Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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   Die Goldene Phi(l)harmonie


WÖRTER, GENE UND DIE REALE BILDERSPRACHE

Wörter, wie Gene, entwickeln ihre Ausprägung in Abhängigkeit von der Umgebung ... woraus unterschiedliche Reaktionen hervorgehen. Gleiche Worte bzw. Sätze in unterschiedlichen Umgebungen ausgesprochen, können in der Tat ganz verschiedene Reaktionen hervortreten lassen. Den Genen, und erst recht dem Genom als Ganzes, ergeht es da nicht anders ... Stichwort Epigenetik. Man denke nur an die Problematik des Impfens und der modernen Gentechnik ... was jedoch nichts gegen die Vorstellungen von Transhumanisten und deren Vorstellungen der synthetischen Biologie ist.
Aber auch die Bilder der Realität stehen Worten und Genen diesbezüglich in nichts nach. Die Platzierung eines gewohnten Bildes in gänzlich ungewohnter Umgebung bringt mitunter recht eindrucksvolle Reaktionen hervor.
Hinzukommt in allen drei Fällen das Vorhandensein einer Grammatik. Von Worten kennt man das, bei Genen wird es immer offensichtlicher und bei der Realität selbst mag man es am wenigsten, wenn überhaupt, vermuten, doch ohne diese Grammatik käme keine ordentliche dynamische Abfolge in die Gesamtheit aller realen Bilder, der bereits des öfteren erwähnten energetischen Logik. Ohne sie könnte die Unordnung nicht die harmonisierende Ordnung verpasst bekommen, gehört doch zu jeder Aktion eine darauffolgende Reaktion, und umgekehrt, auch wenn es mitunter, wie bereits beschrieben, im Rahmen der Synchronizität geschieht, was sich bei den Genen als horizontaler Gentransfer manifestiert, während es sich in der modernen Gentechnik vermehrt als Drecksschleuder äußert, sehr zum Leidwesen des ungehinderten Blickes auf die Wirklichkeit.

Um die Gemeinsamkeiten von Wörtern natürlicher Sprachen, von Genen, und der realen Bildersprache selbst zu verdeutlichen, möchte ich zuerst auf den  hier  verlinkten Text verweisen.

Ein Zitat aus diesem Text ist besonders hervorhebenswert:

... ''Ein Replikator ist ein Ding, das Kopien seiner selbst herstellt. Gene sind beispielsweise Replikatoren: Sie stellen Körper her, die sich fortpflanzen. Unsere Nachkommen tragen wieder die gleichen Gene in ihrem Körper. Bei der Sprache ist es ähnlich. Sie besteht aus diskreten Einheiten, die wir Wörter nennen.

Wörter können von einem Geist in den nächsten wandern, sich fortpflanzen, durch Gedanken, die wir in unserer Sprache ausdrücken. Wörter sind Dinge, die einer Evolution unterworfen sind. Alle Wörter stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Und sie sind zur Anpassung fähig – genau wie Gene.''  ...

Genau wie die Bilder der Realität. Aber auch wenn Gene keine Körper herstellen, und noch nicht einmal für ihre Form, oder die Form ihrer Organe, zuständig sind,
so zeigt sich doch die Ähnlichkeit von Wörtern, Genen ... und den unzähligen Bildern der Realität, denn auch in der Realität finden sich zum Beispiel Replikatoren, die man als Bildvervielfacher bezeichnen kann oder auch als Wahrnehmungsschablone, wie es das Internet und die Massenmedien, zum Beispiel, jedes auf seine Art und Weise sehr deutlich machen, oder aber alle Grundstrukturen, die allgegenwärtig sind und Jahrhunderte, Jahrtausende gar, zu überdauern vermögen ... geometrische Formen seien hier genannt, aber auch alle anderen mathematischen Gebilde, die immerzu reproduzierbar sind, genau wie alle Produkte, die in gleicher Beschaffenheit und gleichem Aussehen die menschlichen Fertigunsstätten verlassen ... als von Menschen ersonnene Erfindungen.

Und auch in den nächsten Zitaten aus zuletzt verlinktem Text finden sich Gemeinsamkeiten, die jedoch aktuell noch nicht so offensichtlich erkennbar ist:

... ''Wörter sind etwas, das wir in unserem Geist haben wollen. Sie helfen uns. Dennoch gibt es zwischen ihnen auch eine Art Konkurrenz um unsere Aufmerksamkeit.'' ...

Bezogen auf Gene/Viren kann das Zitat anders formuliert werden:

... ''Gene/Viren sind etwas, das wir in unserem Körper brauchen. Sie helfen uns. Dennoch gibt es zwischen ihnen auch eine Art Konkurrenz um unsere Aufmerksamkeit.'' ...

Bezogen auf die Bilder der Realität wiederum kann das Zitat ebenfalls umformuliert werden:

... ''Reale Bilder sind etwas, das wir in unserer Entwicklung brauchen. Sie helfen uns. Dennoch gibt es zwischen ihnen auch eine Art Konkurrenz um unsere Aufmerksamkeit.'' ...


Die Erfahrung hat nun gezeigt, dass das Herausschneiden, die Wiedereinsetzung und die Neukombination genetischer Textsequenzen zentrale Grundfunktionen in der Bearbeitung genetischer Texte sind und damit auch die Basis evolutionärer Ereignisse. In zeitgemäßen Begriffen könnten wir dazu ''natürliche Gentechnik'' sagen ( Shapiro 2004 ). Wittgenstein sagte einmal '' Einen Satz verstehen heißt eine Sprache verstehen. Eine Sprache verstehen heißt eine Technik beherrschen '' ( Wittgenstein 1972 ).

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - S. 135

Passt dieses Zitat zur natürlichen Findung oder sind die Fähigkeiten der Viren, mit Hinblick auf die Balancebeibehaltung der Interaktionen aller Lebensformen, so gesehen, nicht eher Erfindungen ? Da Leben ein dynamischer Prozess ist, der auf Vermeidung von Stase, von Stillstand, ausgelegt ist, finden Viren immer einen Weg, um den Fortbestand dieses Prozesses aufrechtzuerhalten, während Erfindungen den Fortschritt der Menschen nähren und die Ansammlung bzw. Umhüllung von Unordnung ermöglichen. Der Weg, den Viren gehen, ist auf ein harmonisches Gesamtbild ausgerichtet, welches im weiteren Verlauf noch genauer betrachtet wird. Dieser Weg geht eindeutig in Richtung Optimierung und dient der Auflösung, nicht der Ansammlung und Konservierung, von Unordnung ... auch wenn wir Menschen dieses gänzlich anders wahrnehmen, nämlich aus dem egozentrischen Blickwinkel menschgewordenen Bewusstseins.

Somit sind Wörter, Gene und reale Bilder, der Ordnung wegen, notwendig, ermöglichen sie doch den Übergang von Möglichkeiten zu Tatsächlichkeiten und zwar auf verschiedenen Ebenen der Bühne des Lebens. Das macht die Diversität der Sprachen aus. Sie umfasst die gesamte Biokommunikation. Sie ermöglicht die Entwicklung des Universums und dessen Wahrnehmbarkeit in unseren, von Menschen, interpretierten Informationscontainern. Erneut passt der Satz: Wie im Kleinen, so im Großen.
Es ist ein weiteres, sich stetig wiederholendes Muster der expansiven Entwicklung und findet sich in allen Sprachen wieder, natürlichen wie künstlichen. Sie alle spiegeln wider, was für die allumfassende Bildersprache der Realität selbst gilt. Genau so, wie sich alle Zyklen in der Zyklik der jeweiligen Universen wiederfinden. Der Countup läuft ... von Null bis Zehn. Vom vermeintlichen NICHTS, bis hin zu ALLEM.

Sogar Mutationen finden sich in allen Sprachen wieder, dabei sind Mutationen nichts weiter als wahrgenommene Abweichungen vom Ursprungszustand bzw. vom Startpunkt der Beobachtung und nicht, wie man heutzutage immer hört, von irgendeiner Norm, denn eine Norm kann es nur in künstlichen, menschgemachten Systemen geben, nicht aber in der Natur und schon gar nicht im Bilderfluss der Realität.
Beinahe alle natürlichen Sprachen sind inzwischen, aufgrund der Expansion, Ansammlungen von Mutationen. Sprachen von isolierten Naturvölkern bilden diesbezüglich die Ausnahme und schwinden aus diesem Grund, fast täglich, mehr und mehr, weil ihnen das Umfeld auf die Pelle rückt. Sie werden zu weiteren Opfern der Expansion, tragen sie doch die Nähe zur Ursprünglichkeit in sich.
Auch künstliche Sprachen sind frei von Mutationen, doch wehe wenn in einer solchen Sprache ebenfalls etwas, mittels Datenleitung, aus dem Umfeld auftaucht, was nicht Teil der Entwicklung dieser Sprache ist, zum Beispiel ein sogenanntes Virus. Mitunter geht dann nichts mehr. Systemabsturz ... wobei auch hier das Wort Virus ein gänzliches fehlinterpretiertes Bild liefert, aber auch das kann aktuell kaum verwundern ... die reaktive Unordnung lässt noch grüßen und das Geheimnis bleibt weiterhin, ganz offensichtlich, gut verborgen, weil es in einem gänzlich anderen Licht erscheint.

Es sollte inzwischen gleichfalls offensichtlich sein, dass das Leben auf Mutationen angewiesen ist, um sich an die Veränderungen des Unordnungs- und Ordnungsgefüges anpassen zu können. Alles, was nicht zur Mutation und zur Interaktion mit selbiger fähig ist, ist künstlich, nicht anpassungsfähig, nicht lebend. Auch natürliche Zyklen weisen Mutationen zuhauf auf, zu erkennen an ihrer Unbeständigkeit im Laufe der Zeit.

Almost everything fluctuates. Many things fluctuate in cycles or waves. Many of these waves are spaced very regularly and have other characteristics that indicate that the spacing cannot reasonably be chance. Non-chance spacing must, by the meaning of words, have a cause. This cause must be internal (dynamic) or interacting (feedback or predator-prey) or external. In any event it must be a force of some sort. In many instances this force cannot reasonably be internal or interacting.
Therefore it presumably is external.

 Edward R Dewey - The Case for Cycles 

Abzugrenzen von einer Mutation ist das Wort Fehler. Ein Fehler liegt vor, wenn keinerlei Ordnung sich dieses Fehlers ( plötzlich auftauchende reaktive Unordnung ) annimmt. Je mehr Fehler, desto komplizierter gestaltet sich Kommunikation, egal, auf welcher Ebene und in welchem Maßstab der Realwerdung. Kommt aber Ordnung ins Spiel, und damit das Leben, kann aus einem Fehler eine Mutation werden ... und letztendlich alles wieder in Ordnung sein. So wird aus einem Fehler ein Unfall. Daher ist alles ein Fehler, was dem Leben keine Chance der Reaktion lässt und somit in eine Sackgasse führt ... oder in einen Ast verzweigt, der, blätterlos, nicht weiter verzweigen kann und (ab-)stirbt.
Auch das gilt für Worte, für Gene und für die Bilder der Realität sowieso, beinhalten diese doch sowohl Worte, wie auch Gene ... selbst im übertragenen Sinne. Daher verwundert es nicht, dass Menschen viel daran setzen Fehler zu vermeiden ... und damit Unfälle. Damit die Expansion aber weiter expandieren kann, stellt uns die weiße Leinwand der Mutation dafür des öfteren ein Bein, schließlich werden Mutationen völlig fehlerhaft verstanden, genau wie Viren. Ein Teufelskreis, in dem manch einer den eigenen Ast, auf dem er sitzt, absägt und mancher Ast gestutzt wird, der noch Triebe hat.

Ist ein Lebewesen nicht in der Lage der ausgesetzten Unordnung entsprechend Ordnung entgegenzusetzen, dann geht daraus ein negatives Bild hervor, welches als umso negativer, bedrohlicher, bösartiger, dunkler, dissonanter empfunden wird, je mehr die Unordnung die Ordnung übermannt. Doch nur so kann die Anpassungsfindung aktiviert werden, das Streben nach harmonischem Ausgleich ... und je verschobener das Verhältnis zugunsten der Unordnung, je verstimmter das Bild ins Gesamtbild drängt, desto eher geht daraus eine Mutation hervor, solange entsprechende Ordnung zugegen ist ... und auch das gilt für Worte, Gene und für die Bilder der Realität. Daraus folgt zwangsläufig, dass die Realität ein Prozess des Lebens ist. Natürliche Sprachen sind allesamt lebendig, weil sie mutieren. Man sagt nicht umsonst, Latein sei eine inzwischen tote Sprache ... nicht, weil sie kaum noch gesprochen wird, sondern weil sie keine Mutationen aufweist, oder wissen Sie was Internet im Lateinischen heißt ?

Jedes Lebewesen ist so gesehen eine Mutation, eine Mutation Gottes ... des kohärenten Gesamtbewusstseins, welches im Laufe der Expansion mehr und mehr zu immer komplexeren Einzelbewusstseinen mutiert. Dabei, und das zeichnet ein Einzelbewusstsein aus, löst es sich zunehmend aus der Gemeinschaft seiner Spezies und erlebt die Realität aus der Sicht eines eigenen Weltbildes, betrachtet aus dem eigenen Raum und durch das eigene Fenster der Wahrnehmung, mehr und mehr zu einer Lebensform in einem Kollektiv werdend. Daraus ergibt sich, dass wir Menschen mit Zunahme der Unordnung die Aussagen der realen Bildersprache im Gesamtkontext mehr und mehr zu übersehen scheinen, und zwar ganz bewusst. Es ist, als spräche das Leben zwar eine gemeinsame Sprache, doch haut es mit dem gemeinsamen Verständnis, dem Konsens aller unterschiedlichen Lebensformen, immer weniger hin, da die Einflussnahme des menschlichen Egos auf die Umwelt zunimmt. Kein Wunder, fühlt sich die reaktive Unordnung im Umfeld von Missverständnissen doch so richtig wohl ... und gedeiht erst recht im Umfeld verkrüppelter Bäume, welche im tiefstehenden Sonnenlicht bedrohliche Schatten werfen. So gesehen ist das Zustandekommen dieses Konsens einem Licht ähnlich, das jene anzuziehen vermag, die schlecht sehen können ... oder aber eine tiefgründige Angst vor der Dunkelheit haben.
Der Verlust des gemeinsamen Verständnisses geht offensichtlich mit einer Beschleunigung von realen, kollektiven Veränderungen einher. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Staunen ist ein Proportionsvergleich zwischen etwas Bekannten und Unbekannten.
Thomas Weis

Nun könnte man zu dem Schluss kommen die Devolution des Gesamtbewusstseins brächte einen unausweichlichen Informationsverlust mit sich, was im Widerspruch zur zunehmenden Komplexität der Realität steht. Es ist wieder eine dieser, wie auf GOLD-DNA mehrfach erwähnten, weißen Leinwände, die zwar die Wirklichkeit in sich bergen, aber zunehmend mit realen Bildern übermalt werden. Die energetische Grundlage der Information kann schließlich nicht verloren gehen, sondern einzig anders interpretiert werden, zum Beispiel in Form von Wärme ... reaktive Unordnung. Eine Lebensform ist, so betrachtet, als umso komplexer, weiter entwickelt, oder, um den gängigen weißen Begriff zu verwenden, intelligenter anzusehen, je näher einwirkende reaktive Unordnung mittels Wandlung in aktive Ordnung den Proportionen des Goldenen Schnitts kommt. Die Gemeinschaft der Viren ist somit ein Kandidat für die 'komplexeste' und auch 'intelligenteste' Spezies. Doch einzelne Menschen, nicht Menschen generell ... zumindest noch nicht, stehen dem Virenkollektiv diesbezüglich in Nichts nach und erweisen sich als ebenbürtige Dirigenten der Goldenen Phi(l)harmonie. Dass diese Menschen jedoch einen einflussreichen Mentor haben zeigt der ganz zu Beginn verlinkte Artikel I,virus ... why you're only half human.
Bei einzelnen Menschen wird es jedoch nicht bleiben, denn das Streben nach aktiver Ordnung, nach Wiedererlangung der Kohärenz, wird pandemisch werden ... eingeleitet vom dritten Quantensprung des Bewusstseins.

„Die großen Weltmenschen“, schreibt der britische Philosoph Bosanquet, „sind nicht einfach von ihren irdischen Eltern geboren. Ganze Zeitalter und Länder sind in ihnen konzentriert. ... Wenn wir eine hochentwickelte Vollkommenheit möchten, wünschen wir etwas zu sein, das nicht länger durch die Umstände des irdischen Lebens bestimmt werden kann“. Wer in dieser Dimension wirken will, kann nicht ein von anderen getrenntes Leben zu führen, kann nicht länger sich selbst gehören. Er oder sie gehört der Menschheit. Dies wird das Selbstverständnis derer sein, die sich in Gruppen zusammenfinden werden, um das neue Zeitalter zu bauen.

Das Zeitalter, wo einzelne Personen den Gang der Geschichte bestimmten und den Zeitgeist prägten, ist vorbei. Das Zeitalter der Gruppe, genauer der Gruppeneinfühlung und -impression, hat eben begonnen. Die Entwicklung des Internets und seiner Vorläufer weist den Weg.


 Thomas Weis - Vom Wissen zur Weisheit II 

Ein Beispiel aus der Realität soll verdeutlichen, warum es immer schwieriger wird in einem Umfeld scheinbaren Informationsverlusts, sprich, zunehmender Unordnung und Interpretationsmöglichkeiten, und damit zunehmender Komplexität, einen Konsens zu finden ... und erst recht beizubehalten. Ein Problem, vor dem auch vergangene Kulturen gestanden haben mussten, wenn es ihr Anliegen gewesen wäre, uns, Jahrtausende später, vor einer Bedrohung zu warnen, die sie als wiederkehrend ansahen ... oder zwecks Überlieferung eines Geheimnisses kosmischen Ausmaßes.
Als aktuelles Beispiel aus heutiger Zeit soll die Atomsemiotik dienen:

Aus WIKIPEDIA:

Atomsemiotik ist eine Richtung der Semiotik, also der „Lehre von den Zeichen, die im Rahmen von mit Atomenergie verbundenen Problemen nutzbar gemacht werden kann“. Im engeren Sinn ist es die Anwendung der Semiotik um Warnung vor Gefahren des Atommülls an die Nachwelt zu entwerfen.

 PDF

Wie kann man über Jahrhunderttausende hinweg eine Botschaft vermitteln, die im Laufe der Zeit nicht verloren geht und verständlich ihr Ziel erreicht, trotz eines sich wandelnden Kontextes, welcher umso mehr vom Jetzt abweicht, je weiter das Ziel in der Zukunft liegt:

Weiter aus WIKIPEDIA:

Der Linguist Thomas Sebeok schlug ein „künstlich geschaffenes Ritual“ für die Öffentlichkeit vor, das „nicht an bestimmte geografische Gegenden oder an irgendeine Sprache oder Kultur gebunden“ sein solle. In diesem Ritual sollte in Form einer Legende vermittelt werden, dass bestimmte Orte mit eine tödlichen Gefahr verbunden sind. Die tatsächlichen Hintergründe der Gefahr würden nur einer Elite bekannt sein, die aus technisch Gebildeten zusammengesetzt wäre und durch Kooptation ihre Nachfolger selbst bestimmt. Sebeok wählte für diese Elite den Begriff einer „Atompriesterschaft“ (atomic priesthood).

Die Mehrzahl der Befragten schlug diverse Verfahren vor, wie Atommülllager durch monumentale Bauten oder andere technische Mittel angezeigt werden sollten, oftmals verbunden mit Verfahren, durch die Warnungen periodisch oder bei Bedarf an Wandel bezüglich Sprachen und der Kodierung der verwendeten Zeichen angepasst werden sollten.

Eine Reihe der befragten Wissenschaftler ergänzen inhaltliche Überlegungen mit Bedenken, bezüglich der Voraussetzungen oder der Fragestellung als ganzer. So spricht Stanislaw Lem die beiden grundsätzlichen Möglichkeiten an, Zeichen über lange Zeiträume zu erhalten: Unveränderliche Objekte, etwa aus Edelmetallen oder biologische Kodierungen in genetischem Material. Er erhebt aber Bedenken über die Wirksamkeit und spricht das Fehlen von jeglichen internationalen, vorsätzlich an die Gegenwart adressierten Nachrichten aus der Vergangenheit an und drückt seine Skepsis über den Erhalt der Bedeutung von Zeichen aus, auch in der kontextfreien Kodierung.

Es wurde aber auch fundamentale Kritik erhoben: Die Lösungsvorschläge wären autoritär und von Ängsten bestimmt; sie würden von einer Spaltung zwischen Eliten und einer uninformierten Allgemeinheit ausgehen.

Wie es aussieht kommen wir zu den gleichen Lösungsansätzen, zu denen auch unsere Vorfahren (Bewusstseinsvorstufen) gekommen sind, gibt es doch noch immer Bauwerke und Symbole aus der Vergangenheit und Mythen ohne bestimmbare Quellen ... nur verstehen wir (noch) nicht, dass uns etwas aus der Vergangenheit mitgeteilt wird bzw. ein Geheimnis verborgen liegt, obwohl es offen dargeboten wird.
Würden zukünftige Generationen unsere Mitteilungen nicht auch nur als Mythen, als Geschichten, ansehen, oder erbaute Monumente als Werke einer aufstrebenden Kultur, die bis dahin vielleicht längst vergangen sein wird ? Müssten wir nicht befürchten mit unseren Informationen auf abgestumpfte Sinne zu stoßen, so wie es uns selbst aktuell ergeht ? Oder aber auf ein anders geartetes Bewusstsein, eines, welches gar den dritten Quantensprung bereits vollzogen hat ? Woher sollen wir aktuell wissen, wie es um das Wahrnehmungsfenster des Lebens in der weiteren Entwicklung gestellt ist ? Vielleicht ist der Raum auch längst verlassen und alle spielen wieder sorglos im Garten ?

Ist das Beispiel der Atomsemiotik nicht bestens gewählt, um zu verdeutlichen, welchen genialen Weg der Weitsicht das Gesamtbewusstsein in Kohärenz gegangen ist, in der Absicht besagtes Geheimnis bis zum idealen Zeitpunkt der Offenbarung, auch als Apokalypse bezeichnet, weiterzugeben ? Macht es nicht auch deutlich, warum die dargestellten Lösungsansätze zwangsläufig scheitern müssen ? Schließlich werden hier expansive Denkstrukturen auf ein gänzlich anderes energetisches Umfeld übertragen und die optimierten Möglichkeiten der Interpretation dieser energetischen Vorgaben mittels Bewusstsein gänzlich außer Acht gelassen.
Wie aber das Gesamtbewusstsein in Kohärenz es (er)schaffen konnte, was Gruppenbewusstsein bzw. Gruppen von Einzelbewusstseinen, bezüglich einer kollektiven Konsensfindung, nicht zu realisieren imstande sind, wurde in den Kapiteln zuvor ganz goldig dargelegt.



BYE, BYE KONSENS ?

Aus WIKIPEDIA mal wieder, da vom Thema her unverfänglich:

Eine Diskussion ist ein Gespräch zwischen zwei (Dialog) oder mehreren Diskutanten, in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.
Das Wort Diskussion stammt vom lat. Substantiv discussio „Untersuchung, [...] Prüfung“ ab. Das Verb dazu heißt discutere und bedeutet „eine Sache diskutieren = untersuchen, erörtern, besprechend erwägen“.

Als Gespräch wird allgemein die verbale Kommunikation von Menschen bezeichnet.

Was hat es mit dem gemeinsamen Konsens auf sich, der sich für die Darstellbarkeit der Realität verantwortlich zeigt ?
Kommen zwei Gesprächspartner in einem Gespräch oder einer Diskussion zu einem Konsens, ist das Gespräch in der Regel beendet oder eine Einladung für Smalltalk geschaffen, ist es doch gerade die Differenz, die für Gesprächsstoff sorgt, was bei einer belanglosen Unterhaltung nicht der Fall ist. Daher benötigt zielgerichtete Kommunikation, welche eine Optimierung in Aussicht stellt, Differenzen, die nichts anderes sind als Dissonanzen ... reaktive Unordnung ... und solange diese besteht, ist die Kommunikation im Fluss. Je mehr Konsens dagegen erreicht wurde, desto weniger Unordnung verbleibt zur weiteren Ordnung.
Übertragen auf die Realität spielt der Konsens eine entscheidende Rolle, denn die Realität bietet umso mehr Orientierung, je mehr Lebensformen einer Meinung, und damit in Konsonanz, sind. Herrscht Orientierungslosigkeit, ist Konsens abwesend und Differenzen bestimmen das Bild.
Wie kann da nun die Realität zustande kommen, wenn diese der kollektiv wahrnehmbare Konsens des Lebens ist, dem die energetische Wirklichkeit zugrunde liegt, ausgedrückt mittels der realen Bildersprache ?
Einzig im energetischen Zustand der Kohärenz weist das Bewusstsein allen Lebens, frei von jeglichen Lebensformen und von jeglicher reaktiver Unordnung, gemeinsamen Konsens auf. Phi. Maximal genau. Die Goldene Zahl, wie sie idealer nicht sein kann. Nur in diesem Zustand des Bewusstseins kann die Wirklichkeit, befreit von jeglicher Realität, hervortreten, denn liegt derart Konsens vor, gemeinsam, nicht nur kollektiv, braucht es keine Sprachanwendung ... und ohne Sprache existiert auch kein Universum. WOFÜR auch ?

Vielleicht heben Sie gerade einen Finger und wollen mir zu verstehen geben, dass es da aber eine kleine Ungereimtheit zu geben scheint, schließlich macht Phi ohne Unordnung keinen Sinn, weil der major keinen minor mehr hat und das Ganze zwangsläufig keinen major mehr ... und der Goldene Schnitt somit sang- und klanglos in sich zusammenfallen müsste. Dieser Ungereimtheit nehmen wir uns gegen Ende des letzten Akts an ... kurz bevor der Vorhang fallen wird.

Im Zenit der Unordnung ist das Bewusstsein, mittlerweile maximal auf verkörperte Einzelbewusstseine aufgeteilt, auch maximal vom gemeinsamen Konsens aller Lebensformen entfernt. Bildlich gesehen entspricht es der maximalen Aufzweigung des fraktalen Baums der Erkenntnis, genährt aus Energie. Der Faden, an dem die Realität, und damit die Bildwerdung des Universums, hängt, wird mit der Zeit, bis zum Erreichen des Zenits, immer dünner ... aber er reißt nie, er droht nur immer mehr das Meer der Möglichkeiten und das Bewusstsein endgültig zu entzweien. Und doch bleibt unter allen verkörperten Bewusstseinen derart viel Konsens bestehen, dass auch der interpretierte Fluss der Realität, energetisch sinnvoll, aufrechterhalten werden kann, während im Verlauf der Zenitannäherung immer mehr offene Fragen aufkommen, so dass es auch zu immer mehr Differenzen, und damit Spannungen, in jeglicher Form von Emotionen, kommt ... es ist die Bildwerdung der Expansion ... und ihr Freund, mal weniger, mal mehr treu ergeben, ist jedes, als Mensch verkörpertes, Bewusstsein.

Damit nicht genug, hat der Mensch doch Mittel und Wege erfunden, die Zunahme der Unordnung real umzusetzen, indem er sie als Differenzen in der Kommunikation interpretiert ... und welches Mittel könnte diesbezüglich dienlicher sein, als die sogenannten Massenmedien, der Mainstream, jener begradigte Fluss der Realität, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen weiß, vielleicht, weil gerade begradigte Flüsse bei reichlich Regen über die Ufer zu treten drohen !?
Immerhin nutzen Medien jeder Art etwas ganz Entscheidendes, wenn es darum geht Differenzen zu schaffen ... und damit unterschiedliche Weltbilder von ein und derselben Welt. Es ist die zunehmende körperliche Entfernung der Menschen voneinander, während sie Medien konsumieren bzw. miteinander kommunizieren und zugleich ihr Weltbild abgleichen, denn nur so kann der vorzeitigen Ausbildung von aktiver Ordnung, durch Konsonanz, entgegengewirkt werden. Es ist, als säße jeder Musiker der Philharmonie in einem eigenen Raum, um mit allen anderen Musikern ein gemeinsames Werk einzuspielen, was aufgrund der Trennung jedoch nur ein kollektives Werk werden kann, unbeseelt.

Ken Wilber stellt diesbezüglich Folgendes fest:

'' How on earth do you get in my mind, and I get in your mind, enough that we are in each other to the point that we both agree we can see what the other sees ? However this happens, it is a miracle.''

Stehen zwei Menschen beieinander und betrachten ein Haus in 50 Meter Entfernung, fällt ihre Beschreibung des Hauses ziemlich ähnlich aus, abgesehen von persönlichen Interpretationseinfärbungen. Steht jedoch einer weit links vom Haus und der andere weit rechts davon, vergrößert sich also der Abstand beider Beobachter zueinander wesentlich, dann führt die Beschreibung des selben Hauses zu ganz unterschiedlichen Beschreibungen, weil sich in beiden Fällen die Perspektive der Betrachtung ändert.
Je näher sich zwei Menschen stehen, desto eher gleicht sich das gemeinsame Bild der Welt an, desto ähnlicher die Lebensbedingungen, das Lebensumfeld ... und damit die Rollen im Kontext der Geschichte. Im Kleinen, wie im Großen.
Je näher sich zwei Lebensformen stehen, auch im übertragenden Sinn der Zuneigung, aber auch der Symbiose, desto eher kommt es zur Harmonisierung beider Weltbilder, ohne dass beide Weltbilder gänzlich überflüssig werden. Auch hier liegt das Geheimnis der Ausbalancierung und der Schaffung aktiver Ordnung im Goldenen Schnitt von Einzelvorstellung und Kollektivabsicht, auf dem Weg zur Gemeinschaft, selbst wenn das Kollektiv nur zwei Lebensformen umfasst ... oder aber Zehntausende.

Bei einem Konzert stehen Menschen mitunter sehr nahe beieinander. Je kohärenter die Einzelvorstellungen, dahingehend, ein tolles Konzert der gemeinsamen Lieblingsband zu erleben, desto ausgeprägter das Gefühl für die Gemeinschaft ... bis zu dem Moment wo unüberhörbar ein Feueralarm losgeht und im Nu reines Chaos einsetzt, weil der Gedanke an ein Feuer völlig verschiedene Reaktionen freisetzt und die Kohärenz in wenigen Sekunden in komplette Dekohärenz umschlägt. Panik, statt Musikerlebnis. In Fußballstadien findet sich selbiges Bild.
Das zunehmende Auseinanderstreben einzelner Weltbilder und die daraus hervorgehende Dissonanz sind somit ein effektiver Weg der Austestung der Sprachkompetenz allen Lebens, mit Hinblick auf die Anwendung der realen Bildersprache.
Nun lesen Viren und Pflanzen keine Zeitung, Delfine konsumieren keine Nachrichtenportale und Buchfinken tummeln sich nicht bei Twitter, einzig der Mensch nutzt mal wieder seine Möglichkeiten aus, während manche Fliege, Biene oder Mücke ihr Leben lassen muss, während menschliche Augen auf Schlagzeilen, Monitore und Displays gerichtet sind und eine Hand das surrende Geschöpf erwischt. Recyceln und reinkarnieren, Tag ein, Tag aus, weltweit ... während immer mehr Herzen die Welt in Einsamkeit, im Egosein, erleben ... und nicht im kohärenten Einssein.


 Harmonically guided evolution  pdf in Englisch
 Heartmath  www in Englisch
 The heart and the Golden Ratio  www in Englisch
 The Golden Ratio Optimizes Cardiomelic Form and Function  pdf in Englisch



MASSENKOMPATIBEL

Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
Voltaire

Es sind gerade die  Massenmedien , welche die Realität für uns Menschen zu dem haben werden lassen, was wir alltäglich wahrzunehmen vermeinen. Dabei spiegelt die Entwicklung der Massenmedien selbst, und deren Zunahme der Verbreitungsmöglichkeiten, das Ausmaß der Unordnung wider, die der Realität in Wirklichkeit zugrunde liegt.
Der Slogan einer sehr bekannten und auflagenstarken deutschen Zeitung, der da lautet Bild Dir Deine Meinung, könnte in der Tat passender nicht sein.
Massenmedien sind, zum einen, wie eine Massenhypnose der Beteiligten der werdenden Goldenen Phi(l)harmonie, zum anderen sind sie aber auch wie eine Massenschlägerei derselben Beteiligten. Sie erfüllen daher den Zweck für ordentlich Gesprächsstoff zu sorgen und die Aufmerksamkeit von der Wirklichkeit abzulenken, andernfalls, zumindest im aktuellen Universum, könnte der Zenit der Unordnung nicht dermaßen bildhaft erreicht werden, wie es sich auf der Bühne des Lebens tagtäglich abspielt ... und schon gar nicht dem energetischen Drehbuch, planlos, aber nicht ziellos, entsprechend:

 Die Realität der Massenmedien aus Sicht der Systemtheorie 

... '' 'Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Das gilt nicht nur für unsere Kenntnis der Gesellschaft und der Geschichte, sondern auch für unsere Kenntnis der Natur.' (Luhmann 1996, 9)'' ...


... '' 'Die Massenmedien garantieren allen Funktionssystemen eine gesellschaftsweite akzeptierte, auch den Individuen bekannte Gegenwart, von der sie ausgehen können, wenn es um die Selektion einer systemspezifischen Vergangenheit und um die Festlegung von für das System wichtigen Zukunftserwartungen geht.' (Luhmann 1996, 176)'' ...

... ''Die Massenmedien präsentieren eine mögliche Realität. Die meisten Menschen denken jedoch nicht darüber nach, dass die Realität auch anders sein könnte, als sie dargestellt wird. Dies resultiert in der Unfähigkeit, mögliche Alternativen zu erkennen.'' ...

... ''Massenmedien steigern die Irritierbarkeit der Gesellschaft. Die Massenmedien erzeugen ein höheres Maß an Ungewissheit, dass auch von ihnen wieder bedient werden muss. Das bedeutet auch, dass sie ihr eigener Zweck sind.'' ...

Gerade die Wissenschaft hat ihren festen Platz in den Massenmedien ... man denke nur an weiße Arzt- und Laborkittel in der Werbung. Kaum eine weitverbreitete Publikation oder ein anderweitiges Medium, welches nicht über neueste Forschungsergebnisse, Vermutungen, Studien und daraus hervorgehende Empfehlungen für die Allgemeinheit berichtet, aufgemacht in massentauglicher Sprache und mit entsprechendem Bildmaterial.
Real wird ... und vor allem bleibt, was einen Konsens zu bilden vermag, der Orientierung wegen. Dabei sagt der gefundene Konsens noch nichts über die energetische Qualität aus. Dient der Konsens der Wirklichkeitsfindung oder einzig der Realwerdung ? Und hier gilt es zwischen Expansion und Optimierung zu unterscheiden.
Erinnern Sie sich noch an das Beispiel der Gottesanbeterin ? Folgende Grafik mag bezüglich der Unterscheidung weiterhelfen und bildhaft beschreiben, was es mit den drei Quantensprüngen des Gesamtbewusstseins auf sich hat:

 Hinweis 


GOLD-DNA Quantensprung 1-3


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 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift