Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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   Die Goldene Phi(l)harmonie


KOSKONS UND DAS PARADOXON DER SPRACHEN

Inzwischen könnte man meinen ich hätte ihn verloren, den roten Faden, der bei der Grammatik und dem Wesen von Sprachen begann, bevor es vielleicht zu abstrakt wurde und, aus Sicht des aktuellen Konsens, der Anschein erweckt wurde, ich hätte mich in irgendwelchen Sphären verirrt, oder in Spiralen verwickelt ... auf der Suche nach besagtem Faden im wirren Gewusel vermeintlich loser Strippen. Ich mag hier Unmengen nicht zusammenhängender Geschichten, nein, vielmehr Fabeln, erzählen und Bilder deuten, wie es mir in den Kram passt und ignorieren, was nicht passt und auch nicht passend gemacht werden kann ... eines weiß ich jedoch mit Sicherheit, nämlich, dass es Irgendetwas gibt, dass verschiedenste Puzzlestücke nicht nach ihrem aufgedruckten Bildausschnitt, sondern ihrer Passform nach, zusammenfügt, mit einer Geduld, die ihresgleichen sucht. Seit ich vor über drei Jahren mit dem Verfassen der Projekte GOLD-DNA und GOLDENE PHI(L)HARMONIE begann, erlebe ich dieses Irgendetwas mehr und mehr bewusst und zwar in der Form, wie mich Konturen von Puzzlestücken finden, sei es als Buch, als Momente einer Unterhaltung, als Webseiteninhalt, als Erlebnis ... und, allen voran, als Gefühl. Es ist das Gefühl eines GANZEN, welches mit einem zarten Klick andeutet, dass wieder etwas zusammengefunden hat, was zusammengehört. Es ist das Gefühl, welches mir bei der Betrachtung eines entfernt scheinenden Sternes am Nachthimmel vermittelt, dass mir dieses funkelnde Licht etwas mitzuteilen hat, das mit Worten allein nicht in den Kontext des GANZEN eingefügt werden kann. Es ist das Gefühl der Kohärenz ... ein Begriff, der im alltäglichen, aktuellen Konsens der realen Bildersprache nicht gerade allgegenwärtig ist, und zudem von verschiedensten Fachrichtungen der Wissenschaffenden unterschiedlich interpretiert wird. Kein Wunder, schließlich erlebt das Leben, und insbesondere mal wieder der Mensch, aktuell die unmittelbare Nähe des Höhepunkts der Dekohärenz des Gesamtbewusstseins. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass es diesen Begriff überhaupt gibt, aber immer mehr (er)kennen die Bilder, die diese Dekohärenz in uns, und damit auch um uns herum, hervorzubringen vermag. Es sind unzählige Bilder der Trennung und der Angst ... und des Strebens nach Sicherheit und Kontrolle. Die Vermessung der Welt. Es lebe die Zahl ... hat sogar die Angst, in Form des Bösen, eine eigene Zahl ...

ALLES begann mit der Trennung schlechthin. Hätte es schon die Massenmedien gegeben, die Schlagzeilen wären riesig und allgegenwärtig gewesen. Was genau war denn nun geschehen ... damals im Einklang des Seins ?
Das EINE hatte sich vom GANZEN getrennt, und das EINE trennte sich weiter auf in ganze Kerle und in die Frauen. So wurde aus dem GANZEN, ohne das EINE, aus Sicht dieses EINEN, das ANDERE. Das ANDERE jedoch sah sich weiterhin als GANZES, das Weibliche und das Männliche gemeinsam, Hand in Hand, während das EINE mehr und mehr zu Einigen und einigen Anderen wurde. Das Männliche, wie beschrieben, spiegelte das Weibliche, die 9, und seitdem schwingt das Herz der Natürlichkeit. Doch die Trennung, und ihre ungeahnten Möglichkeiten, bewirkte bei den EINEN, dass die Welt auf den Kopf gestellt wurde. Heraus kam die 6 ... und mit ihr die Künstlichkeit
Der Teufelshalbkreis der Expansion schritt so, langsamen Schrittes erst, voran, von Zeit zu Zeit jedoch recht sprunghaft, sich fallen lassend und seiner Sache ganz sicher, um anschließend zügiger und zügiger weiter fortzuschreiten.

Nun ist das ANDERE, welches sich nach der Trennung des EINEN, weiterhin als GANZES sah, bei dieser Ansicht bis zum heutigen Tage geblieben ... und auch bei Nacht ..., ganz im Gegensatz zu denen, die einst wenigstens noch das EINE waren, aber mittlerweile, nahe des Zenits dieses teuflischen Dilemmas, selbst nicht mehr erkennen können, wer nun was ist ... entweder das Eine oder das Andere, und, vor allem, was alle, wie sie nun sind, hier eigentlich machen, sich dabei auch noch unentwegt bedroht fühlend vom ganzen ANDEREN, mit dem sie einst vereint waren ... sich vor allem aber bedroht fühlend von all den Anderen, die zudem noch immer mehr zu werden scheinen. Kein Wunder, dass sich im Verlauf dieses Geschehens Einer immer einsamer fühlen muss, auf der Suche nach etwas anderem, dass aber immer weniger dem nahe kommt, was das ANDERE nach wie vor ist. Es ist die energetische  Dreiecksbeziehung , die in der Expansion immer komplizierter zu werden scheint, weshalb die EINEN immer komplexere Ausreden finden müssen, um sich einzureden, dass ALLES weiterhin in Ordnung ist.

Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.
Sully Prudhomme

Dieses ANDERE ist natürlich die Natur, die Einen und die Anderen dagegen die Menschheit. Sicher gibt es unter diesen Unsrigen solche, die dem ANDEREN sehr nahe stehen, doch aus Sicht des Konsens des Einen und des Anderen, der interessanterweise das GANZE widerspiegelt, nur künstlich auf den Kopf gestellt, erscheinen diese, um die Sache noch zu verkomplizieren, als primitiv, verrückt, oder als weibisch ... und des aufgeklärten, wissenschaffenden Konsens somit nicht ebenbürtig. Das ist der Dualismus, eine vermeintlich runde Sache, die, seit Anbeginn der Trennung vom kohärenten Sein, die Stufen der Devolutionspyramide hinabpoltert ... und dabei immer mehr Macken bekommt. Die Angst vor dem Zusammenbruch dieses Rades des expansiven Lebens wächst mit der Zunahme der Macken, die es mehr und mehr verun-Gestalten, in Form von personifizierten Verunsicherungen, Verunreinigungen, Verunglimpfungen, Verunglückten, Verunstaltungen, Veruntreuungen, und sonstigen dunklen Gestalten.
Vielleicht aber ist es auch das Welten-Ei, welches die steinigen Stufen der Realität hinuntereiert, immer mehr Risse aufweisend, der Schlange, dem Ouroboros endlich entkommen, Yang ansammelnd, das Yin heraufbeschwörend.

Entsprechend ist die gegenwärtig extreme Seperation, zu der unsere Gesellschaft ''aufgestiegen'' ist, ein Yin-Yang-Ungleichgewicht, das sich in patriarchaler Religion und Gesellschaftsordnung äußert. Nach Auffassung der alten Chinesen ist das Extrem von Yang auch die Geburt des Yin. Nur im Zusammenlaufen der Krisen, welche die Trennung uns gebracht hat, kann das Zeitalter der Wiedervereinigung beginnen. Eine weniger optimistische Auslegung wäre, dass es in der chinesischen Medizin auch einen Zustand namens ''Zusammenbruch des Yang'' gibt. Es tritt dann ein, wenn die Aufrechterhaltung eines andauernden Ungleichgewichts die körperlichen Kräfte derart erschöpft, dass nichts mehr bleibt, um den Prozess der Wiederherstellung zu unterstützen. Dann ist alle Behandlung zwecklos. Es ist zu spät, und der Patient stirbt.

Charles Eisenstein - Renaissance der Menschheit  -  S. 320

Diesen Anschein mag die aktuelle Realität zunehmend erwecken, doch noch scheint der Konsens der Menschheit, zumindest jener, die auf der Sonnenseite der sogenannten zivilisierten Welt im Wohlstand leben, der Meinung zu sein, dass gerade in der Trennung von der Natur das Heil für die Menschen liegt. ALLES, was es dazu, ihrer fortgeschrittenen Meinung nach, bedarf, ist die von uns Menschen ersonnene Technologie. Ist doch sonnenklar. Oder ist da jemand etwa ganz anderer Meinung ?
Doch dem Konsens dürfte auf absehbare Zeit, um nicht zu sagen in Kürze, einiger Gegenwind bzw. reichlich Gegenströmung entgegenwirken, denn die Trennung vom GANZEN kann nur solange getrennt voneinander aufrechterhalten werden, wie das ANDERE gewillt ist uns Anderen gewähren zu lassen, um die Harmonie des GANZEN länger aufrechtzuerhalten, als es der Dualität jemals möglich wäre.
Warum dieses in Kürze der Fall sein dürfte und wie es tatsächlich mittlerweile um den menschlichen Fortschritt vom GANZEN gestellt ist, ohne diesem wirklich entkommen zu können, davon weiß Charles Eisenstein in seinem 2007 erschienenen Buch Renaissance der Menschheit eindrucksvoll und sehr anschaulich zu berichten, direkt aus der alltäglichen Realität heraus. Zudem ist dieses Buch, zumindest in meinen Augen, der deutlichste Hinweis dafür, dass es das morphogenetische Feld in der Tat gibt ... aber das ist vorerst eine andere Geschichte ...

Der zunehmende Verlust des Göttlichen und der Goldenen Komponenten der realen Bildersprache, das Ingangsetzen des Rades und das Anstupsen des Welten-Eis, beschreibt Eisenstein als Trennung des Menschen vom GANZEN, allen voran die fortschreitende Entfremdung vom Natürlichen und der mehr und mehr um sich greifende Austausch durch Künstliches bzw. Zählbares.
Sie können Eisensteins Buch  kostenlos  im Netz lesen ... und natürlich auch kaufen, sogar als echtes Buch, sogar in Deutsch. Sie können dabei gewiss sein, dass Sie die Aussagen von GOLD-DNA, der PHI(L)HARMONIE und den UPDATES an etlichen Stellen wiedererkennen werden ... und Sie werden feststellen, dass irgendwo in Ihnen drin sich etwas regt, ein zartes Klick vielleicht, ein zaghafter Gedanke, das leise Anschwingen eines Gefühls ... besagtes Kohärenzgefühl. Daher hier ein paar Beispiele:

''Das Zählen ist eine der primitivsten Formen der Messung, es bedeutet nichts anderes als die Umwandlung von Qualität in Quantität, die Umwandlung des Spezifischen und Einzigartigen in das Standardisierte und Allgemeine. Wenn wir Dinge zählen, vollziehen wir implizit eine Abstraktion, bei der wir eine Vielheit einzigartiger Objekte in ebenso viele gleichförmige Objekte überführen.''

''Die Systeme der Repräsentation - Zahl, Sprache, Bild usw. -, die wir zwischen uns und die Wirklichkeit schalten, sind immer eine Reduktion dessen, was sie zu repräsentieren behaupten.''


''Das Sprichwort, dass wir nur ernten, was wir säen, gibt es erst seit der Agrikultur. Davor konnten wir ernten, ohne zu säen: Die Natur war in ihrem innersten Wesen eine Versorgerin. Für den Jäger und Sammler erfordert die Vorsehung der Natur wenig Arbeit oder Planung, sondern lediglich ein Verständnis für die natürlichen Kreisläufe und Muster. Primitives Überleben ist eine Frage der Intimität, und nicht der Kontrolle.''

''Wie andere Kulturen vor uns haben wir eine Mythologie geschaffen, eine Konstellation von Geschichten, um den Lauf der Welt zu erklären. Sie schließt die Naturkräfte, die Kräfte der menschlichen Natur, die Geschichte über unsere Ursprünge und eine Erklärung für unsere Rolle und Funktion im Universum ein. Wie die Mythologie aller Kulturen ist auch unsere nicht gänzlich ausgedacht, sondern stellt ein Fenster auf die Wahrheit dar, allerdings verglast mit der verzerrenden Linse unserer kulturellen Vorurteile. Wissenschaft ist die Vollendung dieser Mythologie.''

''Für eine Person, die sich mit dem Stamm, dem Wald, dem Planeten identifiziert, ist der Tod des Körpers, den er kontrolliert, viel weniger beängstigend. Eine andere Art, eine solche Person zu beschreiben, ist, dass sie in Liebe mit der Welt ist. Liebe ist das Gegengift, das die Furcht vor dem Tod nimmt, denn sie erweitert die eigenen Grenzen über das hinaus, was verloren werden kann. Umgekehrt blockiert die Furcht vor dem Tod die Liebe, indem sie uns einschließt und uns klein macht.''

''Folgt man der galileischen Teilung des Universums in das Objektive und das Subjektive, dann wäre der nächste Schritt, das letztere vollständig zu beseitigen, indem man das Qualitative quantifiziert. In vielen Bereichen ist das schon erreicht. Klänge zum Beispiel reduzieren wir auf eine bestimmte Anzahl von Sinuswellen, die, wenn man sie wieder zusammenfügt, den natürlichen Klang näherungsweise wiedergeben. Gleichermaßen können wir visuelle Erfahrungen durch Zahlen repräsentieren, die die langwelligen, kurzwelligen und mittelwelligen Komponenten eines endlichen Pixelfeldes angeben. Ja, wir haben große Schritte bei der Umwandlung der Welt in Zahlen gemacht. ''

''Vielleicht waren die Neanderthaler und die anderen Menschengruppen, die unsere Ahnen ersetzt haben, nicht weniger menschlich, niedriger auf der evolutionären Leiter, sondern tatsächlich höher entwickelt im Geiste und Gedanken, als wir es sind. Ich möchte gern spekulieren, dass sie sogar unsere Lehrer waren, Vorbilder für eine Art des Seins, die wir schon vor 40.000 Jahren zu vergessen begannen, aber bis auf den heutigen Tag verschlüsselt in Mythen und Ritualen fortgetragen wurde, fragmentarisch bewahrt durch Traditionen von Schamanen, Sufis, Geschichtenerzählern, Taoisten, Yogis und Mystikern, und von Zeit zu Zeit wiederbelebt durch Poeten, Künstler und Liebende, so dass sie wie eine Spore oder ein Samen wieder erblühen kann, sobald das Zeitalter der Trennung seinen Ausgang genommen hat.''

''Was, so mögen wir fragen, ist die Religion der Tiere? Religion, was wörtlich bedeutet „das, was sich rückbezieht“ oder „das, was uns rückbindet“, ist nur notwendig, wenn es die Trennung gibt. Ein Wesen, das fortwährend in Berührung ist mit der Fülle, Pracht und der tatsächlichen Unendlichkeit der bloßen Existenz, bräuchte keine Religion. Wir können deshalb die Religion als Symptom der Trennung ansehen.''

''Aber das bedeutet nicht, dass Religion ein Fehler ist! Mehr als ein Symptom der Trennung ist die Religion eine Antwort darauf, eine Manifestation eines grundlegenden Bedürfnisses, sich mit allem, wovon wir uns abgetrennt haben, wiederzuvereinigen. Vielleicht nahm Religion ihren Ursprung als ein Ruf zurück zu einer früheren Zeit der Ganzheit.''

Charles Eisenstein - Renaissance der Menschheit

Dem Mainstream der realen Bilderwelt mögen auch Eisensteins Ausführungen wie eine Ansammlung von Fabeln erscheinen, unbeweisbare Erzählungen, statt Beweise durch Zählungen, aber das geht völlig in Ordnung, denn genau das ist es, was es aktuell mehr denn je braucht, vor allem in den Reihen der forschen(den) H-Milchtrinker. Erinnern Sie sich noch an sie ? Andere dagegen sind offensichtlich bereits schon längst auf andere Geschmäcker gekommen und entdecken für sich das Natürliche (wieder), ohne künstliche Geschmacksverstärker und ohne flügelhafte Versprechungen.

Auch wenn wir heute noch nicht wissen, welche der heute erzählten Fabeln in der Zukunft einmal zu anerkannten wissenschaftlichen Theorien werden, können wir schon jetzt sagen, welche Art Fabel sich einmal durchsetzen wird. Die Erfolg versprechenden Fabeln haben bestimmte charakteristische Merkmale gemeinsam: Sie sind nicht nur innovativ und logisch, sie beschäftigen sich zudem auf fundamental neue und sinnvolle Weise mit den wichtigsten Arten von Anomalie.
Die heute wichtigsten Arten von Anomalie sind Anomalien von Kohärenz und Korrelation. Kohärenz ist ein lange bekanntes physikalisches Phänomen. In seiner gewöhnlichen Form handelt es sich um kohärentes Licht, dessen Wellen in konstanter Harmonie im Raum schwingen. Mit gewöhnlichen Lichtquellen erzielt man Kohärenz nur über Abstände von wenigen Metern. Laserlicht, Mikrowellen (Radar) und andere moderne Strahlenquellen ermöglichen kohärente Strahlung über deutlich größere Entfernungen. Doch die Art Kohärenz, wie man sie heute entdeckt, ist komplexer und bemerkenswerter als die Standardform. Sie deutet auf eine quasimomentane Einstimmung zwischen den Teilen oder Elementen eines Systems hin, sei dieses System ein Atom, ein Organismus oder eine Galaxie. Alle Teile eines derart kohärenten Systems stehen in solcher Wechselbeziehung zueinander, dass was mit einem Teil geschieht auch allen anderen widerfährt.
Nun stoßen Forscher in immer mehr wissenschaftlichen Disziplinen auf diese verblüffende Form von Kohärenz und auf die Wechselbeziehung, die ihr zugrunde liegt, sei es in Kosmologie, Evolutionsbiologie oder Bewusstseinsforschung. All dies deutet hin auf eine zuvor unbekannte Form und Stärke von Einheit in der Natur. Die Entdeckung dieser Einheit bildet den Kern des nächsten wissenschaftlichen Paradigmenwechsels.

Ervin Laszlo - Zu Hause im Universum - Die neue Vision der Wirklichkeit  -  S. 33

Und da wären wir unsererseits (wieder) beim Paradigmenwechsel, beim anstehenden ... und dringend notwendigen ... Fensterputz. Doch zuerst kommt das Mittagsessen, Sie wissen ja, Mutter wartet nicht gerne damit, kurz bevor die alte Sonne ihren Zenit erreicht haben wird und die neue Sonne das Wirken allen Bewusstseins mit ihrem Licht erfüllen wird, indem eine Sprache allgegenwärtig ist, die sowohl den Einen, als auch den Anderen, also uns allen, im Grunde sehr vertraut ist ... nur haben wir, die einst EINS waren, bevor wir uns entzweit haben, sie schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr geäußert ... weil wir viel zu lange uns in Schweigen gehüllt haben, um einzig mit uns(erem) SELBST unentwegt zu reden, zögerlich zu Beginn, doch dann ununterbrochen. Bis zum heutigen Tag. Allgegenwärtiges Kopfgeplapper. Voller Emotionen.
Das verrückte jedoch ist, dass wir uns(er) SELBST ebenfalls immer weniger verstehen bzw. SELBST immer seltener von den Anderen verstanden werden. Stattdessen kochen die Emotionen immer höher ... und was einst ganz natürlich war, wird heutzutage zunehmend von irgendeiner smarten (phony) APP simuliert.  AVV , so scheint es, wird dagegen zum vorläufigen Auslaufmodell.
Was ist nur mit unseren Sprachen geschehen ? Plaudern wir darüber ein wenig beim Mittagessen ... von Angesicht zu Angesicht.


Ab einem gewissen Verlust der Kohärenz des Gesamtbewusstseins trat die Komplexität hervor, einhergehend mit dem Aufkommen der Sprache(n), die sich dieser Komplexität annahm(en), um den Kosmos jenseits der Einheit beschreiben und interpretieren zu können. Seitdem zerfiel(en) die Ursprache((n) in immer mehr Einzelsprachen, ähnlich dem Gesamtbewusstsein, welches zu immer mehr verkörperten Einzelbewusstseinen wird. Einzelsprachen verlieren daher im Laufe der zeitlichen Expansion ihre Komplexität, und das umso schneller und gravierender, je mehr Einzelsprachen von der realen Bühne verschwinden.
Ganz anders der Kosmos, ist das Bild des Kosmos doch überwiegend die Zurschaustellung der Gedankenwelt aller menschlichen Generationen.
Komplexität liegt im Auge des Betrachters UND im Maß des Fortschritts vom GANZEN. Je unharmonischer der Betrachter im GANZEN verweilt, desto komplexer die Erscheinung des GANZEN für den Betrachter. Der Mensch bringt somit die Komplexität überhaupt erst ins Spiel, während die Natur der HARMONIE-Findung einfach freien Lauf lässt. 

Das Schlüsselwort ist die Kohärenz. Sie ist der Weg zur Goldene Philharmonie. Sie ist die 3, welche die 6 und die 9 auf wirklich natürliche Art verbindet und ihrer Beziehung zueinander die notwendige HARMONIE ermöglicht, die es braucht, um in guten, wie in schlechten Zeiten, durch alle Stürme hindurch, nicht die Balance zu verlieren ... in einer zunehmend künstlichen Welt, in der Wohlstand für Einzelne mehr zählt, als der Einklang mit ALLEM.
Kohärenz gibt dem GANZEN einen Sinn, nicht nur bezogen auf  Sprachen  und deren Grammatik. Dabei ist es genau dieser Sinn, der uns Menschen, nach, wie vor, abhanden kommt.

It's new, it's hot, it's a must-have. Get it in a shop near you.

Immer mehr auf uns selbst gestellt, von eigenen Vorstellungen und Interessen getrieben, isoliert von der Natur und den Möglichkeiten des Feuers hörig, machen wir uns im flackernden Schein selbst etwas vor. Mit Anderen unserer eigenen Spezies zu reden geschieht dagegen zunehmend über die Technologie des Fortschritts. Kommunikation geschieht über Bildschirme und Displays, mit Menschen ... und über Menschen ... die nicht zu unserem unmittelbaren Umfeld gehören. Familien werden kleiner, die eigenen vier Wände dagegen größer. ALLES scheinbar Wichtige und Notwendige zum Leben geschieht in der  Abgrenzung  vom GANZEN, mittels Kontrollen, Messungen, Korrekturen, Standards, Qualitätssicherungen und Rückversicherungen. Gewohnheiten werden ins menschliche Bewusstsein eingraviert und an jene vermittelt, die sich, entgegen ihrer Natur, in unserem unmittelbaren Wirkkreis aufhalten. Doch ist das längst nicht alles, denn inzwischen ist es beileibe nicht ungewöhnlich sogar mit künstlich geschaffenen Sprachen die Bilder der Realität zu verändern. Zudem sprechen wir mit dem Fortschritt selbst, in Form von Avataren und einer Software wie Siri. Dabei freuen wir uns wie Kinder und die Kinder selbst sind nicht minder fasziniert.
An APPLE all day, makes Nature go away.

Endlich, so scheint es, wird das Leben leichter, der Wohlstand allgegenwärtig und ALLES schließlich besser. ALLES ANDERE gerät dabei mehr und mehr in Vergessenheit ... zumindest aus unserer Sicht, nicht aber aus der Sicht des ANDEREN, mit dem wir die Einheit des GANZEN bilden, egal, wie weit wir auf künstlichen Pfaden, dem Navi folgend, von diesem Verständnis fortgeschritten sind. Die Vergangenheit kehrt immer in die Gegenwart zurück. Da hilft kein Verstecken, kein Vergessen und kein Vergraben, denn das Trauma der Trennung vom GANZEN bleibt bestehen und will ans Sonnenlicht, egal, wie schön der Traum vom Fortschritt auch geträumt wird, zumal das Gesamtunterbewusstsein nichts vergessen kann. Egal, wie wohl uns beim momentanen Stand des Fortschritts auch ist.

Wir Menschen meiden die Sonne daher inzwischen bewusst, entziehen uns kohärenter Informationen und lassen die Dekohärenz geschehen, Stufe für Stufe, jene Angst im Nacken, die wir mit Ablenkung und Unterhaltung zu überspielen versuchen. Künstliche Frequenzgewitter und Lichtverschmutzungen tun ihr übriges, um in der natürlichen Kommunikation mit dem GANZEN für reichlich Verwirrung zu sorgen. Auch, so meinen wir, hilft gegen Angst Kontrolle, und die damit verbundene Gewähr fester Größen und großer Schubladen, um bereits im Vorfeld zu wissen, was uns beim Öffnen einer Schublade erwartet. Woran man sich gewöhnt hat, so schlussfolgern wir, davor braucht man sich auch nicht zu ängstigen. Je größer der Fernsehbildschirm und je näher die Nase am Display klebt, desto weniger sieht man vom Umfeld, desto kurzsichtiger, und auch kurzfristiger, fällt die Aufmerksamkeitsspanne für das GANZE aus. Aus den Augen, aus dem Sinn, doch aus Sicht des GANZEN ist das natürlich menschgemachter Unsinn, schließlich empfindet das ANDERE dieses ganz anders:

What does the study of coherence contribute to our understanding of the unity of life? To return to our overview on the cycle of life, we can see that sunlight is the most fundamental source of energy, which is supplied at the high frequency end, and biological systems as a whole display the natural tendency to delay the decay of this high level energy for as long as possible. This is why the earth's natural biosphere is not a monoculture, indeed, it is the very diversity of life that is responsible for delaying the dissipation of the sun's energy for as long as possible by feeding it into ever longer chains and webs and multiple parallel cycles in the course of evolution. But that is not the entire story, for the the most effective way of hanging on to this energy for as long as possible is by the formation of a coherent platform of oscillations which expands the photon field into a coherent state of growing bandwidth. This is the f(l) = const. distribution which allows the sun's energy to spill over into longer and longer wavelengths. This may be why organisms have such different life-spans; the trend in evolution is towards the emergence of organisms with longer and longer life-spans and finally in the case of social organisms and human beings, we see the emergence of social traditions that span many generations. The link with social tradition is the clue to the meaning of this energy flow through a coherent field of ever increasing bandwidth. For it is at the same time a flow and a creation of information. Electromagnetic signals of different frequencies are involved in communication within and between organisms, and between organisms and the environment. The coherent platform is a prerequisite for universal communication.

Thus, it seems that the essence of the living state is to build up and extend the coherent spatio-temporal platform for communication starting from the energy of the sun initially absorbed by green plants. Living systems are thus neither the subjects alone, nor objects isolated, but both subjects and objects in a mutually communicating universe of meaning. In contrast to the neo-Darwinist point of view, their capacity for evolution depends, not on rivalry or on might in the struggle for existence. Rather, it depends on their capacity for communication. So in a sense, it is not individuals as such which are developing but living systems interlinked into a coherent whole. Just as the cells in an organism take on different tasks for the whole, different populations enfold information not only for themselves, but for all other organisms, expanding the consciousness of the whole, while at the same time becoming more and more aware of this collective consciousness. Human consciousness may have its most significant role in the development and creative expression of the collective consciousness of nature.

 Mae-Wan Ho - Gaia and the Evolution of Coherence

Somit verwundert kaum noch, wofür es all die verschiedenen Weltbilder und individuelle Ausprägungen und Erscheinungen der Menschen gibt. So, wie die Natur die Energie der Sonne möglichst lange für sich nutzbar macht, indem die Biodiversität sich im Formenreichtum präsentiert, so sind wir Menschen in der Lage selbiges mit der Unordnung selbst zu gewährleisten, vor allem in künstlicher Form und mittels der Universität, sprich, der interpretatorischen Monokultur. Einzig dafür ersinnen wir technologischen Fortschritt ... und die Natur lässt uns vorerst gewähren unsinnige Künstlichkeit weiter zu ersinnen.
Über den Sinn dieser scheinbaren Sinnlosigkeit schrieb ich bereits, und da in der Realität nichts ohne Sinn sein kann, weil es andererseits nicht in der Realität auftauchen würde, zeigt sich hier erneut mal wieder welch cleverer ungeplanter Plan des Gesamtbewusstseins in Kohärenz es doch war, zwei derartige Gegenspieler in ein fortan duales Spielfeld zu schicken, um, Stufe für Stufe, mehr und mehr einander scheinbar misszuverstehen. 69 ... Sie wissen schon.
Zumindest aus Sicht der Menschen, und insbesondere aus Sicht des Männlichen, sind es doch gerade die männlichen Vertreter der Menschheit, die in der Expansion den gewohnten Denkstrukturen treu bleiben, sei es als Staats- und Kirchenoberhäupter, als Konzernchefs, Wissenschaftler, oder Experte. Doch die neue Sonne übt sich bereits in ihrer bald zutage tretenden neuen Hauptrolle und versorgt mehr und mehr Männlichkeit mit den empathischen Informationen für das GANZE ... aus ganzem Herzen.
Der Zusammenbruch des Yang wird abgewendet werden. Mutter sei Dank. Haben Sie Ihren Teller inzwischen leer gegessen ? Gut. Sehr gut. Kommen wir doch gleich zum Dessert ...

... brauchte es doch all diese Denkstrukturen, welche die Entfaltung des Yang in bildhafter Form förderten und noch fördern (werden). All die großen Namen der Wissenschaften aus vergangenen Epochen, angesiedelt auf verschiedenen Stufen der Devolutionspyramide. All die Kontroversen, Verleumdungen, Intrigen, Verschwörungen und Kreuzzüge ... und Opferungen der Ordnung. Sie alle waren notwendig ... und sind es noch immer, offensichtlich mehr denn je.
Ohne Uneinigkeit im EINSSEIN keine Expansion, ermöglicht sie doch erst das Erreichen des Ziels über den scheinbaren Umweg der Optimierung. Sie ? Was ist gemeint ? Die Uneinigkeit oder die Expansion ? Es ist beides ein und dasselbe ... und der scheinbare Umweg ist die Realität selbst. Die zunehmende Komplexität stellt sich unter diesen Umständen zwangsläufig ein. Das zeigt sich in der Entwicklung des Kosmos, aber auch in der Entwicklung des Menschen.

EINSSEIN. Eine Einheit sein. Das kleine Einmaleins der Realität im Rahmen natürlicher Zahlen. Dazu Ulrich Warnke erneut:

Was bedeutet es, die Einheit zu erlangen ? Mein Bewusstsein sagt mir, dass ich - wie alle anderen Menschen - in einer Außenwelt agiere. Gleichzeitig erschaffe ich diese Erkenntnis mit meiner Innenwelt. Das aber bedeutet, ich bin als Innenwelt aktiv, um mich als Teil der Außenwelt zu wähnen. Diesem Prinzip der Differenzierung ist die gesamte Natur mit allen Geschöpfen unterworfen. Immer gibt es Beobachter und Beobachtetes. Das Beobachtete ist gleichzeitig Beobachter für anderes. In der Meditation kann diese zwanghafte Pseudodifferenzierung durchbrochen werden.

Ulrich Warnke - Quantenphilosophie und Spiritualität - S. 250 -251

Ahhhhh ... und Ohhhhhmmmm. Ahhhhlpha und Ohhhhhmega. Ja, nach dem Essen soll man ruh'n ... oder 1000 Schritte tun. Kommen wir zur Ruhe, auch wenn ich Ihnen jetzt nicht empfehlen kann die Augen zu schließen.
Meditation vermag Komplexität energetisch zu entwirren, Wesentliches von Unwesentlichem zu lösen. Meditation bedeutet reaktive Unordnung, akut, wie angesammelt, aus dem Bewusstsein, und damit aus der materiellen Welt, herauszulösen, indem ihr so viel Ordnung entgegengebracht wird, das sich beide dem Verhältnis des Goldenen Schnitts annähern können. Je näher dieses Verhältnis dabei, bildhaft gesprochen, Phi kommt, desto intensiver kann die Wirklichkeit gefühlt werden. Die Art und Weise des Herangehens an diese Ordnungsfindung ist dabei zweitrangig. Entscheidend ist das Erreichen des Zustandes der aktiven Ordnung, der Harmonisierung zweier gegensätzlicher Proportionen zu einem ausgewogenen Ganzen ... wodurch sich die Wirklichkeit, jenseits aller Trennungen, zu offenbaren beginnt, was allerdings nur geschehen kann, wenn es nicht zur Ausbildung weiterer reaktiver Unordnung kommt. Meditation ist die Synchronisierung von Zyklen, um der Wirklichkeit näher zu kommen. Es ist das Ausblenden des allgegenwärtigen Rauschens der reaktiven Unordnung. Allein das Schließen der Augen, der Ausschluss der interpretierten Realität, ist ein bedeutender Schritt Richtung aktiver Ordnung, unterstützt durch das Atmen und den Klängen einer Stimme bzw. von Musik, eventuell begleitet von fließenden Bewegungen, eventuell sogar in Ekstase gipfelnd.

Zwischen Meditation und Medikation liegt der Wahnsinn der Expansion.

Meditation entstammt dem lateinischen Wort mederi ... ''heilen'', sowie medicina ... ''Heilkunst''. Dies verdeutlicht, dass Heilung einzig durch das Auflösen reaktiver Unordnung und der Schaffung der Harmonie zwischen Unordnungseinwirkungen und Ordnungsmöglichkeiten erreicht werden kann, wie es bei der Heilung durch Musik anhand der Solfeggio-Frequenzen beschrieben wurde, deren Frequenzen augenscheinlich mit der Goldenen Philharmonie harmonieren:

 Quelle 

Es ist die fortwährende Geschichte der Dualität, unter anderem verkörpert durch Anakin Skywalker, als Bindeglied zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Böse und Gut, zwischen Unordnung und Ordnung. Dabei hat der Name Skywalker selbst noch viel weitreichendere Informationen zu bieten, als seine Laserschwert schwingende Person es im Film vermuten ließe.
In Peter Kingsleys Buch A story waiting to pierce you, welches das Hervorbringen der westlichen und östlichen Kulturen in einer nahezu magischen Ausdrucksform beschreibt, ist Skywalker nicht mit einem Laserschwert unterwegs, sondern mit einem Goldenen Pfeil:

Now we can understand why, for Tibetans, the word ''skywalker'' means both an arrow and a shaman.
The point here is not just that shamans move as swiftly, and easily, as arrows but that only with the help of their arrow are they able to move at all. Without the power of an arrow the shaman can do nothing because an arrow is the symbol of what a shaman must become.
And here, too, is the reason why Tibetans use this very same word for referring to someone immersed in a state of ecstasy.
In that state, the tip of an arrow becomes the point of one's whole existence. The intense focus demanded of an arrowmaker, unable even for a moment to turn away to the right or left, is also the one-pointedness essential for shooting an arrow at its mark - and is the same single-pointedness needed for seeing straight through appearances into a reality where everything is one.
There you are the shaper and shooter of yourself, the target and the goal. Everything begins as it ends in that moment, outside of time, when the arrow is shot straight into your heart and penetrates the whole of your being.
And there, where the shaman becomes nothing, is the magical point from which all good things come.

Peter Kingsley - A story waiting to pierce you - S. 13-14

George Lucas' Namenswahl mag unter diesen Gesichtspunkten in einem ganz anderen Licht erscheinen ... und verdeutlichen, wie Informationen aus dem Gesamtunterbewusstsein sich durch Einzelbewusstseine auszudrücken vermögen, wie es z. B. auch dem Autor der bekannten Geschichte über den  Zauberer von Oz  erging, oder auch  Walter Russell .
Doch zurück zur Meditation, die, wen wundert es noch, auch in STAR WARS eine wichtige Rolle hinsichtlich der Macht spielt.

Im japanischen Zen wird diese Erfahrung [ der vollkommenen Harmonie ] als Satori oder Kensho bezeichnet. Das bedeutet: das Wesen oder die Natur sehen und als Quelle aller Geheimnisse wahrnehmen. Das Erlebnis steigt aus dem Unterbewusstsein auf und äußert sich als ein ''Über-allem-Stehen'' ohne jede Aufspaltung der Geschehnisse. Man befindet sich sozusagen am Urbeginn des Weltgeschehens und erfährt die elementaren Funktionen, die genau zum gewünschten Ziel führen. [ ... ]
Und
Satori wiederholt hervorzurufen bedeutet, schließlich alles zu wissen, was die Welt zusammenhält.

Ulrich Warnke - Quantenphilosophie und Spiritualität - S. 242
 
Es ist die Beschreibung dessen, was vor uns liegt, eingeleitet durch besagten Bewusstseinssprung, der jedoch ein Wahrnehmungswandel auf breiter Ebene sein wird, eingeleitet durch Aktionen im interpretierten Außen und realisiert durch Reaktionen im Innern der Verkörperungen des Lebens ... allen voran in uns Menschen.
Die Geschichte, welche die Bildersprache erzählen wird, wird eine ganz neue Wendung nehmen. Reichlich Aufmerksamkeit wird erregt werden, den Grundstein für das Fundament der Optimierung legend. Die Empfangsmöglichkeiten für Informationen aus dem Feld der vielen Namen werden optimaler werden, die Empfangsbereitschaft obendrein. 
Im Verlauf dieser Transformation wird sich das Versteck des Geheimnisses mehr und mehr ... und somit immer mehr Bewusstseinen ... offenbaren, bis das Geheimnis selbst keines mehr zu sein braucht, weil das Bewusstsein der Lebensformen, welche die Expansion mit ihrem Irrsinn vorangetrieben hatten, die notwendige Reife erlangt haben wird, um die Informationen des Geheimnisses in guten Händen aufgehoben zu wissen ... ähnlich einem Laserschwert, um anderen zu helfen, oder ähnlich einem Goldenen Pfeil, der an einen würdigen Nachfolger weitergereicht wird ... the sky is the limit, but to reach it you have to walk on ... to step out of the old story into the realm of a new one.

GOLDENE PHILHARMONIE - EINKLANG

In der Expansion sind wir verständlicherweise noch weit davon entfernt, erst recht als Menschheit selbst. Noch verkennen wir die Weiten des Universums als Ansammlung von Schwarzen Löchern, Dunkler Energie und Dunkler Materie, noch sehen wir das schwarze Gewand des Weltalls nicht als das, was es wirklich ist, so wie wir auch Gott, den Schöpfer, den Initiator, im Licht eines gleißend hellen Scheinwerfers verkennen. Schließlich gibt es in der Realität nur eine einzige natürliche Lichtquelle, welche die Dinge zeigt, wie sie wirklich sind, ergibt sich ihr dingliches Bild doch in Abhängigkeit vom Licht, welches sie bestrahlt und welches sie zurückwerfen. Die energetische Differenz zwischen diesen beiden Proportionen ist das Bild an sich ... und gilt für jedes Bild der realen Bildersprache, sämtliche Lebensformen inklusive.
So kommt das Wort Person von per sonare und bedeutet hindurchtönen. Es verdeutlicht den energetischen Vorgang, der die Interpretation einer Bildvokabel hervorbringt. Es verdeutlicht zudem, warum Personen, als Lebensform, aus Tönen hervorgehen und nicht aus Klang, deutet die Wahrnehmung einer Einzelperson doch immer auf ein Getrenntsein hin, schließlich stellt jede Person ein eigenes Weltbild dar, reduziert auf wenige Töne eines Klanges als Ganzes. Je kohärenter dagegen die Gemeinschaft von Lebewesen geschaffen ist, desto weniger reaktive Unordnung wird von dieser Gemeinschaft abgegeben, desto mehr erscheint die Gemeinschaft als ein Ganzes und nicht als ein Kollektiv von einzelnen Personen. Für unser fortschrittliches Auge mag daher ein Ameisenstaat sehr komplex erscheinen, dabei ist er aus Sicht der Natur, und somit der Ameisen selbst, jedoch kohärent und somit ein Wesen.
Der Gegenwart, der jeweils aktuellen Realität als GANZES, ergeht es nicht anders, ist sie doch die Bildwerdung der einfallenden Unordnung und der abstrahlenden Ordnung, der wiederkehrenden Erinnerungen und der daraus hervorgehenden Möglichkeiten bzw. Erwartungen, der Vergangenheit und der Zukunft ... und zwar zugleich, immer zugleich. Zwei Spiralen, die sich, entgegengesetzt, aufeinander zudrehen, auf ein Zentrum zu, von welchem sie auch gestartet waren.

Die GOLDENE PHI(L)HARMONIE begann mit einem solchen Bild, und nun bringe ich auch dieses Bild erneut, nicht ohne triftigen Grund, wie bereits angedeutet ... und, der nun folgenden Zeilen wegen, detailierter beschriftet:



Wie kann es sein, dass Natur und Mensch mittlerweile dermaßen aneinander vorbeireden und trotzdem das reale Bild des GANZEN gemeinsam hervorbringen ? Keine Spezies scheint vom Kosmos mehr fasziniert zu sein als wir Menschen, von den üblichen  Ausnahmen  mal wieder abgesehen. Gerade Schwarze Löcher faszinieren die kosmologische Wissenschaft unvermindert. Liegt es einzig daran, dass auch hier die Spiralbewegung eine wesentliche Rolle spielt, oder daran, dass man mit Schwarzen Löchern zahlreiche Gedankenexperimente durchführen kann, wie z. B. folgender Text es belegt ?

... Wenn das Schwarze Loch Materie verschlingt, könne ein Weißes Loch explodieren bzw. eine Torsion entstehen, wobei Materie aus der Vergangenheit freigegeben wird, was zu einem expandierenden, sich im Inneren aufblähenden Universum führen kann. Polawski meint, dass Szenarien, die davon ausgehen, dass das Universum aus dem Inneren eines Schwarzen Lochs entstanden ist, viele Probleme der Urknall-Hypothese und des Informationsverlustes durch Schwarze Löcher vermeiden könnte. Ein äußerer Betrachter freilich könnte diese im Inneren eines Schwarzen Loches entstehenden Universen nicht sehen, es kommt ja keine Information nach außen. Das ist für Theorien natürlich eine gute Ausgangslage, um nicht widerlegt werden zu können. Aber sind wir nun drinnen oder draußen? ...

 Ist unser Universum in einem Schwarzen Loch ?

Dienen in diesem Fall Schwarze Löcher mal wieder als Ersatzinterpretation für Vorgänge im Gesamt(unter)bewusstsein allen Lebens, so wie unterschiedlich helle Sterne und Supernoven und nicht wahrnehmbare, geheimnisvolle Energien und Materieformen ? Reichen Schwarze Löcher nicht mehr aus, um die Trennung vom GANZEN weiterhin fließend zu bebildern ? Brauchen wir nun wirklich auch noch Weiße Löcher ? Dualismen bis zum Erbrechen ? Wohin soll all das noch führen ? Irgendwie doch ins kohärente Ziel des Seins ? So unmöglich es auch aktuell erscheinen mag ?
Wenn man den Ausführungen von GOLD-DNA und der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE Glauben schenkt ... und gewillt ist mangelnde Beweisbarkeit als roten Faden anzunehmen, der auf gewundenem Pfade ins kohärente Herz der Wirklichkeit zu führen vermag, dann braucht es auch einen ... nennen wir es Ort, wo die aktive Ordnung zu Hause ist. Einen Ort, an den die energetischen Kinder zurückkehren bzw. wieder auftauchen, die, von aller Unordnung befreit und von allen schlechten Geistern verlassen, endlich die Schwelle des Elternhauses überschreiten können. Kinder, heil und gesund, sich allesamt voller Freude umarmend, ihrer gemeinsamen Eltern gedenkend, in einem unbeschreiblichen Gefühl der Kohärenz, ohne Raum, ohne Zeit, sprachlos, aber nicht minder mitteilsam ... nach einer derart langen Reise.

Ist die aktuelle Interpretation eines Schwarzen Loches demnach ein weiteres ideales Versteck für das noch bestehende Geheimnis der kosmischen HARMONIE ... welches ich im Verlauf der Ausführungen nun mehrmals ausgeplaudert habe ... wenn nicht gar das Versteck schlechthin für die aktive Ordnung, welche die reaktive Ordnung aus der Unordnung des gesamten kosmischen Lernprozesses verwirklicht, und die so vor dem Zugriff der Realität bewahrt werden kann, für die komplette interpretierte Zeitspanne vom Gottsein bis zur erneuten Gottwerdung ? Inventing. Reinventing.
Demnach wäre das Schwarze Loch, zu dem die energetischen Kinder sich förmlich magisch hingezogen fühlen, der finale Hafen, der im Laufe der anstehenden Optimierung, der Verweiblichung des männlichen Prinzips, alle verwirklichten Quellen aktiver Ordnung in sich vereint, der Omega-Punkt, der das gemeinsame Ziel von A L L E M ist, jedoch reicher an Erfahrungen als ALLES begann.
KOSKONS ... kosmischer Konsens, der aus dem Herzen kommt. Alle Dualitäten endgültig vereint, ebenso alle Farben zu einzigartigem Weiß.

In Wirklichkeit wäre das, was wir aktuell im realen Konsens unter einem Schwarzen Loch verstehen das Herz der aktiven Ordnung, die ein bewusstes Lebewesen hervorzubringen vermag, und es wäre daher in jeder Lebensform vorhanden, in unterschiedlichen Stadien der Kohärenz, inklusive des völligen Fehlens selbiger. Nicht als Schwarzes Loch der klassisch kosmologischen Sichtweise, als gieriges, nimmer sattes extraterrestrisches Monster, sondern aus energetischer Sicht, aus holistischer Sicht, aus Sicht des WOFÜRs ... und damit aus Sicht der gesamten Geschichte.
Verfolgt man diesen roten Faden weiter, dann entspräche das aktuell komplexe Gehirn des Menschen dem aktuellen Kosmos im Kleinen, und besagtes Schwarzes Loch, das kohärente Herz, läge im Zentrum des Gehirns, was wiederum dem Zentrum der Erde entspräche. Die  Zirbeldrüse , ein kleines, unscheinbares Organ zwischen den beiden Gehirnhälften, entspräche in diesem Vergleich der Sonne. Es wäre das Dritte Auge, welches in alten Kulturen, wie nicht anders zu erwarten, eine wesentliche Rolle spielte, und auch heute noch durch allerhand fabelhafte Geschichten geistert, die nicht alleinig indischen, aber dafür irdischen, Ursprungs sind.

The vital organs of the body are dependent on specific colors of the light spectrum. For kidney cells to function properly, for example, they require red light. Heart cells need yellow light, and liver cells require green light. Light deficiencies in any of the organs and systems of the body can lead to disease. Regular sun gazing can help restore balance and efficiency to all cells in the body.

The pineal gland is one of the most researched glands of the body. Scientists have established that bright light stimulates the production of serotonin and melatonin in the pineal, but there are other neurochemicals produced by the pineal that have more profound and complex effects apart from regulation of moods, sleep, reproductive function and body temperature.

Scientists refer to the pineal gland as the ‘atrophied third eye’. Indeed, it, along with the pituitary, is the third eye chakra or energy center, better referred to as dormant rather than atrophied. According to Max Heindel’s Rosicrucian writings, in the distant past, man was in touch with the inner/outer worlds through an activated pineal and pituitary gland. Considered the most powerful and highest source of ethereal energy available to humans, the third eye has always been important in initiating psychic powers (clairvoyance and seeing auras etc).

 Quelle

... the ancient sages believed that a miniature cave of Brahma resides in the 3rd ventricle, which is in the center of the human brain. In Vedic culture, ‘Brahma’ is the Father aspect of supreme or ultimate Divinity. And Gurunath explains that this is the replica of the black hole in space called ‘Brahma’s Cave ‘.

Gurunath also explains the role of the corpus callosum, a physical area found deep within the human brain. For eons the ancients reported having seen the corpus callosum in meditation, calling called it ‘the Hamsa swan’.

Most spiritual teachings and healing philosophies agree that the pineal gland, residing between both hemispheres of the brain, closely associated with the 3rd eye or ajna chakra. Science has obserbed that the pineal is a partially dormant gland. However, founder of Theosophy, H. P. Blavatsky, and psychopharmacology researcher, Rick Strassman, have each suggested that the third eye is actually the pineal gland.

This concept may be supported by the evidence of cells in the pineal that are called pinealocytes, closely resembling the photoreceptors of the eye. Also, some scientists believe that the pineal excretes trace amounts of dimethyltryptamine or DMT. DMT is theorized to be a factor in unexplained phenomena like dreaming, the near-death experience, meditation, or hallucination. It is also present in some plants, and is synthesized and ingested for its psychodelic properties.

The ancients call this 3rd eye center the “shiva netra”, or eye of shiva. In deep meditation, the Hamsanath yogi sees the shiva netra, which is just in front of the black hole of the human brain known as the cave of Brahma. Gurunath explains that there is a ‘scintillatiing white star” within the center of the “shiva netra”. The ancients called this spiritual star the “kutastha chaitanya”.

 Quelle


The great dance between two pole opposites is represented in Vedic parlance as the Shiva Tandav, where the invisible behind the quantum screen gives rise to the visible. To the mystics it is the penetration of the event horizon- the dance between the physical realm and the zero point field or Aakasha.

There is a constant creation and destruction of matter from the void. The continuous flow of energy in and out of the material world is THE COSMIC DANCE OF SHIVA
.

 Quelle

Offensichtlich liebt die indische Gottheit  Shiva  die ganz große Bühne der Dualität, zwischen Welle und Teilchen, zwischen Teilchen und Welle. Zwischen den Welten, in Begleitung der Schlange. Ohne Worte. Sie tanzt den Tanz der Expansion und der Optimierung:

The two most common forms of Shiva’s dance are the Lasya (the gentle form of dance), associated with the creation of the world, and the Tandava (the violent and dangerous dance), associated with the destruction of weary worldviews – weary perspectives & lifestyles. In essence, the Lasya and the Tandava are just two aspects of Shiva’s nature; for he destroys in order to create, tearing down to build again.

 Quelle

In song and in dance
I express myself as a member of a higher community
I have forgotten how to walk and speak
I am on the way toward flying into the air, dancing
My very gestures express enchantment
I feel myself a god
Supernatural sounds emanate from me
I walk about enchanted, in ecstasy, like the gods I saw walking in my dreams
I am no longer an artist
I have become a work of art

Frankie goes to Hollywood - Welcome to the pleasuredome

It is said that man danced before he spoke. He certainly danced before he painted and sculpted reliefs on his walls. All cultures of the world have given dance a ritual status before any formal ritual or liturgy was codified in texts, or recreated through relief or paint.
Yoga, like dance, is much more than a mere physical exercise. It is a holistic way of relating to the body that involves an increasing awareness on all levels: the physical, the mental, and the spiritual. Yoga unites the functions of each of these aspects of our personality. This is true for dance also. Certainly any successful dance performance is characterised by a balanced harmony between the body and spirit. What is suggested here is that dance, like yoga, is a conscious attempt at integrating all the tiers of our existence. It does not negate but on the contrary affirms the sensual nature of our objective physical being, and treats it as fundamental to any attempt at spiritual awareness as our subjective intangible soul.
Dance is therefore a spiritual channel, an opening of both metaphysical and sensuous doorways.

 Quelle  pdf in Englisch

Wieder zeigt sich, dass Reden Silber ist, Schweigen jedoch Gold. Worte vermögen niemals das GANZE zu beschreiben, und so sangen und tanzten die Menschen vor dem Fall, um die Ganzheit zu erfahren, in die sie eingebunden waren ... bevor sie sich schließlich aufmachten, um seitdem zu suchen, was sie immer weniger in Worte und zusammenhängende Bildvokabeln zu kleiden vermögen. Mit den Tänzen und Gesängen verschwand die Bindung zum GANZEN. Heute lassen wir (das) Singen und Tanzen und erinnern uns unbewusst an andere Zeiten, als Rhythmen nicht im künstlichen Takt von Maschinen bestimmt wurden, sondern Ausdruck jener Verbindung waren, von der wir uns getrennt haben ... Zeiten, in denen Kinder nicht ruhig zu sitzen hatten, um den Vorstellungen der Erwachsenen von der Realität zu entsprechen.

Delving further into the notion of dance as spiritual metaphor, one finds that the ideas of rhythm and movement take on symbolic importance, with rhythm reflecting the pattern of the primal energy of the cosmos and movement reflecting the effect of that patterned energy on all of the matter of the cosmos. Coomarswamy speaks of the relationship of rhythm to sacred dances when he writes that “the root idea behind all of these dances is more or less one and the same, the manifestation of primal rhythmic energy”. Similarly, Subramuniyaswami highlights the relationship of movement to sacred dancing with his observation that “esoterically, movement is the most primal act of existence. Without this simple thing, there would be no universe [. . . ]. Light is movement. Thought is movement. Atoms are movement. Life is movement.”

 Quelle  pdf in Englisch

Es scheint, als gäbe es verschiedene Wege der Wirklichkeit, ohne viele Worte verschiedenster Sprachen, sprachlos sozusagen, auf die Spur zu kommen und dorthin zu gelangen, wo Informationen keine Rolle mehr spielen und Fragen nicht nach Antworten verlangen ... dort, wo die Kohärenz allen Seins zu Hause ist. Meditation erscheint als solcher Weg der Transformation. Die Tänze und das Trommeln der Menschen jenseits der Ego-Explosion, und der Schamanen und Noch-Kundigen diesseits davon, als ein weiterer. Hinzugesellt sich noch der folgende, Auge in Auge mit dem Blick direkt in das Unterbewusstsein allen Lebens ... gemeint ist das sogenannte sungazing ... die Verbindung von Zirbeldrüse und Sonne. Die kosmische Tankstelle mit dem einzigen Biosprit, der hält was er verspricht.
Diese drei Wege entledigen einer Person der Maske, mit der sie, getrennt von Ihresgleichen und der Natur, als Einzelner wahrgenommen werden kann. Eine Person darzustellen bedeutet eine feste Rolle aufzuführen, ein Statist zu sein, der sich in der Menge anderer Getrennter vor der Verantwortung für das GANZE verstecken kann. Doch ist es die Ekstase, welche die Versteifung der Maske auflöst und das wahre Wesen zu offenbaren vermag. Das erreichen die Meditation, Gesänge und Tanz ... begleitet von naturverbundener Rhythmik ... und besagtes, nahezu in Vergessenheit geratenes, sungazing. Drei Kommunikationswege zwischen dem GANZEN und uns Menschen, zwischen dem ANDEREN und den EINEN, Wege, die heutzutage nahezu ihre gesamte Ursprünglichkeit verloren haben. Mit der Verbindung zur Wirklichkeit HA(A)RPERT es, ich hatte es zu Beginn der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE erwähnt, ganz gewaltig. Immerzu funkt fortschrittliche Technologie dazwischen, sodass auf absehbare Zeit kein wahrer Funke mehr überspringen kann.
Bezüglich des Sonnenschauens finden Sie anbei nähere Informationen, die im deutschen Sprachraum leider kaum zu finden sind ... mag bewusste Geheimniskrämerei da wieder einmal die Finger im Spiel haben ...

 Sun gazing and pineal gland  www in Englisch
 Religious sungazing  www in Englisch
 Sungazing  www in Englisch

Nun sollte man nicht der Vorstellung verfallen, dass uns jenseits des Zenits der Unordnung eine Rückkehr in die Lebensweisen bevorsteht, aus denen wir hervorgegangen sind, egal, wie sehr wir meditieren und der Morgensonne in das gerötete Auge blicken. Der kosmische Lernprozess ist kein Steinwurf, der exakt senkrecht nach oben ausgeführt wird und den Stein dort landen lässt, von wo aus er in die Höhe geworfen wurde. Zwar mag der technologische Fortschritt der Menschen die Wiege aller Symptome der Trennung vom GANZEN sein, und somit die Krankheit namens Expansion beschreiben, aber genau diese Krankheit braucht das Gesamtbewusstsein, um an seine kollektive Grenze zu gelangen, um die anschließende Ausheilung nachhaltig gewährleisten zu können ... und um energetisch tiefsinniger, sprich klangvoller, daraus hervorzugehen.
Wissenschaftliche Errungenschaften werden in der Optimierung nicht ihrer Früchte beraubt werden, nur werden diese Früchte zukünftig nicht in isolierten Gewächshäusern gedeihen, sondern im Freien. Es wird der Befreiung von der Beweislast gleichkommen und sowohl dem ANDEREN, als auch uns, den EINEN, zugute kommen.
Die Vergangenheit wird Geschichte und die Zukunft eine einzige Fabel sein. Egal, wie man es auch dreht, ob in Flussrichtung des Konsens, oder entgegen der starken Strömung, ob mit gravierender Beweisforderung, oder mit der interpretatorischen Leichtigkeit der Esoterik, wie man es auch dreht und wendet, wohin man auch schaut, die Quantentheorie mausert sich unaufhaltsam zum Bindeglied zwischen dem, was war, und dem, was sein wird. Ihre Möglichkeiten der Interpretation eines Kosmos, in dem die zugrundeliegende Unordnung immer unbedeutender werden wird, wird sich unaufhaltsam in die Herzen derer tanzen, die, im Rahmen des GANZEN, nicht nur entsprechend informiert, sondern transformiert werden, angetrieben von einem Rhythmus, der ganz im Einklang mit ALLEM ist.

Wie ist Dein Name, meine Liebe ?
Gaia.
Ein wirklich klangvoller Name. Nur Mut, tanze Deinen Namen. Ich werde dazu singen.

Noch spielt die Musik hier auf der Erde, noch braucht das Bewusstsein allen Lebens diese Bühne, die sich offensichtlich gar im Zentrum des Universums befindet ... zumindest gefühlt.

Die Erde im Zentrum des Universums ? Jetzt spinnt er komplett, mögen Sie vielleicht nun denken. Kaum vorstellbar ? Das Zentrum, meine ich.
Vielleicht ist diese Interpretation jedoch möglich, vielleicht sogar notwendig, indem dem Gesamtbewusstsein endlich seine eigentliche Hauptrolle zugesprochen wird. Demnach hätte das Bewusstsein die Erde in der Tat als zentrale Bühne für sich selbst ersonnen, als Heimat der Ordnungsbemühungen, wohingegen das Universum, sozusagen drumherum, mit zunehmender Distanz von der Bühne mehr und mehr un(ter)bewusst interpretiert wird. Somit befindet sich das Universum nicht im Fokus eines Schwarzen Lochs, sondern es geht aus dem Fokus des Gesamtbewusstsein allen Lebens hervor. Die Erde läge demnach
im Zentrum der bewussten Aufmerksamkeit ... und das Universum wäre umso unterbewusster, je weiter es sich vom Zentrum der Aufmerksamkeit entfernt bzw. expansiv aufbläht. Deutet der sogenannte  Quanten-Zeno-Effekt  nicht genau in diese Richtung ?

Die Bildvokabel eines Schwarzen Loches beschreibt in dieser Interpretation einzig die Verdichtung von aktiver Ordnung. Ein solches Loch führt nirgends hin, während der sogenannte event horizon die spiralförmige Hinführung zum kohärenten Zentrum ist, als Bewahrungsort göttlicher / goldener Essenzen des aktuellen kosmischen Lernprozesses, hervorgegangen aus sämtlichen kosmischen Vorgenerationen. Allesamt Strophen, die sich nach und nach zur Gesamtpartitur der Goldenen Philharmonie zusammenfinden und in einem einzigen unbeschreiblichen Klang die vorübergehende ''Perfektion'' erreichen ... für einen Augenblick, ohne Raum und Zeit, ohne Zuschauer bzw. Beobachter.


We have come a very long, long way ...
without a single step.

Wie kann man es sich vorstellen, dass jeder kosmische Zyklus intensiver, tiefer, ”perfekter” wird und der Klang reiner ? Vielleicht hilft der vermeintliche Blick in die Zukunft weiter, ein Blick, den wir mittels Science Fiction vorausschicken. Betrachtet man Science Fiction jedoch nicht als Spekulation über eine kommende Zukunft, sondern vielmehr als Schnee von Gestern, Vorgestern, Vorvorgestern, …, der nun den Fluss unserer Realität füllt, um das wahre Wesen des Lebens zu re-aktivieren, dahingehend, die Pubertät zum Höhepunkt zu führen, jedoch ohne die tatsächliche Realwerdung dessen, was wir aus Sicht des Fortschritts in Zukunft für realisierbar erachten. Oder anders ausgedrückt: der Schnee von Gestern, als Erinnerung im Voraus, ist nichts Geringeres als die Grenzerfahrung des Lebens aus vorherigen Lernprozessen kosmischen Ausmaßes, dient Technologie doch der Konkretisierung der Loslösung des Egos vom Wesen.
Daher kann der Mensch im aktuellen Kosmos auf all jene Möglichkeiten zurückgreifen, die diese Art von Schnee zur Verfügung stellt, so wie jedes Kind ein Ausdruck seiner Vorgenerationen ist, und jeder Kosmos, jedes Universum, auf die Erfahrungen seiner Vorgänger aufbaut. Ein wahrhaft ungewohnter Gedanke, der in Kürze näher betrachtet wird.
Die Palette, auf die der Mensch zurückgreifen kann, um das Ego vom Wesen zu entfremden, wird durch diesen metaphorischen Schnee, der den realen Bilderfluss speist, daher bunter, verführerischer, bequemer, sicherer, und immer leichter in der Anwendung, für immer mehr Menschen, und immer jüngere Menschen …
Somit konzentriert das Leben mit jedem weiteren Zyklus die Entstehungsgeschichte des GANZEN immer mehr auf einen Punkt. So mögen in vorherigen Durchläufen Lebensformen über weite Teile des zugehörigen Universums verteilt gewesen sein, mit Möglichkeiten, wie wir sie HEUTE aus SF-Filmen und Büchern kennen, weil es eine ERINNERUNG ist, die wir jedoch nach vorwärts projizieren, sprich, in die Zukunft.
Im aktuellen Universum konzentriert sich das Leben auf die Erde, ein Planet im Auge des  Biozentrismus  … und auf diesem einen Planeten erfährt das Leben den Prozess des kosmischen Lösungsweges derart emotional, wie auf keinem anderen Planeten in all den vorherigen Universen, eben der Konzentration auf eine Welt wegen, statt derer viele. Das geht zwangsläufig mit einer Tiefenwirkung einher und mit einer Intensivierung der PROBLEM-Lösung, wie kein Leben in vorherigen Universen es erleben MUSSTE … weil weder die Möglichkeiten, noch die Notwendigkeit, gegeben waren. Und doch tragen all diese vorherigen Erfahrungen zum Gelingen der aktuellen Geschichte bei.
   
                                                                                 

Galaxien der einen Hemisphäre drehen sich im Uhrzeigersinn, die der anderen Hemisphäre dagegen gegen den Uhrzeigersinn. Die unterschiedlichen Rotationen von Galaxien, die sich aber auch in allen anderen Bildobjekten des Kosmos wiederfinden, groß, wie klein, dienen dabei einzig der Stabilisierung des Gesamtbildes des Kosmos, denn ohne Bewegung geht gar nichts in der Realität. Wo Unordnung zugegen ist, ist Bewegung und damit auch Veränderung real ... andernfalls bräuchte es nicht das Interpretationswerkzeug der Zeit ... und keine Musik jedweden Ausdrucks, um die Bewegungen des kosmischen Tanzes wahrzunehmen.
Zunehmende Unordnung bedingt eine Zunahme der Komplexität der Bewusstwerdung durch eine Zunahme der an Beziehungen verarmenden Informationsdichte. Harmonisierende Informationen werden zu aktiver Ordnung und somit transformiert, sich durch diesen Akt der ihnen zugrunde liegenden reaktiven Unordnung entledigend. Auf das die Fetzen fliegen.
Ekstase.
Ex-Stase. Aus der Stase heraus.
Emotionen.
Ex-Motion. Aus dem Innern heraus ins Außen.
Befreiung von allen Ängsten, von allen Schatten, von allen Gegenspielern.
Alle Hüllen fallen. Hüllenlos.

GOTT ist das wildeste WESEN, das existiert.
Die Gegenwart seines Geistes in uns ist unsere Wildheit, unser EINSSEIN mit der Wildnis der Schöpfung.
Deshalb ist es so gefährlich, die Dinge der Natur menschlichen Zwecken zu unterwerfen,
und es führt oft zum Übel, zur TRENNUNG und zur Schändung.
Wendell Berry

The meeting of two personalities is like the contact of two chemical substances:
if there is any reaction, both are transformed.
Carl Jung

Stabilisierung gilt für alle real erforderlichen Ebenen, in allen Bild gewordenen Maßstäben. Ohne Stabilisierung keine bewusste Wahrnehmung, Stabilisierung ist, in den Worten von Hans-Peter Dürr, geronnener Geist, ein energetischer Stau, vom Ordnungspotenzial umhüllte Unordnung, die jedoch nie im absoluten Stillstand zu bestehen vermag, vom Ausdruck der Ekstase jedoch maximal entfernt ist.
Es gibt chemische Verbindungen, z. B. Aminosäuren oder die Milchsäure, die in ihrer Struktur rechts- oder linksdrehend sind. Es gibt Strömungen und Wirbel in der Natur, die im Uhrzeigersinn oder gegen ihn laufen. Es gibt Rechts- und Linkshänder, die ihren Kaffee unterschiedlich rühren. Es gibt Planeten in unserem Sonnensystem, die sich allesamt in eine Richtung drehen ... oder halt, und das sind Ausnahmen,  in die andere, wie z. B. die Venus. Ausgerechnet die Venus, als planetarische Verkörperung des weiblichen Prinzips.

All das geschieht, damit das Universum, als bewusstses, wie un(ter)bewusstes, Gesamtkonstrukt jederzeit im harmonischen Verhältnis von Symmetrie und Asymmetrie bestehen kann ... und so wie man einem Schmetterlingsschlag nachsagt, er könne das Wetter am anderen Ende der Erde beeinflussen, so verändert sich durch das Rühren des Sonntagskuchens in einer unscheinbaren Küche, irgendwo auf der Erde, der Lauf der restlichen Welt
bis an den Rand des möglichen Universums, unter allen notwendigen Bedingungen.

rde die Venus sich mit allen Plan
eten des Sonnensystem in die gleiche Richtung drehen, hätte das genauso disharmonische Auswirkungen auf alle anderen Bewusstseinsebenen der Realität, und damit auf alle anderen Zyklen und Rotationen, wie eben das Rühren in Kaffeetassen, Kochtöpfen und Teigschüsseln, wenn alle Menschen, Links-, wie Rechtshänder, sich im Nu entscheiden würden nur noch gegen den Uhrzeigersinn zu rühren ... allerdings würde es in diesem Fall länger dauern, bis sich Auswirkungen dieses Handelns in der Realität manifestieren würden. Ganz im Gegensatz zur plötzlichen Richtungsänderung der Venus ...

Die Natur liebt offensichtlich den Linksdrall,
während menschlicher Fortschritt, und damit die Realisation der sich beschleunigenden Expansion, in die entgegengesetzte Richtung läuft, wie z. B. Schrauben, die im Uhrzeigersinn in Werkstoffe gedreht werden, damit moderne Konstruktionen Halt haben, oder die Uhr selbst, ohne die kaum ein Mensch auszukommen vermag, oder Küchengeräte, Ventilatoren, Waschmaschinen, die Kammern von Revolvern, aber auch die Motoren zur Fortbewegung und die Räder von Fahrzeugen, wenn sie beschleunigen.
Man könnte zum Schluss kommen, dass die Natur und der menschliche Fortschritt in entgegengesetzte Richtung unterwegs sind, um so gemeinsam auszutesten, wie weit das Universum bildhaft auseinandergezogen werden kann, wie ein Gummiband, mit dem Bewusstsein allen Lebens in der Goldenen Mitte der fortwährenden Gegenwart.

Natur und Mensch verkörpern die Proportionen des Bewusstseins, dem alle Bilder der Realität entspringen. Vielleicht gehen wir im Supermarkt und laufen in den Sportstadien deshalb in die bevorzugte Richtung der Natur, weil zahlreiche Galaxien unserem Fortschritt folgen, um Uneinigkeit im EINSSEIN darzustellen, denn wie sonst könnte der Zenit der Unordnung unter Beibehaltung der Ordnung des Universums als Ganzes erreicht werden, bedenkt man die Rahmenbedingungen der Wirklichkeit ?!
Gleiches findet sich beim Goldenen Schnitt, testet das Leben doch aus, wie lange der Goldene Schnitt des Gesamtbildes des Universums im Umfeld zunehmender Unordnung beibehalten werden kann, wenn immer mehr bewusste Einzelbilder vom Goldenen Schnitt, und damit den idealen energetischen Proportionen der Symmetrie und Asymmetrie, abweichen. Das Erreichen dieses Punktes stellt den Höhepunkt der Evolution dar und markiert die Blüte der künstlichen Blume namens Technologie, die, anstatt mit naturbelassenem Wasser, mit unterschiedlichen Kraftstoffen gedeiht. Und so, wie der Begriff Technik seiner ursprünglichen Bedeutung im Laufe der Expansion beraubt wurde, so ergeht es auch der Technologie:

Bis ins 18. Jahrhundert verstand man, vermutlich unter dem Einfluss des hellenistischen Wortgebrauchs, unter Technologie die „Lehre von den Kunstwörtern oder terminis technicis“. Diese Bedeutung ist bloß von sprachgeschichtlichem Interesse und spielt längst keine Rolle mehr.

 WIKIPEDIA

Dieser hochtechnisierte Punkt beendet den Fall des Gesamtbewusstseins vom Göttlichen Sein der Kohärenz und markiert den Wendepunkt der kosmischen Aufführung. Aus der realen Evolution und der wirklichen Devolution geht letztendlich die Involution hervor ... inklusive Bühnenbildern, die sich mehr und mehr von aktuellen Vorstellungen unterscheiden werden. Selbst das Bild des Universums selbst bleibt davon nicht verschont. Gleiches gilt für das Unterbewusstsein allen Seins ... und für die Unterscheidung der Welt in Dualitäten. Entweder ... oder ... wandelt sich zu sowohl ... als auch. Das Leben selbst wandelt sich zum wesentlichen Sein. Die Quantentheorie, die modernste aller fabelhaften Geschichten, lässt grüßen. Diesbezüglich noch einmal Charles Eisenstein:

Während die Quantenmechanik unsere Newton-Cartesischen Intuitionen langsam durch nicht-dualistische Intuitionen ersetzt, werden alle Früchte der Trennung ihre Daseinsberechtigung verlieren. Denn selbst wenn die herkömmliche Philosophie recht damit hat, dass Quantenunbestimmtheit und Beobachter-Abhängigkeit keine praktischen Folgen für das Bewusstsein, den Verstand und das Selbst haben, selbst wenn niemand je beweist, dass unsere Materie-Ebene erheblich von der klassischen Beschreibung abweicht, lauert am Grund immer noch eine unversöhnliche Ausnahme von der Behauptung, dass „das Universum genau so ist“. Quantenmechanik gewährt uns eine neue Logik, einen neuen Rahmen des Möglichen, und sei es auch nur über Metaphern. Das eigenständige und getrennte wird nicht mehr die einzig denkbare, die einzig überzeugende Art sein, die Welt zu verstehen.

Die Quantenmechanik verkündet einen folgenreichen Wandel unserer Intuition, der sich schnell beschleunigen wird, wenn das Versagen der alten Lebens- und Denkweisen zunehmend offensichtlich wird. Genau wie das Regime der Getrenntheit ihrer Apotheose in Newtons und Descartes’ Wissenschaft sowohl die Bühne bereitet hat als auch durch sie bestärkt worden ist, so wird auch die Quantenmechanik die wachsende Erkenntnis unserer Verbundenheit mit einander und der gesamten Natur beschleunigen, was uns wiederum erlauben wird, die tiefgreifenden ontologischen Folgen der Quantentheorie besser zu verstehen. Anders ausgedrückt ist die Quantentheorie sowohl Ursache als auch Wirkung, sowohl Vorbote als auch Symptom eines größeren Bewusstseinswandels.

Charles Eisenstein - Renaissance der Menschheit  -  S. 516

Doch bis dieser Wandel in der Realität nachhaltig Fuß fassen kann, eingeleitet durch die Involution, tritt in der noch verbleibenden Devolution das Paradoxon der Expansion immer deutlicher hervor, wie am mütterlichen Mittagstisch angedeutet.

Evolution die Entwicklung von Lebensformen in der Realität
Devolution der Fall des Gesamtbewusstseins von der Spitze ( dem capstone ) der Kohärenz bis zur dekohärenten Basis. Trennung.
Involution die Verschmelzung der dekohärenten Bewusstseine im Laufe der Optimierung, begleitet von der Auflösung der realen Bildersprache. WIedervereinigung.

Wir gewinnen immer mehr Erkenntnisse und scheinen immer weniger zu verstehen. Wir haben immer mehr medizinischen Fortschritt, werden aber immer kränker ... nicht zu verwechseln mit einer Steigerung der Lebenserwartung, denn immer älter werden zu können, bedeutet nicht gesünder zu sein, oder gar gesund zu bleiben. Wir haben immer mehr Freizeit und Möglichkeiten sie zu gestalten, werden aber immer unzufriedener. Wir bringen immer mehr unter Kontrolle und sichern uns ab, fürchten uns aber trotzdem immer mehr vor immer mehr. Wir treten immer mehr Aktivitäten an den Fortschritt ab, haben aber immer weniger Zeit. Menschliche Möglichkeiten werden immer komplexer, allerdings aus einer Not heraus ... nur gilt das nicht für menschliche Sprachen, denn diese waren umso komplexer, je weiter wir im aktuell egozentrischen Weltbild der Menschheitsgeschichte zurückgehen, zumindest bis dorthin, wo der Fall seinen Lauf nahm und der Mensch sich von der Natur im großen Stile trennte, wo das EINE sich in ganze Kerle und die Frauen entzweite, wo die Notwendigkeit für Sprachen unausweichlich wurde, und wo die Mathematik den Goldenen Proportionen entstieg ... keineswegs als ein Phönix, der der Asche entstieg, sondern eher als Trojanisches Pferd mit beweiskräftigem Inhalt im Innern. So betrachtet wurde vielmehr ein Phönix aus Asche geschaffen. Aus Weiß wurde Schwarz. Aus dem energetischen Terrain der Wirklichkeit wurde eine immer datenlastigere Karte namens Realität. Terra incognita. Seitdem sind wir Menschen der Idee verfallen, dieses sei ein teuflischer Plan dunkler Mächte.

Die modernen indogermanischen Sprachen sind allesamt Zerfallsformen älterer Hochsprachen, die wiederum auf eine allen gemeinsame Ursprache, das Indogermanische, als deren Archetyp zurückgehen. Es gab keine Evolution der Sprache, sondern eine Devolution: Die Sprachen haben sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende durch den Gebrauch abgeschliffen, ähnlich einem behauenen Stein, den man in einen Fluss geworfen und den erodierenden Kräften der Strömung überlassen hat. Die einst vorhandenen Muster sind weitgehend verschwunden. Und beinah könnte man behaupten, dass die indogermanischen Sprachen durch den Gebrauch zu Affenlauten geworden sind, statt sich aus diesen entwickelt zu haben. Oder ist etwa das französische même einem Tierlaut nicht deutlich näher als das lateinische egomet ipsimus?

Die Frage nach der Herkunft der indogermanischen Ursprache selber bleibt freilich unbeantwortet. Wäre es denkbar, dass diese sich aus der Affensprache entwickelt hat? Dann kommen wir aber in einige Schwierigkeiten: Warum entwickelt sich die Sprache erst zu solcher Komplexität, um dann den grössten Teil der erworbenen Muster wieder aufzugeben? Wenn sich das Indogermanische aus niederen Sprachstufen entwickelt hat, warum ist es dann nicht bei diesen niederen Stufen geblieben, wo doch die Erfahrung hinlänglich zeigt, dass eine relativ simple Sprache zur Verständigung völlig ausreicht? Und schließlich: Wie vertragen sich die erkannten Prinzipien der Sprechökonomie und der Spracherosion überhaupt mit einer Evolutionstheorie der Sprache? – Nein, die menschliche Sprache kann nicht durch Evolution entstanden sein. Ihre Herkunft bleibt ein Rätsel. Und der Mensch selber? Soll er sich etwa aus Affen entwickelt haben, wobei irgendein XY (war es vielleicht Prometheus?) ihm noch eine Sprache verpasst hätte? Im Klartext: Ohne Evolution der Sprache wird auch die Evolution des Menschen sinnlos.

 Armin Risi - Sprache und Evolution

Aus dieser  Devolution  der menschlichen Sprache geht im Laufe der interpretierten Zeit die zunehmende Komplexität der realen Bildersprache hervor, während die alten Sprachen ihrerseits damals eine Komplexität aufwiesen, die in einem Umfeld weit geringerer Ordnungsanforderungen, als es aktuell von Nöten ist, fehl am Platz zu sein schien, eine Komplexität, von der heutige Sprachen Äonen entfernt sind. Wie passt das zusammen ? Oder sollte man zuerst fragen: Was ist denn überhaupt Komplexität ? Was kann dem Phänomen der Komplexität noch hinzugefügt werden, was in vorherigen Kapiteln noch nicht zur Sprache gekommen ist ?

Der Kurs sprachlicher Aktien droht weiter zu fallen,
während die Notierungen von Bilderwelten unaufhaltsam steigen.
Wolfgang Steinig

Grammatische und phonetische Strukturen bei Naturvölkern haben eine hohe Komplexität.
Wolfgang Steinig

Komplexität, aus Sicht des GANZEN ... und diese Antwort mag Sie vielleicht überraschen ... ist das (Aus)Maß für das Unvermögen die Vollendung eines Prozesses herbeizuführen. Komplexität stellt den Verlust der Intimität zum GANZEN dar. Komplexität ist die zurückgelegte Strecke des Fortschritts vom Ursprünglichen weg und bezeugt damit die Lieblosigkeit, mit der heutzutage nach dem Wesen der einzig wahren Liebe gesucht wird.
Der Konsens besagt, wir Menschen seien sehr komplexe Lebensformen, im Gegensatz zu einem Wasserfloh, obwohl der Floh weit mehr Gene als ein Mensch sein Eigen nennt. Unser Gehirn soll der Grund sein, warum wir derart komplex daherkommen. Komplexität wird hier mit Intelligenz gleichgesetzt ... je komplexer eine Lebensform, desto schlauer ist sie. Das gilt allerdings einzig für das Bewertungssystem der Menschen und gilt nicht aus Sicht des GANZEN, auch nicht aus Sicht der ANDEREN, sprich, der natürlichen Ordnung. Nur Menschen kommen zu dem Schluss das Klima sei komplex, oder die Natur an sich, oder die Berechnung bestimmter mathematischer Zusammenhänge. Zeigt sich hier nicht, warum der Mensch einen Prozess als komplex ansieht ? Je mehr Einzelbilder wir betrachten, und je weniger wir einen Zusammenhang aller einbezogenen Bilder zum GANZEN herstellen können, desto komplexer erscheint uns etwas. Komplexität ist die menschliche Ausrede für die eigene Entfremdung vom GANZEN. Sie entsteht erst durch die Betrachtung von Einzelbildern, die in Parameter umgerechnet werden, um mit immer mehr Parametern dem GANZEN auf die Spur zu kommen, was jedoch nur sehr kurzfristig annähernd gelingen kann, der Dynamik des GANZEN wegen, schließlich ist jedes Einzelbild ein unwiederbringliches Unikat ... und jeder Sprung in ein und denselben Fluss einzigartig.
Weder die Natur, noch das Klima, noch die Ursprache(n) sind komplex, sie erscheinen uns heute nur so, da wir uns vom GANZEN inzwischen sehr weit entfernt haben ... und unentwegt versucht sind, uns die Trennung schönzureden, was mehr und mehr zur Sucht wird. So gesehen laufen wir im Kreis, obwohl doch Spiralen allgegenwärtig sind. Typisch Mensch. Typisch Dualität.
Die Natur ... ja, Sie ahnen, was jetzt kommt, handhabt es mal wieder anders, vielleicht, weil ihr Hände fehlen und Manipulationen jeglicher Art so nicht möglich sind, von den Händen der Affen mal abgesehen. Aber wer weiß, vielleicht sind die Ähnlichkeiten der Affen mit uns Menschen auch nur eine Manipulation der Menschen selbst, um nicht als alleinige Quelle reaktiver Unordnung herhalten zu müssen. Das dürfte zumindest mit einer der Gründe für allerhand Verwirrung in der aktuellen Gegenwart sein, schließlich wachsen sowohl Äpfel, als auch Birnen, an Bäumen ... und trotzdem soll man beide nicht miteinander vergleichen. Wo war ich ? Ach ja, die Natur:

In real nature, in the proverbial real “real world”, there is no such thing as a circle. This is the naked truth. Nature is in constant evolution - it can never ever be a circle -, rather it is a SPIRAL which swings on and on, upwards, higher and higher still, ever changing, where not a single thing remains the same from one loop to the next, forever and ad infinitum.

 Quelle

Die Natur benötigt keine Komplexität, erfüllt sie doch das Finden von Harmonien, frei skalierbar in allen Maßstäben, vom winzig Kleinen, bis zum unfassbaren Großen. Komplexität beschreibt die Abwesenheit von Harmonie im philharmonischen Sinne. Beides zugleich geht nicht. Es gibt keine komplexe Harmonie bzw. eine harmonische Komplexität, denn im Unvermögen der Vollendung schwingt immer eine Ungewissheit mit ... und Ungewissheit bedeutet für uns Menschen Unsicherheit und damit wiederum Angst. Ist Angst zugegen, ist Harmonie abwesend, weil die Unordnung überwiegt. Einzig jene, die von Harmonie getrennt (re)agieren, deuten ihren eigenen Verlust der Zugehörigkeit als Komplexität, die mit jedem weiteren Schritt weiter zuzunehmen scheint. Von Intimität keine Spur. Auch nicht von Anzeichen der Vollendung eines gemeinsamen Meisterwerks. Schlimmer noch, unterstellt der Mensch der Natur noch obendrein Boshaftigkeit und Unberechenbarkeit. Die Natur erscheint wild ... zumindest dem Verständnis der getrennten Menschen nach.
Frei von der Annahme jeglicher Komplexität zu sein bedeutet wirklich wild zu sein. Wildheit ist: BEFREIT von allen Emotionen den Gefühlen FREIEN Lauf lassen. Ekstatisch und emotionslos. Das wahre Wesen des Lebens ... und nicht eine Maske unter vielen anderen Masken. Davon erzählen mittlerweile sogar schon  Tiger  in eindrucksvollen Kinofilmen.

Die Antwort auf zuvor gestellte Frage, bezüglich der paradoxen Entwicklung unserer Sprachen und der realen Bildersprache, liegt somit im Fortschritt der Dekohärenz des Gesamtbewusstseins bzw. in der fortschreitenden Entfremdung von der Kohärenz und in den unterschiedlichen Auswirkungen von aktiver und reaktiver Unordnung auf die Sprache(n) eines Sprachraums. Die Globalisierung belegt es eindrucksvoll, denn je mehr, einander fremde, Personen miteinander in Kontakt kommen, desto mehr Feinheiten einer gesprochenen und geschriebenen Sprache bleiben unberücksichtigt, desto komplexer aber muss das Gewebe der Realität geflochten werden, um mit immer einfacheren Sprachen alle verschiedenen Weltbilder unter den gemeinsamen Hut aller menschlichen Kostümierungen zu bekommen, damit die Menschheit ihrer Rolle auf der Bühne des Lebens gerecht werden kann. Nicht, weil es im Vorfeld vertraglich durch den Gott aktueller Religionen derart festgelegt wurde, sondern, weil die Natur der Natur des Menschen derartigen Entwicklungsspielraum zur Verfügung stellt.
Als Metapher lässt es sich wie folgt beschreiben: Gott reist durch die Zeit, KOSKONS im Gepäck ... beide, Gott und der kosmische Konsens, bleiben von den Reiseeindrücken nicht unbeeinflusst. Im Gegenteil, denn je länger die Reise, je länger die zurückgelegten Strecken, desto mehr werden beide zum Schatten ihrer Ursprünglichkeit. 
Gott ist die Kohärenz des Gesamtbewusstseins, unverkörpert, hüllenlos. Gott ist der Zwei-Komponentenkleber aus natürlicher Ordnung und Mensch, aus natürlichem Wesen und künstlichem Ego. In der Entfremdung beider, im Nachlassen der Klebekraft, lernt Gott dazu … aber nicht als Gott, sondern als Reisender. Reisen bildet. Daher können Kirchen und Kathedralen nur Raststätten sein, nicht mehr, nicht weniger. Reisen verändert den Reisenden unentwegt. Daher kann der Gott nicht der Schöpfer von ALLEM sein, da Gott sich fortwährend wandelt und daher auch der Kosmos selbst, sämtliche  Sprachen  inklusive.
Nicht Schöpfer, sondern fortwährende Schöpfung ... bis zur Erschöpfung der Möglichkeiten, die für das GANZE notwendig sind. Alles im Rahmen dessen, was als Kosmos bezeichnet wird.

Heutzutage vermag daher kaum ein Mensch noch eine derartige komplex anmutende Sprache aus der Vergangenheit fließend zu sprechen, geschweige denn zu erlernen, weil die Anwendung jener Sprachen ein Gemeinschaftsbewusstsein benötigte, welches, im aktuellen Zeitalter der Individuen, nicht mehr gegeben, oder zumindest äußerst rar geworden ist. Daher werden alle menschlichen Sprachen mehr und mehr vereinfacht, oder mitunter verbildlicht, z. B. mit kleinen Icons, wodurch zwangsläufig die, alle Sprachen umfassende, reale Bildersprache zunehmend komplexer erscheinen muss, um zu ermöglichen, was mittels der unzähligen, sich mehr und mehr abnutzenden Sprachen, unter dem Einfluss der reaktiven Unordnung, verloren zu gehen droht, nämlich die Aufrechterhaltung des realen Bilderflusses, der Interpretation der energetischen Logik.
Der Einfluss der, in der Vergangenheit weit aktiveren, aktiven Unordnung dagegen ließ die Komplexität einer Sprache, die diesem Unordnungsausbruch ausgesetzt war, enorm zunehmen, als Reaktion der Ordnung, um das Ausmaß der Katastrophen überhaupt verarbeiten zu können. Zum Beispiel im Rahmen gewaltiger energetischer Entladungen, die vom Dekohärenzstand des Gesamtbewusstseins als Naturkatastrophen enormen Ausmaßes interpretiert wurden, wie sie Immanuel Velikowsky in seinen Büchern beschreibt. Ein Prozess, der lange Zeit in Anspruch nahm und somit, statt unaussprechlicher Kompliziertheit, die komplexen Ausdrucksmöglichkeiten der daraus hervorgehenden Sprache(n) sprichwörtlich ins Leben rief. Diese gewaltige energetische Entladung bzw. Verschiebung war natürlich nichts anderes als die bereits ausführlich dargelegte Ego-Explosion ... die Trennung der EINEN in Einige und einige Andere, allesamt getrennt vom ANDEREN, der Natur. Einige mehr, Andere weniger.

Aus diesen Gründen entwickelt sich die reale Bildersprache in die entgegengesetzte Richtung der verbliebenen menschlichen Sprachen, während sich die Sprachen anderer, nicht menschlicher, Lebensformen annähernd stabil zeigen, da sie überwiegend auf den Einfluss der nachlassenden aktiven Unordnung reagieren. Menschen dagegen beschreiben mit ihren Sprachen mehr und mehr das Wirken der rasant expandierenden reaktiven Unordnung, was durch Vereinfachungen schneller geschehen kann ... immerhin drängt die Zeit ja immer mehr, jedoch nicht, um (bereits) eine Lösung für Probleme und das PROBLEM zu finden, sondern der Maximierung der Möglichkeit wegen, im Rahmen der PHI(L)HARMONISCHEN Notwendigkeit des GANZEN.

Komplexität beschreibt die Verdichtung von Aktionen und Reaktionen, die für eine Lebensform nötig sind, um mit gegenwärtigen Ordnungsmöglichkeiten die eigene Form, unter Einfluss der Unordnung, aufrechterhalten zu können, oder um eine Bildvokabel im Fluss der Realität belassen zu können. In der Natur gibt es daher überhaupt keine Komplexität, denn alles basiert einzig darauf das GANZE im Goldenen Schnitt zweier entgegengesetzt wirkenden energetischen Proportionen auszubalancieren. Aus Sicht derer, die sich vom GANZEN entfremden, kann das nur als äußerst komplexes Geschehen gewertet werden, wenn nicht gar als äußerst kompliziert.
Man kann demnach an einem Gebirgsbach verweilen und einzig die Harmonie des Augenblicks genießen und vom klaren Wasser trinken. Oder aber man versucht die einzelnen Wassermoleküle mit einer Nummer zu versehen und zu scannen, um den Fluss des Wassers mathematisch in einem Formelwerk zu erfassen. In ersterem Fall wird der Durst gestillt, in zweiterem jedoch gelingt dieses nicht, ganz im Gegenteil, und mitunter kommt noch Hunger dazu ... Hunger nach mehr Kontrolle, mehr Antworten, mehr Möglichkeiten, mehr Vokabular, um beschreiben zu können, wonach man eigentlich sucht. Von Harmonie keine Spur, weder sitt, noch satt ... und Gefühle, erst recht, wenn sie aus den tiefsten Tiefen des Wesens kommen, entziehen sich seit Beginn des menschlichen Ego-Trips jeglicher Beschreibung durch Worte, insbesondere den männlichen Ausdrucksformen.

Lässt sich somit beantworten, wo die Sprachen ihren Ursprung haben, wenn Science Fiction schon nicht aus diesem Universum zu sein scheint ? Der Linguist Wolfgang Steinig bemerkt in seinem sehr lesenswerten Werk Als die Wörter tanzen lernten, dass der eigentliche Knackpunkt die Entstehung der Grammatik zu sein scheint. Von einem Urknall der Sprache ist gar die Rede. Genau wie bei der Entstehung des Universums selbst, oder auch bei den Schwarzen Löchern, ist auch hier im Grunde der Ansatz stimmig, nur bleibt das Gesamtbewusstsein auch in diesem Ansatz gänzlich außen vor. Genau wie der Kosmos nur so erscheinen kann, wie er vom Bewusstsein interpretiert wird, und nur so ausgedehnt sein kann, wie das benötigte Unterbewusstsein Raum bedarf, so erübrigt sich auch die Frage nach der Komplexität der Ursprache(n), denn die Summe aller Sprachen genügt jederzeit genau den Anforderungen, derer es bedarf, um den Raum des Unterbewusstseins derart auszufüllen, dass das Bewusstsein den Kosmos als ein Ganzes interpretieren kann.
Die Komplexität ergibt sich erst rückblickend, aus einer fortgeschritteneren Dekohärenz heraus. Die Ursprache(n) traten als Notwendigkeit des Kohärenzverlustes zwangsläufig hervor, als eine Art Interpretationsreflex des Gesamtbewusstseins. Sämtliche Sprachen sind daher eine Mutation vom Ursprung, von der Sprache, die, bildhaft gesehen, die Goldene Phi(l)harmonie der kosmischen Vorgeneration(en) darstellte und seitdem an Essenz nicht zu überbieten ist, verglichen mit allen Sprachen, die daraus hervorgingen. Diese mutationsfreie Sprache war jedoch wortfrei und nicht zur Niederschrift geeignet, schließlich ist, insbesondere heutzutage, jedes einzelne Wort eine Trennung in sich.
Es bedurfte der Kohärenz des Gesamtbewusstseins, um dieser wortlosen Essenz gerecht zu werden. Von da an nahm mit der Devolution des Gesamtbewusstseins eine Entwicklung ihren Lauf, in deren Verlauf sich die Essenz zunehmend ausdünnte und auf die einzelnen Sprachen der Realität übertrug, unter der sich ausbreitenden Ausbildung von Solisten der einst Goldenen Philharmonie, die, statt den Taktstock des Dirigenten im Auge zu behalten, lieber ihrem Egotrip, a la Han Solo, fröhn(t)en ... bis zum Zenit. Nicht Sternenstaub sind wir, wie Carl Sagan anmerkte, sondern Goldstaub, verteilt über alle irdischen Himmelsrichtungen, Funken gleich ...

Zugegeben, ein Denkansatz, der auf ein Minimum an Akzeptanz trifft, erst recht zum aktuellen Stand der Expansion, genau wie die Erklärung der Herkunft der Pyramiden von Gizeh, der Heiligen Schriften, sowie des Bauplans der DNA, nebst zahlreichen anderen rätselhaften Ursprüngen, wozu auch der Ursprung des Lebens selbst zählt. Für sie alle gibt es zwar viele Varianten der Erklärung, aber keine endgültige Antwort, eben, weil der Devolution des einst kohärenten Gesamtbewusstseins nicht Rechnung getragen wird. Zwar hat die Wissenschaft ihrem Namen alle Ehre gemacht und in der Tat reichlich Wissen angehäuft ... und somit reichlich Antworten hervorgebracht, allerdings wurden auch genauso viele weitere Fragen gestellt, die sich auf diese Antworten bezogen. Daher nimmt die Komplexität des Universums in der Expansion scheinbar zu, wird doch das Universum als komplexestes System überhaupt angesehen ... dabei ist es das Gesamtbild, welches am wenigsten verstanden wird, das Gemälde schlechthin, dem keinerlei Intention entlockt werden kann. Wie auch ... mit bisherigen Denkstrukturen ?
WOFÜR braucht es dann die Wissenschaft überhaupt ?
Der Fabeln wegen, von denen Ervin Laszlo zuvor, in einer Zitierung meinerseits aus einem seiner Bücher, sprach. Er selbst hat diesbezüglich auch eine Geschichte beizusteuern, eine, die mit GOLD-DNA und der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE ausgesprochen gut harmoniert, daher ...

... können wir jetzt die Möglichkeit erkunden, dass unser Universum bei seiner Geburt tatsächlich von einem Vorgängeruniversum informiert war. Nach dieser kosmologischen Anschauung hinterlässt jedes Universum seine Spuren in dem Vakuum, in dem es eingebettet ist, ganz wie Schiffe ihre Spuren auf dem Meer hinterlassen, das sie überqueren. Diese holografischen Spuren löschen sich nicht gegenseitig aus, wenn neue Universen geboren werden; sie überlagern sich und summieren sich auf. Folglich gibt es einen fortwährenden Informationsaustausch zwischen lokalen Universen: Die 'Knalle'' späterer Universen sind in-formiert durch die Spuren ihrer Vorgänger. Da sich die Parameter späterer Universen auf Prozesse einstimmen, die sich in früheren Universen entfaltet haben, stürzen spätere Universen weder kurz nach ihrer Geburt wieder in sich zusammen, noch dehnen sie sich so schnell aus, dass nur dünne Teilchengase darin übrig bleiben. Ihre Evolution wird immer effektiver, weshalb sie sich immer weiter entwickeln als ihre Vorgänger.
Wie wir gesehen haben, scheinen die physikalischen Gesetze und Naturkonstanten unseres Universums feinstens darauf abgestimmt zu sein, Leben hervorzubringen. Das deutet darauf hin, dass die Vakuumfluktuationen bei der Geburt unseres Universums wahrscheinlich nicht zufällig waren. Sie waren genauestens eingestellt und das deutet darauf hin, dass ihre Einstellung nicht zufällig war. Der logische Schluss hinsichtlich des Ursprungs unseres Universums ist also, dass das Vakuum, in dem es entstanden ist, durch die Spuren eines früheren Universums moduliert war.
Doch was ist mit den Ursprüngen des Universums, das dem unserem voranging, und all die Universen davor ? Wie ist das Metaversum selbst zustande gekommen ?

Ervin Laszlo - Zuhause im Universum - Die neue Vision der Wirklichkeit  -  S. 157


Besagtes Metaversum ist das Meer aller Möglichkeiten, die Null im eigentlichen Sinne ihrer wirklichen Bedeutung für ALLES.
Es ist die berühmte Frage nach dem Sinn von ALLEM, dem Beginn von ALLEM, dem Ziel von ALLEM. Der Fluch der 42 ... oder die Konsequenz aus der Fehlinterpretation der 69. 
Ohne Wissenschaft wäre die Expansion nicht derart realisierbar. In der Optimierung jedoch wird die Wissenschaft von etwas gänzlich Neuem abgelöst werden, nach und nach, denn die einzelnen Antworten bisheriger Forschungen können, getrennt voneinander betrachtet, nicht die einzige wirkliche Frage beantworten, die sich aus dem ergibt, was alle bisherigen Antworten miteinander verbindet. Das Universum ist wirklich mehr, als die Summe der realen Einzelbilder, mehr, als die Summe aller Vokabeln der realen Bildersprache, mehr, als dem Meer der Möglichkeiten an Möglichkeiten entspringen kann. Dieses geheimnisvolle mehr klingt nach sehr viel und ist doch sehr bescheiden, aber nicht minder in seiner Bedeutung für ALLES.
Das Geheimnis liegt in der Beziehung zweier energetischer Proportionen und deren Ausbalancierung in der Aufrechterhaltung der kosmischen HARMONIE, unabhängig davon, wie viele Fragen gestellt und Anworten gefunden wurden und werden. Zu allen Zeiten.
Der Goldene Schnitt.
Die Goldene Zahl.
Phi. Als HARMONISCHE Beziehung, nicht als mathematische Ausgeburt der irrationalsten aller Zahlen.
Weder komplex, noch kompliziert. Es ist einzig ein herrliches Wortspiel mit den Einheiten des GANZEN. Das GANZE erscheint nur komplexer bzw. komplizierter, je länger die Unordnung voranschreitet und der Mensch ihr mittels Fortschritt nachschreitet, nicht zum Wohle aller, aber im Bestreben Wohlstand für sich und seinesgleichen zu erlangen, für die einen mehr, für die anderen weniger ... zumindest in der Expansion. Dass der eine oder andere da nur noch sprachlos mit dem Kopf schütteln kann, ist ein Symptom unserer modernen Zeit ...



Folgendes Zitat, welches die Startseite der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE ziert, wiederhole ich hier noch einmal, schließlich ist es nichts Geringeres, als die Offenbarung des wirklichen Geheimnisses ... eine Enthüllung, oder, um es ein wenig theatralischer auszudrücken, die Apokalypse der bisherigen materiellen Welt(sicht):

"The moment of harmony will always be the Present Moment, between balance and imbalance."
The Golden Mean is "equilbrium, seen as a dynamic asymmetrical state of balance, alive with precarious possibility."

Ibid, Rob Baker, The Dance of Libra

Auf der Schwelle der Neuinterpretation des Kosmos reihen sich offensichtlich mehr und mehr Gleichgesinnte am Horizont auf. Ein Horizont, der sich im Nachhinein als jener event horizon herausstellen wird, der die aktive Ordnung des kosmischen Lernprozesses zur (Wieder-)Vereinigung hinführen wird.
Etwas ist im Busch. Etwas liegt im Verborgenen ... doch zeigt es sich unentwegt, durch seine Auswirkungen, in der Realität. Mutter weiß davon ... und es wird an der Zeit sein, nachdem wir reinen Tisch gemacht haben werden, die EIN(S)EN mit dem vermeintlich ANDEREN wieder zusammenzuführen ... zum wahren Wohle ALLER.

We are in the midst of an epochal shift from a world of settled being to one of creative becoming, from a cosmos composed of matter in stasis to one made of events in motion. As we add this new sense of temporality to our universe and it becomes more integrated into the patterns of our perception, informing our cultural worldview and restructuring our psychology and neurology, a new sense of the world will reveal itself.

Carter Phipps - Evolutionaries   S. 368

Und während die einen nach der Weltformel suchen, sei es  E8 , E9 oder E11... E10, wie sich mehr und mehr abzeichnet, ist es definitiv nicht ... sehen andere die Verbindung zwischen den Einzelbildern, das, was die 0 und die 1 harmonisch zusammenfügt, um daraus die ganze 2 hervorgehen zu lassen. Es ist der göttliche Tanz der 6 und der 9 zur klangvollen Musik der 3. Die einen, welche die Formel suchen, und sei sie noch so komplex, halten nichts von dieser Geheimnistuerei und teilen die Welt in immer kleinere Hälften ein, zwischen denen jedoch ein Gleichheitszeichen steht. Die anderen aber sehen die Welt selbst im GANZEN als ein Gleichnis an.

Stuart Litvak and A. Wayne Senzee explain this very well in their highly interesting book Toward A New Brain. They call it dynamic design. The ancients, they state, were masters in combining mathematics and metaphor in a fully human balance. Their law, religion, philosophy, art, and science are the rich evidence. We have more technical knowledge, but without their earth-wisdom it is a double-edged sword, the sharpest edge of which is held against ourselves. The Classical Greeks, Persians, Indians, Arabs, and others searched for proportions and found facts along the way. Western people have sought and hoarded facts alone and lost proportion - there are simply too many facts and too little room to store them in a present-day brain.
In geometry the Greeks discovered what must be the key cipher to decoding the infinities of revealed form. This is the phi (ø) ratio, or 'golden mean" ...

 Tao of creativity

Als Zahl ausgedrückt, in der Sichtweise der Formelsucher und Algorithmenliebhaber, repräsentiert Phi das ultimative Chaos, ist Phi doch in ihren Augen nur die nobelste aller irrationalen Zahlen. Doch jene, welchem sich dem Geheimnis des Kosmos verbunden fühlen, empfinden das GANZ(E) anders:

Mit zunehmender Größe und Vitalität der Pflanze einer Gattung, mit zunehmender Entfernung der Pflanzenteile von der Wurzel, zeigen Blatt- und Blütenstellungen jeweils größeren Abstand von der ganzzahligen Proportion und jeweils dichtere Annäherungswerte an den Goldenen Schnitt.

Der Goldene Schnitt tritt weiters überall dort vermehrt in den Verhältniszahlen auf, wo ein Lebewesen größere Komplexität aufweist. Es hat den Anschein, als ob die gesamte Natur diesem Punkt des Goldenen Schnittes zustrebte, ohne ihn jemals tatsächlich zu erreichen; denn um so komplexer und diffiziler der Aufbau des Wesens ist, in desto genauerem Maße nähern sich die Verhältniszahlen ihrer Proportionen dem Wert 
Φ.

Beatrice Lukas -  Sectio aurea

Komplexität entsteht, wie bereits angemerkt, einzig im Auge des menschlichen Betrachters bzw. Beobachter. Die Natur sieht es ANDERS. Für sie ist das GANZE eine harmonische Leichtigkeit. Aus Sicht der Leichtfertigkeit der Menschen erscheint die Natur dagegen anders. Nur so kann der Kosmos in der Expansion als das aufrechterhalten werden, was er wirklich ist, nämlich ein Lied aus unzähligen Klängen, welches in komplexe Strukturen von Tönen zerteilt wird ... nur um in der Optimierung wohlklingender und liebevoller mit weniger Klängen zu enden, als es begonnen hatte, woraus wiederum die nächste Uraufführung hervorgehen wird, Urknall und Ursprache inklusive ... nur A N D E R S ...
Um die Bedeutung dieser Fabel zu verinnerlichen ...

... sollten wir uns zunächst eine wichtige Eigenschaft komplexer Systeme vor Augen führen: Komplexe Systeme sind in hohem Maße abhängig von den ''Anfangsbedingungen''. Das heißt, ihre Entwicklung ist stark beeinflusst von den Bedingungen zu Beginn der Entwicklung eines solchen Systems. Unser Universum ist ein komplexes System. Es ist sogar, soweit wir sagen können, das komplexeste System, das es gibt. Seine Entwicklung muss daher entscheidend von seinen Anfangsbedingungen beeinflusst worden sein, also von dem fluktuierenden Vakuum-Vor-Raum, der explodiert und die Mikro- und Makrostrukturen unseres Universums erzeugte, seine Teilchen und Galaxien.
Das Gleiche gilt nun für das Metaversum selbst. Auch dessen Entwicklung muss stark von den Anfangsbedingungen abhängig gewesen sein, doch diese Bedingungen können nicht durch frühere Universen bestimmt gewesen sein, da das Metaversum vor allen Universen da war. Wie waren dann die Anfangsbedingungen des Metaversums festgelegt - durch was ... oder sollten wir fragen, von wem ? Das ist das tiefste und größte Geheimnis von allen - das Geheimnis des Ursprungs des Universen erzeugenden Prozesses an sich.
Dieses größte aller Geheimnisse ist ''transempirisch'', man findet keine Antwort durch logisches Denken und Argumentieren auf der Basis von Beobachtung und Experiment. Doch eines ist klar: Wenn es schon unwahrscheinlich ist, dass unser fein abgestimmtes Universum aus zufälligen Fluktuationen hervorgegangen ist, dann ist noch unwahrscheinlicher, dass das Mutteruniversum, in dem sich eine Reihe immer höher entwickelter Universen entfaltet, auf diese Weise entstanden sein sollte. Der Vor-Raum des Metaversums war nicht nur so beschaffen, dass sich ein einzelnes Universum darin entfalten konnte, sondern eine ganze Serie. Da dies kaum ein glücklicher Zufall gewesen sein kann, müssen wir also zugeben, dass es einen ursprünglichen schöpferischen Akt gegeben haben muss: die ''Konstruktion'' des Metaversums.

Ervin Laszlo - Zuhause im Universum - Die neue Vision der Wirklichkeit  -  S. 158

Kann es sein, dass wir aus dem Dilemma, den Beginn aller Beginne, den GOTT aller Götter, die kohärenteste Kohärenz aller Kohärenzen, die wahrhaftigste LIEBE aller Liebeleien, und die Harmonik aller Harmonien, nicht annähernd beschreiben zu können, nicht herauskommen ? Zum einen, weil wir einfach nicht wissen (können), wie das GANZE ALLERLEI zustande kam, und, zum anderen, weil es keine Sprache erfassen kann, da Sprache an sich schon zu teilen und zu trennen beginnt, noch ehe der erste Satz überhaupt kommuniziert wird.
Der entscheidende Punkt dieser Betrachtung ist hingegen, dass es keinen Sinn macht auf der Reise durch den kosmischen Lernprozesses Gewissheit über die Null aller Nullen zu erlangen. Dieser Augenblick der Gewahrwerdung des GANZEN ALLERLEIS geht noch über das Satori, über das enthüllte Heimkommen, hinaus ... und kann einzig sein, ohne wenn und aber, ohne sowohl ... als auch. Ohne KOSKONS sogar

Die Schöpfung ist in keinem Sinne unabhängig vom Schöpfer
noch ist sie das Ergebnis eines Aktes,
der lange vorbei ist, sondern sie ist die fortwährende und stetige Teilhabe
aller Kreaturen am Sein Gottes.
Wendell Berry
Als Kind ist Wirklichkeit, was immer einer daraus macht.
Joseph Chilton Pearce
Im Reich des Geschenks ist die Anhäufung sinnlos.
Charles Eisenstein

Denken Sie zurück, was ich über den Werdegang einer Pflanze im Kapitel EIN REALER VERGLEICH schrieb und verbinden Sie es mit dem Goldenen Schnitt. Spannen Sie ihren Bogen und schießen Sie einen goldenen Pfeil in Richtung des event horizons. Lassen Sie sich erneut die Pubertät, wirklich, wie real, das Universum, und den Zenit der Unordnung allesamt erneut, auf Ihre Art, durch den Kopf gehen, vertrauen Sie dem morphogenetischen Feld, erspüren Sie es. Betrachten Sie vielleicht noch einmal die verschiedenen Fibonacci-Spiralen. Lassen Sie sich nicht vom Konsens der bisherigen Realität verführen, so attraktiv er auch erscheinen mag.
Das Geheimnis ist im Grunde (vieler Herzen) längst keines mehr ... zumindest für diejenigen, die den Sinn für die Kohärenz nicht auf ihrem bisherigen Weg durch die erlebte Expansion verloren haben, nur fehlt ihnen mitunter der direkte Bezug zum Goldenen Schnitt, auch wenn sie das Gefühl haben etwas wahrzunehmen, für dessen Beschreibung ihnen die passenden Worte fehlen. Doch da sind sie nicht allein, denn aktuell ist niemand in der Lage auch nur annähernd in Worte zu kleiden, was das Geheimnis unter seiner Hülle trägt. Daher müssen vorerst Gleichnisse genügen ... und Bildvokabeln, die fabelhafte Metaphern in Formen hüllen:

Nicht nur stehen viele Maße der Natur zueinander auf diese Weise in der Proportion des Goldenen Schnittes, auch Zyklen aller Art lassen an jenem Punkt, wo sie in der goldenen Proportion unterteilt werden, Ereignishäufungen erkennen.
Den Forschungen Theodor Landscheidts zufolge weisen auch verschiedenste Zyklen der Natur (Sonnenflecken-Häufigkeit, Regenfälle, Fruchtbarkeit, Kurerfolge und viele andere ), wie auch die Statistiken der Gauquelins an den Teilungspunkten des Goldenen Schnittes konsequent ihre statistischen Ereignismaxima auf. Dies ist auffällig und hochgradig bedeutsam. Es handelt sich dabei also nicht um eine These, sondern um eine statistische Beobachtung:

Der Goldene Schnitt tritt quasi als "Magnet", als „Zielpunkt“ der Lebensentwicklung und des Ereignisses auf.

Als ob das Lebendige auf ihn zustrebte.

Beatrice Lukas -  Sectio aurea


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 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift