Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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Die Goldene Phi(l)harmonie


DO YOU SPEAK REALITY ?

In the beginning was the logos,
and the logos was with God,
and the logos was God.

Was ist die reale Bildersprache ? Dazu ein kleines Beispiel: Die Straße führt an Häusern vorbei. Autos fahren hin und her. Zwei kleine Sätze aus bekannten Vokabeln unter dem Einsatz der Grammatik der deutschen Sprache. Wenn Sie diese zwei Sätze ganz bewusst lesen, haben Sie sofort ein paar Bilder vor Augen. Sie sehen diese Straße, die Häuser, die Autos ... und auch weitere Einzelheiten, die nicht in den Sätzen stehen, weil ihre ganz persönliche, individuelle Interpretation einsetzt. Diese Bilder sind allesamt Unikate. Jeder Mensch, der diese beiden Sätze liest und somit die selben Informationen präsentiert bekommt, entwirft daraus ganz eigene Bilder, mit eigenen Bedeutungen. Jeder Leser wandelt die geschriebenen Worte in eine eigene Bildersprache um, die für ihn selbst verständlich und vertraut ist und auf eigenen Erfahrungen basiert.
Überträgt man dieses auf die Realität selbst, dann werden die Worte der beiden Beispielsätze zu Bildern, denn schließlich nehmen wir die Welt nicht in Worten, sondern in Bildern, und begleitenden Informationen, wahr. So wird eine Wortvokabel zu einer Bildvokabel, ein Becher beinhaltet nun nicht nur ein Wort, welches zu Bildern werden kann, sondern bereits ein reales Bild, welches verschieden interpretiert werden kann und ganz individuell wahrgenommen wird. Die Realität stellt, so gesehen, einen bildgewordenen Text dar, der einen Sinn ergibt, dahingehend, dass der Bilderfluss fortwährend ist, genau wie der Text einer Geschichte.
In der Realität wechselt kein Auto plötzlich die Farbe, oder verschwindet einfach so im Nichts, Straßen ändern nicht ihren Verlauf und die Sonne scheint nicht mal eben mitten in der Nacht. Alle Bilder bauen aufeinander auf, die Vergangenheit bildend ... nur deshalb können wir, als Lebewesen, uns in der Realität zurechtfinden. Was die Grammatik für einen Text ist, ist sie auch für den realen Bilderfluss ... eine Notwendigkeit zur Strukturierung, zur Ordnung. Und ganz egal, welche Sprache auch immer man näher betrachtet ... sie alle besitzen Struktur und damit Ordnung ... und damit auch eine Grammatik, die auf das eingangs erwähnte Trio Syntax, Semantik und Pragmatik zurückgreift. 
Jede Sprache ist für jeden verständlich und anwendbar, der sie versteht und anzuwenden vermag. Das gilt für Lebewesen, wie für Maschinen, wie zum Beispiel Computer. Lebewesen verstehen natürliche Sprachen, nur Menschen verstehen zusätzlich konstruierte Sprachen, da Menschen sie erfunden haben, während Maschinen nur konstruierte Sprachen verstehen ... oder jene, die für sie verständlich gemacht wurden, zum Beispiel mit Hilfe von Algorithmen, die nichts anderes sind als mathematische Annäherungen. Und auch in all diesen Fällen kommt man um die Grammatik nicht herum. Sprache ohne Grammatik ergibt keinen Sinn.

Warum sollte die Realität nun aber eine Sprache sein ? Kann sie nicht einfach nur sein, ohne dass etwas in sie hineininterpretiert werden muss ? Die Beantwortung dieser beiden Fragen ist das Ziel der Darlegungen der Goldenen Phi(l)harmonie. Und um zum Ziel zu gelangen, braucht es einen Anfang, daher bietet sich folgende Frage an:

Wozu braucht es eine Sprache überhaupt ?
Sie dient der Kommunikation zwischen Sprachanwendern und Sprachverstehern zum Zwecke des Informationsaustausches. Und da Informationen die Bausteine aller Antworten auf alle Fragen des aktuellen Stands des Universums sind, sind Informationen das endliche Maß aller Unordnungen, die Basis des Gesamtvokabulars, aus dem Realität werden kann. Aus diesen Überlegungen geht allerdings hervor, dass es mit der Syntax, der Semantik und Pragmatik nicht getan ist. Etwas Entscheidendes fehlt noch, sozusagen das eigentliche Fundament jeder Sprache ... und das ist die Notwendigkeit der Sprache. Alle Vokabeln samt der grammatikalischen Ordnungsmöglichkeiten kämen erst gar nicht zum Einsatz, bestünde keine Notwendigkeit der Anwendung. Besteht jedoch eine Notwendigkeit der Sprachanwendung, dann braucht es zwangsläufig auch ein Medium, dessen sich die Sprachanwender im Austausch von Vokabular und Grammatik bedienen. Notwendigkeit und Möglichkeit des Informationsaustausches sind daher das A und O der Kommunikation.

Natürliche Sprachen, egal, welcher Spezies, werden eingesetzt, um das Umfeld der Spezies zu kommunizieren, mit dem Ziel sich als Spezies darin zurechtzufinden und zu (über)leben. Überleben ist die Austestung der Ordnungsmöglichkeiten, die ein verkörpertes Bewusstsein zu realisieren vermag. Je weniger es in einem Umfeld ums Überleben geht, desto mehr dient Sprache zum Ausdruck der Möglichkeiten, die die Sprache bietet. Dabei geht es um die Entdeckung bzw. die Erforschung der Grenzen des Spielraumes, in dem sich Leben und Überleben abspielen. Dieser Erforschungsdrang trifft besonders auf uns Menschen in den Industriestaaten zu, denn nur wer sich vor äußeren Einwirkungen sicher fühlt, hat Muße Wege zu gehen, die vom Überlebensgedanken abweichen. Erst recht, wenn sich die zyklische Natur der Umgebung mehr und mehr ausblenden lässt, oder gar an menschliche Vorstellungen anpassen lässt, schließlich bedingt technologischer Fortschritt die Unabhängigkeit von natürlichen Zyklen durch das Aufzwingen künstlicher Zyklen. Aus diesem Grund können wir Menschen Wege gehen, die allen anderen Spezies verschlossen sind, wodurch wir Menschen unsere Rolle als Bösewicht unter den Lebewesen auszuspielen vermögen.
Genau dieser Fortschritt ist es auch, der einen Teil der Menschen zwangsläufig erkennen lässt, dass nicht nur tagtäglich angewandte Muttersprachen und eventuell erlernte Fremdsprachen gleiche Voraussetzungen bzw. Strukturen haben, sondern auch alle konstruierten Sprachen, mit denen wir Computersysteme füttern. Doch damit nicht genug. Computer ermöglichen den Vergleich von enormen Datenmengen ...  und schon lassen sich Sprachen finden, wo zuvor eher von Zufall die Rede war. Mit einem Mal ist von Biokommunikation die Rede. Viren, Bakterien, Zellen, Pflanzen, Korallen, Bienen ... sie alle sind der Sprache mächtig. Plötzlich sind Sprachen mit Bezug auf das Leben so allgegenwärtig wie das Wasser, ohne dass kein Leben fortbestehen kann.

Sprache ist Ordnung ... auch wenn sie in der Lage ist das Gegenteil hervorzubringen, nämlich Unordnung ... vor allem wenn der Mensch mit ins Geschehen eingreift ... und zwar umso mehr, je länger die Expansion realisiert wird, aber auch umso weniger, je weiter sich die kommende Optimierung der Wirklichkeit annähern  wird.
In der Diversität des Lebens wimmelt es von Sprachvielfalt und unzähligen Dialekten, wodurch das natürliche Gefüge selbst über lange Zeiträume aufrechterhalten werden kann. Bei uns Menschen sieht es inzwischen anders aus, versuchen wir doch immer mehr verschiedene Sprachen unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Kein Wunder, dass an Universitäten, statt über Diversitäten, vielmehr über Relativitäten gelehrt wird. Englisch ist inzwischen die Sprache der Wissenschaft ... und bunte Piktogramme auf Touchscreens weltweit der letzte Schrei des menschlichen Fortschritts.

Auf alle Fälle kann man sagen, dass die beiden großen Evolutionsprozesse der Natur:
Die Entstehung aller Formen des Lebens und die Evolution des Geistes,
die Existenz einer Sprache zur Voraussetzung hatten.

Alle Wörter der Molekülsprache sind zu einem sinnvollen Text zusammengesetzt,
der sich nach Sätzen gliedern lässt.
Manfred Eigen, 1975

Blickt man schließlich lange genug von Buchseiten auf, von Smartphones, Pads und Computerbildschirmen weg, wendet man sich ab vom Mikroskop, vom Teleskop, unterbricht man den Smalltalk oder schaltet den Fernseher aus, biegt man in eine Nebenstraße ab und verweilt am Straßenrand, blickt man nicht auf die täglichen Schlagzeilen oder auf die Zeilen, die man gerade geschrieben hat, betrachtet man stattdessen ganz bewusst die Welt, die einen täglich umfließt, dann könnte man durchaus zu der Erkenntnis kommen, dass jede Form von Sprache sich in dem wiederfindet, was wir Menschen im Allgemeinen als Realität bezeichnen ... immerhin sind die Gemeinsamkeiten offensichtlich, wenn man sich denn bemüht sie wahrzunehmen. Dazu bedarf es jedoch der bereits erwähnten Notwendigkeit und der Möglichkeit. Genau diese beiden wesentlichen Voraussetzungen kommen aber immer mehr Menschen bewusst abhanden, ganz im Gegensatz zur Natur. Wir verirren uns mehr und mehr in der Kurzsichtigkeit der Realität und verlieren die Weitsicht aus den Augen, entstammen die Horizonte unserer Weltbilder doch vermehrt der liebgewonnenen Nähe eines Bildschirms bzw. eines Displays.

Streiche ein Wort aus einem Satz oder ersetze es durch ein neues, dann geschieht das selbe, was passieren würde, wenn man ein Bild aus der Realität entfernt oder ersetzt. Je mehr Wörter, oder gar Sätze, gestrichen werden, desto mehr Auswirkungen hat es für den Text als Ganzes. Gleiches gilt für die Realität, man denke dabei nur an plötzliche Todesfälle.
Lässt man einen vertrauten Text komplett in eine andere Sprache übersetzen, die man selbst nicht versteht, kann man eventuell erahnen, wo was im Text steht. Färbt man reale Bilder komplett in andere Farben ein und ändert sämtliche Proportionen und die mit den Einzelbildern einhergehenden Geräusche, erzielt man annähernd den gleichen Effekt.
Reißt man ein paar Seiten aus einem Roman heraus und liest ihn dann, beginnt der selbe Prozess, als verlöre man im Laufe eines Monats ein paar Tage aus seinem Gedächtnis.
Und, und, und ... vergleichende Beispiele, die nahelegen, dass die Realität als Ganzes in der Tat einer Sprache entspricht, ließen sich zahlreich fortführen ... mit einem entscheidenden Unterschied zwischen beiden. Die Realität steht für sich, während alle Sprachen, die in der Realität vorkommen, durch andere Sprachen erweitert, unterstützt, ersetzt oder gänzlich neu gebildet werden können. Dabei ist die Realität, zu jeder Zeit, der kommunikative Ausdruck aller, jeweils zum aktuellen Zeitpunkt, bestehenden Sprachen ... und Konsens dort zu finden, wo langlebige Bilder zugegen sind.

Die reale Bildersprache umfasst alle Spielarten von realen Sprachen, aus allen Bereichen des Lebens, aus allen Bereichen der Realität, und somit aus dem Universum als Ganzes. Dazu zählen auch, wie erwähnt, sämtliche konstruierten Sprachen, geschaffen von uns Menschen, aber auch alle Sprachen, die wir Menschen nicht unmittelbar mit unseren Sinnen wahrnehmen können.
Alles, was wahrgenommen werden kann, bewusst, wie unbewusst, mit welchem Sinn auch immer, von welcher Lebensform auch immer, ist eine Vokabel der realen Bildersprache, ein Becher, den es zu füllen gilt.

Sprache braucht demnach nicht nur Bedeutungsträger, sondern in erster Linie Sprachverwender in sozialen Kontexten einer realen, geschichtlich gewachsenen Lebenswelt ( Austin 1972, Apel 1976, Searle 1977 ). Es kann keine exakte Wissenschaftssprache geben, weil sich auch Wissenschaftssprachen letztlich auf diese reale Lebenswelt beziehen müssen, um gerechtfertigt werden zu können. Wissenschaftssprache ist deshalb immer nur vorläufig, weil sie keine 1:1 - Abbildung der realen Wirklichkeit leisten kann, sondern sich (,,in the long run'') im Diskurs der Wissenschaftsgemeinschaft immer neu bewähren (begründen und rechtfertigen) muss (Apel 1975), Bedeutungen von Ausdrücken ergeben sich nicht aus der syntaktischen Struktur, sondern je nach Verwendungszusammenhang, in dem Zeichenverwender Ausdrücke gebrauchen.

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - S. 33

Wahrnehmung setzt Bewusstsein voraus und schon sind wir mittendrin im Paradigmenwechsel des 21. Jahrhunderts, oftmals auch als Bewusstseinssprung tituliert, daran deutlich zu erkennen, dass zahlreiche Becher mit neuen Inhalten gefüllt, bzw. bestehende Inhalte mit anderen gemischt werden. Es besteht aktuell zunehmend das Verlangen nach innovativen, kreativen Geschmacksrichtungen, ein Verlangen, dass sich in immer mehr individuellen Weltbildern zeigt und sich durch die Möglichkeiten des Internets rasch verstärkt.
Nur Milch ist offensichtlich out.

Alles bewusst Wahrgenommene kann die Becher, die Vokabeln, mit Inhalt füllen und so ein Bild des realen Gesamtbildes, des Universums selbst, werden. Dass diese Bilder von verschiedenen Bewusstseinen unterschiedlich wahrgenommen werden können ist nachvollziehbar und sinnvoll, lebt die Expansion doch vom Motto Entdecke und nutze die Möglichkeiten.
Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die das Unterbewusstsein zur Verfügung stellt ... und so komme ich zum zweiten Buch, welches GOLD-DNA und die GOLDENE PHI(L)HARMONIE miteinander verbindet. Der Titel lautet QUANTENPHILOSOPHIE UND SPIRITUALITÄT, geschrieben von Ulrich Warnke.
Dieses Buch beschreibt sehr anschaulich, wie aus der Wirklichkeit die Realität mittels Bewusstsein und Unterbewusstsein wird. Allerdings fehlt den Ausführungen der Bezug zur bisherigen Entwicklung der Realität und die wirkliche Konsequenz für die Zukunft. Daher stellt GOLD-DNA zur Verfügung, was Warnkes Buch nicht zur Sprache bringt ...und umgekehrt ... während Witzanys Buch über die Biokommunikation sowohl GOLD-DNA, als auch die Quantenphilosophie, mit der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE verbindet. Aus diesem Grund sind beide hervorragenden Bücher meine persönlichen Kandidaten für den Paradigmenwechsel von der Expansion hin zur Optimierung. Und da aller guten Dinge immer mal wieder 3 sind, passt es auch in diesem Fall ... in Form eines weiteren Buches, welches das Gesamtbild abzurunden vermag. Die Rede ist von THE FALL von Steve Taylor. Dazu später mehr ... und zu weiteren lesenswerten Büchern ...

Gerade in letzter Zeit hört und liest man im Zusammenhang mit Paradigmenwechsel immer wieder den Begriff Bewusstseinssprung. Bewusstseinssprung, genau wie Bewusstseinswandel, sind allerdings irreführende Ausdrücke, denn im Verlauf des realen Universums durchlebt einzig die, jedem verkörperten Bewusstsein zugehörige, Wahrnehmung einen Wandel, der sich durch die Zunahme der Unordnung zwangsläufig ausbildet. Diese Wahrnehmung weist von Lebensform zu Lebensform, selbst gleicher Spezies, ganz individuelle Eigenschaften und Möglichkeiten auf, nehmen Pflanzen die Umwelt doch anders wahr als Stubenfliegen oder Fledermäuse, ganz zu schweigen von uns Menschen. Ganz zu schweigen von Mann und Frau. 

Somit gleichen Lebewesen, egal, welcher Spezies sie auch angehören, einem Prisma, welches Aktionen aufnimmt und Reaktionen abstrahlt ... und so ein Resonanzmuster hervorbringt, das umso einzigartiger ist, je mehr Unordnung das jeweilige Prisma bereits in sich trägt, vergleichbar mit Macken und Rissen im und auf dem Glas des Prismas, welche sich mit der Zeit angesammelt haben.

'' Bewusstsein ist ein Modus, der das Erkennen und Verarbeiten der Information eröffnet, die der Vernunft zufließt.
Unterbewusstsein ist derselbe Modus, der das Erkennen und Verarbeiten der Information eröffnet, die der Emotion zufließt.''

Diese Definition soll deutlich machen, dass es nur
einen Modus Bewusstsein gibt, der je nach Gehirnaktivität auf unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten und Wahrnehmungsfenster zurückgreift und so den Anschein erweckt, als gäbe es verschiedene Bewusstseinszustände.

Ulrich Warnke - Quantenphilosophie und Spiritualität - S. 84

Was sich bezüglich des Gesamtbewusstseins allen Lebens selbst ändert, im Laufe der zeitlichen Unterteilung des realen Bilderflusses, ist einzig die Verkörperung, die Verpackung, in immer mehr Einzelverpackungen, hat doch jede Epoche ihre eigenen Lebensformen, und daher ihren eigenen Entwicklungsstand des Vokabulars der Realität, einhergehend mit immer mehr menschlichen Solisten im energetischen Orchester, die, jeder für sich, mehr und mehr in den Vordergrund drängen.
Allerdings hinterlässt jede Wahrnehmungsform, und damit auch jede Lebensform, ihre Spuren im Gesamtbild der Realität, und sei es nur als Reaktion auf Umgebungsreize, die auch von anderen Lebensformen erkannt werden ... jedoch ganz anders interpretiert werden können. Denken Sie diesbezüglich nur an Tiere, die lange vor einem Erdbeben Reißaus nehmen, lange bevor wir Menschen das Beben wahrnehmen können. Einzig die Wahrnehmung der Reaktion der Tiere ist für uns im Vorfeld des Bebens möglich ... und ausreichend, um vom drohenden Beben zu erfahren, jedoch nur, wenn wir die Reaktionen entsprechend interpretieren (können). Auch hier kommen die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der Kommunikation erneut ins Spiel.
Die Realität ist einzig bewusste Interaktion mit un(ter)bewussten Korrekturen ... und damit wahrnehmbare Begegnung mit einem Feedback, welches sich als anpassender bildgewordener Wortschatz zeigt. Das zeichnet natürliche Sprachen aus und bedarf selbiger.

Kausalität kann als eine Art der Wahrnehmung angesehen werden, durch die wir
unsere Sinneseindrücke auf eine Ordnung reduzieren.
Niels Bohr

Ein Bewusstsein, zum aktuellen Stand der energetischen Gegebenheiten von Unordnung und Ordnung, kann durch jedes Lebewesen verkörpert werden, sofern es denn umhüllt ist, sprich, eine bildhafte Abgrenzung zur Umgebung hat, so wie sich ein Wort aus Buchstaben durch zwei Leerräume oder zwei Sprechpausen abgrenzt. Daraus wird ersichtlich, wie zuvor angedeutet, dass auch jedes Lebewesen selbst eine Vokabel der realen Bildersprache ist.
Erzählt wird das fortwährend fließende Geschehen einer Geschichte, in deren Verlauf sich Akteure einander bewusst sind, und die zudem einem gemeinsamen Plot folgen, in den jeder Akteur jederzeit einzugreifen vermag ... jedoch unter Vorgaben eines energetischen Drehbuchs, welches nicht mit klassischen Regieanweisungen zu verwechseln ist. Diese Geschichte erzählt, reichlich bebildert, den Werdegang des Universums, als gemeinsamer wahrnehmbarer Konsens von verkörperten Bewusstseinen ... es geschieht mit Hilfe der realen Bildersprache, der Logos, und der zugrunde liegenden Grammatik einer sich immerzu wandelnden Sprache.

Vor der Verkörperung von menschlichem Bewusstsein sah die realisierte Welt aber ganz anders aus, als jene, die wir Menschen in der Gegenwart, mit forschen(den) Blicken zurück in die Vergangenheit, konstruieren, nicht rekonstruieren ... und diese Erkenntnis muss uns Menschen schließlich ereilen, führt sie doch dazu endlich mit der Vergangenheit energetischen Frieden schließen zu können, um weitere Unordnung aus der Realität zu entfernen. Der Weg dorthin wird über eine weitere Erkenntnis führen, nämlich jene, welche die beiden Fragen beantwortet, die ich zu Beginn des Kapitels gestellt hatte: Warum sollte die Realität nun aber eine Sprache sein ? Kann sie nicht einfach nur sein, ohne dass etwas in sie hineininterpretiert werden muss ?

So, wie es die Biokommunikation, bezüglich des Zusammenhanges von Viren und der Genombearbeitung, deutlich macht und derart aufzeigt, dass das Leben ein interaktives Miteinander ist, welches alle Lebensformen miteinbezieht, so wird auch die reale Bildersprache Interpretationsmöglichkeiten nutzbar machen, die den Werdegang der kommenden Optimierung  realisierbar werden lassen. Sind sich Sprachanwender der Möglichkeiten der Sprache bewusst, werden sie genutzt. Werden wir Menschen uns bewusst, was der Realität zugrunde liegt, und stellen sich mehr und mehr Antworten ein, die endgültig sind, dann erst wird immer deutlicher werden, welche Geschichte die reale Bildersprache erzählt, wer sie erzählt, wo sie ihren Ursprung hat ... und wie sie ausgehen wird. Vor allem aber das Wofür wird endgültig beantwortet werden. Andernfalls ergäbe die Vokabel Mensch auf der Bühne des Lebens keinen Sinn ... was wiederum der Realität widersprechen würde, denn in der Realität hat alles mindestens einen Sinn.

Ließe sich belebte Natur als globale Kommunikationsgemeinschaft begreifen, müsste ein Verstehen der Natur (dem eine Analyse der Sprachspiele der Natur vorausgehen muss) auf die pragmatische Ebene zumindest der selbst-bewusstseinsfähigen, menschlichen Natur durchgreifen. Gerade am Verhalten der selbstbewussten Natur von uns Menschen müsste dann - in the long run - erkennbar sein, dass sie die Regeln einer kommunikativ strukturierten Welt verstanden hat, und, sofern sie den Geltungsanspruch vernünftigen Handelns aufstellt, auch befolgt, d. h. normenkonform und wenn nötig, normenkonstitutiv handelt.
Selbstbewusstwerdende Natur ist deshalb als Prozess der geschichtlichen Selbstaufklärung niemals als abgeschlossen zu begreifen, sondern als ständiger Prozess kommunikativen Handelns des Menschen mit der inneren und der ihm außen umgebenden, nicht-menschlichen belebten Natur. Der Begriff ,,Kommunikationsgemeinschaft'' kann dann erweitert werden, indem man die belebte Natur als eine globale Kommunikationsgemeinschaft versteht. Das könnte zugleich das Ende des Anthropozentrismus bedeuten.

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - S. 34

Die Erkenntnisse der Biokommunikation und der Quantentheorie ebnen unaufhaltsam das Verständnis des energetischen Esperantos ... der Bildersprache der Realität, der einzigen gemeinsamen Sprache aller Lebensformen. Erst recht, wenn die Becher menschlicher Bewusstseine mit anderen Inhalten gefüllt werden, und von denen probiert werden, deren Wahrnehmung in der Lage ist, den neuen Geschmack angemessen zu kommunizieren ... unter Umgehung reaktiver Unordnung.

Einzelne Vokabeln, aber auch ganze Sprachen innerhalb der realen Bildersprache, können komplett in Vergessenheit geraten, oder auch komplett verrohen, oder sich derart verändern, dass sie kaum noch Gemeinsamkeiten mit ihrem Ursprung haben, weil sie in ein fließendes Gefüge der Anpassung und Wechselwirkung eingebunden sind.
Dieses zeigt sich nicht nur in Einzelsprachen und der realen Bildersprache selbst, auch in der DNA aller Lebensformen vollzieht sich diese fließende Eigenschaft, schließlich stellt auch die DNA eine Sprache dar, in welcher sich Notwendigkeiten und Möglichkeiten von Informationsaustausch widerspiegeln, unter der Obhut der Grammatik, die, wie ich noch ausführlicher aufzeigen werde, in der Realität in allen Maßstäben allgegenwärtig ist.
Somit mag die Annahme, dass die DNA aller heute lebenden Menschen aus einer Ursprungs-DNA hervorgegangen ist, als logisch erscheinen, einer Sprache ähnlich, die sich im Laufe von Jahrtausenden verändert hat, was sich andererseits mit den Einträgen auf WIKIPEDIA vergleichen lässt, wie ich es im  GARTEN  von GOLD-DNA beschrieben habe.

Mittlerweile werden große Anstrengungen unternommen, um vom Aussterben bedrohte Sprachen am Leben zu halten, wenn auch nur künstlich, da der Bedarf ihrer Anwendung, aus Gründen, die wir noch kennenlernen werden, mehr und mehr schwindet oder inzwischen gänzlich verloren gegangen ist.
Andere Sprachen, in welcher Form auch immer, können den Informationsverlust, der mit der Entartung der Sprachen vom Ursprung bzw. mit ihrem kompletten Verschwinden einhergeht, abmildern, jedoch nie gänzlich ersetzen. Da Information Energie ist und, so betrachtet, als offene Frage angesehen werden kann, die noch ohne endgültige Antwort verbleibt, kommt es im Laufe der Expansion zunehmend zu zyklischen Ereignissen, welche durch Unordnung genährt werden ... umso erstaunlicher ist, dass, trotz alledem, oder gerade deswegen, der Filmfluss der Realität, die zugrunde liegende energetische Logik, erhalten bleibt.
Der realen Bildersprache, die das Universum als Gesamtbild hervorbringt, und der alle anderen Sprachen innewohnen, steht diese Option der Ersetzbarkeit, mitsamt des einhergehenden Informationsverlustes, der sich als reaktive Unordnung äußert, nicht zur Verfügung. Wozu auch, sind es doch all die anderen Sprachen, die Teil der realen Bildersprache sind und deren jeweiliger Grad der Kohärenz der Grammatik die Gesamtheit des kosmischen Bildes erst ermöglicht, schließlich reicht es nicht aus einzig die Einzelsprachen und deren interpretierten Einzelbilder zusammenzusetzen, um das Ganze zu erhalten. Das Universum, die Realität, ist weit mehr als die Einzelteile. Erst die energetische Logik der Zusammenfügung, nämlich, dass auf jede Aktion eine notwendige und mögliche Reaktion, und damit Interaktion, folgt, vervollständigt das gemeinsame Gesamtwerk aller Bewusstseine. Dabei geht diese Logik aus der Anwendbarkeit der Grammatik hervor und bedingt so die Realisierung der unterschiedlichsten Lebensformen in der gesamten Bandbreite ihrer Diversität.

Natürlich gehen in der Realität keinerlei Informationen verloren, da Energie nicht verschwinden kann, genauso wie Energie auch nicht verschwendet werden kann. Was diesbezüglich verloren geht ist die Zielstrebigkeit einer Sprache, ein weiterer Punkt, in dem sich die reale Bildersprache von allen anderen Sprachen unterscheidet. Stellt sich der Verlust als reaktive Unordnung dar, so ist es diese Unordnung, welche jeder Sprache letztendlich zum Verhängnis werden kann ... außer der realen Bildersprache selbst, und damit dem Abbild des Universums als Ganzes, denn die reale Bildersprache braucht die reaktive Unordnung zwecks Entfaltung, zwecks Expansion, so wie jede Lebensform Wasser zum Fortbestehen des eigenen Lebens benötigt.
Während Wärme als Verlustenergie eines Motors angesehen wird, ist die reaktive Unordnung die Reibungsenergie, die in der Anwendung von Sprachen entsteht und so weitere Notwendigkeiten und Möglichkeiten von Becherinhalten des Vokabulars hervorbringt. Der vermeintliche Informationsverlust ist daher eher der Katalysator einer Reaktion und die Bildwerdung von Aufmerksamkeit, welche eine Optimierung im Laufe der Zeit in Aussicht stellt ... woraus offensichtlich wird, was es mit dem Katalysator auf sich hat, der im  ersten UPDATE  von GOLD-DNA zur Sprache kam.

Dass im Laufe der Expansion mehr und mehr der natürlichen, der nativen, Sprachen verloren gehen, während im Gegenzug künstliche Sprachen ersonnen werden, seien es Computersprachen, Symbolsprachen oder abstrakte Sprachen, ermöglicht einen Prozess, den Ken Wilber als Atman-Project bezeichnet. Es findet sich hier der selbe Prozess, der sich in der gerade erwähnten Zyklik des Vokabulars der realen Bildersprache wiederfindet, nämlich die ausgeprägte Tendenz zur Künstlichkeit, zur Begradigung von Strömungen innerhalb des energetischen (Film-)Flusses, die, scheinbar paradoxerweise, mit dem technischen Fortschritt der Menschheit einhergeht. Somit kann Fortschritt auch als Maß für den vermeintlichen Informationsverlust angesehen werden. Vermeintlich deshalb, weil, wie angemerkt, Information Energie ist und diese nicht verloren geht, sondern nur anders interpretiert werden kann. Dabei ist Fortschritt, als Ausdruck von Innovationen, in einem Umfeld zunehmender Unordnung, unumgänglich, ist er doch die Reaktion der Ordnung auf die Unordnung, und damit eine Reaktion des Lebens.
Auf die reale Bildersprache übertragen ist Fortschritt die Notwendigkeit der Palette an Möglichkeiten, um das jeweils aktuelle Maß an Unordnung bildhaft ausdrücken zu können und damit wahrnehmbar zu machen.
Fortschritt dient der Unabhängigkeit von natürlichen Zyklen, Geradlinigkeit ist gefragt, ohne Umwege direkt zum Ziel, genauso wie künstliche Sprachen den natürlichen Einfluss von Unordnung umgehen sollen. Aus diesem Grund wimmelt es nicht nur in Computersprachen von Definitionen, Deklarationen, Konstanten, Parametern und Gesetzen.
Diese Künstlichkeit, die zunehmend von der Realität Besitz ergreift, ist das Maß der Expansion, und damit der Nähe zum Zenit der Unordnung, die sich auch in der bildgewordenen Zunahme der künstlichen Getränke zeigt, die scheinbar unaufhaltsam unsere realen Trinkgefäße füllen, als Synonym für das Verlangen nach neuen Inhalten in den Bechern der realen Bildersprache. Zur Verdeutlichung mag das folgende Wortspiel dienen ...

Turning water into wine

Homogenisierte Milch ist das Getränk der Wahl der etablierten Wissenschaft. Milch ist gesund und wichtig für das Wachstum des Knochengerüstes ... und sie macht müde Männer munter ... so zumindest lautet der Konsens ... und die Werbung.
Homogenisieren
bedeutet gleichmäßig vermischen und was für Wasser und Fett im Fall der Milch gilt, gilt auch für den Konsens des realen Weltbildes. Nur keine Fettklumpen. Gleiche Sichtweisen für Alle. Dabei ist die Milch der Wissenschaft nur so verbreitet und allgegenwärtig, weil sie entsprechend behandelt und damit akzeptiert wurde. Die zunehmende Zahl derer, die sie, aufgrund von Laktoseintoleranz, nicht vertragen, mag mit Hinblick auf die Aussagen der Wissenschaften auf Etwas hinweisen, was den Konsens gefährdet, denn es gilt auch für nicht homogenisierte Milch.
Immerhin bleibt die Milch, egal, in welcher Form der Ver- und Bearbeitung, der endgültigen Beantwortung der Frage nach ihrem Gesundheitspotenzial für uns Menschen schuldig.
Dabei ist das einzig wahre Getränk klares, reines Wasser, frei von jeglichen künstlichen Manipulationen und Beimischungen. Natur pur. Kristallklar. Quellfrisch. Nur ist dieses Wasser, genau wie reine, ursprüngliche Sprachen, immer schwieriger zu finden.
Die explosionsartige Verbreitung künstlicher Getränke mag verdeutlichen, wie weit wir in der Expansion inzwischen bezüglich des Vokabulars vorangeschritten sind, gibt es doch einzig in drei Ländern auf der Erde keine Coca Cola zu kaufen, ein Umstand, der verdeutlicht, wie begehrt neue Ausdrucksmöglichkeiten sind, erst recht, wenn man bedenkt, in wie vielen Mixgetränken, Cocktails und anderen Becherinhalten Cola heutzutage vorhanden ist. So gesehen könnten Sie nun zu dem Schluss kommen, dass es mit dem reinen Wein, den ich kurz zuvor in Aussicht stellte, wohl nichts werden wird, in Anbetracht der beworbenen Milchmengen und allgegenwärtigen flüssigen Künstlichkeiten, die mehr und mehr Menschen für die wirklichen Köstlichkeiten halten.
Wasser ... Milch ... Cola ... der unausweichliche Lauf der Expansion.
Den reinen Wein gibt es im Laufe der Optimierung ... sozusagen als Weiterentwicklung reinen Wassers, schließlich bedarf es für einen wirklich guten Tropfen reichlicher Erfahrung und Hingabe ... und eines entsprechenden natürlichen Umfeldes mit ausreichend Sonne.

Bevor jedoch die wirkliche Natur des Universums im Zenit der Unordnung unwiederbringlich aus dem Bewusstsein des Lebens, allen voran des Menschen, zu verschwinden droht, kommen nun vermehrt die Interpretationsmöglichkeiten der Quantentheorie und der Biokommunikation ins Spiel. Beide stellen Inhalte zur Verfügung, die bisher in kaum einem wissenschaftlichen Becher zu finden sind, offensichtlich aufgrund ihrer mangelnden Fettlöslichkeit, obwohl die Begriffe selbst nicht neu sind. Diese Begriffe, in neuen Kombinationen mit bereits Bekanntem, verhindern, dass aus der Zerreißprobe zwischen Realwerdung und Wirklichkeitsfindung, zwischen Expansion und Optimierung, eine nicht mehr rückgängig zu machende Gewissheit wird.
Plötzlich füllt sich der eine oder andere wissenschaftliche Becher mit Begriffen wie Geist, Harmonie, Liebe, Bewusstsein, oder mit Ausdrücken wie sprachkompetente Viren und Bakterien, wo zuvor nur Definitionen, streng nach wissenschaftlichem Protokoll, anzutreffen waren. Menschen, wie Hans-Peter Dürr, Bruce Lipton, Günther Witzany, Rupert Shaldrake oder Ulrich Warnke, deren Wahrnehmungsfenster weit geöffnet sind, im Vergleich zu vielen ihrer Kollegen, welche die geschlossenen Räumlichkeiten ihrer künstlich beleuchteten Labore und Forschungsstätten bevorzugen, gehören zur wachsenden Gruppe derer, die längst genug von saurer Milch in abgegriffenen Bechern haben und neue Becher mit längst bekannten und vertrauten Inhalten füllen, zum Beispiel mit klarem Wasser, damit zusammenfinden kann, was zuvor unvereinbar schien. Sie begeben sich mit auf die erfüllende Reise zum Goldenen Gefäß ( zurück ), dem Heiligen Gral der Realwerdung ... und damit komme ich meinerseits (zurück) zu GOLD-DNA, denn um der Sprache in den folgenden Grafiken zu folgen, bedarf es einer kleinen Wiederholung jenes Projekts, welches die Grammatik, nebst anderen Sprachbestandteilen der Realität, für mich erst hat sichtbar werden lassen ... und in dessen Darlegungen sich Kohärenz und Dekohärenz genauso passend mit Bewusstsein und Unterbewusstsein verbinden lassen, wie Viren mit Kommunikation und Evolution. Genauso, wie es mittels der Quantentheorie und der Biokommunikation in der realen Bildersprache geschieht.


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 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift