biokommunikative Ansatz verdeutlicht, dass Zellen, Gewebe, Organe und Organismen sich mittels kommunikativer Interaktionen koordinieren und organisieren. Er verdeutlicht außerdem, dass die Ordnung der genetischen Nukleinsäuresequenzen in zellulären und nicht-zellulären (viralen) Genomen sprachlich strukturiert ist, und kombinatorischen (syntaktischen), kontext-bezogenen (pragmatischen) und inhaltsspezifischen (semantischen) Regeln unterliegt. Ohne Kommunikationsprozesse, d.h., regel-geleitete zeichen-vermittelte Interaktionen, können keine Lebensfunktionen innerhalb und zwischen Organismen koordiniert werden. Genau diese Eigenschaften findet man in toter Materie nicht. ...

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - Klappentext

Und genau diese beschriebenen Eigenschaften der Biokommunikation weist die Bildersprache der Realität auf. Alles, was Sie wahrnehmen, wenn Sie alltäglich Ihr Leben gestalten, unterliegt diesen, und den folgenden, Zusammenhängen, wobei, um es verständlicher werden zu lassen, der Begriff Zeichen, mit Bezug auf die reale Bildersprache, durch Sinneseindruck ersetzt werden kann.

Zeichen unterliegen drei unterschiedlichen semiotischen Regeln: 1) Syntaktische Regeln bestimmen die Kombinationsmöglichkeiten bzw. Kombinierbarkeit der Zeichen physisch, chemisch ( z.B. genetisch: Watson-Crick Basenpaarung ), räumlich, zeitlich, rhythmisch. Das heißt, die Syntax regelt die Beziehung der Zeichen zueinander. 2) Pragmatik regelt die Beziehung des Zeichen-Verwenders innerhalb eines Interaktionsgeschehens zu den Zeichen, d.h. pragmatische Regeln bestimmen das zeichenvermittelte Verhalten in realen Kontexten. 3) Die Semantik (Bedeutung ) der Zeichen hängt vom Interaktionszusammenhang ab, in den zeichenverwendende Individuen involviert sind. Das verfügbare Zeichenrepertoire ist immer begrenzt, deshalb werden die gleichen Zeichen in unterschiedlichen Situationen zur Vermittlung unterschiedlicher Inhalte, d.h. Bedeutungen, verwendet.

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - S. 43

Sprache ist flexibel. Sie ist ein fließender Strom von Interaktionen, und passt sich den Gegebenheiten derer an, die sie nutzen, um mit der Umwelt, inklusive anderer Sprachanwender, zu interagieren und, entsprechend ihrer Möglichkeiten, zu reagieren. Wäre Sprache statisch, bekäme sie im Laufe der Zeit arge Schwierigkeiten mit Veränderungen Schritt zu halten. Sprache ist ein Spiegel der Lebensbedingungen derer, die diese Sprache anwenden. Verändert sich eine Sprache, dann haben auch Veränderungen in der Umgebung der Sprache stattgefunden.
Selbst künstliche Sprachen, zu denen die Computersprachen zählen, zeigen ein gewisses Maß an Flexibilität ... in Form zunehmender Komplexität, bleibt ihre Grammatik und ihr Vokabular doch konstant bzw. klar definiert, da es sich bei ihnen um konstruierte Sprachen handelt, die ohne Vergangenheit auskommen und praktisch aus dem Nichts entstehen. Zudem dient das Programm, welches in einer Computersprache verfasst wurde, dazu, immer das gleiche Ergebnis hervorzubringen, womit es zum Werkzeug der Ordnung wird, genau wie die Zeit und deren Einteilung in Zeiteinheiten. Für die Interaktion von Lebewesen sind derartige Sprachen daher gänzlich ungeeignet, denn Lebewesen leben in einer sich wandelnden Umgebung.

Hätte jede Vokabel natürlicher Sprachen nur eine feststehende Bedeutung, einem Hinweisschild ähnlich, hätten die Sprachanwender schnell das Problem mit dieser Sprache ihre Umgebung und ihre Handlungen zu kommunizieren, schließlich ist alles im Fluss, einem Film gleich. Je mehr Veränderungen einer Umgebung, einem Lebensraum, widerfährt, desto mehr, bereits bestehende, Vokabeln werden mit anderen Inhalten gefüllt bzw. anders interpretiert. Das gilt für jede Sprache und zeigt sich, mitunter mittels dramatischer Bildfolgen, in der Realität selbst. Und doch gibt es in jeder Sprache auch sehr stabile Vokabeln, deren Inhalt konstant bleibt ... zumindest über längere Zeitspannen. Definitionen sind solche Vokabeln mit festem Inhalt und daher überwiegender Bestandteil der konstruierten Sprachen.
Stellen Sie sich eine Vokabel, egal, welcher Sprache, als einen Trinkbecher vor. Definitionen sind Becher, die in diesem Fall nur mit Milch gefüllt sind, und aus denen jeder Schluck gleich schmeckt. Immer. Unter allen Umständen. Egal, in welcher Umgebung oder Gesellschaft aus diesen Bechern getrunken wird. Das ist einer der Flüche der Wissenschaft, denn auf der einen Seite ist die Wissenschaft in der Expansion von Nöten, der Ordnung wegen, auf der anderen Seite jedoch ist die Freisetzung von reaktiver Unordnung, unter diesen Umständen stets gleicher Becherinhalte, unausweichlich ... und ebenfalls nötig. Wissenschaft kommuniziert, so gesehen, in einer Sprache zwischen Natürlichkeit und Konstruktion, zwischen Optimierung und Expansion.

All creation is reducible to about a hundred and forty elements which tell the entire complex story of God’s thinking,
 just as literature is reducible to twenty-six letters which tell the entire complex story
of all man’s thinking.
Walter Russell


Jeder wissenschaftliche Fachbereich hat seine Sprache mit festen Definitionen von Begriffen, ein Trinkgelage, bei dem nur Milch die Runde macht, und so sind in vielen forschenden Bereichen alle Becher immer mit dem selben Getränk gefüllt. Irrtümer ausgeschlossen. Der Begriff der Universität, im Gegensatz zur Diversität, mag daher in der Tat als sehr angemessen erscheinen. Kohärenz ist ein gutes Beispiel, um die unterschiedlichen Interpretationen verschiedener Fachbereiche darzulegen. Ich erwähne die Kohärenz ebenfalls mehrfach, wenn auch mit, bewusst, unwissenschaftlichem Beigeschmack. Problematisch wird es nämlich, wenn jemand aus einem anderen Fachbereich daherkommt und es wagt in einen Becher, in dem immerzu Milch war, plötzlich etwas Apfelsaft zu schütten. Unverständnis und Kontroversen sind die logische Folge. Noch problematischer wird es, wie in meinem Fall, wenn gänzlich unbedarfte Akteure es wagen Becher mit ganz neuen Inhalten, im Namen der Diversität, zu füllen.
Dabei bedarf es Probleme, jedweder Art und Ausprägung, um weitere Möglichkeiten der Ordnung zu realisieren. Je mehr Becher somit mit anderen Inhalten gefüllt werden, desto deutlicher wird die Endlichkeit des Repertoires an Vokabeln, die zum Ausdruck von Unordnung/Veränderungen zur Verfügung stehen. Gerade das Internet macht zahlreiche neue Becherinhalte möglich, ein Vorgang, der gerne mit Pseudowissenschaft oder Technobubble bezeichnet wird. Aus genau diesem Grund kann die klassische Wissenschaft, die noch gar nicht so lange besteht, die Rolle spielen, die sie seit wenigen Jahrhunderten für sich beansprucht ... sie dient der Expansion der reaktiven Unordnung, im Auftrag der Ordnung und in Erinnerung an ihre Helden, Newton vorne weg ... dabei weiß die klassische WIssenschaft ihren Verbündeten, die Massenmedien, den Mainstream, an ihrer Seite, treu ergeben. Zu dieser innigen Verbindung im weiteren Verlauf mehr.

Es braucht einzig 26 Buchstaben, wie Walter Russell es ausdrückte, um die komplette, und mitunter komplexe, Geschichte der menschlichen Gedankenwelt zu vermitteln. Über 100 Elemente der Chemie sind von Nöten, um Materie real erscheinen zu lassen. Wie viele Vokabeln der realen Bildersprache stehen dem Bewusstsein allen Lebens zur Verfügung, wenn man bedenkt, dass diese Vokabeln sowohl sämtliche Buchstaben, als auch sämtliche Elemente beinhalten, aber auch die Wahrnehmungen aller Spezies, die die Welt anders sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen als wir Menschen ... und was kann mit diesem Vokabular bewusst, wie un(ter)bewusst, realisiert werden ? Es sind schier unendliche Interpretationsmöglichkeiten, die dem Leben mittels dieses Vokabelschatzes zur Verfügung stehen.
Lassen Sie uns daher das Gefäß mit der Aufschrift Reale Bildersprache nun näher betrachtet, damit wir im weiteren Verlauf nicht aneinander vorbeireden.
Nicht, dass Sie reinen Wein, hervorgegangen aus ebenso reinem Wasser, erwarten und meine Darbietung hier als eiskalte Coca Cola verkennen, die in Wissenschaftskreisen gerne als Esoterik, oder besagter Pseudo-Wissenschaft, die Runde macht. Doch was wäre gegen Esoterik einzuwenden ? Ist sie nicht die Quantenphysik für die breite Masse ? Hochkalorische Kost in kleinen, leicht verdaulichen Häppchen, mit süßem Geschmack und berauschender Wirkung ?


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 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift